Thung Thong GmbH
Selbe AdresseVermittlungstätigkeiten für gastronomische Dienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Daniel Heyne seit 15.5.2026 | Prokura |
Christian Dr. Schwartz seit 2.2.2026 | Vorstandsmitglied |
Maximilian Müller seit 2.2.2026 | Prokura |
Felix Schmidt seit 2.2.2026 | Vorstandsmitglied |
Mareike Clemens seit 2.2.2026 | Prokura |
Vinzent Helfried Ratermann seit 2.2.2026 | Prokura |
Simon Weickart seit 2.2.2026 | Prokura |
Tim Kranz seit 2.2.2026 | Prokura |
Christopher Kristes seit 24.11.2021 | Vorstandsmitglied |
Torsten Schlotmann seit 24.11.2021 | Prokura |
Jan Kemper seit 24.11.2021 | Prokura |
Anna-Magdalena Kohl seit 24.11.2021 | Prokura |
Andrea Tubach seit 24.11.2021 | Vorstandsmitglied |
Andrea Rupprich seit 24.11.2021 | Prokura |
Matthias Göhring seit 24.11.2021 | Vorstandsmitglied |
Stephan Neumann seit 18.3.2021 | Prokura |
Andreas Duchmann seit 9.7.2019 | Vorstandsmitglied |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
usd AGNeu-IsenburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 20231. Grundlagen des Unternehmens Die usd AG schützt Unternehmen vor Hackern und Kriminellen. Unter der Marke "more security. usd" bietet die usd AG aus Sicht des Vorstands Unternehmen aller Branchen und Größen in den Bereichen Informations- und IT-Sicherheit qualitativ erstklassige Beratungs- und Zertifizierungsleistungen in Deutschland und weltweit. Die wichtigsten Geschäftsfelder waren im Jahr 2023 unverändert: • usd HeroLab (Security Analysis & Pentests) • Security Audits und PCI • Security Consulting • Security Plattformen Seit der Erweiterung des Vorstands zum 1. Oktober 2021 ist jeder Geschäftsbereich durch einen Vorstand vertreten. Andrea Tubach leitet als Vorständin den Geschäftsbereich "Security Consulting", dazu die Bereiche Marketing, CST Academy, People & Culture sowie Compliance & Legal. Matthias Göhring verantwortet als Vorstand das usd HeroLab, Christopher Kristes den Geschäftsbereich "Security Audits und PCI" sowie die interne IT-Infrastruktur und Digitalisierung. Andreas Duchmann ist unverändert für den Geschäftsbereich "Security Plattformen" zuständig sowie für den Finanzbereich, die Softwareentwicklung und den Vertrieb. Manfred Tubach verantwortet als Vorsitzender des Vorstands die Themenfelder Unternehmensstrategie, strategische Partnerschaften und M&A. Im außerordentlich kleinteiligen und wettbewerbsintensiven Cyber Security-Markt ist die usd AG mit ihren Leistungen und Lösungen aus Sicht des Vorstands gut positioniert. So sind wir in unserer Rolle als Auditor in der Kreditkartenindustrie strategischer Partner des PCI SSC Gear, dem Kreis der weltweit führenden Auditoren. Das usd HeroLab ist einer der führenden deutschen Anbieter von technischen Schwachstellenanalysen und investiert fortlaufend in Automation, Organisation, Tools und effiziente Prozesse. Unser Geschäftsbereich Security Consulting konzentriert sich erfolgreich auf die Bereiche Informationssicherheit im Finanzwesen, den Aufbau und Betrieb von Information Security Management Systemen und die Entwicklung zielführender Cyber Security Strategien. Unser Geschäftsbereich Security Plattformen unterstützt viele Tausend Unternehmen in den Bereichen Cyber Security Awareness, automatisierte Security Scans und PCI Compliance. Der wesentliche Teil unseres Umsatzes wird weiterhin im Inland erzielt, unsere Auslandsumsätze wachsen indes weiter. IT-Sicherheit bzw. Cyber Security hat in Wirtschaft wie Gesellschaft eine hohe Relevanz, die Qualität und Intensität der Bedrohung unserer Kunden war auch im Jahr 2023 groß. In der Studie "Wirtschaftsschutz 2023" des Branchenverbands Bitkom e.V. gaben 72 Prozent der repräsentativ befragten Unternehmen an, Opfer eines Cyber-Angriffs geworden zu sein, weitere 8 Prozent vermuteten es. Erstmals fühlt sich die Mehrheit (52 Prozent) der Unternehmen durch Cyberattacken in ihrer Existenz bedroht. Der ermittelte Schaden von über 200 Milliarden Euro durch Diebstahl von IT-Ausrüstung und Daten, Spionage und Sabotage ist weiter sehr hoch. Laut Bitkom wappnet sich indes die deutsche Wirtschaft für den Kampf gegen Cyberkriminalität und hat 2023 erstmals mehr als 9 Milliarden Euro (2022: 7,8 Milliarden Euro) für IT-Sicherheit ausgegeben, ein Plus von 13 Prozent. Mit 4 Milliarden Euro und einem Zuwachs um 12 Prozent entfällt knapp die Hälfte des Gesamtmarktes auf Dienstleistungen im Bereich IT-Sicherheit. Der Bedarf an hochwertiger Sicherheitsberatung wächst absehbar weiter, Bitkom schätzt den Gesamtmarkt im Jahr 2025 auf über 10 Milliarden Euro. Gut ausgebildete Expert*innen werden von Unternehmen und staatlichen Stellen intensiv gesucht. Das interne Steuerungssystem der usd AG unterstützt die Erreichung der strategischen Unternehmensziele. Die usd AG fokussiert sich darauf, ihr profitables Wachstum weiter zu fördern und ihre Finanzkraft kontinuierlich zu stärken. Dazu hat die usd AG ein umfangreiches Monitoring etabliert, das sowohl harte als auch weiche Leistungsindikatoren bei der Erfolgsmessung berücksichtigt. Die Steuerung wird im Wesentlichen durch zwei Kernsteuerungsgrößen bestimmt, Umsatz und Ertrag (EBIT). Alle Kostenpositionen unterliegen einer umfassenden Budgetkontrolle und werden entsprechend ihren Funktionsbereichen klar definiert und monatlich überprüft. Die Grundlage hierfür bildet ein dynamisches Budgetmodell, welches das Kostenbudget in Relation zur Umsatzentwicklung in den wesentlichen Positionen flexibel gestaltet. 