Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 97570
Eingetragen
21.1.2003
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen
Gegenstand
Übernahme von Serviceaufgaben im IT-Bereich. Dazu gehören insbesondere Dienstleistungen in den Bereichen Geschäftsprozessmodellierung, IT-Beratung, IT-Sicherheit, IT-Projektmanagement, IT-Netzwerkmanagement sowie der Vertrieb von Hardware und Software.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Marco Peter Gocht
seit 14.6.2006
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Marco Gocht
21073 Hamburg, Maretstraße 20
12.600 €
50.00%
Roger Dost
81541 München, Brünnsteinstraße 10
12.600 €
50.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ISEC7 GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Lagebericht

1. Geschäftstätigkeit und Rahmenbedingungen

Die ISEC7 Group ist ein führender Anbieter für Lösungen, Produkte und Dienstleistungen im Bereich Digital Workplace und Managed Mobility Services. Sie entwickelt, implementiert, betreibt und unterstützt marktführende Infrastrukturen für die Verwaltung und Absicherung von Endgeräten, bietet Produktivitätslösungen an und stellt das "Lifecycle Management" dieser Endgeräte sicher. ISEC7 begleitet dabei Unternehmen in ihrer digitalen Transformation, bei der die Mobilisierung von Geschäftsprozessen auf Endgeräten wie Smartphones, Tablets, Notebooks, Desktops sowie die Nutzung des Internet of Things (IoT) und deren Absicherung eine wesentliche Rolle einnimmt. Die ISEC7 Group zählt viele Unternehmen aus dem Öffentlichen Sektor, Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, KRITIS, Fortune Global 500, DAX und dem Mittelstand zu ihren Kunden, die regional durch eigene Landesgesellschaften in Deutschland, Vereinigte Staaten, Australien und Neuseeland betreut werden.

Die ISEC7 GmbH ist die operative deutsche Landesgesellschaft innerhalb der ISEC7 Group, wurde am 08.01.2003 gegründet, hat ihren Geschäftssitz im Schellerdamm 16, 21079 Hamburg und ist eingetragen unter HRB 97570 im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg. Geschäftsführer sind Marco Gocht und Roger Dost, Gesellschafterin ist die ISEC7 Group AG mit Sitz in Hamburg.

2. Geschäftsverlauf

2.1 Entwicklung der deutschen Volkswirtschaft im Kalenderjahr 2024

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung der deutschen Volkswirtschaft ist im Kalenderjahr 2024 erneut schwach verlaufen mit einem preisbereinigten Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 0,2%. Insbesondere die Produktion befindet sich weiterhin in einer Abwärtsspirale, die sich zudem durch deutlich rückläufige Anlageinvestitionen und sinkende Exporte manifestieren. Laut BMWK begründet sich die wirtschaftliche Schwäche Deutschlands in den Unsicherheiten bezüglich der wirtschaftlichen Perspektiven im In- und Ausland. Eine Erholung der Produktion, Nachfrage, Investitionen und Konsum sei erst mit klaren Aussichten für die weiteren wirtschafts-, finanz- und geopolitischen Aussichten zu erwarten (Quelle: BMWK, 2025). Die ausgebliebenen wirtschaftspolitischen Impulse haben nach Auffassung der ISEC7 GmbH zu einer Verschlechterung der Lage beigetragen.

Das Wachstum in dem für ISEC7 relevanten Markt für Informationstechnik lag laut Branchenverband Bitkom für das Jahr 2024 bei 3,3%. Wenngleich das ITK-Wachstum im Vorjahresvergleich nur leicht gestiegen ist, zeigt die Entwicklung, dass Unternehmen weiterhin in ITK investieren und der ITK-Markt selbst bei rückläufiger gesamtwirtschaftlicher Entwicklung ein positives Ergebnis erzielen kann. Zudem sei die ITK-Branche mittlerweile Deutschlands größter industrieller Arbeitgeber mit einer positiven Wachstumsprognose für das Kalenderjahr 2025 (Quelle: Bitkom, 2025).

