Stammdaten

Register
Amtsgericht Ludwigshafen a.Rhein (Ludwigshafen) HRB 67612
Vorher
NK Networks & Services GmbH
Eingetragen
19.10.1998
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Telekommunikationsgeräten sowie elektrotechnischen und elektronischen Erzeugnissen a. n. g.Herstellung von Geräten und Einrichtungen der Telekommunikationstechnik
Gegenstand
Die Gesellschaft leitet einer Gruppe von Unternehmen, die sich mit der Entwicklung, der Herstellung und dem Vertrieb von Computer- und Telekommunikationsnetzwerken (insbesondere Lokal Area Networks und Wide Area Networks) befassen unter Einschluss aller damit verbundener Tätigkeiten und Dienstleistungen, insbesondere Erwerb und Vertrieb von Computer- und Kommunikationssystemen und -zubehör, Entwicklung, Erwerb und Vertrieb entsprechender Software sowie Beratung und Schulung in allen Bereichen der Datenverarbeitung und Kommunikationstechnik;

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Bernd Nonnenmacher
seit 15.12.2025
Prokura
Armin Heigl
seit 15.12.2025
Geschäftsführer
Sascha Helmut Fiedler
seit 15.12.2025
Prokura
Natalie Bodenteich
seit 2.4.2025
Prokura
Olaf Niemeitz
seit 20.10.2021
Geschäftsführer
Ariane Ribbe
seit 1.7.2021
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
VINCI Energies CEE ICT GmbH
Germany
3.000.000 DM
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Axians Networks & Solutions GmbH

Ludwigshafen am Rhein

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen der Gesellschaft

Die Gesellschaft ist in der Netzwerkbranche als Systemintegrator in der Planung, Realisierung und Wartung von hochwertigen LAN/WAN Infrastrukturen tätig. Axians Networks & Solutions GmbH betreibt neben dem Hauptsitz in Ludwigshafen am Rhein Geschäftsstellen in Berlin, Hamburg, Dortmund, Köln, Frankfurt, Leinfelden-Echterdingen und München.

2. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte Ruth Brand. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher.

Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte.

Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %.

Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+1,0 %) und die Unternehmensdienstleister (+0,3 %) konnten ebenfalls leicht zulegen. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (-1,0 %) zurück. Das lag vor allem am Groß- und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten. Insgesamt ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 leicht zurück (-0,1 %).

Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 %). Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,7 %). Das lag vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. Durch solche Maßnahmen hatte der Staatskonsum in den Jahren ab 2020 die Wirtschaftsleistung gestützt.

Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Positive Signale kamen lediglich vom Ausbaugewerbe, was unter anderem an den stark nachgefragten energetischen Sanierungen gelegen haben dürfte. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - wurde dagegen preisbereinigt deutlich mehr investiert als im Jahr 2022 (+3,0 %). Dazu trug vor allem der Anstieg der gewerblichen Pkw-Neuzulassungen bei, der durch den bis August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im Firmenwagenbereich verstärkt wurde.

Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte.

Quellen:

Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3 % gesunken - Statistisches Bundesamt (destatis.de)

Branchenentwicklung

Die ITK-Marktzahlen (Zeitreihe zu den ITK-Ausgaben in Deutschland) werden halbjährlich aktualisiert und schließen eine Prognose für das Jahr 2024 ein. Letzter Stand ist Januar 2024.

Im laufenden Jahr werden die Ausgaben für Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik im Vergleich zu 2023 um 4,4 Prozent wachsen und voraussichtlich ein Volumen von 224,3 Milliarden Euro erreichen.

Im Detail entwickelten sich die Wachstumsraten der einzelnen Segmente wie folgt:

2023
%
2022
%
IT-Hardware 4,6 5,4
Software 9,4 9,4
IT-Services 4,8 5,5
Informationstechnik insgesamt 6,1 9,1

In der Informationstechnik wird für 2024 ein Umsatz von 151,5 Milliarden Euro erwartet - das ist im Vergleich zu 2023 ein Wachstum um 6,1 Prozent. Die Ausgaben für Software werden in diesem Segment mit voraussichtlich 9,4 Prozent auf 45,4 Milliarden Euro das größte Wachstum verzeichnen. Die IT-Hardware wird mit einem Volumen von 54,4 Milliarden Euro (+4,6 Prozent) auch im Jahr 2024 noch vor den IT-Services den größten Anteil des IT-Marktes abbilden. Die Ausgaben für IT-Services steigen im laufenden Jahr um 4,8 Prozent auf 51,7 Milliarden Euro.

Die Telekommunikation setzt das Wachstum aus dem Vorjahr voraussichtlich fort mit einem Plus von 1,0 Prozent auf 72,8 Milliarden Euro. Für die Teilmärkte der TK-Infrastruktur und der TK-Endgeräte wird ein leichter Rückgang um -0,7 bzw. -1,0 Prozent auf 11,8 bzw. 8,4 Milliarden Euro prognostiziert. Die Investitionen in Telekommunikationsdienste steigen dagegen um 1,6 Prozent auf 52,6 Milliarden Euro.

Quellen:

https://www.bitkom.org/Marktdaten/ITK-Konjunktur/ITK-Markt-Deutschland

Geschäftsverlauf

Gegenüber dem Vorjahr stiegen bei Axians Networks & Solutions GmbH die Umsatzerlöse um 17,57% von TEUR 155.259 auf TEUR 182.537. Bei den Umsätzen der Gesellschaft handelt es sich zu 93,0% um Inlandsumsätze gegenüber Dritten, 2,31% der Umsätze resultieren aus Leistungen an inländische verbundene Unternehmen.

