Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 69336
Eingetragen
4.1.2013
Branche
Großhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugGroßhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und StahlhalbzeugGroßhandel mit Altmaterialien und Reststoffen
Gegenstand
Der Handel mit Metallen aller Art.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Ronny Braasch
seit 14.8.2020
Geschäftsführer
Harry Labanauskas
seit 4.1.2013
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Michael Wilhelm Grundmann
Düsseldorf
50.000 €
40.00%
Jürgen Richard Spiecker
Langenfeld
50.000 €
40.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Westrecycling GmbH

Langenfeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Westrecycling GmbH Langenfeld

Berichtsjahr 2023

A. Grundlagen des Unternehmens

Die Westrecycling GmbH hat ihren Sitz in Langenfeld. Die Geschäftsadresse lautet: Katzbergstraße 1a, 40764 Langenfeld.

Die Gesellschaft wird beim Amtsgericht Düsseldorf unter der Handelsregisternummer HRB 69336 geführt. Die Gesellschaft hat zwei Betriebsstätten: in Langenfeld und in Leipzig.

Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Westrecycling GmbH betreibt die Erfassung, Aufbereitung und Vermarktung sowie den Handel von Metallen jeder Art, insbesondere von Stahl- und Metallschrott.

Das Unternehmen erfasst Alt- und Neuschrotte, bereitet diese auf und versorget Stahlwerke und Gießereien mit Eisen- und Nichteisen-Metallen.

Der Schrotthandel erfolgt als Streckengeschäft, zusätzlich werden zwei Fremdlager bei externen Dienstleistern betrieben.

Strategie und Unternehmenssteuerung

Wesentliches strategisches Ziel der Gesellschaft ist es, die internen und externen Prozesse so zu steuern, dass die Kunden jederzeit zeitgerecht und mit den erforderlichen Metallen und Schrottsorten bedient werden können.

Neben Fokussierung auf wesentliche Großkunden in Deutschland und Europa sind ein nachhaltiger Mix der Produkte und Kunden sowie die weitere Investition in die Schrottaufbereitung die Basis für einen moderaten Wachstumskurs. Insbesondere im Bestandskundengeschäft ist ein intensives Accountmanagement sowie Einkaufsmanagement entscheidend für den Erfolg der Gesellschaft. Die für die Gesellschaft wichtigen Partnerlandschaft wird stets ausgebaut.

Zu den bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren gehören daher sowohl die auf Tonnagen basieren Umsätze als auch das EBIT (EBIT = Ergebnis vor Steuern vom Einkommen und vom Ertrag, abzüglich Zinsen und ähnlicher Erträge, zuzüglich Zinsen und ähnliche Aufwendungen)

Die interne Unternehmenssteuerung basiert auf implementierten Prozessen und Kontrollen, die in der direkten Überwachung durch die Geschäftsführung liegen.

B. Wirtschaftsbericht

Branchenentwicklung und Gesamtwirtschaft

Gemäß World Steel Association stieg die weltweite Rohstahlerzeugung stand November 2023 im Vergleich zum November 2022 um 3,3 % auf 145,5 Mio. Tonnen. In dem Zeitraum Januar - November 2023 wurden in Deutschland 32,8 Mio Tonnen Rohstahl erzeugt, was im Vergleich zu den Monaten Januar-November 2022 eine Verringerung um 4 % bedeutet. Laut World Steel Association war der Werte im Jahr 2022 mit Ausnahme des Corona Jahres 2020 (35,7 Mio. Tonnen) der niedrigste Jahreswert seit 2009 (32,7 Mio. Tonnen). Die Tendenz ist im Jahr 2023 ähnlich geblieben.

Der Russland-Ukraine-Krieg trieb die Energiekosten und die Inflation, es folgten die Lieferkettenprobleme. Die verhängten Sanktionen gegen Russland führten zur weiteren negativen Entwicklung. Entsprechend entwickelte sich die Auftragslage vieler Stahlwerke.

Die Logistik in dem Berichtsjahr war durch Verknappung der Ressourcen und den weiteren Kostenanstieg gekennzeichnet. Durch höhere Kraftstoffpreise, höhere Lohnkosten und einen strukturellen Mangel an Lkw-Fahrer/innen war der Bereich des Lkw-Transports gekennzeichnet.

