MANTEC Serviceleistungen GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Metallkonstruktionen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Laurenz Kaiser seit 10.2.2026 | Prokura |
Dirk Erich Dr. Mausbeck seit 19.8.2020 | Geschäftsführer |
Peter Busse seit 19.8.2020 | Prokura |
Manuela Schramm seit 19.8.2020 | Prokura |
Peter Theodor Fritz Maria Dr. Feldhaus seit 19.8.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Onyx Strategic Investment Management II B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Onyx Power Assets GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis 31.12.2022Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022I. GESCHÄFT UND RAHMENBEDINGUNGENDie Onyx Power Assets GmbH, Berlin (im Folgenden "OPAG" oder Gesellschaft), hält Anteile an mehreren Gesellschaften, die zum Kraftwerkskomplex Wilhelmshaven gehören. Die OPAG stellt die für den Betrieb des Kraftwerks notwendigen Rohstoffe bereit und verkauft den erzeugten Strom. Das Kraftwerk hat eine Leistung von 726 Megawatt und kann bis zu 5,5 Milliarden Kilowattstunden Strom im Jahr erzeugen. Das entspricht etwa einem Prozent des gesamten in Deutschland produzierten Stroms. Alleinige Gesellschafterin der OPAG ist die Onyx Germany GmbH, Berlin (im Folgenden: "OGG" oder "Gesellschafterin"). Ein Großteil des von der Kraftwerk Wilhelmshaven GmbH & Co. KG, Oldenburg (im Folgenden "KWG") erzeugten Stroms wird über die OPAG auf Grundlage eines Stromliefervertrags an die OGG weiterverkauft. Darüber hinaus verkauft die OPAG, wie ebenfalls vertraglich vorgesehen, einen Teil des von der KWG erworbenen Stroms an die BKW Energie Wilhelmshaven Beteiligungs-GmbH, Berlin und die WSW Energie & Wasser AG, Wuppertal, als Minderheitsgesellschafter der KWG. Da die Gesellschaft als Holding für den Onyx Standort Wilhelmshaven fungiert, besteht eine starke Abhängigkeit von dem Steinkohlekraftwerk am Standort Wilhelmshaven. Aufgrund der bestehenden Stromlieferverträge wird der im Kraftwerk Wilhelmshaven erzeugte Strom von den jeweiligen Vertragspartnern unabhängig von den Marktentwicklungen abgenommen (Mengenkomponente). Hinsichtlich der Entwicklung des Strompreises und der Preise der Einsatzstoffe ist die OPAG der allgemeinen Marktlage ausgesetzt. II. WIRTSCHAFTSBERICHTEntwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Die Weltwirtschaft befand sich im Jahr 2022 weiterhin in Schwierigkeiten und steht vor erheblichen Herausforderungen. Durch den russischen Krieg gegen die Ukraine sind die Preise, insbesondere die Energiepreise, erheblich angestiegen. Inflationstendenzen und Lieferengpässe haben sich weiter verschärft. Infolge einer nicht ausreichenden Anpassung der Lohnentwicklung an die Inflation ist eine signifikante Verringerung der Realeinkommen festzustellen, trotz einer Vielzahl von Maßnahmen seitens der Regierungen, die darauf abzielten, die Auswirkungen der gestiegenen Lebensmittel- und Energiepreise auf Haushalte und Unternehmen zu mildern. Das globale reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Jahr 2022 nach Berechnung des Internationalen Währungsfonds (IWF) um 3,5% (Vorjahr: 6,5%) im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. 1 Für die Europäische Union betrug der Anstieg des realen BIPs 3,6% (Vorjahr: 6,1%). Für Deutschland lag der Wert bei 1,8% (Vorjahr: 3,2%). Die weltweiten Finanzierungsbedingungen haben sich, bedingt durch die drastischen Zinserhöhungen der Zentralbanken, in erheblichem Maße verschärft. In den USA hat die Federal Reserve im Verlauf des Berichtsjahres den Leitzins von nahezu null auf bis zu 4,5% angehoben, während die Bank of England ihre Zinssätze von 0,25% auf 3,5% erhöhte. Sogar in der Eurozone hat die Europäische Zentralbank (EZB) im Juli 2022 ihre langjährige Nullzinspolitik beendet und den Hauptrefinanzierungssatz bis zum Jahresende 2022 auf 2,5% erhöht. Diese Zinsentwicklungen haben weltweit spürbare Auswirkungen auf wirtschaftliche Aktivitäten und auf die Finanzmärkte. 2 Nach Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen ist der Primärenergieverbrauch in Deutschland im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr um 5,4% auf 11.769 Petajoule gesunken. 3 Das Niveau des Energieverbrauchs sowie seine Zusammensetzung (Energieträger) wurden im Jahr 2022 in hohem Maße durch die Folgen der Invasion Russlands in die Ukraine und dem Stopp russischer Gaslieferungen nach Deutschland geprägt. Gleichzeitig beeinflusste die um rund eine Millionen Menschen höhere Bevölkerungszahl infolge der kriegsbedingten Fluchtbewegungen aus der Ukraine den Energieverbrauch in Deutschland. Darüber hinaus wird der Energieverbrauch auch weiterhin durch politische und regulatorische Vorgaben beeinflusst. 4 Analog dem Primärenergieverbrauch ist auch der Bruttostromverbrauch im Jahr 2022 gegenüber 2021 aufgrund der konjunkturellen Schwierigkeiten sowie milderen Witterung um 3,4% auf ca. 549,2 Mrd. kWh gesunken. Demnach notierte auch die Stromerzeugung (Bruttostromerzeugung) ein Minus von 1,7%. 5 Bei der Bruttostromerzeugung nach Energieträgern kam es zu leichten Verschiebungen im Vergleich zum Vorjahr. Während sich die Anteile von Kernenergie (6,0%, Vorjahr: 11,8%) sowie von Erdgas (13,8%, Vorjahr: 15,4%) rückläufig entwickelten, verzeichneten die Anteile von Braunkohle (20,1%, Vorjahr: 18,8%), Steinkohle (11,2%, Vorjahr: 9,3%) und Erneuerbare Energien (44,0%, Vorjahr: 39,8%) jeweils eine positive Entwicklung. Weitere Anteile entfielen auf Mineralöl (0,8%, Vorjahr: 0,8%) und sonstige Energieträger (4,1%, Vorjahr: 4,2%). 