Stammdaten

Register
Amtsgericht Potsdam HRB 12965
Vorher
Kunz Faserplattenwerk Baruth GmbHPfleiderer Faserplattenwerk Baruth GmbH
Eingetragen
8.2.2006
Branche
Herstellung von Furnier-, Sperrholz-, Holzfaser- und HolzspanplattenHerstellung von Paletten und anderen Ladungsträgern aus HolzHerstellung von Türen und Fenstern aus Holz
Gegenstand
Die Herstellung und der Handel mit Faserplatten (MDF, HDF, LDF), kunststoffbeschichteten Faserplatten sowie sonstigen Erzeugnissen aus Holz oder Holzfasern oder der Möbel- oder Bauindustrie verwendbaren Produkten. Die Erzeugung und der Vertrieb von Wärme und Strom.

Historie

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Management

NameRolle
Tobias Nottelmann
seit 11.12.2017
Geschäftsführer
Bernd Eichinger
seit 29.7.2016
Prokura
Jochen Schapka
seit 29.7.2016
Prokura
Dirk Beyer
seit 29.7.2016
Prokura
Kerstin Wilhelm
seit 29.7.2016
Prokura
Torsten Ingwer Beck
seit 21.4.2016
Geschäftsführer
Klaus-Peter Kramer
seit 20.10.2014
Prokura
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Pfleiderer Faserplattenwerk Baruth GmbH

(vormals: Kunz Faserplattenwerk Baruth GmbH)

Baruth/Mark

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

1.1 Geschäftstätigkeit

Die Kunz Faserplattenwerk Baruth GmbH (kurz "KFB") ist ein Unternehmen unter dem Dach der Pfleiderer Holzwerkstoffe GmbH mit Sitz in Neumarkt.

Unternehmenszweck ist die Herstellung von mitteldichten und hochdichten Faserplatten (MDF und HDF) zur industriellen Weiterverarbeitung. Die Abnehmer sind in erster Linie in der Laminatfußbodenindustrie, in der Paneel- und Leistenfertigung sowie der Küchen- und Möbelindustrie in Deutschland und Mitteleuropa zu finden.

Im HDF-Geschäft hat sich die Kunz Faserplattenwerk Baruth GmbH in den vergangenen Jahren als zuverlässiger Partner für die nicht-integrierten Laminatfußbodenhersteller am Markt etabliert. Gerade in diesem Volumengeschäft hat sich die Wettbewerbssituation durch die Vermarktung von Spotmengen seitens der integrierten Hersteller deutlich verschärft. Im MDF-Bereich ist die Marktposition weniger stark, der Fokus liegt hier auf wenigen großen Paneel- und Leistenherstellern. Auch hier ist die Geschäftsentwicklung ungünstig verlaufen und blieb deutlich hinter den Erwartungen zurück.

Im Zuge der Integration der Standorte der ehemaligen Kunz-Gruppe in die Pfleiderer Industrie GmbH laufen die Vertriebsaktivitäten seit dem 1. Januar 2010 über die ebenfalls der Pfleiderer Holzwerkstoffe GmbH zugehörigen Verkaufsorganisationen der Pfleiderer Industrie GmbH in Gütersloh sowie der wodego GmbH in Neumarkt. In diesem Zusammenhang fakturieren die Verkaufsorganisationen direkt an den Kunden, die interne Verrechnung erfolgt auf Basis der erzielten Nettopreise. 97 % des Umsatzes der Pfleiderer Industrie GmbH bzw. 93 % mit der wodego GmbH werden als Materialkosten den Verkaufsorganisationen belastet, das Delta zu den Bruttoerlösen verbleibt zur Deckung der Erlösschmälerungen. Die Frachtkosten trägt KFB als Produktionswerk.

Die KFB erzielte 94,4 % des Gesamtumsatzes mit Lieferungen innerhalb des Konzerns und 5,6 % durch Lieferungen an Dritte.

1.2 Personal- und Sozialbereich

Zum Stichtag 31. Dezember 2010 beschäftigte die KFB 106 Mitarbeiter und 4 Auszubildende, im Vorjahr waren es 111 Mitarbeiter und 9 Auszubildende.

1.3 Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres

Am 12. April 2010 ist Herr Jürgen Cappell aus der Geschäftsführung ausgeschieden.

Als neuer Geschäftsführer wurde am 15. Juli 2010 Herr Rainer Zumholte benannt. Seit diesem Zeitpunkt bestand die Geschäftsführung der Kunz Faserplattenwerk Baruth GmbH aus Dr. Hans Georg Hüster und Rainer Zumholte.

1.4 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft ist nach den vorläufigen Angaben des statistischen Bundesamtes im Jahr 2010 kräftig gewachsen. In 2009 hatte Deutschland noch die stärkste Rezession der Nachkriegszeit erlebt, das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war um - 4,7 % eingebrochen.

Der für die Kunz Faserplattenwerk Baruth GmbH wichtige deutsche Markt erwirtschaftete 2010 einen Zuwachs im preisbereinigten BIP von +3,6 %.

Die Wachstumsimpulse kamen 2010 aus dem In- und Ausland. Im Jahr 2010 wurde mehr konsumiert als ein Jahr zuvor, sowohl die staatlichen Konsumausgaben (+2,2 %) als auch die privaten Konsumausgaben (+0,5 %) stiegen preisbereinigt an.

Zudem wurde im Jahr 2010 deutlich mehr investiert als im Vorjahr. Die Bruttoinvestitionen, die sich aus den Bruttoanlageinvestitionen - im Wesentlichen Ausrüstungsinvestitionen und Bauinvestitionen - sowie den Vorratsveränderungen zusammensetzen, stiegen preisbereinigt um 10,7 %. Maßgeblich zu diesem Anstieg beigetragen haben die Ausrüstungsinvestitionen, die mit einem Plus von 9,4 % zumindest einen Teil der Rückgänge aus dem Krisenjahr 2009 wieder aufholen konnten. Die Bauinvestitionen erhöhten sich um 2,8 %, was in erster Linie einem kräftigen Zuwachs bei den Wohnbauten (+4,4 %) zuzuschreiben ist. Daneben lieferten auch die Vorratsveränderungen mit +0,8 Prozentpunkten einen positiven Beitrag zum BIP-Wachstum.