Die Betriebsleistung (Umsatzerlöse zuzüglich der Verminderung des Bestandes an unfertigen Leistungen) ist mit TEUR 178.191 im Vergleich zum Vorjahr um 9,0% höher, das entspricht einer Veränderung um TEUR 14.732

Die letztjährige Prognose im Lagebericht, das zurückliegende Geschäftsjahr 2023 gegenüber 2022 mit leicht reduzierten Umsätzen abzuschließen, und dass der Gewinn (Ergebnis vor Steuern) 2022 prozentual zum Umsatz etwas geringer ausfallen wird, ist nicht eingetreten. Bei einem um 17,57% höheren Umsatz erzielte die Gesellschaft gegenüber 2022 ein um 48,94% höheres Ergebnis. Grund für den Mehrumsatz bzw. -ertrag sind neben frühzeitigen, nicht prognostizierten Bestellungen seitens der Kunden, der starke Abbau des Auftragsbestandes (von ca. MEUR 130 auf MEUR 91). Des Weiteren spielte der durch die Digitalisierung steigende Bedarf an Breitbandleitungen und deren kurzfristigen Ausbau eine große Rolle. Die sehr positive Entwicklung des Ergebnisses lässt sich u.a. auch durch positive Währungskurseffekte erklären. Die Währungskursverluste lagen in 2023 bei TEUR 4.133 (i. Vj. TEUR 6.664) und die Währungskursgewinne bei TEUR 4.005 (i. Vj. TEUR 4.522).

a) Vermögenslage

Die Bilanzsumme unserer Gesellschaft beläuft sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 105.559 gegenüber TEUR 117.511 zum 31. Dezember 2022. Die Veränderung der Bilanzposten auf der Aktivseite resultiert im Wesentlichen aus der Verminderung der Vorräte von TEUR 15.365 auf TEUR 11.744 und den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände von TEUR 58.351 auf TEUR 51.058. Die aktive Rechnungsabgrenzung verminderte sich von TEUR 43.091 auf TEUR 41.943. Auf der Passivseite verminderten sich die Rückstellungen von TEUR 21.761 auf TEUR 18.271 und die Verbindlichkeiten von TEUR 29.317 auf TEUR 24.345. Die passive Rechnungsabgrenzung vermindert sich von TEUR 62.320 auf TEUR 58.830.

Die immateriellen Vermögensgegenstände erhöhten sich um TEUR 31 auf jetzt TEUR 49. Ebenso erhöhten sich die Sachanlagen gegenüber 2022 um TEUR 80 auf jetzt TEUR 763 als Folge von planmäßigen Investitionen.

Die Vorräte verminderten sich in Summe gegenüber dem Beginn des Geschäftsjahres um TEUR 3.621 auf TEUR 11.744. Diese setzt sich zusammen aus einer Veränderung der unfertigen Leistungen von TEUR 4.346 auf TEUR 9.714 und einer Erhöhung des Warenbestands (im Wesentlichen Ersatzgeräte für das Wartungsgeschäft und Demonstrationsgeräte) um TEUR 725 auf TEUR 2.030.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, TEUR 10.540, verminderten sich um 15,0% gegenüber 2022 (i. Vj. TEUR 12.349).

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen, TEUR 40.102 (i. Vj. TEUR 44.722), setzten sich im Wesentlichen aus dem Guthaben des Cashpools TEUR 38.114, (i. Vj. TEUR 42.608) zusammen.

Ab letztem Jahr beinhalten die Forderungen gegen verbundene Unternehmen eine Ausleihung seit 1. Januar 2006 bei einem verbundenen Unternehmen angelegtem Betrag, in Höhe der Pensionsrückstellung ("Pensionsdarlehen"). Der Betrag wurde 2023 mit 3,75% p.a. verzinst und betrug zum Jahresende TEUR 1.570. Der Vorjahreswert lag bei TEUR 1.522.

In Summe verminderten sich die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um 12,5% auf TEUR 51.058 (i. Vj. TEUR 58.351).

Der Kassenbestand und das Guthaben bei Kreditinstituten beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 2 (i. Vj. TEUR 3).

Auf der Aktivseite vermindert sich die Aktive Rechnungsabgrenzung um TEUR 1.148 auf TEUR 41.943 entsprechend 40,5% der Bilanzsumme.

Die Eigenkapitalausstattung der Axians Networks & Solutions GmbH blieb auf Grund des Ergebnisabführungsvertrages unverändert TEUR 4.113. Die Eigenkapitalquote beträgt 3,9% (i. Vj. 3,5%).

Die Rückstellungen verminderten sich um 3.490 TEUR auf 18.271 TEUR.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verminderten sich um TEUR 2.184 (29,22%) auf TEUR 5.290. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stiegen um TEUR 3.240 auf TEUR 16.583.

Im Vergleich zum Vorjahr verminderte sich die Passive Rechnungsabgrenzung um TEUR 3.490 auf TEUR 58.830, das entspricht 55,73% der Bilanzsumme.

b) Finanzlage

Die Finanzierung unserer Gesellschaft ist durch den Finanzverbund der VINCI-Gruppe mit Teilnahme an deren Cash Pooling und die eigene Ertragskraft sichergestellt.

Die Gesellschaft ist über die Vinci Energies Deutschland ICT GmbH, Ludwigshafen am Rhein und die VINCI Deutschland GmbH, Ludwigshafen am Rhein, an den Cash Pool der VINCI S.A., Rueil-Malmaison (Frankreich), angeschlossen.

Überschüssige Liquidität wird an diesen Pool abgeführt und benötigte Mittel jederzeit bereitgestellt. Durch die Bereitstellung der notwendigen Finanzmittel über den Finanzpool der VINCI S.A. war im Berichtsjahr die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft zu jeder Zeit gegeben.

Zum 31. Dezember 2023 verfügte die Gesellschaft unter Berücksichtigung des Cash-Pool Kontos über eigene liquide Mittel in Höhe von TEUR 38.116.

