ESI Euro Sino Invest GmbH & Co. China 2 KG
Selbe AdresseWagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gunnar Dallwitz seit 5.2.2025 | Geschäftsführer |
Jasmine Freiberger seit 18.10.2024 | Prokura |
Volker Kindler seit 18.10.2024 | Prokura |
Alexandra, geb. Schultze Terton seit 22.12.2021 | Geschäftsführer |
Jens Dickmann seit 4.12.2020 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Union Asset Management Holding AGEigenbeteiligung | 94.90% |
| 5.10% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HMV GmbHErlangenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtHinweis Dieser Lagebericht sollte im Kontext mit den geprüften Finanzdaten und den Anhangsangaben, die an anderer Stelle stehen, gelesen werden. Der Lagebericht enthält auch in die Zukunft gerichtete Aussagen, also Aussagen, die nicht auf historischen Tatsachen, sondern auf aktuellen Planungen, Annahmen und Schätzungen beruhen. Zukunftsaussagen sind immer für den Zeitpunkt gültig, zu dem sie gemacht werden. Die HMV GmbH übernimmt keine Verpflichtung, diese beim Auftreten neuer Informationen zu überarbeiten. Zukunftsaussagen unterliegen immer Risiken und Unsicherheiten. Diesbezüglich ist deutlich darauf hinzuweisen, dass eine Reihe von Faktoren die tatsächlichen Ereignisse dahingehend beeinflussen können, dass diese von den prognostizierten wesentlich abweichen. Aus aktueller Sicht wesentliche Faktoren sind im Abschnitt "Prognose-, Chancen- und Risikobericht" und in weiteren Teilen dieses Berichts beschrieben. Hinweis: Aus rechentechnischen Gründen können in Tabellen und bei Verweisen Rundungsdifferenzen zu den sich mathematisch exakt ergebenden Werten (Geldeinheiten, Prozentangaben, usw.) auftreten. A Grundlagen der Gesellschaft Die HMV GmbH mit Hauptsitz in Erlangen erbringt sämtliche Hausmeisterdienstleistungen für Wirtschaftseinheiten, welche im Wesentlichen durch die offenen und geschlossenen Immobilienfonds der ZBI Gruppe gehalten werden. Die ZBI Gruppe ist der Wohnimmobilienspezialist der Union Investment Gruppe. Die Gesellschaft ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft der ZBI GmbH und Teil der ZBI Gruppe. B Wirtschaftsbericht I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die konjunkturelle Erholung in Deutschland verzögert sich. Die Konjunktur wird noch immer von der Energiekrise und den durch die hohe Inflation gesunkenen Realeinkommen gebremst. Um die Inflation zu bekämpfen, haben die Zentralbanken weltweit ihre Geldpolitik gestrafft. Darunter litten die Konsum- und die Baukonjunktur, da die realen Haushaltseinkommen gesunken und die Finanzierungskosten gestiegen sind. Das höhere Zinsniveau dämpft zudem Investitionen und Bautätigkeit im Inland. Der Sachverständigenrat erwartet daher, dass das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,4 % schrumpft. Im Jahr 2024 ist aufgrund steigender Realeinkommen mit einer Ausweitung des privaten Konsums zu rechnen. Dies dürfte zu einer verhaltenen konjunkturellen Erholung führen und das BIP um 0,7 % erhöhen. Im Vorjahresvergleich ist die Wirtschaftsleistung im dritten Quartal 2023 preis- und kalenderbereinigt um 0,4 % gesunken. Der Arbeitsmarkt zeigte sich im Jahr 2023 ebenfalls relativ stabil. Gemäß der Arbeitsmarktzahlen der Bundesanstalt für Arbeit für Oktober 2023 sind Auswirkungen der angespannten wirtschaftlichen Lage leicht spürbar. Die Zahl der Erwerbstätigen ist auf einem historischen Höchststand von 46 Mio. Menschen. Die Arbeitslosenquote lag damit bei 5,7% (Vorjahr 5,3%). Die Nachfrage nach Arbeitskräften blieb mit 749 Tsd. weiter hoch, hat sich aber abgeschwächt. Die Entwicklung der Verbraucherpreise war im Jahr 2023 stark durch die Folgen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine geprägt. Die