Institute für Factoring-Geschäfte
VP Verwaltung GmbHLiquidiert
80335 München, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Prof. Dr. Zinser seit 6.10.2016 | Liquidator |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
VP Bank AG | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
VP Vermögensverwaltung GmbHMünchenJahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2011 bis zum 31. Dezember 2011Bilanz der VP Vermögensverwaltung GmbH, München, zum 31. Dezember 2011Aktivseite
Gewinn- und Verlustrechnung der VP Vermögensverwaltung GmbH, München, für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2011
Anhang der VP Vermögensverwaltung GmbH, München, für das Geschäftsjahr 2011A. RechnungslegungsgrundsätzeDie auf die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den §§ 242 ff. und 340 ff. HGB sowie der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) in der aktuellen Fassung. Bei der Bilanzierung und Bewertung sind die Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften angewandt worden. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Die Forderungen an Kreditinstitute sind zum Nennwert ausgewiesen. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Die Forderungen an Kunden sind zum Nennwert ausgewiesen. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Der Ausweis betrifft Forderungen, die unmittelbar aus Geschäftsbeziehungen im Zusammenhang mit dem originären Dienstleistungsgeschäft resultieren. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Anlagewerte sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Seit 2008 werden Zugänge ausschließlich nach der linearen Methode (in Vorjahren zum Teil degressiv) abgeschrieben. Seit dem 1. Januar 2008 werden abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten über EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 gemäß § 6 Abs. 2 a EStG in einen Sammelposten eingestellt und linear über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben. Seit 2010 werden geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 410,00 wieder gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr voll abgeschrieben und ein Abgang unterstellt. Die sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Der als passive Rechnungsabgrenzung ausgewiesene Vermieterzuschuss zu den Mietereinbauten wird linear über die Laufzeit des Mietvertrages aufgelöst. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Zinsabgrenzungen auf Forderungen sind den entsprechenden Kapitalbeträgen zugeschlagen. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Insofern sind im vorliegenden Jahresabschluss unrealisierte Gewinne aus der Währungsumrechnung enthalten. Der Gesamtbetrag der Vermögensgegenstände, die auf Fremdwährung lauten, beträgt EUR 28,12 (i. V. EUR 684,84) und der Gesamtbetrag der Schulden beläuft sich auf EUR 12.590,60 (i. V. EUR 0,00). B. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und VerlustrechnungI. Bilanz 1. Forderungen an Kreditinstitute Die anderen Forderungen an Kreditinstitute haben eine Restlaufzeit bis zum 31. Januar 2012. 2. Forderungen an Kunden Die Forderungen an Kunden haben in voller Höhe eine Restlaufzeit bis zu drei Monaten. 3. Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs. Die immateriellen Anlagewerte betreffen EDV-Software. Unter Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken sind die Mietereinbauten in dem angemieteten Büro ausgewiesen. Die Abschreibung wird linear auf die Restlaufzeit des Mietvertrags bis zum 30. Juni 2014 vorgenommen. In den Sachanlagen sind im Rahmen der eigenen Geschäftstätigkeit genutzte Bauten auf fremden Grundstücken mit einem Buchwert von EUR 55.018,00 sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung mit einem Buchwert von EUR 65.295,00 enthalten. 4. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen Steueransprüche. 5. Sonstige Verbindlichkeiten Dieser Posten setzt sich wie folgt zusammen:
Die übrigen sonstigen Verbindlichkeiten betreffen mit EUR 2.315,97 (i. V. EUR 0,00) Umsatzsteuer. Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. 6. Andere Rückstellungen Die anderen Rückstellungen beinhalten:
7. Bilanzverlust Der Bilanzverlust zum 31. Dezember 2011 setzt sich wie folgt zusammen:
II. Gewinn- und Verlustrechnung 1. Provisionserträge Die Provisionserträge können wie folgt aufgeteilt werden:
2. Sonstige betriebliche Erträge Die Position enthält im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von EUR 16.304,87, Erträge aus privater Kfz-Nutzung in Höhe von EUR 15.260,16 und die Auflösung der im passiven Rechnungsabgrenzungsposten passivierten Zuschüsse des Vermieters für die Mietereinbauten in Höhe von EUR 7.656,24. 3. Periodenfremde Erträge Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 16.304,87. Es handelt sich um Erträge aus der Auflösung aus Rückstellungen. 4. Kursgewinne und -verluste In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind unrealisierte Erträge aus Kursdifferenzen in Höhe von EUR 573,78 enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten unrealisierte Aufwendungen aus Kursdifferenzen in Höhe von EUR 828,11. C. Sonstige Angaben1. Personal Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:
2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasing-, Wartungs- und Leistungsverträgen wie folgt:
In den sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 50.119,50 enthalten. 3. Organ der Gesellschaft Geschäftsführer ist:
Auf die Angabe der Bezüge wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 4. Konzernzugehörigkeit Mutterunternehmen ist die Verwaltungs- und Privat-Bank Aktiengesellschaft, Vaduz/Liechtenstein. Sie erstellt einen Konzernabschluss nach IFRS, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Der Konzernabschluss ist am Sitz des Mutterunternehmens erhältlich. 5. Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Konditionen liegen nicht vor. 6. Honorar für Leistungen des Abschlussprüfers (ohne Umsatzsteuer)
D. ErgebnisverwendungDer Bilanzverlust in Höhe von EUR 8.806.608,00 wird auf neue Rechnung vorgetragen.
München, 16. Januar 2012 VP Vermögensverwaltung GmbH Geschäftsführung Willi Heigl Entwicklung des Anlagevermögens der VP Vermögensverwaltung GmbH, München, im Geschäftsjahr 2011
Lagebericht der VP Vermögensverwaltung GmbH, München, für das Geschäftsjahr 20111. Allgemeine AngabenFür die VP Vermögensverwaltung GmbH, München - kurz VPVV -, eine 100%ige Tochtergesellschaft der Verwaltungs- und Privat-Bank Aktiengesellschaft, Vaduz/Liechtenstein - kurz VP Bank AG, - war das Geschäftsjahr 2011 geprägt von der weiteren Festigung der bisherigen Kundenverbindungen, deren Ausbau und der Gewinnung neuer vermögender Privatkunden. Weitere Standorte in Deutschland bestehen nicht. 2. Darstellung des GeschäftsverlaufsDas erste Halbjahr war geprägt von einer Stabilisierung der Finanzmärkte. Die hohe Verschuldung der südlichen Eurostaaten schwelte aber weiter an. Anfang August setzte aufgrund dieser Tatsache und wegen des Downgrades der USA eine verstärkte Abwärtsbewegung ein. Diese erneute Verunsicherung der Märkte bewegte auch die Kunden zu einer weiteren deutlichen Zurückhaltung. Die Neukundenakquisition wurde zusätzlich erschwert. Die Kunden legten starken Wert auf Sicherheit. Es wurden Anlagen im Festgeldbereich bevorzugt. Die Bereitschaft seitens der Kunden sich an den Aktienmärkten verstärkt zu engagieren kam praktisch zum Erliegen. Der Trend zur individuellen und konservativeren Vermögensverwaltung bleibt erhalten. Die Privatkundschaft wünscht eine unabhängige und professionelle Verwaltung