E.ON Rhein-Ruhr Werke GmbH
Selbe AdresseBau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und Telekommunikation
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Peter Olschewski seit 15.12.2020 | Geschäftsführer |
Marc Dr. Stienemann seit 8.5.2020 | Geschäftsführer |
Andre Schrödel seit 16.1.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
E.ON Service GmbHEssenJahresabschluss zum 31. Dezember 2024 und LageberichtLagebericht für das Geschäftsjahr 2024Geschäftstätigkeit und Rahmenbedingungen Die E.ON Service GmbH (E.ON Service) ist eine Tochtergesellschaft der E.ON Ruhrgas Portfolio GmbH, Essen, die 100 Prozent der Geschäftsanteile hält. Unternehmensgegenstand der E.ON Service ist die Erbringung von Dienstleistungen, insbesondere technischer, kaufmännischer und administrativer Art für die E.ON-Konzerngesellschaften. Tätigkeitsschwerpunkt war im Geschäftsjahr 2024 die Erbringung von Facility-Management-Dienstleistungen. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Im Jahr 2024 dauerten die geopolitischen und handelspolitischen Spannungen sowie die damit verbundenen Unsicherheiten für die Wirtschaft weltweit an und spiegelten sich in den Prognosen für das globale Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) wider, das gemäß OECD für das Jahr 2024 bei 3,2 Prozent und somit gleichauf zum Vorjahr lag. Trotz der eingangs erwähnten Herausforderungen ist das globale Wachstum stabil geblieben, während die Inflation weiter nachgelassen und sich der Welthandel etwas erholt hat. Laut OECD ist die Wirtschaft im Euroraum im Jahr 2024 um 0,7 Prozent gewachsen (2023: 0,5 Prozent) und damit weniger als erwartet. Denn der Arbeitsmarkt zeigte sich robust und die Inflationsrate lag Ende 2024 bei 2,4 Prozent. Allerdings wirkte die restriktive Geldpolitik der letzten Jahre nach, auch wenn die EZB den Leitzins im Jahr 2024 drei Mal auf 3,0 Prozent zum Jahresende gesenkt hat. Die EU-Kommission geht in ihrer Herbstprognose (15. Nov. 24) davon aus, dass die deutsche Wirtschaft das zweite Mal in Folge schrumpfen soll - nach 0,3 Prozent im Jahr 2023 nun 0,1 Prozent im Jahr 2024. Gemäß OECD stagnierte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2024. Gründe hierfür sind die schwächelnde Industrie, hohe Unsicherheiten bei den Investitionen und restriktive Finanzierungsbedingungen sowie ein Rückgang des Exportgeschäfts mit China. Die Inflationsrate lag Ende des Jahres bei 2,4 Prozent und damit 0,6 Prozentpunkte über dem im September prognostizierten Wert von 1,8 Prozent. Der Anstieg ist auf Preissteigerungen unter anderem bei Nahrungsmitteln und bei Dienstleistungen zurückzuführen. Geschäftsverlauf Aufgrund angepasster Dienstleistungsverträge konnte das im Vorjahr prognostizierte Umsatzziel in Höhe von rd. 12,2 Mio. € erreicht werden und lag bei 12.144 T€ (Vorjahr 13.158 T€). Weiterhin wurde im Laufe des Geschäftsjahres der Mitarbeiterbestand weiter planmäßig reduziert. Im GJ 2024 wurde ein positives Ergebnis vor Ergebnisabführung in Höhe von 1.000 T€ erzielt. Erwartet wurde ein negatives Ergebnis vor Ergebnisabführung im mittleren sechsstelligen Bereich. Das Ergebnis liegt somit deutlich über den Erwartungen. Dies ist im Wesentlichen begründet durch die deutliche Reduzierung des Personalaufwands. Ertragslage Die E.ON Service verzeichnete im Geschäftsjahr 2024 einen Gewinn vor Gewinnabführung in Höhe von 1.000 T€ (Vorjahr Verlust vor Verlustübernahme 328 T€). Durch angepasste Vertragsgrundlagen der Dienstleistungsverträge wurden im Vergleich zum Vorjahr um 1.014 T€ geringere Umsatzerlöse erzielt. Zudem sind die sonstigen betrieblichen Erträge um 1.548 T€ auf 367 T€ gesunken. Dies ist im Wesentlichen auf niedrigere Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen zurückzuführen. Der Materialaufwand beläuft sich auf 1.374 T€ und ist im Vergleich