E.ON Rhein-Ruhr Werke GmbH
Selbe AdresseBau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und Telekommunikation
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gareth Elwyn Howells seit 23.1.2026 | Geschäftsführer |
Hendrik Schneider seit 21.1.2026 | Prokura |
Markus Johann Mader seit 26.11.2025 | Geschäftsführer |
Klaus Kortmann seit 16.9.2025 | Prokura |
Peter Sennekamp seit 16.9.2025 | Prokura |
Christian Thönes seit 15.7.2025 | Prokura |
Andreas Dr. Klesse seit 28.1.2025 | Geschäftsführer |
Marten Bunnemann seit 16.9.2024 | Geschäftsführer |
Anna Helene Jasper-Martens seit 5.5.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% | |
etalon GmbHAufgelöst | 32.35% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
E.ON Energy Infrastructure Solutions GmbH (vormals: E.ON Business Solutions GmbH)EssenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024bis 15. Februar 2024:
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| in Mio. EUR | 31.12.2024 | % | 31.12.2023 | % |
| Anlagevermögen | 161,2 | 70 | 157,4 | 62 |
| Umlaufvermögen | 70 | 30 | 97,4 | 38 |
| Aktiva | 231,2 | 100 | 254,8 | 100 |
| Eigenkapital | 0 | - | 0 | - |
| Rückstellungen | 27,1 | 12 | 36,2 | 14 |
| Verbindlichkeiten | 204 | 88 | 218,6 | 86 |
| PRAP | 0,1 | - | 0 | - |
| Passiva | 231,2 | 100 | 254,8 | 100 |
Die E.ON Energy Infrastructure Solutions GmbH hat im aktuellen Geschäftsjahr 2024 12,59% an der Naked Energy Limited (5.7 Mio. €) erworben, Die Transaktion führt zu einer Erhöhung des Finanzanlagevermögens der Gesellschaft.
Im Umlaufvermögen wirkt wesentlich die Forderung aus der Verlustübernahme gegenüber der Gesellschafterin E.ON Beteiligungen GmbH (31,8 Mio. €), die im Jahr 2024 geringer ausfällt als im Vorjahr (72,6 Mio. €).
Die gesunkenen Verbindlichkeiten sind insbesondere auf die gegenüber dem Vorjahr (33,1 Mio. €) geringere Verlustübernahme im Jahr 2024 (5,9 Mio. €) von der E.ON Business Solutions Deutschland GmbH zurückzuführen.
Der Bilanzposten Rückstellungen ist im Wesentlichen aufgrund niedrigerer Rückstellungen für Pensionen (¬9,8 Mio. €) im Vergleich zum Vorjahr, aufgrund einer Dotierung ins Deckungsvermögens i.H.v. 7Mio. €, gesunken., Der Bilanzposten Sonstige Rückstellungen ist zum 31.12.2024 (10,5 Mio. €) vergleichbar zum Vorjahr.
2.7. Finanzielle Leistungsindikatoren
EIS wird in den Konzernverbund der E.ON SE, Essen, einbezogen, welche ihre Gesellschaften auf Segmentebene nach Kennzahlen auf Basis der International Financial Reporting Standards (IFRS) steuert. Zur internen Steuerung und als Indikator für die nachhaltige Ertragskraft verwendet E.ON seit dem Geschäftsjahr 2022 ein um außergewöhnliche Effekte bereinigtes Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA), welches auf Basis der IFRS-Rechnungslegung ermittelt wird. Das bereinigte EBITDA nach IFRS ist der bedeutsamste Leistungsindikator für die EIS. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren sind in der Gesellschaft von untergeordneter Bedeutung.
Das bereinigte EBITDA beträgt für 2024 -15,4 Mio. € (Vorjahr -30,4 Mio. €) und es zeigt sich eine Verbesserung zum Niveau des Vorjahres. Abweichungen zum Ergebnis nach Steuern gemäß den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (-31,8 Mio. €) ergeben sich aus dem Zinsergebnis (-7,6 Mio. €), der nicht im EBITDA enthaltenen Verlustübernahme von der EBU Deutschland (-5,9 Mio. €) sowie die im IFRS Reporting im neutralen Ergebnis erfassten Effekte aus dem Projekt Future EIS (-4,5 Mio. €). Weitere Abweichungen resultieren aus unterschiedlichen Ansatz- und Bewertungsmethoden (1,3 Mio. €) der Rechnungslegungswerke. Letztere sind insbesondere auf die Darstellung und Bewertung von Leasingsachverhalten und die unterschiedliche Ermittlung der Höhe der ergebniswirksamen Zuführung zu den Personalrückstellungen zurückzuführen.
2.8. Prognosebericht
Mit Blick auf Deutschland erwartet die OECD für die Jahre 2025 und 2026 ein BIP-Wachstum von 0,7 Prozent und von 1,2 Prozent. Mitte des Jahres sind die Experten noch von leicht höheren Wachstumsraten ausgegangen. Als Begründung für die schlechteren Erwartungen werden unter anderem der Fachkräftemangel und ein schwacher Binnenkonsum genannt. In den Prognosen sind niedrige Inflationsraten (2025: 2,0 Prozent und 2026: 1,9 Prozent) und steigende Löhne berücksichtigt, die die Realeinkommen und den privaten Verbrauch stützen sollen.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr lag das bereinigte EBITDA für das Holding- und Steuerungsgeschäft unter dem prognostizierten Wert. Grund hierfür ist der Aufbau von Personal, insbesondere im Steuerungsbereich EIS Germany.
Für das Geschäftsjahr 2025 gehen wir von einer leichten Verbesserung des bereinigten EBITDA der Gesellschaft im Vergleich zum Vorjahr aus.
