Stammdaten

Register
Amtsgericht Arnsberg HRB 9971
Eingetragen
18.4.2012
Branche
Großhandel mit Geräten der UnterhaltungselektronikTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Geräten der UnterhaltungselektronikFernsehveranstalter und Verbreitung von Videoinhalten
Gegenstand
Vertrieb audiovisueller und sonstiger Kommunikationsmittel jeder Art.

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Philipp Erich Ivo Koch
seit 21.12.2020
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Mike Rakowski
seit 11.12.2020
Geschäftsführer
Roland Bublitz
seit 26.9.2019
Prokura
Andreas Ruhland
seit 22.11.2016
Geschäftsführer
Dirk Israel
seit 18.4.2012
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (3)

NameAnteil
ALSO Holding AGCHE
50.00%
ALSO Holding AGCHE
49.88%
ALSO Holding AGCHE
0.12%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Sitta von Borcke
Baron-Voght-Str. 19, 22609 Hamburg
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

MEDIUM GmbH

Soest

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Lagebericht zum 31. Dezember 2018

der MEDIUM GmbH, Soest

1. Grundlagen des Unternehmens

Die MEDIUM GmbH, Soest, ("MEDIUM" oder "Gesellschaft") ist ein Großhandelsunternehmen der ALSO-Gruppe ("ALSO"), einem der führenden europäischen Broad Line-Distributoren für Produkte der Informations- ("IT") und Telekommunikationstechnik ("TK") sowie der Unterhaltungselektronik ("UE"). Innerhalb des Supply-Segments der ALSO bedient die MEDIUM überwiegend den Bereich Präsentationstechnik.

In der Sparte audiovisuelle Medientechnologie ("AV-Markt") ist die Gesellschaft als Spezialdistributor mit klarem Fokus auf das Lösungs- und Projektgeschäft positioniert und versteht sich als Bindeglied zwischen zwei Kundenkategorien, den Anbietern von Präsentationstechnikprodukten sowie den Fachhändlern als Abnehmer dieser Produkte.

Als einer der führenden Vollsortimenter in Deutschland bietet sie ihren Abnehmern mehr als 5.000 Produkte an, von Beamern, Leinwänden und Overheadprojektoren über Weißwandtafeln sowie Large Format Displays und Touchgeräten bis hin zu Signalmanagement und kabellosen Präsentationssystemen.

Nutzer des Produktportfolios der MEDIUM sind zum einen Industrie, Handel, Banken und Versicherungen sowie andererseits Schulen, Universitäten und Behörden. Darüber hinaus kommt die Präsentationstechnik bei verschiedensten Dienstleistern und zunehmend auch im Privatbereich zum Einsatz.

Der Mehrwert für die Anbieter der MEDIUM besteht in der Schaffung der Kundenbreite, der Bereitstellung der Feinlogistik und dem Management der Komplexität.

Die Abnehmer profitieren von der Bereitstellung eines breiten Produktportfolios, dem Management der Feinlogistik und der Bereitstellung der Kreditlinie.

Die MEDIUM hat eigene Mitarbeiter, die das Geschäft in gemieteten Räumlichkeiten am Standort Krefeld betreiben. Die beratungsintensiven Produkte werden dabei von einem Team aus kompetenten Außendienst-Mitarbeitern vertrieben. Als Vertriebsinstrumente kommen beispielsweise zum Einsatz der Telefonverkauf, der Betrieb eines eigenen E-Shops, Produktkataloge oder die regelmäßige Präsenz auf entsprechenden Fachmessen.

Für die logistische und administrative Abwicklung nimmt MEDIUM Dienstleistungen von verbundenen Unternehmen, insbesondere der Muttergesellschaft ALSO Deutschland GmbH, Soest (kurz "ALSO DE"), in Anspruch.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Das BIP-Wachstum der europäischen Wirtschaft wird in der Winterprognose der Europäischen Kommission für das Berichtsjahr mit 1,9% für die EU und für den Euroraum beziffert. Für 2019 sieht die Kommission eine Zunahme des BIP von 1,3% für den Euroraum und von 1,5% für die EU voraus.

In Deutschland lag das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) nach Angaben des Statistischen Bundesamts im Jahr 2018 um 1,5% höher als im Vorjahr. Im vorangegangenen Jahr war das BIP um 2,2% gewachsen.

Die positive Entwicklung der deutschen Wirtschaft resultierte auch im Jahr 2018 wesentlich aus erhöhten Konsumausgaben. Der Anstieg belief sich auf 1,0% im privaten und 1,1% im staatlichen Sektor. Auch die Investitionen legten 2018 zu: In Ausrüstungen wurden (preisbereinigt) 4,5% und im Bausektor 3,0% mehr investiert als im Jahr zuvor.

Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, erhöhten sich im Jahresdurchschnitt 2018 die Verbraucherpreise in Deutschland gegenüber 2017 um 1,9%.