6 Im Hinblick auf die Strompreise war im Berichtsjahr ein deutlicher Anstieg zu beobachten. Der durchschnittliche Spotpreis an der Strombörse EPEX Spot lag bei 235,4 EUR/MWh (Vorjahr: 96,8 EUR/MWh) und hat sich im Vergleich zum Vorjahr entsprechend mehr als verdoppelt. 7 Auch die Preise für CO 2 - Emissionszertifikate haben sich gegenüber dem Vorjahr deutlich erhöht (+ 51,9%) und erreichen im Durchschnitt für das Jahr 2022 einen historischen Höchststand von 81 Euro je Tonne, nachdem sich der Preis im Jahr 2021 bereits gegenüber dem Jahr 2020 mehr als verdoppelt hatte. 8 Auf Ebene der Europäischen Union ergeben sich im Berichtsjahr im Wesentlichen folgende Änderungen der regulatorischen Rahmenbedingungen innerhalb der Branche. Am 18. Mai 2022 veröffentlichte die Europäische Kommission das REPowerEU-Paket, das darauf abzielt, die europäische Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen aus Russland zu reduzieren und den Wandel zu einer kohlenstoffärmeren Zukunft anzutreiben. Für dieses Vorhaben werden von der EU 300 Mrd. Euro für Investitionen mobilisiert. Zusätzlich dazu hat die Kommission im Jahr 2022 ein Importverbot für russische Kohle- und Ölprodukte in Kraft gesetzt. 9 Zur Reduzierung der Erdgasnachfrage wurde im Juli 2022 beschlossen, freiwillige, allerdings nicht genauer spezifizierte Verbrauchsreduktionen in den Mitgliedsstaaten im Zeitraum vom 1. August 2022 bis zum 31. März 2023 um 15% einzuführen. Diese Maßnahme zur Senkung des Gasverbrauchs konnte verpflichtend werden, sobald auf EU-Ebene ein "Unionsalarm" ausgelöst worden wäre. 10 Seit Mitte 2022 ist außerdem bekannt, dass Gas- und Kernkraftwerke unter bestimmten Bedingungen laut der europäischen Taxonomie-Verordnung als nachhaltig eingestuft werden dürfen. Im Februar 2022 hatte die EU-Kommission einen delegierten Rechtsakt angenommen, der die genauen Kriterien für diese Einstufung festlegt. Diese Kriterien wurden am 1. Januar 2023 wirksam. Gaskraftwerke können nun als nachhaltige Übergangsaktivitäten betrachtet werden, vorausgesetzt, sie werden bis 2030 genehmigt, ersetzen emissionsintensive Anlagen und verwenden ab 2036 ausschließlich umweltfreundliche Gase wie Wasserstoff. Darüber hinaus müssen ihre CO 2 -Emissionen innerhalb bestimmter Grenzen liegen. 11 Die wichtigsten Änderungen des regulatorischen Rahmens in Deutschland betreffen im Berichtsjahr im Wesentlichen die folgenden Punkte. Am 11. Januar 2022 hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) eine "Eröffnungsbilanz Klimaschutz" veröffentlicht. In dieser Bilanz wurden die im Koalitionsvertrag der Bundesregierung festgelegten Klimaschutzziele mit ersten Maßnahmen untermauert. Am 8. Juli 2022 wurde das "Osterpaket" besiegelt, das eine Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) beinhaltet. Die Reform enthält das Ziel, bis 2030 einen Anteil von 80% erneuerbarer Energien am Bruttostromverbrauch zu erreichen, sowie die erhebliche Ausdehnung von Ausschreibungen im Bereich der Wind- und Solarenergie. 12 Als energiepolitische Maßnahme in Bezug auf den Konflikt in der Ukraine hat die Bundesregierung am 27. Februar 2022 angekündigt, LNG-Terminals an der deutschen Küste zu bauen. Zur Beschleunigung der Genehmigungsverfahren dieses Vorhabens wurde am 19. Mai 2022 ein LNG-Beschleunigungsgesetz besiegelt. 13 Um niedrige Füllstände in den Gasspeichern, wie sie es im Herbst 2021 gab, vorzubeugen, wurde das Energiewirtschaftsgesetz angepasst. Ein neuer Abschnitt legt nun Mindestfüllstände für Erdgasspeicher in Deutschland, zusätzlich zu den bereits von der EU beschlossenen Regelungen, fest. Gemäß diesem Beschluss trat das Gasspeicherfüllstands-Gesetz am 30. April 2022 in Kraft. Im Zuge des neuen Gesetzes, ergänzt durch eine Verordnung des BMWK, soll erstmals für das Jahr 2022 ein Mindestfüllstand von 95% in nationalen Erdgasspeichern zum 1. November eines Jahres garantiert werden, um die Versorgungssicherheit dauerhaft aufrecht zu erhalten. Das Gesetz wird am 1. April 2025 außer Kraft treten. 14 Um einer potenziellen Gasmangellage entgegenzuwirken, wurde am 8. Juli 2022 das Gesetz zur Bereithaltung von Ersatzkraftwerken verabschiedet. Dieses Gesetz gewährt der Bundesregierung die Befugnis, Verordnungen zu erlassen oder zu modifizieren, die die Reaktivierung von Kohle- und Ölkraftwerken aus Reserven ermöglichen sowie die Befugnis, die Stromerzeugung von Gaskraftwerken zu beschränken. Am 11. Juli 2022 trat eine Verordnung in Kraft, welche vorsieht, dass Steinkohlekraftwerke, die sich in der Reserve befinden, bis zum 31. März 2024 betriebsbereit sein müssen. Gleichzeitig akzeptierte die Bundesregierung zum 1. Oktober 2022 die Rückkehr von Braunkohlekraftwerken aus der Sicherheitsbereitschaft in den Strommarkt bis zum 30. Juni 2023. 