E.ON Energy Infrastructure Solutions GmbH

Brüsseler Platz 1, 45131 Essen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Essen HRB 24347
Vorher
E.ON Distributed Energy GmbHE.ON Connecting Energies GmbHE.ON Business Solutions GmbH
Eingetragen
5.6.2012
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von Dienstleistungen für die Gewinnung von Erdöl und ErdgasBau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und Telekommunikation
Gegenstand
Die Durchführung, Beratung und Unterstützung von Energieinfrastruktur-Projekten sowie damit im Zusammenhang stehende Dienstleistungen jeglicher Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Gareth Elwyn Howells
seit 23.1.2026
Geschäftsführer
Hendrik Schneider
seit 21.1.2026
Prokura
Markus Johann Mader
seit 26.11.2025
Geschäftsführer
Klaus Kortmann
seit 16.9.2025
Prokura
Peter Sennekamp
seit 16.9.2025
Prokura
Christian Thönes
seit 15.7.2025
Prokura
Andreas Dr. Klesse
seit 28.1.2025
Geschäftsführer
Marten Bunnemann
seit 16.9.2024
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

E.ON Energy Infrastructure Solutions GmbH (vormals: E.ON Business Solutions GmbH)

Essen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

bis 15. Februar 2024:
E.ON Business Solutions GmbH, Essen

Lagebericht

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

1.1. Geschäftstätigkeit

Als eine Tochter des E.ON Konzerns fungiert die E.ON Energy Infrastructure Solutions GmbH („EIS“ bzw. „die Gesellschaft“) als Steuerungseinheit für den Geschäftsbereich Energy Infrastructure Solutions innerhalb des E.ON Konzerns und hält Beteiligungen in Italien, Großbritannien, Frankreich und Deutschland.

1.2. Strategie

Das Geschäftsfeld Energy Infrastructure Solutions entwickelt Energielösungen mit dem Ziel, Städte und Gemeinden sowie Gewerbe- und Industriekunden in vielen Regionen Europas (vor allem in Deutschland, Skandinavien und Großbritannien) nachhaltig mit Wärme, Strom, Dampf und Kälte zu versorgen. Neben der Lieferung von Fernwärme und -kälte gehören dezentrale Lösungen für Quartiere und Industrie, beziehungsweise Gewerbekunden dazu, sowie Produkte und Dienstleistungen für mehr Energieeffizienz, um wirtschaftliche und nachhaltige Erzeugungslösungen für Industriestandorte zu entwickeln. Darüber hinaus erweitern Batteriespeicher zur Realisierung von Flexibilitätsoptionen im Stromnetz das Portfolio. Einige der Lösungen werden durch softwarebasierte Anwendungen zur Optimierung des Energieverbrauchs ergänzt. Des Weiteren wird in diesem Segment auch das Smart-Energy-Meter-Geschäft in Großbritannien ausgewiesen.

Anfang des Jahres 2024 hat E.ON das am Markt etablierte Geschäftsfeld Energy Infrastructure Solutions in einer separaten Berichtseinheit gebündelt. Im Geschäftsjahr 2024 sind Investitionen in Höhe von 1,0 Mrd. € in diesen Geschäftsbereich geflossen, unter anderem in Batteriespeicherlösungen sowie in Projekte, die zur Dekarbonisierung der Energieversorgung von Geschäftskunden, Städten und Gemeinden beitragen.

Die E.ON Energy Infrastructure Solutions GmbH ist dem Geschäftsbereich EIS zugeordnet und übernimmt die europaweite Steuerung dieses Geschäftsfelds.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Im Jahr 2024 dauerten die geopolitischen und handelspolitischen Spannungen sowie die damit verbundenen Unsicherheiten für die Wirtschaft weltweit an und spiegelten sich in den Prognosen für das globale Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) wider, das gemäß OECD für das Jahr 2024 bei 3,2 Prozent und somit gleichauf zum Vorjahr lag. Trotz der eingangs erwähnten Herausforderungen ist das globale Wachstum stabil geblieben, während die Inflation weiter nachgelassen und sich der Welthandel etwas erholt hat.

Die EU-Kommission geht in ihrer Herbstprognose (15. Nov. 24) davon aus, dass die deutsche Wirtschaft das zweite Mal in Folge schrumpfen soll - nach 0,3 Prozent im Jahr 2023 nun 0,1 Prozent im Jahr 2024.

Gemäß OECD stagnierte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2024. Gründe hierfür sind die schwächelnde Industrie, hohe Unsicherheiten bei den Investitionen und restriktive Finanzierungsbedingungen sowie ein Rückgang des Exportgeschäfts mit China.

2.2. Energiepolitisches Umfeld

Was die Entlastung der Strom- und Gaskunden betrifft, so wurde 2023 ein ermäßigter Umsatzsteuersatz auf Gas- und Stromlieferungen wirksam. Diese Maßnahme wurde bis zum 31. März 2024 verlängert.

Der massive Ausbau und die Dekarbonisierung der Fernwärmeversorgung sind für die Wärmewende unerlässlich. Im Sommer 2024 hat die Bundesregierung einen Gesetzentwurf zu den Rahmenbedingungen der Fernwärmeversorgung vorgelegt. E.ON sieht darin die Chance, Planungs- und Investitionssicherheit sowie Transparenz für unsere Kunden zu schaffen. Die Reform muss so ausgestaltet werden, dass ausreichende Anreize für Investitionen in die Dekarbonisierung gesetzt werden.

Darüber sollten regionale Flexibilitätsmärkte auch für Netzengpässe etabliert und eine entsprechende räumliche Zuordnung von Erneuerbare-Energien-Anlagen (gegebenenfalls unter Einbeziehung von Speichern) gefördert werden.

2.3. Geschäftsverlauf

Seit dem 1.1.2024 wird das Geschäftsfeld Energy Infrastructure Solutions im externen Reporting eigenständig berichtet. Die Gesellschaft konzentriert sich, seit der Ausgliederung operativen Kundengeschäft auf die EBU Deutschland im Jahr 2023, auf die Steuerung des europaweiten EIS-Geschäfts und hält außerdem Beteiligungen in Italien, Großbritannien, Frankreich und Deutschland. Die Zentralfunktion ist 2024 zur Erfüllung ihrer Steuerungsfunktion in die 2 Geschäftsbereiche EIS International und EIS Germany aufgeteilt gewesen.

EIS International -Steuerungsfunktion

Die Schwerpunkte liegen dabei in den Bereichen Digitalisierung & Produktskalierung, Operational & Asset Excellence sowie einer gezielten Entwicklung der EIS-Wachstumsmärkte in Osteuropa. Darüber hinaus sind die Funktionen Strategie & Governance sowie Financial Steering in die Steuerungsfunktion integriert.

