Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 121703
Vorher
friendlyway Aktiengesellschaft für anwenderfreundliche Systeme
Eingetragen
27.7.1999
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieBetrieb von Datenverarbeitungseinrichtungen für Dritte
Gegenstand
Entwicklung und der Vertrieb von Point of Information Systems, der Vertrieb von PC-Flachbildschirmen, Entwicklung und Vertrieb von Lösungen zum Schutz von Daten und Privatsphäre, Lösungen zur Sicherstellung von Echtheit und Herkunft von Waren aller Art sowie Erstellung von Hardware, Software, Komplettlösungen, Beratung und Erbringung von Serviceleistungen in allen genannten Bereichen.

Historie

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Management

NameRolle
Alexandre Plavinski
seit 24.4.2014
Liquidator
Eberhard Dr. Beck
seit 3.11.2010
Vorstandsmitglied

Konzern- und Jahresabschlüsse

friendlyway AG

Unterföhring

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013

Bilanz

Aktiva

2013
Euro
2012
Euro
A. ANLAGEVERMÖGEN    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 525035,86 179175,00
II. Sachanlagen 32508,00 18222,00
B. UMLAUFVERMÖGEN    
I. Vorräte 568636,21 668236,20
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 245278,37 248956,23
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten uns Schecks 67259,21 36666,85
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 23128,39 17440,34
D. NICHT DURCH EIGENKAPITAL GEDECKTER FEHLBETRAG 2591610,75 1840444,47
Summe 4053456,79 3009141,09

Passiva

   
  2013
Euro
2012
Euro
A. EIGENKAPITAL    
I. Gezeichnetes Kapital 959964,00 959964,00
II. Kapitalrücklage 3,00 3,00
III. Bilanzverlust -3551577,75 -2800411,47
IV. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 2591610,75 1840444,47
B. RÜCKSTELLUNGEN 226194,97 248900,00
C. VERBINDLICHKEITEN 3827261,82 2760241,09
Summe 4053456,79 3009141,09

Anhang zum 31. Dezember 2013

1) Allgemeine Angaben und Erläuterungen

Der Jahresabschluss der friendlyway AG, Unterföhring, zum 31. Dezember 2013 wurde nach den handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften und den einschlägigen Vorschriften des Aktiengesetzes aufgestellt.

Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB Anwendung.

Die friendlyway AG wurde mit notariellem Vertrag vom 26. Juni 1998 gegründet.

Auf der außerordentlichen Hauptversammlung am 31.01.2014 wurde von der Mehrheit der Aktionäre die Auflösung der Gesellschaft beschlossen. Die operative Tätigkeit wird beendet und das Vermögen der Gesellschaft wird abgewickelt. Im günstigsten Fall kann die Auflösung im Laufe des Jahres 2015 abgeschlossen werden.

2) Angaben und Erläuterungen zu den Posten der Bilanz

2.1) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss für das am 31.12.2013 endende Geschäftsjahr wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt.

Die in Fremdwährung (derzeit USD und GBP) gestellten Rechnungen wurden zum jeweiligen tagesaktuellen Geldkurs in Euro umgerechnet; analoges gilt für die Fremdwährungsverbindlichkeiten. Die Umrechnung am Abschlussstichtag erfolgte zum Devisenkassamittelkurs.

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten abzüglich bisher aufgelaufener planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungsdauer wurde unter Zugrundelegung der steuerlichen AfA-Tabellen ermittelt. Abschreibungen auf Zugänge und Abgänge während des Geschäftsjahres erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Umlaufvermögen

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bzw. den jeweils niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und der verminderten Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen.

Fertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Für technisch veraltete Erzeugnisse werden ausreichende Bewertungsabschläge vorgenommen.

Der Ausweis der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert. Für das Ausfallrisiko wurde eine pauschale Wertberichtigung in Höhe von 1% gebildet.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben, die Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Liquide Mittel

Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bilanziert.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle erkennbaren Risiken gebildet. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Künftige Preis- und Kostensteigerungen wurden dabei berücksichtigt.

Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde eine Abzinsung auf den Barwert vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden.

Verbindlichkeiten

Alle Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

2.2) Angaben zu den Posten der Bilanz

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände bestehen hauptsächlich aus Erstattungsansprüchen gegenüber der Finanzverwaltung.

