DaraTech GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Markus Dr. Hannebauer seit 14.7.2004 | Geschäftsführer |
Arno Schödl seit 14.7.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 70.00% | |
| 70.00% | |
| 70.00% | |
| 50.01% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
denkapparat GmbHBerlinKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022KONZERNBILANZ ZUM 31. Dezember 2022AKTIVA
PASSIVA
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis 31.12.2022
KONZERNANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022A. Allgemeine Angaben I. Allgemeine Angaben zur Gesellschaft Das Mutterunternehmen firmiert unter denkapparat GmbH. Sitz des Mutterunternehmens ist Berlin. Das Mutterunternehmen ist eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Berlin- Charlottenburg unter der Registernummer HRB 85229 B. II. Aufstellung des Konzernabschlusses Der Konzernabschluss der denkapparat GmbH ist nach den Vorschriften des HGB aufgestellt. Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden ebenfalls nach den Vorschriften des HGB aufgestellt und haben ausnahmslos den 31. Dezember als Bilanzstichtag. Alle Tochtergesellschaften haben ihren Sitz in Deutschland. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der Konzernabschluss wird in EUR aufgestellt, der funktionalen Währung der Konzernmutter. III. Gliederungsgrundsätze / Darstellungsstetigkeit Die Gliederung der Bilanz entspricht dem Vorjahr. Der Grundsatz der Darstellungsstetigkeit wird beachtet. IV. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Konzernabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten werden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Rückstellungen werden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten werden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben. Die Jahresabschlüsse der einbezogenen Unternehmen werden an die konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angepasst. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wird von der Fortführung des Konzerns ausgegangen. Einzelne Positionen werden wie folgt bewertet: 1. Immaterielle Vermögensgegenstände Erworbene immaterielle Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. 2. Geschäfts- oder Firmenwerte Ausgewiesene Geschäfts- oder Firmenwerte werden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die voraussichtliche Nutzungsdauer beträgt 5 Jahre. 3. Sachanlagen Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Bei Gebäuden werden die Abschreibungen entsprechend der Nutzungsdauer mit 2-3% berücksichtigt. Die Abschreibungen werden beim beweglichen Anlagevermögen nach der linearen Methode vorgenommen. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 Euro werden in der Regel als Geringwertige Wirtschaftsgüter erfasst und im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben. In die bei der Skala Capital City Invest GmbH bilanzierten Herstellungskosten wurden unter der Position "Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau" bis zum Jahr 2021 auch Zinsen für Fremdkapital einbezogen. Das betreffende Fremdkapital diente ausschließlich der Finanzierung des längerfristigen Herstellungsvorgangs. Eingerechnet wurde nur der auf den Zeitraum der Herstellung entfallende Zinsaufwand. 4. Finanzanlagen Die Beteiligungen beinhalten die Anteile an Unternehmen, bei denen das Mutterunternehmen keinen beherrschenden Einfluss ausübt. Die Beteiligungen, Wertpapiere des Anlagevermögens und Ausleihungen werden zu den Anschaffungskosten angesetzt. 5. Vorräte In den unfertigen Erzeugnissen, unfertigen Leistungen werden noch nicht abgerechnete Betriebs- und Heizkosten sowie zum Verkauf bestimmte Bauprojekte ausgewiesen. Die fertigen Erzeugnisse und Waren beinhalten zum Verkauf bestimmte Eigentumswohnungen. Die Vorräte werden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Das Prinzip der verlustfreien Bewertung wird berücksichtigt; Gründe für eine Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert liegen nicht vor. Vom Wahlrecht der Aktivierung von Finanzierungskosten während der Herstellungsphase wird kein Gebrauch gemacht. 6. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken oder niedrigere beizulegende Werte werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. 7. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert angesetzt. 8. Aktive latente Steuern Latente Steuern werden nach den Grundsätzen der §§ 274, 306 HGB ermittelt. Aktive latente Steuern wurden für erwartete künftige Steuerminderungen aufgrund vorhandener Verlustvorträge berücksichtigt. Die Bewertung erfolgte auf Basis einer möglichen künftigen Verwertung der Verlustvorträge. Die Bewertung erfolgt mit einem steuerlichen Bewertungssatz von 15%. 9. Rückstellungen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden fristadäquat abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern. 10. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Zur Absicherung künftiger Zahlungsströme aus variabel verzinsten Darlehen werden SWAP-Verträge abgeschlossen. Die Darlehen und die Sicherungsgeschäfte werden jeweils zu Bewertungseinheiten nach § 254 HGB zusammengefasst, so dass negative Marktwerte aus den SWAP-Verträgen nicht bilanziert werden. 11. Rechnungsabgrenzungsposten Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktiv-/Passivseite Ausgaben/Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand/Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. 12. Passive latente Steuern Als passive latente Steuern werden künftige Steuermehrbelastungen durch steuerlich nicht zu berücksichtigende Abschreibungen auf Sachanlagen und Abzinsungen von Rückstellungen ausgewiesen. Die Bewertung erfolgt mit einem steuerlichen Bewertungssatz von 30,00%. V. Währungsumrechnung Die in Fremdwährung valutierenden Vermögensgegenstände werden zum Zeitpunkt der Zugangsbewertung mit dem jeweiligen Euro-Referenzkurs (Devisenkassamittelkurs) umgerechnet. Die Folgebewertung der Vermögensgegenstände in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird unter Beachtung des Imparitäts- und Realisationsprinzips bewertet, wonach Kursverluste aufwandswirksam und Kursgewinne hingegen nicht ergebniswirksam berücksichtigt werden. Die Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. B. Konsolidierungskreis und Konsolidierungsgrundsätze I) Konsolidierungskreis Aufstellung der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen (§ 313 Abs. 2 HGB), die von dem Mutterunternehmen direkt oder indirekt gehalten werden.