Die Stahlschrottpreise entwickelten sich im Berichtsjahr teilweise sehr sprunghaft. Laut Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen (BDSV) betrug der Spread zwischen Max- und Min-Notierung der Leitschrottsorte 81,30 Euro pro Tonne. Der Zwölf-Monats-Durchschnittswert für die Schrottsorte 2 belief sich auf 340 Euro pro Tonne und lag damit 17 % unter dem Durchschnittswert des Vorjahres.

Die oben genannten Rahmenbedingungen führten im Berichtsjahr zu den reduzierten Absatzmengen bei Westrecycling GmbH.

Die Streckengeschäfte 2022 mit Stahl-Schrott beliefen sich auf 192 Tausend Tonnen, während im Jahr 2023 nur 177 Tausend Tonnen verkauft wurden, was einer Mengenreduktion von 7,82 % entspricht. Die Tonnagen in dem Verarbeitungsbereich blieben 2023 ohne Veränderungen bei 40 Tausend Tonnen. Die Mengenreduktion spiegelt sich nicht im Rohertrag wider (5,35 Millionen Euro im Vergleich zu 5,30 Millionen Euro aus dem Vorjahr), was ausschließlich auf ein höheres Preisniveau zurückzuführen ist.

Zusammenfassende Beurteilung der Geschäftsführung

Trotz der Einflüsse im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg entspricht die Entwicklung des Geschäftsjahres den Erwartungen der Geschäftsführung. Durch die gute Arbeit der Geschäftsführung konnte trotz der schwierigen Rahmenbedingungen im Berichtsjahr ein EBIT von TEUR 1.767 erwirtschaftet werden, das nur TEUR 339 unter dem Vorjahrwert liegt. (i.Vj. TEUR 2.106). Der Jahresüberschuss hat sich korrespondierend zum EBIT verschlechtert und beträgt TEUR 1.285.

C. Darstellung der Lage

1. Ertragslage

Die Umsatzreduktion in Höhe von TEUR 23.603 (-22,84 %) auf TEUR 79.751 ist ausschließlich auf Mengenreduktion zurückzuführen. Sämtliche Umsatzerlöse wurden aus der Haupttätigkeit mit Kunden im Inland und in der EU getätigt.

Der Materialaufwand reduzierte sich um 24,09 % im Vergleich zu 2022 und beträgt 93,51 % des Umsatzerlöses (i.Vj. 95,06 %).

Trotz der Verbesserung des Rohertrags in absoluter Höhe, verschlechterte sich das EBIT um TEUR 335 auf TEUR 1.771. Dies resultiert vor allem aus Verlusten aus Wertberichtigung einer Forderung aufgrund der Insolvenz eines Gießereikunden.

2. Vermögenslage

Im Vergleich zum 31. Dezember 2022 erhöht sich die Bilanzsumme um TEUR 1.942 (25,65 %) auf TEUR 9.513. Insbesondere lag diese Veränderung an der Reduzierung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 1.315 TEUR (-19,76 %) auf TEUR 5.342. Gegenläufig haben sich die liquiden Mittel, infolge der deutlich gestiegenen Cashflows aus der Laufenden Geschäftstätigkeit, auf TEUR 3.410 erhöht. Auf der Passivseite sind im Wesentlichen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 1.771 (65,71 %) auf TEUR 4.466 gestiegen.

In Verbindung mit der vor allem ergebnisbedingten Erhöhung des Eigenkapitals reduziert sich die Eigenkapitalquote von 49,60 % auf 43,84 %.

3. Finanzlage

Der Finanzmittelfonds, bestehend aus Kassen und Bankbeständen hat sich im Geschäftsjahr von TEUR 22 auf TEUR 3.432 erhöht. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 4.343 und hat sich um TEUR 3.978 gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit ist zu vernachlässigen. Der Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit beträgt - TEUR 931 gegenüber - TEUR 655 im Vorjahr und ist im Wesentlich auf die Gewinnausschüttung zurück zu führen.

Die Gesellschaft war in der Lage, jederzeit ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

D. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognose

Das IFO prognostiziert, dass das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr nur um 0,2% im Vergleich zum Vorjahr zunehmen wird und im kommenden Jahr die Wirtschaftsleistung um 1,5% wachsen wird. Damit wurde die Wachstumsprognose für das laufende Jahr im Vergleich zur ifo Konjunkturprognose Winter 2023 deutlich herabgesetzt (0,7 Prozentpunkte) und für das Jahr 2024 leicht angehoben (0,2 Prozentpunkte).

