HYGREEN GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Mehl und Getreideprodukten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Jung seit 16.7.2021 | Prokura |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ZDF Digital Medienproduktion GmbHMainzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2020I. Grundlagen ZDF Digital Medienproduktion GmbH ist eine 100%ige Tochter der ZDF Enterprises GmbH, gegründet im Jahr 2000. Die Vision war es, einen digitalen Contentexperten aufzubauen. Nach zahlreichen Höhen und Tiefen und den damit verbundenen Neuausrichtungen hat das Unternehmen heute, 20 Jahre später, diese Vision eingelöst und ganzheitlich in die Tat umgesetzt. Die Innovationskraft schöpft die Unternehmung aus den fabelhaften Menschen und deren diversen Expertisen. Neben der Resilienz an die sich permanent verändernden Bedingungen im Medienbetrieb zeigt sich die Innovationskraft in den digitalen Services und Produkten. Aus dem Leistungsportfolio heraus hat sich ZDF Digital zur Talentschmiede für den ZDF-Verbund entwickelt. ZDF Digital trägt heute entscheidend dazu bei, mit relevanten, journalistischen Inhalten und digitalen Service-Angeboten, die verschiedenen Zielgruppen auf den digitalen Plattformen und Kanäle zu erreichen, um den öffentlich-rechtlichen Auftrag in die digitale Welt zu übersetzen. ZEIT FÜR EINE NEUE VISION UND NEUE ZIELE! II. Wirtschaftsbericht 1. Geschäftsentwicklung Die Gesellschaft ist strukturell gut aufgestellt. Das Unternehmen verfügt im aktuellen Geschäftsjahr über eine gute Auftragslage und darüber hinaus über ein sehr gutes valides Auftragspotenzial. ZDF Digital bedient nahezu das gesamte Spektrum der Content-Erstellung: von Strategie über Produktion für Social Media, Web und TV bis hin zur digitalen Produktentwicklung und Spezialdisziplinen, wie Analytics, Data und Enriched Content Services. Zudem betreibt ZDF Digital Forschungsprojekte, erschließt neue Märkte und Kanäle, betreut diverse Marktthemen und ist Innovationstreiber im ZDF-Verbund. Im Berichtszeitraum war die Position des Geschäftsführers vakant, weshalb für eine Übergangszeit ein Interimsgeschäftsführer bestellt und zusätzlich die Prokuristen der ZDF Digital mit der operativen Leitung betraut wurden. Zum Jahresbeginn 2021 wurde die vakante Geschäftsführerposition erfolgreich nachbesetzt. 2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ZDF Digital hat im Geschäftsjahr 2020 ein Ergebnis vor Steuern (finanzieller Leistungsindikator) von 982 T€ (Vorjahr: 775 T€) und einen Jahresüberschuss von 641 T€ (Vorjahr: 489 T€) erreicht. Im Gesamtunternehmen sind - gegenüber dem Vorjahr - die Umsätze (finanzieller Leistungsindikator) um 23,4 % auf 21,4 Mio. € gestiegen. Das Umsatzplus von 4,1 Mio. € resultierte in erster Linie aus dem Ausbau des Social Media Bereichs. Die Materialaufwendungen sind um 9 % auf 4,8 Mio. € gestiegen. Diese setzen sich aus Aufwendungen für die Beauftragung von produktionsbezogenen Honorarkräften und Fremdleistungen sowie dem Lizenzeinkauf von Urheberrechten in Bild, Film und Wort zusammen. Die sonstigen betriebliche Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um 11,4 % auf 2,5 Mio. € gestiegen und enthalten im Wesentlichen Mieten und Nebenkosten, Fuhrparkkosten, diverse Wartungs- und Instandhaltungskosten sowie Abgeltungen für Dienstleistungen des ZDFs für ZDF Digital. Die Bilanzsumme in Höhe von 4,1 Mio. € (Vorjahr: 3,0 Mio. €) liegt 1,1 Mio. € über dem Vorjahreswert. Das Anlagevermögen weist zum 31.12.2020 einen Wert von 1,2 Mio. € (Vorjahr: 1 Mio. €) aus und besteht aus Betriebs- und