zum Vorjahr um 278 T€ gestiegen. Grund hierfür sind gestiegene Aufwendungen für Fremdleistungen bzw. Personalgestellungen. Der Personalaufwand ist hingegen um 5.430 T€ gesunken und beträgt im Geschäftsjahr 8.980 T€. Der Mitarbeiterbestand konnte im Vergleich zum Vorjahr weiter reduziert werden, was zu leicht gesunkenen Aufwendungen aus Lohn- und Gehaltskosten geführt hat, obwohl im Berichtszeitraum zum 01.07.2024 eine Tariferhöhung in Höhe von 4,5 % erfolgte. Ausschlaggebend für den hohen Rückgang waren aber vor allem gesunkene Aufwendungen für die Altersversorgung (4.635 T€), was vor allem auf die niedrigere Zuführung der Rückstellungen für Pensionen und pensionsähnliche Verpflichtungen zurückzuführen ist. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen im Geschäftsjahr um 535 T€ über dem Vorjahreswert. Dies betrifft vor allem die gestiegenen Aufwendungen für Restrukturierungsmaßnahmen in Höhe von 547 T€. Insgesamt wurde ein um außergewöhnliche Effekte bereinigtes negatives Ergebnis im Berichtsjahr und im Vorjahr vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in Höhe von 420 T€ (Vorjahr EBITDA 4.390 T€) erwirtschaftet. Die Differenz zwischen dem bereinigten EBITDA und dem EBITDA resultiert aus Aufwendungen zur Restrukturierungsrückstellung betreffend FOM ESE 2024/2025 in Höhe von 621 T€, welche bei der Ermittlung des bereinigten EBITDA neutral gestellt wird. Diese Entwicklung des EBITDA wurde in der Prognose aus dem Vorjahr auch erwartet. Das Finanzergebnis ist im Vergleich zum Vorjahr um 730 T€ auf 2.046 T€ gesunken. Dies resultiert insbesondere aus gesunkenen Zinserträgen aus der Bewertung von Pensionsverpflichtungen und anderen personalbezogenen Langfristverpflichtungen. Im Rahmen des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags wird das positive Jahresergebnis des Geschäftsjahres 2024 in Höhe von 1.000 T€ an die Alleingesellschafterin E.ON Ruhrgas Portfolio GmbH abgeführt. Finanzlage Die Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2024 beträgt 8,8 % (Vorjahr: 5,1 %). In der Kapitalrücklage ist nach wie vor die Zuzahlung der E.ON Ruhrgas Portfolio GmbH in Höhe von 3.200 T€ enthalten. Vermögenslage Zur Optimierung des Finanzergebnisses und als Mittel zur effizienten Kapitalbeschaffung setzt die Konzernmutter E.ON SE, seit April 2013 gemäß des mit der E.ON Service abgeschlossenen Vertrags zu einem Commerzbank Cash Concentrating das sogenannte Cash Concentrating ein. Die Verzinsung erfolgt zu marktüblichen Konditionen. Die Forderungen aus dem Cash Pooling betragen zum Bilanzstichtag 37.372 T€. Die Liquidität der E.ON Service war durch die Einbindung in das Cashpooling des E.ON-Konzerns gewährleistet. Finanzielle Leistungsindikatoren Zur internen Steuerung verwendet die E.ON Service das bereinigte HGB EBITDA als bedeutsamsten Leistungsindikator. Weitere bedeutsame Leistungsindikatoren sind der Umsatz und das Ergebnis vor Ergebnisabführung. Da die E.ON Service keine IFRS Zahlen ermittelt, ist das HGB EBITDA der zentrale Leistungsindikator für die E.ON Service. Das um außergewöhnliche Effekte bereinigte negative HGB EBITDA beträgt für 2024 420 T€. Eine Abweichungen zum Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeiten nach HGB ergibt sich abgesehen von Abschreibungen und Zinsergebnis im Wesentlichen aufgrund dem nach HGB bereinigten außergewöhnlichen Effekt aus Restrukturierung (621 T€). Mitarbeiter Die Personalstruktur der Gesellschaft hat sich im Vergleich zum Vorjahr in der Stichtagsbetrachtung zum 31. Dezember 2024 aufgrund einer planmäßigen Reduktion des Mitarbeiterbestandes zum Teil maßgeblich verändert und stellt sich wie folgt dar:
Prognosebericht Gesamtwirtschaftliche Situation Die anhaltenden geopolitischen Krisen und die damit verbundenen Unsicherheiten wirken sich auch auf die Entwicklung der Wirtschaft aus. Somit sind sie in den Prognosen für das Wirtschaftswachstum berücksichtigt. Die OECD geht von einem globalen Wirtschaftswachstum für das Jahr 2025 und 2026 von 3,3 Prozent aus. In diesen Prognosen ist berücksichtig, dass die Inflation weiter nachlässt und der Welthandel sich erholt. Falls jedoch die Spannungen im Handel sowie protektionistische Bestrebungen zunehmen, könnten diese Auswirkungen auf die Lieferketten und die Verbraucherpreise haben und somit das Wirtschaftswachstum beeinträchtigen. Für den Euroraum prognostiziert die OECD ein Wirtschaftswachstum für das Jahr 2025 von 1,3 Prozent und für das Jahr 2026 mit 1,5 Prozent. Die europäische Wirtschaft soll sich langsam erholen, jedoch ist es für die einzelnen Staaten eine Gratwanderung einerseits die Schulden zu senken und anderseits das Wachstum anzuschieben. Mit Blick auf Deutschland erwartet die OECD für die Jahre 2025 und 2026 ein BIP-Wachstum von 0,7 Prozent und von 1,2 Prozent. Mitte des Jahres sind die Experten noch von leicht höheren Wachstumsraten ausgegangen. Als Begründung für die schlechteren Erwartungen werden unter anderem der Fachkräftemangel und ein schwacher Binnenkonsum genannt. In den Prognosen sind niedrige Inflationsraten (2025: 2,0 Prozent und 2026: 1,9 Prozent) und steigende Löhne berücksichtigt, die die Realeinkommen und den privaten Verbrauch stützen sollen. Die privaten Investitionen sollen sich dank der hohen Ersparnis der Unternehmen und der langsam sinkenden Zinssätze nach und nach beleben. Politische Unsicherheiten werden das Investitionsklima voraussichtlich weiter belasten. Weiter wird davon ausgegangen, dass sich die Exporte unter dem Einfluss der steigenden Nachfrage bei wichtigen Handelspartnern allmählich erholen. Ausblick E.ON Service GmbH Die Geschäftsführung hat entschieden den Geschäftsbetrieb der E.ON Service GmbH zum 01.07.2025 einzustellen und ihre Aktivitäten inkl. aller Beschäftigten auf andere Konzernunternehmen zu übertragen. Durch diese Maßnahme sollen Schnittstellen reduziert, die Steuerung vereinheitlicht und vereinfacht sowie firmenbezogene Gemeinkosten reduziert werden. Die Aktivitäten und Beschäftigten aus den Segmenten „Technisches Facility Management“, „Büroservice“, „Business Resilience“ sowie die Administrationsfunktionen sollen in die E.ON Country Hub Germany GmbH überführt werden. Die Aktivitäten und Beschäftigten des Gastronomie-Segments („Kantine“ und „Konferenzraummanagement“) sollen in die E.ON Gastronomie GmbH überführt werden. Um wirtschaftliche Nachteile aus der Überführung in die Regelwerke der E.ON Gastronomie GmbH auszugleichen, wurden im Rahmen von Konzerninteressenausgleichsverhandlungen Ausgleichszahlungen an die betroffenen Beschäftigten vereinbart. Für diese Verpflichtungen wurde eine Rückstellung gebildet. Die Überführung der Beschäftigten erfolgt per Betriebsübergang oder individualvertraglichem Wechsel. Hierbei werden die Verpflichtungen aus der betrieblichen Altersversorgung und die entsprechenden Vermögenswerte an die aufnehmenden Einheiten übertragen. Nach Vollzug der Mitarbeitertransfers ist geplant die E.ON Service GmbH nach Abschluss des Geschäftsjahres auf ihre Muttergesellschaft, die E.ON Ruhrgas Portfolio GmbH, zu verschmelzen. Nach Einstellung des Geschäftsbetriebes zum 01.07.2025 und Übertragung ihrer Aktivitäten inkl. aller Beschäftigten auf andere Konzernunternehmen wird ein geringes negatives EBITDA von 2 T€ geplant. Nach Einstellung des Geschäftsbetriebes werden noch Kosten für die Abwicklung anfallen, aber in geringem Ausmaß. Risiko- und Chancenbericht Die Gesellschaft ist eingebunden in das Risikomanagementsystem des E.ON Konzerns. Die Überwachung und Kontrolle der wirtschaftlichen Risiken wird durch das interne und konzernweit einheitliche Berichtswesen sichergestellt. Die Risikomanagement-Organisation