und Betreuung ihres Vermögens. Der entscheidende Faktor liegt in der Person des Betreuers begründet, sowohl in menschlicher wie auch in fachlicher Hinsicht. Zusätzlich macht sich die individuelle Betreuung positiv bemerkbar. Mehrere Maßnahmen zur Kundenakquisition haben das Geschäftsjahr geprägt. Dabei wurde Wert auf die Qualität des Kerngeschäftsfeldes der "Ganzheitlichen Vermögensbetreuung" gelegt. Haupttätigkeit der VPVV war die Betreuung und Verwaltung der Portfolios von vermögenden Privatkunden mit liquiden Assets ab TEUR 500 unter konsequenter Berücksichtigung des "best-in-class Ansatzes". Das Ergebnis, sprich der Neugeldzufluss, dieser Maßnahmen zeigte jedoch nicht den gewünschten Erfolg. Die Gründe sind in den subventionierten Festgeldangeboten einiger Banken und in dem verstärkten Immobilienerwerb der Kundschaft zu finden. Das betreute Vermögen der VPVV hat sich somit leicht reduziert. Ein nennenswerter Erfolg war wiederum die Verleihung des Titels "summa cum laude" im Elitereport der Vermögensverwalter durch das Handelsblatt. Der Personalbestand bewegte sich im Jahresdurchschnitt bei fünf Beschäftigten. Vier Mitarbeiter sind mit der direkten Kundenverantwortung betraut. Alle Mitarbeiter zeichnen sich durch langjährige hervorragende Erfahrung in der Vermögensverwaltung aus und sind ihren anspruchsvollen Aufgaben entsprechend hoch qualifiziert. 3. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und ErtragslageZur Lage der Gesellschaft werden nachfolgende Erläuterungen gegeben: Bei einer Bilanzsumme von TEUR 960 (i. V. TEUR 1.488) weist die VPVV bei einem Eigenkapital von TEUR 699 (i. V. TEUR 1.141) eine Eigenkapitalquote von 72,8 % (i. V. 76,7 %) aus. Die Muttergesellschaft, VP Bank AG, hat am 10. Juni 2011 und 24. Oktober 2011 Zuzahlungen in die Kapitalrücklage in Höhe von insgesamt TEUR 350 (i. V. TEUR 0) geleistet. Den Forderungen an Kreditinstitute, an Kunden und sonstigen Vermögensgegenständen auf der Aktivseite in Höhe von insgesamt TEUR 835 (i. V. TEUR 1.328) stehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie sonstige Verbindlichkeiten und Rückstellungen in Höhe von insgesamt TEUR 241 (i. V. TEUR 302) gegenüber. Die Investitionen in das Anlagevermögen beliefen sich auf TEUR 3 (i. V. TEUR 0). Die Investitionen betreffen Betriebs- und Geschäftsausstattung. Zum Bilanzstichtag beträgt der Buchwert der Sachanlagen TEUR 120 (i. V. TEUR 156). Zum 31. Dezember 2011 wurden der Deutschen Bundesbank Eigenmittel nach § 10 KWG in Höhe von TEUR 1.491 (i. V. TEUR 2.815) gemeldet. Bei Kosten von TEUR 1.396 (i. V. TEUR 1.629) beträgt die Eigenmittel-Kosten-Relation nach § 10 Abs. 9 KWG 107 % (i. V. 173 %). Die Zahlungsfähigkeit der VPVV war aufgrund der Einzahlungen der Muttergesellschaft im Berichtszeitraum und auch danach jederzeit gegeben. Die Finanzlage war stets geordnet. Zum Bilanzstichtag verfügte die Gesellschaft über liquide Mittel in Höhe von TEUR 504 (i. V. TEUR 968). Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit beträgt im Geschäftsjahr 2011 TEUR -791 (i. V. TEUR - 684). Die Provisionserträge haben sich im Geschäftsjahr auf TEUR 589 (i. V. TEUR 723) belaufen. Weitere Erträge wurden aus der privaten Kfz-Nutzung (TEUR 15), aus Zinsen (TEUR 7), aus der Auflösung der im passiven Rechnungsabgrenzungsposten passivierten Zuschüsse des Vermieters für die Mietereinbauten (TEUR 8) und aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 16) erwirtschaftet. Die wesentlichen Verwaltungskosten entfallen auf Personalaufwand (TEUR 731), Rechts- und Beratungskosten (TEUR 131), Raumkosten (TEUR 127), IT-Kosten (TEUR 58), Werbe- und Repräsentationskosten (TEUR 96), Kfz-Kosten (TEUR 43), Spenden (TEUR 13), Abschluss- und Prüfungskosten (TEUR 41) und Buchführungskosten (TEUR 19). Nach Abzug der sonstigen Steuern beläuft sich der Jahresfehlbetrag auf TEUR 791 (i. V. TEUR 1.686). Die Vermögens- und Finanzlage ist geordnet, jedoch weiterhin abhängig von Einzahlungen der Muttergesellschaft in die Kapitalrücklage. Die Ertragslage ist weiterhin von Anfangsverlusten gekennzeichnet. 