(Quellen: ec.europa.eu - European Economic Forecast, Winter 2019 / www.destatis.de, Statistisches Bundesamt, Pressemitteilungen 18/19, 19/19.)

2.2. Marktentwicklung

Laut dem Marktforschungsinstitut CONTEXT lag der Umsatz im gesamten ITK-Distributionsmarkt in den für den ALSO-Konzern relevanten Ländern im Jahr 2018 um 3,9% und in Deutschland um 3,8% höher als im Jahr 2017.

Das Marktforschungsinstitut Gartner vermeldet für den ITK-Markt Deutschland (einschließlich IT- und Kommunikationsdienstleistungen) für das Berichtsjahr einen Anstieg der Endverbraucher-Ausgaben in Höhe von 2,4% nachdem zu Jahresbeginn nur ein Zuwachs von 1,5% erwartet worden war.

In Deutschland besteht nach wie vor großer Nachholbedarf bei Schulen und Universitäten in Bezug auf die Ausstattung mit moderner Präsentationstechnik, was auch im Jahr 2018 noch relativ verhalten zur Ausweitung des Geschäfts beigetragen hat.

Quelle: Marktforschungsinstitut CONTEXT, Sales Development of CONTEXT Product Groups & Top Manufacturers (Stand Dezember 2018) / Gartner Market Databook 4Q18 Update (December 2018). Hier wiedergegebene, von Gartner herausgegebene Berichte («Gartner Report(s)») sind Daten, Analystenmeinungen oder Standpunkte, die Gartner, Inc. («Gartner») im Rahmen eines Dienstleistungsabonnements veröffentlicht und keine Tatsachendarstellungen. Alle Gartner Reports beziehen sich auf das ursprüngliche Datum ihrer Veröffentlichung.

2.3. Geschäftsverlauf

Die Geschäftsentwicklung im Berichtsjahr 2018 übertraf die Erwartungen der Geschäftsführung. Zum dritten Mal in Folge konnte MEDIUM ihr Umsatzvolumen gegenüber dem jeweiligen Vorjahr deutlich ausweiten. Im Jahr 2018 lag die Zuwachsrate bei 22,5% nach 21,0% im Jahr zuvor. Ebenso wie im Jahr 2017 wurden die Monatsumsätze im Jahresverlauf tendenziell gesteigert, so dass die Erlöse im 2. Halbjahr 2018 um fast 30% höher lagen als in den ersten sechs Monaten.

Die Erosion der Rohmarge setzte sich im Jahresverlauf weiter fort. Im Vorjahresvergleich war insgesamt eine Verminderung um 2,2%-Punkte auf 11,1% zu verzeichnen, sodass der Rohgewinn lediglich um 2,1% gesteigert werden konnte.

Der von der Geschäftsführung eingeschlagene Kurs der permanenten Prozessoptimierung wurde auch im Berichtsjahr konsequent fortgesetzt. Die im Verlauf des Vorjahrs erfolgte Optimierung der Kostenstruktur aufgrund des Umzugs in neu angemietete Büroräume in Krefeld hat neben weiteren Faktoren zur wesentlich verbesserten Ertragslage der MEDIUM beigetragen.

2.4. Lage des Unternehmens

2.4.1. Vermögenslage und Kapitalstruktur

Nachdem die planmäßigen Abschreibungen auf den im Jahr 2012 erworbenen Firmenwert im Jahr 2017 ausgelaufen sind, hat sich der Buchwert der Immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen im Berichtsjahr nur unwesentlich auf TEUR 69 reduziert.

Die Finanzanlagen enthalten Beteiligungen an zwei inländischen Tochterunternehmen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind unterproportional zum Umsatzanstieg um 8,7% (TEUR 208) höher als am letzten Bilanzstichtag und belaufen sich auf TEUR 2.583.

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 245 sind analog zum Umsatz mit diesen Konzerngesellschaften überproportional um 32% angestiegen.

Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag hat sich um den Jahresgewinn 2018 in Höhe von TEUR 626 auf TEUR 4.129 vermindert.

Die Erhöhung der sonstigenRückstellungen um TEUR 122 (29%) im Vergleich zum Vorjahr, betrifft überwiegend höhere Verpflichtungen gegenüber Kunden und Mitarbeitenden.

Die Verbindlichkeiten haben sich um TEUR 671 auf TEUR 7.786 reduziert und bestehen im Wesentlichen gegenüber verbundenen Unternehmen.

2.4.2. Finanzlage

Die MEDIUM finanziert ihr laufendes Geschäft zu wesentlichen Teilen über eine Kreditlinie der Muttergesellschaft ALSO DE in ihrer Eigenschaft als Lieferant aller von MEDIUM vermarkteten Produkte. Die Kreditinanspruchnahme zum Bilanzstichtag betrug TEUR 368.