(1) Die Gesellschaften sind gemäß
§§ 264, 264b HGB von ihrer Verpflichtung befreit,
einen handelsrechtlichen Jahresabschluss und einen
Lagebericht nach den für Kapitalgesellschaften
geltenden Vorschriften aufzustellen, prüfen zu lassen
und offenzulegen.
Im Geschäftsjahr 2022 wurde die PathoBlock Therapeutics GmbH & Co. KG gegründet. Im Geschäftsjahr 2022 wurde die Immobiliengesellschaft RYKE 16 Projekt GmbH & Co. KG aufgelöst und zum Zeitpunkt der Auflösung entkonsolidiert. Das Restvermögen ist zum 4. Mai 2022 der Komplementärin TeCeBe Verwaltungs GmbH angewachsen. Veränderung Konsolidierungskreis nach dem Ende des Geschäftsjahres: Nach dem Ende des Geschäftsjahres 2022 haben sich bis zur Aufstellung des Konzernabschlusses keine Änderungen des Konsolidierungskreises ergeben. Nach § 313 (2) Nr. 4 HGB sind folgende Angaben zu Unternehmen zu machen, bei denen es sich um Beteiligungen im Sinne des § 271 (1) HGB handelt:
II) Konsolidierungsgrundsätze In den Konzernabschluss sind alle Gesellschaften, die unter dem beherrschenden Einfluss der Muttergesellschaft stehen und für die nicht vom Verzicht auf die Einbeziehung nach § 296 HGB Gebrauch gemacht wird, durch Vollkonsolidierung einbezogen. Die Erstkonsolidierung erfolgt zu dem Zeitpunkt, an dem der beherrschende Einfluss auf das Mutterunternehmen übergegangen ist. Sie werden entkonsolidiert, wenn die Beherrschung endet. Alle konzerninternen Transaktionen zwischen Gesellschaften des Konsolidierungskreises und damit zusammenhängende Erträge und Aufwendungen, Forderungen und Verbindlichkeiten sowie nicht realisierte Zwischengewinne werden vollumfänglich eliminiert. Entsprechend dem Grundsatz des einheitlichen Abschlussstichtages wird der Konzernabschluss auf den Stichtag des Jahresabschlusses der Konzernmuttergesellschaft aufgestellt. Alle Einzelabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften werden zum Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt. In der Konzernbilanz wird für nicht dem Mutterunternehmen gehörende Anteile an in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen ein Ausgleichsposten für die Anteile der anderen Gesellschafter in Höhe ihres Anteils am Eigenkapital unter der Position "Nicht beherrschende Anteile" innerhalb des Eigenkapitals gesondert ausgewiesen. C. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres 2022 sind aus dem diesem Anhang beigefügten Konzernanlagenspiegel ersichtlich. Die sonstigen Ausleihungen enthalten Ausleihungen an Minderheitsgesellschafter in Höhe von TEUR 2.104 (Vj. TEUR 0). Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwerts Bei der Verteilung des entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerts auf 5 Jahre wird vom voraussichtlichen Nutzen des Geschäfts- oder Firmenwerts ausgegangen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Gliederung und die Restlaufzeit der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen ist aus dem Forderungsspiegel ersichtlich:
Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 136.877 (Vj. TEUR 0). In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Minderheitsgesellschafter in Höhe von TEUR 52.348 (Vj. TEUR 61.766) enthalten. Latente Steuern Die aktiven latenten Steuern berücksichtigen künftige Steuerbelastungsminderungen aus bestehenden gewerbesteuerlichen Verlustvorträgen. Die passiven latenten Steuern betreffen künftige steuerliche Mehrbelastungen auf steuerlich nicht berücksichtigungsfähige Abschreibungen und Abzinsungen von Rückstellungen. Die aktiven (+) und passiven (-) latenten Steuern setzen sich wie folgt zusammen:
Rückstellungen Die Rückstellungen gliedern sich wie folgt auf:
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind wie folgt strukturiert:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Grundschulden gesichert. Daneben bestehen weitere bankübliche weiche Sicherheiten (Zession von Mietforderungen sowie von Forderungen aus Objektverkaufserlösen, selbstschuldnerische Bürgschaften, Schuldversprechen und Verpfändung von Bankguthaben). Die Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen entfallen in Höhe von TEUR 5.731 (Vj. TEUR 7.236) auf Anzahlungen nach MaBV entsprechend Baufortschritt auf Verkaufsobjekte. Angaben zu Bewertungseinheiten Im Geschäftsjahr wurden Swaps zur Absicherung künftiger Zahlungsströme aus variabel verzinslichen (EURIBOR) Darlehen verwendet. Dem Zinsswap liegt ein Grundgeschäft mit vergleichbarem, gegenläufigem Risiko (Mikro-Hedge) zugrunde, so dass sich die gegenläufigen Zahlungsstromänderungen ausgleichen. Die wertbestimmenden Parameter der Grundgeschäfte und Sicherungsinstrumente stimmen jeweils weitgehend überein, so dass die Beurteilung der prospektiven Wirksamkeit anhand der critical terms match-Methode erfolgt. Die Bewertung erfolgt durch die jeweiligen Kreditinstitute anhand von anerkannten Bewertungsmodellen. Art, Umfang und Wert zum 31.12.2022 ergeben sich aus nachstehender Tabelle:
Drohende Verluste aus den Swap-Verträgen werden aufgrund der gebildeten Bewertungseinheiten nicht bilanziert, soweit die Sicherungsbeziehungen wirksam sind. Passive Rechnungsabgrenzungsposten Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet im Wesentlichen im Teilkonzern Immobilien vereinnahmte, von Mietern vorab gezahlte Mieten für Zeiträume nach dem 31. Dezember 2022. Die Auflösung erfolgt zum Zeitpunkt des jeweiligen Mietzeitraumes, dem die Mietzahlungen zuzuordnen sind. Passive latente Steuern Die passiven latenten Steuern betreffen künftige steuerliche Mehrbelastungen auf steuerlich nicht berücksichtigungsfähige Abschreibungen auf Sachanlagen und auf Abzinsung von Rückstellungen. Haftungsverhältnisse Gemäß § 251 HGB anzugebende Haftungsverhältnisse liegen am Abschlussstichtag nicht vor. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen und auch keine Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB sind, die für die Beurteilung der Lage des Unternehmens jedoch von Bedeutung sind, bestehen am Abschlussstichtag wie folgt:
Erbbaupachtverpflichtungen werden bis zur Möglichkeit der erstmaligen Übernahme des Grundstücks berücksichtigt. Die Übernahme des Grundstückes erfolgte zum 21. Juli 2023. Die restliche (indexierte) Verpflichtung bis zum Übernahmezeitpunkt beträgt 399 TEUR. D. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Nach § 314 (1) Nr. 3 HGB sind die Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen aufzugliedern, soweit sich diese untereinander erheblich unterscheiden. Die Aufteilung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen stellt sich wie folgt dar:
Aufgrund des Verkaufes der think-cell Software GmbH zum 31. August 2021 tragen die Softwarelizenzen nur noch mit Umsätzen bis zum August 2021 zu den Gesamtumsätzen des Konzerns bei. Nach § 314 (1) Nr. 9 HGB ist das von dem Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar anzugeben. Das in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigte Gesamthonorar teilt sich wie folgt auf:
E. Sonstige Angaben Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurde die Geschäftsführung des Mutterunternehmens durch die folgenden Personen wahrgenommen:
Sie sind alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird nach §§314 Abs. 3 i.V.m. 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Arbeitnehmer Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren durchschnittlich 13 Arbeitnehmer (Vj. 35 Arbeitnehmer) beschäftigt. Kredite an Geschäftsführer Im Berichtsjahr wurden den Geschäftsführern Kredite in Höhe von TEUR 400 gewährt, die in voller Höhe im folgenden Geschäftsjahr zurückgezahlt wurden. Haftungsverhältnisse wurden nicht eingegangen. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Bis einschließlich Dezember 2023 wurden Investitionen von TEUR 18.337 in Zukäufe von Immobilien, von TEUR 11.164 in den Umbau vorhandener Immobilien und von TEUR 7.191 in die Werterhaltung bereits vorhandener Immobilien getätigt. Im gleichen Zeitraum wurden Immobilienverkäufe in Höhe von TEUR 17.836 beurkundet. Aus dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und der daraus resultierenden Energiekrise, zeichnen sich weiterhin keine negativen Auswirkungen für den Konzern ab. Durch die in die Bestandsimmobilien vorgenommenen Investitionen der Jahre 2020 bis 2023, hat sich insbesondere die Attraktivität der Gewerbeimmobilien, aber auch der Wohnimmobilien, weiter gesteigert. In Folge dessen konnten die Vermietungsumsätze weiter gesteigert und die Mietrückstände stabil gehalten werden. Der Anstieg der Zinsen hat auf dem Immobilienmarkt zu einer Stagnation geführt. Aus diesem Grund hat sich der Konzern im Jahr 2023 weiterhin auf die Pflege des Bestandes konzentriert. Verwendung des Jahresergebnisses Der zum 31. Dezember 2022 vorhandene Jahresüberschuss des Mutterunternehmens von TEUR 8.683 (Vj. TEUR 1.429.664) wurde mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 7. Mai 2024 vollständig auf neue Rechnung vorgetragen.