2. Wirtschaftsbericht a. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2023 war geprägt durch die deutlich erhöhte Nachfrage nach IT-Sicherheits-Dienstleistungen. Wir registrierten stärkere Anstrengungen von Unternehmen, sich gegen Cyber-Bedrohungen nachhaltig zu schützen und profitierten als Unternehmen von dieser Entwicklung. Im Gesamtjahr 2023 haben wir im Rahmen von Ausschreibungen mehr Angebote als jemals zuvor abgegeben, mehr Aufträge erhalten, mehr Projekte bearbeitet sowie über fünfzig neue Kolleginnen und Kollegen eingestellt und eingearbeitet. Umsatz und EBIT entwickelten sich im Jahresablauf dementsprechend positiv und übertrafen deshalb auch unsere initialen Planungen. Die flexible Arbeit beim Kunden, an einem unserer Standorte oder im Mobile Office ist bei uns Standard. Dank unserer nahezu vollständig digitalisierten Geschäftsprozesse und unserer guten technischen Ausstattung funktioniert die Zusammenarbeit reibungslos und generiert für alle Mitarbeitenden ein hohes Maß an Flexibilität hinsichtlich Arbeitsort und -zeit. Unsere relevanten Kenngrößen entwickelten sich in allen Bereichen besser als geplant. Unsere Vertriebserfolge bei Bestandskunden und Neukunden bildeten die Basis für nachhaltiges und profitables Wachstum. Kunden schätzen uns für unsere Leistung, unsere Qualität und Zuverlässigkeit. In der Regel arbeiten wir über viele Jahre zusammen. Einmalaufträge sind selten. Häufig wiederholen sich Beratungs- und Auditmandate und werden von uns über einen längeren Zeitraum übernommen. Die Vergrößerung des Kundenportfolios führt so neben der Unabhängigkeit von Großkunden auch zu weiteren Referenzen für zukünftige Ausschreibungen und neue Projekte. Im Geschäftsbereich Security Audits & PCI konnten wir unseren Umsatz sowohl bei unseren Bestandskunden wie auch bei Neukunden steigern. Wir agierten hier global, unsere Mandate betrafen 2023 über 60 Länder. Um unsere Flexibilität bei Vor-Ort-Einsätzen zu erhöhen, intensivierten wir unsere Zusammenarbeit mit führenden Cyber Audit Companies weltweit. Unsere Kunden haben uns mit PCI DSS Audits, SWIFT Audits, C5 Audits, KRITIS Audits, Cloud Security Audits, Dienstleisteraudits, internen ISO 27001-Audits sowie Cyber Security Checks beauftragt. Die Fokussierung des usd HeroLabs auf technisch und organisatorisch anspruchsvolle Ausschreibungen war erfolgreich. Unsere gute Positionierung im Markt hat sich durch den Gewinn weiterer großer Ausschreibungen, die Erweiterung unserer Kapazität sowie durch die Gewinnung von Kooperationspartnern weiter verbessert. Unsere konsequente Ausrichtung auf ausgewählte Kernleistungen war im Geschäftsbereich Security Consulting erfolgreich. Insbesondere unsere Konzentration auf regulatorische Anforderungen im Finanzwesen, wie den Digital Operational Resilience Act (DORA), führten zu einer steigenden Nachfrage unserer Beratungsleistungen in unserem Bestands- sowie im Neukundensegment. Auch innerhalb unserer Kernleistung ISMS/ISO 27001-Beratung stiegen Nachfrage und Auftragsvolumen deutlich an. Treiber waren in erster Linie der zunehmende Druck des Gesetzgebers (NIS-2, KRITIS) sowie gestiegene Anforderungen einzelner Branchen an das Management der Informationssicherheit in Unternehmen. Im Geschäftsbereich Security Plattformen haben wir uns auf das Thema PCI Compliance konzentriert, unsere Kunden zu der Vorbereitung auf die PCI DSS Version 4.0 beraten und unsere Plattformleistungen dahingehend angepasst und erweitert. Eine Abhängigkeit von einem oder mehreren Großkunden hat in keinem Geschäftsbereich bestanden. b. Ertragslage Unsere Umsatzerlöse stiegen um gut 38 Prozent von 17.424 TEuro auf 24.190 TEuro. Die Steigerung resultierte fast ausnahmslos aus Erfolgen bei Bestands- sowie Neukunden mit unseren Kernleistungen. Im Jahr 2023 haben sich alle Geschäftsbereiche umsatzseitig verbessert. Während die Geschäftsbereiche Security Audits & PCI, das HeroLab und die Security Plattformen jeweils im mittleren zweistelligen Prozentbereich gewachsen sind, hat der Geschäftsbereich Security Consulting die größte Steigerung im hohen zweistelligen Prozentbereich erzielt. Die sonstigen betrieblichen Erträge blieben mit 230 TEuro im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert. Für unsere Kunden sind wir im Bereich Cyber Security oft Trusted Advisor bzw. eine verlängerte Werkbank. In dieser Rolle arbeiteten wir im Jahr 2023 zwecks Ergänzung unserer personellen und fachlichen Kapazität sowie zur Schaffung von Flexibilität in der Projektvergabe verstärkt mit externen Cyber-Expert*innen zusammen, selbstverständlich unter strikter Beachtung des Sozialgesetzbuches und sonstiger gesetzlicher bzw. einzelvertraglicher Vorgaben. Unsere Aufwendungen für bezogene Leistungen stiegen im Gesamtjahr 2023 von 2.526 TEuro auf 4.095 TEuro. Der Personalaufwand stieg um 27 Prozent von 10.971 auf 14.010 TEuro. Die signifikante Steigerung resultiert aus Personalwachstum, marktkonformen individuellen Gehaltserhöhungen, der freiwilligen Auszahlung der Inflationsausgleichsprämie sowie stark gestiegenen, vom Unternehmenserfolg (EBIT) abhängigen Bonus- und Tantieme-Zahlungen. Relativ zu 2022 stiegen die Abschreibungen bedingt durch die verstärkte Anschaffung neuer IT-Hard- sowie Software um 28 Prozent auf 179 TEuro. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen insgesamt von 2.459 TEuro auf 2.901 TEuro. Treiber waren hier inflationsbedingte Mieterhöhungen, verstärkte Investitionen in Aus- und Weiterbildung sowie die Steigerung der Reisekosten. Unser EBIT stieg von 1.762 TEuro auf 3.131 TEuro. Der Jahresüberschuss stieg von 1.242 TEuro auf 2.211 TEuro. c. Vermögens- und Finanzlage Wesentliche Veränderungen in der Vermögens- und Finanzlage sind nicht eingetreten. Wir verfügten auch im Jahr 2023 zu jedem Zeitpunkt über eine hohe Liquidität, die jederzeit unserer Finanzplanung entsprach. Am 31.12.2023 betrugen unsere Guthaben bei Kreditinstituten über 4.377 TEuro (57,1 Prozent unserer Bilanzsumme). 2023 sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um rund 53 Prozent gestiegen. Dies resultierte im Wesentlichen aus dem Anstieg des Arbeitsvolumens des vierten Quartals gegenüber dem Vorjahr. Durch die Anlage freier liquider Mittel erzielten wir im Jahr 2023 Zinserträge in Höhe von gut 50 TEuro. Die usd AG finanzierte auch 2023 alle Investitionen aus Eigenmitteln. Die Investitionen betrafen Soft- und Hardware, die regelmäßig über 3 Jahre abgeschrieben werden. Die Ausstattung mit Eigenkapital und Liquidität ist, auch mit Blick auf das zukünftige organische Wachstum und die allgemein gewachsenen wirtschaftlichen Risiken, gut. Das Eigenkapital stieg auf 6.287 TEuro (5.292 TEuro in 2022), der Eigenkapitalanteil beträgt 61,4 Prozent der Bilanzsumme. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestanden zum Bilanzstichtag nicht. d. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir unverändert als gut ein. Mit Blick auf unser weiteres Wachstum haben wir große Anstrengungen zur Verbesserung unserer Positionierung im Markt sowie zur Steigerung unserer personellen und fachlichen Potentiale unternommen. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung hat unsere Planungen zum Jahresbeginn 2023 übertroffen, wir beurteilen sie unter Berücksichtigung unserer Anstrengungen für zukünftiges Wachstum als insgesamt positiv. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. 3. Forschung und Entwicklung Hoch qualifizierte und motivierte Mitarbeitende sind Voraussetzung und Basis für die Qualität von usd Leistungen und Lösungen. Enger Austausch mit Universitäten, Branchenverbänden und gemeinsame Forschungsvorhaben mit der Technischen Universität Darmstadt, der Goethe Universität Frankfurt und der Hochschule Darmstadt verbessern Kompetenz, Innovationskraft und Reputation der usd AG. 2023 wurde die Funktionalität der Security Tools und Plattformen der Gesellschaft weiter ausgebaut. Dies betrifft insbesondere die Tools des usd HeroLabs, die auf den international führenden Sicherheitskonferenzen BlackHat und DEF CON in USA vorgestellt wurden, sowie die von namhaften europäischen Acquirern genutzte PCI DSS Compliance Management Plattform. Die jeweiligen Entwicklungskosten, vornehmlich Personalkosten, waren 2023 Teil der geplanten Investitionen, wurden aber nicht von uns aktiviert. Auch im Jahr 2023 haben aus Sicht des Vorstands alle Geschäftsbereiche ihre Leistungen und Lösungen weiter verbessert und standardisiert. In direkter Folge sind Qualität, Effizienz und Kundenzufriedenheit weiter gestiegen. 4. Mitarbeitende Im Jahresverlauf stieg die Anzahl der festangestellten Mitarbeitenden von 174 am 1. Januar 2023 auf 199 am 31. Dezember 2023. Davon waren 125 am Jahresanfang und 137 am Jahresende in Neu-Isenburg beschäftigt. Das Aus- und Weiterbildungsprogramm "Become a Hero" erleichtert neuen Mitarbeitenden den Einstieg in die usd AG und das gegenseitige Kennenlernen. Die gemeinsam mit der CST Academy etablierten hybriden Veranstaltungsformate fördern zusätzlich den Aufbau und den Austausch von Expertise innerhalb der usd AG und darüber hinaus. Mit dem Führungskräfteentwicklungsprogramm "Become a Leader" unterstützen wir angehende Fach- und Führungskräfte in ihrer Entwicklung. Das bereits im Jahr 2014 eingeführte Gehaltssystem, das vormals variable Entlohnungsbestandteile durch adäquate Erhöhungen der Fixgehälter ersetzte, hat sich auch im Jahr 2023 bewährt. Die Zahlungen für Bonus und Tantieme stiegen nahezu parallel zum Erfolg (EBIT) der usd AG. Die Zufriedenheit der Mitarbeitenden mit ihrem Arbeitsumfeld wurde auch im Jahr 2023 professionell durch einen unabhängigen Partner gemessen und erwies sich als weiter hoch. 5. Zweigniederlassungen Wir unterhalten zwei Niederlassungen, in Köln und in München. Die Niederlassungen tragen dazu bei, dass wir besser auf die Bedürfnisse unserer Kunden eingehen können. Gleichzeitig fördern sie unser Wachstum und unsere Reichweite auf regionaler Ebene. In Köln besteht eine Niederlassung. Die Anzahl der Mitarbeitenden dort stieg von 42 am Jahresanfang auf 48 am Jahresende 2023. Die Niederlassung in München verdoppelte die Anzahl ihrer Mitarbeitenden von 7 am Jahresanfang auf 14 am Jahresende 2023. 