Der Arbeitsmarkt entwickelte sich weiterhin stabil und widerstandsfähig. Während die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten 2024 erneut ein Rekordniveau erreichte, lag die Arbeitslosenzahl im Dezember 2024 geringfügig um 33.000 höher als im Vorjahresmonat, was einem Anstieg der Arbeitslosenquote um 0,1%-Punkte entspricht. Die Arbeitskräftenachfrage konnte insbesondere in dem für die ISEC7 GmbH relevanten Bereich der Informationstechnologie nicht annähernd durch das Angebot gedeckt werden. Der Fachkräftemangel in der ITK-Branche erwies sich auch 2024 als wesentliches Wachstumshemmnis (Quelle: BMAS, Bitkom).

2.2 Entwicklung der ISEC7 GmbH im Geschäftsjahr 2024

Das Geschäftsjahr 2024 ist für die ISEC7 GmbH positiv verlaufen. Die realisierten Umsatzerlöse konnten um rund 20% auf 26,4m EUR gesteigert werden. Der Auftragsbestand liegt auf hohem Niveau und begünstigt weiteres Wachstum in Folgeperioden.

Wenngleich die Umsatzentwicklung positiv verlaufen ist, konnten die Ertragsziele nicht erreicht werden. Insbesondere der Aufbau neuer Plattformen, Produkte und Services hat zu höheren Kosten in der betrachteten Periode beigetragen. Zudem wurden grundsätzliche Verbesserungen an der etablierten Kostenstruktur eingeleitet, die positiven Effekte können aber erst in zukünftigen Perioden erwartet werden.

Das Portfolio der ISEC7 stieß weiterhin bei Bestandskunden und Neukunden auf großes Interesse. Die Umsatzerlöse pro Kunde konnten erhöht werden vor allem durch den Verkauf weiterer Produkte aus dem Portfolio. Dabei lag die Customer Churn Rate bei 0,3%.

Das Marktumfeld der ISEC7 GmbH war im Geschäftsjahr 2024 durchaus günstig. Die Expertise und das spezialisierte Portfolio waren besonders gefragt bei Behörden und Unternehmen mit hohen Sicherheitsanforderungen. ISEC7 hat dabei ihre Fokussierung auf Kunden in der regulierten Industrie, sowie im KRITIS- und Behördenumfeld fortgesetzt.

Weiterhin war die Nachfrage zur Absicherung mobilen Arbeitens durch den Wandel in der Arbeitswelt mit dem Trend zu mobilem Arbeiten im Home-Office hoch. Zudem müssen Unternehmen durch die stark gestiegene Anzahl von Cyber-Angriffen Lösungen zur Verbesserung der Sicherheit einführen, während Technologien zur Fortführung der digitalen Transformation weiterhin viel Potential bieten.

Die ISEC7 GmbH hat auch im Geschäftsjahr 2024 keine staatliche Unterstützung in Anspruch genommen und hat keine Kurzarbeit eingeführt.

Im Geschäftsjahr 2024 wurde erfolgreich eine Rezertifizierung gemäß ISO 9001, ISO 27001 und ISO 14001 durchgeführt.

2.3 Nachhaltigkeit

Die ISEC7 GmbH erstellt einen Nachhaltigkeitsbericht auf Basis der Leitlinien des United Nations Global Compact (UNGC) und deren Global Reporting Initiative (GRI) sowie der ISO 14001. Der Bericht wird auf der Webseite der Gesellschaft veröffentlicht.