3. Risikobericht
3.1. Risiken & Chancenmanagement
EIS ist in das konzernweite Risikomanagementsystem (ERM) eingebunden. Das Risikomanagementsystem beinhaltet im Wesentlichen Regelungen über einheitliche Planungs- und Controllingprozesse, Richtlinien und Berichtssysteme sowie die Risikoberichterstattung. Darüber hinaus ist das konzernweite Kreditrisikomanagement ein fester Bestandteil des Risikomanagementsystems. Ziel des Risikomanagementsystems ist, die Unternehmensleitung in die Lage zu versetzen, frühzeitig Risiken zu erkennen und rechtzeitig gegensteuern zu können. Die Wirksamkeit des Risikomanagementsystems wird durch unabhängige interne und externe Prüfungen überwacht.
Gemäß den Bestimmungen des ERM zur Einrichtung eines Überwachungs- und Risikofrüherkennungssystems hat EIS eine Risiko-Governance-Struktur mit entsprechenden Richtlinien und Prozessen eingerichtet, die eine geeignete Risikoüberwachung, -aufdeckung und -verringerung gewährleisten. Die Geschäftsführung stellt die Umsetzung und Einhaltung der beschlossenen Risikostrategie im Geschäfts- und Kreditrisikobereich sicher und entwickelt diese weiter.
3.2. Risikolage
Im Zuge ihrer geschäftlichen Aktivitäten ist EIS einer Reihe von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit ihrem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Für EIS bestehen im Wesentlichen folgende Risiken, die in abnehmender Bedeutungsreihenfolge aufgeführt sind:
| ― |
Externe Risiken im Zusammenhang mit den politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen (z.B. Änderung der regulatorischen Vorgaben), |
| ― |
Strategische Risiken und Markt- bzw. Marktpreisänderungsrisiken (z.B. Margenrisiken, Beschaffungsrisiken, IT/Cyber-Risiken), |
| ― |
Operative Risiken aus dem Bau & Betrieb der Anlagen (z.B. ungeplante Stillstände, Risiken aus Ersatzbeschaffung, Kundenausfälle). |
Die Gesellschaft ergreift unter anderem die folgenden Maßnahmen, um diesen Risiken zu begegnen:
| ― |
Verfolgung von Gesetzgebung und Rechtsprechung und Vorgabe detaillierter Geschäfts- und Verfahrensanweisungen, |
| ― |
Regelmäßige Wartung und Revision der Anlagen sowie der Abschluss geeigneter Versicherungen, |
| ― |
Effizientes Projekt- und Kreditrisikomanagement und Aufbau von technologischen Sicherungsmaßnahmen, auch mittels des Einsatzes von IT- und Cyber-Sicherheits-Experten. |
Die beschriebenen Risiken haben sich im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich verändert. Das Geschäftsmodell hat sich auch in der Covid-19-Pandemie als robust und krisenfest erwiesen. Es wurden keine wahrscheinlichen Risiken identifiziert, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten.
4. Chancenbericht
Durch die Dekarbonisierung der Volkswirtschaften steht die Energiewirtschaft vor einer Schlüsseldekade des Wachstums. Mit Themen wie Erneuerbare Energien, E-Mobilität und Wasserstoff im Zuge der weltweiten Dekarbonisierung ist die Energiebranche zum wichtigen Problemlöser für die größte Herausforderung der Menschheit im 21. Jahrhundert geworden. In diesem Kontext werden die Energiesysteme zunehmend von digitalen und vernetzten Anwendungen und Lösungen geprägt. Netze, Produkte und Kundenschnittstellen, aber auch interne Prozesse in den Energieunternehmen werden digitalisiert.
Steigende und volatile Energiepreise bedrohen die wirtschaftliche Handlungsfähigkeit von Industrieunternehmen und damit verbunden auch die Versorgungssicherheit in der Bundesrepublik. Vor diesem Hintergrund ergeben sich Möglichkeiten, die Dekarbonisierungsbemühungen der Industrieunternehmen zu beschleunigen und auf neue innovative Technologien zu setzen sowie vermehrt in die erneuerbare Eigenerzeugung zu investieren.
Chancen ergeben sich in abnehmender Reihenfolge insbesondere aus der Digitalisierung und Integration des Lösungsportfolios für Geschäftskunden, aus regulatorischen Änderungen sowie aus weiteren Maßnahmen und gesetzlichen Vorgaben zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Reduzierung der CO2 -Emissionen in den Bereichen Gewerbe, Industrie und öffentlicher Sektor. Zusätzliches Potential für die von der Gesellschaft angebotenen Eigenerzeugungslösungen auf Basis erneuerbarer Energien sieht die Gesellschaft in dem zunehmenden Wunsch ihrer Kunden nach resilienten Versorgungssystemen für ihre Produktion und Infrastruktur. Gerade PV basierte Lösungen mit Speicher und Geothermie bieten hier ein für die Gesellschaft interessantes zusätzliches Marktpotential.
EIS wird über ihre bestehenden Tochterunternehmen von dieser Entwicklung profitieren. Im Ergebnis hat sich die Chancensituation der EIS leicht verbessert, hängt aber kurz- bis mittelfristig von der konkreten Ausgestaltung und Wirksamkeit der Maßnahmen zur Erreichung der Klimaschutzziele sowie den weiteren geopolitischen Entwicklungen ab.