4. Hinweise auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen EntwicklungDer im Geschäftsjahr 2011 zu verzeichnende Verlust der Gesellschaft wurde durch die bestehenden Rücklagen abgedeckt. Die Muttergesellschaft hat mit Datum vom 4. Januar 2011 ihre Patronatserklärung vom 15. Januar 2009 verlängert. Die Muttergesellschaft verpflichtet sich unwiderruflich und bis zu einer Höhe von EUR 3 Mio. die VPVV im Rahmen der Befristung finanziell und liquiditätsmäßig auszustatten, sodass diese alle gegenwärtig bestehenden und zukünftigen Zahlungsverpflichtungen fristgerecht in vollem Umfang erfüllen kann, und bei einer Inanspruchnahme aus dieser Patronatserklärung geeignete Maßnahmen zu treffen, die zur Vermeidung oder Abwendung einer Überschuldung der Begünstigten erforderlich sind. Die Patronatserklärung ist wirksam für den Zeitraum von 36 Monaten beginnend mit dem Datum der Unterzeichnung dieser Patronatserklärung. In den Folgejahren wird die Gesellschaft von der finanziellen Unterstützung durch die Muttergesellschaft noch abhängig sein. Durch die abgegebene Patronatserklärung der Muttergesellschaft ist die VPVV finanziell und liquiditätsmäßig ausreichend ausgestattet. Die Ertragsseite wird sich 2012 und je nach Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Lage 2013 stabilisieren können. Trotz des nach wie vor schwierigen Umfeldes wegen der starken Konkurrenzsituation und des anhaltenden Margendrucks werden sich wegen des individuellen Beratungsansatzes und der professionellen Kundenbetreuer gute Akquisitionsmöglichkeiten ergeben können. Dafür spricht der Wirtschaftsstandort München und dessen Wachstumsperspektiven. Entscheidend für einen nachhaltigen Erfolg wird sein, dass weitere hochqualifizierte Private Banking Berater akquiriert werden können. Mögliche Haftungsrisiken ergeben sich im Zusammenhang mit dem Entschädigungsverfahren in Sachen Phoenix Kapitaldienst GmbH, Frankfurt, aufgrund der Mitgliedschaft der VPVV in der Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW). Eine entsprechende Rückstellung wurde bereits in 2006 gebildet. Der natürliche Personalabgang wird zukünftig, wie bisher, durch hoch qualifiziertes Personal vom Markt ersetzt. EDV-Risiken sind durch die Anbindung an das Stammhaus nicht gegeben. Ausfallrisiken sind derzeit nicht ersichtlich. Durch die derzeitige Kapitalausstattung ergibt sich für 2012 kein erkennbares Liquiditätsrisiko. Rechtsrisiken werden durch Zusammenarbeit mit externen Anwaltskanzleien reduziert. 5. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des GeschäftsjahresVorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres liegen nicht vor. 6. Voraussichtliche Entwicklung der GesellschaftDer Markt für das gehobene Privatkundensegment wird in Zukunft überdurchschnittlich im Großraum München wachsen können. Aufgrund der anhaltenden Finanz- und Schuldenkrise werden die Wachstumsraten im niedrigen einstelligen Bereich bleiben. Davon kann eine individuelle wie auch unabhängige Vermögensverwaltung profitieren. Die Geschäftsjahre 2012 und 2013 werden sowohl von anhaltender Kundenakquisition wie auch von der Festigung und dem Ausbau der bestehenden Kundenverbindungen bestimmt sein. Trotz notwendiger Vertriebsaufwendungen für Marketing und Akquisition werden in den Geschäftsjahren 2012 und 2013 die Provisionserträge aus der Vermögensverwaltung zu einer Verringerung des Jahresfehlbetrages gegenüber dem Geschäftsjahr 2011 beitragen können. Somit kann sich das operative Ergebnis verbessern.