Die ISEC7 GmbH strebt eine vorbildliche Rolle in der Ausrichtung zu einem nachhaltigen Unternehmen an. Dazu zählen die Ziele, sozial und umweltbewusst zu handeln und eine bestmögliche Balance zu ökonomischen Aspekten herzustellen. Die Unternehmensführung beabsichtigt, Geschäfte in hoher Qualität und nachhaltig basierend auf ethischen Grundsätzen zu betreiben und sich für einen fairen Wettbewerb einzusetzen. Hierzu zählen neben der Einhaltung geltender Gesetze, die Akzeptanz von Kartellverboten bzw. Wettbewerbsbeschränkungen sowie die Erfassung und Bilanzierung von Emissionen. Die ISEC7 GmbH strebt dabei eine kontinuierliche Verbesserung an, insbesondere wenn es um die Vermeidung oder Reduzierung von Emissionen geht.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ISEC7 GmbH haben sich gegenüber einem Verhaltenskodex verpflichtet, der auf der Webseite des Unternehmens veröffentlicht ist. Die Nachhaltigkeits-Akkreditierung mit Auszeichnung durch ecovadis konnte im Jahr 2024 wiederholt werden und erreichte die Silber-Stufe. Damit zählt die ISEC7 GmbH zu den Top 15% bewerteten Unternehmen hinsichtlich der Integration von Nachhaltigkeit in den Teilbereichen Umwelt, Ethik, Arbeits- und Menschenrechte und nachhaltiger Beschaffung.

Die Unternehmensführung sieht neben der sozialen Verantwortung für die Einhaltung der UNGC-Nachhaltigkeitsziele auch ökonomische Vorteile. Durch die konsequente Ausrichtung des Unternehmens auf Nachhaltigkeit, sollen frühzeitig Anforderungen aus Lieferkettengesetzen erfüllt werden und vorgelagerte Aktivitäten von Kunden klimaneutral und nach marktüblichen Berichtsmethoden übermittelbar sein.

3. Lage der Gesellschaft

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der ISEC7 GmbH kann für das Geschäftsjahr 2024 als stabil mit einem deutlich positiven Trend bewertet werden.

In der vorliegenden Periode haben sowohl eine starke Auftragslage als auch die realisierten Umsatzerlöse das Geschäftsmodell der ISEC7-Gruppe als Erfolgsmodell bestätigt. Die ISEC7 GmbH hat im Geschäftsjahr 2024 weiterhin signifikant in Wachstum investiert. Der Aufbau einer innovativen Managed Secure Plattform und die Evaluierung und Projektierung neuer Produkte im Bereich quantensicherer Kommunikation sollen die Wettbewerbsfähigkeit stärken und zu signifikantem Wachstum beitragen. Zeitgleich wurden interne Strukturen verbessert, die in Folgeperioden mehr Kosteneffizienz bieten und die Skalierbarkeit erhöhen werden. Der Einsatz künstlicher Intelligenz kommt dabei in vielen Geschäftsbereichen zum Einsatz, auf Basis der KI-Selbstverpflichtung der ISEC7-Gruppe, die für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verbindlich im Verhaltenskodex festgelegt ist.

Die Umsatzerlöse lagen mit 26,4m EUR um 20% über dem Vorjahresniveau (Vorjahr 22,2m EUR). Das Ergebnis konnte um rund 1,3m EUR auf 0,2m EUR verbessert werden. Dabei zu berücksichtigen sind zusätzliche Abgrenzungen für Umsatzerlöse im Bereich Managed Services in Höhe von 2,2m EUR, die zukünftigen Perioden zugerechnet wurden.

Hinsichtlich der geänderten Bilanzierungsmethodik bezüglich der aktiven und passiven Rechnungsabgrenzungsposten verweisen wir auf unsere Ausführungen im Anhang. Die Bewertungsänderung wirkt sich insgesamt positiv mit 0,9m EUR auf die Ertragslage der Gesellschaft aus.

Einen wesentlichen Einfluss auf das Ergebnis hatten der Anstieg der gesamten Personalkosten um 7% und der erhöhte Materialaufwand mit über 19%. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten um rund 6% gesenkt werden, wobei sich diese noch auf einem insgesamt hohen Niveau befinden.