Laut IFO befindet sich die deutsche Wirtschaft im Winterhalbjahr 2023/24 in einer Rezession, insbesondere die Erholung der Industriekonjunktur setzt erst später ein.

Aktuelle weltweite Bestrebungen nachhaltig zu produzieren, lassen darauf schließen, dass künftig mehr Schrott verwertet wird, was zur Nachfrage und als Folge von Preissteigerungen führen wird. Aufgrund der hohen Markttransparenz stellen die Preise für Eisen- und Nichteisen-Metalle eine kaum beeinflussbare Größe dar. Entsprechend dienen die Mengen als Leistungsindikator. Unsere Verkäufe beziehen sich fast ausschließlich auf deutsche Gießereien und Stahlwerke. Im zweiten Halbjahr 2023 sind deutsche Stahlwerke unter Druck geraten und haben deutlich weniger produziert.

Die Tonnage in 2024 wird etwa 25.000t weniger als 2023 sein. Der deutliche Rückgang ist auf den starken Einbruch der Automobilbranche zurückzuführen. Bei den Gießereikunden wird eine Produktion auf gleichem Niveau wie 2023 erwartet. Die Einkaufspreise werden in 2024 aufgrund hoher Nachfrage nach Vormaterialien leicht steigen. Wir konnten die Preissteigerungen aber weitgehend weitergeben und die Verkaufspreise entsprechend anpassen.

Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet die Geschäftsführung ein gleichbleibendes bis leicht verschlechtertes EBIT im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023.

Für das Geschäftsjahr 2025 erwarten wir ein sehr ähnliches EBIT zum Geschäftsjahr 2024, eventuell mit einer leicht negativen Entwicklung.

2. Risiken

Die Ergebnislage unserer Gesellschaft ist im starken Maße abhängig von der Entwicklung der Handelsspanne, d.h. von der Entwicklung der Einkaufs- und Verkaufspreise. Gezielte Maßnahmen im Beschaffungsbereich verbunden mit einer konsequenten Marktstrategie sollen helfen Belastungen der Handelsspanne zu vermeiden.

Finanzwirtschaftliche Risiken werden durch die Geschäftsführung und Buchhaltung überwacht. Forderungsrisiken sind begrenzt, indem die Bonität und das Zahlungsverhalten der Kunden laufend beobachtet werden und ein kurzfristiges Zahlungsziel besteht. Die kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine haben keine wesentlichen Auswirkungen auf unsere Geschäftsaktivitäten entfaltet, welche hieraus auch künftig nicht erwartet werden. Durch die gute Eigenkapitalausstattung und Finanzierung aus Gesellschaftsmitteln sehen wir keine Zinsrisiken, die sich in erheblichem Umfang negativ auf die Ertragslage der Gesellschaft auswirken könnten. Alle uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Kenntnisstand durch entsprechende Vorsorgen oder Rückstellungen ausreichend gedeckt.

Trotz aller genannten Risiken betrachtet die Geschäftsführung zum Zeitpunkt der Erstellung des vorliegenden Lageberichts die Risiken für beherrschbar und sieht den Fortbestand der Westrecycling GmbH als nicht gefährdet an.

3. Chancen

Geschäftschancen sollen unter dem Aspekt nachhaltiger Profitabilität gezielt genutzt werden. Wir befassen uns nicht nur mit initiierten Maßnahmen des organischen Wachstums, sondern prüfen auch externe Möglichkeiten auf ihren möglichen Beitrag zum Unternehmenserfolg. Chancen ergeben sich vor allem aus unserem Produktsortiment, aus geplanten Investitionen in neue Produktionsmittel, der Kundenstruktur sowie unserer Zuverlässigkeit und Termintreue.

Die Gesellschaft wird auch weiterhin nach neuen Chancen suchen, um den Mehrwert für ihre Unternehmenskunden zu steigern. Hierzu ist die Westrecycling GmbH in einem kontinuierlichen Dialog mit ihren Kunden.

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben deutlichen Einfluss auf das Geschäft der Gesellschaft sowie ihre Finanz- und Ertragslage. Der Ausblick für 2024 basiert auf künftigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und Entwicklungen und ist auf die Unternehmensstrategie abgestimmt. Sollte sich die Weltwirtschaft und die Branche jedoch anders entwickeln als in der Prognose angenommen, können die Umsätze und Ergebnisse von den aktuellen Erwartungen abweichen.