6. Risiken und Chancenbericht a. Risiken Unsere Kunden sind größtenteils von der Wirtschaftsentwicklung in den für sie relevanten Märkten abhängig, die deren Ausgabeverhalten und damit indirekt unser Geschäft beeinflusst. Kommt es zu unplanmäßigen Verschiebungen bzw. Kürzungen in Projekten, kann dies zu Umsatzverschiebungen bzw. -ausfällen bei uns führen, wenn es uns nicht kurzfristig gelingt, unsere freiwerdende Beratungskapazität in anderen Projekten erlöswirksam zu vermarkten. Die allgemein starke Nachfrage nach Expertise im Bereich Cyber Security, unser professioneller Vertrieb und unsere breite Kundenbasis bieten uns indes vielfältige Reaktionsmöglichkeiten. Im Falle der Insolvenz eines Kunden droht der Ausfall von Forderungen mit direktem negativem Einfluss auf das Ergebnis. Im Jahr 2023 traten diese Risiken in Form der Insolvenzen von GALERIA Karstadt Kaufhof, dem KaDeWe sowie Peter Hahn ein. Die resultierenden Forderungsausfälle beliefen sich jedoch nur auf einen niedrigen fünfstelligen Betrag. Der Wettbewerb um die besten Köpfe im Bereich Cyber Security ist unverändert hoch, Abwerbeversuche unserer Mitarbeitenden sind seit Jahren alltäglich. Wir adressieren dieses Risiko mit der Standardisierung und Automatisierung unserer Leistungen sowie einer Vielzahl personalpolitischer Maßnahmen. Im Ergebnis sehen wir uns auch weiterhin gut positioniert. Im Gesamtjahr 2023 erreichten uns weit über 3.000 Bewerbungen, die Anzahl qualifizierter Bewerbungen verdoppelte sich nahezu. Würde indes eine hohe Anzahl unserer Expert*innen gleichzeitig die usd AG verlassen, hätte dies negative Folgen für unsere Leistungsfähigkeit und unseren Umsatz, die Auswirkungen auf den Ertrag würden indes durch den Wegfall der diesbezüglichen Personalkosten gemildert. b. Chancen Alle Geschäftsfelder sind aus Sicht des Vorstands gut am Markt positioniert, sie profitieren von unserer wachsenden Stärke, unserer Bekanntheit in einem kleinteiligen Markt und von wechselseitigen Synergien. Da mit zunehmender Größe und Reife des IT-Sicherheitsmarktes starke Anbieter bzw. bekannte Marken aller Voraussicht nach schneller wachsen werden, investieren wir weiter fortlaufend in unsere Kernkompetenzen und unsere Stellung im Markt. Gleichzeitig erleben wir, dass die Kundenanforderungen an uns als zentraler IT-Sicherheitspartner, hauptsächlich bedingt durch Regulatorik, weiter schnell steigen und von uns fortlaufende Innovationen und Investitionen erfordern. Unsere Kunden treiben selbst zahlreiche Digitalisierungsprojekte, die wiederum mit teils erheblichen Auswirkungen auf die IT-Sicherheit des jeweiligen Unternehmens einhergehen und den Bedarf nach Cyber Security Leistungen weiter steigern. Zusätzlich beobachten wir eine weiter zunehmende Sensibilisierung der Führungskräfte unserer Kunden für Cyber-Security-Bedrohungen, die uns in Kombination mit immer strengeren regulatorischen Maßnahmen vertriebliche Chancen bieten. Abschließend sehen wir weitere Wachstumspotentiale durch die im Jahr 2023 gewonnenen Ausschreibungen. c. Gesamtbild der Chancen und Risiken Das Jahr 2023 war für die usd AG in vielerlei Hinsicht positiv. Unsere Organisation und unsere Prozesse haben sich bewährt, unsere Fokussierung auf unsere Kernkompetenzen sowie auf mittlere und große Kunden war erfolgreich. Wir haben zahlreiche neue Mitarbeitende eingestellt. Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens, waren Liquiditätsrisiken zu jeder Zeit beherrschbar. Währungsrisiken in nennenswertem Umfang bestehen nicht. Mit Hilfe eines internen Kontrollsystems werden alle relevanten Risiken und Kennziffern fortlaufend von den Geschäftsbereichsleitern erhoben und überwacht. In regelmäßigen Sitzungen der Geschäftsleitung werden diese geprüft, bei Bedarf wird steuernd eingegriffen. Eventuelle Auswirkungen von Risiken in Form von Personen-, Sach- oder Vermögensschäden sind ebenso durch Versicherungen gedeckt wie allgemeine Haftungsrisiken. Wir beobachten unser wirtschaftliches Umfeld konzentriert und achten auf eine ausgewogene Leistungs-, Kosten- und Kundenstruktur. In unserer Gesamtbewertung kommen wir zu der Einschätzung, dass die derzeit erkennbaren Risiken in Summe beherrschbar sind, eine existenzbedrohende Beeinträchtigung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unserer Gesellschaft sehen wir nicht. 7. Prognosebericht In allen Kerngeschäftsfeldern der usd AG bietet der Markt eine Vielzahl von Chancen. Unternehmen digitalisieren weiterhin verstärkt ihre Geschäftsprozesse und bauen ihre IT-Infrastrukturen aus. Das hohe Aktivitätsniveau von Hackern und Kriminellen führt in Verbindung mit dem Krieg in der Ukraine, internationalen Spannungen und immer strengeren regulatorischen Anforderungen zu weiter steigender Nachfrage in allen Geschäftsbereichen. Wir beobachten intensiv die angekündigten Einsparungsprogramme unserer Kunden sowie zunehmend freie Beratungskapazitäten in unseren Märkten, auch wenn diese bislang noch keinen wesentlichen Einfluss auf unser Geschäft hatten. In Summe sind wir sicher, dass wir auch zukünftig erfolgreich im Markt agieren werden und erwarten eine Umsatzsteigerung von mindestens 20 Prozent sowie eine positive Entwicklung unserer Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage im Jahr 2024 und den folgenden Jahren. Wir planen auch im Jahr 2024 die Anzahl der Mitarbeitenden deutlich zu steigern. Aufgrund der geplanten Investitionen in weiteres Wachstum planen wir ein EBIT, das dem von 2023 entspricht. 8. Schlusserklärung zum Abhängigkeitsbericht Der Vorstand der usd AG hat den Abhängigkeitsbericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen mit folgender Schlusserklärung abgegeben: "Der Vorstand erklärt, dass die Gesellschaft bei den im Bericht über die "Beziehungen zu verbundenen Unternehmen" aufgeführten Rechtsgeschäften vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 nach den Umständen, die ihm zu dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten hat. Andere Maßnahmen im Sinne des § 312 AktG sind weder getroffen noch unterlassen worden."