Zur Abdeckung des darüber hinaus gehenden Finanzbedarfs ist MEDIUM in das Cash-Pooling der Konzerngesellschaft ALSO IH GmbH, Soest ("ALSO IH"). einbezogen. Dadurch ist sichergestellt, dass die Gesellschaft ihren Zahlungsverpflichtungen aus dem laufenden Geschäft aktuell und auch künftig jederzeit nachkommen kann. Auch die Finanzierung des Kaufpreises, den die Gesellschaft für den Erwerb ihres Geschäfts zum 1. Mai 2012 entrichtet hat, erfolgt längerfristig über die ALSO IH.

Der operative Cashflow der Gesellschaft beläuft sich im Berichtsjahr auf TEUR +726 und hat sich damit um mehr als 150% gegenüber dem Vorjahr erhöht.

Aus der Veränderung des Working Capital resultiert ein Liquiditäts-Zufluss von TEUR 3 nachdem im Vorjahr noch ein Liquiditätsabfluss von TEUR 951 zu verzeichnen war.

Von den zugeflossenen Mitteln wurden TEUR 648 zur Tilgung der langfristigen Konzernverschuldung verwendet.

Die liquiden Mittel haben sich im Berichtszeitraum um TEUR 67 auf TEUR 425 erhöht.

2.4.3. Ertragslage

Die Umsatzerlöse im Berichtszeitraum belaufen sich auf TEUR 34.557; sie sind damit im Vergleich zum letzten Jahr (+22,5%) deutlich gestiegen. Der sich fortsetzende Rückgang der Rohmarge auf 11,1% im Berichtsjahr wurde durch den Umsatzzuwachs leicht überkompensiert. Im Ergebnis konnte eine Zunahme des Rohgewinns um TEUR 79 bzw. 2,1% realisiert werden.

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Berichtsjahr TEUR 185 ausgewiesen, die neben Erträgen gegenüber Mitarbeitenden sowie Kostenweiterbelastungen auch periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 91 enthalten.

Die Personalkosten (einschließlich Personalnebenkosten und Fremdpersonal) in Höhe von TEUR 1.773 sind im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen(ohne Personalnebenkosten und Fremdpersonal) konnten wesentlich (um TEUR 207 auf TEUR 1.513) reduziert werden. Umsatzbedingt angestiegen sind lediglich die Ausgangsfrachten. Wesentliche Einsparungen konnten außer bei den Büromieten (TEUR -75; siehe Abschnitt 2.3) unter anderem bei Vertriebsaufwendungen (TEUR -62), bei bezogenen EDV-Dienstleistungen (TEUR -50) sowie bei Kfz-Kosten (TEUR -12) realisiert werden.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen(EBITDA) belief sich - bereinigt um periodenfremde Erträge und Aufwendungen - auf TEUR 629 und hat sich im Vergleich zum Vorjahr noch einmal nahezu verdoppelt.

Nachdem die Gesellschaft im Vorjahr erstmals seit Aufnahme des Geschäftsbetriebs ein leicht positives Ergebnis vor Steuern erzielen konnte (TEUR 59), wurde die Profitabilität im Berichtsjahr nachhaltig gesteigert und ein Vorsteuerergebnis in Höhe von TEUR 629 erwirtschaftet.

2.4.4. Zusammenfassende Lagebeurteilung

Das Geschäftsvolumen wurde im Berichtsjahr deutlich gesteigert und übertraf die Erwartungen der Geschäftsführung. Trotz Erosion der Rohmarge ist der Rohgewinn leicht angestiegen.

Bei unveränderten Personalaufwendungen konnten bei den Sachkosten eine Reihe von Einsparungen erzielt werden.

Das im Berichtsjahr erwirtschaftete Jahresergebnis lag fast doppelt so hoch, wie zu Jahresbeginn erwartet worden war.

Die Finanzsituation der MEDIUM ist stabil. Der im Jahr 2017 erzielte operative Cashflow wurde im Berichtsjahr deutlich übertroffen.

3. Chancen- und Risikobericht

3.1. Risikomanagement

In der ALSO-Gruppe besteht ein gruppenweit standardisierter Risikomanagementprozess. Dadurch ist sichergestellt, dass etwaige Risiken systematisch analysiert und einheitlich bewertet werden. Die geschaffene Risikotransparenz ermöglicht es der Geschäftsführung, geeignete Kontroll- und Gegenmaßnahmen zu ergreifen, die in der Regel zu einem verringerten Schadenspotenzial führen.

Die Grundsätze des Risikomanagements sind im Risikomanagement-Handbuch der ALSO-Gruppe festgelegt. Einzelrisiken werden bezüglich ihrer möglichen Ergebnis- oder Liquiditätswirkung sowie ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit bewertet.

3.2. Unternehmensbezogene Risiken

3.2.1. IT-Risiken

Informationssicherheit, IT-Verfügbarkeit und -Performance sind wesentliche Grundvoraussetzung für die Aufrechterhaltung der Geschäftsprozesse. Die IT-Systeme der ALSO, über welche die MEDIUM ihre Geschäftsprozesse abbildet, werden konstant überwacht und optimiert. Für geschäftskritische IT-Systeme werden einerseits regelmäßig IT-Risikoanalysen und Penetrationstests durchgeführt und existieren andererseits Backup- und Recovery-Pläne mit Zielvorgaben für Wiederherstellungszeiten und Wiederanlaufzeitpunkte.