umfasst detaillierte Steuerungs-, Berichts- und Kontrollsysteme, in die insbesondere das Controlling, die Unternehmensplanung und die Interne Revision einbezogen sind. Bei den sogenannten qualitativen Risiken (welche definitionsgemäß sowohl in ihrer Schadenshöhe als auch ihrer Wahrscheinlichkeit schwieriger bestimmbar sind) wird dabei differenziert zwischen Risiken mit geringer Wahrscheinlichkeit (6 Prozent < x ≤ 25 Prozent) oder mittlerer Wahrscheinlichkeit (26 Prozent < x ≤ 50 Prozent). Die zukünftige wirtschaftliche Lage der Gesellschaft ist durch langfristige Dienstleistungsverträge aus der Tätigkeit des Geschäftsfelds Facility Management bestimmt. Grundsätzlich resultiert aus diesen Verträgen zwar ein Kontrahentenrisiko, doch dieses kann aufgrund der Tatsache, dass es sich bei den Vertragspartnern vorrangig um Gesellschaften des E.ON-Konzerns handelt, als gering eingestuft werden. Im Zuge der weiteren Etablierung hybrider Arbeitsmodelle und des angestrebten Future Operating Model der CREM-Organisation des E.ON-Konzerns ist von einer weiteren Reduktion des Immobilienbestands auszugehen. Dies wird für die E.ON Service GmbH mit einem geringeren Geschäftsvolumen verbunden sein. Aus heutiger Sicht wurden keine Risiken identifiziert, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden würden. Im Hinblick auf die Einstellung des Geschäftsbetriebes zum 01.07.2025 und Übertragung ihrer Aktivitäten inkl. aller Beschäftigten auf andere Konzernunternehmen gilt dies auch für die Nachfolgegesellschaften, da sich die Geschäftsaktivitäten innerhalb der E.ON Service GmbH weiterhin wirtschaftlich getragen hätten. Die Einstellung des Geschäftsbetriebs erfolgt nicht aufgrund einer Unmöglichkeit des wirtschaftlichen Fortbestands, sondern vielmehr aufgrund der Vorteilhaftigkeit hinsichtlich der Steuerung und der Gesamtkosten aus Konzernsicht. Aufgrund ihrer Funktion als dienstleistende Einheit steht die E.ON Service GmbH unter einem besonderen Kostendruck. Daher liegt im Hinblick auf die mittel- bis langfristige Entwicklung der Gesellschaft ein besonderes Augenmerk auf der Reduktion von Kosten. Seit dem Geschäftsjahr 2023 entfalten die geplanten Maßnahmen zur Hebung von Synergieeffekten im E.ON-Konzern Wirkung. Somit sind auch die Kosten für konzerninterne Fremdleistungen rückläufig. Die oben bereits geschilderten möglichen Immobilienabgänge eröffnen dem Unternehmen andererseits die Möglichkeit, weitere personelle Anpassungen vorzunehmen, den Personaleinsatz zu optimieren und so eine kosteneffizientere Aufstellung zu erreichen. Der Ausbau von E-Mobilitätslösungen in den bewirtschafteten Objekten und ein stärkerer Fokus auf energetische Effizienzmaßnahmen bieten mögliche Entwicklungsbereiche für das Unternehmen. Die Chancen auf das bereinigte EBITDA sind als gering einzustufen. Das Thema Business Resilience könnte mittelfristig weiter an Bedeutung gewinnen. Im Zuge der Digitalisierung stellt bspw. Cyberkriminalität für den E.ON-Konzern ein stetig wachsendes Risiko dar. Um mit diesem und anderen Sicherheitsrisiken umzugehen, steigenden auch die Anforderungen an das Business Continuity- und Krisen-Management. Kommende regulatorische Anforderungen im Themenbereich physische Sicherheit (KritisDG) erhöhen die Bedeutung weiter. In diesem Feld könnten die Experten der E.ON Service GmbH andere Units unterstützen und somit zusätzliches Geschäft für die E.ON Service GmbH generieren. In der Gesamtbetrachtung wären das Chancen- & Risikopotential auf einem dem Vorjahr vergleichbaren Niveau. Aufgrund der bevorstehenden Auflösung der E.ON Service GmbH und des kurzen verbleibenden Betrachtungszeitraums ist es aber als unwahrscheinlich zu bewerten, dass eines der vorgenannten Risiken noch eintritt oder die Chancen noch innerhalb der E.ON Service GmbH realisiert werden können.