Der Effekt aus der erstmaligen Aktivierung der selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenstände wirkte sich mit 0,2m EUR positiv auf das Jahresergebnis aus.

Der EBITDA lag im Geschäftsjahr 2024 bei 0,4m EUR (Vorjahr -1,0m EUR). Der periodisierte zukünftige Rohertrag für Folgeperioden liegt bei 2,2m EUR. Auf dieser Basis kann die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der ISEC7 GmbH zum Stichtag 31.12.2024 als gut bewertet werden.

Die Eigenkapitalquote hat sich von 7,7% im Vorjahr auf 10,2% verbessert und liegt über dem Niveau der beiden Vorjahre.

Der Rückgang der Bilanzsumme um 2,3m EUR kommt auf der Aktiv- wie auch auf der Passivseite im Wesentlichen durch eine Abnahme der Rechnungsabgrenzungsposten um 2,8m EUR bzw. 3,5m EUR zum Ausdruck. Auf der Aktivseite überkompensiert dieser Rückgang den Anstieg des um 0,9m EUR gestiegenen Anlagevermögens.

Die Finanzierung der Gesellschaft ist sichergestellt. Das Unternehmen ist jederzeit in der Lage, seinen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

4. Risiken der künftigen Entwicklung

Die deutsche Wirtschaft befindet sich nach wie vor in einem schwierigen weltwirtschaftlichen Umfeld. Neben der unklaren geopolitischen Neuausrichtung werden zu erwartende Änderungen der Terms of Trade insbesondere Deutschland als exportintensive Volkswirtschaft beeinflussen. Dabei bleibt abzuwarten, wie resilient und anpassungsfähig die deutschen Unternehmen und die Europäische Union hinsichtlich der eingeleiteten Handelskonflikte durch die Vereinigten Staaten sein werden.

Grundsätzlich bergen der zunehmende Protektionismus und die Rückkehr von einer sich globalisierenden Weltwirtschaft zu Nationalökonomien in wichtigen Absatzmärkten viel Unsicherheit und treffen die exportintensive deutsche Wirtschaft hart. Wenngleich die Preise für Energie und die Zuverlässigkeit der Lieferketten aktuell berechenbarer sind, können sich Energiepreise und Lieferkettenstrukturen zum Beispiel bei einer Eskalation des Taiwan-Konfliktes signifikant verschlechtern.

Die deutsche Industrie befindet sich zudem in einer Transformationsphase. Die Automobilindustrie und der Maschinenbau als frühere Zugpferde der deutschen Wirtschaft sind zunehmendem Wettbewerb ausgesetzt und es ist noch unklar, ob die Innovationskraft ausreichen wird, um zu früherer Stärke zurückzufinden. In zukunftsträchtigen Branchen wie der Informationstechnologie hingegen kann die deutsche Wirtschaft wenig globale Spieler vorweisen, diese finden meist bessere Voraussetzungen in den Vereinigten Staaten und in China.

Dringend benötigte und geplante massive Investitionen in Infrastruktur und Verteidigung können zwar zu einer Belebung der deutschen Wirtschaft führen, der dadurch zunehmende Verschuldungsgrad des deutschen Haushalts könnte aber Spielraum für die Bewältigung zukünftiger Krisen nehmen und dürfte zu überdurchschnittlich steigenden Zinsaufwendungen führen, die von zukünftigen Generationen zu tragen und rückzuzahlen sind.

Im Übrigen ist noch nicht absehbar, welchen Kurs die Regierung der 21. Legislatur einschlagen kann und wird. Dringend benötigte Reformen zur Entbürokratisierung, Investitionen in Bildung und Infrastruktur, Impulse für die Zuwanderung qualifizierter Arbeitskräfte und Förderung des innovativen deutschen Mittelstandes müssen zur Belebung der Wirtschaft und für eine nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland kurzfristig umgesetzt werden.