15 Am 16. Dezember 2022 hat der Bundesrat das Erdgas-Wärme-Preisbremsengesetz (EWPBG) und das Strompreisbremsegesetz (StromPBG) verabschiedet. Diese Gesetze basieren auf den Empfehlungen der Europäischen Kommission vom 31. Oktober 2022 und zielen darauf ab, die Gas- und Strompreise zu begrenzen, sowohl für Haushalte und Gewerbe als auch für die Industrie. Die Maßnahmen beinhalten unter anderem Einmalzahlungen für Gaskunden im Jahr 2022 und Preisobergrenzen für Gas- und Stromkontingente. Die Deckelung der Preise erstreckt sich teilweise bis zum 30. April 2024. Das Strompreisbremsegesetz regelt auch die Abschöpfung von Überschusserlösen bei Stromerzeugern für ausgewählte Technologien bis zum 30. Juni 2023, wobei bestimmte Technologien wie u.a. Stromspeicher, Erdgas, Biomethan und weitere Gase von dieser Regelung ausgenommen sind. 16 Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Lage Die wirtschaftliche Entwicklung der OPAG im Geschäftsjahr 2022 liegt innerhalb der Erwartungen. Zur Beurteilung wird das modifizierte Rohergebnis als wichtigster finanzieller Leistungsindikator herangezogen. Im Unterschied zur allgemeingültigen Definition des Rohergebnisses, werden von diesem zusätzlich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen abgezogen. Die wichtigsten nicht finanziellen Leistungsindikatoren umfassen die Menge des von der KWG erzeugten Stroms sowie deren Anlagenverfügbarkeit. Das modifizierte Rohergebnis umfasst die Ergebnisse aus dem Verkauf des von der KWG erworbenen Stroms an die OGG, aus Redispatch, dem Hedging und der Bereitstellung von CO 2 -Zertifikaten an die KWG sowie Aufwendungen aus der Bereitstellung von Kraftwerkskohle, für die KWG. Das positive modifizierte Rohergebnis im Geschäftsjahr 2022 liegt mit TEUR 86.553 (Vorjahr: TEUR-6.874) deutlich über dem Niveau des Vorjahres und damit innerhalb der Erwartungen. Dieses resultiert im Wesentlichen aus dem gestiegenen Strompreis. Die erzeugte Strommenge betrug knapp 2,0 TWh Strom (Vorjahr: 2,3 TWh). Damit liegt sie leicht über den Erwartungen, allerdings auf einem niedrigeren Niveau im Vergleich zum Vorjahr. Die Anlagenverfügbarkeit betrug 73,7% (Vorjahr: 89,0%) und lag unter den Erwartungen. Die niedrige Anlagenverfügbarkeit war einerseits revisionsbedingt, andererseits aber auch auf ungeplante Reparaturen zurückzuführen. Das Kraftwerk Wilhelmshaven wird seit der offiziellen Schlussabnahme weitestgehend gemäß den Anforderungen des Marktes eingesetzt. Im Berichtsjahr wurde ein planmäßiger Revisionsstillstand vom 11. Mai bis zum 25. Juni 2022 durchgeführt. Ertragslage Eine Übersicht zur Entwicklung der Ertragslage im Vorjahresvergleich ist in der nachfolgenden Tabelle dargestellt:
Die Umsatzerlöse betragen TEUR 973.507 (Vorjahr: TEUR 522.807). Die Erlöse resultieren im Wesentlichen aus der Vermarktung von Strom an die OGG in Höhe von TEUR 496.610 (Vorjahr: TEUR 251.665). Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus gestiegenen Strompreisen. Darüber hinaus fallen Hedgingerlöse in Höhe von TEUR 293.567 (Vorjahr: TEUR 149.609) aus dem Intragroup Hedging Allocation Agreement an. Des Weiteren resultieren Erlöse aus den vereinbarten Entgelten im Rahmen der langfristigen Stromlieferverträge zwischen der OPAG und den Minderheitsgesellschaftern der KWG in Höhe von TEUR 163.366 (Vorjahr: TEUR 107.315) sowie Erlöse in Höhe von TEUR19.795 (Vorjahr: TEUR 1.985) aus Redispatch. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 11.513) resultieren aus der Auflösung von Rückstellungen. Im Vorjahr resultierte der Saldo aus dem positiven Ergebnis der Bereitstellung von CO 2 -Zertifikaten an die KWG. Die Materialaufwendungen in Höhe von TEUR 863.771 (Vorjahr: TEUR 540.924) beinhalten die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe in Höhe von TEUR 614.336 (Vorjahr: TEUR 348.763) sowie die Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von TEUR 249.435 (Vorjahr: TEUR 192.161). Der Anstieg der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe resultiert aus deutlich höheren Aufwendungen für die entsprechenden Einsatzstoffe (insb. Kraftwerkskohle) aus der Bereitstellungsverpflichtung an die KWG. Zudem fallen Hedgingaufwendungen in Höhe von TEUR 350.284 (Vorjahr: TEUR 226.869) aus dem Intragroup Hedging Allocation Agreement an. Der Anstieg der Aufwendungen für bezogene Leistungen resultiert aus höheren Aufwendungen für Redispatch im Vergleich zum Vorjahr (TEUR135.845; Vorjahr: TEUR 93.662). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf TEUR 23.188 (Vorjahr: TEUR 271) und umfassen im Wesentlichen den negativen Saldo aus der Bereitstellung von CO 2 -Zertifikaten an die KWG in Höhe von TEUR 22.924. Das Betriebsergebnis fiel im Berichtsjahr positiv aus (TEUR 86.545, Vorjahr: TEUR -6.882). Aus bestehenden Ergebnisabführungsverträgen mit der Onyx Kraftwerk Wilhelmshaven Betriebs GmbH & Co. KGaA (im Folgenden "BFG") und OKG ergeben sich Aufwendungen in Höhe von TEUR 147.286 (Vorjahr: Ertrag in Höhe von TEUR 4.200) und Erträge in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 124.484). Das Finanzergebnis (TEUR -338, Vorjahr: TEUR -1.635) resultiert im Wesentlichen aus Zinserträgen aus dem Ergebnisabführungsvertrag mit der OKG in Höhe von TEUR 9.344 sowie aus Zinsaufwendungen für Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin und den weiteren verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 9.791. Im Berichtsjahr fanden keine Abschreibungen auf Finanzanlagen statt. Im Vorjahr wurde der Beteiligungsbuchwert an der OKG in Höhe von TEUR 25.921 abgeschrieben. Vor Verlustausgleich ergibt sich für das Geschäftsjahr 2022 insgesamt ein Verlust in Höhe von TEUR 61.080 (Vorjahr: Gewinn in Höhe von TEUR 85.847), dieser wird im Rahmen des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages von der OGG übernommen. Vermögenslage Die Entwicklung der Aktivposten in der Bilanz stellt sich im Vergleich zum Vorjahr zum Bilanzstichtag wie folgt dar:
Bei den Finanzanlagen handelt es sich um die Beteiligungsbuchwerte an der Onyx Kraftwerk Wilhelmshaven Betriebs GmbH & Co. KGaA, der Onyx Kraftwerke GmbH, der Onyx Grundstück Wilhelmshaven GmbH & Co. KG und der Onyx Grundstück Wilhelmshaven Verwaltungs-GmbH. Bei den übrigen Posten der Aktiva handelt es sich ausschließlich um kurzfristige Posten. Die Forderungen und übrigen Aktiva in Höhe von TEUR 121.285 (Vorjahr: TEUR 146.781) betreffen in Höhe von TEUR 95.858 (Vorjahr: TEUR 105.428) im Wesentlichen Forderungen gegen die Minderheitsgesellschafter der KWG (WSW Energie & Wasser AG und BKW Energie Wilhelmshaven Beteiligungs-GmbH) aus dem Erwerb von CO 2 -Zertifikaten. Weitere Forderungen bestehen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 25.427 (Vorjahr: TEUR 25.730). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen einschließlich Gesellschafter belaufen sich auf TEUR 1.340.359 (Vorjahr: TEUR 666.512). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen gegen die OKG aus Ergebnisabführung aus Vorjahren in Höhe von TEUR 322.614 (Vorjahr: TEUR 322.979) sowie Zinsforderungen aus dem Ergebnisabführungsvertrag in Höhe von TEUR 9.344 (Vorjahr. TEUR 0). Darüber hinaus sind Forderungen gegen die OKG aus einer im Jahr 2016 getroffenen Vereinbarung zur Erfüllungsübernahme eines langfristigen Stromliefervertrages in Höhe von TEUR 60.598 (Vorjahr: TEUR 60.598) enthalten. Die Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 943.254 (Vorjahr: TEUR 278.060) betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Darunter bestehen Forderungen aus dem Anspruch auf Erstattung der Vorsteuer gegen die OGG i.H.v. TEUR 123.848 (Vorjahr: TEUR 20.247). Kapitalstruktur und Finanzlage Die Entwicklung der Passivposten in der Bilanz stellt sich im Vergleich zum Vorjahr zum Bilanzstichtag wie folgt dar:
Die Eigenkapitalquote ist aufgrund der gestiegenen Verbindlichkeiten zum Stichtag auf 1,33% (Vorjahr: 2,37%) gesunken. Das Stammkapital beträgt TEUR 25 und besteht aus 25.000 Geschäftsanteilen mit einem Nennwert von je EUR 1,00. Die Kapitalrücklage beträgt unverändert zum Vorjahr TEUR 19.526 und resultiert aus Zuzahlungen der Gesellschafterin gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB. Die langfristigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.712 (Vorjahr: TEUR 1.846) betreffen Drohverlustrückstellungen. Bei den langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen einschließlich Gesellschafter in Höhe von TEUR 83.903 (Vorjahr: TEUR 83.903) handelt es sich um Verbindlichkeiten aus Darlehen gegenüber der OKG in Höhe von TEUR 73.804, gegenüber der Onyx Strategic Investment Management II B.V. in Höhe von TEUR 6.000 und gegenüber der BFG in Höhe von TEUR 4.099. Die kurzfristigen Rückstellungen TEUR 66 (Vorjahr: TEUR 2.750) beinhalten vollumfänglich Rückstellungen für Jahresabschlusskosten. Lieferantenverbindlichkeiten und übrige Passiva beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 2.201, Vorjahr: TEUR 12), sowie sonstige Verbindlichkeiten, die Verpflichtungen aus dem Erwerb der Beteiligungen (TEUR 209, Vorjahr: TEUR 18.131) betreffen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen einschließlich Gesellschafter belaufen sich auf TEUR 1.365.702 (Vorjahr: TEUR 698.807). Die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen belaufen sich auf TEUR 991.762 (Vorjahr: TEUR 425.689). Diese beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Cash-Pooling (TEUR 602.082, Vorjahr: TEUR 104.612) sowie aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 137.409 (Vorjahr: TEUR 274.068). Die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter OGG (zugleich verbundenes Unternehmen) in Höhe von TEUR 373.940 (Vorjahr: TEUR 273.118) resultieren unter anderem aus der Ergebnisabführung der Vorjahre in Höhe von TEUR 195.858 (Vorjahr: TEUR 195.858). Darüber hinaus bestehen kurzfristige Verbindlichkeiten aus Hedging in Höhe von TEUR 136.168 (Vorjahr: TEUR 77.260). Durch die Einbindung der OPAG in das Cash-Pooling des Onyx-Konzern sowie durch den Ergebnisabführungsvertrag mit der OGG ist die Finanzierung der Gesellschaft jederzeit sichergestellt. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit belief sich im Geschäftsjahr auf insgesamt TEUR -497.470, der Cashflow aus der Investitionstätigkeit auf TEUR 0. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit belief sich ebenfalls auf TEUR 0. Personal Die Gesellschaft beschäftigt keine eigenen Mitarbeiter. III. CHANCEN- UND RISIKOBERICHTDie Gesellschaft ist in die Risikomanagement-Systeme der Onyx Power-Gruppe eingebunden. Dazu gehört u.a. ein innerhalb der Onyx Power-Gruppe einheitlicher Planungs-, Budgetierungs-, Berichts- und Controlling-Prozess zur Information der Gesellschafter. Grundsätzlich bietet Wilhelmshaven als Standort optimale Bedingungen für den Betrieb eines Steinkohlekraftwerkes. Die Lage direkt an der Niedersachsenbrücke mit der Möglichkeit, auch die größten Kohleschiffe ("Cape-Size") direkt und vollbeladen anzulanden, erlaubt einen effizienten und schnellen Kohletransport. Für die Kohlelogistik steht ein erfahrener Partner zur Verfügung. Die Lage an der Küste ermöglicht darüber eine Durchflusskühlung, wodurch sich gleichzeitig der Wirkungsgrad um ca. einen Prozentpunkt erhöht. Somit nimmt die Anlage innerhalb der Gruppe der Steinkohlekraftwerke eine sehr gute Position ein, was das wirtschaftliche Risiko für die OPAG als Holdinggesellschaft für den Standort Wilhelmshaven entsprechend begrenzt. Mit der Ende Oktober 2015 erfolgten kommerziellen Inbetriebnahme des Steinkohlekraftwerks Wilhelmshaven trat ein langfristiger Stromliefervertrag zwischen der EDAG und KWG in Kraft, nach dem sich die Gesellschaft