3.2.3. Personalrisiken

Der Erfolg der MEDIUM hängt im besonderen Maße von der Tätigkeit, dem engagierten Einsatz und dem Wissen ihrer gegenwärtigen Führungskräfte, insbesondere einiger qualifizierter Mitarbeiter/innen in Schlüsselpositionen im Bereich Vertrieb ab.

Durch Inanspruchnahme von Dienstleistungen der breiter aufgestellten Einkaufs-, Logistik und Back-Office-Bereiche von Gesellschaften des Konzernverbunds reduziert die MEDIUM das Risiko, dass der Weggang einzelner oder mehrerer eigener Führungskräfte und/oder qualifizierte Mitarbeitenden innerhalb eines kurzen Zeitraums sich nachteilig auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirkt.

3.2.4. Rechtliche Risken und Compliance

Die Gesellschaft ist aktuell nicht Partei von Rechtsstreitigkeiten, die wesentliche Auswirkungen auf die Finanz- oder Ertragslage der Gesellschaft haben bzw. haben könnten.

Um die Compliance-Risiken zu minimieren, ist die Gesellschaft in das Compliance-Management-System der ALSO eingebunden, dass in regelmäßigen Abständen zu wiederholende Schulungen aller Mitarbeitenden auf Basis einer E-Learning-Platform vorsieht, durch die das Erlernte zudem geprüft wird.

3.3. Marktrisiken

3.3.1. Verlust von wichtigen Abnehmern

Obwohl die Gesellschaft über eine breite Basis von Abnehmern verfügt, besteht die Gefahr, dass der Verlust eines oder mehrerer großer Kunden zu Umsatzeinbußen führt und die Vermögens, Finanz- und Ertragslage nachteilig beeinflusst.

Im deutschen IT-Markt haben nach Einschätzung der Gesellschaft die Online-Versandhändler in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Auch künftig wird dieser Vertriebskanal eine wichtige Rolle spielen.

Die MEDIUM bietet daher ihr Produktsortiment auch über einen eigenen Händler E-Shop an und bedient sich dafür des Know-Hows und der systemtechnischen Plattform der ALSO.

Um das Forderungsausfallrisiko zu begrenzen, erfolgt bereits in der Angebotsphase eine Bonitätsprüfung der Kunden. Zudem betreibt ALSO ein aktives Forderungsmanagement durch Kundenmonitoring, Bilanzanalysen, Auskünfte oder Versicherungsrating und sichert einen erheblichen Teil der Forderungen durch Warenkreditversicherungen ab.

3. 3.2. Abhängigkeit von wesentlichen Anbietern

Ein bedeutender Anteil des von MEDIUM vertriebenen Produktportfolios entfällt auf die Produkte einer geringen Anzahl von Herstellern und Providern aus der AV-Branche. Infolge dieser bestehenden und möglicherweise fortschreitenden Konzentration durch Zusammenschlüsse auf Seiten der Anbieter, besteht das Risiko, dass MEDIUM durch die Beendigung von Lieferverträgen oder nachteilige Änderungen einzelner Liefervereinbarungen wirtschaftliche Nachteile erleiden könnte.

Dadurch, dass die Gesellschaft ihre Produkte über die Muttergesellschaft bezieht, welche zu vielen wesentlichen Anbietern der MEDIUM eine langjährige, enge und partnerschaftlich professionelle Zusammenarbeit pflegt und darüber hinaus für diese eine signifikante Absatzfunktion hat, mindert die MEDIUM das Risiko einer Beeinträchtigung der Geschäftsbeziehungen zu den Anbietern.

3 .4. Finanzwirtschaftliche Risiken

3.4.1 . Liquiditätsrisiken

Die MEDIUM ist in den Einkaufs- und Logistikprozess der ALSO DE eingebunden und erwirbt Ware nur auftragsbezogen für den sofortigen Weiterverkauf. Daher entfällt die Notwendigkeit, dauerhaft einen Vorratsbestand zu finanzieren.

Die Gesellschaft ist zudem in das Liquiditätsmanagement der ALSO-Gruppe eingebunden., deren zentrale Aufgabe die jederzeitige Zahlungsfähigkeit aller ALSO-Gesellschaften ist. Hier wird die Liquidität mittels kurzfristiger Cashflow-Planungen auf Tagesbasis überwacht und zudem durch weitreichende Planungen sichergestellt, dass auch mittel- und langfristig ausreichend Finanzmittel zur Verfügung stehen.

3.4.2. Zinsrisiken

Aktuell rechnet die Gesellschaft nicht mit einer kurzfristigen Veränderung des niedrigen Marktzinsniveaus. Eine nachhaltige Verteuerung der Fremdkapitalfinanzierung durch Verschlechterung der Finanzierungskonditionen im Konzernverbund könnte die Finanzierungskosten erhöhen und nachteilige Auswirkungen auf die Finanz- und Ertragslage der MEDIUM haben.