Jahresüberschuss 14.422
+ Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 482
+ Verluste aus Anlagenabgängen 0
+ Abnahme der Vorräte 3.621
+ Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.809
+ Abnahme der Forderungen gegen verbundene Unternehmen 175
+ Abnahme der sonstigen Vermögensgegenstände und aktiven RAP 2.012
- Abnahme der Rückstellungen -3.490
- Abnahme der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen -3.211
- Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -2.184
- Abnahme der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen -1.499
Unternehmen
- Abnahme der sonstigen Verbindlichkeiten und passiven RAP -6.307
= Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit 5.830
- Auszahlung für Investitionen in das Sachanlagenvermögen -537
- Auszahlung für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -57
= Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit - 594
- Auszahlung an Gesellschafter aufgrund Gewinnabführung 2022 -9.683
- Ausleihung an Gesellschafter aus Pensionsdarlehen -48
= Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit - 9.731
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes -4.495
+ Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 42.611
= Finanzmittelbestand am Ende der Periode 38.116
Der Finanzmittelbestand setzt sich zusammen aus 31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
Kassenbestand 2 3
Bankguthaben 0 0
Saldo Cash Pool Vinci EUR 37.819 31.733
Saldo Cash Pool Vinci USD 295 10.875
Summe 38.116 42.611

c) Ertragslage

Für das Geschäftsjahr 2023 wird ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von TEUR 14.422 (i. Vj. TEUR 9.683) ausgewiesen. Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung lag mit 8,1% bezogen auf die Betriebsleistung über dem Niveau des Kalenderjahres 2022 (5,9%).

Periodenfremd wurden Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.270 (i. Vj. TEUR 1.805) aufgelöst, ebenso Einzelwertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von TEUR 158 (i. Vj. TEUR 9) und Ausbuchung verjährter Verbindlichkeiten von TEUR 172 (i. Vj. TEUR 37). Zusätzlich sind aus der Rückerstattung aus Hersteller-Incentiveprogrammen TEUR 1.838 periodenfremd vereinnahmt worden. Insgesamt ergab sich somit ein periodenfremdes Ergebnis von TEUR 3.438 gegenüber TEUR 1.969 im Vorjahr.

Ein leichter negativer Effekt entstand aus der Bewertung des US-Dollars. Dies führte im Geschäftsjahr 2023 zu Kursgewinnen in Höhe von TEUR 4.005 (i. Vj. TEUR 4.522). Dem gegenüber stehen Kursverluste von TEUR 4.133 (i. Vj. TEUR 6.664).

Insgesamt entspricht die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unseren Erwartungen.

d) Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft entwickelt auftragsbezogen bedarfsgerechte Netzwerklösungen für ihre Kunden. Daneben erfolgen im Bereich Forschung und Entwicklung keine weiteren Aktivitäten.

3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Finanzielle Steuerungsgrößen

Zur Steuerung und Messung des Unternehmenserfolgs nutzt die Axians Networks & Solutions GmbH das Ergebnis (für 2023 TEUR 14.422) und die Umsatzerlöse (für 2023 TEUR 182.537).

Nicht finanzielle Steuerungsgrößen

Die Gesellschaft hat als Unternehmensziel null Unfälle aller Mitarbeiter. Leider gab es im Januar 2023 einen Unfall. Daher wurde dieses Ziel nicht ganz erreicht.

Zudem gibt die Axians Networks & Solutions GmbH eine Weiterbildungsinvestition von mindestens 5% der Personalkosten vor. Budgetiert waren 2023 ca. TEUR 1.173 (inkl. Personalkosten), erreicht wurden sogar TEUR 1.239.

4. Personal

Die Anzahl der Mitarbeiter zum Bilanzstichtag beträgt 198 Personen (inkl. Aushilfen und in Mutterschutz und Erziehungsurlaub befindliche Mitarbeiter).

Auch im Geschäftsjahr 2023 haben wir unsere Maßnahmen zur Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter fortgeführt. Das Unternehmen bietet den Mitarbeitern auch weiterhin mit der VINCI-Energies Akademie vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten. Dazu kommen notwendige Zertifizierungen unserer Mitarbeiter durch unsere Hersteller.

Weiterhin bleibt der Fokus des Unternehmens auf die Sicherheit der Mitarbeiter gerichtet. Null-Unfälle sind ein absolutes "Muss-Ziel".

5. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Wie bereits im Jahr 2023 planen wir in 2024 das Dienstleistungs- und Wartungsgeschäft weiter auszubauen. Ein innovativer Servicegedanke, Kundennähe und qualifiziertes Personal sind der Schlüssel für diesen Erfolg und sollen dem auch weiterhin anhaltenden hohen Preisdruck im Handelsgeschäft entgegenwirken. Ferner verspricht sich die Geschäftsführung Synergieeffekte, aufgrund der neu erworbenen Gesellschaften des S&T Konzerns.

Das Wartungsgeschäft ist ein wesentliches Segment unserer Gesellschaft. Dieses Marktsegment umfasst 29,2% der Umsatzerlöse in 2023. Die erzielten Margen in diesem Segment sind wesentlich profitabler als im reinen Handelsgeschäft. Zunehmender Wettbewerbsdruck, sowie Personalengpässe in der Industrie sind die wesentlichen Treiber im Wartungsbereich, fordern jedoch auch ständige Anpassungen und Optimierungen an unsere Wartungsmodelle.

Die im Wartungsgeschäft beschriebene Treiber haben sich auch im Bereich Managed Services gezeigt. Mit den weiter steigenden Umsatzerlöse in 2023 setzte sich der positive Trend im Bereich Managed Services fort und wird auch in 2024 ein wesentlicher strategischer Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie werden. Um dies zu forcieren, wurde mit dem Geschäftsjahr 2024 die neue BU XaaS gegründet, deren Ziel es ist das Managed Service Geschäft weiter voranzutreiben. Die Teams sind auf dem Markt positioniert und mit ihrer Kernkompetenz ein qualifizierter Partner für unsere Kunden.

