MyCo Park Bad Harzburg GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Thorsten Korr seit 23.12.2021 | Geschäftsführer |
Mike Dudjan seit 13.4.2021 | Geschäftsführer |
Ingo Haas seit 13.1.2010 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Biesterfeld Chemiedistribution GmbHHamburgJahresabschluss zum 31. Dezember 2008und Lagebericht 2008LageberichtA. Darstellung des GeschäftsverlaufesEntwicklung der Branche und der Gesamtwirtschaft Das Jahr 2008 verlief in einem konjunkturell durchwachsenen Umfeld; nach einem relativ stabilen ersten Halbjahr waren im dritten und insbesondere im vierten Quartal die negativen Auswirkungen der allgemeinen Finanz- und Wirtschaftskrise mit einem damit verbundenen Nachfragerückgang zu spüren. Gleichzeitig verschärfte sich in einigen Regionen Deutschlands die Wettbewerbssituation gegenüber dem Vorjahr. Die Branchenentwicklung war im abgelaufenen Geschäftsjahr insbesondere durch erheblich steigende Einstandspreise bei teilweise gleichzeitig verringerter Verfügbarkeit vieler Basischemikalien gekennzeichnet; eine Entwicklung, die sich erst gegen Jahresende abschwächte und wieder ins Gegenteil verkehrte. Geschäftsverlauf und Auftragsentwicklung Die BCD ist weiterhin einer der großen nationalen Anbieter im Chemiedistributionsmarkt. Auf der Absatz- und Umsatzseite haben sich insbesondere Dienstleistungen und die Nachfrage nach anwendungstechnisch orientierten Produkten positiv entwickelt, konnten aber die negativen Effekte aus dem konjunkturbedingt schwachen vierten Quartal sowie einen leichten Absatz- und Ertragsrückgang bei den Industriechemikalien nicht ausgleichen. Das Jahresergebnis vor Gewinnabführung hat sich im Vergleich zum Vorjahr verschlechtert. Hierzu haben neben der Rohertragsentwicklung ein negatives Finanzergebnis aufgrund der Abschreibungen auf Beteiligungen und fehlende Beteiligungserträge sowie Einmalaufwendungen für personelle Restrukturierungsmaßnahmen und anwaltliche Beratung im Rahmen des Kartellverfahrens beigetragen. Die Reduzierung der operativen Kosten in den Bereichen Vertrieb, Logistik und Verwaltung konnte diese (einmaligen) Negativeffekte nicht ausgleichen. Investitionen Der Großteil der Investitionen des Jahres 2008 resultierte aus dem Bereich IT bedingt durch die Einführung eines neuen SAP R/3- Systems sowie Änderungen bei der Netzwerk- und Hardwarestruktur der Gesellschaft. Darüber hinaus wurden Betriebs- und Geschäftseinrichtungen erworben. Abschreibungen auf Finanzanlagen Hier fiel im Geschäftsjahr 2008 im Wesentlichen die Abschreibung der Beteiligung an der zu liquidierenden Baumeier GmbH & Co. KG, Berlin, an. Art und Umfang von Umweltschutzrisiken Die Gesellschaft verfügt über keine eigenen Läger, daher bestehen keine entsprechenden Umweltrisiken. Die Gesellschaft ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2000 und nimmt am Responsible Care-Programm des VCH teil. Personal Im Jahr 2008 waren im Jahresdurchschnitt 171 (Vorjahr 180) Mitarbeiter bei Biesterfeld Chemiedistribution GmbH beschäftigt. Das Vergütungssystem für Führungskräfte und Vertriebsmitarbeiter enthält neben der Festvergütung einen variablen Bestandteil. Die variable Vergütung ist an das Erreichen unternehmerischer Erfolgsziele (z.B. Umsatz, Rohertrag, Konzernergebnis) und persönlicher Leistungsziele gebunden. Zur Erhaltung der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit der Gesellschaft wurde ein personelles Restrukturierungsprogramm aufgelegt. Damit soll in Abstimmung mit der Konzerngesellschaft Brenntag GmbH, Mühlheim an der Ruhr, die regionale Aufstellung der Gesellschaften optimiert werden und eine Konzentration auf die jeweiligen