EIS Germany Steuerungsfunktion

EIS Germany steuert Gesellschaften mit Sitz in Deutschland entweder direkt oder indirekt (funktional). Der Bereich der EIS Germany unterteilt sich in die Bereiche Strategy, Technical Solutions und das Remote Control Center, die Funktionen Legal und Controlling sowie die Konzeptabteilungen City Concepts, Retrofit Concepts und Industry Concepts.

2.4. Ertragslage

Die Umsatzerlöse der EIS (32,6 Mio. €) liegen über dem Niveau des Vorjahres (28,5 Mio. €). Weggefallene Umsätze aus dem Energielösungsgeschäft, aufgrund der Ausgliederung des Teilbetriebes an die E.ON Business Solutions Deutschland GmbH, konnten durch höhere Erlöse aus Verrechnungen an Konzerngesellschaften überkompensiert werden.

Der Materialaufwand betrug im Geschäftsjahr rund 2,2 Mio. € und liegt damit deutlich unter dem Vorjahr (7,0 Mio. €). Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr ist auf die Ausgliederung an die E.ON Business Solutions Deutschland GmbH im Vorjahr zurückzuführen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind mit 3,4 Mio. € vergleichbar mit dem Vorjahr (3,1 Mio. €).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (27,5 Mio. €) sind vergleichbar mit dem Vorjahr (25,1 Mio. €). Die Steigerung der Prüfungs- und Beratungskosten (+1,5 Mio. €) sowie der Restrukturierungsmaßnahmen (+0,9 Mio. €) gegenüber dem Vorjahr resultiert insbesondere aus der strategischen Analyse der Wachstumsstrategie des Energy Infrastructure Solutions Geschäftes im Rahmen des Projektes Future EIS.

Die Verlustübernahme war im Vorjahr durch eine außerplanmäßige Wertminderung auf das Umlaufvermögen bei der E.ON Business Solutions Deutschland GmbH vergleichsweise höher als im laufenden Geschäftsjahr.

Aus den Aktivitäten der Gesellschaft und aus der Verlustübernahme von der Tochtergesellschaft E.ON Business Solutions Deutschland GmbH, ergab sich ein Verlust in Höhe von 31,8 Mio. €, der durch die Gesellschafterin E.ON Beteiligungen GmbH vollständig ausgeglichen wurde.

2.5. Finanzlage

Die EIS verfügt aufgrund der Einbindung in das konzernweite Cash-Pooling der E.ON SE, Essen, über keine eigenen liquiden Mittel und Wertpapiere. Durch die Einbindung in das Cash-Pooling verfügt die Gesellschaft über ausreichend liquide Mittel, um ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können.

Die Verbindlichkeit aus dem Cash-Pooling mit der E.ON SE, Essen, hat sich im Geschäftsjahr 2024 um 20,0 Mio. € auf 188,7 Mio. € erhöht.

2.6. Vermögenslage

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in Mio. EUR 31.12.2024 % 31.12.2023 %
Anlagevermögen 161,2 70 157,4 62
Umlaufvermögen 70 30 97,4 38
Aktiva 231,2 100 254,8 100
Eigenkapital 0 - 0 -
Rückstellungen 27,1 12 36,2 14
Verbindlichkeiten 204 88 218,6 86
PRAP 0,1 - 0 -
Passiva 231,2 100 254,8 100

Die E.ON Energy Infrastructure Solutions GmbH hat im aktuellen Geschäftsjahr 2024 12,59% an der Naked Energy Limited (5.7 Mio. €) erworben, Die Transaktion führt zu einer Erhöhung des Finanzanlagevermögens der Gesellschaft.

Im Umlaufvermögen wirkt wesentlich die Forderung aus der Verlustübernahme gegenüber der Gesellschafterin E.ON Beteiligungen GmbH (31,8 Mio. €), die im Jahr 2024 geringer ausfällt als im Vorjahr (72,6 Mio. €).

Die gesunkenen Verbindlichkeiten sind insbesondere auf die gegenüber dem Vorjahr (33,1 Mio. €) geringere Verlustübernahme im Jahr 2024 (5,9 Mio. €) von der E.ON Business Solutions Deutschland GmbH zurückzuführen.

Der Bilanzposten Rückstellungen ist im Wesentlichen aufgrund niedrigerer Rückstellungen für Pensionen (¬9,8 Mio. €) im Vergleich zum Vorjahr, aufgrund einer Dotierung ins Deckungsvermögens i.H.v. 7Mio. €, gesunken., Der Bilanzposten Sonstige Rückstellungen ist zum 31.12.2024 (10,5 Mio. €) vergleichbar zum Vorjahr.

2.7. Finanzielle Leistungsindikatoren

EIS wird in den Konzernverbund der E.ON SE, Essen, einbezogen, welche ihre Gesellschaften auf Segmentebene nach Kennzahlen auf Basis der International Financial Reporting Standards (IFRS) steuert. Zur internen Steuerung und als Indikator für die nachhaltige Ertragskraft verwendet E.ON seit dem Geschäftsjahr 2022 ein um außergewöhnliche Effekte bereinigtes Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA), welches auf Basis der IFRS-Rechnungslegung ermittelt wird. Das bereinigte EBITDA nach IFRS ist der bedeutsamste Leistungsindikator für die EIS. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren sind in der Gesellschaft von untergeordneter Bedeutung.

Das bereinigte EBITDA beträgt für 2024 -15,4 Mio. € (Vorjahr -30,4 Mio. €) und es zeigt sich eine Verbesserung zum Niveau des Vorjahres. Abweichungen zum Ergebnis nach Steuern gemäß den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (-31,8 Mio. €) ergeben sich aus dem Zinsergebnis (-7,6 Mio. €), der nicht im EBITDA enthaltenen Verlustübernahme von der EBU Deutschland (-5,9 Mio. €) sowie die im IFRS Reporting im neutralen Ergebnis erfassten Effekte aus dem Projekt Future EIS (-4,5 Mio. €). Weitere Abweichungen resultieren aus unterschiedlichen Ansatz- und Bewertungsmethoden (1,3 Mio. €) der Rechnungslegungswerke. Letztere sind insbesondere auf die Darstellung und Bewertung von Leasingsachverhalten und die unterschiedliche Ermittlung der Höhe der ergebniswirksamen Zuführung zu den Personalrückstellungen zurückzuführen.