Von den oben genannten Entwicklungen hat weiterhin der Enterprise Bereich profitiert und konnte im Jahr 2023 seine Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 85.056 (i. Vj. TEUR 62.659), entspricht 46,6% der Umsatzerlöse, deutlich erhöhen. Jedoch erwarten wir in 2024 eine leicht rückläufige Entwicklung des Enterprise-Geschäftes.

Das Carrier-Geschäft (inkl. BBU) der Axians Networks & Solutions GmbH konnte in 2023 seine Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 95.925 (i. Vj. TEUR 91.324), entspricht 52,55% der Umsatzerlöse, weiter erhöhen. Auch hier wird in 2024 ein deutlich rückläufiger Trend erwartet, da die Läger der Kunden voll sind und man daher mit Investitionsrückhaltungen rechnet. Bei wichtigen Kunden der BU CSP werden z.Zt. neue Technologien evaluiert und ausgeschrieben. Dieses führt ebenfalls zu verzögerten Investitionen.

Die Finanzkraft des Gesellschafters VINCI Energies Deutschland ICT GmbH wirkte sich bei Großprojekten und Investitionen sehr positiv aus. Die Marke Axians, welche in Deutschland unter dem neuen Gesellschafter in Form vieler Gesellschaften gebündelt ist, besitzt ein breites IT-Portfolio, welches sich ergänzt und gerade bei Neukunden ein Gefühl der Sicherheit erzeugt.

Bei Auftragsgesprächen wird bewusst auf die Möglichkeiten und Größe des VINCI Konzerns hingewiesen. Referenzprojekte in Deutschland geben den Kunden einen Einblick in die Größe und Wertigkeit von VINCI.

Unterstützt werden die operativen und strategischen Ziele durch ein angemessenes Risikomanagement. Ziel der Risikopolitik ist es, alle relevanten Risiken frühzeitig zu erkennen und zu quantifizieren, Risiken zu steuern, zu minimieren bzw. zu vermeiden. Hierzu bedienen wir uns verschiedener Instrumente, wie zum Beispiel der Risikoanalyse bei Projekten, so dass das Risiko als gering eingestuft wird.

Der Schwerpunkt des Risikomanagements mittels Steuerungs- und Kontrollinstrumenten zur angemessenen Beherrschung von Risiken wird durch die Nutzung von Quartz (VINCI Energies Kostenrechnungssystem) und SAP ECC 6.0 unterstützt.

Der Zukauf von Netzwerkkomponenten erfolgt im Wesentlichen in US-Dollar und der Verkauf (Umsatzerlöse) in Euro. Zur Absicherung des Währungskursrisikos hat die Gesellschaft ein Währungskursmanagement etabliert, in dem regelmäßig für wesentliche Teile des Angebots- und Auftragsvolumens Devisentermingeschäfte zu festgelegten Wechselkursen (Forward Kontrakte) abgeschlossen werden, so dass das Risiko als gering eingestuft wird. Die Gesellschaft ist in das Risikomanagementsystem der VINCI S.A. eingebunden.

Die Geschäftsführung schätzt die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung 2024 als weiterhin schwierig ein. Vor allem Investitionsrückhaltungen im Breitbandausbau bzw. optischen und IP-basierten Bereichen könnten einen großen Effekt haben. Trotz der leichten Wachstumsprognose der Bundesbank für Deutschland ist weiterhin mit einem vorsichtigen Investitionsklima, steigendem Preisdruck und Preissteigerungen bei unseren Herstellern zu rechnen.

Die geopolitischen Risiken, wie z.B. die militärische Intervention Russlands in der Ukraine, die Verschärfung von Handelskonflikten oder außenpolitische Konflikte können die Rahmenbedingungen für unsere Gesellschaft weiter negativ beeinträchtigen und zu einem operativen Betriebs- und Ertragsrisiko führen. Auch die Wettbewerbsintensität und der Druck auf die Margen wird sich weiterhin erhöhen.

Zur Begrenzung der negativen Folgen aus der Ukraine-Krise für die Axians Networks & Solutions wird die Geschäftsführung ihrerseits weiterhin alle Investitionen überprüfen und Maßnahmen ergreifen, um die Kosten zu reduzieren. Die Intensivierung des Liquiditätsmanagement wird in 2024 weiter fortgesetzt.

Die vorstehend genannten Risiken sind in der Reihenfolge ihrer Relevanz für das Unternehmen dargestellt. Sonstige Risiken der künftigen Entwicklung, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden oder dessen Entwicklung wesentlich beeinträchtigen, sind für die Geschäftsführung augenblicklich nicht erkennbar.

6. Prognosebericht

Wirtschaftliche Entwicklung

Die deutsche Wirtschaft erholt sich in den kommenden Jahren. Das geht aus der aktuellen Deutschland-Prognose der Deutschen Bundesbank hervor. Allerdings verzögert sich die Wirtschaftserholung etwas. Gegenwärtig bremst vor allem noch die schwache Auslandsnachfrage die Industrie, zudem zeigt sich der private Konsum zögerlich und die höheren Finanzierungskosten dämpfen die Investitionen. Doch das Bild hellt sich bald auf. Ab Beginn des Jahres 2024 dürfte die deutsche Wirtschaft wieder auf einen Expansionspfad einschwenken und nach und nach Fahrt aufnehmen, sagte Bundesbankpräsident Joachim Nagel. Auch bei der Inflation zeigt die Deutschland-Prognose eine Verbesserung: Die Teuerungsrate wird sich demnach 2024 im Vergleich zu diesem Jahr mehr als halbieren. Die Inflation in Deutschland ist auf dem Rückzug, aber für eine Entwarnung ist es noch zu früh, schränkte Nagel zugleich ein.