Nach den negativen Wachstumsraten im Export in den vergangenen zwei Jahren erwies sich dieser Markt 2010 wieder als Stütze der wirtschaftlichen Entwicklung und stieg preisbereinigt um 14,2 % an.

1.5 Branchenspezifische Rahmenbedingungen

Entgegen dem allgemeinen wirtschaftlichen Trend hat sich die Lage auf den Holzwerkstoffmärkten im Jahr 2010 nicht wesentlich verbessert. Die deutsche Holzwerkstoffindustrie konnte in 2010 zwar mit einem Zuwachs von 2,8 % wieder auf den Wachstumspfad zurückkehren, diese Erholung hatte jedoch noch keine positiven Effekte auf die Margen.

Aufgrund von Überkapazitäten in Mitteleuropa und einer gegenüber dem Vorjahr nochmals abgeschwächten Nachfrage sind die für die KFB relevanten europäischen MDF/HDF-Märkte wieder stärker unter Druck geraten. Dies führte in der MDF-Anlage der KFB zu längeren Abstellungen, teilweise mit Kurzarbeit.

1.6 Beschaffungsmarkt

Die Holzbeschaffung 2010 war von unterschiedlichen Marktsituationen geprägt, die zu einer Verteuerung im Jahresdurchschnitt von über 25 % führten.

Der strenge und schneereiche Winter 2009/2010 mit einem reduzierten Holzeinschlag insbesondere im Januar und Februar hatte negativen Einfluss auf die Einschnittskapazitäten der Sägewerke. Dies führte zu einem starken Rückgang der Sägerestholzmengen und Waldholzsortimente. Erst im Verlauf des zweiten Quartals hat sich die Auslastungssituation der Sägewerke stabilisiert. Im dritten und vierten Quartal kam es dann zu einer unzureichenden Versorgung mit Sägespänen und Hackschnitzel auf Grund der hohen Nachfrage durch die Pellet- und Zellstoffindustrie, die die Holzkosten nochmals ansteigen ließ.

In 2009 waren die Preise im Bereich der chemischen Rohstoffe durch eine geringe Nachfrage geprägt. Ab dem vierten Quartal zogen die Chemiepreise wieder an, mit der weiteren Belebung der Konjunktur in 2010 setzte sich der Aufwärtstrend weiter fort. Dies wird besonders am Beispiel von Harnstoffleim deutlich. Aufgrund der hohen Nachfrage stieg der Durchschnittspreis im Jahresmittel um über 15 %.

Die Kunz Faserplattenwerk Baruth GmbH deckt ihren Strombedarf über das Stromportfolio der Pfleiderer AG. Durch Ausnutzung von Synergien konnte im Geschäftsjahr 2010 der Strompreis gegenüber dem Vorjahr um über 5 % reduziert werden.

Die Kunz Faserplatten Baruth GmbH bezieht die für die Produktion notwendige Prozesswärme von ihrer ebenfalls in Baruth ansässigen Schwestergesellschaft Unitherm Baruth GmbH.

2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

2.1 Ertragslage

Die Umsatzerlöse reduzierten sich in 2010 um 3,6 % auf 68,8 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr (71,4 Mio. EUR. Zwar konnten die Verkaufspreise im Mix gegenüber dem Vorjahr um 6,2 % erhöht werden, dies konnte jedoch den starken Absatzrückgang (16,9 %) nicht kompensieren.

Der Anstieg von 2,0 Mio. EUR im Bereich der sonstigen betrieblichen Erträge resultiert aus Konzernverrechnungen durch Umbuchungen der Stromsteuer aus den Jahren 2007 und 2008, die gegenläufigen Buchungen finden sich bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen wieder.

Im Materialaufwand sorgten insbesondere die gestiegenen Rohstoffpreise für eine Erhöhung von 4,0 Mio. EUR zum Vorjahr auf 65,4 Mio. EUR. Die Personalkosten reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr auf nun 5,2 Mio. EUR. Dies ist auf Sonderzahlungen in 2009 bzw. Kurzarbeit im Geschäftsjahr 2010 zurückzuführen.

Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen machen sich wesentliche Veränderungen zum Vorjahr, neben der genannten Stromsteuer-Umbuchung, bei den Ausgangsfrachten bemerkbar. Diese reduzierten sich aufgrund der rückläufigen Exportmengen insbesondere nach Nordamerika und einem höheren Anteil Selbstabholer gegenüber dem Vorjahr um 2,4 Mio. EUR.

Da die gestiegenen Rohstoffkosten, insbesondere bei Holz und Leim, nicht über die Verkaufspreise weitergegeben werden konnten, und die schwache Auslastungssituation sowie höhere Zinsbelastungen das Ergebnis negativ belasteten, verschlechterte sich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit gegenüber dem Vorjahr nochmals um 3,6 Mio. EUR auf -17,4 Mio. EUR zum 31. Dezember 2010.

2.2 Finanzlage

Die Gesellschaft ist über das Cash-Management System und einen bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag finanziell in die Pfleiderer Aktiengesellschaft, Neumarkt, als mittelbare Tochtergesellschaft einbezogen. Dies prägt wesentlich die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft.

Der Cash Flow aus der operativen Geschäftstätigkeit belief sich auf -13,5 Mio. EUR und beinhaltet das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von -17,5 Mio. EUR, Abschreibungen auf das Anlagevermögen in Höhe von 6,5 Mio. EUR, eine Reduzierung von Rückstellungen in Höhe von 0,5 Mio. EUR, die Reduzierung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 2,9 Mio. EUR sowie die Verringerung von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 4,7 Mio. EUR.