E.ON Energy Infrastructure Solutions GmbH
Die Geschäftsführung
Marten Bunnemann
Dr. Jörn van Halteren
Bilanz
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang
Allgemeine Grundlagen
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Aktiva
Passiva
Erläuterung zur Bilanz
Anlagevermögen
Umlaufvermögen
Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung
Eigenkapital
Rückstellungen
Verbindlichkeiten
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
Sonstige betriebliche Erträge
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibungen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Finanzergebnis
Erträge aus Verlustübernahme
Sonstige Angaben
Angaben nach Energiewirtschaftsgesetz
Durchschnittliche Beschäftigungszahl
Organe der Gesellschaft
Bezüge der Geschäftsführung
Honorar des Abschlussprüfers
Entwicklung des Anlagevermögens
Angaben zum Beteiligungsbesitz gemäß § 285 Nr. 11 und 11a HGB
| in T€ | 31.12.2024 | 31.12.2023 |
| Anlagevermögen | 161.219 | 157.366 |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 529 | - |
| Sachanlagen | 699 | 783 |
| Finanzanlagen | 159.991 | 156.583 |
| Umlaufvermögen | 70.038 | 97.407 |
| Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 70.038 | 97.407 |
| Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung | 27 | - |
| Aktiva | 231.284 | 254.773 |
| Eigenkapital | 25 | 25 |
| Gezeichnetes Kapital | 25 | 25 |
| Rückstellungen | 27.126 | 36.163 |
| Verbindlichkeiten | 204.027 | 218.585 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 106 | - |
| Passiva | 231.284 | 254.773 |
| in T€ | 2024 | 2023 |
| Umsatzerlöse | 32.637 | 28.503 |
| Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen und Leistungen | - | -2.457 |
| Andere aktivierte Eigenleistungen | - | 813 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 3.354 | 3.134 |
| Materialaufwand | -2.245 | -6.994 |
| Personalaufwand | -25.241 | -28.029 |
| Abschreibungen | -187 | -1.806 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -27.544 | -25.071 |
| Finanzergebnis | -12.590 | -40.729 |
| Ergebnis nach Steuern | -31.816 | -72.636 |
| Erträge aus Verlustübernahme | 31.816 | 72.636 |
| Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag | - | - |
Allgemeine Grundlagen
Die E.ON Energy Infrastructure Solutions GmbH mit Sitz in Essen wird beim Amtsgericht Essen unter der Nummer HRB 24347 im Handelsregister geführt.
Der Jahresabschluss wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in Verbindung mit dem GmbH-Gesetz (GmbHG) sowie des Gesetzes über die Elektrizitäts- und Gasversorgung (EnWG) aufgestellt.
Die E.ON Energy Infrastructure Solutions GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.
Teilweise werden die Erleichterungen für mittelgroße Gesellschaften bezüglich der Anhangsangaben in Anspruch genommen.
Der Jahresabschluss wird in Euro (€) aufgestellt, die Beträge werden in Tausend Euro (T€) angegeben.
Um die Klarheit und Übersichtlichkeit der Darstellung zu verbessern, werden einzelne Posten gemäß § 265 Abs. 7 Nr. 2 HGB in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen und erläutert.
Die E.ON Energy Infrastructure Solutions GmbH erbringt energiespezifische Dienstleistungen innerhalb einer Gruppe verbundener Elektrizitäts- und Gasunternehmen und fällt damit unter § 6b EnWG.
Gemäß § 291 HGB ist die E.ON Energy Infrastructure Solutions GmbH von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss sowie einen Konzernlagebericht gemäß § 290 HGB aufzustellen, befreit. Die E.ON Energy Infrastructure Solutions GmbH und ihre Tochterunternehmen werden in den befreienden Konzernabschluss der E.ON SE, Essen (HRB 28196), einbezogen.
Die E.ON SE ist das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Konzernabschluss und Konzernlagebericht werden nach § 325 HGB im Unternehmensregister bekannt gemacht.
Die E.ON SE stellt den Konzernabschluss entsprechend § 315e HGB nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften auf, wie sie von der Europäischen Kommission für die Anwendung in der Europäischen Union übernommen wurden (IFRS).
Die E.ON Energy Infrastructure Solutions GmbH hat im aktuellen Geschäftsjahr 2024 12,59% an der Naked Energy Limited erworben.
Die E.ON Energy Infrastructure Solutions GmbH hat ihren Teilbetrieb B2B Solutions Germany gemäß § 123 Abs. 3 Nr. 1 Umwandlungsgesetz (UmwG) mit wirtschaftlicher Wirkung zum 1. Juli 2023 auf die E.ON Business Solutions Deutschland GmbH übertragen. Die Eintragung der Ausgliederung erfolgte am 4. Oktober 2023 im Handelsregister.
Aufgrund der erfolgten Ausgliederung sind die Zahlen in der Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 nicht mit den entsprechenden Vorjahreszahlen der E.ON Energy Infrastructure Solutions GmbH vergleichbar.
Der Gesellschaft entstehen Aufwendungen aus dem konzerninternen Bezug von IT-Dienstleistungen. Ein Teil dieser Aufwendungen wird wirtschaftlich nicht durch die Gesellschaft verursacht und ist vielmehr in einer vereinfachten konzerninternen Verrechnungslogik begründet. In diesem Zusammenhang agiert die E.ON Energy Infrastructure Solutions GmbH als Verteiler und Zahlstelle gegenüber dem IT-Dienstleister für die ihr aus Steuerungsgesichtspunkten zugeordneten Gesellschaften. Da es sich hierbei lediglich um einen durchlaufenden Posten handelt, haben diese internen Weiterverrechnungen keine Auswirkungen auf die Gewinn- und Verlustrechnung.
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Aktiva
Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert und bei zeitlich begrenzter Nutzung planmäßig linear abgeschrieben.
Die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen enthalten neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens.
Den planmäßigen Abschreibungen liegen im Wesentlichen die folgenden betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern zugrunde:
| Technische Anlagen und Maschinen | 2 bis 30 Jahre |
| Andere Anlagen, Betriebs‐ und Geschäftsausstattung | 2 bis 13 Jahre |
Abnutzbare Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von bis zu 250 € werden im Zugangsjahr voll aufwandswirksam erfasst. Für Anlagenzugänge wird ein Sammelposten gebildet, wenn die Anschaffungskosten für den einzelnen Vermögensgegenstand mehr als 250 € und bis zu 1.000 € betragen. Der jeweilige Sammelposten wird im Jahr der Bildung und in den folgenden vier Geschäftsjahren mit jeweils einem Fünftel abgeschrieben.
Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit den ihnen beizulegenden niedrigeren Werten angesetzt. Die Herstellungskosten 0 enthalten neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit ihren Nennbeträgen abzüglich angemessener Wertberichtigungen bilanziert. Es werden alle erkennbaren Einzelrisiken berücksichtigt. Unverzinsliche und unterverzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit ihren Barwerten bilanziert.
Forderungen für noch nicht in Rechnung gestellte Lieferungen und Leistungen werden mittels anerkannter Schätzverfahren zum Bilanzstichtag abgegrenzt.