verpflichtet hat, die gesamte Leistung des Kraftwerks für die EDAG vorzuhalten und diese mit Strom zu beliefern. Das hierfür vereinbarte Entgelt ist direkt an die fixen und variablen Betriebskosten geknüpft und deckt darüber hinaus auch die Anlage- und Kapitalkosten der Kraftwerksgesellschaft ab. Die im Jahr 2019 erfolgte Veräußerung der Erzeugungskapazitäten der ENGIE Gruppe an die Onyx Power Gruppe führte zur Übertragung des langfristigen Stromliefervertrags der EDAG auf die OPAG zum 30. November 2019 und wird fortgeführt. Aufgrund des gewählten Vermarktungsmodells liegen so die kommerziellen Chancen und Risiken für die Laufzeit des Stromliefervertrages bei den Anteilseignern der OPAG bzw. den externen Gesellschaftern der KWG. Weder die Reform des EEG oder der weitere Zubau der erneuerbaren Energien noch die mit der zunehmenden Bedeutung der Versorgungssicherheit mögliche Einführung von Kapazitätsmechanismen haben Einfluss auf die Ertragslage der Gesellschaft. Weitere Risiken bestehen im planvollen Betrieb der Anlage der KWG. Finanzwirtschaftliche Risiken sind für die Gesellschaft aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages und der Einbindung in das Cash-Pooling der Gruppe von untergeordneter Bedeutung. Risiken der Datenverarbeitung werden durch technische und organisatorische Maßnahmen begrenzt. Dazu gehören zum Beispiel die redundante Auslegung von Hardware, Spiegelung von Systemen und Datenbanken sowie die regelmäßige organisierte Datensicherung für die Aufrechterhaltung des IT-Betriebes nach einem eventuellen Notfall. Gesamtrisikolage Die genannten Risiken sind zum einen aufgrund des implementierten Risikomanagementsystems unter Kontrolle bzw. beherrschbar. Derzeit sind keine Risiken bekannt, die einen auf den Bestand der OPAG gefährdenden Einfluss auf die Finanz-, Ertrags- und Vermögenslage haben. Im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich keine wesentliche Änderung der Chancen und Risiken. IV. PROGNOSEBERICHTGesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Auf den ersten Blick scheint die Weltwirtschaft bereit zu sein, sich allmählich von den schweren Schlägen der Pandemie und des von Russland provozierten Krieges gegen die Ukraine zu erholen. In China ist nach der Wiedereröffnung der Wirtschaft eine starke Erholung zu verzeichnen. Die Unterbrechungen der Versorgungsketten lösen sich auf und die kriegsbedingten Verwerfungen auf den Energie- und Nahrungsmittelmärkten lassen nach. Gleichzeitig wird die massive und synchrone Straffung der Geldpolitik durch die meisten Zentralbanken erste Früchte tragen und die Inflation wird sich mittelfristig wieder ihren Zielwerten annähern. Laut den jüngsten Prognosen des IWF betrug das Weltwirtschaftswachstum in 2023 3,2% und wird 2024 konstant bei 3,2% bleiben. Die Inflation ist allerdings hartnäckiger als noch vor einigen Monaten erwartet. Zwar ist die Gesamtinflation zurückgegangen und lag 2023 bei 6,8% bzw. dürfte im Jahr 2024 bei 5,9% liegen, doch ist dies in erster Linie auf die drastische Trendwende bei den Energie- und Nahrungsmittelpreisen zurückzuführen. Die Kerninflation, bei der die volatilen Komponenten Energie und Nahrungsmittel ausgeklammert werden, sank deutlich moderater. Sie ging im Jahr 2023 um 0,2 Prozentpunkte auf 6,2% zurück (jährlicher Durchschnitt), für das Jahr 2024 wird ein Rückgang der Kerninflation um 1,2 Prozentpunkte prognostiziert. Für die europäische Union berechnet der IWF für das Jahr 2023 einen Anstieg des realen BIP von 0,6%. In Deutschland hingegen verzeichnete das reale BIP für das Jahr 2023 einen leichten Rückgang im Vergleich zum Vorjahr (-0,3%). Laut IWF dürfte das BIP im Jahr 2024 um 1,1% in der europäischen Union und um 0,2% in Deutschland ansteigen. Die zukünftige Entwicklung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bleibt auch weiter mit Unsicherheiten behaftet und ist insbesondere von den Auswirkungen des Krieges und der weiteren Entwicklung des Zinsumfelds abhängig. 17 Der Sachverständigenrat erwartet für das Jahr 2024 einen Anstieg des BIPs von 0,7% bei einer Verbraucherpreisinflation von 2,6%. 18 In dem Jahr 2023 dämpften insbesondere rückläufige Konsumausgaben das Konjunkturwachstum in Deutschland. Für das Jahr 2024 wird durch eine sinkende Inflation und steigende Einkommen eine leichte Erholung erwartet. Energiemärkte Seit Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine befindet sich die Welt in einer globalen Energiekrise, deren Auswirkungen noch viele Jahre zu spüren sein werden. Als Reaktion auf den Krieg hat die westliche Welt einschließlich der Europäischen Union und damit auch der deutschen Regierung sich entschlossen, Russland mit umfangreichen Sanktionen zu belegen. Die russischen Gegenmaßnahmen haben insbesondere auf die deutsche Energiewirtschaft erhebliche Auswirkungen, da Deutschland einen Großteil seiner Gasimporte aus Russland bezogen hat. Vor dem Hintergrund der gegen Russland ausgesprochenen Sanktionen hat sich die Versorgungssituation in Deutschland verschärft. Die veränderten Bezugsquellen fossiler Energieträger führten zu steigenden Energiepreisen. Um eine sichere und unabhängige Energieversorgung für die Zukunft zu gewährleisten, wird aus diesem Grund eine Diversifizierung der Energiequellen vorgenommen und der Ausbau von erneuerbaren Energien vorangetrieben. Insgesamt wird die globale Situation des Energiemarktes im Wesentlichen von der langfristigen wirtschaftlichen Erholung Chinas, nach der Wiederöffnung, und der