Berlin, 14. Juni 2024 gez. Dr. Markus Hannebauer gez. Arno Schödl KONZERNANLAGENSPIEGEL FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022
KONZERNKAPITALFLUSSRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022
Der zum Stichtag ausgewiesene Finanzmittelfonds enthält alle kurzfristigen Bankguthaben bei Kreditinstituten sowie, allerdings nur in geringem Umfang, Kassenbestände. KONZERNEIGENKAPITALSPIEGEL FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022
KONZERNLAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022A. Grundlagen des Konzerns I. Aufbau und Entwicklung des Konzerns Der Konzern besteht aus einer Gruppe von Gesellschaften, die vorwiegend in der Verwaltung eigenen Vermögens und in der Immobilienbranche tätig sind. Die Konzernmuttergesellschaft ist die denkapparat GmbH. Der Konzern hat im August 2021 die Mehrheit der Anteile der bis dahin zu 100% gehaltenen think-cell Software GmbH verkauft und damit den Teilkonzern Software in seiner bisherigen Form aufgegeben. Die Aktivitäten im Bereich Software werden seitdem in Form einer Minderheitsbeteiligung weitergeführt. Dies führt zu einer Neuausrichtung des Konzerns mit Auswirkungen auf die Struktur, die Geschäftsbereiche und das Reporting. Durch den Wegfall des ehemaligen Teilkonzerns Software entfallen einerseits die Umsätze aus dem Softwaregeschäft ab September 2021 und der einmalige Ertrag aus der Veräußerung der Mehrheit der Anteile an der think-cell Software GmbH, andererseits stehen nunmehr erheblich mehr liquide Mittel zur Verfügung. Diese Sachverhalte führen dazu, dass die Werte zum Ende des Berichtszeitraumes (2022) teilweise erhebliche Abweichungen zum Ende des Vorjahres (2021) aufweisen. Ein Vergleich dieser Werte und der daraus resultierenden Kennzahlen ist somit nur eingeschränkt möglich und muss unter Beachtung der neuen Konzernstruktur erfolgen. Im Lagebericht wird diesem Umstand Rechnung getragen, indem zum ehemaligen Softwaregeschäft keine Auswertungen mehr erfolgen. Für den Gesamtkonzern bedeutet dies, dass die Kennzahlen nur bedingt als Vergleichswerte herangezogen werden können. II. Geschäftsmodell des Konzerns Verwaltung eigenen Vermögens Nach dem Wegfall des früheren Teilkonzern Software widmet sich der Konzern verstärkt der Verwaltung eigenen Vermögens. Hierzu werden die liquiden Mittel überwiegend in Aktienfonds investiert und für die Ausreichung von Darlehen an andere Unternehmungen eingesetzt. Teilkonzern Immobilien Nachhaltig erzielte Ergebnisse investiert der Konzern zusammen mit strategischen Partnern in verschiedene Immobilienprojekte durch gemeinsame Gründung von speziellen Assetgesellschaften, die in diesem Teilkonzern zusammengefasst werden. Leistungen im Bereich des Asset- und Property-Managements werden dabei durch ebenfalls langfristig gebundene externe Spezialisten erbracht. Bei den Immobilienprojekten handelt es sich überwiegend um langfristig gehaltene Bestandsobjekte. III. Konzernsteuerung Das gesamte unternehmerische Handeln des Unternehmens ist auf die kontinuierliche Verbesserung der Ertragskraft des Konzerns ausgerichtet. Die Steuerung des Unternehmens vollzieht sich dabei über mehrere Ebenen: Verwaltung eigenen Vermögens Hierzu erfolgt die laufende Steuerung direkt durch die Geschäftsführung der Muttergesellschaft des Konzerns. Teilkonzern Immobilien Im Teilkonzern Immobilien erfolgt die laufende Steuerung durch die strategischen Partner. Langfristige Investitionsentscheidungen, vor allem zur Aufnahme neuer Immobilienprojekte, trifft die Konzernleitung auf Basis von Vorschlägen der Partner. Die Partner unterrichten die Konzernleitung über den wirtschaftlichen Status der Immobilienprojekte im Rahmen vierteljährlicher Berichte. Dabei sind die Entwicklungen der Quadratmetermiete und des Leerstands, differenziert nach definierten Portfolios und/oder Regionen, die Steuerungsgrößen für das Management. Hierzu gehören auch Umfang und Ergebnis der Neuvermietung sowie die Entwicklung