Zur Erfüllung von Verpflichtungen aus der betrieblichen Altersversorgung sowie aus Altersteilzeitguthaben und Sabbaticalvereinbarungen der Mitarbeiter sind entsprechende Mittel in Fondsanteilen sowie in Festgeldern angelegt. Die Fondsanteile werden vom E.ON Pension Trust e.V., Essen, und die Festgelder bezüglich Altersteilzeitguthaben und Sabbaticalvereinbarungen von der Energie-Sicherungstreuhand e.V., Hannover, treuhänderisch für die E.ON Energy Infrastructure Solutions GmbH verwaltet.
Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Das Deckungsvermögen teilt sich auf in am aktiven Markt gelistetes Vermögen (ca. 60 %) und nicht am aktiven Markt gelistetes Vermögen (ca. 40 %). Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens wird, soweit es sich um am aktiven Markt gelistetes Vermögen handelt, durch die beauftragten Verwaltungsgesellschaften unter Zuhilfenahme von Börsenkursen bewertet. Sofern es sich um nicht am aktiven Markt gelistetes Vermögen handelt, werden die Werte mit Hilfe allgemein anerkannter Bewertungsmethoden, wie zum Beispiel des Discounted-Cash-Flow-Verfahrens bei Immobilienbewertungen, unter Verwendung branchenspezifischer Annahmen zum Abschlussstichtag abgeleitet. Die Bewertungsannahmen, wie Zinssätze, werden von der jeweiligen Verwaltungsgesellschaft, respektive die dort beauftragten Gutachter, ermittelt.
Die betreffenden Vermögensgegenstände dienen ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen und sind dem Zugriff der übrigen Gläubiger entzogen. Sie sind gemäß § 246 Abs. 2 HGB mit den zugrunde liegenden Verpflichtungen zu verrechnen. Entsprechend wird mit den zugehörigen Aufwendungen und Erträgen aus Zinseffekten und aus dem zu verrechnenden Vermögen verfahren. Der die Verpflichtungen übersteigende beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens wird als aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung auf der Aktivseite der Bilanz ausgewiesen.
Passiva
Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennbetrag angesetzt.
Rückstellungen tragen allen erkennbaren Risiken im Rahmen der handelsrechtlichen Vorschriften ausreichend Rechnung und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer originären Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst.
Die Bewertung der Pensionen und pensionsähnlichen Verpflichtungen erfolgt nach dem international anerkannten Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Methode). Nach diesem Verfahren errechnet sich die Höhe der Pensionsverpflichtungen aus der zum Bilanzstichtag erdienten Anwartschaft unter Berücksichtigung eines Gehalts-/Karrieretrends und einer Rentendynamik. Für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungensowie der Deputate, die Altersversorgungscharakter haben, wird der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren zugrunde gelegt.
Die Bewertung der vergleichbar langfristig fälligen sonstigen Rückstellungen erfolgt ebenfalls nach dem international anerkannten Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Methode) unter Berücksichtigung eines Gehalts-/Karrieretrends. Zur Diskontierung der Jubiläums-, Treueurlaubs- und Sterbegeldverpflichtungen sowie der Verpflichtungen aus dem Übergangsgeld wird der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzins der vergangenen sieben Jahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren zugrunde gelegt.
Den versicherungsmathematischen Rückstellungsberechnungen liegen als Rechnungsgrundlagen die Richttafeln 2018 G von K. Heubeck zugrunde. Als Bewertungsendalter werden grundsätzlich die frühestmöglichen Altersgrenzen in der gesetzlichen Rentenversicherung unter Berücksichtigung der Regelungen des RV Altersgrenzenanpassungsgesetzes vom 20. April 2007 herangezogen. Für Mitarbeiter mit abgeschlossenen Altersteilzeit- oder Vorruhestandsvereinbarungen wird das vertraglich vereinbarte Endalter berücksichtigt. Des Weiteren werden branchenübliche Fluktuationswahrscheinlichkeiten verwendet.
Der Rückstellungsbewertung liegen folgende Annahmen zugrunde:
| 31.12.2024 | 31.12.2023 | |
| Gehalts-/Karrieretrend | 2,95 % p.a. | 2,95 % p.a. |
| Gehalts-/Karrieretrend Altersteilzeitverpflichtungen | 2,95 % p.a. | 2,95 % p.a. |
| Rentendynamik - andere Anspruchsberechtigte, die nicht einer vereinbarten Garantieanpassung unterliegen | 2,20 % p.a. | 2,20 % p.a. |
| Dynamik der Deputatsleistung | 2,20 % p.a. | 2,20 % p.a. |
| Rechnungszins Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 1,90 % p.a. | 1,82 % p.a. |
| Rechnungszins Jubiläums- und Treueurlaubsverpflichtungen sowie Sterbegeld- und Übergangsgeldverpflichtungen | 1,97 % p.a. | 1,74 % p.a. |
| Rechnungszins Altersteilzeitverpflichtungen | 1,49 % p.a. | 1,08 % p.a. |
| Rechnungszins Vorruhestandsverpflichtungen | 1,49 % p.a. | 1,08 % p.a. |
Aus der Übernahme von Versorgungsverpflichtungen im Rahmen des Mitarbeiterwechsels im E.ON-Konzern bestehen Freistellungsansprüche gegenüber der E.ON SE. Die Bewertung der Freistellungsforderung erfolgt analog der Bewertung der zugrundeliegenden Versorgungsverpflichtung. Die Freistellungsforderung wurde unter den Ausleihungen im Finanzanlagevermögen ausgewiesen.
Zum 31. Dezember 2024 hat die Gesellschaft den Freistellungsanspruch und die korrespondierende Versorgungsverpflichtung ausgebucht, da keine Inanspruchnahme aus der gesamtschuldnerischen Haftung droht. Ergebniseffekte ergaben sich nicht.
Rückstellungen für Restrukturierungsmaßnahmen werden angesetzt, soweit zum Bilanzstichtag die Verpflichtung zur Restrukturierung durch Verabschiedung eines detaillierten Restrukturierungsplans formalisiert wurde. Die Rückstellungen für Restrukturierung enthalten ausschließlich solche Ausgaben, die im Zuge der Restrukturierung entstehen und nicht mit den laufenden bzw. zukünftigen Aktivitäten des Unternehmens im Zusammenhang stehen.
Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag und erhaltene Anzahlungen zu ihrem Nennbetrag angesetzt.
Verbindlichkeiten für noch nicht in Rechnung gestellte Lieferungen und Leistungen werden mittels anerkannter Schätzverfahren zum Bilanzstichtag abgegrenzt und mit geleisteten Abschlagszahlungen verrechnet. Fremdwährungsverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden am Abschlussstichtag ohne Beachtung des Höchstwert- bzw. Realisationsprinzips zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet.
Erläuterung zur Bilanz
Anlagevermögen
Die in der Bilanz zusammengefasst ausgewiesenen Posten des Anlagevermögens und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr werden in einer gesonderten Aufstellung - Entwicklung des Anlagevermögens - dargestellt. Sie ist integraler Bestandteil des Anhangs.
Die E.ON Energy Infrastructure Solutions GmbH hat im aktuellen Geschäftsjahr 2024 12,59% an der Naked Energy Limited (5.670 T€) erworben.
Die Aufstellung des Anteilsbesitzes der E.ON Energy Infrastructure Solutions GmbH ist in einer gesonderten Aufstellung - Anteilsbesitzliste - ersichtlich, die integraler Bestandteil des Anhangs ist.
Aus der Übernahme von Versorgungsverpflichtungen im Rahmen des Mitarbeiterwechsels im E.ON Konzern bestand ein Freistellungsanspruch gegen die E.ON SE, Essen, als Gesamtrechtsnachfolgerin der MEON Pensions GmbH & Co. KG. Zum 31. Dezember 2024 hat die Gesellschaft den Freistellungsanspruch und die korrespondierende Versorgungsverpflichtung in Höhe von 2.554 T€ (Vorjahr 2.480 T€) ausgebucht, da keine Inanspruchnahme aus der gesamtschuldnerischen Haftung droht.
Umlaufvermögen
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
| in T€ | 31.12.2024 | 31.12.2023 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 309 | 806 |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 65.882 | 95.864 |
| davon gegen die Gesellschafterin | 31.816 | 72.636 |
| davon aus Verlustübernahme | 31.816 | 72.636 |
| davon gegen übrige verbundene Unternehmen | 34.066 | 23.228 |
| davon aus Lieferungen und Leistungen | 33.725 | 23.125 |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 3.847 | 737 |
| 70.038 | 97.407 |
Zum Stichtag bestanden Forderungen aus der umsatzsteuerlichen Organschaft gegenüber der E.ON SE in Höhe von 272 T€ (Vorjahr Verbindlichkeiten 389 T€).
Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen vor allem gegen der Gesellschafterin E.ON Beteiligungen GmbH, Essen, und resultieren aus der Verlustübernahme. Forderungen gegen die übrigen verbundenen Unternehmen resultieren aus Weiterbelastungen von Personal- und Verwaltungskosten.
In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind keine Forderungen mit einer Laufzeit von über einem Jahr enthalten. Zum 31.12.2024 haben alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.
Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung
Aus der Verrechnung des beizulegenden Zeitwerts des Deckungsvermögens im Zusammenhang mit Pensionsverpflichtungen ergibt sich im Geschäftsjahr 2024 ein aktiver Unterschiedsbetrag, der sich wie folgt zusammensetzt:
| in T€ | 31.12.2024 | 31.12.2023 |
| Versorgungsverpflichtungen, die durch den Treuhandvertrag Past Service gesichert sind | ||
| Erfüllungsbetrag | -483 | - |
| Beizulegender Zeitwert des Deckungsvermögens | 510 | - |
| Nettowert | 27 | - |
| 27 | - |
Das Deckungsvermögen ist im Rahmen des CTA Treuhandvertrag „Past Service“ beim E.ON Pension Trust e.V., Essen, in Fondsvermögen angelegt. Die Anschaffungskosten der Fondsanteile betragen 490 T€ (Vorjahr 463 T€).
Eigenkapital
Das gezeichnete Kapital der E.ON Energy Infrastructure Solutions GmbH, das von der Alleingesellschafterin E.ON Beteiligungen GmbH gehalten wird, beläuft sich unverändert auf 25 T€.
Ein abführungsgesperrter Betrag gemäß § 268 Abs. 8 HGB resultiert zum Bilanzstichtag aus der Bewertung des Deckungsvermögens zum beizulegenden Zeitwert und beläuft sich auf 1.301 T€ (Vorjahr 1.006 T€).
Aufgrund des vorliegenden negativen Jahresergebnisses kommt im aktuellen Geschäftsjahr die Abführungssperre nicht zur Anwendung.
Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen und ähnlichen Verpflichtungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren (1,90 % p.a.) und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (1,97 % p.a.) beträgt zum Bilanzstichtag 637 T€ (Vorjahr: 692 T€). Eine Abführungssperre besteht für diesen Sachverhalt nicht.
Rückstellungen
| in T€ | 31.12.2024 | 31.12.2023 |
| Rückstellungen für Pensionen und pensionsähnliche Verpflichtungen | 16.665 | 26.456 |
| Sonstige Rückstellungen | 10.461 | 9.707 |
| 27.126 | 36.163 |
Die Rückstellungen für Pensionen und pensionsähnlichen Verpflichtungen decken die Versorgungsverpflichtungen gegenüber ehemaligen und noch tätigen Mitarbeitern ab. Die Finanzierung erfolgt teils durch den Arbeitgeber und im Rahmen von Gehaltsumwandlungen teils durch die Arbeitnehmer.
| in T€ | 31.12.2024 | 31.12.2023 |
| Versorgungsverpflichtungen, die durch den Treuhandvertrag Past Service gesichert sind | ||
| Erfüllungsbetrag | 483 | 534 |
| Beizulegender Zeitwert des Deckungsvermögens | -510 | -460 |
| Nettowert | -27 | 74 |
| Versorgungsverpflichtungen, die durch den Treuhandvertrag gesichert sind | ||
| Erfüllungsbetrag | 37.450 | 39.732 |
| Beizulegender Zeitwert des Deckungsvermögens | -20.999 | -13.602 |
| davon Fondsanteile | -20.999 | -13.602 |
| Nettowert | 16.451 | 26.130 |
| Deputatsverpflichtungen | 241 | 252 |
| 16.665 | 26.456 |
Die Anschaffungskosten der Fondsanteile betragen 19.854 T€ (Vorjahr 12.875 T€).