3.4. 3 . Sonstige Risiken

Die MEDIUM trägt das Risiko, dass eine dauerhaft schlechte Ertragssituation bei Tochtergesellschaften Auswirkungen auf ihre Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben könnte.

Diesem Risiko begegnet die Gesellschaft durch laufende Kontrollen der aktuellen Geschäftsentwicklung und, im Falle von Fehlentwicklungen, durch die Umsetzung geeigneter Maßnahmen zur Optimierung der betrieblichen Abläufe der Tochtergesellschaften und der besseren Nutzung sich bietender Marktchancen.

3.5. Chancen

Die MEDIUM geht davon aus, dass Anbieter und Abnehmer von IT-Produkten auch zukünftig auf die Kooperation mit Distributionspartnern setzen werden, um die sich bietenden Chancen in diesem außergewöhnlich innovativen Marktumfeld optimal nutzen und ihre Profitabilität steigern zu können. Der Bereich Präsentationstechnik dürfte vor dem Hintergrund des großen Nachholbedarfs bei der Ausrüstung deutscher Schulen und Universitäten mit Digital Education Technologie kurz- bis mittelfristig große Geschäftschancen bieten. Öffentliche Mittel für die Ausrüstung der Bildungseinrichtungen werden vermehrt bereitgestellt und abgerufen.

Vor diesem Hintergrund sieht ALSO Potential für weiteres profitables Umsatzwachstum.

Der unternehmenseigene Web-Shop vereinfacht den Bestellprozess für die Abnehmer, reduziert die Vertriebskosten der MEDIUM und ist ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der Kundenbindung. Daher gilt es, dieses Instrument permanent weiter zu entwickeln und zu optimieren.

Auch in Zukunft stehen Verbesserungen des Kundenmix im Fokus. Das Hersteller- und Produktportfolio der Gesellschaft wird dahingehend weiter entwickelt, dass die MEDIUM ihren Kunden z.B. im Rahmen von Projektgeschäften umfassende individuelle Lösungen anbieten kann, die auch margenträchtiges Zubehör umfassen.

Das wichtigste Kapital der MEDIUM ist das spezielle Know-How ihrer Mitarbeiter und deren langjährige Beziehungen zu ihren Kunden. Um die vielfältigen Marktchancen konsequent nutzen zu können, fokussiert sich die Gesellschaft auf die Beratung ihrer Kunden, während die Bereiche Einkauf, Logistik und Administration an hochspezialisierte Teams des ALSO-Konzernverbunds out gesourced sind. Dies ist zugleich Ausdruck des Strebens nach Kostenführerschaft als einem bedeutenden Eckpfeiler der strategischen Ausrichtung der MEDIUM.

3.6. Gesamtbeurteilung der Risikosituation

Die Geschäftsentwicklung der MEDIUM hängt maßgeblich von der allgemeinen Wirtschaftslage, der konjunkturellen Entwicklung und dem technologischen Fortschritt, insbesondere durch die Digitalisierung ab. Um eine substanzielle Verschlechterung ihrer Marktposition zu vermeiden, erweitert die Gesellschaft systematisch ihre Anbieter- und Abnehmerstruktur und investiert unter anderem in die Weiterentwicklung ihres Web-Shops.

Im Vergleich zum Vorjahr sind die Risiken der Geschäftstätigkeit im Wesentlichen unverändert.

Die der Geschäftsführung aktuell bekannten Chancen und Risiken der MEDIUM stehen in einem ausgewogenen Verhältnis.

Bestandsgefährdende Risiken liegen derzeit nicht vor.

Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag wird nicht als bestandsgefährdender Umstand angesehen, da die Finanzierung der Gesellschaft über ein langfristiges Gesellschafterdarlehen gesichert ist. Die Geschäftsleitung erwartet, dass die nach Beginn der Geschäftstätigkeit über mehrere Jahre aufgelaufenen Verluste in der Folge sukzessive reduziert werden können.

4. Prognosebericht

4.1. Rahmenbedingungen

Im Monatsbericht der Deutschen Bank für Dezember 2018 ergibt sich für die deutsche Wirtschaft das Bild einer anhaltenden, sich aber nur noch wenig verstärkenden Hochkonjunktur. Nach einem Anstieg um 1,5% im Jahr 2018 soll das kalenderbereinigte reale BIP in den Jahren 2019 und 2020 geringfügig stärker um jeweils 1,6% wachsen.

Grundlegende Konjunkturfaktoren bleiben weiterhin günstig. Die Wirtschaftsentwicklung dürfte nach wie vor von einer sich verbessernden Arbeitsmarktlage, günstigen Finanzierungsbedingungen und einer leicht expansiven Fiskalpolitik profitieren. Der Wirtschaftsausblick ist allerdings mit hoher Unsicherheit behaftet und die Prognosen unterliegen Abwärtsrisiken. Die handelspolitischen Spannungen, die das Wirtschaftsklima seit einiger Zeit belasten, bereiten weiterhin Sorge. Für die EU ist der Brexit nach wie vor ein Unsicherheitsfaktor.