Neu-Isenburg, 31. März 2024 usd AG gez. Andreas Duchmann, Vorstand gez. Matthias Göhring, Vorstand gez. Christopher Kristes, Vorstand gez. Andrea Tubach, Vorständin gez. Manfred Tubach, Vorsitzender, Vorstand BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die immateriellen Vermögensgegenstände sind, soweit sie entgeltlich erworben sind, mit den Anschaffungskosten aktiviert und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen werden linar und über die folgenden Nutzungsdauern vorgenommen:
Bei den geringwertigen Vermögensgegenständen mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu EUR 250,00 werden die Anschaffungskosten sofort als Betriebsausgaben erfasst. Für Vermögensgegenstände mit einem Einzelanschaffungspreis über EUR 250,00 bis zu EUR 800,00 wird von dem Bewertungswahlrecht in Anlehnung an § 6 Abs. 2 EStG Gebrauch gemacht und die Abschreibung im Zugangsjahr in voller Höhe vorgenommen (§ 252 Abs. 2 HGB). Soweit erforderlich, wird der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Unfertige Leistungen sind mit den bis zum Bilanzstichtag angefallenen Herstellungseinzelkosten und den angemessenen projektbezogenen Gemeinkosten aktiviert. Die Aktivierungswahlrechte gem. § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB zur Einbeziehung allgemeiner Kosten bzw. § 255 Abs. 3 HGB hinsichtlich der Aktivierung von Fremdkapitalkosten werden nicht ausgeübt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger sind, werden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bzw. zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Einzelrisiken werden - soweit vorhanden - durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Forderungen in ausländischer Währung bestehen zum 31.12.2023 nicht. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen werden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei werden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt und mit dem nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Grundsätzlich werden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr gemäß § 253 Absatz 2 HGB abgezinst sowie Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Die Abzinsung erfolgt auf Basis der jeweils von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen fristenkongruenten Zinssätze. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in ausländischer Währung bestehen zum 31.12.2023 nicht. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben bzw. auf der Passivseite Einnahmen ausgewiesen, soweit sie Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Angaben zur Bilanz Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens mit Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres ist im Anlagenspiegel dargestellt, der dem Anhang als Anlage beigefügt ist (§ 284 Abs. 3 HGB). Vorräte Die unter den Vorräten ausgewiesenen unfertigen Leistungen in Höhe von TEUR 230 betreffen begonnene und bis zum 31.12.2023 noch nicht abgeschlossene Kundenaufträge. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 4.248 (Vorjahr: TEUR 2.778). Die darin enthaltenen zweifelhaften und vollständig wertberichtigten Forderungen betragen TEUR 57. Die Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig. Angabe zu Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt TEUR 35 (Vorjahr: TEUR 30). Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von insgesamt TEUR 197 (Vorjahr: TEUR 223) enthalten im Wesentlichen Geldtransit zwischen Konten verschiedener Banken über den Jahreswechsel (TEUR 140), Kautionen (TEUR 35), debitorische Kreditoren (TEUR 9), antizipative Forderungen (TEUR 8) und erworbene Tankgutscheine (TEUR 3). Die unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesenen antizipativen Aktiva von insgesamt TEUR 8 betreffen zum Abschlussstichtag wirtschaftlich entstandene Forderungen, deren rechtliche Entstehung nach dem Abschlussstichtag liegt. Dies betrifft vor allem Vorsteuern, die erst im Folgejahr abzugsfähig sind (TEUR 8). Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben in Höhe von insgesamt TEUR 654 (Vorjahr: TEUR 439) ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Der Betrag setzt sich im Wesentlichen aus Wartungsverträgen (TEUR 287), IT-Dienstleistungen (TEUR 186), Beiträgen (TEUR 83), Kosten der Personalsuche (TEUR 41), Leasingsonderzahlungen (TEUR 17) und Versicherungen (TEUR 9) zusammen. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital zum 31. Dezember 2023 beträgt EUR 1.870.000,00. Das Grundkapital besteht aus 1.870.000 auf den Namen ausgestellte Stückaktien. Eine Aktie gewährt einen rechnerischen Anteil von EUR 1,00 am Grundkapital. Eine weitere Dotierung der gesetzlichen Rücklage durch den Vorstand ist nicht erforderlich, da die gesetzliche Mindesthöhe von 10 % des Grundkapitals unter Berücksichtigung der gesetzlichen Rücklage sowie der Kapitalrücklage bereits erreicht ist. Die Kapitalrücklage zum 31.12.2023 beträgt EUR 1.439.759,12 und hat sich zum Vorjahr nicht verändert. Die Gewinnrücklage zum 31.12.2023 beträgt EUR 600.000,00 und setzt sich zusammen aus der gesetzlichen Rücklage in Höhe von EUR 37.521,87 und anderen Gewinnrücklagen in Höhe von EUR 562.478,13. Die Gewinnrücklage hat sich zum Vorjahr nicht verändert. Angaben über den Bestand, den Erwerb und die Veräußerung eigener Aktien Zum 31. Dezember 2023 waren keine eigenen Aktien im Bestand. Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von 166.870,86 EUR einbezogen. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.351 (Vorjahr: TEUR 938) betreffen hauptsächlich Erfolgsboni für Mitarbeiter (TEUR 388), Tantiemen für Geschäftsleitungsmitglieder (TEUR 340), Altersteilzeitvereinbarungen (TEUR 196), Resturlaub- und Überstundenansprüche der Mitarbeiter (TEUR 146), Rückvergütungsverpflichtungen aus Rahmenverträgen (TEUR 142), Abschluss- und Prüfungskosten (TEUR 51), Aufbewahrungskosten für Geschäftsunterlagen (TEUR 18), Nachzahlung für Stromabrechnung 2023 (TEUR 18), Nebenkostenabrechnungen 2023 (TEUR 15), Schwerbehindertenabgabe (TEUR 12), sowie Beiträge zur Berufsgenossenschaft (TEUR 10). Verbindlichkeiten Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von TEUR 730 (Vorjahr: TEUR 815) betreffen Vorauszahlungen auf Kundenaufträge, die voraussichtlich im Jahr 2024 abgeschlossen und schlussgerechnet werden. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 516 (Vorjahr: TEUR 363) handelt es sich im Wesentlichen um Verbindlichkeiten, die bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses nahezu vollständig beglichen wurden. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 820 (Vorjahr TEUR 487) setzen sich im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten für Umsatzsteuer (TEUR 403), für Lohnsteuer (TEUR 374) und für Kreditkartenabrechnungen (TEUR 38) zusammen. Passive Rechnungsabgrenzungsposten Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Passivseite Einnahmen aus dem Verkauf von IT-Sicherheitsleistungen in Höhe von TEUR 136 (Vorjahr: TEUR 137) ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt TEUR 2.066 (Vorjahr: TEUR 1.665). Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr bestehen wie im Vorjahr keine. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Am 31.12.2023 bestanden keine Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB. Als Dauerschuldverhältnisse bestanden zum Bilanzstichtag folgende finanzielle Verpflichtungen:
Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres durchschnittlich im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:
Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:
Der Aufsichtsrat ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Mitglieder an der Sitzung teilnehmen. Die Beschlüsse bedürfen der Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden oder, falls der Vorsitzende nicht an der Beschlussfassung teilnimmt, die Stimme des Stellvertreters den Ausschlag. Vergütungen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Vorstands betrugen für das Geschäftsjahr TEUR 1.327, die der Mitglieder des Aufsichtsrats TEUR 12. Angabe über das Bestehen einer Beteiligung an der Gesellschaft, die nach § 20 Abs. 1 oder 4 AktG der Gesellschaft mitgeteilt worden ist Die Fairpartners GmbH hält an der Unternehmung eine Mehrheitsbeteiligung. Konzernzugehörigkeit Unternehmensverbindungen im Sinne der §§ 271 Abs. 2, 290 ff. HGB bestehen mit der Fairpartners GmbH mit Sitz in Mörfelden-Walldorf als oberste Konzerngesellschaft. Ein Konzernabschluss wird seitens dieser Gesellschaft gemäß § 293 Abs. 1 HGB nicht aufgestellt. Vorschlag und Beschluss zur ErgebnisverwendungDer Vorstand und der Aufsichtsrat beabsichtigen der Hauptversammlung vorzuschlagen, unter Berücksichtigung des Gewinnvortrags in Höhe von EUR 166.870,86 sowie des Jahresüberschusses in Höhe von EUR 2.211.258,94 1. EUR 1.870.000,00 (EUR 1,00 je Aktie) an die Aktionäre auszuschütten und 2. EUR 508.129,80 auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift des Vorstands
Neu-Isenburg, 28. März 2024 gez. Manfred Tubach, Vorsitzender, Vorstand gez. Andreas Duchmann, Vorstand gez. Christopher Kristes, Vorstand gez. Matthias Göhring, Vorstand gez. Andrea Tubach, Vorständin Anlage zum Anhang - Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
Bericht des Aufsichtsrates über das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Den Vorstand haben wir bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten und die Geschäftsführung der Gesellschaft überwacht. Wir waren in alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen unmittelbar eingebunden. In insgesamt vier Sitzungen des Aufsichtsrates hat uns der Vorstand während dieses Berichtsjahres ausführlich, zeitnah, umfassend und den gesetzlichen Vorgaben entsprechend über den Gang der Geschäfte, die Lage der Gesellschaft sowie über die Strategie und Planung des Unternehmens unterrichtet. Ebenso wurde der Aufsichtsrat auch zwischen den Sitzungsterminen bei Einzelfragen einbezogen und über die Entwicklung des Unternehmens im Berichtsjahr 2023 laufend informiert. Darüber hinaus stand der Vorstand mit dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats in regelmäßigem Kontakt und hat mit ihm die aktuelle Entwicklung der Geschäftslage, wesentliche Geschäftsvorfälle und anstehende Entscheidungen erörtert. Zu den entsprechenden Vorschlägen des Vorstands haben wir, soweit aufgrund gesetzlicher oder satzungsgemäßer Regelungen erforderlich, nach gründlicher Prüfung und Beratung unser zustimmendes Votum abgegeben. Der Aufsichtsrat hat die Berichte des Vorstandes in seinen Sitzungen behandelt. Inhaltliche Schwerpunkte bildeten die Fokussierung der usd AG auf ihre Kernleistungen bei Großunternehmen sowie die aus unserer Sicht erfolgreichen vertrieblichen Anstrengungen. Bei der usd AG handelt es sich, gemessen an den Kriterien des § 267 Abs. 1 und 4 HGB, um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Mit der gesetzlich vorgeschriebenen Prüfung nach den Vorschriften der §§ 316 ff HGB beauftragten wir für 2023 erneut die Mazars GmbH & Co. KG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Frankfurt am Main. Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023, der mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Prüfbericht und der Vorschlag des Vorstands über die Verwendung des Bilanzgewinns für das Geschäftsjahr 2023 wurden uns rechtzeitig zur Einsicht ausgehändigt. Der Vorstand berichtete über die wesentlichen Ergebnisse seiner Feststellung, insbesondere hat er Erläuterungen zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft abgegeben und uns für ergänzende Auskünfte zur Verfügung gestanden. Die Wirtschaftsprüferin stand uns für Fragen zur Verfügung. Wir haben unsererseits den Jahresabschluss, den Prüfungsbericht und den Vorschlag des Vorstandes für die Verwendung des Bilanzgewinns geprüft. Auf Basis unserer eigenen Prüfung des Jahresabschlusses stimmten wir der Feststellung durch den Vorstand zu. Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben sich keine Beanstandungen ergeben; Einwendungen haben wir keine zu erheben. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss gebilligt; der Jahresabschluss der usd AG ist damit festgestellt. Dem Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns haben wir uns bereits mit Beschluss vom 22. März 2024 angeschlossen. Im Berichtszeitraum ergaben sich im Aufsichtsrat der Gesellschaft keine personellen Veränderungen. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz und die im Berichtsjahr geleistete Arbeit.