der mit der Vermietung zusammenhängenden Kosten wie Instandhaltungs-, Vermietungsmarketing- und Betriebskosten sowie Mietausfälle. Der Verkauf der wenigen restlichen Immobilien aus der Projektentwicklung und von Immobilien aus der Bestandshaltung wird über die Verkaufspreise pro Quadratmeter sowie die Marge als Differenz zwischen Buchwert und Verkaufspreis gesteuert. Dabei werden die ermittelten Werte mit den Planzahlen sowie mit dem Markt abgeglichen und bei Bedarf angepasst. IV. Sonstige Beteiligungen Der Konzern hält zwei Beteiligungen im Bereich der Forschung und Entwicklung von Medikamenten. Er hält jeweils die Mehrheit der Anteile an den Biotechnologiefirmen ASH Therapeutics GmbH & Co. KG und PathoBlock Therapeutics GmbH & Co. KG. B. Wirtschaftsbericht I. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Allgemeine Einleitung Der Konzern hat im August 2021 die Mehrheit seiner Anteile an der think-cell Software GmbH verkauft. Da der Konzern somit nicht mehr auf die globalen Absatzmärkte für den Softwarevertrieb angewiesen ist, wirkt sich die weltwirtschaftliche Entwicklung dort nur noch mittelbar auf die Entwicklung des Konzerns aus. Aus diesem Grund verschiebt der Konzern seinen Berichtsfokus von der weltwirtschaftlichen und europäischen Entwicklung auf die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland. Weltwirtschaftliche Entwicklung Die weltwirtschaftliche Konjunktur hat sich im Laufe des Jahres 2022 weiter leicht erholt. Allerdings hat der sprunghafte Anstieg der Energiekosten diesen Prozess stark ausgebremst. Nach einem kräftigen Jahresauftakt hat die konjunkturelle Entwicklung der Weltwirtschaft im Sommer 2023 etwas an Fahrt verloren. Dies führte für das Jahr 2023 insgesamt zwar nur zu einer moderaten Expansion der Weltwirtschaft, allerdings zeigte sie sich angesichts der vielfältigen Belastungen als recht robust. Zu Beginn des Jahres 2024 scheint die Entwicklung der Weltwirtschaft wieder mehr Schwung aufgenommen zu haben. Lauf Sachverständigenrat betrug der Zuwachs des globalen Bruttoinlandsprodukts (BIP) lt. aktualisierter Konjunkturprognose vom Frühjahr 2023 im Jahr 2022 2,9%. Für das Jahr 2023 hat der Sachverständigenrat in seinem Frühjahrsgutachten 2024 die ursprünglich auch prognostizierten 2,7% Zuwachs des globalen BIP bestätigt. Für das globale Wirtschaftswachstum des Jahres 2024 prognostiziert der Sachverständigenrat einen Anstieg von 2,6%. Wirtschaftliche Entwicklung im Euro-Raum Die konjunkturelle Dynamik hat sich im Laufe des Jahres 2022 weiter abgeschwächt. Zwar haben sich die coronapandemiebedingten Effekte abgeschwächt, aber die Folgen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine haben die konjunkturelle Lage erheblich verschlechtert. Für 2023 ist eine Belebung der Konjunktur zu verzeichnen, die insbesondere auf den privaten Konsum zurückzuführen ist. Ein kräftiger Aufschwung ist jedoch nicht eingetreten, was sich auch in dem geringen Zuwachs des BIP von 0,6% wiederspiegelt. Laut Frühjahresgutachten 2024 des Sachverständigenrates ist für das Jahr 2024 mit einer weiteren Belebung der Konjunktur zu rechnen. Das Wachstum des BIP soll voraussichtlich 0,8% betragen. Wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland Laut Jahresgutachten 2022/2023 des Sachverständigenrates war Deutschland aufgrund der bisherigen Abhängigkeit von russischem Erdgas in besonderem Maße von der Energiekrise betroffen. Die bereits von Lieferkettenstörungen betroffene Industrie war nun zusätzlich mit deutlich gestiegenen Energiekosten konfrontiert. Allerdings stabilisierte ein weiterhin hoher Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe das Wachstum. Die sukzessive Überwälzung der Energiepreise auf die Verbraucherinnen und Verbraucher belastete im Jahr 2022 den privaten Konsum deutlich. Aufgrund der durch Privathaushalte und Unternehmen vorgenommenen Energieeinsparungen, in Verbindung mit den initiierten Entlastungspaketen für Haushalte und Unternehmen, konnte