In Bezug auf den deutschen ITK-Markt (ohne Communications-Services) prognostiziert das Marktforschungsinstitut Gartner bei den Endverbraucher-Ausgaben für 2019 ein Wachstum von 3,5%.

(Quellen: www.bundesbank.de, Monatsbericht Dezember 2018 / ec.europa.eu, European Economic Forecast, Winter 2019 / www.gartner.com, "Gartner Market Databook 4Q18 Update (December 2018)"

4.2. Unternehmenssituation

Der zu beobachtende Trend der Verlagerung von IT-Ausgaben der Unternehmen hin zu beratungsintensiven komplexeren Lösungen dürfte sich tendenziell fortsetzen. Dadurch bieten sich der MEDIUM vielfältige Marktchancen für das Lösungs- und Servicegeschäft von der einfachen Beratung bis zu umfangreichen Consulting-Leistungen, die die Gesellschaft den Fachhandelspartnern anbieten kann.

Vor dem Hintergrund insgesamt steigender Ausgaben für Produkte der IT-Technologie einerseits und der Ankündigung, dass die Ausgaben der öffentlichen Hand in die technische Ausstattung der Bildungseinrichtungen in den nächsten Jahren deutlich aufgestockt werden sollen, erwartet die Geschäftsführung der MEDIUM für das laufende Geschäftsjahr eine Belebung des Geschäfts und eine spürbare Steigerung der Erlöse.

Die Gesellschaft rechnet mit einer Fortsetzung der Margen- Erosion; Zielsetzung ist es, diese auch im Jahr 2019 durch Umsatzzuwächse vollständig zu kompensieren, um dadurch zumindest den Rohertrag des Berichtsjahres zu halten.

Eine Zunahme des zum Bilanzstichtag 31.12.2018 bestehenden Personalstamms ist nicht geplant, sodass für das Gesamtjahr 2019 nochmals mit einer Reduzierung der Personalkosten gerechnet wird. Hingegen wird bei den Sachkosten ein leichter Anstieg erwartet. Nach Jahren der Konsolidierung und Überschreiten der Gewinnschwelle im Vorjahr stellt die im Berichtsjahr erzielte EBT-Marge von 1,8% vom Umsatz aus Sicht der Geschäftsführung ein solides Fundament für weiteres moderates Wachstum der Profitablitität in den kommenden Jahren dar.

 

Soest, den 20. Mai 2019

MEDIUM GmbH

Andreas Ruhland

Peter Stroetmann

Bilanz zum 31. Dezember 2018

Aktiva

31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und Software 4.265,69 7.108,05
  4.265,69 7.108,05
II. Sachanlagen    
1. Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 2.104,34
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 64.954,74 65.009,95
  64.954,74 67.114,29
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 670.000,00 670.000,00
  739.220,43 744.222,34
B. Umlaufvermögen    
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.583.186,20 2.375.396,33
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 244.762,43 185.496,16
3. sonstige Vermögensgegenstände 151.325,79 407.969,53
  2.979.274,42 2.968.862,02
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 424.540,76 357.150,10
  3.403.815,18 3.326.012,12
C. Rechnungsabgrenzungsposten 64.394,20 56.648,88
  64.394,20 56.648,88
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 4.127.953,36 4.754.420,83
  4.127.953,36 4.754.420,83
  8.335.383,17 8.881.304,17

Passiva

   
31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Verlustvortrag -4.779.420,83 -4.834.920,30
III. Jahresüberschuss 626.467,47 55.499,47
IV. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 4.127.953,36 4.754.420,83
  0,00 0,00
B. Rückstellungen    
1. Steuerrückstellungen 3.101,00 0,00
2. sonstige Rückstellungen 546.089,90 424.100,44
  549.190,90 424.100,44
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 64.721,76 119.691,99
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 2.863,32
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 7.672.734,61 8.304.202,12
4. sonstige Verbindlichkeiten 48.735,90 30.446,30
  7.786.192,27 8.457.203,73
  8.335.383,17 8.881.304,17

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018

2018
EUR
2017
EUR
1. Umsatzerlöse 34.577.404,64 28.224.768,31
2. sonstige betriebliche Erträge 184.713,34 108.397,90
3. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für bezogene Waren 30.715.181,36 24.462.978,00
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 39.743,47 19.074,98
4. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 1.473.120,33 1.473.258,89
b) soziale Abgaben 284.732,83 281.176,78
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 17.574,74 229.336,15
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.528.881,27 1.723.151,67
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 47,51
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 73.703,51 85.649,43
9. Ergebnis nach Steuern 629.180,47 58.587,82
10. sonstige Steuern 2.713,00 3.088,35
11. Jahresüberschuss 626.467,47 55.499,47

Anhang für das Geschäftsjahr 2018

Vorbemerkung gemäß § 264 Abs. 1a HGB

Die MEDIUM GmbH hat ihren Sitz in Soest und ist beim Amtsgericht Arnsberg unter HRB 9971 registriert.