2.8. Prognosebericht

Mit Blick auf Deutschland erwartet die OECD für die Jahre 2025 und 2026 ein BIP-Wachstum von 0,7 Prozent und von 1,2 Prozent. Mitte des Jahres sind die Experten noch von leicht höheren Wachstumsraten ausgegangen. Als Begründung für die schlechteren Erwartungen werden unter anderem der Fachkräftemangel und ein schwacher Binnenkonsum genannt. In den Prognosen sind niedrige Inflationsraten (2025: 2,0 Prozent und 2026: 1,9 Prozent) und steigende Löhne berücksichtigt, die die Realeinkommen und den privaten Verbrauch stützen sollen.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr lag das bereinigte EBITDA für das Holding- und Steuerungsgeschäft unter dem prognostizierten Wert. Grund hierfür ist der Aufbau von Personal, insbesondere im Steuerungsbereich EIS Germany.

Für das Geschäftsjahr 2025 gehen wir von einer leichten Verbesserung des bereinigten EBITDA der Gesellschaft im Vergleich zum Vorjahr aus.

3. Risikobericht

3.1. Risiken & Chancenmanagement

EIS ist in das konzernweite Risikomanagementsystem (ERM) eingebunden. Das Risikomanagementsystem beinhaltet im Wesentlichen Regelungen über einheitliche Planungs- und Controllingprozesse, Richtlinien und Berichtssysteme sowie die Risikoberichterstattung. Darüber hinaus ist das konzernweite Kreditrisikomanagement ein fester Bestandteil des Risikomanagementsystems. Ziel des Risikomanagementsystems ist, die Unternehmensleitung in die Lage zu versetzen, frühzeitig Risiken zu erkennen und rechtzeitig gegensteuern zu können. Die Wirksamkeit des Risikomanagementsystems wird durch unabhängige interne und externe Prüfungen überwacht.

Gemäß den Bestimmungen des ERM zur Einrichtung eines Überwachungs- und Risikofrüherkennungssystems hat EIS eine Risiko-Governance-Struktur mit entsprechenden Richtlinien und Prozessen eingerichtet, die eine geeignete Risikoüberwachung, -aufdeckung und -verringerung gewährleisten. Die Geschäftsführung stellt die Umsetzung und Einhaltung der beschlossenen Risikostrategie im Geschäfts- und Kreditrisikobereich sicher und entwickelt diese weiter.

3.2. Risikolage

Im Zuge ihrer geschäftlichen Aktivitäten ist EIS einer Reihe von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit ihrem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Für EIS bestehen im Wesentlichen folgende Risiken, die in abnehmender Bedeutungsreihenfolge aufgeführt sind:

Externe Risiken im Zusammenhang mit den politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen (z.B. Änderung der regulatorischen Vorgaben),

Strategische Risiken und Markt- bzw. Marktpreisänderungsrisiken (z.B. Margenrisiken, Beschaffungsrisiken, IT/Cyber-Risiken),

Operative Risiken aus dem Bau & Betrieb der Anlagen (z.B. ungeplante Stillstände, Risiken aus Ersatzbeschaffung, Kundenausfälle).

Die Gesellschaft ergreift unter anderem die folgenden Maßnahmen, um diesen Risiken zu begegnen:

Verfolgung von Gesetzgebung und Rechtsprechung und Vorgabe detaillierter Geschäfts- und Verfahrensanweisungen,

Regelmäßige Wartung und Revision der Anlagen sowie der Abschluss geeigneter Versicherungen,

Effizientes Projekt- und Kreditrisikomanagement und Aufbau von technologischen Sicherungsmaßnahmen, auch mittels des Einsatzes von IT- und Cyber-Sicherheits-Experten.

Die beschriebenen Risiken haben sich im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich verändert. Das Geschäftsmodell hat sich auch in der Covid-19-Pandemie als robust und krisenfest erwiesen. Es wurden keine wahrscheinlichen Risiken identifiziert, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten.

4. Chancenbericht

Durch die Dekarbonisierung der Volkswirtschaften steht die Energiewirtschaft vor einer Schlüsseldekade des Wachstums. Mit Themen wie Erneuerbare Energien, E-Mobilität und Wasserstoff im Zuge der weltweiten Dekarbonisierung ist die Energiebranche zum wichtigen Problemlöser für die größte Herausforderung der Menschheit im 21. Jahrhundert geworden. In diesem Kontext werden die Energiesysteme zunehmend von digitalen und vernetzten Anwendungen und Lösungen geprägt. Netze, Produkte und Kundenschnittstellen, aber auch interne Prozesse in den Energieunternehmen werden digitalisiert.

Steigende und volatile Energiepreise bedrohen die wirtschaftliche Handlungsfähigkeit von Industrieunternehmen und damit verbunden auch die Versorgungssicherheit in der Bundesrepublik. Vor diesem Hintergrund ergeben sich Möglichkeiten, die Dekarbonisierungsbemühungen der Industrieunternehmen zu beschleunigen und auf neue innovative Technologien zu setzen sowie vermehrt in die erneuerbare Eigenerzeugung zu investieren.

Chancen ergeben sich in abnehmender Reihenfolge insbesondere aus der Digitalisierung und Integration des Lösungsportfolios für Geschäftskunden, aus regulatorischen Änderungen sowie aus weiteren Maßnahmen und gesetzlichen Vorgaben zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Reduzierung der CO2 -Emissionen in den Bereichen Gewerbe, Industrie und öffentlicher Sektor. Zusätzliches Potential für die von der Gesellschaft angebotenen Eigenerzeugungslösungen auf Basis erneuerbarer Energien sieht die Gesellschaft in dem zunehmenden Wunsch ihrer Kunden nach resilienten Versorgungssystemen für ihre Produktion und Infrastruktur. Gerade PV basierte Lösungen mit Speicher und Geothermie bieten hier ein für die Gesellschaft interessantes zusätzliches Marktpotential.

EIS wird über ihre bestehenden Tochterunternehmen von dieser Entwicklung profitieren. Im Ergebnis hat sich die Chancensituation der EIS leicht verbessert, hängt aber kurz- bis mittelfristig von der konkreten Ausgestaltung und Wirksamkeit der Maßnahmen zur Erreichung der Klimaschutzziele sowie den weiteren geopolitischen Entwicklungen ab.