München, 16. Januar 2012 VP Vermögensverwaltung GmbH Geschäftsführung Willi Heigl BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der VP Vermögensverwaltung GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2011 bis zum 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie die Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht hin. Dort ist in Abschnitt 4 ausgeführt, dass die Gesellschaft auch in den Folgejahren von der finanziellen Unterstützung durch die Muttergesellschaft abhängig ist. Die Muttergesellschaft hat diese Unterstützung zugesagt, indem sie die Patronatserklärung vom 15. Januar 2009 mit einer Höhe von bis zu EUR 3,0 Mio. am 4. Januar 2011 verlängert hat. Die Patronatserklärung ist wirksam für den Zeitraum von 36 Monaten beginnend mit dem Datum der Unterzeichnung dieser Patronatserklärung.
München, den 27. Februar 2012 Ernst
& Young GmbH
W. Bauer, Wirtschaftsprüfer O. Bauer, Wirtschaftsprüfer Auftragsbedingungen, Haftung und VerwendungsvorbehaltWir, die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, haben unsere Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung im Auftrag der Gesellschaft vorgenommen. Neben der gesetzlichen Funktion der Offenlegung (§ 325 HGB) in den Fällen gesetzlicher Abschlussprüfungen richtet sich der Bestätigungsvermerk ausschließlich an die Gesellschaft und wurde zu deren interner Verwendung erteilt, ohne dass er weiteren Zwecken Dritter oder diesen als Entscheidungsgrundlage dienen soll. Das in dem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis von freiwilligen Abschlussprüfungen ist somit nicht dazu bestimmt, Grundlage von Entscheidungen Dritter zu sein, und nicht für andere als bestimmungsgemäße Zwecke zu verwenden. Unserer Tätigkeit liegen unser Auftragsbestätigungsschreiben zur Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung, die Besonderen Auftragsbedingungen für Prüfungen und prüfungsnahe Tätigkeiten der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (Stand 1. Juli 2007) sowie die "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der vom Institut der Wirtschaftsprüfer herausgegebenen Fassung vom 1. Januar 2002 zugrunde. Klarstellend weisen wir darauf hin, dass wir Dritten gegenüber keine Verantwortung, Haftung oder anderweitige Pflichten übernehmen, es sei denn, dass wir mit dem Dritten eine anders lautende schriftliche Vereinbarung geschlossen hätten oder ein solcher Haftungsausschluss unwirksam wäre. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Aktualisierung des Bestätigungsvermerks hinsichtlich nach seiner Erteilung eintretender Ereignisse oder Umstände vornehmen, sofern hierzu keine rechtliche Verpflichtung besteht. Wer auch immer das in vorstehendem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis unserer Tätigkeit zur Kenntnis nimmt, hat eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und in welcher Form er dieses Ergebnis für seine Zwecke nützlich und tauglich erachtet und durch eigene Untersuchungshandlungen erweitert, verifiziert oder aktualisiert. Der vorliegende Jahresabschluss wurde am 12. März 2012 durch die Alleingesellschafterin, die Verwaltungs- und Privat-Bank AG, Vaduz/Liechtenstein, festgestellt.
VP Vermögensverwaltung GmbH Geschäftsführung Willi Heigl |
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