Essen, den 28. März 2025 E.ON Service GmbH Die Geschäftsführung André Schrödel Dr. Marc Stienemann Zsolt Szabó Peter Olschewski Bilanz zum 31. Dezember 2024
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024
Anhang für das Geschäftsjahr 2024Allgemeine Grundlagen Die E.ON Service GmbH mit Sitz in Essen wird beim Amtsgericht Essen unter der Nummer HRB 16297 im Handelsregister geführt. Die E.ON Service GmbH ist als Erbringerin von Dienstleistungen, insbesondere technischer, kaufmännischer und administrativer Art, für die E.ON-Konzerngesellschaften tätig. Der Jahresabschluss wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in Verbindung mit dem GmbH-Gesetz (GmbHG) aufgestellt. Die E.ON Service GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss wird in Euro (€) aufgestellt, die Beträge werden in Tausend Euro (T€) angegeben. Abgerundete Beträge kleiner 1 T€ werden dabei mit 0 T€ und Nullwerte mit - T€ angegeben. Um die Klarheit und Übersichtlichkeit der Darstellung zu verbessern, werden einzelne Posten gemäß § 265 Abs. 7 Nr. 2 HGB in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen und erläutert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die sonstigen Steuern werden im sonstigen betrieblichen Aufwand ausgewiesen. Die E.ON Service GmbH ist ein Tochterunternehmen der E.ON Ruhrgas Portfolio GmbH, Essen, die 100 Prozent der Anteile hält. Die E.ON Ruhrgas Portfolio GmbH wird in den befreienden Konzernabschluss der E.ON SE, Essen (HRB 28196 beim Amtsgericht Essen), einbezogen. Aufgrund der untergeordneten Bedeutung wird die E.ON Service GmbH nicht in den Konzernabschluss der E.ON SE einbezogen. Der geschlossene Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der E.ON Ruhrgas Portfolio GmbH besteht unverändert fort. Die E.ON SE, Essen (HRB 28196), ist das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Konzernabschluss und Konzernlagebericht werden nach § 325 HGB im Unternehmensregister bekannt gemacht. Die Geschäftsführung hat entschieden den Geschäftsbetrieb der E.ON Service GmbH zum 01.07.2025 einzustellen und ihre Aktivitäten inkl. aller Beschäftigten auf andere Konzernunternehmen zu übertragen. Hierbei werden auch sämtliche Verpflichtungen aus der betrieblichen Altersversorgung und die entsprechenden Vermögenswerte an die aufnehmenden Einheiten übertragen. Durch diese Maßnahmen sollen Schnittstellen reduziert, die Steuerung vereinheitlicht und vereinfacht sowie firmenbezogene Gemeinkosten reduziert werden. Nach Abschluss des kommenden Geschäftsjahres ist geplant, die E.ON Service GmbH auf ihre Muttergesellschaft, die E.ON Ruhrgas Portfolio GmbH, zu verschmelzen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Aktiva Sachanlagen werden mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und bei zeitlich begrenzter Nutzung planmäßig linear abgeschrieben. Den planmäßigen Abschreibungen liegen im Wesentlichen die folgenden betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern zugrunde:
Abnutzbare Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von mehr als 250 € und bis zu 800 € werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Abnutzbare Vermögensgegenstände, deren Anschaffungskosten 250 € nicht übersteigen, werden im Zugangsjahr voll aufwandswirksam berücksichtigt. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit den Börsen- oder Marktpreisen bzw. den ihnen beizulegenden niedrigeren Werten angesetzt. Verzinsliche Ausleihungen werden mit ihren Nennwerten bilanziert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit ihren Nennbeträgen abzüglich angemessener Wertberichtigungen bilanziert. Es werden alle erkennbaren Einzelrisiken berücksichtigt. Flüssige Mittel werden zum Nennwert bilanziert. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Zur Erfüllung von Verpflichtungen aus der betrieblichen Altersversorgung sowie aus Langzeitarbeitskonten der Mitarbeiter sind entsprechende Mittel in Fondsanteilen sowie in Festgeldern bzw. liquiden Mitteln angelegt. Die Fondsanteile werden vom E.ON Pension Trust e.V., Essen, und die Festgelder bezüglich Langzeitarbeitskonten von der Energie-Sicherungstreuhand e.V., Hannover, treuhänderisch für die E.ON Service GmbH verwaltet. Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Das Deckungsvermögen teilt sich auf in am aktiven Markt gelistetes Vermögen (ca. 61 %) und nicht am aktiven Markt gelistetes Vermögen (ca. 39 %). Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens wird, soweit es sich um am aktiven Markt gelistetes Vermögen handelt, durch die beauftragten Verwaltungsgesellschaften unter Zuhilfenahme von Börsenkursen bewertet. Sofern es sich um nicht am aktiven Markt gelistetes Vermögen handelt, werden die Werte mit Hilfe allgemein anerkannter Bewertungsmethoden, wie zum Beispiel des Discounted-Cash-Flow-Verfahrens bei Immobilienbewertungen, unter Verwendung branchenspezifischer Annahmen zum Abschlussstichtag abgeleitet. Die Bewertungsannahmen, wie Zinssätze, werden von der jeweiligen Verwaltungsgesellschaft, respektive die dort beauftragten Gutachter, ermittellt. Die betreffenden Vermögensgegenstände dienen ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen und sind dem Zugriff der übrigen Gläubiger entzogen. Sie sind gemäß § 246 Abs. 2 HGB mit den zugrunde liegenden Verpflichtungen zu verrechnen. Entsprechend wird mit den zugehörigen Aufwendungen und Erträgen aus Zinseffekten und aus dem zu verrechnenden Vermögen verfahren. Der sich ergebende Verpflichtungsüberhang wird unter den Rückstellungen erfasst. Passiva Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennbetrag angesetzt. Rückstellungen tragen allen erkennbaren Risiken im Rahmen der handelsrechtlichen Vorschriften ausreichend Rechnung und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer originären Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst. Die Bewertung der Pensionen erfolgt nach dem international anerkannten Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Methode). Nach diesem Verfahren errechnet sich die Höhe der Pensionsverpflichtungen aus der zum Bilanzstichtag erdienten Anwartschaft unter Berücksichtigung eines Gehalts-/Karrieretrends und einer Rentendynamik. Für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen sowie der Deputate, die Altersversorgungscharakter haben, wird der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren zugrunde gelegt. Die Bewertung der vergleichbar langfristig fälligen sonstigen Rückstellungen erfolgt ebenfalls nach dem international anerkannten Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Methode) unter Berücksichtigung eines Gehalts-/Karrieretrends. Zur Diskontierung der Jubiläums- und Sterbegeldverpflichtungen wird der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzins der vergangenen sieben Jahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren zugrunde gelegt. Zur Abzinsung der Verpflichtungen aus Altersteilzeitverträgen sowie aus Vorruhestandsvereinbarungen werden den Restlaufzeiten entsprechende durchschnittliche Marktzinssätze der vergangenen sieben Jahre zugrunde gelegt. Der für diese Durationen maßgebliche Zins wurde mittels linearer Interpolation aus den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssätzen abgeleitet. Den versicherungsmathematischen