Geschäftsausstattung, Studio und Kameratechnik sowie Finanzanlagen. Die wesentlichen Neuinvestitionen in Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen (im Berichtsjahr insgesamt 316 T€) setzen sich zusammen aus der Erweiterung der Hard- und Softwarekomponenten für das Arbeiten im Homeoffice, und Erneuerungen für Softwarelizenzen, Büroausstattungen und technischer Ausstattung. Die Finanzanlagen beinhalten eine Beteiligung an der im Geschäftsjahr 2020 gegründeten Innovations- und Digitalagentur (ida) GmbH, Leipzig (49%), und ein Darlehen über 245 T€ mit einer Restlaufzeit von über 1 Jahr. Das Umlaufvermögen weist zum 31.12.2020 einen Wert von 2,8 Mio. € (Vorjahr: 1,9 Mio. €) aus und setzt sich im Wesentlichen zusammen aus: > Vorräte Die Vorräte beinhalten im Wesentlichen unfertige Produktionen und Rechte an selbst hergestellten und in Arbeit befindlichen Produktionen (551 T€; Vorjahr: 731 T€). > Forderungen Die wesentlichen Forderungen betreffen Forderungen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr 1 Mio. € (Vorjahr: 707 T€), Forderungen gegen verbundene Unternehmen 943 T€ (Vorjahr: 10 T€), Forderungen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr gegenüber dem Gesellschafter 186 T€ (Vorjahr: 291 T€) sowie Forderungen gegen assoziierte Unternehmen 54 T€ (Vorjahr: 0 T€). Im Geschäftsjahr wurde eine Gewinnausschüttung in Höhe von 489 T€ an den Gesellschafter geleistet. Ergebnisbedingt erhöht sich das Eigenkapital um 152 T€ von 1,7 Mio. € auf 1,8 Mio. €. Die Eigenkapitalquote beträgt 44,5 % (Vorjahr: 56,2 %). Die Rückstellungen 921 T€ (Vorjahr: 351 T€) setzen sich im Wesentlichen zusammen aus Rückstellungen für Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 242 T€ (Vorjahr: 83 T€), personalbezogenen Rückstellungen in Höhe von 539 T€ (Vorjahr: 163 T€), Rückstellungen für ausstehende Produktionskosten von 20 T€ (Vorjahr: 43 T€) und sonstigen Rückstellungen von 99 T€ (Vorjahr: 41 T€). Die Verbindlichkeiten in Höhe von 1,3 Mio. € (Vorjahr: 936 T€) setzen sich im Wesentlichen zusammen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr 607 T€ (Vorjahr: 499 T€), aus sonstigen Steuern 238 T€ (Vorjahr: 306 T€) sowie Fremdkapital gegenüber Banken 245 T€ (Vorjahr: 0 T€) mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. ZDF Digital erzielte 2020 einen Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von 2,4 Mio. € (Vorjahr: 1,1 Mio. €). 3. Personal Das Jahresergebnis beinhaltet einen Personalaufwand von 12,8 Mio. € (Vorjahr: 9,6 Mio. €). Im Jahresdurchschnitt waren 226,5 (Vorjahr: 177) FTE (Full-Time-Employes) angestellt, davon waren 14 Angestellte Nachwuchstalente im Volontariat, Trainee oder in der Ausbildung. Wesentliche Erhöhungen ergeben sich durch den Ausbau des Community Management im Bereich Social Media. 4. Forschung und Entwicklung Die durch ZDF Digital entwickelten Produkte Reporter App und Compass wurden zur sichtbareren Vermarktung der neuen Dachmarke RIZE zugeordnet: Aus der Reporter App wurde RIZECUT und aus Compass wurde RIZESUB. Im 2. Halbjahr begann der Launch der Multiplattform-Edition RIZECUT sowie der Rollout durch unseren Vertriebspartner AVID. ZDF Digital hat zuletzt einen Kooperationsvertrag mit AVID, dem Weltmarktführer in professioneller Audio- und Videoschnitttechnologie, geschlossen. Ziel ist die internationale Vermarktung der Schnitt-App als White Label-Lösung unter der Marke AVID. RIZESUB ist im BETA-Status und wird externen Testern zur Verfügung gestellt. Bereits über 40 Unternehmen haben sich für die Testphase angemeldet, darunter auch ARD-Anstalten. Weitere