Die Entwicklungen im Umfeld von Cyberangriffen auf deutsche Unternehmen und Behörden haben weiter zugenommen. Was für Unternehmen zur Überlebensfrage werden kann, bietet ISEC7 mit ihrem Portfolio zur Absicherung und Abwehr von Cyber-Angriffen enorme Wachstumschancen. Ebenso wird ISEC7 von dem steigenden Bedarf an sicherem mobilem Arbeiten zu moderaten Kosten profitieren.

Die gesamtwirtschaftliche Situation und Entwicklung werden weiterhin als große Herausforderung eingestuft. Die ISEC7 GmbH verschärft zur Vermeidung möglicher Zahlungsausfälle weiterhin ihr Forderungsmanagement und bewertet bereits in Angebotsphasen durch explizite Einzelfallbewertungen mögliche Ausfallrisiken mit noch größerer Sorgfalt.

Zur Sicherstellung der Innovationskraft sowie aktueller Markt- und Zukunftsfähigkeit des Portfolios, stimmt sich die ISEC7 Group auch zur fortlaufenden Feinjustierung des Portfolios mit Analysten ab und lässt sich von diesen beraten. Einerseits sollen Markttrends frühzeitig antizipiert werden, andererseits sollen Investitionen in neue Technologien und Dienstleistungen möglichst kurzfristig vermarktbar sein.

Die ISEC7 GmbH hält an ihrem Leitbild zur Nachhaltigkeit weiterhin fest und ist damit gut gerüstet für die künftigen Anforderungen an Lieferanten im Hinblick auf das Lieferkettengesetz und erfüllt den eigenen Anspruch auf Vereinbarkeit von Innovation, Profitabilität und Nachhaltigkeit. So wurde die ISEC7 GmbH mit ihren erzielten Ergebnissen zur Nachhaltigkeit 2024 zu den von Ecovadis bewerteten Unternehmen führenden 15% eingestuft und mit der Silber-Medaille ausgezeichnet.

Fremdwährungsgeschäfte haben derzeit keine signifikanten Auswirkungen auf die Kennzahlen, daher werden keine Sicherungsgeschäfte für Fremdwährung durchgeführt.

Für alle bekannten finanziellen Risiken oder Garantien wurden Rückstellungen soweit notwendig eingestellt.

5. Voraussichtliche Entwicklung

Die Nachfrage im Portfolioumfeld der ISEC7 GmbH ist nach wie vor sehr hoch und bietet für die Zukunft viel Potential für Wachstum. Zum Zeitpunkt der Berichtserstellung stellt sich die Auftragslage als deutlich über dem Vorjahresniveau dar. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist zum Zeitpunkt der Berichtserstellung auf einem guten Niveau. Neue Dienstleistungs- und Produktangebote werden zu einem Wachstum im Geschäftsjahr 2025 beitragen.

Die ISEC7 GmbH ist daher zuversichtlich, im Geschäftsjahr 2025 ein Umsatzwachstum bei guter Profitabilität zu generieren. Mit ihrer Spezialisierung auf Anforderungen öffentlicher Unternehmen, Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, Unternehmen jeder Größenordnung in den Bereichen Kritischer Infrastruktur, Verteidigung, Gesundheit und Finanzen befindet sich die ISEC7 GmbH in einem finanziell stabilen Marktumfeld, das zudem Wachstumspotential bietet. Der Fachkräftemangel in der IT wird sich auch 2025 fortsetzen und die Komplexität für den Betrieb, Support und die Absicherung von Büro- und Heimarbeitsplätzen und mobilen Benutzern deutlich steigen, weshalb Unternehmen voraussichtlich mit zunehmender Tendenz Aufgaben an spezialisierte Dienstleister auslagern werden. Von diesem Trend wird die ISEC7 GmbH profitieren.

Vor dem Hintergrund dieser voraussichtlichen Entwicklungen erwartet die Geschäftsführung für die Jahre 2025 und 2026 ein positives Unternehmensergebnis, das nach Kenntnisstand zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichtes deutlich über dem des Geschäftsjahres 2024 liegen wird.