 

E.ON Energy Infrastructure Solutions GmbH

Die Geschäftsführung

Marten Bunnemann

Dr. Jörn van Halteren

Inhaltsverzeichnis

Bilanz

Gewinn- und Verlustrechnung

Anhang

Allgemeine Grundlagen

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Aktiva

Passiva

Erläuterung zur Bilanz

Anlagevermögen

Umlaufvermögen

Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

Eigenkapital

Rückstellungen

Verbindlichkeiten

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Sonstige betriebliche Erträge

Materialaufwand

Personalaufwand

Abschreibungen

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Finanzergebnis

Erträge aus Verlustübernahme

Sonstige Angaben

Angaben nach Energiewirtschaftsgesetz

Durchschnittliche Beschäftigungszahl

Organe der Gesellschaft

Bezüge der Geschäftsführung

Honorar des Abschlussprüfers

Entwicklung des Anlagevermögens

Angaben zum Beteiligungsbesitz gemäß § 285 Nr. 11 und 11a HGB

Bilanz

scroll
in T€ 31.12.2024 31.12.2023
Anlagevermögen 161.219 157.366
Immaterielle Vermögensgegenstände 529 -
Sachanlagen 699 783
Finanzanlagen 159.991 156.583
Umlaufvermögen 70.038 97.407
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 70.038 97.407
Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 27 -
Aktiva 231.284 254.773
Eigenkapital 25 25
Gezeichnetes Kapital 25 25
Rückstellungen 27.126 36.163
Verbindlichkeiten 204.027 218.585
Rechnungsabgrenzungsposten 106 -
Passiva 231.284 254.773

Gewinn- und Verlustrechnung

scroll
in T€ 2024 2023
Umsatzerlöse 32.637 28.503
Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen und Leistungen - -2.457
Andere aktivierte Eigenleistungen - 813
Sonstige betriebliche Erträge 3.354 3.134
Materialaufwand -2.245 -6.994
Personalaufwand -25.241 -28.029
Abschreibungen -187 -1.806
Sonstige betriebliche Aufwendungen -27.544 -25.071
Finanzergebnis -12.590 -40.729
Ergebnis nach Steuern -31.816 -72.636
Erträge aus Verlustübernahme 31.816 72.636
Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag - -

Anhang

Allgemeine Grundlagen

Die E.ON Energy Infrastructure Solutions GmbH mit Sitz in Essen wird beim Amtsgericht Essen unter der Nummer HRB 24347 im Handelsregister geführt.

Der Jahresabschluss wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in Verbindung mit dem GmbH-Gesetz (GmbHG) sowie des Gesetzes über die Elektrizitäts- und Gasversorgung (EnWG) aufgestellt.

Die E.ON Energy Infrastructure Solutions GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Teilweise werden die Erleichterungen für mittelgroße Gesellschaften bezüglich der Anhangsangaben in Anspruch genommen.

Der Jahresabschluss wird in Euro (€) aufgestellt, die Beträge werden in Tausend Euro (T€) angegeben.

Um die Klarheit und Übersichtlichkeit der Darstellung zu verbessern, werden einzelne Posten gemäß § 265 Abs. 7 Nr. 2 HGB in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen und erläutert.

Die E.ON Energy Infrastructure Solutions GmbH erbringt energiespezifische Dienstleistungen innerhalb einer Gruppe verbundener Elektrizitäts- und Gasunternehmen und fällt damit unter § 6b EnWG.

Gemäß § 291 HGB ist die E.ON Energy Infrastructure Solutions GmbH von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss sowie einen Konzernlagebericht gemäß § 290 HGB aufzustellen, befreit. Die E.ON Energy Infrastructure Solutions GmbH und ihre Tochterunternehmen werden in den befreienden Konzernabschluss der E.ON SE, Essen (HRB 28196), einbezogen.

Die E.ON SE ist das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Konzernabschluss und Konzernlagebericht werden nach § 325 HGB im Unternehmensregister bekannt gemacht.

Die E.ON SE stellt den Konzernabschluss entsprechend § 315e HGB nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften auf, wie sie von der Europäischen Kommission für die Anwendung in der Europäischen Union übernommen wurden (IFRS).

Die E.ON Energy Infrastructure Solutions GmbH hat im aktuellen Geschäftsjahr 2024 12,59% an der Naked Energy Limited erworben.

Die E.ON Energy Infrastructure Solutions GmbH hat ihren Teilbetrieb B2B Solutions Germany gemäß § 123 Abs. 3 Nr. 1 Umwandlungsgesetz (UmwG) mit wirtschaftlicher Wirkung zum 1. Juli 2023 auf die E.ON Business Solutions Deutschland GmbH übertragen. Die Eintragung der Ausgliederung erfolgte am 4. Oktober 2023 im Handelsregister.

Aufgrund der erfolgten Ausgliederung sind die Zahlen in der Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 nicht mit den entsprechenden Vorjahreszahlen der E.ON Energy Infrastructure Solutions GmbH vergleichbar.

Der Gesellschaft entstehen Aufwendungen aus dem konzerninternen Bezug von IT-Dienstleistungen. Ein Teil dieser Aufwendungen wird wirtschaftlich nicht durch die Gesellschaft verursacht und ist vielmehr in einer vereinfachten konzerninternen Verrechnungslogik begründet. In diesem Zusammenhang agiert die E.ON Energy Infrastructure Solutions GmbH als Verteiler und Zahlstelle gegenüber dem IT-Dienstleister für die ihr aus Steuerungsgesichtspunkten zugeordneten Gesellschaften. Da es sich hierbei lediglich um einen durchlaufenden Posten handelt, haben diese internen Weiterverrechnungen keine Auswirkungen auf die Gewinn- und Verlustrechnung.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Aktiva

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert und bei zeitlich begrenzter Nutzung planmäßig linear abgeschrieben.

Die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen enthalten neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens.

Den planmäßigen Abschreibungen liegen im Wesentlichen die folgenden betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern zugrunde:

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Technische Anlagen und Maschinen 2 bis 30 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs‐ und Geschäftsausstattung 2 bis 13 Jahre

Abnutzbare Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von bis zu 250 € werden im Zugangsjahr voll aufwandswirksam erfasst. Für Anlagenzugänge wird ein Sammelposten gebildet, wenn die Anschaffungskosten für den einzelnen Vermögensgegenstand mehr als 250 € und bis zu 1.000 € betragen. Der jeweilige Sammelposten wird im Jahr der Bildung und in den folgenden vier Geschäftsjahren mit jeweils einem Fünftel abgeschrieben.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit den ihnen beizulegenden niedrigeren Werten angesetzt. Die Herstellungskosten 0 enthalten neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit ihren Nennbeträgen abzüglich angemessener Wertberichtigungen bilanziert. Es werden alle erkennbaren Einzelrisiken berücksichtigt. Unverzinsliche und unterverzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit ihren Barwerten bilanziert.

Forderungen für noch nicht in Rechnung gestellte Lieferungen und Leistungen werden mittels anerkannter Schätzverfahren zum Bilanzstichtag abgegrenzt.

Zur Erfüllung von Verpflichtungen aus der betrieblichen Altersversorgung sowie aus Altersteilzeitguthaben und Sabbaticalvereinbarungen der Mitarbeiter sind entsprechende Mittel in Fondsanteilen sowie in Festgeldern angelegt. Die Fondsanteile werden vom E.ON Pension Trust e.V., Essen, und die Festgelder bezüglich Altersteilzeitguthaben und Sabbaticalvereinbarungen von der Energie-Sicherungstreuhand e.V., Hannover, treuhänderisch für die E.ON Energy Infrastructure Solutions GmbH verwaltet.

Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Das Deckungsvermögen teilt sich auf in am aktiven Markt gelistetes Vermögen (ca. 60 %) und nicht am aktiven Markt gelistetes Vermögen (ca. 40 %). Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens wird, soweit es sich um am aktiven Markt gelistetes Vermögen handelt, durch die beauftragten Verwaltungsgesellschaften unter Zuhilfenahme von Börsenkursen bewertet. Sofern es sich um nicht am aktiven Markt gelistetes Vermögen handelt, werden die Werte mit Hilfe allgemein anerkannter Bewertungsmethoden, wie zum Beispiel des Discounted-Cash-Flow-Verfahrens bei Immobilienbewertungen, unter Verwendung branchenspezifischer Annahmen zum Abschlussstichtag abgeleitet. Die Bewertungsannahmen, wie Zinssätze, werden von der jeweiligen Verwaltungsgesellschaft, respektive die dort beauftragten Gutachter, ermittelt.

Die betreffenden Vermögensgegenstände dienen ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen und sind dem Zugriff der übrigen Gläubiger entzogen. Sie sind gemäß § 246 Abs. 2 HGB mit den zugrunde liegenden Verpflichtungen zu verrechnen. Entsprechend wird mit den zugehörigen Aufwendungen und Erträgen aus Zinseffekten und aus dem zu verrechnenden Vermögen verfahren. Der die Verpflichtungen übersteigende beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens wird als aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung auf der Aktivseite der Bilanz ausgewiesen.

Passiva

Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennbetrag angesetzt.

Rückstellungen tragen allen erkennbaren Risiken im Rahmen der handelsrechtlichen Vorschriften ausreichend Rechnung und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer originären Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst.

Die Bewertung der Pensionen und pensionsähnlichen Verpflichtungen erfolgt nach dem international anerkannten Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Methode). Nach diesem Verfahren errechnet sich die Höhe der Pensionsverpflichtungen aus der zum Bilanzstichtag erdienten Anwartschaft unter Berücksichtigung eines Gehalts-/Karrieretrends und einer Rentendynamik. Für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungensowie der Deputate, die Altersversorgungscharakter haben, wird der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren zugrunde gelegt.

Die Bewertung der vergleichbar langfristig fälligen sonstigen Rückstellungen erfolgt ebenfalls nach dem international anerkannten Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Methode) unter Berücksichtigung eines Gehalts-/Karrieretrends. Zur Diskontierung der Jubiläums-, Treueurlaubs- und Sterbegeldverpflichtungen sowie der Verpflichtungen aus dem Übergangsgeld wird der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzins der vergangenen sieben Jahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren zugrunde gelegt.

Den versicherungsmathematischen Rückstellungsberechnungen liegen als Rechnungsgrundlagen die Richttafeln 2018 G von K. Heubeck zugrunde. Als Bewertungsendalter werden grundsätzlich die frühestmöglichen Altersgrenzen in der gesetzlichen Rentenversicherung unter Berücksichtigung der Regelungen des RV Altersgrenzenanpassungsgesetzes vom 20. April 2007 herangezogen. Für Mitarbeiter mit abgeschlossenen Altersteilzeit- oder Vorruhestandsvereinbarungen wird das vertraglich vereinbarte Endalter berücksichtigt. Des Weiteren werden branchenübliche Fluktuationswahrscheinlichkeiten verwendet.

Der Rückstellungsbewertung liegen folgende Annahmen zugrunde:

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31.12.2024 31.12.2023
Gehalts-/Karrieretrend 2,95 % p.a. 2,95 % p.a.
Gehalts-/Karrieretrend Altersteilzeitverpflichtungen 2,95 % p.a. 2,95 % p.a.
Rentendynamik - andere Anspruchsberechtigte, die nicht einer vereinbarten Garantieanpassung unterliegen 2,20 % p.a. 2,20 % p.a.
Dynamik der Deputatsleistung 2,20 % p.a. 2,20 % p.a.
Rechnungszins Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1,90 % p.a. 1,82 % p.a.
Rechnungszins Jubiläums- und Treueurlaubsverpflichtungen sowie Sterbegeld- und Übergangsgeldverpflichtungen 1,97 % p.a. 1,74 % p.a.
Rechnungszins Altersteilzeitverpflichtungen 1,49 % p.a. 1,08 % p.a.
Rechnungszins Vorruhestandsverpflichtungen 1,49 % p.a. 1,08 % p.a.

Aus der Übernahme von Versorgungsverpflichtungen im Rahmen des Mitarbeiterwechsels im E.ON-Konzern bestehen Freistellungsansprüche gegenüber der E.ON SE. Die Bewertung der Freistellungsforderung erfolgt analog der Bewertung der zugrundeliegenden Versorgungsverpflichtung. Die Freistellungsforderung wurde unter den Ausleihungen im Finanzanlagevermögen ausgewiesen.

Zum 31. Dezember 2024 hat die Gesellschaft den Freistellungsanspruch und die korrespondierende Versorgungsverpflichtung ausgebucht, da keine Inanspruchnahme aus der gesamtschuldnerischen Haftung droht. Ergebniseffekte ergaben sich nicht.

Rückstellungen für Restrukturierungsmaßnahmen werden angesetzt, soweit zum Bilanzstichtag die Verpflichtung zur Restrukturierung durch Verabschiedung eines detaillierten Restrukturierungsplans formalisiert wurde. Die Rückstellungen für Restrukturierung enthalten ausschließlich solche Ausgaben, die im Zuge der Restrukturierung entstehen und nicht mit den laufenden bzw. zukünftigen Aktivitäten des Unternehmens im Zusammenhang stehen.

Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag und erhaltene Anzahlungen zu ihrem Nennbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten für noch nicht in Rechnung gestellte Lieferungen und Leistungen werden mittels anerkannter Schätzverfahren zum Bilanzstichtag abgegrenzt und mit geleisteten Abschlagszahlungen verrechnet. Fremdwährungsverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden am Abschlussstichtag ohne Beachtung des Höchstwert- bzw. Realisationsprinzips zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet.

Erläuterung zur Bilanz

Anlagevermögen

Die in der Bilanz zusammengefasst ausgewiesenen Posten des Anlagevermögens und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr werden in einer gesonderten Aufstellung - Entwicklung des Anlagevermögens - dargestellt. Sie ist integraler Bestandteil des Anhangs.

Die E.ON Energy Infrastructure Solutions GmbH hat im aktuellen Geschäftsjahr 2024 12,59% an der Naked Energy Limited (5.670 T€) erworben.

Die Aufstellung des Anteilsbesitzes der E.ON Energy Infrastructure Solutions GmbH ist in einer gesonderten Aufstellung - Anteilsbesitzliste - ersichtlich, die integraler Bestandteil des Anhangs ist.