Produktinnovationen, die das Portfolio von RIZE erweitern, befinden sich in konkreter Entwicklung, darunter ein Tool zur Abmischung von Audio auf Basis von künstlicher Intelligenz. Im Wirtschaftsjahr 2019 startete die ZDF Digital, gemeinsam in einem Konsortium aus DDG:IX, Fraunhofer IAIS und der Hochschule Mainz, die Softwareentwicklung der AI4MediaData-Plattform. Bis 2022 wird eine Applikation zur "Smarten Datenwirtschaft" entwickelt. ZDF Digital ist Konsortialführer und befasst sich mit der Entwicklung einer Plattform, um die inhaltliche Analyse von Videodaten mit Nutzungsdaten zusammenzuführen und um daraus verschiedene Applikationen für Sender und Unternehmen zu generieren. Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie ist der DLR Projektträger und fördert den Anteil der ZDF Digital mit 45% (456 T€). Live Text Access (LTA) ist ein vom ERASMUS+ Programm der EU kofinanziertes Projekt und eine strategische Partnerschaft, die sich mit der Zertifizierung und Ausbildung von Live-Untertitlern und Re-Speakern befasst. Projektleiter ist das Sprachen- und Dolmetscher Institut München e.V, ZDF Digital ist als Praxisbetrieb involviert und wird im Wesentlichen von der Abteilung Untertitelungen betreut. Ziel ist es, einen effektiven und zertifizierten Lehrplan für intralinguale Echtzeit-Referenten und Velotypisten zu entwerfen. Hier erhalten wir eine Förderung in Höhe von 40 T€. Evolving Regions ist ein Projekt der TU Dortmund in Zusammenarbeit mit acht Partnerregionen in Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden sowie fünf Partnerinstitutionen. Das Projekt ist auf vier Jahre angelegt. In dieser Zeit entwickeln Wissenschaftler und lokale Akteure passgenaue Fahrpläne (Roadmaps) für die jeweilige Region. ZDF Digital ist als Kommunikationsexperte Teil des Projektteams und verantwortet die Entwicklung und Durchführung einer Kommunikationsstrategie. Die Leistungen von ZDF Digital werden zu 53,5% von der EU und zu 46% vom Land NRW finanziert. Die gesamte Fördersumme für ZDF Digital beläuft sich auf 124 T€. 5. Zweigniederlassungen ZDF Digital unterhält keine Zweigniederlassungen, aber unselbständige Betriebsstätten in Berlin und Leipzig. III. Chancen- und Risikobericht 1. Wettbewerbslage Trotz der Möglichkeit einer Inhouse-Vergabe wird die Gesellschaft vor einer Beauftragung, Bestellung oder dem Abschluss von jährlichen Rahmenverträgen in allen Segmenten nach den öffentlich-rechtlichen Vergaberegeln und konzernweiten Marktkonformitätsregeln durch Ausschreibungsverfahren (Pitch) vom Auftraggeber ausgewählt. Wesentliche Konkurrenten sind Produzenten, Produktions- und Dienstleistungsgesellschaften der Privatsender sowie Digitalagenturen. 2. Risikomanagement Alle wesentlichen, weitreichenden und strategischen Entscheidungen werden von der Geschäftsführung getroffen. Dies geschieht auf der Grundlage einer regelmäßigen Einbeziehung der Bereichsleiter, Stabstellenleiter und weiterer Expertengremien. Die für den laufenden Betrieb notwendigen Investitionsvorhaben werden von der Geschäftsführung und dem hiervon betroffenen Bereichsleiter entschieden. Alle Mitarbeiter werden angehalten mit den Mitteln von ZDF Digital verantwortungsbewusst, vor dem Hintergrund der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit sowie unter Einbeziehung und Abschätzung von Risiken, zu wirtschaften. Es werden folgende Ziele verfolgt:
Allen Transaktionen der Gesellschaft liegt ein striktes Vieraugenprinzip zu Grunde. Dies gilt auch in vollem Umfang für die Beteiligung der Geschäftsführung. Daneben besteht eine klar definierte Arbeits- und Organisationsstrukturzur Erteilung und Verwendung von Vollmachten. Als wesentliche Risiken werden gesehen:
COVID-19 Zu Beginn der anhaltenden COVID-Pandemie zeichneten sich, insbesondere für die Produktionstätigkeit im Außenbereich, Umsatzeinbrüche ab. Da ZDF Digital jedoch organisatorisch und technisch dezentral aufgestellt ist, konnten Workflows und die Geschäftstätigkeit den aktuellen Umständen vergleichsweise schnell angepasst werden. Seit Mitte März 2020 arbeiten die Mitarbeiter, bis auf ein erforderliches Minimum, im Homeoffice. Jeder Mitarbeiter wird regelmäßig auf die geltenden Abstands- und Hygieneregeln hingewiesen und die Produktionsräume werden unter Einhaltung des Mindestabstands mit max. zwei Mitarbeitern besetzt. Für Außenproduktionen wird das allgemeine Hygienekonzept entsprechend den jeweiligen regionalen Bestimmungen regelmäßig überarbeitet und der Stab darüber informiert und sensibilisiert. Seit Oktober wurden die AHA-Maßnahmen verstärkt. So wurde eine Maskenpflicht in Gängen und Gemeinschaftsräumen ausgerufen, kleinere Konferenzräume geschlossen, ebenfalls wurde der Empfang von Besuchern bis auf Weiteres stark eingeschränkt. 3. Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie die Risiken aus Zahlungsstromschwankungen Aufgrund der Einbindung in das konzernweite Cash-Clearing werden die Liquiditätsrisiken als gering eingestuft. Risiken, die eine kontinuierlich positive Geschäftsentwicklung gefährden könnten, bestehen aktuell nicht. 4. Chancen Durch die Diversität und das breite Produktportfolio kann ZDF Digital zeitnah und agil auf Auftragseinbrüche reagieren und von internen Maßnahmen zur Anpassung der fixen Kosten Gebrauch machen. Die crossmediale Ausrichtung von ZDF Digital und damit einhergehend die enge Zusammenarbeit zwischen den Content-Produktionen (TV, Untertitelung, Social Media und Trailer) und den technischen Bereichen ermöglichen die Entwicklung von neuen Software-Produkten und -Lösungen, die vorweg die internen Produktionsprozesse optimieren und sodann am freien Markt als Lizenzprodukt vertrieben werden können. Mit der Vorbereitung der Gründung einer gemeinsamen Tochter von MDR und ZDF Digital erschließen sich für alle Beteiligten neue Geschäftsfelder und Absatzregionen, sowohl bei ÖR- Sendeanstalten als auch am freien Markt. Dies trägt dazu bei, dass Ideen und Konzepte innovativ, kreativ und gesellschaftsübergreifend geplant und entwickelt werden können. IV. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2021 werden ein Jahresergebnis vor Steuern in Höhe von 733 T€ (Vorjahr: SOLL 958 T€; IST 982 T€) und ein Unternehmensergebnis nach Steuern in Höhe von 492 T€ (Vorjahr: SOLL 643 T€; IST 641 T€) geplant. Die Gesellschaft plant für das Geschäftsjahr 2021 Umsätze in Höhe von 21 Mio. € (Vorjahr: 21,4 Mio. €), die Projekteinzelkosten werden mit 4,6 Mio. € (Vorjahr: 4,7 Mio.€), der Deckungsbeitrag 1 wird mit 16,4 Mio. € (Vorjahr: 16,7 Mio. €) geplant. Um ZDF Digital ganzheitlich digital auszurichten, muss eine Fokussierung auf die digitalen Geschäftsfelder stattfinden. Die klassischen Produktionseinheiten und Denkweisen, beispielsweise einer "TV-Abteilung", sollen konsequent in schlagkräftige Digital-Units transformiert werden. Enriched Content Services, wie z.B. Untertitel, Deutsche Gebärdensprache (DGS), Audiotranskription etc., machen die Inhalte unter dem Stichwort "Full-Service Mediaproduction" für Kunden attraktiver und werden in Zukunft strategischer orchestriert und besser prozessiert. Neben der Produktionskette soll auch die Themen-DNA von ZDF Digital geschärft und somit nachvollziehbarer werden.