Neu-Isenburg, den 10. Juni 2024 Für den Aufsichtsrat gez. Dr. Dietmar Kirchner, Vorsitzender des Aufsichtsrats Einladung / TO HauptversammlungNiederschrift über die ordentliche Hauptversammlung der usd AG mit dem Sitz in Neu-Isenburg gem. § 130 Abs. 1 S. 3 AktG vom 01.08.2024 Am 1. August 2024 fand in Neu-Isenburg in den Geschäftsräumen der Gesellschaft in 63263 Neu-Isenburg, Frankfurter Straße 233, die ordentliche Hauptversammlung der usd AG mit dem Sitz in Neu-Isenburg, eingetragen beim Amtsgericht Offenbach geführten Handelsregister unter HRB 34667, statt. Es waren anwesend und nahmen an der Hauptversammlung teil: 1. vom Aufsichtsrat, der aus 3 Personen besteht: Herr Dr. Dietmar Kirchner, geboren am 01.03.1947, wohnhaft in 61462 Königstein/Ts., Vorsitzender des Aufsichtsrates, Das Aufsichtsratsmitglied Matthias Mölleney fehlte entschuldigt. Das Aufsichtsratsmitglied Nikolaus Kirner fehlte entschuldigt. vom Vorstand, der aus 5 Person besteht: Herr Manfred Walter Tubach, geboren am 18.09.1960, wohnhaft in 64546 Mörfelden-Walldorf, Vorsitzender Vorstand, Herr Andreas Duchmann, geboren am 22.08.1984, wohnhaft in 65719 Hofheim, Vorstand, Herr Matthias Göhring, geboren am 04.01.1991, wohnhaft in 64291 Darmstadt, Vorstand, Frau Andrea Tubach, geboren am 22.09.1978, wohnhaft in 64546 Mörfelden-Walldorf, Vorständin. Das Vorstandsmitglied Christopher Kristes fehlte entschuldigt. 2. von den Aktionären: die in dem Teilnehmerverzeichnis - Anlage 1 dieser Niederschrift - aufgeführten Aktionäre und Aktionärsvertreter. Der Vorsitzende stellte fest, dass die heutige ordentliche Hauptversammlung form- und fristgerecht durch Veröffentlichung im elektronischen Bundesanzeiger einberufen worden sei. Die Einladung der Hauptversammlung enthält die folgende Tagesordnung: 1. Bericht des Vorstandes über die aktuelle Geschäftsentwicklung. 2. Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses zum 31.12.2023, des Lage- und Abhängigkeitsberichtes sowie des Berichtes des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2023. 3. Beschlussfassung über die Verwendung des Jahresergebnisses 2023 Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2.211.258,94 unter Berücksichtigung des Gewinnvortrages in Höhe von EUR 166.870,86 wie folgt zu verwenden: • Ausschüttung an die Aktionäre, in Höhe von EUR 1,00 je Aktie EUR 1.870.000,00 • Vortrag auf neue Rechnung EUR 508.129,80 Der Bilanzgewinn in Höhe von EUR 2.378.129,80 ist vollständig verwendet. 4. Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstands Aufsichtsrat und Vorstand schlagen vor, den Mitgliedern des Vorstands der usd AG für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung zu erteilen. 5. Beschlussfassung über die Entlastung des Aufsichtsrates Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Mitgliedern des Aufsichtsrates der usd AG für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung zu erteilen. 6. Sonstiges Herr Dr. Dietmar Kirchner als Vorsitzender des Aufsichtsrats übernahm gemäß § 13 Abs. 1 der Satzung den Vorsitz in der Versammlung und eröffnete die Hauptversammlung um 16:30 Uhr. Vor Eintritt in die Tagesordnung unterzeichnete der Vorsitzende das Teilnehmerverzeichnis und legte es zur Einsichtnahme für die Aktionäre aus. Der Vorsitzende stellte sodann fest, • dass gemäß dem Teilnehmerverzeichnis in der Hauptversammlung das Grundkapital in Höhe von € 1.870.000,00 mit einer Präsenz von 1.752.885 Stimmen vertreten ist, • dass alle teilnehmenden oder vertretenen Aktionäre erklärten, einer Beschlussfassung der Hauptversammlung ohne Einhaltung der Bestimmungen von §§ 121 bis 128 AktG nicht zu widersprechen, Widerspruch gegen diese Feststellungen des Vorsitzenden wurde nicht erhoben. Der Vorsitzende erläuterte daraufhin das Abstimmungsverfahren wie folgt: Der Versammlungsleiter bestimmt die Reihenfolge der Verhandlungsgegenstände sowie die Art und Weise der Abstimmung. Ich ordne hiermit für die Abstimmung das sogenannte Subtraktionsverfahren an. Dieses Verfahren bedeutet, dass zunächst die Nein-Stimmen und die Stimmenthaltungen, die durch Handzeichen geltend zu machen sind, ermittelt und sodann von der Präsenz abgezogen werden. Die danach verbleibenden Stimmen werden als Ja-Stimmen gewertet. Der Vorsitzende verwies sodann auf die in der Hauptversammlung veröffentlichte Tagesordnung - die als Anlage 2 dieser Niederschrift beigefügt ist - und trat in die Tagesordnung ein. TOP 1: Bericht des Vorstandes über die aktuelle Geschäftsentwicklung. Die Vorstände Manfred Tubach und Andreas Duchmann berichten über das kaufmännische Ergebnis des bisherigen Jahresverlaufs 2024 und beantworten diesbezügliche Fragen. Unsere Positionierung im hart umkämpften Cyber Markt ist weiterhin positiv, die Ausrichtung unserer Kommunikation auf unsere Fokusthemen und die Konzentration unserer Vertriebsarbeit auf mittlere und große Kunden haben sich bewährt. Die Auslastung der personellen Kapazitäten der Geschäfts- und Zentralbereiche ist befriedigend bis gut. Alle Geschäftsbereiche erzielen positive Deckungsbeiträge. Besondere operative Risiken sind nicht eingetreten und derzeit auch nicht erkennbar. Im ersten Halbjahr 2024 erzielten wir gemäß unserer vorläufigen BWA einen Umsatz in Höhe von 12,75 Mio Euro (+3,1%) und ein operatives Ergebnis von knapp 2,3 Mio Euro (-2,5%). Der Vorstand bekräftigt seine Prognose für das Gesamtjahr 2024, geht also von einer weiteren Steigerung des Umsatzes und einem mindestens gleichbleibenden EBIT relativ zum wachstumsstarken Vorjahr 2023 aus. Die im ersten Halbjahr 2024 erzielten Vertriebserfolge, insbesondere der Gewinn von strategisch wichtigen Ausschreibungen, untermauern