Rückstellungsberechnungen liegen als Rechnungsgrundlagen die Richttafeln 2018 G von K. Heubeck zugrunde. Als Bewertungsendalter werden grundsätzlich die frühestmöglichen Altersgrenzen in der gesetzlichen Rentenversicherung unter Berücksichtigung der Regelungen des RV-Altersgrenzenanpassungsgesetzes vom 20. April 2007 herangezogen. Für Mitarbeiter mit abgeschlossenen Altersteilzeit- oder Vorruhestandsvereinbarungen wird das vertraglich vereinbarte Endalter berücksichtigt. Des Weiteren werden branchenübliche Fluktuationswahrscheinlichkeiten verwendet. Der Rückstellungsbewertung liegen folgende Annahmen zugrunde:
Aus der Übernahme von Versorgungsverpflichtungen im Rahmen des Mitarbeiterwechsels im E.ON-Konzern bestehen Freistellungsansprüche gegenüber der E.ON SE. Die Bewertung der Freistellungsforderung erfolgt analog der Bewertung der zugrundeliegenden Versorgungsverpflichtung. Die Freistellungsforderung wurde unter den Ausleihungen im Finanzanlagevermögen ausgewiesen. Zum 31. Dezember 2024 hat die Gesellschaft den Freistellungsanspruch und die korrespondierende Versorgungsverpflichtung ausgebucht, da keine Inanspruchnahme aus der gesamtschuldnerischen Haftung droht. Ergebniseffekte ergaben sich nicht. Zur Abzinsung der sonstigen Rückstellungen werden den Restlaufzeiten entsprechende durchschnittliche Marktzinssätze der vergangenen sieben Jahre zugrunde gelegt. Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Erläuterung zur Bilanz Anlagevermögen Die in der Bilanz zusammengefasst ausgewiesenen Posten des Anlagevermögens und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr werden in einer gesonderten Aufstellung - Entwicklung des Anlagevermögens - dargestellt. Sie ist integraler Bestandteil des Anhangs. Aus der Übernahme von Versorgungsverpflichtungen im Rahmen des Mitarbeiterwechsels im E.ON-Konzern besteht ein Freistellungsanspruch gegen die E.ON SE, Essen, als Gesamtrechtsnachfolgerin der MEON Pensions GmbH & Co. KG. Zum 31. Dezember 2024 hat die Gesellschaft den Freistellungsanspruch und die korrespondierende Versorgungsverpflichtung in Höhe von 17.000 T€ (Vorjahr: 17.255 T€) ausgebucht, da keine Inanspruchnahme aus der gesamtschuldnerischen Haftung droht. Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit 37.372 T€ (Vorjahr 47.596 T€) das konzerninterne Cash-Pooling mit der E.ON SE, Essen. Darüber hinaus betreffen die Forderungen gegen verbundene Unternehmen im Wesentlichen die Forderungen aus der Erbringung von Dienstleistungen an andere Unternehmen des E.ON-Konzerns. Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 5 T€ betrifft anteilige Kosten einer Rückbauverpflichtung der E.ON Real Estate GmbH für das GJ 2025, welche der E.ON Service GmbH im Rahmen eines Mietvertrags weiterverrechnet werden. Eigenkapital Das Stammkapital ist voll eingezahlt und wird vollständig von der Alleingesellschafterin E.ON Ruhrgas Portfolio GmbH, Essen, gehalten. Bei der Kapitalrücklage handelt es sich um andere Zuzahlungen, die die Gesellschafterinnen in das Eigenkapital der E.ON Service GmbH gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB geleistet hat. Zwischen dem Ansatz der Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen auf Basis eines zehn- und siebenjährigen Durchschnittszinssatzes gemäß § 253 Abs. 6 HGB ergibt sich ein negativer Unterschiedsbetrag von 614 T€, der keiner Abführungssperre unterliegt. Rückstellungen
Die Rückstellungen für Pensionen decken die Versorgungsverpflichtungen gegenüber ehemaligen und noch tätigen Mitarbeitern ab. Die Finanzierung erfolgt teils durch den Arbeitgeber und im Rahmen von Gehaltsumwandlungen teils durch die Arbeitnehmer.