Aus der Übernahme von Versorgungsverpflichtungen im Rahmen des Mitarbeiterwechsels im E.ON Konzern bestand ein Freistellungsanspruch gegen die E.ON SE, Essen, als Gesamtrechtsnachfolgerin der MEON Pensions GmbH & Co. KG. Zum 31. Dezember 2024 hat die Gesellschaft den Freistellungsanspruch und die korrespondierende Versorgungsverpflichtung in Höhe von 2.554 T€ (Vorjahr 2.480 T€) ausgebucht, da keine Inanspruchnahme aus der gesamtschuldnerischen Haftung droht.

Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

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in T€ 31.12.2024 31.12.2023
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 309 806
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 65.882 95.864
davon gegen die Gesellschafterin 31.816 72.636
davon aus Verlustübernahme 31.816 72.636
davon gegen übrige verbundene Unternehmen 34.066 23.228
davon aus Lieferungen und Leistungen 33.725 23.125
Sonstige Vermögensgegenstände 3.847 737
70.038 97.407

Zum Stichtag bestanden Forderungen aus der umsatzsteuerlichen Organschaft gegenüber der E.ON SE in Höhe von 272 T€ (Vorjahr Verbindlichkeiten 389 T€).

Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen vor allem gegen der Gesellschafterin E.ON Beteiligungen GmbH, Essen, und resultieren aus der Verlustübernahme. Forderungen gegen die übrigen verbundenen Unternehmen resultieren aus Weiterbelastungen von Personal- und Verwaltungskosten.

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind keine Forderungen mit einer Laufzeit von über einem Jahr enthalten. Zum 31.12.2024 haben alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

Aus der Verrechnung des beizulegenden Zeitwerts des Deckungsvermögens im Zusammenhang mit Pensionsverpflichtungen ergibt sich im Geschäftsjahr 2024 ein aktiver Unterschiedsbetrag, der sich wie folgt zusammensetzt:

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in T€ 31.12.2024 31.12.2023
Versorgungsverpflichtungen, die durch den Treuhandvertrag Past Service gesichert sind
Erfüllungsbetrag -483 -
Beizulegender Zeitwert des Deckungsvermögens 510 -
Nettowert 27 -
27 -

Das Deckungsvermögen ist im Rahmen des CTA Treuhandvertrag „Past Service“ beim E.ON Pension Trust e.V., Essen, in Fondsvermögen angelegt. Die Anschaffungskosten der Fondsanteile betragen 490 T€ (Vorjahr 463 T€).

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital der E.ON Energy Infrastructure Solutions GmbH, das von der Alleingesellschafterin E.ON Beteiligungen GmbH gehalten wird, beläuft sich unverändert auf 25 T€.

Ein abführungsgesperrter Betrag gemäß § 268 Abs. 8 HGB resultiert zum Bilanzstichtag aus der Bewertung des Deckungsvermögens zum beizulegenden Zeitwert und beläuft sich auf 1.301 T€ (Vorjahr 1.006 T€).

Aufgrund des vorliegenden negativen Jahresergebnisses kommt im aktuellen Geschäftsjahr die Abführungssperre nicht zur Anwendung.

Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen und ähnlichen Verpflichtungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren (1,90 % p.a.) und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (1,97 % p.a.) beträgt zum Bilanzstichtag 637 T€ (Vorjahr: 692 T€). Eine Abführungssperre besteht für diesen Sachverhalt nicht.

Rückstellungen

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in T€ 31.12.2024 31.12.2023
Rückstellungen für Pensionen und pensionsähnliche Verpflichtungen 16.665 26.456
Sonstige Rückstellungen 10.461 9.707
27.126 36.163

Die Rückstellungen für Pensionen und pensionsähnlichen Verpflichtungen decken die Versorgungsverpflichtungen gegenüber ehemaligen und noch tätigen Mitarbeitern ab. Die Finanzierung erfolgt teils durch den Arbeitgeber und im Rahmen von Gehaltsumwandlungen teils durch die Arbeitnehmer.

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in T€ 31.12.2024 31.12.2023
Versorgungsverpflichtungen, die durch den Treuhandvertrag Past Service gesichert sind
Erfüllungsbetrag 483 534
Beizulegender Zeitwert des Deckungsvermögens -510 -460
Nettowert -27 74
Versorgungsverpflichtungen, die durch den Treuhandvertrag gesichert sind
Erfüllungsbetrag 37.450 39.732
Beizulegender Zeitwert des Deckungsvermögens -20.999 -13.602
davon Fondsanteile -20.999 -13.602
Nettowert 16.451 26.130
Deputatsverpflichtungen 241 252
16.665 26.456

Die Anschaffungskosten der Fondsanteile betragen 19.854 T€ (Vorjahr 12.875 T€).

Zum 07.11.2024 hat die Gesellschaft unter dem bestehenden Treuhandvertrag eine Dotierung in das Planvermögen beim E.ON Pension Trust e.V., Essen durchgeführt. Die aus diesem Vorgang resultierenden Anschaffungskosten der Fondsanteile des Deckungsvermögens betragen im Geschäftsjahr 7.004 T€.

Zum 31. Dezember 2024 hat die Gesellschaft den Schuldbeitritt und die korrespondierende Versorgungsverpflichtung in Höhe von 2.554 T€ ausgebucht, da keine Inanspruchnahme aus der gesamtschuldnerischen Haftung droht.

Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie folgt:

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in T€ 31.12.2024 31.12.2023
Rückstellungen im Personalbereich 9.869 7.974
Rückstellungen für noch nicht abgerechnete Lieferungen und Leistungen 526 1.602
Übrige sonstige Rückstellungen 66 131
10.461 9.707

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen aus der Restrukturierung in Höhe von 2.268 T€ (Vorjahr: 2.013 T€). Die übrigen Rückstellungen umfassen Rückstellungen für noch nicht abgerechnete Lieferungen und Leistungen (525 T€).

Für die Absicherung der Wertguthaben besteht ein Rahmenvertrag zwischen der E.ON SE, Essen und einem Treuhänder. Mit Wirkung zum 01.10.2020 ist die E.ON Energy lnfrastructure Solutions GmbH dieser Vereinbarung als Arbeitgeber beigetreten und stellt den geforderten Insolvenzschutz sicher. Die finanziellen Mittel zur Absicherung werden aus Vereinfachungsgründen von der E.ON SE, Essen als Treugeber zur Verfügung gestellt. Im Sicherungsfall besteht ein Anspruch auf Erstattung gegen die Gesellschaft.