Der Cash Flow aus Investitionstätigkeit betrug -0,6 Mio. EUR.

Der Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit belief sich auf +2,5 Mio. EUR und beinhaltet neben der Verlustabführung an die Muttergesellschaft in Höhe von 17,5 Mio. EUR, die Rückzahlung eines Darlehens an die Pfleiderer Holzwerkstoffe GmbH in Höhe von 15,0 Mio. EUR.

Die Kunz Faserplattenwerk Baruth GmbH war bislang ohne Ausnahme in der Lage Ihre finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen.

2.3 Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Kunz Faserplattenwerk Baruth GmbH betrug zum 31. Dezember 2010 43,2 Mio. EUR, was gegenüber dem Vorjahr (57,0 Mio. EUR) einen Rückgang von 13,8 Mio. EUR entspricht.

Auf der Aktivseite erhöhte sich das Vorratsvermögen von 7,5 Mio. EUR auf 8,4 Mio. EUR. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betrugen zum 31. Dezember 2010 1,1 Mio. EUR, was einen Rückgang zum Vorjahr (2,3 Mio. EUR) bedeutet. Dieser Effekt ist auf die Umstellung wesentlicher Anteile des Vertriebs von Direktfaktura auf indirekte Fakturierung über die Schwestergesellschaften wodego GmbH und Pfleiderer Industrie GmbH zum Jahresbeginn 2010 zurück zu führen.

Das Anlagevermögen reduzierte sich durch gewöhnliche Abschreibungen und geringere Investitionen um 5,9 Mio. EUR auf 33,0 Mio. EUR.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen reduzierten sich zum Vorjahr um 7,4 Mio. EUR auf nun 0,6 Mio. EUR. Dies ist in erster Linie auf Verbrauch eines Intercompany-Account-Guthabens gegenüber der Pfleiderer AG und die Bildung einer Intercompany-Account-Verbindlichkeit gegenüber der Pfleiderer AG zurückzuführen, um die Rückzahlung eines Konzerndarlehens über 15,0 Mio. EUR an die Pfleiderer Holzwerkstoffe GmbH zu tätigen.

Auf der Passivseite reduzierten sich die sonstigen Rückstellungen von 1,1 Mio. EUR im Vorjahr auf nun 0,6 Mio. EUR zum Stichtag 31. Dezember 2010. Auch die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich zum Vorjahr um 1,4 Mio. EUR. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen reduzierten sich v.a. durch die o.g. Tilgung eines Darlehens im Verbund sowie die Verringerung des Anlagevermögens um 9,0 Mio. EUR auf 9,4 Mio. EUR in 2010. Der Rückgang bei den sonstigen Verbindlichkeiten (-3,0 Mio. EUR zum Vorjahr) ist größtenteils auf die Umstellung auf interne Verrechnung der Umsatzerlöse zurückzuführen. Im Jahr 2009 wurden noch 2,1 Mio. EUR für Asset-Backed-Securities Transaktionen (ABS), bei den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen.

3. Nachtragsbericht

Der Prozess einer finanziellen und operativen Restrukturierung der Pfleiderer Gruppe ist in 2011 weiter vorangeschritten jedoch noch nicht abgeschlossen. Die Kunz Faserplattenwerk Baruth GmbH ist hiervon mittelbar betroffen. Zum 01.07.2011 trat die Kunz Faserplattenwerk Baruth GmbH dem Cash-Pooling der Pfleiderer Holzwerkstoffe GmbH, Neumarkt, bei.

Am 27. April 2011 schied Dr. Hans Georg Hüster aus der Geschäftsführung der Kunz Faserplattenwerk Baruth GmbH aus. Diese Position wurde von Dr. Björn König übernommen, der am 23. August 2011 zum Geschäftsführer bestellt worden ist.

Die Kunz Faserplattenwerk Baruth GmbH wurde durch Beschluss der Gesellschafterversammlung zum 10.11.2011 umfirmiert in die Pfleiderer Faserplattenwerk Baruth GmbH.

4. Chancen und Risiken

Die Pfleiderer AG befindet sich in einer Existenz bedrohenden Ertrags- und Liquiditätskrise bei hoher Verschuldung. Im Dezember 2010 wurde ein Stillhalteabkommen mit den erstrangigen Gläubigern geschlossen, um ein finanzielles und operatives Restrukturierungskonzept zu erarbeiten. Die Pfleiderer AG hat sich im Mai 2011 mit ihren Gläubigern des Finanzierungskreises West, d. h. den Finanzverbindlichkeiten ohne Osteuropa, auf die finanziellen Modalitäten der Restrukturierung des Konzerns geeinigt und die dazugehörigen Verträge unterschrieben. Basis bildet ein mit Roland Berger erarbeitetes Restrukturierungsprogramm mit positiver Unternehmensfortführungsprognose. Nach der Gläubigerversammlung und Hauptversammlung sind mehrere Klagen von Hybridgläubigern und Aktionären gegen die Beschlüsse der beiden Versammlungen eingereicht worden. Die zukünftige Entwicklung der Kunz Faserplattenwerk Baruth GmbH hängen ganz wesentlich von der Umsetzung des operativen und finanziellen Restrukturierungskonzeptes der Pfleiderer AG und in den einzelnen Tochtergesellschaften ab. Sollten die Klagen der Hybridgläubiger oder Aktionäre gegen die beschlossenen Maßnahmen letztendlich Erfolg haben oder nicht alle vertraglichen Bedingungen des Restrukturierungskonzeptes erfüllt werden, ist u. a. die Durchführung der Kapitalerhöhung sowie der Forderungsverzicht hinfällig und die Gläubiger können ihre Forderungen sofort fällig stellen und die Sicherheiten verwerten. Die Kunz Faserplattenwerk Baruth GmbH wäre dann mittelbar in ihrem Bestand gefährdet. Aufgrund der Fortschritte der finanziellen Restrukturierung gehen wir jedoch derzeit nicht von diesem Fall aus.