Der Deutschland-Prognose der Bundesbank zufolge legt das kalenderbereinigte reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) im kommenden Jahr um 0,4 Prozent zu, nach einem leichten Rückgang um 0,1 Prozent in diesem Jahr. In den Jahren 2025 und 2026 wächst die Wirtschaft um 1,2 Prozent beziehungsweise 1,3 Prozent. Sie profitiert vor allem von zwei Faktoren: Infolge wieder expandierender ausländischer Absatzmärkte steigen die Exporte. Und aufgrund des stabilen Arbeitsmarktes, kräftig steigender Löhne und rückläufiger Inflation geben die privaten Haushalte wieder mehr Geld für den Konsum aus. Die realen Einkommen der privaten Haushalte erhöhen sich deutlich, betonte Bundesbankpräsident Nagel. Die privaten Investitionen sinken hingegen zunächst noch und liefern erst 2026 wieder moderate Impulse.

Die Teuerungsrate dürfte 2023 auf jahresdurchschnittlich 6,1 Prozent zurückgehen und kommendes Jahr weiter auf 2,7 Prozent fallen, schätzen die Fachleute der Bundesbank auf Grundlage des Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI). Die Teuerung von Energie lässt stark nach und ist auch bei Nahrungsmitteln deutlich rückläufig. Die Kernrate der Inflation (ohne Energie und Nahrungsmittel) erreicht erst in diesem Jahr mit 5,1 Prozent ihren Höhepunkt. Im kommenden Jahr geht sie deutlich auf 3 Prozent zurück. Dann stellen Lieferengpässe kein so großes Problem mehr dar, und die Gewinnmargen normalisieren sich. Die geldpolitische Straffung entfaltet zunehmend ihre Wirkung, erklärte Bundesbankpräsident Nagel. Am Ende des Projektionszeitraums - im Jahr 2026 - geht die Gesamtinflationsrate auf 2,2 Prozent zurück. Sie bleibt damit im längerfristigen Vergleich überdurchschnittlich hoch.

Die Staatsfinanzen profitieren den Bundesbank-Fachleuten zufolge davon, dass temporäre Stützungsmaßnahmen allmählich enden. Dies ist in diesem und dem kommenden Jahr gewichtiger als steigende Aufwendungen etwa für Verteidigung und Renten. Daher sinkt die Defizitquote im Jahr 2023 auf 2 Prozent und im Jahr 2024 weiter auf 1,3 Prozent. In den Folgejahren bleibt sie unverändert. Die Schuldenquote sinkt bis Ende 2026 auf etwas über 60 Prozent.

Die Prognose beruht auf vereinfachten Annahmen zur fiskalischen Reaktion auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts. Die jüngsten Vereinbarungen in der Bundesregierung zu den Bundesfinanzen 2024 wurden erst nach Abschluss der Projektion getroffen. Nach einer ersten Einschätzung ändern sie den fiskalischen und gesamtwirtschaftlichen Ausblick allerdings nicht entscheidend. Unsicherheiten für die Projektion bestehen gleichwohl hinsichtlich weiterer finanzpolitischer Beschlüsse, insbesondere für die Jahre ab 2025 und die konkrete Umsetzung der Energiewende. Auch darüber hinaus bestehen Risiken für die Prognose, insbesondere aufgrund geopolitischer Konflikte.

Im Vergleich zur Deutschland-Prognose vom Juni setzten die Bundesbank-Fachleute die Rate für das BIP-Wachstum für 2024 deutlich und für 2025 leicht herab. Die Inflationsrate wurde für 2024 spürbar und für 2025 leicht nach unten korrigiert.

Quellen:

https://www.bundesbank.de/de/presse/pressenotizen/deutschland-prognose-der-bundesbank-sinkende-inflation-aber-noch-keine-entwarnung-920336

Geschäftsentwicklung der Axians Networks & Solutions GmbH

Aus heutiger Sicht sehen wir für das Geschäftsjahr 2024 deutlich reduzierte Umsätze gegenüber 2023. Wir gehen zum gegenwärtigen Zeitpunkt davon aus, dass das Ergebnis nach Steuern 2024 prozentual zum Umsatz für das Geschäftsjahr konstant bleibt. Den in 2023 gesetzten Fokus auf Wartung- und Managed Service werden wir auch in 2024 weiter fortsetzen, so dass wir hier mit steigenden Umsätzen in diesen Bereichen rechnen. Die tatsächlichen Ergebnisse können jedoch, abhängig von der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung deutlich abweichen.

Die im Lagebericht enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen über die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft basieren auf aktuellen Einschätzungen der Geschäftsführung und sind naturgemäß mit Unsicherheit behaftet. Die tatsächlich eintretenden Ergebnisse können erheblich von den hier formulierten Aussagen und Einschätzungen abweichen.

Unsere Gesellschaft strebt auch in 2024 weiterhin an Unfälle zu vermeiden. Aufklärung und Sensibilisierung erfolgt im Rahmen der Safety & Healthy Week.

Weiterbildungsinvestitionen von mind. 5% der Personalkosten wurden auch 2024 budgetiert.

 

Ludwigshafen am Rhein, 05. Juni 2024

AXIANS NETWORKS & SOLUTIONS GMBH

Rolf-Peter Grumbach

Olaf Niemeitz

Rick Werner

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR TEUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 49 18
II. Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 763 683
812 701
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Unfertige Leistungen 9.714 14.060
2. Waren 2.030 11.744 1.305 15.365
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 10.540 12.349
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 40.102 44.722
3. Sonstige Vermögensgegenstände 416 51.058 1.280 58.351
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2 3
62.804 73.719
C. Rechnungsabgrenzungsposten 41.943 43.091
105.559 117.511

Passiva

31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.534 1.534
II. Kapitalrücklage 2.579 2.579
4.113 4.113
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.933 1.834
2. Steuerrückstellungen 56 1.143
3. Sonstige Rückstellungen 16.282 18.784
18.271 21.761
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.860 5.071
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.290 7.474
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 16.583 13.343
4. Sonstige Verbindlichkeiten 612 3.429
- davon aus Steuern TEUR 372 (i. Vj. TEUR 266) -
24.345 29.317
D. Rechnungsabgrenzungsposten 58.830 62.320
105.559 117.511