sowohl eine Gasmangellage im Winter 2022/2023 vermieden als auch die Kaufkraft und der Arbeitsmarkt stabilisiert werden. Die Inflationsrate erreichte im Jahr 2022 den höchsten Stand seit Gründung der Währungsunion. Waren anfangs die steigenden Energiekosten und die Lieferengpässe die treibenden Faktoren, vollzog sich der Preisanstieg in der Folgezeit in der Breite. Auch für das Jahr 2023 ist ein weiterer Abschwung zu verzeichnen gewesen. Der wichtigste Grund hierfür ist lt. Gemeinschaftsdiagnose #2-2023, dass sich die Industrie und der Konsum langsamer erholen, als noch im Frühjahr 2023 angenommen wurde. Stellte der Sachverständigenrat in seiner aktualisierten Konjunkturprognose vom Frühjahr 2023 für das Jahr 2022 noch einen preisbereinigten Zuwachs des BIP von 1,8% fest, so hat er für das Jahr 2023 mit seinem Jahresgutachten 2023/24 eine Abnahme des BIP von 0,4% aufgezeigt. Diesen Abschwung erklärt der Sachverständigenrat damit, dass die deutsche Wirtschaft sich im europäischen Vergleich besonders stark abgekühlt hat. Sowohl die privaten Haushalte als auch der Staat haben ihre Haushaltsausgaben reduziert. Die Industrie und die Bauwirtschaft zehren zwar noch von einem erhöhten Auftragsbestand, aber dieser und auch die Neuaufträge gehen deutlich zurück. Hinzu kommen Engpässe aufgrund fehlender Arbeitskräfte. Eine allmähliche Erholung der deutschen Wirtschaft erwartet der Sachverständigenrat erst wieder ab dem Jahr 2024. Laut seines Jahresgutachten 2023/24 geht der Sachverständigenrat von einem Wachstum des inländischen BIP von 0,7% aus, was er allerdings bereits mit seinem Frühjahrsgutachten 2024 auf 0,2% Wachstum reduziert. Für das Jahr 2024 hat die "Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose" mit ihrer Gemeinschaftsdiagnose #1-2024 die Prognose des voraussichtlichen Wirtschaftswachstums von 1,3% (lt. Gemeinschaftsprognose #2-2023) auf 0,1% angepasst. Die Inflation für das Jahr 2024 prognostiziert der Sachverständigenrat lt. seines Frühjahrsgutachten 2024 mit 2,4%, die "Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose" geht lt. ihrer Gemeinschaftsprognose #1-2024 von einer Kerninflation (Anstieg der Verbraucherpreise ohne Energie) von 2,8% aus. II. Erläuterungen zur Ertragslage Mutterunternehmen denkapparat GmbH Die denkapparat GmbH hält und verwaltet die Anteile des Gesamtkonzernes. Das EBIT beträgt im Berichtszeitraum 1.545 TEUR unter Berücksichtigung der Ergebnisse aus den Biotechnologiebeteiligungen. Für die erhebliche Minderung des EBIT im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr (1.401.786 TEUR) ist im Wesentlichen der Verkauf der Anteile an der think-cell Software GmbH in 2021 ursächlich. Teilkonzern Immobilien Der Konzern erzielte aus dem Teilkonzern Immobilien Umsätze von 51.400 TEUR (Vj. 46.329 TEUR). Der Zuwachs resultiert vor allem aus gestiegenen Vermietungsumsätzen aus den im langfristigen Bestand gehaltenen Immobilien. Das EBIT betrug im Teilkonzern Immobilien 4.478 TEUR (Vj. 19.304 TEUR). Die Abschreibungen betrugen 14.363 TEUR (Vj. 13.903 TEUR). Kennzahlen Konzernabschluss Der erzielte EBIT beträgt 6.301 TEUR (Vj. 1.483.347 TEUR), der EBITDA beläuft sich auf 20.681 TEUR (Vj. 1.497.480 TEUR). Für die erheblichen Abweichungen der Ergebnisse im Vergleich zum Vorjahr ist der Verkauf der Mehrheit der Anteile an der think-cell Software GmbH und des daraus resultierenden Ergebniswegfalls aus Umsatz und Verkaufsertrag ursächlich. III. Erläuterungen zur Vermögenslage Vermögensstruktur Immaterielle Vermögensgegenstände und nicht grundstücksbezogene Sachanlagen haben eine nur sehr geringe Bedeutung für den Konzern. Das Vermögen des Konzerns besteht weitestgehend aus Investitionen in das langfristige Sachanlagevermögen des Teilkonzerns Immobilien (430.276 TEUR / Vj. 429.259 TEUR) und aus langfristig im Finanzanlagevermögen gehaltenen Anteilen an passiv verwalteten Aktienfonds und sonstigen Beteiligungen und Ausleihungen (718.254 TEUR / Vj. 359.918 