Die Konzernholding Pfleiderer Aktiengesellschaft, Neumarkt, hat zusammen mit der Pfleiderer Finance B.V., Deventer (NL) sowie der Pfleiderer Canada Inc., Brunswick (CAN), am 05. Dezember 2006 einen syndizierten Kredit über 400 Mio. EUR und 268,71 Mio. CAD (201,7 Mio. EUR) geschlossen. Im Rahmen des am 08. Januar 2010 abgeschlossenen Refinanzierungsprozesses trat die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) diesem Syndikat bei und stellte aus dem Deutschland-Fonds finanzielle Mittel in Höhe von 134,2 Mio. EUR zur Verfügung. Hierbei haftet die Kunz Faserplattenwerk Baruth GmbH gesamtschuldnerisch zusammen mit diversen weiteren wesentlichen Konzerngesellschaften für die ausstehenden Finanzverbindlichkeiten. Diese betrugen zum Bilanzstichtag 214,7 Mio. EUR, 248,7 Mio. CAD (186,7 Mio. EUR) sowie 218,3 Mio. USD (163,3 Mio. EUR). Der Gesamtbetrag beläuft sich demnach auf 564,7 Mio. Euro (Vj. 445,4 Mio. Euro). Die eigene Haftung ist dabei jedoch auf das frei verfügbare Nettovermögen der Gesellschaft (nach HGB) beschränkt.

Des Weiteren haftet die Gesellschaft gesamtschuldnerisch für das im Juni 2008 von der Pfleiderer AG emittierte Schuldscheindarlehen. Das Nominalvolumen am Bilanzstichtag betrug 154,5 Mio. Euro. Auch hier ist die Haftung auf das frei verfügbare Nettovermögen der Gesellschaft beschränkt.

Außerdem haftet die Gesellschaft gesamtschuldnerisch für die von der Konzernholding Pfleiderer Aktiengesellschaft abgeschlossenen bilateralen Kreditvereinbarungen mit der UniCredit Bank AG (EUR 14,9 Mio. EUR) und der WestLB AG (10 Mio. EUR), sowie für die von der Pergo (Europe) AB abgeschlossene bilaterale Kreditvereinbarung mit der Nordea Bank AB (publ) über 269 Mio. SEK. Auch hier ist die Haftung auf das frei verfügbare Nettovermögen der Gesellschaft beschränkt.

Aus operativer Sicht könnte die weiterhin steigende Nachfrage nach den Rohstoffen Holz und ölbasierter Chemie weitere negative Auswirkungen auf die Beschaffungspreise haben. Dieses stellt jedoch kein singuläres Problem für die Kunz Faserplattenwerk Baruth GmbH dar, sondern für die Branche insgesamt. Eine Weitergabe der steigenden Kosten an die Kunden sollte daher durchführbar sein.

Durch die weitergehende Reduzierung der Produktionskapazitäten in Zentraleuropa sollten sich die Absatzpreise weiter stabilisieren lassen. Pfleiderer stellt sich dabei für seine Kunden nach den Werksschließungen in Ebersdorf, Gschwend und Nidda als verlässlicher Partner dar. Die Kunz Faserplattenwerk Baruth GmbH GmbH profitiert dabei besonders, da Teile der Produktion aus Nidda bereits übernommen werden konnten.

5. Internes Kontroll- und Risikomanagementsystem

Die Gesellschaft ist in das konzernübergreifende interne Kontroll- und Risikomanagementsystem des Pfleiderer Konzerns eingebunden. Zur frühzeitigen Identifikation und Bewertung sowie zum angemessenen Umgang mit wesentlichen und bestandsgefährdenden Risiken wird ein den gesetzlichen Vorschriften entsprechendes Risikomanagementsystem angewendet, das integraler Bestandteil des gesamten Steuerungs- und Berichterstattungsprozesses ist. Den Rahmen dafür gibt ein Risikomanagementhandbuch vor.

Das Risikomanagementhandbuch umfasst die Vorgaben für die

Risikoermittlung und -beurteilung,

Festlegung der aktuellen Risikobehandlung und die Festlegung neuer oder ergänzender Maßnahmen zur Risikobehandlung sowie

Verfolgung der Risikoentwicklung und der ergriffenen Maßnahmen.

Sowohl externe als auch interne Risiken werden systematisch für alle Geschäftsbereiche und Tochterunternehmen im Konzern erfasst. Das Risikomanagement wird von einer zentralen Stabstelle der Pfleiderer AG koordiniert. Besonderer Wert wird auf einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch mit anderen Unternehmen gelegt, sodass neue Ansätze und Ideen in das eigene Risikomanagement einfließen können. Die Verantwortung für Früherkennung, Vollständigkeit und Steuerung der Risiken liegt beim Management der operativen Bereiche. Hierfür haben die operativen Geschäftsbereiche und zentralen Funktionen Risikobeauftragte benannt, die die Einhaltung des Risikomanagementsystems gewährleisten.

Die Risikosituation im Unternehmen wird monatlich systematisch neu bewertet. Die Risiken werden hinsichtlich Schadenshöhe und Eintrittswahrscheinlichkeit beurteilt. Darüber hinaus erfolgt bei plötzlicher Veränderung der Risikosituation eine Sonderberichterstattung. Die Ergebnisse werden vierteljährlich in einem Bericht zusammengefasst und dem Vorstand, dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats und dem Prüfungsausschuss vorgelegt.

Die Interne Revision und der Abschlussprüfer prüfen das aktuelle Risikomanagementsystem auf Angemessenheit und Eignung, um so den Fortbestand des Unternehmens gefährdende Risiken frühzeitig zu erkennen.