Mainz, den 30. April 2021 ZDF Digital Medienproduktion GmbH gez. Michael Kollatschny, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2020AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020
Anhang für das Geschäftsjahr 2020I. Allgemeine Angaben und Erläuterungen Die ZDF Digital Medienproduktion GmbH mit Sitz in Mainz ist unter HR B 7384 in das Handelsregister Mainz eingetragen und weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des HGB sowie des GmbHG aufgestellt. Die Aufstellung erfolgte unter teilweiser Inanspruchnahme der Erleichterungen des 288 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr 2020. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Immaterielle Vermögensgegenstände Die entgeltlich von Dritten erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet und werden zeitanteilig oder linear über eine Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben. Finanzanlagen Die Finanzanlagen sind mit ihren Anschaffungskosten bzw. anteiligem Stammkapital angesetzt oder sind mit dem Aktivwert bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Sachanlagen Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Abschreibung auf Zugänge erfolgt grundsätzlich zeitanteilig. Die Abschreibungen erfolgen linear nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer über 3 bis 15 Jahre. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 250 bis zu EUR 1.000 werden in einen jahresbezogenen Sammelposten eingestellt und über die Dauer von fünf Jahren gewinnmindernd aufgelöst. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis EUR 250 werden weiterhin im Jahr der Anschaffung aufwandswirksam erfasst. Vorräte Die Vorräte beinhalten unfertige Produktionen und Rechte an selbst hergestellten Produktionen. Die unfertigen Produktionen betreffen zum Bilanzstichtag in Arbeit befindliche Produktionen, diese wurden mit den bis dahin angefallenen Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit ihren Nennwerten oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Bei der Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde wie im Vorjahr eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % in Ansatz gebracht. Flüssige Mittel Die flüssigen Mittel (Kassenbestand) sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen Die Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einzahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie einen Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Fremdwährungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden zum Bilanzstichtag zum Devisenkassamittelkurs bewertet. Langfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten bestehen nicht. III. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung a. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Finanzanlagen Die Finanzanlagen beinhalten eine Beteiligung (49 T€; Vorjahr 0 T€) und Ausleihungen an Beteiligungen (245 TEUR; Vorjahr 0 TEUR) bei der im Geschäftsjahr 2020 gegründeten Innovations- und Digitalagentur (ida) GmbH, Leipzig (49%). Ein Jahresabschluss für das Gründungsjahr liegt noch nicht vor. Vorräte Die Vorräte betreffen in Arbeit befindliche Produktionen (551 TEUR; Vorjahr: 731 TEUR). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Forderungen gegen Gesellschafter (186 TEUR; Vorjahr: 291 TEUR) betreffen ZDF Enterprises GmbH, Mainz, und resultieren vollständig aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr, darin wurden Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verrechnet. Forderungen gegen verbundene Unternehmen (943 TEUR; Vorjahr: 10 TEUR) bestehen gegen das ZDF (Zweites Deutsches Fernsehen Anstalt des Öffentlichen Rechts, Mainz) und Streamwerke GmbH und resultieren in Höhe von 6.267 TEUR (Vorjahr: 5.262 TEUR) aus Lieferungen und Leistungen. Mit den Forderungen wurden Verbindlichkeiten aus dem Cash-Pooling über 4.861 TEUR (Vorjahr: 4.940 TEUR) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen über 463 TEUR (Vorjahr: 375 TEUR) verrechnet. Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht (54 TEUR; Vorjahr: 0 TEUR), bestehen gegen die Innovations- und Digitalagentur (ida) GmbH, Leipzig, aus Lieferungen und Leistungen. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 658 TEUR (Vorjahr: 246 TEUR) enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Projektkosten (20 TEUR; Vorjahr: 43 TEUR) und Personalkosten (539 TEUR; Vorjahr: 163 TEUR) sowie sonstige Rückstellungen (99 TEUR; Vorjahr: 41 TEUR). Verbindlichkeiten Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus einem Kontokorrentkredit der Commerzbank AG (245 TEUR; Vorjahr 0 TEUR) mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (607 TEUR; Vorjahr: 499 TEUR) sind Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus Kreditkartenabrechnungen enthalten (9 TEUR; Vorjahr: 15 TEUR). Verbindlichkeiten gegen verbundenen Unternehmen (0,5 TEUR; Vorjahr: 65 TEUR) betreffen ZDF Casino GmbH (0,5 TEUR; Vorjahr: 1 TEUR). Sämtliche Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Es bestehen Verbindlichkeiten aus Anzahlungen (150 TEUR; Vorjahr 0 TEUR) mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. b. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse (21.363 TEUR; Vorjahr: 17.310 TEUR) gliedern sich in Erlöse aus der Verwertung von Programm und -teilen (18.806 TEUR; Vorjahr: 14.919 TEUR), Erlösen aus Dienstleistungen Bild und Ton (2.169 TEUR; Vorjahr: 1.780 TEUR), Erlöse aus Kostenerstattungen (137 TEUR; Vorjahr: 17 TEUR, Erlöse aus der Geschäftsbesorgung (250 TEUR; Vorjahr: 594 TEUR) und Erlöse aus Vermietung von sonstigen Räumen (1 TEUR; Vorjahr: 0 TEUR). Die sonstigen betrieblichen Erträge (291 TEUR; Vorjahr: 158 TEUR) umfassen im Wesentlichen EU-Fördermittel für die Projekte "Storyroom" (71 TEUR), "AI4Media Data" (116 TEUR), "LTA" (13 TEUR und "Evolving Regions" (50 TEUR). Der Materialaufwand umfasst Aufwendungen für bezogene Leistungen (4.305 TEUR; Vorjahr: 3.870 TEUR) sowie Aufwendungen bezogene Waren (469 TEUR; Vorjahr: 509). Der Personalaufwand beläuft sich im Geschäftsjahr auf 12.774 TEUR (Vorjahr: 9.579 TEUR). Die Abschreibungen in Höhe von 420 TEUR (Vorjahr: 391 TEUR) entfallen mit 62 TEUR auf immaterielle Vermögensgegenstände (Vorjahr: 54 TEUR) und auf Sachanlagen 357 TEUR (Vorjahr: 336 TEUR). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind unter anderem Miet- und Leasingaufwendungen (845 TEUR), Dienstleistungen des ZDF (337 TEUR), Unterhalts- und Bewirtschaftungskosten (331 TEUR), Energiekosten (179 TEUR), Prüfung-, Rechts- und Beratungskosten (207 TEUR) sowie Aufwendungen für Wertgegenstände unterhalb der Grenze für geringwertige Wirtschaftsgüter (132 TEUR) enthalten. IV. Haftungsverhältnisse, Miet- und Leasingverpflichtungen Zum 31. Dezember 2020 bestehen keine Haftungsverhältnisse. Für das Folgejahr bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverhältnissen (867 TEUR), davon an verbundene Unternehmen (100 TEUR). Für die Jahre 2022 - 2026 bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverhältnissen über 2.519 TEUR, davon an verbundene Unternehmen von 0 TEUR. Aus Wartungs-, Instandhaltungs- und Energieversorgungsverträgen bestehen finanzielle Verpflichtungen über 507 TEUR, davon an verbundene Unternehmen 284 TEUR. Für die Jahre 2022 - 2026 bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Wartungs-, Instandhaltungs- und Energieversorgungsverträgen von 667 TEUR, davon an verbundene Unternehmen 0 TEUR. Außerbilanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse bestehen nicht. V. Sonstige Angaben Geschäftsleitung Als Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2020 bestellt:
Die Angabe der Bezüge unterbleibt gem. 286 Abs. 4 HGB. Aufsichtsrat Folgende Personen gehörten im Berichtsjahr 2020 dem Aufsichtsrat an:
An die Aufsichtsratsmitglieder wurden im Geschäftsjahr TEUR 6 (Vorjahr: TEUR 5) Sitzungsgelder gezahlt. Durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2020 waren durchschnittlich 236,5 (im Vorjahr: 187) Festangestellte beschäftigt. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der ZDF Enterprises GmbH, Mainz (kleinster Kreis von verbundenen Unternehmen) einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht. Darüber hinaus wird der Jahresabschluss der Gesellschaft in den Konzernabschluss des Zweiten Deutschen Fernsehens Anstalt des öffentlichen Rechts, Mainz, (größter Kreis von verbundenen Unternehmen) einbezogen. Abschlussprüferhonorar Die Angaben zu dem für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB erfolgen im Konzernabschluss der ZDF Enterprises GmbH, Mainz, zum 31.12.2020. Nachtragsbericht Geschäftsvorfälle von besonderer Bedeutung sind nach Ende des Geschäftsjahres 2020 nicht eingetreten. Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2020 in Höhe von 641 TEUR auf neue Rechnung vorzutragen.
Mainz, den 30. April 2021 ZDF Digital Medienproduktion GmbH gez. Michael Kollatschny, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2020
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die ZDF Digital Medien Produktion GmbH, Mainz PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der ZDF Digital Medienproduktion GmbH, Mainz, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ZDF Digital Medienproduktion GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER UND DES AUFSICHTSRATS FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Wiesbaden, 28. Juni 2021 BDO
AG
gez. Heckhäuser, Wirtschaftsprüferin gez. Hiller, Wirtschaftsprüfer |
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