TEUR). Forderungen aus dem operativen Geschäft des Konzerns betragen zum Abschlussstichtag 9.968 TEUR (Vj. 10.414 TEUR). Diese resultieren mit 9.968 TEUR (Vj. 10.354 TEUR) aus dem Teilkonzern Immobilien. Der Konzern verfügte zum Ende des Berichtszeitraums über liquides Vermögen von 721.125 TEUR (Vj. 1.222.769 TEUR). Kapitalstruktur Das Eigenkapital des Konzerns beträgt 1.802.965 TEUR (Vj. 1.804.737 TEUR). Das mittel- und langfristig zur Verfügung stehende Fremdkapital beträgt unter Berücksichtigung der passiven latenten Steuern 239.950 TEUR (Vj. 189.089 TEUR). Kennzahlen Konzernabschluss Der Konzernabschluss weist eine Eigenkapitalquote (Verhältnis von Eigenkapital zu Gesamtkapital) von 84,8% (Vj. 85,2%) aus. Der Anlagendeckungsgrad I (Verhältnis von Eigenkapital zu Anlagevermögen) beträgt 156,2% (Vj. 225,9%), der Anlagendeckungsgrad II (Verhältnis von Eigenkapital und langfristigem Fremdkapital zu Anlagevermögen) 166,0% (Vj. 241,1%). IV. Erläuterungen zur Finanzierung Der Konzern hat im Geschäftsjahr 2022 mittel- und langfristige Bankendarlehen in Höhe von 20.000 TEUR (Vj. 5.584 TEUR) neu aufgenommen. Unter Berücksichtigung der im Jahr 2022 geleisteten Tilgungen erhöhte sich die mittel- und langfristige Fremdfinanzierung gegenüber Banken auf 156.780 TEUR (Vj. 149.148 TEUR). Die kurzfristige Fremdfinanzierung gegenüber Banken ist auf 9.595 TEUR (Vj. 7.225 TEUR) gestiegen. Die aufgenommenen Darlehen dienten ausschließlich der Mitfinanzierung der im Teilkonzern Immobilien getätigten Investitionen. Der Konzern war jederzeit in der Lage, seine finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen. Kennzahlen Konzernabschluss Die Liquidität I Grades (Verhältnis Barliquidität zu kurzfristigem Fremdkapital) beträgt 879,5% (Vj. 974,9%). Die Liquidität II Grades (Verhältnis Barmittel und kurzfristige Forderungen zu kurzfristigem Fremdkapital) beträgt 1.159,0% (Vj. 1.015,5%). Die Liquidität III Grades (Verhältnis Umlaufvermögen zu kurzfristigem Fremdkapital) beträgt 1.180,2% (Vj. 1.051,1%). C. Übrige Angaben I. Forschung und Entwicklung Im Bereich der Forschung und Entwicklung werden durch die ASH Therapeutics GmbH & Co. KG Leistungen der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster in Anspruch genommen. Bei der PathoBlock Therapeutics GmbH & Co. KG erfolgt die Forschung und Entwicklung durch eigene Arbeitnehmer in Zusammenarbeit mit Beratungsgesellschaften. II. Chancen und Risiken Bestandsgefährdende Risiken sind zum Bilanzstichtag nicht zu erkennen. Verwaltung eigenen Vermögens Die aus dem Verkauf der Anteile an der think-cell Software GmbH zur Verfügung stehenden liquiden Mittel nutzt der Konzern zur Erwirtschaftung von Zins- und Dividendenerträgen. Hier hat sich sowohl der Wegfall der durch die Banken erhobenen Verwahrentgelte als auch der Anstieg des allgemeinen Zinsniveaus positiv ausgewirkt. Ein Risiko stellt für die Liquiditätsverwaltung des Konzerns die anhaltend erhöhte Inflation dar. Teilkonzern Immobilien Die aktuelle Zinsentwicklung auf den Finanzmärkten birgt Risiken für den Teilkonzern Immobilien. Zinsen wirken sich zum einen direkt auf die Finanzierung von Bestandsobjekten und zum anderen mittelbar auf den Immobilienvertrieb aus. Der Teilkonzern schließt daher Finanzierungsverträge mit langfristigen Garantiezinsen für Bestandsobjekte ab. Die durch den russischen Angriffskrieg verursache Energiekrise stellt für den Konzern derzeit kein unmittelbares Risiko dar. Allerdings wirkt sich die Energiekrise in Zusammenhang mit der allgemeinen Zinsentwicklung und der anhaltend erhöhten Inflation auf den Immobilienmarkt aus. Es ist ein Rückgang des Kaufinteresses an Immobilieneigentum zu verzeichnen. Der Konzern trägt dem Rechnung, indem er sich auf Investitionen in die Bestandsimmobilien konzentriert und durch die Steigerung der Attraktivität der Bestände deren Renditechancen nachhaltig steigert. Weiterhin können objektbezogene Risiken, wie zum Beispiel Bauschäden, unzureichender