Insgesamt besteht nach Auffassung der Geschäftsführung ein ausgewogenes Chancen-Risiko-Verhältnis.

 

Langenfeld, 19. Dezember 2024

Jürgen Spiecker, Kaufmann

Ronny Braasch, Kaufmann

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 9.096,00 13.315,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 2,00
II. Sachanlagen 9.096,00 13.313,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.096,00 13.313,00
B. Umlaufvermögen 9.489.647,82 7.541.136,15
I. Vorräte 364.503,15 558.535,69
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.693.120,61 6.960.949,59
1. Forderungen gegen Gesellschafter 0,00 23.732,17
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 23.732,17
2. sonstige Vermögensgegenstände 5.693.120,61 6.937.217,42
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.432.024,06 21.650,87
C. Rechnungsabgrenzungsposten 14.554,72 17.316,82
Summe Aktiva 9.513.298,54 7.571.767,97

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.170.325,27 3.755.927,30
I. Gezeichnetes Kapital 125.000,00 125.000,00
II. Bilanzgewinn 4.045.325,27 3.630.927,30
davon Gewinnvortrag 2.756.949,71 2.087.228,30
B. Rückstellungen 369.995,65 447.610,53
C. Verbindlichkeiten 4.972.977,62 3.368.230,14
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 55.011,62
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 55.011,62
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 440.837,89 541.701,54
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 440.837,89 235.323,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 306.378,54
3. sonstige Verbindlichkeiten 4.532.139,73 2.771.516,98
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.532.139,73 2.771.516,98
Summe Passiva 9.513.298,54 7.571.767,97

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 5.262.265,46 5.231.175,58
2. Personalaufwand 2.470.226,42 2.428.063,68
a) Löhne und Gehälter 2.264.983,74 2.227.118,14
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 205.242,68 200.945,54
davon für Altersversorgung 64.747,52 62.936,95
3. Abschreibungen 4.780,39 9.861,91
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 4.780,39 9.861,91
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.014.636,65 684.232,84
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 408,17
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 5.116,00 1.500,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 476.788,55 560.984,08
8. Ergebnis nach Steuern 1.290.717,45 1.546.941,24
9. sonstige Steuern 2.341,89 3.242,24
10. Jahresüberschuss 1.288.375,56 1.543.699,00
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2.756.949,71 2.087.228,30
12. Bilanzgewinn 4.045.325,27 3.630.927,30

Anhang

Westrecycling GmbH, Langenfeld

Amtsgericht Düsseldorf HRB 69336

A. Allgemeine Angaben und Erläuterungen

Der Jahresabschluss der Westrecycling GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Aufwendungen und Erträge werden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt.

B. Angaben zu Bilanzierungs- Bewertungsmethoden

I. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Vorräte werden grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Flüssige Mittel wurden zu Nominalwerten angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden und noch nicht veranlagten Steuern.

Sonstige Rückstellungen für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Beim Jahresabschluss wurden die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen und stetig fortgeführt.

III. Angaben zu Posten der Bilanz

Die Forderungen setzen sich wie folgt zusammen:

Davon mit einer Restlaufzeit
Art der Forderung 31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
bis 1 Jahr
TEUR
größer 1 Jahr
TEUR
Forderungen aus Lief. & Leist. 5.342 6.657 5.342 6.657
Forderungen gegen Gesellschafter 0 24 0 24
sonstige Vermögensgegenstände 351 280 351 280
5.693 6.961 5.693 6.961

Mit Gesellschafterbeschlüssen vom 14. April 2023 und vom 4. August 2023 wurde eine Gewinnausschüttung aus dem Gewinnvortrag 2021 in Höhe von insgesamt EUR 870.555,00 beschlossen. Der Gewinnvortrag hat sich wie folgt entwickelt:

TEUR
Gewinnvortrag zum 01.01.2023 3.631
Ausschüttung vom 14.04.2023 250
Ausschüttung vom 04.08.2023 621
Gewinnvortrag zum 31.12.2023 2.760

Der Betrag der Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beträgt EUR 19.655,00 Vorjahr: EUR 18.337,00).

Rückstellungen wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten und ausstehenden Urlaub (TEUR 206) sowie übrige Rückstellungen (TEUR 164)

Unter sonstigen Rückstellungen i.H.v. EUR 55.349,15 sind Rückstellungen für die gelieferte und nicht in Rechnung gestellte Ware i.H.v. EUR 46.121,52 bilanziert.