Liquide Mittel

Zugunsten der Mietkaution für die Räume in der Feringastr. 9 in Unterföhring wurde ein Festgeldguthaben bei der Commerzbank AG in Höhe von EUR 25.227,00 verpfändet.

Eigenkapital

Das Grundkapital beträgt zum Stichtag EUR 959.964,00 - unverändert zum Vorjahr. Es ist eingeteilt in 959.964 auf den Namen lautende nennwertlose Stückaktien.

Zum Bilanzstichtag bestanden folgende genehmigte bzw. bedingte Kapitalien:

Bezeichnung EUR Laufzeit Art der Einlage Begünstigte Konditionen
Genehmigtes Kapital 2009/I 375.403,00 31.07.2014 Bar/Sach    
Bedingtes Kapital 2009/I 78.000,00   Bar Inhaber von Optionsrechten Aktienoptionsplan 2009

Vom Bedingten Kapital waren zum Bilanzstichtag keine Aktienoptionen ausgegeben.

Der Bilanzverlust in Höhe von EUR 3.551.577,75 (31.12.12: EUR -2.800.411,47) wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Verbindlichkeiten

Zum 02.03.2010 wurde mit der Commerzbank AG ein Kontokorrentrahmen zur Betriebsmittel-versorgung über bis zu TEUR 400 geschaffen. Im Zuge dieser bis zum 31.01.2012 geltenden Vereinbarung wurden die Forderungen der Gesellschaft aus Warenlieferungen über eine Globalzession an die Commerzbank AG abgetreten. Am 25.01.2012 wurde eine Anschluss-vereinbarung über einen Kontokorrentrahmen in Höhe von bis zu TEUR 300 getroffen. Diese ist befristet bis zum 31.12.2014.

Eventualverbindlichkeiten

Mit Vertrag vom 29.08.2011 wurden die ursprünglich mit der tbg Technologie-Beteiligungs-Gesellschaft mbH geschlossenen stillen Beteiligungsverträge tbg I und tbg II sowie die Rückzahlungsvereinbarung vom 07.01.2010 von einem Investor aus dem Aktionärskreis der Gesellschaft im Rahmen einer Vereinbarung zu Vertragsübernahmen im Ganzen übernommen.

Unter der Voraussetzung, dass die Gesellschaft bis zum Ende der Beteiligungszeit (31.12.15 bzw. 31.12.13) entsprechende Reserven aufweisen kann, ist der stille Beteiligungsgesellschafter berechtigt, zum 31.12.2015 eine Endvergütung in Höhe von bis zu EUR 613.550,26 aus der Rückzahlungsvereinbarung zur stillen Beteiligung I und zum 31.12.2013 eine Endvergütung in Höhe von bis zu EUR 350.000,00 aus dem stillen Beteiligungsvertrag II zu verlangen. Durch etwaige bereits entrichtete Gewinnbeteiligungen würden diese Aufgeldansprüche entsprechend reduziert.

Der Abwickler der friendlyway AG schätzt, dass unter Berücksichtigung der Jahresbilanz der friendlyway AG zum 31.12.2013 und dem Hauptversammlungsbeschluss zur Auflösung der Gesellschaft, ein eventueller Aufgeldanspruch des neuen stillen Beteiligungsgesellschafters nicht geltend gemacht wird.

Der aus Sicht der Gesellschaft hinreichende Rückstellungsbetrag der Endvergütung zum 31.12.2013 beträgt TEUR 60. Dies entspricht einem Anteil von ca. 10 % des maximalen Endvergütungsanspruchs der Rückzahlungsvereinbarung über einen Beteiligungsnennwert in Höhe von ca. EUR 1,0 Mio. Für den weiteren Beteiligungsvertrag II über einen Nennwert in Höhe von EUR 0,5 Mio. wurden bisher noch keine Rückstellungen zugeführt.

3.) Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Vorstand im Berichtsjahr waren:

Klaus Trox, Diplom-Ingenieur

Alexandre Plavinski, Diplom-Radiophysiker (seit 01.01.2013) (Eintragung im Handelsregister am 30.07.2013)

Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat setzte sich wie folgt zusammen:

Dr. Michael Urban (Vorsitzender), Verleger, München

Rolf Dechamps (stv. Vorsitzender), Unternehmer, Ambach

Dr. Michael Sommer, Rechtsanwalt, Tegernsee

 

Unterföhring, 25. September 2015

gez. Alexandre Plavinski, Abwickler

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