Über die eigenen Maßnahmen zur Risikominimierung hinaus trifft Pfleiderer stets die notwendige Vorsorge, um vorhersehbare substanzielle Risiken im Rahmen eines marktüblichen Versicherungsschutzes mit angemessenen Selbstbehalten abzudecken. Dennoch kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Versicherungsschutz in Einzelfällen nicht ausreicht oder für bestimmte Risiken ein adäquater Versicherungsschutz am Markt nicht bzw. nicht zu wirtschaftlich vernünftigen Bedingungen erhältlich ist. Pfleiderer unterzieht den bestehenden Versicherungsschutz einer regelmäßigen Überprüfung und optimiert ihn jährlich in Zusammenarbeit mit externen Versicherungsmaklern und Risikoexperten.

6. Ausblick

Die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft ist im Wesentlichen von der Umsetzung des operativen und finanziellen Restrukturierungskonzeptes der Pfleiderer AG geprägt. Das Restrukturierungskonzept der Pfleiderer AG, das auch den Verkauf von Geschäftsbereichen umfasst, wird auch die Kunz Faserplattenwerk Baruth GmbH in den Jahren 2011 und 2012 mittelbar tangieren.

Die im Herbst 2010 eingeleiteten Maßnahmen zur operativen Restrukturierung werden die Auslastungssituation der Kunz Faserplattenwerk Baruth GmbH nachhaltig verbessern. Mit der Stilllegung der Produktion in Nidda hat Pfleiderer das kleinste und älteste MDF-Werk vom Markt genommen und somit Überkapazitäten abgebaut. Infolgedessen werden die Kunden, welche bisher mit Roh-MDF und direktbeschichteten MDF-Platten aus Nidda beliefert worden sind, aus Baruth versorgt. Aufgrund fehlender Beschichtungsanlagen in Baruth erfolgt die Direktbeschichtung der MDF-Trägerplatten in den Beschichtungsstandorten Gütersloh und Neumarkt.

Auch die Produktionseinstellung des MDF/HDF-Werks Varioboard in Magdeburg sollte der unbefriedigenden Absatzentwicklung entgegenwirken und zu einer Verbesserung der Ertragssituation führen. Für 2011 wird ein Umsatzwachstum von 12,5 % erwartet. Neben der besseren Auslastung und geplanten Verkaufspreiserhöhungen, werden auch die eingeleiteten Kostenoptimierungsprogramme zu einer Verbesserung der Ergebnissituation führen. Trotz der erwarteten konjunkturellen Seitwärtsbewegung für 2012 wird die weitere Ergebnisentwicklung durch weitere Kostenreduzierungen und einer Optimierung des Kunden-/Produktmix positiv eingeschätzt.

Der vorläufige Jahresabschluss 2011 zeigt Umsatzerlöse in Höhe von 79,0 Mio. EUR (VJ 68,8 Mio. EUR). Das vorläufige Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit liegt bei -14,8 Mio. EUR (VJ -17,4 Mio. EUR).

Dieser Bericht enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf den aktuellen Einschätzungen des Managements der Kunz Faserplattenwerk Baruth GmbH und auf bestimmten Annahmen über künftige Entwicklungen beruhen. Solche Aussagen unterliegen Risiken und Unsicherheiten, die außerhalb der möglichen Kontrolle und/oder Einflussbereichs der Kunz Faserplattenwerk Baruth GmbH liegen und daher nicht präzise eingeschätzt werden können. Diese Risiken und Unsicherheiten können dazu führen, dass die tatsächliche Entwicklung erheblich von den Einschätzungen abweicht. Hierzu gehören unter anderem das zukünftige Marktumfeld mit den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und das Verhalten der übrigen Marktteilnehmer.

 

Baruth/Mark, den 15. Februar 2012

Pfleiderer Faserplattenwerk Baruth GmbH
(vormals Kunz Faserplattenwerk Baruth GmbH)

Die Geschäftsführung

Dr. Björn König

Rainer Zumholte

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2010

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2010 Erstanwendung BilMoG Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2010
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 66.121,73 0,00 5.160,40 0,00 0,00 71.282,13
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
66.121,73 0,00 5.160,40 0,00 0,00 71.282,13
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 18.087.871,64 0,00 0,00 0,00 0,00 18.087.871,64
2. Technische Anlagen und Maschinen 70.781.686,15 0,00 271.137,98 178.674,79 29.759,18 70.903.908,52
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.816.194,18 0,00 15.112,19 275.918,86 0,00 1.555.387,51
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 29.759,18 0,00 393.701,40 0,00 -29.759,18 393.701,40
90.715.511,15 0,00 679.951,57 454.593,65 0,00 90.940.869,07
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
90.781.632,88 0,00 685.111,97 454.593,65 0,00 91.012.151,20
Abschreibungen kumuliert
1.1.2010 Zugänge Abgänge 31.12.2010
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 39.312,73 14.892,40 0,00 54.205,13
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
39.312,73 14.892,40 0,00 54.205,13
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 4.080.153,20 517.022,00 0,00 4.597.175,20
2. Technische Anlagen und Maschinen 46.701.263,28 5.881.989,20 132.034,83 52.451.217,65
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.067.883,18 69.608,19 234.112,86 903.378,51
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
51.849.299,66 6.468.619,39 366.147,69 57.951.771,36
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
51.888.612,39 6.483.511,79 366.147,69 58.005.976,49
Buchwerte
31.12.2010 31.12.2009
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 17.077,00 26.809,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
17.077,00 26.809,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 13.490.696,44 14.007.718,44
2. Technische Anlagen und Maschinen 18.452.690,87 24.080.422,87
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 652.009,00 748.311,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 393.701,40 29.759,18
32.989.097,71 38.866.211,49
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
33.006.174,71 38.893.020,49