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in T€ 31.12.2024 31.12.2023
Erfüllungsrückstand aus Altersteilzeitverträgen
Erfüllungsbetrag 48 232
Nettowert 48 232

Verbindlichkeiten

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in T€ 31.12.2024 31.12.2023
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 957 295
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 202.667 217.829
davon aus Lieferungen und Leistungen 8.084 15.964
davon aus Verlustübernahmen 5.914 33.120
davon aus Verrechnungs- und Finanzverkehr 188.669 168.744
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht - 3
Sonstige Verbindlichkeiten 403 458
davon aus Steuern 369 341
204.027 218.585

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen im Wesentlichen mit 187.717 T€ (Vorjahr 167.926 T€) das konzerninterne Cash-Pooling mit der E.ON SE, Essen.

Zudem sind in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Verbindlichkeiten aus der Verlustübernahme gegenüber der E.ON Business Solutions Deutschland GmbH enthalten.

In den sonstigen Verbindlichkeiten werden im Wesentlichen die Verbindlichkeit aus Lohn- und Kirchensteuer sowie im Rahmen der sozialen Sicherheit ausgewiesen.

Alle Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft verpflichtete sich im Rahmen des Treuhandvertrags Past Service gegenüber dem E.ON Pension Trust e.V. fortlaufend genügend Treuhandvermögen zur Sicherung der Versorgungsverpflichtungen zu übertragen. Sofern keine ausreichende Sicherung vorliegt, hat der E.ON Pension Trust e.V. einen Anspruch auf Übertragung von Treuhandvermögen gegenüber der Gesellschaft.

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich auf 14.613 T€. Es handelt sich hierbei im Wesentlichen um Verpflichtungen aus Dienstleistungs- und Mietverträgen.

Hiervon entfallen 13.366 T€ auf verbundene Unternehmen.

Insgesamt haben von den sonstigen finanziellen Verpflichtungen Vertragswerte in Höhe von 12.884 T€ eine Laufzeit von weniger als einem Jahr. Die Laufzeit der übrigen Verpflichtungen beträgt mehr als ein Jahr.

Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

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in T€ 2024 2023
Umsatzerlöse Strom - 258
Umsatzerlöse Wärme - 339
Umsatzerlöse aus Dienstleistungen - 2.649
Überlassung und Nutzung von Betriebsanlagen - 4.326
Sonstige Umsatzerlöse 32.637 20.931
32.637 28.503

Die Umsatzerlöse der E.ON Energy Infrastructure Solutions GmbH liegen über dem Niveau des Vorjahres. Weggefallene Umsätze aus dem Energielösungsgeschäft aufgrund der Ausgliederung des Teilbetriebes konnten durch höhere Erlöse aus Verrechnungen an Konzerngesellschaften überkompensiert werden.

Sonstige betriebliche Erträge

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in T€ 2024 2023
Erträge aus der Auflösung von Investitionszuschüssen - 101
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 1.039 1.003
Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens - 138
Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen - 52
Erträge aus Währungsumrechnungen 163 113
Schadensersatz und Kostenerstattungen - 5
Erträge aus Gutschriften für Vorjahre - 58
Übrige Erträge 2.152 1.664
3.354 3.134

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten 1.243 T€ periodenfremde Erträge. Diese setzen sich vor allem aus Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen zusammen.

Die übrigen Erträge beinhalten konzerninterne Kostenweiterverrechnungen.

Materialaufwand

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in T€ 2024 2023
Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 69 876
Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.176 6.118
2.245 6.994

Der Rückgang des Materialaufwands gegenüber dem Vorjahr ist auf die Ausgliederung an die E.ON Business Solutions Deutschland GmbH zurückzuführen.

Personalaufwand

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in T€ 2024 2023
Löhne und Gehälter 21.342 20.454
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 3.899 7.575
davon für Altersversorgung 1.322 5.192
25.241 28.029

Nicht als Personalaufwand erfasst, sind Beträge, die sich aus der Aufzinsung der Personal-, insbesondere der Pensionsrückstellungen ergeben, diese sind im Finanzergebnis ausgewiesen.

Der Rückgang der Aufwendungen aus Altersversorgung ist auf moderate Veränderungen der Zinssätze zurückzuführen, die der Rückstellungsbewertung zugrunde liegen.

Im Vorjahr sind diese noch ggü. dem Jahr 2022 stark angestiegen, wodurch sich der vergleichsweise hohe Pensionsaufwand ergibt.

Abschreibungen

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in T€ 2024 2023
Abschreibungen auf Gegenstände des Sachanlagevermögens 187 1.806
187 1.806

Die Abschreibungen entfallen ausschließlich auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

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in T€ 2024 2023
Repräsentations-, Bewirtungs-, und Werbekosten 1.398 1.005
Reisekosten 999 588
Kosten für Instandhaltung und Unterhaltung 400 726
Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 39 11
Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Umlaufvermögens 200 93
Mieten und Pachten 885 1.088
Fremd- und Dienstleistungen 14.527 14.993
Aufwendungen aus Währungsumrechnungen 133 136
Restrukturierungsmaßnahmen 1.064 172
Prüfungs- und Beratungskosten 6.223 4.737
Jahresabschlusskosten 27 61
Übrige Aufwendungen 1.642 1.431
Sonstige Steuern 7 30
27.544 25.071

Die Steigerung der Prüfungs- und Beratungskosten sowie der Restrukturierungsmaßnahmen gegenüber dem Vorjahr resultiert insbesondere aus der strategischen Analyse der Wachstumsstrategie des Energy Infrastructure Solutions Geschäftes im Rahmen des Projektes Future EIS.

Finanzergebnis

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in T€ 2024 2023
Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 45 152
davon aus verbundenen Unternehmen 45 152
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 496 780
davon aus verbundenen Unternehmen - -
davon aus der Aufzinsung von Forderungen - 8
davon aus der Abzinsung von Rückstellungen 495 397
Abschreibungen auf Finanzanlagen -35 -
davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen
(gem. § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB) -35 -
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -7.182 -8.541
davon an verbundene Unternehmen -7.171 -8.539
davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen und Verbindlichkeiten -10 -2
Aufwendungen aus Verlustübernahmen -5.914 -33.120
-12.590 -40.729

Die Aufwendungen aus Verlustübernahme sind aufgrund der Aufnahme der Geschäftstätigkeit der E.ON Business Solutions Deutschland GmbH entstanden.

Die Verlustübernahme war im Vorjahr durch eine außerplanmäßige Wertminderung auf das Umlaufvermögen höher als im lfd. Geschäftsjahr.

Erträge aus Verlustübernahme

Im Rahmen des Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag werden 31.816 T€ (Vorjahr: 72.636 T€) von der E.ON Beteiligungen GmbH, Essen ausgeglichen.