1. Angewandte Rechnungslegungsvorschriften

Die MEDIUM GmbH, Soest, ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die MEDIUM GmbH nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB teilweise in Anspruch.

Die Bilanzierung erfolgt unter der Going-Concern Prämisse gem. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bewertung von Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens

Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Sie werden unter Zugrundelegung ihrer gewöhnlichen Nutzungsdauer über drei bis fünf Jahre abgeschrieben.

Im Geschäftsjahr 2012 hat die Gesellschaft ihr operatives Geschäft im Rahmen eines Asset- Deals erworben. Der dabei entstandene Geschäftswert wurde in der Handelsbilanz über fünf Jahre abgeschrieben. Aktive latente Steuern ergeben sich beim Geschäftswert auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz. Sie wurden in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Soweit erforderlich werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis EUR 410,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Bewertung von Finanzanlagen

Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten angesetzt.

Bewertung von Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Für alle erkennbaren Risiken werden angemessene Wertberichtigungen vorgenommen.

Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Bewertung von liquiden Mitteln

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nominalwerten bilanziert.

Bewertung von Rückstellungen

Rückstellungen werden für ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Bewertung von Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen bewertet.

Währungsumrechnung

Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten in ausländischer Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag bewertet.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel.

Finanzanlagen

Zu den Angaben gemäß § 285 Nr. 11 HGB verweisen wir auf die beigefügte Aufstellung des Anteilsbesitzes.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Forderungen gegen verbundene Unternehmen von TEUR 245 (i. Vj. TEUR 185) resultieren ausschließlich aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände umfassen Bonusabgrenzungen sowie sonstige Ansprüche gegenüber Lieferanten von TEUR 150 (i. Vj. TEUR 82) sowie Umsatzsteuerforderungen von TEUR 1 (i. Vj. TEUR 325).

Rechnungsabgrenzungsposten

Dieser Posten wurde insbesondere für im Voraus entrichtete Messekosten gebildet.

Eigenkapital

Das im Handelsregister eingetragene Stammkapital beträgt TEUR 25. Der nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag hat sich zum 31. Dezember 2018 um TEUR 626 auf TEUR 4.128 vermindert.

Rückstellungen

Steuerrückstellungen bestehen für zu erwartende Nachzahlungen aufgrund einer Betriebsprüfung.

Die sonstigen Rückstellungen wurden überwiegend für Bonusverpflichtungen gegenüber Kunden (TEUR 284), für Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitenden (TEUR 179) sowie für ausstehende Rechnungen von Spediteuren und Dienstleistern (TEUR 58) gebildet.

Verbindlichkeiten

Zu den Verbindlichkeiten wird auf den beigefügten Verbindlichkeitenspiegel verwiesen.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Nach geographischen Kriterien teilen sich die Umsatzerlöse wie folgt auf:

Deutschland TEUR 33.561
Europäische Union TEUR 953
Europa - sonstige Länder TEUR 54
Übrige Länder TEUR 9

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen Erträge gegenüber Mitarbeitern zum Beispiel aufgrund von Kfz-Nutzung enthalten (TEUR 66) sowie aus der Ausbuchung verjährter Kundenguthaben (TEUR 61) aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen (TEUR 30), aus weiterberechneten Kosten (TEUR 13) und Versicherungserstattungen (TEUR 7).

Personal aufwand

Von den sozialen Abgaben betreffen TEUR 3 (i.Vj. TEUR 4) Aufwendungen für Altersversorgung.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultieren im Wesentlichen aus Kosten für Versand und Vertrieb (TEUR 676), Dienstleistungen von Konzernunternehmen (TEUR 538), Miete, Energie und sonstige Raumkosten (TEUR 100) sowie Kfz-Kosten (TEUR 88).

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten Zinsen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 74 (i.Vj. TEUR 86).

5. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen beträgt TEUR 165 (i.Vj. TEUR 222). Davon haben TEUR 108 eine Laufzeit bis zu einem Jahr und TEUR 57 eine Laufzeit von mehr als einem Jahr.

Anzahl der Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Angestellten (ohne Auszubildende) betrug 29 (i.Vj. 26).

Geschäftsführer

Andreas Ruhland, Straubing (Managing Director)  
Sylke Rohbrecht, Straubing (Managing Director) bis 28.02.2018
Peter Stroetmann, Emsdetten (Managing Director) seit 28.02.2018

Bezüge der Geschäftsführer

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB werden keine Angaben zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführung gemacht.

Angabe zum Mutterunternehmen gemäß § 285 Satz 1 Nr. 14 und 14a HGB

Die Droege International Group AG, eingetragen beim Amtsgericht Düsseldorf unter Nummer HRB 41756, ist das Unternehmen, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, in den die MEDIUM GmbH einbezogen wird.