Bilanz zum 31. Dezember 2010

A k t i v a

31.12.2010 31.12.2009
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 17.077,00 26.809,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 13.490.696,44 14.007.718,44
2. Technische Anlagen und Maschinen 18.452.690,87 24.080.422,87
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 652.009,00 748.311,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 393.701,40 32.989.097,71 29.759,18 38.866.211,49
33.006.174,71 38.893.020,49
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 5.916.054,81 5.203.979,91
2. Unfertige Erzeugnisse 20.104,43 197.003,17
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 2.366.941,78 2.115.566,35
4. Geleistete Anzahlungen 134.250,00 8.437.351,02 0,00 7.516.549,43
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.123.517,25 2.255.318,25
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 570.209,74 8.006.154,28
--davon gegenüber Gesellschafter EUR 0,00 (i. Vj. EUR 1.246,62)--
3. Sonstige Vermögensgegenstände 98.994,27 1.792.721,26 364.347,42 10.625.819,95
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 727,45 612,36
10.230.799,73 18.142.981.74
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 756,78
43.236.974,44 57.036.759,01

P a s s i v a

31.12.2010 31.12.2009
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 15.000.000,00 15.000.000,00
II. Gewinnrücklagen
Satzungsmäßige Rücklagen 1.629.793,53 1.629.793,53
III. Gewinnvortrag 14.983.683,96 14.983.683,96
31.613.477,49 31.613.477,49
B. Sonderposten
Sonderposten für Investitionszulagen 0,00 0,00
C. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 629.984,90 1.131.162,06
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.505.719,25 2.867.675,89
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 9.390.985,38 18.368.612,64
--davon gegenüber Gesellschafter EUR 400,00 (i. Vj. EUR 16,33)--
3. Sonstige Verbindlichkeiten 96.807,42 3.055.830,93
--davon aus Steuern EUR 55.620,35 (i. Vj. EUR 930.516,74)--
10.993.512,05 24.292.119,46
43.236.974,44 57.036.759,01

 

Rainer Zumholte

Dr. Björn König

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010

31.12.2010 31.12.2009
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 68.770.386,49 71.361.101,11
2. Verminderung (i. Vj. Erhöhung) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -268.079,66 -1.178.616,67
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 4.350,80 1.386,06
3. Sonstige betriebliche Erträge 7.220.949,93 5.172.754,66
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und und für bezogene Waren -65.124.743,66 -61.077.306,41
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -321.307,72 -65.446.051,38 -372.095,48 -61.449.401,89
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -4.315.878,06 -5.149.272,19
b) Soziale Abgaben -914.346,32 -5.230.224,38 -919.275,85 -6.068.548,04
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -6.483.511,79 -6.503.439,09
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -14.217.747,36 -13.717.721,74
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 69,87 20,01
--davon aus verbundenen Unternehmen EUR 14,31 i. Vj. EUR 0,00)--
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.821.627,89 -1.487.057,17
--davon an verbundene Unternehmen EUR 1.812.665,63 (i. Vj. EUR 1.365.654,92)--
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -17.471.485,37 -13.869.522,76
11. Ausserordentliche Aufwendungen -26.796,00 0,00
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 0,00
13. Sonstige Steuern -40.016,32 -38.697,98
14. Auf Grund eines Ergebnisabführungsvertrages übernommene Verluste (i. Vj. abgeführte Gewinne) 17.538.297,69 13.908.220,74
15. Jahresergebnis 0,00 0,00

 

Rainer Zumholte

Dr. Björn König

Anhang für das Geschäftsjahr 2010

Allgemeine Angaben

Der vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 3 HGB. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246 bis 251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268 bis 274a, §§ 276 bis 278 HGB, erstellt. Die Regelungen des am 29. Mai 2009 in Kraft getretenen Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) wurden für das Geschäftsjahr 2010 erstmalig angewendet

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB dargestellt.

Der Jahresabschluss ist in Euro aufgestellt. Die Vorjahreszahlen wurden dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009 entnommen. Soweit sich durch das BilMoG Änderungen bei Ansatz und Bewertung ergeben haben, wurden die Vorjahreszahlen nicht angepasst.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252 bis 256 HGB erstellt.

Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt:

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind entgeltlich erworben und werden zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear zwischen einem und 3 Jahren abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen angesetzt. Bei den außerplanmäßigen Abschreibungen handelt es sich um Abschreibung auf den niedrigeren Börsen- bzw. Marktwert. Die planmäßigen Abschreibungen des Sachanlagevermögens werden nach der linearen Methode vorgenommen und errechnen sich auf der Grundlage von steuerlich zulässigen Nutzungsdauern.

Bei der Festlegung der Nutzungsdauer von Zugängen zum Sachanlagevermögen werden die steuerlich zulässigen Nutzungsdauern auf Grund der seit dem 1. Januar 2001 gültigen AfA-Tabellen des Bundesministeriums für Finanzen berücksichtigt. Den planmäßigen Abschreibungen liegen Nutzungsdauern zwischen 1 und 26 Jahren zu Grunde. Die Zugänge zum beweglichen Sachanlagevermögen werden monatsweise (pro rata temporis) abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter (Anschaffungskosten kleiner 150 Euro) werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Geringwertige Wirtschaftsgüter (Anschaffungskosten zwischen 150 Euro und 1.000 Euro) werden in einem Sammelposten über 5 Jahre abgeschrieben.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten (gleitende Durchschnittskosten) unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Bei der Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden Abschläge für Lager- und Verwertungsrisiken berücksichtigt.

Die fertigen/unfertigen Erzeugnisse und Waren werden unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Dazu werden die Herstellungskosten den Kosten der retrograden Bewertung gegenübergestellt. Die Herstellungskosten der fertigen Erzeugnisse enthalten Materialeinzelkosten und Materialgemeinkosten sowie Fertigungseinzelkosten und Fertigungsgemeinkosten. Für Bestands- und Verwertungsrisiken werden ausreichende Gängigkeitsabschläge vorgenommen. Außerdem wurden Abschläge im Rahmen der verlustfreien Bewertung vorgenommen.