Kernkompetenzen erfolgen. B. Darstellung der LageDie BCD hat im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Jahresüberschuss in Höhe von 1,0 Mio. € erwirtschaftet. Der Rohertrag wurde durch Produktverfügbarkeit, Entwicklung der Einstandspreise und konjunkturelle Lage beeinflusst und hat mit 47,2 Mio. € den Wert aus dem vorangegangenen Geschäftsjahr in Höhe von 48,1 Mio. € nicht erreicht. Die Rohertragsmarge liegt trotzdem mit 17,6 % auf Vorjahresniveau (17,3 %). Diese Entwicklung ist im Wesentlichen auf Verschiebungen innerhalb des Kunden- und Produktportfolios, die Einstandspreisentwicklung sowie die allgemeine konjunkturelle Entwicklung zurückzuführen. Die operativen Kosten konnten unter dem Vergleichswert des Vorjahres gehalten werden. Die Verlagerung der laufenden IT Betreuung von der Biesterfeld AG, Hamburg, auf die Brenntag GmbH im zweiten Halbjahr hat zu einer Ersparnis in Höhe von 0,2 Mio. € geführt. Ferner konnten die Aufwendungen für Personal aufgrund der geringeren Anzahl insbesondere von höherbezahlten Mitarbeitern um 0,6 Mio. € reduziert werden. Nachteilig haben sich Einmalkosten aufgrund der IT Umstellung, Restrukturierungsaufwendungen und die anwaltliche Beratung ausgewirkt. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 2,5 Mio. € resultieren im Wesentlichen aus einer einmaligen Weiterbelastung an den Minderheitsgesellschafter Biesterfeld AG, den etwas geringeren Auflösungen von Rückstellungen sowie der Kompensation eines Lieferanten für den Wegfall des Salzgeschäftes. Das Zinsergebnis liegt auf dem Niveau des Vorjahres. Die bevorstehende Liquidation der Baumeier GmbH & Co. KG, München, führte zu einer Abschreibung des Beteiligungswertes in Höhe von 0,5 Mio. €. Die Vermögens- und Kapitalstruktur war gegenüber der Bilanz zum 31. Dezember 2007 im Wesentlichen durch eine Reduzierung des Anlagevermögens, der Vorräte und der liquiden Mittel gekennzeichnet. Die Bilanzsumme hat sich dementsprechend von 58,9 Mio. € auf 48,3 Mio. € verringert, die Eigenkapitalquote beträgt im Berichtsjahr 31,09 %. Der Wert der immateriellen Vermögensgegenstände wurde größtenteils durch die planmäßige Abschreibung des Firmenwertes in Höhe von 2,0 Mio. € reduziert. Die Veränderungen im Anlagevermögen resultieren aus den unter A.) beschriebenen Maßnahmen und Investitionen. Die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern haben sich aufgrund der jährlichen Tilgung des Darlehens der Brenntag Germany Holding GmbH, Mühlheim an der Ruhr, in Höhe 2,1 Mio. € reduziert. Zudem wurde entsprechend der 3. Ergänzungsvereinbarung zum Grundlagenvertrag vom 23. Dezember 2005 von dem langfristigen Darlehen der Biesterfeld AG ein Betrag in Höhe von 0,6 Mio. € zurückgeführt. Die passivierte Dividendenverbindlichkeit liegt mit 0,6 Mio. € unter dem Wert des Vorjahres von 1,1 Mio. €. Die Gesellschaft konnte ihren operativen Finanzbedarf im abgelaufenen Geschäftsjahr wiederum aus dem Cash Flow der betrieblichen Geschäftstätigkeit decken. Die Finanzierung der Aktivitäten wird auch künftig primär aus dem laufenden Geschäft und durch den Konzernverbund erfolgen. Dies wird in Zukunft erleichtert durch die Teilnahme am gemeinsamen Cash Pool. Nach dem Abschlussstichtag sind keine wesentlichen Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. C. Hinweis auf Chancen und Risiken der künftigen EntwicklungEs erfolgt eine Risikoberichterstattung der Gesellschaft im Rahmen des Risiko-managementsystems der Brenntag Germany Holding GmbH. Markt Durch intensive Betreuung der Kunden und Darstellung neuer Möglichkeiten soll erreicht werden, den bisher besetzten Marktanteil zu halten, auszubauen und damit den Risiken aus einer