Zum 07.11.2024 hat die Gesellschaft unter dem bestehenden Treuhandvertrag eine Dotierung in das Planvermögen beim E.ON Pension Trust e.V., Essen durchgeführt. Die aus diesem Vorgang resultierenden Anschaffungskosten der Fondsanteile des Deckungsvermögens betragen im Geschäftsjahr 7.004 T€.
Zum 31. Dezember 2024 hat die Gesellschaft den Schuldbeitritt und die korrespondierende Versorgungsverpflichtung in Höhe von 2.554 T€ ausgebucht, da keine Inanspruchnahme aus der gesamtschuldnerischen Haftung droht.
Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie folgt:
| in T€ | 31.12.2024 | 31.12.2023 |
| Rückstellungen im Personalbereich | 9.869 | 7.974 |
| Rückstellungen für noch nicht abgerechnete Lieferungen und Leistungen | 526 | 1.602 |
| Übrige sonstige Rückstellungen | 66 | 131 |
| 10.461 | 9.707 |
Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen aus der Restrukturierung in Höhe von 2.268 T€ (Vorjahr: 2.013 T€). Die übrigen Rückstellungen umfassen Rückstellungen für noch nicht abgerechnete Lieferungen und Leistungen (525 T€).
Für die Absicherung der Wertguthaben besteht ein Rahmenvertrag zwischen der E.ON SE, Essen und einem Treuhänder. Mit Wirkung zum 01.10.2020 ist die E.ON Energy lnfrastructure Solutions GmbH dieser Vereinbarung als Arbeitgeber beigetreten und stellt den geforderten Insolvenzschutz sicher. Die finanziellen Mittel zur Absicherung werden aus Vereinfachungsgründen von der E.ON SE, Essen als Treugeber zur Verfügung gestellt. Im Sicherungsfall besteht ein Anspruch auf Erstattung gegen die Gesellschaft.
| in T€ | 31.12.2024 | 31.12.2023 |
| Erfüllungsrückstand aus Altersteilzeitverträgen | ||
| Erfüllungsbetrag | 48 | 232 |
| Nettowert | 48 | 232 |
Verbindlichkeiten
| in T€ | 31.12.2024 | 31.12.2023 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 957 | 295 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 202.667 | 217.829 |
| davon aus Lieferungen und Leistungen | 8.084 | 15.964 |
| davon aus Verlustübernahmen | 5.914 | 33.120 |
| davon aus Verrechnungs- und Finanzverkehr | 188.669 | 168.744 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | - | 3 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 403 | 458 |
| davon aus Steuern | 369 | 341 |
| 204.027 | 218.585 |
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen im Wesentlichen mit 187.717 T€ (Vorjahr 167.926 T€) das konzerninterne Cash-Pooling mit der E.ON SE, Essen.
Zudem sind in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Verbindlichkeiten aus der Verlustübernahme gegenüber der E.ON Business Solutions Deutschland GmbH enthalten.
In den sonstigen Verbindlichkeiten werden im Wesentlichen die Verbindlichkeit aus Lohn- und Kirchensteuer sowie im Rahmen der sozialen Sicherheit ausgewiesen.
Alle Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die Gesellschaft verpflichtete sich im Rahmen des Treuhandvertrags Past Service gegenüber dem E.ON Pension Trust e.V. fortlaufend genügend Treuhandvermögen zur Sicherung der Versorgungsverpflichtungen zu übertragen. Sofern keine ausreichende Sicherung vorliegt, hat der E.ON Pension Trust e.V. einen Anspruch auf Übertragung von Treuhandvermögen gegenüber der Gesellschaft.
Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich auf 14.613 T€. Es handelt sich hierbei im Wesentlichen um Verpflichtungen aus Dienstleistungs- und Mietverträgen.
Hiervon entfallen 13.366 T€ auf verbundene Unternehmen.
Insgesamt haben von den sonstigen finanziellen Verpflichtungen Vertragswerte in Höhe von 12.884 T€ eine Laufzeit von weniger als einem Jahr. Die Laufzeit der übrigen Verpflichtungen beträgt mehr als ein Jahr.
Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
| in T€ | 2024 | 2023 |
| Umsatzerlöse Strom | - | 258 |
| Umsatzerlöse Wärme | - | 339 |
| Umsatzerlöse aus Dienstleistungen | - | 2.649 |
| Überlassung und Nutzung von Betriebsanlagen | - | 4.326 |
| Sonstige Umsatzerlöse | 32.637 | 20.931 |
| 32.637 | 28.503 |
Die Umsatzerlöse der E.ON Energy Infrastructure Solutions GmbH liegen über dem Niveau des Vorjahres. Weggefallene Umsätze aus dem Energielösungsgeschäft aufgrund der Ausgliederung des Teilbetriebes konnten durch höhere Erlöse aus Verrechnungen an Konzerngesellschaften überkompensiert werden.
Sonstige betriebliche Erträge
| in T€ | 2024 | 2023 |
| Erträge aus der Auflösung von Investitionszuschüssen | - | 101 |
| Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen | 1.039 | 1.003 |
| Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens | - | 138 |
| Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen | - | 52 |
| Erträge aus Währungsumrechnungen | 163 | 113 |
| Schadensersatz und Kostenerstattungen | - | 5 |
| Erträge aus Gutschriften für Vorjahre | - | 58 |
| Übrige Erträge | 2.152 | 1.664 |
| 3.354 | 3.134 |
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten 1.243 T€ periodenfremde Erträge. Diese setzen sich vor allem aus Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen zusammen.