Die Anschaffungskosten der Fondsanteile des Deckungsvermögens betragen im Geschäftsjahr 24.907 T€ (Vorjahr 14.920 T€). Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie folgt:
Die sonstigen Rückstellungen betreffen fast ausschließlich den Personalbereich (Boni, Urlaub, Überstunden, Vorruhestand, Altersteilzeit, Abfindungen und sonstige Personalmaßnahmen). Der Rückgang resultiert vor allem aus gesunkenen Rückstellungen für Altersteilzeit in Höhe von 1.040 T€. Bei den Rückstellungen von Langzeitarbeitskonten wurde der auf den Erfüllungsrückstand entfallende Teil mit den Festgeldanlagen bzw. liquiden Mitteln beim Energie-Sicherungstreuhand e.V., Hannover, wie folgt verrechnet:
Der beizulegende Zeitwert der Festgeldanlagen stimmt mit den Anschaffungskosten überein. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus dem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der Gesellschafterin E.ON Ruhrgas Portfolio GmbH sowie mit 851 T€ die Weiterverrechnung der IT-Kosten von der E.ON SE, Essen. Alle Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich auf 114 T€. Es handelt sich hierbei um Verpflichtungen aus Mietverträgen. Hiervon entfallen 114 T€ auf verbundene Unternehmen. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse resultieren im Wesentlichen aus Leistungsverträgen für Facility-Management-Dienstleistungen. Die Reduktion resultiert im Wesentlichen aus dem planmäßig reduzierten Leistungsspektrum. Sonstige betriebliche Erträge
Die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen betreffen im Wesentlichen den Personalbereich. Materialaufwand
Personalaufwand
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultiert im Wesentlichen aus gestiegenen Aufwendungen für die Restrukturierungsrückstellung Vorruhestand in Höhe von 547 T€. Finanzergebnis
In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen ist auch der Nettoertrag in Höhe von 44 T€ (Vorjahr: 705 T€) aus der Verrechnung der Aufwendungen für die Aufzinsung von Pensionsrückstellungen mit den Erträgen aus dem entsprechenden Deckungsvermögen enthalten. Dieser setzt sich wie folgt zusammen:
In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind auch Zinsen für das Langzeitarbeitszeitkonto in Höhe von 3 T€ und der Ertrag aus dem Deckungsvermögen in Höhe von 4 T€ enthalten. Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge beinhalten 1.725 T€ Zinserträge gegenüber verbundenen Unternehmen aus dem Cash-Pooling mit der E.ON SE, Essen. Außerdem beinhalten die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge Erträge aus der Aufzinsung des MEON-Freistellungsanspruchs in Höhe von 308 T€ (Vorjahr 459 T€). Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn Im Rahmen des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages werden 1.000 T€ Gewinn an die E.ON Ruhrgas Portfolio GmbH abgeführt. Sonstige Angaben Durchschnittliche Beschäftigungszahl
Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2024 liegen nicht vor. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung Die Geschäftsführung der E.ON Service GmbH setzt sich wie folgt zusammen: André Schrödel, Herten Head of Regional Property Management E.ON Country Hub Germany GmbH Dr. Marc Stienemann, Recklinghausen Head of Corporate Real Estate Management E.ON Country Hub Germany GmbH Zsolt Szabó, Essen Business Resilience Manager E.ON SE Peter Olschewski, Essen Geschäftsführer Technisches Facility Management & Büroservice E.ON Service GmbH Bezüge der Geschäftsführung Hinsichtlich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Die Voraussetzungen für die Anwendbarkeit der Schutzklausel sind gegeben, da nur einer der bestellten Geschäftsführer eine Vergütung von der E.ON Service GmbH bezog. Die übrigen Geschäftsführer erhielten ihre Vergütungen von anderen Gesellschaften des E.ON-Konzerns und es erfolgte keine Verrechnung dieser Bezüge an die E.ON Service GmbH. Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt 30 T€ und entfällt ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen. Entwicklung des Anlagevermögens
Essen, den 28. März 2025 E.ON Service GmbH Die Geschäftsführung André Schrödel Dr. Marc Stienemann Zsolt Szabó Peter Olschewski Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die E.ON Service GmbH, Essen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der E.ON Service GmbH, Essen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der E.ON Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 17. April 2025 KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Schiefer, Wirtschaftsprüfer Lübke, Wirtschaftsprüfer |
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