Die Verbindlichkeiten sind mit folgenden Restlaufzeiten bilanziert:

Art der Verbindlichkeit Davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag
EUR
bis 1 Jahr
EUR
1 bis 5 Jahre
EUR
über 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten Kreditinstituten 0,00 4.466.110,92 0,00 4.466.110,92
(Vorjahr) (55.011,62) (2.695.487,74) (55.011,62) (2.695.487,74)
Verbindlichkeiten aus Lief. & Leist. 440.837,89 440.837,89 0,00 0,00
(Vorjahr) (0,00) (0,00) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten ggü. Gesellschaftern 0,00 0,00 0,00 0,00
(Vorjahr) (541.701,54) (541.701,54) (0,00) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 66.028,81 0,00 0,00
(Vorjahr) (76.029,24) (76.029,24) (0,00) (0,00)
Summe 4.972.977,62 4.972.977,62 0,00 0,00
(Vorjahr) (3.368.230,14) (3.368.230,14) (0,00) (0,00)

Am Bilanzstichtag waren Verbindlichkeiten weder durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert.

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen EUR 375.832,31 (Vorjahr: EUR 478.195,96) kurzfristige Verbindlichkeiten aus Dividendenansprüchen der Gesellschafter, welche der Gesellschaft zur Stärkung der Liquidität unverzinslich zur Verfügung gestellt werden.

Weiterhin hat ein Gesellschafter der Gesellschaft ein kurzfristiges mit 3,0 % p.a. verzinsliches Darlehen in Höhe von EUR 100.000,00 gewährt. Der Restsaldo zum 31.12.2023 inklusive Zinsen beträgt -EUR 65.005,58 (Vorjahr: EUR 63.505,58)

Auf die Bildung von latenten Steuern wurde gem. § 274a Nr. 4 HGB verzichtet.

IV. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse wurden ausschließlich aus der Aufbereitung dem Handel von Metallen jeder Art, insbesondere von Stahl- und Metallschrott erzielt. Davon wurden 72,0 Mio. EUR (Vorjahr: Mio. EUR 92,0.) mit Kunden in Deutschland und 7,7 Mio. EUR (Vorjahr Mio. EUR 11,3) in der übrigen EU erzielt.

V. Abschlussvermerke und sonstige Angaben

Die Gesellschaft hat zwei Mietverträge in Höhe von monatlich insgesamt EUR 6.250,63 . Sowie diverse Kfz-Leasingverträge in Höhe von monatlich insgesamt EUR 8.818,56 .

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen hieraus betragen insgesamt EUR 392.209,82 davon sind innerhalb eines Jahres EUR 167.307,46, in 1 bis 5 Jahren EUR 224.902,36 und über 5 Jahre EUR 0,00 fällig.

Der ausgewiesene Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.284.952,37 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Durchschnittlich waren im Kalenderjahr 2023 insgesamt 8 (Vorjahr 9) Arbeitnehmer beschäftigt.

Eventualverbindlichkeiten für abgegebene Bürgschaften bestanden am Bilanzstichtag nicht.

C. Ergänzende Angaben

Geschäftsführer im Berichtsjahr waren

Herr Jürgen Spiecker (Kaufmann)

Herr Michael Grundmann (Kaufmann)

und Herr Ronny Braasch (Kaufmann)

D. Nachtragsbericht

Herr Michael Grundmann ist zum Ende des Geschäftsjahres 2023 aus der Geschäftsführung ausgeschieden. Die Eintragung ins Handelsregister erfolgte am 01. Januar 2024.

 

Langenfeld, 19. Dezember 2024

Jürgen Spiecker Kaufmann

Ronny Braasch Kaufmann

E. Sonstige Berichtsbestandteile

Angabe zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 19. Dezember 2024 festgestellt.

Angabe zur Ergebnisverwendung:

Der Bilanzgewinn des Geschäftsjahres beträgt EUR 4.045.325,27 und wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Bericht des Aufsichtsrats

Kein Aufsichtsrat.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Jürgen Spiecker

Ronny Braasch

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 19.12.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Westrecycling GmbH, Langenfeld

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Westrecycling GmbH, Langenfeld, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Westrecycling GmbH, Langenfeld, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 19. Dezember 2024

Grant Thornton AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hermann-Josef Schulze Osthoff, Wirtschaftsprüfer

Frank Schmid, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

59 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.