Die übrigen Erträge beinhalten konzerninterne Kostenweiterverrechnungen.
Materialaufwand
| in T€ | 2024 | 2023 |
| Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | 69 | 876 |
| Aufwendungen für bezogene Leistungen | 2.176 | 6.118 |
| 2.245 | 6.994 |
Der Rückgang des Materialaufwands gegenüber dem Vorjahr ist auf die Ausgliederung an die E.ON Business Solutions Deutschland GmbH zurückzuführen.
Personalaufwand
| in T€ | 2024 | 2023 |
| Löhne und Gehälter | 21.342 | 20.454 |
| Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 3.899 | 7.575 |
| davon für Altersversorgung | 1.322 | 5.192 |
| 25.241 | 28.029 |
Nicht als Personalaufwand erfasst, sind Beträge, die sich aus der Aufzinsung der Personal-, insbesondere der Pensionsrückstellungen ergeben, diese sind im Finanzergebnis ausgewiesen.
Der Rückgang der Aufwendungen aus Altersversorgung ist auf moderate Veränderungen der Zinssätze zurückzuführen, die der Rückstellungsbewertung zugrunde liegen.
Im Vorjahr sind diese noch ggü. dem Jahr 2022 stark angestiegen, wodurch sich der vergleichsweise hohe Pensionsaufwand ergibt.
Abschreibungen
| in T€ | 2024 | 2023 |
| Abschreibungen auf Gegenstände des Sachanlagevermögens | 187 | 1.806 |
| 187 | 1.806 |
Die Abschreibungen entfallen ausschließlich auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte.
Sonstige betriebliche Aufwendungen
| in T€ | 2024 | 2023 |
| Repräsentations-, Bewirtungs-, und Werbekosten | 1.398 | 1.005 |
| Reisekosten | 999 | 588 |
| Kosten für Instandhaltung und Unterhaltung | 400 | 726 |
| Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens | 39 | 11 |
| Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Umlaufvermögens | 200 | 93 |
| Mieten und Pachten | 885 | 1.088 |
| Fremd- und Dienstleistungen | 14.527 | 14.993 |
| Aufwendungen aus Währungsumrechnungen | 133 | 136 |
| Restrukturierungsmaßnahmen | 1.064 | 172 |
| Prüfungs- und Beratungskosten | 6.223 | 4.737 |
| Jahresabschlusskosten | 27 | 61 |
| Übrige Aufwendungen | 1.642 | 1.431 |
| Sonstige Steuern | 7 | 30 |
| 27.544 | 25.071 |
Die Steigerung der Prüfungs- und Beratungskosten sowie der Restrukturierungsmaßnahmen gegenüber dem Vorjahr resultiert insbesondere aus der strategischen Analyse der Wachstumsstrategie des Energy Infrastructure Solutions Geschäftes im Rahmen des Projektes Future EIS.
Finanzergebnis
| in T€ | 2024 | 2023 |
| Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens | 45 | 152 |
| davon aus verbundenen Unternehmen | 45 | 152 |
| Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 496 | 780 |
| davon aus verbundenen Unternehmen | - | - |
| davon aus der Aufzinsung von Forderungen | - | 8 |
| davon aus der Abzinsung von Rückstellungen | 495 | 397 |
| Abschreibungen auf Finanzanlagen | -35 | - |
| davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen | ||
| (gem. § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB) | -35 | - |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -7.182 | -8.541 |
| davon an verbundene Unternehmen | -7.171 | -8.539 |
| davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen und Verbindlichkeiten | -10 | -2 |
| Aufwendungen aus Verlustübernahmen | -5.914 | -33.120 |
| -12.590 | -40.729 |
Die Aufwendungen aus Verlustübernahme sind aufgrund der Aufnahme der Geschäftstätigkeit der E.ON Business Solutions Deutschland GmbH entstanden.
Die Verlustübernahme war im Vorjahr durch eine außerplanmäßige Wertminderung auf das Umlaufvermögen höher als im lfd. Geschäftsjahr.
Erträge aus Verlustübernahme
Im Rahmen des Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag werden 31.816 T€ (Vorjahr: 72.636 T€) von der E.ON Beteiligungen GmbH, Essen ausgeglichen.
Sonstige Angaben
Angaben nach Energiewirtschaftsgesetz
Es bestanden folgende Geschäfte größeren Umfangs mit verbundenen Unternehmen gemäß § 6b Abs. 2 EnWG:
| ― |
Die E.ON Energy Infrastructure Solutions GmbH ist in das konzerninterne Cash-Pooling mit der E.ON SE, Essen eingegliedert. Zum Bilanzstichtag beläuft sich die Verbindlichkeit aus dem Cash-Pooling auf 187.717 T€. Die Zinsaufwendungen hieraus betragen 7.171 T€. Die entsprechende Verzinsung erfolgt zu marktüblichen Konditionen. |
| ― |
Dienstleistungsverträge mit der E.ON Digital Technology GmbH, Hannover (Aufwendungen in Höhe von 6.937 T€) |
Durchschnittliche Beschäftigungszahl
Die E.ON Energy Infrastructure Solutions GmbH beschäftigte im Berichtszeitraum ohne Berücksichtigung der Geschäftsführung durchschnittlich 182 Mitarbeiter (Vorjahr 176), davon waren 24 leitende und 158 nichtleitende Angestellte.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Die Geschäftsführung der E.ON Energy Infrastructure Solutions GmbH setzt sich wie folgt zusammen:
Marten Bunnemann (CEO) seit dem 1. September 2024
Dr. Jörn van Halteren (CFO)
Dr. Ing. Andreas Klesse (CTO) seit dem 1. Januar 2025
Anna Jasper-Martens (CCO Germany)
Klaas de Gier (CCO International) seit dem 1. Februar 2025
Bezüge der Geschäftsführung
Die Geschäftsführung erhielt keine Bezüge, Kredite oder Vorschüsse von der Gesellschaft.