Rezessionsgefahr in den USA und Europa abhängen. Die Nachfrage nach Kohle in Europa und die damit verbundene europäische Kohlepreisentwicklung wird, wie schon im Jahr 2022, wesentlich von dem Preistrend am Gasmarkt bestimmt. Durch die Kompensation der letzten drei vom Netz gegangenen Kernkraftwerke in Deutschland und der russischen Energiequellen wird die Nachfrage nach Kohle kurzzeitig weiter anhalten, weshalb ein Rückgang der Preise auf das Niveau vor Ausbruch des Krieges gegen die Ukraine zunächst kaum in Sicht sein dürfte. Ein bedeutender Ungewissheitsfaktor bleibt China. Hier könnte es zu stark steigenden oder sinkenden Importmengen kommen, was den internationalen Kohlemarkt massiv beeinflussen würde. Es ist generell jedoch nicht davon auszugehen, dass Höchststände wie im Jahr 2022 erneut erreicht werden, eher werden die Märkte sich weiter beruhigen und Preise weniger volatil. 19 Nachdem in Deutschland bereits zwei durch den Bund initiierte schwimmende Speicher- und Regasifizierungseinheiten (FSRU) in Wilhelmshaven und Brunsbüttel Anfang des Jahres 2023 in Betrieb gegangen sind, befinden sich drei weitere im Aufbau, Wilhelmshaven II, Stade und Lubmin. Der Ausbau der LNG-Infrastruktur trägt dazu bei, die nationale Energieversorgung in Deutschland zu gewährleisten. Die vorgesehenen LNG-Terminals ermöglichen Gaslieferungen verschiedener Länder, so dass die Bezugsquellen weiter diversifiziert werden können und Abhängigkeiten sowie steigende Preise abgewehrt werden können. Trotzdem wird fossiles Gas nur noch für eine Übergangszeit essenziell sein. Neue Gaskraftwerke und die Infrastruktur sollen so geplant werden, dass sie sukzessive auf CO 2 -neutrale Produkte wie Wasserstoff umgestellt werden können. Gemäß des LNG-Beschleunigungsgesetzes gelten die Genehmigungen der LNG-Anlagen spätestens bis zum 31. Dezember 2043, sie dürfen dann lediglich für klimaneutralen Wasserstoff weitergenutzt werden. 20 Im Jahr 2020 wurde der Kohleausstieg in Deutschland gesetzlich geregelt. Am 14. August 2020 trat das Gesetz zum Ausstieg aus der Kohleverstromung (KVBG) in Kraft. Nach diesem Gesetz ist der späteste Termin für das Ende der Kohleverstromung das Jahr 2038. Ab 2027 kann die Stilllegung von Steinkohlekraftwerken angeordnet werden. Bis 2026 werden Auktionen durchgeführt, bei denen die Betreiber eine Entschädigung für die frühere Stilllegung erhalten. Die Energiewende wird weiter fortschreiten. Mit drei Kernkraftwerken ging Ende 2021 die Hälfte der verbliebenen sechs deutschen Kernkraftwerke vom Netz und ließ den finalen Ausstieg aus der Kernenergie näher rücken. 21 Im April 2023 sind die verbliebenen drei Kernkraftwerke vom Netz gegangen. 22 Das Kohleausstiegsgesetz mündete bereits zu Beginn des Jahres 2021 in eine Auktion, auf deren Basis Kohlekraftwerke mit einer Kapazität von 4,8 GW ihren Betrieb einstellten. 23 Weitere Kapazitäten von 1,5 GW wurden im Rahmen einer zweiten Auktion gegen Jahresende stillgelegt. Vor dem Hintergrund des Krieges hat der Bundestag mit Beschluss vom 11. November 2022 die Laufzeiten von drei Kernkraftwerken bis zum 15. April 2023 verlängert. 24 Diese sind mittlerweile gemäß Atomgesetz abgeschaltet worden. Damit endet das Zeitalter der Atomkraftnutzung in Deutschland. Auch in Zukunft wird mit einer fortschreitenden Verlagerung der Erzeugungskapazitäten zu Erneuerbaren Energieträgern gerechnet, während die Bedeutung konventioneller Energieträger weiter abnehmen wird. Onyx will einen aktiven Beitrag zur notwendigen Reduktion von CO 2 Emissionen zum verstärkten Klimaschutz leisten und hat dafür für einige von ihr betriebenen Steinkohlekraftwerke sog. Konversionsprojekte aufgesetzt. Langfristig ist das Ziel die Standorte mit Ausnahme von Farge entlang der Zeitachse auf andere Brennstoffe, wie Biomasse oder Gas, umzustellen. Erwartete Ertrags- und Finanzanlage sowie Gesamtaussage zur voraussichtlichen Entwicklung Die zukünftige Entwicklung ist im Wesentlichen abhängig vom planvollen Betrieb der Anlage der KWG sowie von den grundsätzlichen Marktentwicklungen. Für das Geschäftsjahr 2023 gehen wir trotz der wieder deutlich gesunkenen Strompreise von einem deutlich höheren modifizierten Rohergebnisses im Vergleich zum Vorjahr aufgrund der sehr guten positiven Hedging-Ergebnissen aus. Trotz des voraussichtlichen Verweilens der Strompreise auf einem fortwährend niedrigen Niveau, gehen wir für das Geschäftsjahr 2024 lediglich von einem moderaten Rückgang des modifizierten Rohergebnisses im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 aufgrund immer noch guter Hedging-Ergebnisse aus. Im Geschäftsjahr 2023 hat sich aufgrund geringerer Störungen im Vergleich zum Vorjahr eine moderate Zunahme der technischen Anlagenverfügbarkeit ergeben. Hingegen hat sich die erzeugte Strommenge aufgrund der Merit-Order im Vergleich zum Vorjahr deutlich reduziert. Für das Jahr 2024 gehen wir erneut von einem moderaten Anstieg der technischen Anlagenverfügbarkeit aus. Aufgrund wegfallender Stromerzeugungskapazitäten gehen wir in Bezug auf die erzeugte Strommenge von einem deutlichen Anstieg aus, da diese nicht zeitgleich durch den Ausbau erneuerbarer Energien kompensiert werden können. Aktuell sehen wir keine substanziellen Auswirkungen des im Nahen Osten zwischen Israel und der Hamas ausgebrochen Krieges auf den Geschäftsbetrieb und somit auf das Ergebnis der OPAG. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bietet eine geeignete Basis, um den Risiken und Chancen in der Zukunft zu begegnen.
