EW Biotech GmbH
Selbe AdresseForschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Dr. Birkner seit 11.9.2025 | Prokura |
Holger Henning seit 8.6.2021 | Prokura |
Klaus Paur seit 28.1.2010 | Geschäftsführer |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
LEUNA-Harze GmbHLeunaJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023der LEUNA-Harze GmbH1. Grundlagen und Geschäftsmodell der LEUNA-Harze GmbH Die LEUNA-Harze GmbH ist einer der führenden Hersteller von Epoxidharzen in Europa. Das mittelständische, eigentümergeführte Unternehmen wurde 1995 gegründet und setzt die seit 1956 bestehende Tradition der Epoxidharzforschung und -herstellung in Leuna erfolgreich fort. Die von der LEUNA-Harze GmbH produzierten Epoxidharze sind unter dem Handelsnamen EPILOX® im Handel. Epoxidharze sind Kondensationsprodukte aus Bisphenol-A oder Bisphenol-F mit Epichlorhydrin und werden zusammen mit einem Härter als Zweikomponentensysteme in den verschiedensten Anwendungsfelder eingesetzt. Besonders hervorzuheben ist der Einsatz in den Verbundwerkstoffen der Rotorblätter für Windkraftanlagen sowie im Bereich Bautenschutz und Korrosionsschutz Lackierungen. Ebenfalls zu nennen ist der Einsatz im Bereich Elektro- und Elektronikbauteilen. Die LEUNA-Harze GmbH bietet dazu eine große Bandbreite von Epoxidharzen, Reaktivverdünnern und Härtern an. Neben verschiedenen Qualitäten von Bisphenol-A-Epoxidharz ist das Bisphenol-F-Epoxidharz zu nennen, das ausgehend vom selbst produzierten Bisphenol F synthetisiert wird. Reaktivverdünner sowie reaktivverdünnte Epoxidharze gehören ebenfalls zum Sortiment der LEUNA-Harze GmbH. Seit 2022 sind neben den bisherigen Produkten auch sogenannte G-Varianten erhältlich, die anteilig aus nachwachsenden Rohstoffen produziert werden. Nachhaltigkeit spielt in der Welt der chemischen Industrie eine immer entscheidendere Rolle. Die LEUNA-Harze GmbH zielt auch in Zukunft auf die Weiterentwicklung bestehender Prozesse unter dem Aspekt des Umweltschutzes. Eine Schlüsselrolle spielen neuartige Produkte, die auf Basis von nachwachsenden Rohstoffen produziert werden. Hier engagieren wir uns nicht nur in der eigenen Forschung, sondern auch mit internationalen Forschungsinstituten. Für die sogenannten G-Varianten verwenden wir in der Produktion nachwachsende Rohstoffe und ein speziell entwickeltes Verfahren, sodass die finalen Produkte einen Kohlenstoffanteil aus nachwachsenden Rohstoffen enthalten. So kann vor und während der Produktion der CO 2 -Ausstoß gegenüber den bisherigen Produkten signifikant gesenkt werden. 2. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen Das Marktgeschehen war auch im Berichtsjahr von den Folgen der extrem gestiegenen Energiekosten in Deutschland und den hohen Inflationsraten geprägt. Energiepreisbedingte Wettbewerbsvorteile der asiatischen Anbieter blieben nicht ohne Einfluss auf die europäische Industrie. Die hohen Energie- und Rohstoffpreise befeuerten nicht nur die Inflation. Sie verschlechterten die Wettbewerbsposition von europäischen Unternehmen, erhöhten deren Kosten und machten einzelne Produktionsanlagen und Produktionsbereiche unrentabel. 3. Ertragslage Aus vorgenannten Gründen reduzierte sich unser Ertrag erheblich. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ging von 7,7 Mio. Euro in 2022 auf nur noch 1,0 Mio. Euro im Berichtsjahr zurück. Entwicklung:
4. Finanzlage Geringere Investitionen und ein reduziertes Working Capital führten zu einem Anstieg des Finanzmittelstandes zum Jahresende auf 83,2 Mio. Euro. Ein ausreichendes Liquiditätspolster ist in Anbetracht des volatilen Umfeldes dringend notwendig: denn die Volkswirtschaften insbesondere in Europa sind aufgrund der hohen Energiekosten und Inflationsraten in einer Rezession. Kapitalflussrechnung
Liquidität:
Finanzkraft:
5. Vermögenslage Unsere Vermögensverhältnisse stellen sich gemessen in Kennzahlen wie folgt dar:
Die Eigenkapitalquote ist von 82,6 % auf 86,3% gestiegen. Der Cash Flow betrug in 2023 TEUR 13.714 gegenüber TEUR 19.786 in 2022. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Mittelfristig und darüber hinaus sehen wir unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als stabil. 6. Bericht gemäß § 289 Abs. 2 HGB Kurzfristige Zinsänderungsrisiken in Verbindung mit genutzten Finanzinstrumenten haben wir ausgeschlossen. Ein- und Verkaufskontrakte werden fast ausschließlich in EURO getätigt. Ausfallrisiken aus Forderungen begrenzen wir durch ein aktives Forderungsmanagement und systematische Kundenbetreuung. Liquiditätsrisiken und Risiken aus Zahlungsstromschwankungen in Verbindung mit Finanzinstrumenten sehen wir nicht. 7. Künftige Entwicklung, Chancen und Risiken Die Zahl unserer Mitarbeiter beträgt am 31.12.2023 178. Davon waren am Jahresende 12 junge Menschen in verschiedenen Berufsfeldern in der Ausbildung. Die derzeitigen weltweiten Unsicherheiten aufgrund der steigenden Energie- und Rohstoffkosten erschweren Prognosen in Bezug auf Absatz und Ergebnis. Für 2024 erwarten wir deshalb einen Umsatz sowie ein Ergebnis deutlich unter dem Vorjahr. Unsere finanzielle Stärke sollte in jedem Falle eine solide Basis auch in unsicheren Zeiten darstellen. Risiken im Produktionsbereich begegnen wir durch eine umfassende Schulung unserer Mitarbeiter, durch eine Umweltzertifizierung sowie ein umfassendes Qualitätsmanagement (Isozertifizierung) unseres Unternehmens. Die Risiken im Beschaffungs- und Absatzbereich reduzieren wir durch die Angliederung von Vorstufen und die Erschließung von zusätzlichen Beschaffungsquellen; Ausfall- und Liquiditätsrisiken im Absatzbereich vermeiden wir durch sorgfältige Auswahl unserer Kunden, die sich weitgehend aus ersten Branchenadressen zusammensetzen. Ausfälle sind daher entsprechend gering. Risiken, welche die künftige Entwicklung gefährden könnten, sind auf den Absatz- und Beschaffungsmärkten nach unserer Einschätzung nicht erkennbar. Die im Zusammenhang mit den Neubauten durchgeführten Umwelt- und Sicherheitsinvestitionen entsprechen dem neuesten Standard der jeweiligen technischen Entwicklungen. Die Einhaltung der entsprechenden Vorschriften und Standards wird laufend durch interne und externe Fachleute überwacht. Die Infrastruktur am Standort Leuna wird u.a. durch den Bau einer weiteren GuD-Anlage durch die InfraLeuna GmbH, an der wir zu 13,25 % beteiligt sind, mit einem Investitionsaufwand von rund 150 Mio. Euro verstärkt und ergänzt. 8. Forschung und Entwicklung Im Bereich Forschung und Entwicklung liegt der Schwerpunkt beim Thema Nachhaltigkeit. Im Jahr 2023 wurde in Zusammenarbeit mit einem externen Forschungsinstitut die Produktion unserer neuen biobasierten Produktlinie auf Basis nachwachsender Rohstoffe hinsichtlich ihrer CO 2 -Fußabdrücke untersucht. Dieses Projekt wurde nach umfassenden Analysen der einzelnen Produktionsanlagen Mitte des Jahres abgeschlossen. Die ermittelten Werte vervollständigen die nachhaltige Strategie des Unternehmens und sind ein unverzichtbares Instrument in der Kundenkommunikation. Zudem sind die Kennwerte der Ausgangspunkt für zusätzliche Zertifizierungen von externen Stellen. Angestrebt werden im Jahr 2024 z.B.: Zertifizierungen von ECOvadis. Weitere Projekte im Bereich Nachhaltigkeit beschäftigten sich mit biobasierten Alternativen zu bestehenden Rohstoffen auf fossiler Basis. Zusätzlich wurden neue Methoden zur Spurenanalyse von Gefahrstoffen entwickelt, um neue gesetzliche Anforderungen zu erfüllen. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Entwicklung neuer Klebstoffe, insbesondere für die Verbundwerkstoffindustrie. Die intensive Prüfung eines speziellen Systems wurde in Kooperation mit einem Kunden fortgeführt und soll im nächsten Jahr unter tatsächlichen Produktionsbedingungen getestet werden. Neben den Klebstoffsystemen wurden auch Infusionssysteme für andere Anwendungen im Compositbereich entwickelt. In Zusammenarbeit mit der Produktion konnten sowohl theoretische als auch praktische Verfahrensoptimierungen in bestehenden Anlagen durchgeführt werden, die sich in höheren Umsätzen und reineren Produkten zeigten. Die Kooperation mit mehreren Forschungsinstituten und Universitäten, mit dem Forschungsziel die grundlegenden Eigenschaften von Klebstoffen und Ihre Auswirkungen auf die Produktion von Großstrukturen intensiv zu untersuchen, wurde fortgesetzt. Ein separates Projekt beschäftigt sich mit der Entwicklung eines Verfahrens, welches die Wiederverwendung von Windkraftflügeln als Rohstoff, unter anderem in der chemischen Industrie, zum Ziel hat. Neben den langfristig angelegten Forschungszielen konnten, wie auch im Vorjahr, neue Produkte am Markt platziert werden. Insbesondere ein neuer Härter für die Herstellung von Hochdrucktanks oder ein Spezialharz für den Bootsbau konnten etabliert werden. 9. Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Leuna, 22.02.2024 LEUNA-Harze GmbH Klaus Paur, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023LEUNA-Harze GmbH, LeunaI. Allgemeine Angaben zum UnternehmenDie Leuna-Harze GmbH hat ihren Sitz in Leuna. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stendal unter HRB 209713 eingetragen. II. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie Gesellschaft ist gemäß § 267 Abs. 3 HGB eine große Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss der Firma Leuna-Harze GmbH wurde für das Geschäftsjahr 2023 nach den Bestimmungen des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB erstellt. III. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bewertung wurde nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 252 bis 256a HGB unter Berücksichtigung der Sondervorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 265 bis 278 HGB) vorgenommen. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, unter Zugrundelegung einer Nutzungsdauer von drei Jahren ausgewiesen. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Anschaffungskosten wurden um die erhaltenen öffentlichen Zuschüsse gekürzt. Die Abschreibungen erfolgen linear bzw. degressiv. Die Nutzungsdauern bewegen sich zwischen zwei und dreiunddreißig Jahren. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips angesetzt. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit den gewogenen durchschnittlichen Anschaffungskosten bzw. unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Bewertung der unfertigen/fertigen Erzeugnisse erfolgte zu Herstellungskosten, die nach Kalkulationsunterlagen und Rezepturen der Gesellschaft auf der Grundlage von Ist-Kosten ermittelt wurden. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Ermittlung der Herstellungskosten einbezogen. Dem Grundsatz der verlustfreien Bewertung wurde Rechnung getragen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden zum Nennwert bewertet und bei erkennbaren Ausfallrisiken einzeln wertberichtigt bzw. um eine pauschale Wertberichtigung zur Berücksichtigung des allgemeinen Kreditrisikos gekürzt, die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit den Nominalwerten angesetzt. Die sonstigen Wertpapiere wurden zu Anschaffungskosten bewertet - soweit die Stichtagskurse am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Der Kassenbestand und die Guthaben sowie Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten sind gebildet für Ausgaben, soweit diese Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen zum Bilanzstichtag und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind gemäß § 253 Abs. 1 HGB ebenfalls mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Soweit gegeben, erfolgte die Umrechnung von Valutaforderungen sowie -verbindlichkeiten zum Geld- oder Briefkurs im Zeitpunkt der Entstehung. Am Bilanzstichtag bestehende flüssige Mittel sowie kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten mit Laufzeiten bis zu einem Jahr wurden zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. IV. Angaben zum Jahresabschluss1. Bilanz zum 31.12.2023 Anlagevermögen Die Entwicklung und Darstellung des Anlagevermögens ist im Anlagegitter (Anlage zum Anhang) wiedergegeben. Forderungen Bei den Forderungen wurden Wertberichtigungen bei erkennbaren Ausfallrisiken einzeln vorgenommen bzw. diese berücksichtigen in pauschaler Weise das allgemeine Kreditrisiko. Im Berichtsjahr wurden als pauschale Wertberichtigungen bei Inlandsforderungen 1 % und bei Auslandsforderungen ebenfalls 1 % angesetzt. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind im laufenden und im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten als wesentliche Einzelposten Aufwendungen für Prozesskosten (TEUR 117, Vj.: TEUR 100), Kosten für die REACH-Registrierung gemäß EU-Chemikalienverordnung (TEUR 360, Vj.: TEUR 575), Aufwendungen für die Abwasserabgabe 2021 und 2022 (TEUR 630, Vj.: TEUR 960), Aufwendungen für Gewährleistung (TEUR 50, Vj.: TEUR 50), IHK-Kosten (TEUR 0, Vj.: TEUR 107), Aufwendungen für Containermiete (TEUR 0, Vj.: TEUR 318), die Entnahme von Kühlwasser (TEUR 49, Vj.: TEUR 49), Personalkosten (TEUR 74, Vj.: TEUR 160), Aufbewahrung (TEUR 54, Vj.: TEUR 54) und Kosten für Abschluss und Prüfung des Jahresabschluss 2023 (TEUR 65, Vj.: TEUR 65). Verbindlichkeiten Von den insgesamt in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit bis ein Jahr in Höhe von TEUR 13.425 (Vj.: TEUR 17.159) betreffen erhaltene Anzahlungen TEUR 34 (Vj.: TEUR 182), Lieferungen und Leistungen TEUR 8.979 (Vj.: TEUR 12.666) und sonstige Verbindlichkeiten TEUR 802 (Vj.: TEUR 699). Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von insgesamt TEUR 14.931 (Vj.: TEUR 18.542) haben TEUR 3.611 (Vj.: TEUR 3.611) eine Laufzeit bis zu einem Jahr, TEUR 11.319 (Vj.: TEUR 14.931) eine Laufzeit von über einem Jahr. Darin enthalten sind Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Laufzeit von über 5 Jahren in Höhe von TEUR 2.500 (Vj.: TEUR 3.611). Die Verbindlichkeiten aus Steuern belaufen sich auf TEUR 288 (Vj.: TEUR 110). Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen TEUR 0 (Vj.: TEUR 0). Die Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit betragen TEUR 1 (Vj.: TEUR 1). Latente Steuern Temporäre Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen ergaben sich im Geschäftsjahr im Sachanlagevermögen aufgrund ausgeübter steuerlicher Abschreibungswahlrechte in Höhe von TEUR 1.392 (passive Steuerlatenz). Bei der Bewertung daraus resultierender latenter Steuern wurde ein durchschnittlicher Steuersatz von 28,075 % (15,825 % für KSt inkl. SolZ und 12,25 % für GewSt) zugrunde gelegt. Zu berücksichtigende steuerliche Verlustvorträge bestanden nicht.
2. Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Aufgliederung der Umsatzerlöse gemäß § 285 Nr. 4 HGB nach geographisch bestimmten Märkten ergibt folgendes Bild:
Sonstige Erträge und Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 67 (Vj.: TEUR 7), sowie TEUR 29 (Vj.: TEUR 56) aus Währungsumrechnung. Des Weiteren entfallen Erträge in Höhe von TEUR 841 (Vj.: TEUR 0) auf die Zuschreibung von Wertpapieren des Umlaufvermögens. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten außergewöhnliche und periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 210 (Vj.: TEUR 1) und betreffen im wesentlichen Containermieten und Depotkosten für das Vorjahr. Ferner sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 64 (Vj.: TEUR 54) in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten einen Ertrag aus der Auflösung von latenten Steuern in Höhe von TEUR 78 (Vj. TEUR 100). V. Sonstige AngabenGeschäftsführung Zum alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführer der Gesellschaft ist bestellt: Herr Klaus Paur, Kaufmann Gesamtbezüge der Geschäftsführung Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Als sonstige finanzielle Verpflichtungen sind gemäß § 285 Ziff. 3 a HGB zu benennen: Auf Grund bestehender Dienstleistungsverträge (für Überwachung, Feuerschutz, Gewässerschutz, Abwassereinleitung, Rohrbrücken- und Straßenbenutzung etc.) entsteht der Gesellschaft ein finanzieller Jahresaufwand von insgesamt TEUR 2.161 (Vj.: TEUR 2.190). Darüber hinaus bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Wartungsverträgen sowie Rufbereitschaften in Höhe von insgesamt 253 TEUR. Für Folgeinvestitionen bereits begonnener Investitionsvorhaben ergeben sich für 2024 Verpflichtungen von voraussichtlich TEUR 4.000. Personalaufwand Der ausgewiesene Personalaufwand betrifft durchschnittlich 169 (Vj.: 185) Mitarbeiter.
Beteiligungen
Gesamthonorar des Abschlussprüfers
Ereignisse nach Schluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben. Verwendung des Ergebnisses Der Geschäftsführer schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 6.219.541,49 auf neue Rechnung vorzutragen.
Leuna, 22. Februar 2024 LEUNA-Harze GmbH Klaus Paur, Geschäftsführer Anlage zum Anhang ANLAGENSPIEGELLeuna-Harze GmbH, Leuna
*) entspricht den Abschreibungen des Geschäftsjahres
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 22.02.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die LEUNA-Harze GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der LEUNA-Harze GmbH- bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LEUNA-Harze GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolosen Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Augsburg, den 22. Februar 2024 SWMP PartGmbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Mertl - Hundseder - Guggemos - Schwarzmann - Schwab DIPLOM-KAUFMANN HOLGER HUNDSEDER, WIRTSCHAFTSPRÜFER |
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