Der Lagebericht wurde nach bestem Wissen erstellt und vermittelt nach Auffassung der Geschäftsführung realistische Verhältnisse und beschreibt Chancen und Risiken korrekt.

 

Hamburg, 23. April 2025

Roger Dost

Marco Gocht

Bilanz

Aktiva

31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen 1.116.421,02 209.154,29
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 174.131,79 2,00
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 174.129,79 0,00
II. Sachanlagen 942.289,23 209.151,29
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.028,00 9.346,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 933.261,23 199.805,29
III. Finanzanlagen 0,00 1,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 1,00
B. Umlaufvermögen 7.432.229,94 7.833.694,74
I. Vorräte 76.172,06 227.611,28
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.153.171,41 6.454.651,80
davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.297.192,14 3.616.867,12
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.202.886,47 1.151.431,66
C. Rechnungsabgrenzungsposten 4.939.591,98 7.780.526,92
Bilanzsumme, Summe Aktiva 13.488.242,94 15.823.375,95

Passiva

31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. Eigenkapital 1.374.069,40 1.217.680,78
I. gezeichnetes Kapital 25.200,00 25.200,00
II. Bilanzgewinn 1.348.869,40 1.192.480,78
B. Rückstellungen 399.630,52 238.201,88
C. Verbindlichkeiten 5.599.030,17 4.836.643,99
davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.000.000,00 1.000.000,00
davon Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 408.967,07 722.430,98
D. Rechnungsabgrenzungsposten 6.062.712,85 9.530.849,30
E. Passive latente Steuern 52.800,00 0,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 13.488.242,94 15.823.375,95

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2024 - 31.12.2024
EUR
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1. Rohergebnis 9.500.380,45 7.835.793,79
davon Erträge aus Währungsumrechnung 148.282,23 60.349,94
2. Personalaufwand 5.639.189,20 5.249.740,94
a) Löhne und Gehälter 4.779.550,44 4.457.294,28
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 859.638,76 792.446,66
3. Abschreibungen 276.308,75 177.406,26
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 276.308,75 177.406,26
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.334.614,24 3.548.672,76
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 68.374,26 192.149,55
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 39.338,25 51.658,06
davon aus verbundenen Unternehmen 38.127,48 39.105,84
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 85.773,89 60.984,37
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 52.800,00 -20.877,38
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung latenter Steuern 52.800,00 0,00
8. Ergebnis nach Steuern 151.032,62 -1.128.475,10
9. sonstige Steuern -5.356,00 3.787,00
Jahresüberschuss (Vj. Jahresfehlbetrag) 156.388,62 -1.132.262,10

Ergebnisverwendung

1.1.2024 - 31.12.2024
EUR
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1. Jahresüberschuss (Vj. Jahresfehlbetrag) 156.388,62 -1.132.262,10
2. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.192.480,78 2.324.742,88
3. Bilanzgewinn 1.348.869,40 1.192.480,78

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: ISEC7 GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Hamburg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Hamburg
Register-Nr.: HRB 97570

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert, sofern sie der Abnutzung unterliegen. Selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände werden mit ihren Herstellungskosten bilanziert und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen gemindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Der Kassenbestand und das Guthaben bei Kreditinstituten wir mit dem Nennwert bilanziert.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwenigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein Wechsel im Hinblick auf die Bilanzierungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand bei der aktiven und passiven Rechnungsabgrenzung statt.