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023
TEUR
2022
TEUR
1. Umsatzerlöse 182.537 155.259
2. Verminderung (i.Vj. Erhöhung) des Bestandes an unfertigen Leistungen -4.346 8.200
3. Sonstige betriebliche Erträge 9.370 11.066
4. Materialaufwand
a) Aufwand für bezogene Waren -87.692 -86.881
b) Aufwand für bezogene Leistungen -46.160 -37.586
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -20.219 -19.121
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung -3.131 -2.794
- davon für Altersversorgung TEUR 184 (i. Vj. TEUR 61) -
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -482 -447
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -16.412 -17.342
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.266 119
- davon an verbundene Unternehmen TEUR 1.257 (i. Vj. TEUR 119) -
- davon aus Abzinsung von langfristigen Rückstellungen TEUR 8 (i. Vj. TEUR 0) -
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -74 -628
- davon aus Aufzinsung von langfristigen Rückstellungen TEUR 24 (i. Vj. TEUR 144) -
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -21 10
11. Ergebnis nach Steuern 14.636 9.855
12. Sonstige Steuern -214 -172
13. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführter Gewinn -14.422 -9.683
14. Jahresüberschuss 0 0

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zu bilanzierungs- und Bewertungsansätzen

1. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in 67063 Ludwigshafen am Rhein, Industriestraße 19a und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Ludwigshafen am Rhein, HRB 67612.

Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB und hat den Jahresabschluss nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und dem GmbH-Gesetz erstellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewendet.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Anlagevermögen

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten aktiviert und werden ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear über drei Jahre abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen.

Die Zugänge werden "pro rata temporis" abgeschrieben.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen nach Maßgabe der branchenüblichen oder betriebsbedingten Nutzungsdauer über 3 bis 13 Jahre. Bei der Bewertung des Anlagevermögens wird von der linearen Abschreibungsmethode Gebrauch gemacht.

Die Geringwertigen Wirtschaftsgüter bis EUR 800 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben und als Abgänge ausgewiesen. Geringwertige Anlagegegenstände bis EUR 250 werden direkt als Aufwand gebucht.

Umlaufvermögen

Waren werden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Den Risiken, die sich aus Lagerdauer, verminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Erlöswerten ergeben, wird durch ausreichende Abwertung Rechnung getragen. Netzwerkkomponenten (Ersatzteile für bestehende Wartungsverträge und Handelsware) werden entsprechend ihrer wirtschaftlichen Nutzungsdauer linear über drei Jahre abgewertet.

Unfertige Leistungen werden zu Herstellungskosten angesetzt. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten berücksichtigt. Die Herstellungskosten enthalten keine Fremdkapitalzinsen. Das Niederstwertprinzip wird beachtet.

Der Ansatz der Forderungen und der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert. Erkennbare Ausfallrisiken bei den Forderungen werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Die Bewertung von Fremdwährungsforderungen mit Laufzeiten bis zu einem Jahr erfolgt wie im Vorjahr zum Abschluss-Stichtag mit dem Devisenkassamittelkurs.

Die abgeschlossenen Devisentermingeschäfte werden zum Stichtag zum Marktwert bewertet. Unrealisierte Gewinne werden nicht bilanziert, für unrealisierte Verluste erfolgt der Ansatz einer Drohverlustrückstellung.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt.

Rückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen werden versicherungsmathematisch nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) ermittelt. Die Bewertung der Versorgungsverpflichtung erfolgte mit dem Barwert der anteilig erworbenen planmäßigen Anwartschaft unter Zugrundelegung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck und des von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen 10 Jahre von 1,83% p.a. zum 31. Dezember 2023 unter Berücksichtigung einer pauschalen Restlaufzeit der Verpflichtungen von 15 Jahren gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB sowie einer erwarteten Lohn- und Gehaltssteigerung von ca. 3,0% p.a. und einer Rentendynamik von 2,0% p.a.

Der Unterschiedsbetrag zwischen der Bewertung mit dem 10-jährigen Durchschnittszins und der Bewertung mit dem 7-jährigen Durchschnittszins gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt zum 31. Dezember 2023 EUR 14.963 (i. Vj. EUR 64.330).

Dieser Betrag unterliegt der Ausschüttungssperre. Dies trifft für die Gesellschaft nicht zu, da sie über genügend frei verfügbare Rücklagen verfügt.

Die Bewertung der Jubiläumsrückstellung basiert auf der biometrischen Grundlage unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze gemäß dem Anwartschaftsbarwertverfahren auf Basis der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck.

Künftige Gehaltssteigerungen wurden mit 3,0% einbezogen, der Rechnungszins beträgt 1,75% (i. Vj. 1,45%).

Ab dem Geschäftsjahr 2022 werden aufgrund der Organschaft mit Vinci Energies Deutschland ICT GmbH, Ludwigshafen am Rhein, keine latenten Steuern ausgewiesen.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen sind gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt und berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken.

Die Gesellschaft geht davon aus, dass sie nicht wesentlich von der Mindestbesteuerung betroffen ist.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Verbindlichkeiten in fremder Währung (mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr) werden nach § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs zum Abschluss-Stichtag bewertet.

Rechnungsabgrenzung

Die Aktiven und Passiven Rechnungsabgrenzungsposten bestehen i. W. aus dem Aufwand und den Umsatzerlösen aus Folgeperioden von Wartungsleistungen an unsere Kunden. Umsatzerlöse und damit im Zusammenhang stehender Wareneinsatz werden linear über die Laufzeit der Wartungsleistungen passivisch bzw. aktivisch abgegrenzt.

II. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist aus der Anlage zum Anhang "Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023" (Bruttodarstellung) ersichtlich.

Bei den immateriellen Vermögensgegenständen handelt es sich um entgeltlich erworbene Software-Pakete einschließlich Nebenkosten, die über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben werden.

Unter Sachanlagen werden im Wesentlichen Einbauten und Mobiliar in gemieteten Räumen, das Firmennetzwerk sowie die DV-Ausstattung der Mitarbeiter ausgewiesen.

Die Gesellschaft hält keine Beteiligungen.

2. Umlaufvermögen

In der Bilanz sind die Posten des Vorratsvermögens mit ihren Nettobuchwerten ausgewiesen, die Aufteilung der Anschaffungswerte und Abwertungen in TEUR ist nachfolgend dargestellt:

Wartungsläger Vertriebs- und Projektleiterläger Projektbestand Total
Waren Anschaffungswert 7.644 1.566 9.210
Abwertungen -6.515 -665 -7.180
Lagerbestand Netto 1.129 901 2.030
Unfertige Leistungen Anschaffungswert 10.399 10.399
Individuelles Projektrisiko -685 -685
Projektbestand Netto 9.714 9.714
Bilanzausweis 11.744

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände bestehen in Höhe von TEUR 51.058 (i. Vj. TEUR 58.351) und sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen i. W. gegen den Gesellschafter VINCI Energies Deutschland ICT GmbH.

Zudem beinhalten sie eine Geldanlage bei der VINCI Energies Deutschland Industry & Infrastructure GmbH zur Finanzierung von Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 1.570 (i. Vj. TEUR 1.522). Die Gesellschaft stellt flüssige Mittel als Darlehen im Zusammenhang mit der Finanzierung der Pensionsverpflichtungen zur Verfügung. Geleistete Rentenzahlungen gehen zu Lasten des Darlehens. Der Zinssatz entspricht dem Rechnungszins für die Abzinsung der im Konzernabschluss nach der IFRS-Bewertung bilanzierten Pensionsverpflichtungen der Vinci-Gruppe.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:

2023
TEUR
2022
TEUR
gegen Gesellschafter:
Forderungen aus Cash-Pool Anlage EUR 37.819 31.733
gegen übrige verbundene Unternehmen:
Forderungen aus Cash-Pool Anlage USD 295 10.875
Forderungen aus Pensionsdarlehen 1.570 1.522
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 418 592
40.102 44.722

3. Aktive Rechnungsabgrenzung

Die Rechnungsabgrenzung besteht i. W. aus vorausgezahlten Service- und Wartungskosten an Hersteller der von uns vertriebenen Produkte.

4. Eigenkapital

Das Stammkapital der Axians Networks & Solutions GmbH beträgt TEUR 1.534 (DM 3.000.000,--) und ist in drei Geschäftsanteile aufgeteilt. Es wird eine Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 2.579 ausgewiesen. Die Geschäftsanteile unserer Gesellschaft werden zum Stichtag vollständig von der Vinci Energies Deutschland ICT GmbH, Ludwigshafen am Rhein, gehalten.

5. Rückstellungen

Die Pensionsrückstellungen sind entsprechend dem Anwartschaftsbarwertverfahren mit TEUR 1.933 (i. Vj. TEUR 1.834) bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen:

2023
TEUR
2022
TEUR
Nachlaufende Kosten für Projekte 5.496 6.691
Personalrückstellungen inkl. Urlaubs- und Gleitzeitguthaben 4.198 3.670
Ausstehende Lieferantenrechnungen 3.567 4.672
Mitarbeiterbonus 1.358 1.552
Jubiläumsverpflichtungen 695 722
Übrige 413 1.109
Noch zu erstellende Gutschriften 302 66
Noch auszuführende Leistungen für Projekte 253 302
16.282 18.784

6. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 24.345 (i. Vj. TEUR 29.317), davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 54 (i. Vj. TEUR 0). Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen nicht.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:

2023
TEUR
2022
TEUR
gegenüber Gesellschafter:
Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführung lfd. Jahr 14.422 9.683
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.233 980
gegenüber übrigen verbundenen Unternehmen:
Verbindlichkeiten aus abzuführender Umsatzsteuer 540 2.240
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 388 440
16.583 13.343

7. Passive Rechnungsabgrenzung

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten resultiert i. W. aus der Periodenabgrenzung von Wartungsvertragsumsätzen.

8. Finanzinstrumente (Derivate) zur Währungskursabsicherung

Der Zukauf von Netzwerkkomponenten erfolgt i. W. in US-Dollar und der Verkauf (Umsatzerlöse) in Euro.

Zur Absicherung des Währungskursrisikos schließt die Gesellschaft auf Basis des geplanten Angebots- und Auftragsvolumens Kontrakte über künftige Dollarkäufe zu festgelegten Wechselkursen (Forward Kontrakte) ab. Zum Bilanzstichtag standen in der Zukunft fällige Kontrakte über nominal 1,0 Mio. US-Dollar mit einem Gegenwert von TEUR 912 (durchschnittlicher Wechselkurs: 0,91185 Euro pro US-Dollar) offen.

Für die Ermittlung der "Fair Value" Bewertung werden die Cash-Flows aus dem Devisengeschäft mit den für die Restlaufzeit aktuell gültigen Diskontfaktoren auf den Bewertungsstichtag abgezinst. Die sich ergebenden Fremdwährungsbeträge werden dann zum Kassakurs des Bewertungsstichtages in die Währung des Barwerts umgerechnet.

Auf Basis einer Einzelbewertung ergibt sich zum Jahresende 2023 aus der "Fair Value" Bewertung ein als Rückstellung bilanzierter negativer Marktwert von TEUR 7 (i. Vj. TEUR 701).

9. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31. Dezember 2023 bestanden für das Unternehmen folgende finanzielle Verpflichtungen:

Fällig in 2024
TEUR
Fällig nach 2024
TEUR
Gesamt
TEUR
Leasingverträge 434 545 979
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen 5 2
Mietverträge 1.138 1.178 2.316
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen 296 882
3.295

Das Bestellobligo in Höhe von TEUR 32.827 lag zum Bilanzstichtag aufgrund der weltweiten Lieferschwierigkeiten proportional über dem geschäftsüblichen Rahmen.

III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 182.537 (i. Vj. TEUR 155.259) liegen 17,57% über dem Niveau des vorherigen Geschäftsjahres.

Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 182.537 wurden zum größten Teil im Inland erzielt, auf den Export entfielen davon TEUR 8.559 (i Vj. TEUR 4.965) und auf konzerninterne Lieferungen an andere Vinci-Tochtergesellschaften TEUR 4.223 (i. Vj. TEUR 5.561).

Die Umsatzerlöse aufgeteilt nach Tätigkeitsfeldern:

2023
TEUR
2022
TEUR
Projekt-/Liefergeschäft 122.220 104.026
Wartungsgeschäft 53.309 46.054
Managed Services 5.538 3.832
Sonstige Umsatzerlöse 1.470 1.347
182.537 155.259

2. Sonstige betriebliche Erträge

2023
TEUR
2022
TEUR
Währungskursgewinne 4.005 4.522
Rückerstattung aus Hersteller-Incentive-Programmen 3.721 4.682
(davon TEUR 1.838 periodenfremd)
Auflösung von Rückstellungen (periodenfremd) 1.270 1.805
Ausbuchung verjährter Verbindlichkeiten (periodenfremd) 172 37
Auflösung Einzelwertberichtigung Forderungen (periodenfremd) 158 9
Übrige 44 11
Summe 9.370 11.066

Periodenfremd wurden Erträge von insgesamt TEUR 3.438 (i. Vj. TEUR 1.969) vereinnahmt.

3. Sonstige betriebliche Aufwendung en

2023
TEUR
2022
TEUR
Währungskursverluste 4.133 6.664
Holdingumlage (Service-Charge) 3.936 3.602
Sonstige Leistungen an verbundene Unternehmen 1.823 1.972
Büro-Mieten 1.227 1.102
Fahrzeugkosten 834 670
Übrige 828 716
Honorare an Dritte 708 350
Instandhaltungskosten 521 470
Markenumlage "Axians" 461 322
Reisekosten 432 275
Abschreibungen und Einzelwertberichtigungen auf Forderungen 398 269
Versicherungen 342 329
Aus- und Fortbildung 333 255
Kunden- und Betriebsveranstaltungen 211 204
Miet- und Leasinggebühren 78 53
Kommunikationsaufwendungen 76 87
Leihpersonal 71 2
16.412 17.342

IV. Sonstige Angaben

1. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer

Die Anzahl der im Durchschnitt des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter einschließlich Geschäftsführung betrug 199 Personen (Vorjahr: 197 Personen), die sich nach Gruppen wie folgt aufteilen:

Beschäftigte Mitarbeiter 2023 2022
Tariflich Angestellte 142 139
Außertariflich Angestellte 47 48
Auszubildende 4 3
Aushilfen 6 7
davon Mutterschutz/Erziehungsurlaub 1 1
Summe 199 197

2. Abschlussprüferhonorar

Auf die Angabe des Abschlussprüferhonorars wurde gemäß § 285 Nr. 17 HGB verzichtet, da die Angabe in einem die Gesellschaft einbeziehenden Konzernabschlusses enthalten ist.

3. Organe der Gesellschaft

Geschäftsführung

 

Olaf Niemeitz, Geschäftsführer

Leiter der Business Area IT & Managed Services

 

Rolf-Peter Grumbach, Geschäftsführer

Leiter der Division Enterprise Networks & Solutions

 

Rick Werner, Geschäftsführer

Leiter der Division Carrier IP NW & Service Solutions

Die Gesellschaft macht von der Befreiung nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch.

4. Konzernabschluss

Der Konzernabschluss für den größten und zugleich kleinsten Kreis von Unternehmen, in den die Axians Networks & Solutions GmbH einbezogen ist, wird von der VINCI S.A., 1973, Boulevard de la Défense, 92000 Nanterre - Frankreich, erstellt und in deutscher Sprache im Bundesanzeiger veröffentlicht werden.

Der Ort der Offenlegung ist:

Greffe du Tribunal de Commerce de Nanterre

4, rue Pablo Neruda

F-92020 Nanterre Cedex

552 037 806 R.C.S. Nanterre

5. Ergebnisverwendung

Es besteht mit Gültigkeit ab dem 01.01.2022 ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Vinci Energies Deutschland ICT GmbH.

6. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres zum 31. Dezember 2023, über die zu berichten wäre, haben sich nicht ergeben.

 

Ludwigshafen am Rhein, 05. Juni 2024

AXIANS NETWORKS & SOLUTIONS GMBH

Rolf-Peter Grumbach

Olaf Niemeitz

Rick Werner

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.405 57 0 22 1.440
1.405 57 0 22 1.440
II. Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.697 537 0 298 3.936
3.697 537 0 298 3.936
5.102 594 0 320 5.376
kumulierte Abschreibungen
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.387 26 22 1.391
1.387 26 22 1.391
II. Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.014 456 297 3.173
3.014 456 297 3.173
4.401 482 319 4.564
Buchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 49 18
49 18
II. Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 763 683
763 683
812 701

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Axians Networks & Solutions GmbH, Ludwigshafen am Rhein

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Axians Networks & Solutions GmbH, Ludwigshafen am Rhein, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Axians Networks & Solutions GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Essen, den 5. Juni 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Bernhard Klinke, Wirtschaftsprüfer

ppa. Mark Freudewald, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 22. Juli 2024 festgestellt.

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