Darüber hinaus wird die Gesellschaft in den Konzernabschluss der ALSO Holding AG, Emmen (Schweiz), einbezogen. Sie ist das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, in den die Gesellschaft einbezogen wird.

Die Gesellschaft nimmt aufgrund des Einbezugs in den IFRS-Konzernabschluss der ALSO Holding AG, welcher von der ALSO IH GmbH, Soest im Bundesanzeiger offengelegt wird, die Befreiung gemäß § 292 HGB in Anspruch und stellt keinen eigenen (Teil-) Konzernabschluss auf.

Nachtragsbericht

Im Zeitraum zwischen dem Bilanzstichtag und dem Tag der Erstellung dieses Jahresabschlusses sind keine Ereignisse von besonderer Bedeutung für die MEDIUM GmbH eingetreten.

 

Soest, den 20. Mai 2019

MEDIUM GmbH

Andreas Ruhland, Geschäftsführung

Peter Stroetmann, Geschäftsführung

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2018

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2018
EUR
Zugänge Umbuchung Abgänge
EUR
31.12.2018
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. entgeltlich erworbene gewerbliche Schutz rechte und Software 42.227,47 0,00 0,00 0,00 42.227,47
2. Geschäfts- oder Firmenwert 3.036.838,93 0,00 0,00 0,00 3.036.838,93
  3.079.066,40 0,00 0,00 0,00 3.079.066,40
II. Sachanlagen          
1. Bauten auf fremden Grundstücken 14.145,81 0,00 -2.965,68 11.180,13 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 124.073,27 12.572,83 2.965,68 0,00 139.611,78
  138.219,08 12.572,83 0,00 11.180,13 139.611,78
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 670.000,00 0,00 0,00 0,00 670.000,00
  670.000,00 0,00 0,00 0,00 670.000,00
  3.887.285,48 12.572,83 0,00 11.180,13 3.888.678,18
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2018
EUR
Abschreibungen des Geschäftsjahres
EUR
Umbuchung Abgänge
EUR
31.12.2018
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. entgeltlich erworbene gewerbliche Schutz rechte und Software 35.119,42 2.842,36 0,00 0,00 37.961,78
2. Geschäfts- oder Firmenwert 3.036.838,93 0,00 0,00 0,00 3.036.838,93
  3.071.958,35 2.842,36 0,00 0,00 3.074.800,71
II. Sachanlagen          
1. Bauten auf fremden Grundstücken 12.041,47 456,58 -1.317,92 11.180,13 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 59.063,32 14.275,80 1.317,92 0,00 74.657,04
  71.104,79 14.732,38 0,00 11.180,13 74.657,04
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  3.143.063,14 17.574,74 0,00 11.180,13 3.149.457,75
Buchwerte
31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. entgeltlich erworbene gewerbliche Schutz rechte und Software 4.265,69 7.108,05
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
  4.265,69 7.108,05
II. Sachanlagen    
1. Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 2.104,34
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 64.954,74 65.009,95
  64.954,74 67.114,29
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 670.000,00 670.000,00
  670.000,00 670.000,00
  739.220,43 744.222,34

Aufstellung des Anteilsbesitzes zum 31. Dezember 2018

Firma / Sitz der Gesellschaft Direkte Anteile am Kapital
%
Eigenkapital am 31.12.2018 Ergebnis des Geschäftsjahres
Pestinger GmbH, Frankfurt am Main 74,80 EUR 231.839,37 -9.631,84
Beamer & more GmbH, Stuttgart 51,00 EUR 269.411,31 45.156,90

Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2018

Art der Verbindlichkeit Restlaufzeit bis zu 1 Jahr
EUR
Restlaufzeit mehr als 1 Jahr
EUR
Gesamtsumme
EUR
davon durch Pfandrechte u.ä. Rechte gesichert
EUR
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 64.721,76 0,00 64.721,76 0,00
im Vorjahr 119.691,99 0,00 119.691,99 0,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
im Vorjahr 2.863,32 0,00 2.863,32 0,00
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 368.099,96 7.304.634,65 7.672.734,61 0,00
im Vorjahr 313.302,74 7.990.899,38 8.304.202,12 0,00
4. sonstige Verbindlichkeiten 48.735,90 0,00 48.735,90 0,00
im Vorjahr 30.446,30 0,00 30.446,30 0,00
- davon aus Steuern EUR 20.189,92 (i.Vj. EUR 0,00)        
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 0,00 (i.Vj. EUR 0,00)        
Gesamtsumme 481.557,62 7.304.634,65 7.786.192,27 0,00
im Vorjahr 466.304,35 7.990.899,38 8.457.203,73 0,00

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die MEDIUM GmbH, Soest

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der MEDIUM GmbH, Soest, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MEDIUM GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bielefeld, den 24. Mai 2019

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Carsten Schürmann, Wirtschaftsprüfer

ppa. Maik Schure, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 wurde am 31. Mai 2019 festgestellt.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

6 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.