Berlin, den 18. Juli 2024 Onyx Power Assets GmbH Dr. Peter Feldhaus Dr. Dirk Mausbeck
1 Vgl. IWF (2024): World Economic Outlook Update
April 2024, abrufbar unter:
https://www.imf.org/en/Publications/WEO/Issues/2024/04/16/
Bilanz zum 31. Dezember 2022Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022I. ALLGEMEINE HINWEISEDer Jahresabschluss der Onyx Power Assets GmbH, Berlin (im Folgenden auch "OPAG" oder "Gesellschaft") wurde unter Anwendung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und der ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die OPAG ist über ihr Tochterunternehmen Onyx Kraftwerke GmbH, Berlin (im Folgenden "OKG") mittelbare Mehrheitsanteilseignerin der Onyx Kraftwerk Wilhelmshaven GmbH & Co. KG, Oldenburg (im Folgenden "KWG"); darüber hinaus ist die OPAG an weiteren Gesellschaften beteiligt, die sämtlich in Zusammenhang mit dem Kraftwerk Wilhelmshaven tätig sind. Die OPAG stellt die für den Betrieb des Kraftwerks Wilhelmshaven notwendigen Rohstoffe bereit und verkauft den dort erzeugten Strom. Dabei wird ein Großteil des Stroms auf Grundlage eines Stromliefervertrags an die Onyx Germany GmbH, Berlin (im Folgenden: "OGG" oder "Gesellschafterin") weiterverkauft. Darüber hinaus verkauft die OPAG, wie vertraglich vorgesehen, einen Teil des erworbenen erzeugten Stroms an die BKW Energie Wilhelmshaven Beteiligungs-GmbH, Berlin, und die WSW Energie & Wasser AG, Wuppertal, als Minderheitsgesellschafter der KWG. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Bilanzposten und Davon-Vermerke teilweise im Anhang erfolgt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Die Anteile an der OPAG werden vollständig von der OGG gehalten. Ferner besteht mit der OGG ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. Aus rechentechnischen Gründen können in den Tabellen Rundungsdifferenzen in Höhe von einer Einheit (EUR, % usw.) auftreten. Registerinformationen Die Onyx Power Assets GmbH hat ihren Sitz in Berlin. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 220250 B im Handelsregister des Amtsgerichts Charlottenburg eingetragen. II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODENFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB vorgenommen. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ermittelt und erfolgen linear. Die Nutzungsdauern für das Anlagevermögen betragen:
Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte und Ausleihungen zu Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlicher dauerhafter Wertminderung mit den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei Forderungen werden alle erkennbaren Risiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Der Ausweis der Forderungen gegen verbundene Unternehmen erfolgt grundsätzlich unsaldiert. Beim Eigenkapital ist das gezeichnete Kapital mit dem Nominalwert angesetzt. Die Kapitalrücklage wurde nach § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB und nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB dotiert. Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken abzudecken. Rückstellungen mit einer voraussichtlichen Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem von der Deutschen Bundesbank bekanntgegebenen laufzeitadäquaten Zinssatz abgezinst. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Ausweis der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erfolgt grundsätzlich unsaldiert. Ausweis der Erträge/Aufwendungen aus der Bereitstellung von CO 2 -Zertifikaten: Ergebnisbeiträge aus der Bereitstellung von CO 2 -Zertifikaten werden saldiert entweder unter den sonstigen betrieblichen Erträgen oder den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel als Anlage zum Anhang dargestellt. Das Sachanlagevermögen entfällt vollständig auf ein zeitlich begrenztes Untererbbaurecht. Angaben zum Anteilsbesitz
1 Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Gezeigt wird das Ergebnis vor Abführung. 2 Direkte Beteiligung. 3 Indirekte Beteiligung. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 25.427 (Vorjahr: TEUR 25.730). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen TEUR 1.340.359 (Vorjahr: TEUR 666.512). Diese betreffen in Höhe von TEUR 322.614 (Vorjahr: TEUR 322.979) Forderungen aus dem Gewinnabführungsvertrag mit der OKG aus den Geschäftsjahren 2020 und 2021. Darüber hinaus sind insbesondere Forderungen gegen die OKG aus Erfüllungsübernahme aus den Vorjahren 2019-2021 in Höhe von TEUR 60.598 enthalten. Des Weiteren enthalten die Forderungen gegen verbundene Unternehmen Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 943.254 (Vorjahr: TEUR 278.060). Die Forderungen gegen Gesellschafter betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Forderungen aus dem Anspruch auf Erstattung der Vorsteuer gegen die OGG i.H.v. TEUR 123.848 (Vorjahr: TEUR 20.247). Darüber hinaus sind Forderungen aus der Verlustübernahme in Höhe von TEUR 61.080 (Vorjahr: TEUR 0). Die sonstigen Vermögensgegenstände betragen TEUR 95.858 (Vorjahr: TEUR 121.051) und betreffen im Wesentlichen Forderungen gegen die Minderheitsgesellschafter der KWG (WSW Energie & Wasser AG und BKW Energie Wilhelmshaven Beteiligungs-GmbH) aus dem Erwerb von CO 2 -Zertifikaten. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Eigenkapital Das Stammkapital beträgt TEUR 25 und besteht aus 25.000 Geschäftsanteilen mit einem Nennwert von je EUR 1,00. Die Kapitalrücklage beträgt unverändert TEUR 19.526. und resultiert aus Zuzahlungen der Gesellschafterin gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.778 (Vorjahr: TEUR 4.596) betreffen vorwiegend Drohverlustrückstellungen TEUR 1.712 (Vorjahr: TEUR 1.846). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen TEUR 2.201 (Vorjahr: TEUR 12). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von insgesamt TEUR 1.449.605 (Vorjahr: TEUR 782.710) beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus dem Cash-Pooling in Höhe von TEUR 602.082 (Vorjahr: TEUR 104.612) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 137.409 (Vorjahr: TEUR 274.068). Es bestehen Verbindlichkeiten aus Darlehen gegenüber der OKG in Höhe von TEUR 73.804 (endfällig zum 31. Dezember 2026, vorzeitig beendet gem. Rücktrittsvereinbarung vom 24. Januar 2023), gegenüber der Onyx Strategic Investment Management II B.V. TEUR 6.000 (endfällig zum 20. Mai 2025) und gegenüber der Onyx Kraftwerk Wilhelmshaven Betriebs GmbH & Co. KGaA in Höhe von TEUR 4.099 (endfällig zum 31. Dezember 2026). Des Weiteren beinhalten die Verbindlichkeiten gegenüber verbunden Unternehmen Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 373.940 (Vorjahr: TEUR 273.118). Diese beinhalten Verbindlichkeiten aus der Ergebnisabführung aus Vorjahren in Höhe von TEUR 195.858. Zudem bestehen Hedgingverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 136.168. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 209 (Vorjahr: TEUR 18.131) betreffen Verpflichtungen aus dem Erwerb der OKG. Die Verbindlichkeiten haben - mit Ausnahme der erhaltenen Darlehen von Konzerngesellschaften (TEUR: 83.903 (Vorjahr: TEUR 83.903); Restlaufzeit von mehr als einem Jahr) - eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. IV. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGUmsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt auf:
Die Umsatzerlöse betragen TEUR 973.507 (Vorjahr: TEUR 522.807). Die Erlöse resultieren im Wesentlichen aus der Vermarktung von Strom in Höhe von TEUR 496.610 (Vorjahr: TEUR 251.665). Darüber hinaus fallen Hedgingerlöse in Höhe von TEUR 293.567 (Vorjahr: TEUR 149.609) an. Des Weiteren resultieren Erlöse aus den vereinbarten Entgelten im Rahmen der langfristigen Stromlieferverträge zwischen der OPAG und den Minderheitsgesellschaftern der KWG in Höhe von TEUR 163.366 (Vorjahr: TEUR 107.315) sowie Erlöse in Höhe von TEUR 19.795 (Vorjahr: TEUR 1.985) aus Redispatch. Sämtliche Umsatzerlöse werden innerhalb Deutschlands generiert. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 11.513) resultieren aus der Auflösung von Rückstellungen. Im Vorjahr resultierte der Saldo aus dem positiven Ergebnis der Bereitstellung von CO 2 -Zertifikaten an die KWG. Materialaufwand Die Materialaufwendungen in Höhe von TEUR 863.771 (Vorjahr: TEUR 540.924) beinhalten Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe in Höhe von TEUR 614.336 (Vorjahr: TEUR 348.763) sowie Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von TEUR 249.435 (Vorjahr: TEUR 192.161). Die Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe beinhalten insbesondere Hedgingaufwendungen in Höhe von TEUR 350.284 (Vorjahr: TEUR 226.869). Die Aufwendungen für bezogene Leistungen beinhalten Aufwendungen aus dem Redispatch in Höhe von TEUR 135.845 (Vorjahr: TEUR 93.662). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf TEUR 23.188 (Vorjahr: TEUR 271) und umfassen im Wesentlichen den negativen Saldo aus der Bereitstellung von CO 2 -Zertifikaten an die KWG in Höhe von TEUR 22.924. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen / Aufwendungen aus Verlustübernahmen Aus bestehenden Ergebnisabführungsverträgen mit der BFG und der OKG ergeben sich Aufwendungen in Höhe von TEUR 147.286 (Vorjahr: Erträge in Höhe von TEUR 4.200) und Erträge in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 124.484). Finanzergebnis Die Zinserträge belaufen sich auf TEUR 9.460 (Vorjahr: TEUR 0). Der Zinsaufwand in Höhe von TEUR 9.798 (Vorjahr: TEUR 1.635) entfällt in Höhe von TEUR 9.791 auf Zinsaufwendungen für Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Davon betreffen Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 2.713 Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin. Ergebnisverwendung Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der OGG. Der Verlust für den Zeitraum 2022 in Höhe von TEUR 61.080 (Vorjahr: Gewinn in Höhe von TEUR 85.847) wird daher vollständig von der OGG ausgeglichen. V. SONSTIGE ANGABENHaftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB bestanden am Bilanzstichtag und im Vorjahr nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB bestanden am Bilanzstichtag nicht. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Im Berichtsjahr lagen keine Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen vor, die nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommen sind. Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigt keine eigenen Mitarbeiter. Geschäftsführung
Für die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer nehmen wir die Befreiung des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch. Honorar des Abschlussprüfers Das Honorar des Abschlussprüfers ist in der entsprechenden Angabe im Konzernabschluss der Onyx Strategic Investment Management I B.V., Rotterdam (Niederlande) enthalten. Konzernabschluss Gemäß § 291 HGB ist die OPAG von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss sowie einen Konzernlagebericht gemäß § 290 HGB aufzustellen, befreit. Die OPAG und ihre Tochterunternehmen werden in den befreienden Konzernabschluss der Onyx Strategic Investment Management I B.V., Rotterdam (Niederlande), einbezogen. Die Onyx Strategic Investment Management I B.V., Rotterdam (Niederlande) ist das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht für den größten und den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, aufgestellte Konzernabschluss sowie der Konzernlagebericht der Onyx Strategic Investment Management I B.V., Rotterdam (Niederlande) werden einschließlich des Bestätigungsvermerks im Unternehmensregister bekannt gemacht. Nachtragsbericht Der Restbetrag des Darlehns der OKG vom 3. Dezember 2020 in Höhe von TEUR 73.804 wurde gemäß Rücktrittsvereinbarung vom 24. Januar 2023 vorzeitig getilgt. Im Oktober 2023 ist im Nahen Osten zwischen Israel und der Hamas Krieg ausgebrochen. Bislang sehen wir keine substanziellen Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb und somit auf das Ergebnis der OPAG. Weitere berichtspflichtige Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres i.S.d. § 285 Nr. 33 HGB sind nicht eingetreten.
Berlin, den 18. Juli 2024 Onyx Power Assets GmbH Dr. Peter Feldhaus Dr. Dirk Mausbeck Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Onyx Power Assets GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Onyx Power Assets GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Onyx Power Assets GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 19. Juli 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Markus Dittmann, Wirtschaftsprüfer Christian Schröer, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2022 wurde am 26.08.2024 festgestellt. |
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