Die geleisteten Anzahlungen sind in Höhe des Anzahlungsbetrages angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert nach Abzug erforderlicher Wertberichtigungen bilanziert. Die Höhe der Wertberichtigungen richtet sich nach dem wahrscheinlichen Ausfallrisiko.

Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nennwerten angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten des Vorjahres enthält ausschließlich Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und passivierungspflichtigen ungewissen Verpflichtungen in Höhe der erwarteten Inanspruchnahme.

Verbindlichkeiten sind gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Geschäfte in fremder Währung werden mit dem Kurs zum Entstehungszeitpunkt erfasst. Zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung zum Devisenkassamittelkurs. Hierbei werden Verluste aus Wechselkursänderungen erfolgswirksam berücksichtigt. Gewinne werden nur berücksichtigt, soweit sie Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betreffen.

Die für die Kunz Faserplattenwerk Baruth GmbH relevanten Fremdwährungen entwickelten sich wie folgt:

Mittelkurs zum Stichtag (1 EURO =) 31.12.2010 31.12.2009
China (CNY) 8,8220 9,8350
Dänemark (DKK) 7,4535 7,4418
Großbritannien (GBP) 0,8608 0,8881
Indien (INR) 59,7580 67,0400
Kanada (CAD) 1,3322 1,5128
Norwegen (NOK) 7,8000 8,3000
Polen (PLN) 3,9750 4,1045
Russland (RUB) 40,8200 43,1540
Schweden (SEK) 8,9655 10,2520
Schweiz (CHF) 1,2504 1,4836
Singapur (SGD) 1,7136 2,0194
Thailand (THB) 40,1700 47,9860
USA (USD) 1,3362 1,4406

Erläuterungen zur Bilanz

Vorräte

In den fertigen Erzeugnissen und Waren sind keine Handelswaren enthalten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegen verbundene Unternehmen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sämtlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten in voller Höhe Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (i. Vj. TEUR 2.945), davon TEUR 0 (i. Vj. TEUR 1) gegenüber Gesellschaftern.

Flüssige Mittel

Die flüssigen Mittel betreffen in voller Höhe den Kassenbestand.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital in Höhe von TEUR 15.000 wird von der Pfleiderer Holzwerkstoffe Gschwend GmbH, Neumarkt, gehalten. Die satzungsmäßigen Rücklagen und der Gewinnvortrag aus Vorjahren sind im Geschäftsjahr unverändert. Auf Grund des Ergebnis- und Beherrschungsvertrags ist das Eigenkapital im Geschäftsjahr somit ebenfalls unverändert.

Der Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 17.538 wurde an die Pfleiderer Holzwerkstoffe Gschwend GmbH, Neumarkt, abgeführt. Die Gewinnabführung wurde über das bei der Konzernmutter Pfleiderer Aktiengesellschaft, Neumarkt, geführte konzerninterne Verrechnungskonto gebucht, da Forderungen und Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführungen in der Gruppe gegeneinander aufgerechnet werden.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, Tantiemen, Abfindungen, Drohverluste auf den Auftragsbestand, Jahresabschlusskosten, Jubiläum, Arbeitszeitflexibilisierung, Archivierungskosten, Berufsgenossenschaftsbeiträge sowie Urlaub und Überstunden.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit den Rückzahlungsbeträgen angesetzt und haben Restlaufzeiten bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten in Höhe von TEUR 2.939 (i. Vj. 3.369) Liefer- und Leistungsschulden.

Von den Steuerverbindlichkeiten entfallen auf Lohn- und Kirchensteuer TEUR 56 (i. Vj. 51).

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Zusammensetzung der Bruttoumsatzerlöse nach geographischen Regionen sowie Konzern und Konzernfremde zeigt folgende Übersicht:

2010
TEUR
2009
TEUR
Umsätze mit Konzernfremden
Inland 3.833 20.741
Ausland 2.054 22.418
5.887 43.159
Umsätze im Konzern
Inland 62.852 1.621
Ausland 0 27.549
62.852 29.170
Bruttoumsätze 68.739 72.329
Abzüglich
Erlösschmälerungen 32 -968
Nettoumsatzerlöse 68.771 71.361

Sonstige betriebliche Aufwendungen und Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 7.221 enthalten im Wesentlichen Weiterberechnungen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 3.056 (i. Vj. TEUR 2.971). Des Weiteren sind TEUR 179 (i. Vj. TEUR 1) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, TEUR 76 (i. Vj. TEUR 8) Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen, TEUR 56 (i. Vj. TEUR 250) Erträge aus Schadensfällen, TEUR 36 (i. Vj. TEUR 20) Erträge aus Anlagenabgängen und TEUR 23 (i. Vj. TEUR 23) Erträge aus Versicherungsentschädigungen für ausgefallene Forderungen enthalten. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind TEUR 3.318 (i. Vj. TEUR 576) periodenfremde Erträge enthalten, die im Wesentlichen aus Erträge aus Rückerstattungen von der Pfleiderer Aktiengesellschaft, Neumarkt für Stromsteuer der Jahre 2007 - 2009 (TEUR 2.971), aus Erträge aus der Prämienrückerstattung für Maschinenversicherung des Jahres 2009 (TEUR 162), aus Erträge für Rückerstattung der Konzessionsabgabe 2009 (TEUR 138), aus Erträge aus der Ausbuchung von verjährten Verbindlichkeiten (TEUR 28) und Erträge aus Rückerstattung für Stromsteuer 2009 vom Hauptzollamt Regensburg (TEUR 18) bestehen.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Forderungsverlusten in Höhe von TEUR 30 (i. Vj. TEUR 0), Aufwendungen aus Anlagenabgängen von TEUR 18 (i. Vj. 0) und Aufwendungen aus Schadensfällen von TEUR 14 (i. Vj. 3) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 2.938 (i. Vj. TEUR 270) enthalten, die im Aufwendungen aus Stromsteuernachzahlung für die Jahre 2007 - 2008 an das Hauptzollamt Regensburg in Höhe von TEUR 2.088, Aufwendungen aus Stromsteuergutschriften an die Unitherm Baruth GmbH, Baruth für 2007 -2009 (TEUR 717) und Nachbelastungen für Maschinenversicherung 2007 und 2008 (TEUR 133) betreffen.