Sonstige Angaben

Angaben nach Energiewirtschaftsgesetz

Es bestanden folgende Geschäfte größeren Umfangs mit verbundenen Unternehmen gemäß § 6b Abs. 2 EnWG:

Die E.ON Energy Infrastructure Solutions GmbH ist in das konzerninterne Cash-Pooling mit der E.ON SE, Essen eingegliedert. Zum Bilanzstichtag beläuft sich die Verbindlichkeit aus dem Cash-Pooling auf 187.717 T€. Die Zinsaufwendungen hieraus betragen 7.171 T€. Die entsprechende Verzinsung erfolgt zu marktüblichen Konditionen.

Dienstleistungsverträge mit der E.ON Digital Technology GmbH, Hannover (Aufwendungen in Höhe von 6.937 T€)

Durchschnittliche Beschäftigungszahl

Die E.ON Energy Infrastructure Solutions GmbH beschäftigte im Berichtszeitraum ohne Berücksichtigung der Geschäftsführung durchschnittlich 182 Mitarbeiter (Vorjahr 176), davon waren 24 leitende und 158 nichtleitende Angestellte.

Organe der Gesellschaft

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung der E.ON Energy Infrastructure Solutions GmbH setzt sich wie folgt zusammen:

Marten Bunnemann (CEO) seit dem 1. September 2024

Dr. Jörn van Halteren (CFO)

Dr. Ing. Andreas Klesse (CTO) seit dem 1. Januar 2025

Anna Jasper-Martens (CCO Germany)

Klaas de Gier (CCO International) seit dem 1. Februar 2025

Bezüge der Geschäftsführung

Die Geschäftsführung erhielt keine Bezüge, Kredite oder Vorschüsse von der Gesellschaft.

Honorar des Abschlussprüfers

Die Angaben zum Gesamthonorar des Abschlussprüfers sind in der Gesamtangabe im Konzernabschluss der E.ON SE enthalten.

Entwicklung des Anlagevermögens

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in T€ Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2024 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2024
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.577 599 - - 2.176
Immaterielle Vermögensgegenstände 1.577 599 - - 2.176
Technische Anlagen und Maschinen 1.6801 - - - 1.680
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 311 33 - - 344
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -1 - - - -
Sachanlagen 1.9912 33 - - 2.024
Anteile an verbundenen Unternehmen 172.479 25 - - 172.504
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 2.481 - -2.481 - -
Beteiligungen 14.856 5.910 - - 20.766
Sonstige Ausleihungen 12 - -12 - -
Finanzanlagen 189.828 5.935 -2.493 - 193.270
Anlagevermögen 193.3961 6.567 -2.493 - 197.470
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in T€ Kumulierte Abschreibungen
01.01.2024 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2024
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten -1.577 -70 - - -1.647
Immaterielle Vermögensgegenstände -1.577 -70 - - -1.647
Technische Anlagen und Maschinen -908 -104 - - -1.012
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung -301 -13 - - -314
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau - - - - -
Sachanlagen -1.209 -117 - - -1.326
Anteile an verbundenen Unternehmen -18.423 - - - -18.423
Ausleihungen an verbundene Unternehmen - - - - -
Beteiligungen -14.821 -35 - - -14.856
Sonstige Ausleihungen - - - - -
Finanzanlagen -33.244 -35 - - -33.279
Anlagevermögen -36.030 -222 - - -36.252
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in T€ Buchwerte
31.12.2024 31.12.2023
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 529 -
Immaterielle Vermögensgegenstände 529 -
Technische Anlagen und Maschinen 669 772
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 30 11
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau - -
Sachanlagen 699 783
Anteile an verbundenen Unternehmen 154.080 154.055
Ausleihungen an verbundene Unternehmen - 2.481
Beteiligungen 5.911 35
Sonstige Ausleihungen - 12
Finanzanlagen 159.991 156.583
Anlagevermögen 161.219 157.366

1 Die Vortragswerte der historischen Anschaffungs- und Herstellungskosten wurden aufgrund einer fehlerhaften Darstellung im Anlagenspiegel des Vorjahresabschlusses korrigiert

Angaben zum Beteiligungsbesitz gemäß § 285 Nr. 11 und 11a HGB

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Gesellschaft Anteil
%
Eigenkapital
in T€
Ergebnis
in T€
OOO E.ON Connecting Energies, Moskau 1) 3) 50 22 1
E. ON Energy Infrastructure Solutions S.r.l., Mailand 3) 100 53.958 14.499
Intelligent Maintenance Systems Limited, Milton Keynes 1) 3) 25 7.266 -1.164
E. ON Business Solutions SAS, Levallois-Perret 3) 100 4.311 -1.435
E. ON Connecting Energies Limited, Coventry 1) 3) 100 14.403 2.252
Green Sky Energy Limited, Coventry 1) 3) 100 908 -1.281
E. ON Control Solutions Limited, Coventry 1) 3) 100 16.917 1.476
E. ON Business Solutions Deutschland GmbH, Essen 2) 100 5.668 0
ESCo Heating & Cooling S.r.l., Mailand 4) 50 1.167 -64
E. ON Solar Solutions GmbH, München 3) 100 29 -1
Naked Energy Limited, Dereham 1) 5) 12,59 3.734 -9.216

1) Eigenkapital mit Stichtagskurs 31.12.2023 und Ergebnis mit Durchschnittskurs 31.12.2023 umgerechnet

2) Stichtag 31.12.2024 und EAV mit EIS

3) Ergebnis/Eigenkapital auf Basis 31.12.2023

4) Ergebnis/Eigenkapital auf Basis 30.06.2023

5) Ergebnis/Eigenkapital auf Basis 30.09.2023

 

Essen, den 14. Februar 2025

E.ON Energy Infrastructure Solutions GmbH

Die Geschäftsführung

Marten Bunnemann

Dr. Jörn van Halteren

Dr. Ing. Andreas Klesse

Anna Helene Jasper-Martens

Klaas de Gier

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Wirtschaftsprüfers

An die E.ON Energy Infrastructure Solutions GmbH, Essen

Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der E.ON Energy Infrastructure Solutions GmbH, Essen (bis 15. Februar 2024: E.ON Business Solutions GmbH, Essen), - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der E.ON Energy Infrastructure Solutions GmbH (bis 15. Februar 2024: E.ON Business Solutions GmbH) für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen

Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG

Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 eingehalten hat.

Nach unserer Beurteilung wurden die Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten.

Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n.F. (07.2021)) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist nachfolgend weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft den IDW Qualitätsmanagementstandard: Anforderungen an das Qualitätsmanagement in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QMS 1 (09.2022)) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG zu dienen.

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten.

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob die gesetzlichen Vertreter ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten haben.

Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unser Prüfungsurteil zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG beinhaltet.

Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde.

 

Saarbrücken, den 14. Februar 2025

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Jeromin, Wirtschaftsprüfer

Keil, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 wurde am 26. Februar 2025 festgestellt.

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