Die Änderungen stehen insbesondere mit der Umsatzrealisierung von Managed Services und dem Vertrieb von im Konzernverbund hergestellter Software im Zusammenhang. Die Umsatzrealisierung erfolgte bis zum Vorjahr zeitraumbezogen durch die Periodisierung der damit im Zusammenhang stehenden Aufwendungen und Erträge. Ab dem Berichtsjahr erfolgt für im Konzernverbund hergestellte Software eine vollständige Umsatzrealisierung im Jahr des Vertragsabschlusses. Im Fall von Umsätzen im Bereich Managed Services werden aufgrund der grundsätzlich integrierten 3rd-Party-Software wesentliche Anteile des Umsatzes bei Faktura realisiert und der restliche Anteil linear über die Laufzeit verteilt. Durch beide Änderungen soll die Umsatzrealisierung exakter dem Zeitraum bzw. Zeitpunkt der Leistungserbringung zugeordnet werden. Dies begründet den Stetigkeitsdurchbruch i.S.d. § 264 Abs. 2 HGB. Entsprechend ist die Vergleichbarkeit zum Vorjahr eingeschränkt.

Im Zusammenhang mit der Änderung der Bilanzierungsmethodik werden unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten TEUR 3.877 (Vj. TEUR 6.076) und unter dem passiven Rechnungsabgrenzungsposten TEUR 6.062 (Vj. TEUR 9.530) bilanziert.

Die sich durch die Bewertungsänderung ergebenden Effekte wirken sich auf den passiven Rechnungsabgrenzungsposten bzw. auf die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 2.599 aus. Der Effekt auf den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten bzw. die Aufwendungen aus bezogenen Leistungen beläuft sich auf TEUR 1.617. Insgesamt ergibt sich eine Ergebnisauswirkung in Höhe von TEUR 982.

Die bestehenden Rechnungsabgrenzungsposten aus Vorjahren bestehen maximal bis in das Geschäftsjahr 2027.

Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt.

Mitzugehörigkeitsvermerke

Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben:

Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte:

Forderungen gegen verbundene Unternehmen in der Bilanz mit EUR 3.297.192,14 (Vorjahr: EUR 3.616.867,12) enthalten in Höhe von EUR 2.052.071,58 (Vorjahr: EUR 2.455.621,76) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 219.215,71 (Vorjahr: 208.517,62 EUR).

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in der Bilanz in Höhe von EUR 408.967,07 (Vorjahr: EUR 722.430,98) beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 232.692,31 (Vorjahr: EUR 154.546,67).

Angabe zu Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt wie im Vorjahr EUR 0,00.

Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt wie im Vorjahr EUR 0,00.

Angaben zu Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 219.215,71 (Vorjahr: EUR 208.517,62).

Der Wert der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 232.692,31 (Vorjahr: EUR 154.546,67).

Rechnungsabgrenzungsposten

Die Gesellschaft bilanziert zum 31.12.2024 folgende Rechnungsabgrenzungsposten (RAP) im Zusammenhang mit zeitraumbezogenen Leistungen:

• Aktiver RAP: TEUR 3.877 (Vj. TEUR 6.076)
• Passiver RAP: TEUR 6.062 (Vj. TEUR 9.530)

Die bestehenden RAP werden insbesondere im Geschäftsjahr 2025 aufgelöst, bestehen jedoch maximal bis in das Geschäftsjahr 2027.

Gewinnvortrag bei vollständiger Ergebnisverwendung

Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der vollständigen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von EUR 1.192.480,78 (Vj. EUR 2.324742,88) einbezogen.

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt EUR 1.000.000,00 (Vorjahr: EUR 1.000.000,00).

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 647.808,18 (Vorjahr: EUR 288.764,78) beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 590.834,07 (Vorjahr: EUR 198.955,22) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 12.555,06 (Vorjahr: EUR 12.024,25).

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 5.599.030,17 (Vorjahr: EUR 4.836.643,99).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt wie im Vorjahr EUR 0,00.

Sonstige Angaben

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt EUR 110.808,12 und betrifft in voller Höhe selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens unter Berücksichtigung der darauf entfallenden passiven latenten Steuern.