Brandschutz, Risiken aus Altlasten oder Schadstoffen im Baumaterial bestehen und zu späteren Gewährleistungs- oder Instandsetzungsmaßnahmen führen, soweit keine Rückgriffsmöglichkeiten bestehen. Die Aktivitäten des Konzerns sind auch weiterhin finanziellen Risiken aus der Änderung von Zinssätzen ausgesetzt. Zum überwiegenden Teil werden Bankkredite nur mit einer fixen Verzinsung abgeschlossen, sei es durch einen direkt vereinbarten Festzinssatz oder durch eine variable Verzinsung, die dann mithilfe von Zinsswaps in einen Festzinssatz umgewandelt wird. Zum Stichtag beträgt der Anteil der Bankkredite mit einer fixen Verzinsung 86% (Vj. 97%) des Gesamtkreditvolumens. III. Geschäftsverlauf und voraussichtliche Entwicklung Die im Vorjahr gestellten Prognosen sind eingetreten. Die Umsatzerlöse sind erwartungsgemäß erheblich gesunken und das Gesamtergebnis ist, ebenfalls erwartungsgemäß, signifikant zurückgegangen. Da diese Rückgänge ausschließlich auf den Verkauf der Anteile an der think-cell Software GmbH im Wirtschaftsjahr 2021 zurückzuführen sind, lässt sich hieraus keine Gefährdung für die Entwicklung des Konzerns ablesen. Verwaltung eigenen Vermögens Die aus dem Verkauf der Anteile an der think-cell Software GmbH zur Verfügung stehenden zusätzlichen liquiden Mittel führten zu einer erheblichen Steigerung der Erträge aus Zinsen und Dividenden. Trotz des im Wirtschaftsjahr 2023 begonnenen Aufbaus eines Finance- und Accountingteams, das die strategische Neuausrichtung und Verwaltung des Konzerns unterstützen wird, und der daraus resultierenden Lohnkostenerhöhung, sind die Gesamtkosten gesunken. Für das Wirtschaftsjahr 2023 ist eine leicht positive Umsatzentwicklung, deutlich gesteigerte Erträge aus Zinsen und Dividenden, gesunkene Kosten und, in der Folge dessen, eine deutlich gesteigerte Gesamtergebnisentwicklung zu verzeichnen. Teilkonzern Immobilien Die Entwicklung nach dem Bilanzstichtag bis zum Tag der Erstellung dieses Lageberichts war trotz der anhaltend hohen Energiekosten, des steigenden Zinsniveaus und der anhaltenden Inflation für den Teilkonzern Immobilien stabil bis leicht positiv. Im Wirtschaftsjahr 2023 wurden Investitionen in weitere Immobilienkäufe von 18.337 TEUR getätigt. Im gleichen Zeitraum wurden in den Bestandsimmobilien 11.164 TEUR in Umbaumaßnahmen und 7.191 TEUR in die Werterhaltung investiert. Durch die in die Bestandsimmobilien vorgenommenen Investitionen der Jahre 2020 bis 2023 hat sich insbesondere die Attraktivität der Gewerbeimmobilien, aber auch der Wohnimmobilien, weiter gesteigert. In Folge dessen konnten die Vermietungsumsätze weiter erhöht und die Mietrückstände stabilisiert werden. Für 2023 erwartet der Konzern bei den Immobilien, unter Berücksichtigung der Zukäufe neuer Bestandsimmobilien und der weiteren Investitionen in Bestandsimmobilien, eine erhöhte Umsatz- und stabile bis leicht positive Gesamtergebnisentwicklung. Gesamtkonzern Aufgrund der positiven Entwicklung der Verwaltung eigenen Vermögens und der stabilen Entwicklung des Teilkonzern Immobilien, ist für das Jahr 2023 auch von einer entsprechend positiven Ergebnisentwicklung des Gesamtkonzerns auszugehen. Für das Wirtschaftsjahr 2024 geht der Konzern zum Zeitpunkt der Aufstellung dieses Berichtes sowohl bei der Verwaltung eigenen Vermögens als auch bei den Immobilien von einer Umsatz-, Kosten- und Gesamtergebnisentwicklung auf dem Niveau des Jahres 2023 aus.
Berlin, 14. Juni 2024 gez. Dr. Markus Hannebauer gez. Arno Schödl BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die denkapparat GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der denkapparat GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022 und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der denkapparat GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, 17.06.2024 KWP
GMBH & CO. KG
gez. Dr. Alexander Jacobi, Wirtschaftsprüfer gez. Michael Kleber, Wirtschaftsprüfer |
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