Honorar des Abschlussprüfers
Die Angaben zum Gesamthonorar des Abschlussprüfers sind in der Gesamtangabe im Konzernabschluss der E.ON SE enthalten.
| in T€ | Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||||
| 01.01.2024 | Zugänge | Abgänge | Umbuchungen | 31.12.2024 | |
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 1.577 | 599 | - | - | 2.176 |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 1.577 | 599 | - | - | 2.176 |
| Technische Anlagen und Maschinen | 1.6801 | - | - | - | 1.680 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 311 | 33 | - | - | 344 |
| Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | -1 | - | - | - | - |
| Sachanlagen | 1.9912 | 33 | - | - | 2.024 |
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 172.479 | 25 | - | - | 172.504 |
| Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 2.481 | - | -2.481 | - | - |
| Beteiligungen | 14.856 | 5.910 | - | - | 20.766 |
| Sonstige Ausleihungen | 12 | - | -12 | - | - |
| Finanzanlagen | 189.828 | 5.935 | -2.493 | - | 193.270 |
| Anlagevermögen | 193.3961 | 6.567 | -2.493 | - | 197.470 |
| in T€ | Kumulierte Abschreibungen | ||||
| 01.01.2024 | Zugänge | Abgänge | Umbuchungen | 31.12.2024 | |
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | -1.577 | -70 | - | - | -1.647 |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | -1.577 | -70 | - | - | -1.647 |
| Technische Anlagen und Maschinen | -908 | -104 | - | - | -1.012 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | -301 | -13 | - | - | -314 |
| Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | - | - | - | - | - |
| Sachanlagen | -1.209 | -117 | - | - | -1.326 |
| Anteile an verbundenen Unternehmen | -18.423 | - | - | - | -18.423 |
| Ausleihungen an verbundene Unternehmen | - | - | - | - | - |
| Beteiligungen | -14.821 | -35 | - | - | -14.856 |
| Sonstige Ausleihungen | - | - | - | - | - |
| Finanzanlagen | -33.244 | -35 | - | - | -33.279 |
| Anlagevermögen | -36.030 | -222 | - | - | -36.252 |
| in T€ | Buchwerte | |
| 31.12.2024 | 31.12.2023 | |
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 529 | - |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 529 | - |
| Technische Anlagen und Maschinen | 669 | 772 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 30 | 11 |
| Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | - | - |
| Sachanlagen | 699 | 783 |
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 154.080 | 154.055 |
| Ausleihungen an verbundene Unternehmen | - | 2.481 |
| Beteiligungen | 5.911 | 35 |
| Sonstige Ausleihungen | - | 12 |
| Finanzanlagen | 159.991 | 156.583 |
| Anlagevermögen | 161.219 | 157.366 |
1 Die Vortragswerte der historischen Anschaffungs- und Herstellungskosten wurden aufgrund einer fehlerhaften Darstellung im Anlagenspiegel des Vorjahresabschlusses korrigiert
Angaben zum Beteiligungsbesitz gemäß § 285 Nr. 11 und 11a HGB
| Gesellschaft | Anteil % |
Eigenkapital in T€ |
Ergebnis in T€ |
|
| OOO E.ON Connecting Energies, Moskau | 1) 3) | 50 | 22 | 1 |
| E. ON Energy Infrastructure Solutions S.r.l., Mailand | 3) | 100 | 53.958 | 14.499 |
| Intelligent Maintenance Systems Limited, Milton Keynes | 1) 3) | 25 | 7.266 | -1.164 |
| E. ON Business Solutions SAS, Levallois-Perret | 3) | 100 | 4.311 | -1.435 |
| E. ON Connecting Energies Limited, Coventry | 1) 3) | 100 | 14.403 | 2.252 |
| Green Sky Energy Limited, Coventry | 1) 3) | 100 | 908 | -1.281 |
| E. ON Control Solutions Limited, Coventry | 1) 3) | 100 | 16.917 | 1.476 |
| E. ON Business Solutions Deutschland GmbH, Essen | 2) | 100 | 5.668 | 0 |
| ESCo Heating & Cooling S.r.l., Mailand | 4) | 50 | 1.167 | -64 |
| E. ON Solar Solutions GmbH, München | 3) | 100 | 29 | -1 |
| Naked Energy Limited, Dereham | 1) 5) | 12,59 | 3.734 | -9.216 |
1) Eigenkapital mit Stichtagskurs 31.12.2023 und Ergebnis mit Durchschnittskurs 31.12.2023 umgerechnet
2) Stichtag 31.12.2024 und EAV mit EIS
3) Ergebnis/Eigenkapital auf Basis 31.12.2023
4) Ergebnis/Eigenkapital auf Basis 30.06.2023
5) Ergebnis/Eigenkapital auf Basis 30.09.2023
Essen, den 14. Februar 2025
E.ON Energy Infrastructure Solutions GmbH
Die Geschäftsführung
Marten Bunnemann
Dr. Jörn van Halteren
Dr. Ing. Andreas Klesse
Anna Helene Jasper-Martens
Klaas de Gier
An die E.ON Energy Infrastructure Solutions GmbH, Essen
Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der E.ON Energy Infrastructure Solutions GmbH, Essen (bis 15. Februar 2024: E.ON Business Solutions GmbH, Essen), - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der E.ON Energy Infrastructure Solutions GmbH (bis 15. Februar 2024: E.ON Business Solutions GmbH) für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| ― |
entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 und |
| ― |
vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
| ― |
identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
| ― |
erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben. |
| ― |
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
| ― |
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
| ― |
beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. |
| ― |
beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. |
| ― |
führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen
Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG
Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 eingehalten hat.
Nach unserer Beurteilung wurden die Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten.
Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n.F. (07.2021)) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist nachfolgend weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft den IDW Qualitätsmanagementstandard: Anforderungen an das Qualitätsmanagement in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QMS 1 (09.2022)) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG zu dienen.
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten.
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob die gesetzlichen Vertreter ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten haben.
Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unser Prüfungsurteil zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG beinhaltet.
Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde.
Saarbrücken, den 14. Februar 2025
KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Jeromin, Wirtschaftsprüfer
Keil, Wirtschaftsprüfer
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 wurde am 26. Februar 2025 festgestellt.
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