konjunkturellen Verschlechterung der Lage entgegenzuwirken. Vorräte Die weitere Optimierung der Lagerbestände durch intensive Zusammenarbeit mit dem Gesellschafter und Lagerdienstleister Brenntag GmbH und eine sowohl zeitlich als auch regional optimierte Beschaffungsstrategie soll einem theoretischen Abwertungsrisiko entgegengewirken. Branche Das Produktportfolio hat seinen Schwerpunkt in den Bereichen Säuren und Laugen, Lösemittel sowie Feststoffe, mit denen in etwa zwei Drittel der Erträge erzielt werden, während die sog. Spezialchemikalien sowie die Lohnfertigung zusammen ein Drittel des Geschäftes darstellen. In begrenzten Bereichen der Chemiedistribution wurden im vorletzten Jahr wettbewerbsrechtliche Ermittlungsverfahren eingeleitet. Eine Beeinflussung der Marktverhältnisse in den betroffenen Segmenten ist nicht auszuschließen. Wesentliche Auswirkungen über die allgemeine Marktentwicklung 2008 hinaus werden bei der BCD aber nicht erwartet. D. Voraussichtliche Entwicklung im Jahre 2009 und 2010Die Nachfrageentwicklung im Bereich des Chemiehandels ist durch die verschärften gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie insbesondere aufgrund der allgemeinen konjunkturellen Lage für 2009 negativ einzuschätzen; der weitere Verlauf hängt entscheidend von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ab. Mit der Fokussierung auf den Dienstleistungsbereich und anwendungstechnisch orientierte Produkte wird diesen Entwicklungen entgegengesteuert. Durch diese Ausrichtung auf der Vertriebsseite im Zusammenspiel mit Positiveffekten aus dem Restrukturierungsprogramm, Wegfall von negativen Einmaleffekten und konsequentem Kostenmanagement erwarten wir insgesamt ein zufriedenstellendes, über dem Vorjahr liegendes Ergebnis für die Jahre 2009 und 2010.
Hamburg, den 19 . März 2008 Uwe Dittner Sabine Moritz BilanzAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangDer Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2008 wurde entsprechend den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbHG für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Gegenstand der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft ist der Einkauf, Handel und die Distribution von flüssigen, festen, organischen und anorganischen Chemikalien und artverwandten Produkten. I. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODENImmaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Der erworbene Geschäftswert wird entsprechend seiner voraussichtlichen Nutzungsdauer über 15 Jahre abgeschrieben. Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet, soweit nicht ein niedrigerer Wert anzusetzen ist. Geringwertige Anlagegüter werden im Gegensatz zum Vorjahr aufgrund der steuerlichen Änderungen im Zugangsjahr bis zu einem Anschaffungswert von € 150,00 vollständig abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit einem Anschaffungswert zwischen € 150,00 und € 1.000,00 werden in einem jahresbezogenen Sammelposten erfasst und über 5 Jahre linear abgeschrieben. Anteile an verbundenen Unternehmen sowie Beteiligungen sind mit den Anschaffungskosten gegebenenfalls abzüglich vorgenommener Abschreibungen bzw. mit den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Ausleihungen werden zum Nominalwert, gegebenenfalls abzüglich vorgenommener Abschreibungen, angesetzt. Waren werden mit ihren Anschaffungskosten abzüglich Skonti und Rabatte unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Bei der Ermittlung der Anschaffungskosten wird die gleitende Durchschnittsmethode angewandt. Bestandsrisiken aufgrund der Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit werden angemessen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie liquide Mittel sind zu Nominalwerten angesetzt. Erforderliche Einzelwertberichtigungen bei den Forderungen werden vorgenommen. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden mit den Anschaffungskosten, gegebenenfalls unter Anwendung des Niederstwertprinzips mit den Börsenkursen bewertet. Das Gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt. Der Ansatz der Pensionsrückstellungen erfolgte auf der Grundlage eines versicherungsmathematischen Gutachtens nach dem Teilwertverfahren gemäß § 6a EStG unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 6 %. Die versicherungsmathematischen Werte für die Verpflichtungen wurden auf Basis der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Die ermittelten Beträge wurden in handelsrechtlich zulässiger Höhe zurückgestellt. Damit in Zusammenhang stehende Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen wurden mit dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital zum 31. Dezember 2008 aktiviert. Der Ansatz der Jubiläumsrückstellungen erfolgt aufgrund eines versicherungsmathematischen Gutachtens nach dem Teilwertverfahren unter Zugrundelegung eines Rechnungszinsfußes von 5,5% p.a.. Es wurden die Richttafeln 2005 G angewandt. Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Rückstellungen sind in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungsbeträgen angesetzt. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden entsprechend dem Entstehungskurs umgerechnet. Unrealisierten Kursverlusten zum Bilanzstichtag wird Rechnung getragen. Abweichend zum Vorjahresansatz werden die Emballagenerlöse in Höhe von T€ 1.379 in den Umsatzerlösen ausgewiesen. II. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZAnlagevermögen Die Zusammenstellung und Entwicklung des Anlagevermögens ist im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt. Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen
Vorräte Bei den Waren von T€ 1.996 (Vorjahr T€ 2.222) handelt es sich überwiegend um feste und flüssige Chemikalien. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Bei den Sonstigen Vermögensgegenständen (T€ 130) handelt es sich im Wesentlichen um eine Mietkautionen für verschiedene Büros (T€ 73) sowie um Ansprüche aus der Rückdeckungsversicherung der Pensionszusage zweier Mitarbeiter (T€ 47). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten im Wesentlichen eine kurzfristige Forderung in Höhe von T€ 2.010 gegen Biesterfeld Graën GmbH & Co. KG und eine Forderungen in Höhe von T€ 209 gegen Brenntag Holding NV aus dem Verkauf der Anteile der Biesterfeld Chemiedistributie B.V. Die Forderungen gegen Gesellschafter betreffen Forderungen gegen die Biesterfeld AG aus Gewerbesteuer 2005 und 2006 (T€ 2.010). Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten außer den Ansprüchen aus Rückdeckungsversicherungen von T€ 47 und Mietkautionen von T€ 73 keine Posten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Wertpapiere Die Wertpapiere des Umlaufvermögens (T€ 387) betreffen ein bei der Commerzbank AG, Hamburg, angelegtes Wertpapierdepot zur Sicherung der Altersteilzeitansprüche diverser Mitarbeiter. Gezeichnetes Kapital Das Gezeichnete Kapital (T€ 15.000) wird zu 12,75% von der Biesterfeld AG, Hamburg, und zu 87,25% von der Brenntag Germany Holding GmbH, Mülheim an der Ruhr, gehalten. Pensionsrückstellungen Der Ansatz der Pensionsrückstellungen ( T€ 3.252, Vorjahr T€ 3.024) erfolgte auf Grundlage eines versicherungsmathematischen Gutachtens. Die ermittelten Beträge wurden in handelsrechtlich zulässiger Höhe zurückgestellt. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen setzen sich zusammen aus T€ 1.284 Gewerbesteuer für 2005 und 2006 und T€ 498 Körperschaftsteuer für 2007 und 2008. Sonstige Rückstellungen Die Sonstigen Rückstellungen (T€ 3.389, Vorjahr T€ 1.865) enthalten im Wesentlichen mit T€ 1.277 Rückstellungen für ausstehende Abfindungszahlungen an Mitarbeiter, Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen für Frachten u.ä. (T€ 1.019), Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen (T€ 622), ausstehende Tantiemezahlungen an Mitarbeiter (T€ 182), Verpflichtungen aus nicht genommenen Urlaubstagen der Mitarbeiter (T€ 99) sowie Jubiläumsgelder (T€ 42). Verbindlichkeiten
Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern handelt es sich um ein Darlehen der Brenntag Germany Holding GmbH über T€ 11.860 (ursprünglicher Darlehensbetrag T€ 13.969) sowie um ein Darlehen des Gesellschafters Biesterfeld AG über T€ 765 (ursprünglicher Darlehensbetrag T€ 3.000) mit einer Laufzeit von jeweils fünf Jahren. Alle Darlehen dienen der Finanzierung des 'Aktivitätenkaufvertrages'. Tilgungen wurden in Höhe von T€ 2.679 geleistet. Bei den Sonstigen Verbindlichkeiten (T€ 3.021, Vorjahr T€ 3.052) handelt es sich im Wesentlichen um Kautionsbeträge für Kundenemballagen (T€ 2.252). Es bestehen keine grundpfandrechtlichen Absicherungen. III. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGUmsatzerlöse Die Umsatzerlöse zeigen folgende Aufgliederung:
Außerordentliche Aufwendungen Als außerordentliche Aufwendungen wird die Zuführung zur Rückstellung für Restrukturierungsmaßnahmen ausgewiesen. Steuern Die ausgewiesenen Steuern vom Einkommen und Ertrag (T€ 1.259; Vorjahr T€ 459) betreffen im Wesentlichen die Körperschaftsteuer auf die Gewinnausschüttung des Gesellschafters Biesterfeld AG sowie Gewerbesteuer für 2006. Die korrespondierenden Erträge aus der Aktivierung von Ausgleichsansprüchen werden in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Gewerbesteuer für das laufende Geschäftsjahr fiel auf Grund der steuerlichen Organschaft mit der Brenntag Holding GmbH nicht an. Steuerumlagen werden nicht erhoben. Jahresergebnis Die Gesellschaft erzielte im Jahre 2008 ein Jahresergebnis von € 1.005.006,47 (Vorjahr € 7.976.330,37). Gemäß Ergebnisabführungsvertrag wird der Jahresüberschuss abgeführt und per 31.12.2008 als Verbindlichkeit gegenüber Gesellschaftern ausgewiesen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Mitarbeiter Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 171 (Vorjahr 180) Mitarbeiter beschäftigt. Davon waren fünf gewerbliche Mitarbeiter und 166 Angestellte. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung
Vorschüsse und Kredite an die Geschäftsführer sowie Haftungsverhältnisse zu deren Gunsten bestehen nicht. Die Geschäftsführung erhielt im Geschäftsjahr 2008 Gesamtbezüge in Höhe von EUR 169.795,00. Beirat Die Gesellschaft hat einen Beirat, der aus drei Mitgliedern besteht:
Sonstige Angaben Der Jahresabschluss der Biesterfeld Chemiedistribution GmbH für das Geschäftsjahr 2008 wird in den freiwilligen Konzernabschluss der Brenntag Management GmbH, Mülheim an der Ruhr, einbezogen, der im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt wird. Daher ist die Gesellschaft von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht aufzustellen, befreit.
Hamburg, den 19. März 2009 Uwe Dittner Sabine Moritz Anlagenspiegel
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Biesterfeld Chemiedistribution GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hamburg, den 20. März 2009 PricewaterhouseCoopers
Winfried Wöhlke, Wirtschaftsprüfer ppa. Eberhard Warnecke, Wirtschaftsprüfer |
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