Haftungsverhältnisse

Es bestehen für die angemieteten Räumlichkeiten Mietkautionsbürgschaften über EUR 70.516,41 einer Bank. Das Risiko der Inanspruchnahme wird als gering eingestuft, da die Gesellschaft ihren Verpflichtungen fristgerecht nachkommt.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 2.337 (Vorjahr: TEUR 2.135) sonstige finanzielle Verpflichtungen, davon TEUR 755 (Vorjahr: TEUR 829) mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen Miet- und Leasingverhältnisse. Das Risiko der Inanspruchnahme wird als gering eingestuft, da die Gesellschaft ihren Verpflichtungen fristgerecht nachkommt.

Es bestehen keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 56 (Vorjahr: 56).

Organmitglieder und Bezüge der Organmitglieder

Roger Dost, Hamburg, Kaufmann

Marco Gocht, Hamburg, Kaufmann

Die Angaben zu den Gesamtbezügen der Organmitglieder unterbleiben wegen § 286 Abs. 4 HGB.

Vorschüsse an Organmitglieder

Die Vorschüsse an Organmitglieder belaufen sich auf EUR 35.804,26 (Vorjahr: EUR 34.593,49). Sie sind mit 3,5% verzinst. Im Berichtsjahr sind keine Rückführungen erfolgt.

Konzernzugehörigkeit

Die ISEC7 GmbH wird in den freiwilligen Konzernabschluss der ISEC7 Group AG, Hamburg, einbezogen.

Die ISEC7 Group AG stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konzernkreis auf.

Der freiwillige Konzernabschluss der ISEC7 Group AG ist nicht öffentlich erhältlich.

Verwendung des Bilanzgewinns

Die Geschäftsführer schlagen der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn, bestehend aus:

Gewinnvortrag EUR 1.192.480,78
Jahresüberschuss EUR 156.388,62
Bilanzgewinn EUR 1.348.869,40

in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Hamburg, 23. April 2025

ISEC7 GmbH

Geschäftsführung

Roger Dost

Marco Gocht

Anlagespiegel

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
01.01.2024
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2024
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 174.129,79 0,00 174.129,79
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 610.845,75 0,00 0,00 610.845,75
Summe immaterielle VG 610.845,75 174.129,79 0,00 784.975,54
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.485,91 0,00 0,00 10.485,91
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 456.473,66 1.016.296,75 29.623,08 1.443.147,33
Summe Sachanlagen 466.959,57 1.016.296,75 29.623,08 1.453.633,24
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 2.500,00 0,00 2.500,00 0,00
Summe Finanzanlagen 2.500,00 0,00 2.500,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.080.305,32 1.190.426,54 32.123,08 2.238.608,78
Aufgelaufene Abschreibungen
01.01.2024
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2024
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00 0,00 0,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 610.843,75 0,00 0,00 610.843,75
Summe immaterielle VG 610.843,75 0,00 0,00 610.843,75
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.139,91 318,00 0,00 1.457,91
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 256.668,37 275.990,75 22.773,02 509.886,10
Summe Sachanlagen 257.808,28 276.308,75 22.773,02 511.344,01
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 2.499,00 0,00 2.499,00 0,00
Summe Finanzanlagen 2.499,00 0,00 2.499,00 0,00
Summe Anlagevermögen 871.151,03 276.308,75 25.272,02 1.122.187,76
Buchwerte
31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 174.129,79 0,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2,00 2,00
Summe immaterielle VG 174.131,79 2,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.028,00 9.346,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 933.261,23 199.805,29
Summe Sachanlagen 942.289,23 209.151,29
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 1,00
Summe Finanzanlagen 0,00 1,00
Summe Anlagevermögen 1.116.421,02 209.154,29

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 24.04.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der Jahresabschluss wurde wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offen gelegt. Dem vollständigen Jahresabschluss wurde der folgende uneingeschränkte Bestätigungsvermerk am 23. April 2025 erteilt:

" BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die ISEC7 GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ISEC7 GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ISEC7 GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg den 23. April 2025

Clostermann & Jasper Partnerschaft mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
(Siegel)

gez. Leopold, Wirtschaftsprüferin

gez. Kuhlmann, Wirtschaftsprüfer"

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