diese Einschätzung. TOP 2: Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses zum 31.12.2023, des Lage- und Abhängigkeitsberichtes sowie des Berichtes des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2023. Der Vorsitzende stellte fest, dass der mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk der Abschlussprüferin, der Mazars GmbH & Co. KG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Frankfurt am Main, versehene, durch Vorstand und Aufsichtsrat festgestellte Jahresabschluss sowie der Lage- und Abhängigkeitsbericht für das Geschäftsjahr 2023 und der Bericht des Aufsichtsrats vom Tage der Einberufung an in den Geschäftsräumen der Gesellschaft ordnungsgemäß ausgelegen habe. Zudem wurde bereits vorab durch den Vorstandsvorsitzenden der Prüfungsbericht zum Jahresabschluss 2023 allen Aktionären und Aktionärinnen per E-Mail zugesendet. Ein Exemplar des Jahresabschlusses inkl. des Lage- und Abhängigkeitsberichtes für das Geschäftsjahr 2023 sowie der Bericht des Aufsichtsrats lagen während der gesamten Dauer der Hauptversammlung zur Einsichtnahme aus. Der Vorsitzende teilte weiter mit, dass der Aufsichtsrat den Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31.12.2023 geprüft sowie vom Prüfungsbericht und Abhängigkeitsbericht der Abschlussprüferin mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk zur Kenntnis genommen, nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung keine Einwendungen erhoben und den Jahresabschluss in seiner Sitzung vom 10.06.2024 gebilligt habe, sodass er damit gemäß § 172 AktG festgestellt ist. TOP 3: Beschlussfassung über die Verwendung des Jahresergebnisses 2023 Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2.211.258,94 unter Berücksichtigung des Gewinnvortrages in Höhe von EUR 166.870,86 wie folgt zu verwenden: • Ausschüttung an die Aktionäre, in Höhe EUR 1,00 je Aktie EUR 1.870.000,00 • Vortrag auf neue Rechnung EUR 508.129,80 Der Bilanzgewinn in Höhe von 2.378.129,80 ist vollständig verwendet. Bei der Abstimmung ergaben sich 1.752.885 Ja-Stimmen keine Gegenstimmen und keine Stimmenthaltungen. Der Vorsitzende gab das Abstimmungsergebnis bekannt und stellte fest, dass damit die Gewinnverwendung beschlossen ist. TOP 4: Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstands Der Vorsitzende wiederholte den Vorschlag von Aufsichtsrat und Vorstand, den Mitgliedern des Vorstands für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung zu erteilen, und stellte sie zur Abstimmung, nachdem er auf die Stimmverbote des§ 136 AktG hingewiesen und festgestellt hatte, dass die Vorstände Manfred Tubach, Andrea Tubach, Andreas Duchmann und Matthias Göhring an der Abstimmung nicht teilnehmen werden und sich die Präsenz - auch unter Berücksichtigung der Stimmverbote des § 71b AktG für eigenen Anteile - damit um 1.686.463 Stimmen auf 66.422 Stimmen reduziert hat. Bei der Abstimmung ergaben sich 66.422 Ja-Stimmen keine Gegenstimmen und keine Stimmenthaltungen. Der Vorsitzende gab das Abstimmungsergebnis bekannt und stellte fest, dass die Hauptversammlung dem Vorstand einstimmig mit den nicht vom Stimmverbot erfassten Stimmen Entlastung erteilt hat. Der Vorstand dankt für die Entlastung. TOP 5: Beschlussfassung über die Entlastung des Aufsichtsrates Der Vorsitzende wiederholte den Vorschlag von Aufsichtsrat und Vorstand, den Mitgliedern des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung zu erteilen, und stellte sie zur Abstimmung. Bei der Abstimmung ergaben sich 1.752.885 Ja-Stimmen, keine Gegenstimmen und keine Stimmenthaltungen. Der Vorsitzende gab das Abstimmungsergebnis bekannt und stellte fest, dass die Hauptversammlung den Mitgliedern des Aufsichtsrates einstimmig Entlastung erteilt hat. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats bedankt sich im Namen aller Mitglieder für die Entlastung. TOP 6: Sonstiges Weitere Tagesordnungspunkte gab es nicht; weitere Beschlüsse wurden nicht gefasst. Eine Frage oder ein Widerspruch gegen die Beschlüsse wurde von keinem der Aktionäre zur Niederschrift erklärt. Der Vorsitzende erklärte, dass damit die Tagesordnung der ordentlichen Hauptversammlung erledigt sei. Er schloss um 17:02 Uhr die Hauptversammlung.
Neu-Isenburg, 1. August 2024 gez. Dr. Dietmar Kirchner Dr. Dietmar Kirchner Vorsitzender des Aufsichtsrates sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 10.06.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die für Offenlegungszwecke unter Inanspruchnahme von Erleichterungen verkürzte Fassung. Dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: Den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilen wir wie folgt: BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERSAn die usd AG, Neu-Isenburg: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der usd AG, Neu-Isenburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der usd AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse § entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und § vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus § identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. § gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. § beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. § ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. § beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. § beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. § führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 29. Mai 2024 Mazars
GmbH & Co. KG
gez. Marco Bergmann, Wirtschaftsprüfer gez. Susanne Schorse, Wirtschaftsprüferin |
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