Zinsergebnis

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind 1 Tsd. Euro (Vj. 0 Tsd. Euro) aus Aufzinsungen enthalten.

Außerordentliches Ergebnis

Im Außerordentlichen Ergebnis sind die erfolgswirksamen Umstellungseffekte auf das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz aus Rückstellungen für Jubiläumsansprüche von -27 Tsd. Euro erfasst. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag sind durch das außerordentliche Ergebnis nicht betroffen.

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Die Konzernholding Pfleiderer Aktiengesellschaft, Neumarkt, hat zusammen mit der Pfleiderer Finance B.V., Deventer (NL) sowie der Pfleiderer Canada Inc., Brunswick (CAN), am 05. Dezember 2006 einen syndizierten Kredit über 400 Mio. EUR und 268,71 Mio. CAD (201,7 Mio. EUR) geschlossen. Im Rahmen des am 08. Januar 2010 abgeschlossenen Refinanzierungsprozesses trat die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) diesem Syndikat bei und stellte aus dem Deutschland-Fonds finanzielle Mittel i. H. von 134,2 Mio. EUR zur Verfügung. Hierbei haftet die Pfleiderer Service GmbH gesamtschuldnerisch zusammen mit diversen weiteren wesentlichen Konzerngesellschaften für die ausstehenden Finanzverbindlichkeiten. Diese betrugen zum Bilanzstichtag 214,7 Mio. EUR, 248,7 Mio. CAD (186,7 Mio. EUR) sowie 218,3 Mio. USD (163,3 Mio. EUR). Der Gesamtbetrag beläuft sich demnach auf 564,7 Mio. Euro (Vj. 445,4 Mio. Euro). Die eigene Haftung ist dabei jedoch auf das frei verfügbare Nettovermögen der Gesellschaft (nach HGB) beschränkt.

Des Weiteren haftet die Gesellschaft gesamtschuldnerisch für das im Juni 2008 von der Pfleiderer AG emittierte Schuldscheindarlehen. Das Nominalvolumen am Bilanzstichtag betrug 154,5 Mio. Euro. Auch hier ist die Haftung auf das frei verfügbare Nettovermögen der Gesellschaft beschränkt.

Außerdem haftet die Gesellschaft gesamtschuldnerisch für die von der Konzernholding Pfleiderer Aktiengesellschaft abgeschlossenen bilateralen Kreditvereinbarungen mit der UniCredit Bank AG (EUR 14,9 Mio. EUR) und der WestLB AG (10 Mio. EUR), sowie für die von der Pergo (Europe) AB abgeschlossene bilaterale Kreditvereinbarung mit der Nordea Bank AB (publ) über 269 Mio. SEK. Auch hier ist die Haftung auf das frei verfügbare Nettovermögen der Gesellschaft beschränkt.

Aufgrund der Fortschritte der finanziellen Restrukturierung der Pfleiderer Gruppe gehen wir nicht von einer Inanspruchnahme aus.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten der Pfleiderer Gruppe sind durch Anteilsverpfändungen, Sicherungsübereignungen von Anlage- und Umlaufvermögen, Grundschulden und Sicherungsabtretung von Forderungen bei der Gesellschaft besichert.

Ergebnisabführungsvertrag/Beherrschungsvertrag:

Mit Wirkung zum 01. Januar 2006 wurde ein Ergebnisabführungs- und Beherrschungsvertrag mit der Pfleiderer Holzwerkstoffe Gschwend GmbH, Neumarkt, abgeschlossen. Der Ergebnisabführungs- und Beherrschungsvertrag ist im Handelsregister eingetragen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Miet-, Pacht-, Leasing-, und sonstigen Verpflichtungen werden in den folgenden Geschäftsjahren fällig:

2010
TEUR
2011 2.088
2012 216
2013 188
2014 121
2.613

Davon sind im Jahr 2011 TEUR 762 für Verpflichtungen innerhalb des Konzerns.

Beschäftigte

Die Belegschaft der Gesellschaft betrug im Jahresdurchschnitt wie folgt:

2010
Anzahl
Angestellte 32
Gewerbliche Arbeitnehmer 78
Auszubildende 2
115

Abschlussprüfer

Das Honorar für das Geschäftsjahr für den Abschlussprüfer setzt sich wie folgt zusammen:

2010
TEUR
Abschlussprüfungsleistungen 14
Anderen Bestätigungsleistungen 18
Steuerberatungsleistungen 0
Sonstige Leistungen 0
32

Organe der Gesellschaft

Geschäftsführer und Bezüge

 

Dr. Hans Georg Huster, Geschäftsführer Technik

 

Rainer Zumholte, Geschäftsführer Vertrieb 1 (ab 02.03.2010)

 

Jürgen Cappell, Kaufmännischer Geschäftsführer 1 (bis 12.04.2010)

1 Geschäftsführer ist nicht bei der Gesellschaft angestellt und erhält weder Bezüge noch werden der Gesellschaft Umlagen berechnet.

Von der Befreiung nach § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.

Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Pfleiderer AG, Neumarkt, zum 31. Dezember 2010 einbezogen. Der Konzernabschluss der Pfleiderer AG, Neumarkt, wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

 

Neumarkt, den 15. Februar 2012

Pfleiderer Faserplattenwerk Baruth GmbH
(vormals Kunz Faserplattenwerk Baruth GmbH)

Die Geschäftsführung

Rainer Zumholte

Dr. Björn König

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

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Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

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