Inflationsrate in Deutschland − gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat - lag im Oktober 2023 bei +3,8 %. Im September 2023 lag die Inflationsrate bei +4,5 %. Die Rate hat sich damit weiter abgeschwächt und erreichte den niedrigsten Stand seit August 2021 (ebenfalls +3,8 %). Die Inflationsrate bleibt im mittel- und längerfristigen Vergleich dennoch hoch. Insbesondere die über den längeren Kriegs- und Krisenzeitraum gestiegenen Preise für Nahrungsmittel und Energie sind für Verbraucher spürbar. Markt für Wohnimmobilien Das aktuell geringe Transaktionsvolumen ist vor allem auf die Unsicherheit im Markt und das veränderte Finanzierungsumfeld zurückzuführen. Im Vergleich zum 1. Halbjahr 2022 ist das Transaktionsvolumen um mehr als die Hälfte eingebrochen. Seitdem ist der Preisauftrieb von Eigentumswohnungen zum ersten Mal seit Jahren wieder ins Stocken geraten. Im ersten Halbjahr 2023 konnten sich Käufer und Verkäufer von Wohnimmobilien selten auf ein für beide Seiten tragbares Preisniveau einigen. Somit nehmen Investoren weiterhin eine sehr abwartende Haltung ein. Dies wird auch durch das sehr geringe Investmentvolumen von 2,6 Mrd. EUR im ersten Halbjahr 2023 deutlich, welches rund 70 % unter dem langjährigen Durchschnitt notiert. Der Preisverfall der Immobilien gegenüber dem Vorjahr wird 2023 deutlich ausfallen. Gleichzeitig steigen die Mieten, besonders bei Neuverträgen. Der deutsche Immobilieninvestmentmarkt, hat sich über das Jahr 2023 hinweg nicht geändert. Nahezu alle Investorengruppen halten sich einerseits mit Ankäufen zurück, weil die Preisfindung noch nicht abgeschlossen ist. Andererseits ist auch die Verkaufsbereitschaft der Investoren nach wie vor schleppend, sodass sich für Einkäufer nur wenige Opportunitäten ergeben. Bis Ende September stehen so rund 23 Mrd. Euro Transaktionsvolumen in der Statistik. Gegenüber dem Vorjahr ergibt sich ein Minus von 57 %. Im Bereich Wohnimmobilien ist das Transaktionsvolumen um Mrd. Euro 5,4 auf Mrd. Euro 9,0 zurückgegangen. Die Sanierung von Wohnungen im Bestand und das Erreichen einer besseren Energieeffizienz steigern nicht nur die Nachhaltigkeit im weiteren Lebenszyklus, sondern können sowohl für Eigentümer als auch für Mieter Kostenvorteile und bessere Verkaufsmöglichkeiten implizieren. Die EU-Vorgabe, dass Wohnimmobilien bis 2030 mindestens die Klasse E erreichen müssen, ist in den EU-Ländern an ganz unterschiedliche Schwellenwerte bzw. Hürden gekoppelt. Die in Deutschland geltende Taxonomie sieht deutlich geringere Schwellenwerte für die einzelnen Energieeffizienzklassen vor als in anderen Ländern. Während eine Wohnimmobilie mit einem Endenergiebedarf von z.B. 270 kWh/m 2 in Deutschland in die schlechteste Klasse H fällt, würde diese in den Niederlanden noch in die Klasse D eingeordnet werden. Um eine europäische Vergleichbarkeit herzustellen, müssten zunächst die Skalen der Effizienzklassen, deren Schwellenwerte sowie die Rechnungsmethoden der Länder harmonisiert werden. Durch den schnellsten Zinsanstieg in der deutschen Wirtschaftsgeschichte ist eine Negativspirale in Gang gesetzt worden, der man sich auch nicht mit einem noch so erfolgreichen Immobilienmanagement entziehen kann. Mittelfristig wird sich die Lage nur langsam entspannen können, denn Neuentwicklungen sind derzeit kaum möglich, weil die Grundstückspreise und Finanzierungskosten zu hoch sind und sich auf der anderen Seite kaum Käufer für einen gewinnträchtigen Exit finden lassen. Das erhöht den Druck auf den Markt und veranlasst viele abzuwarten. In Summe wurde in den ersten 3 Quartalen 2023 bislang rund ein Drittel dessen gehandelt, was an Paketverkäufen im gleichen Zeitraum des Vorjahres gezählt wurde. Noch deutlicher wird die Lähmung des Marktes beim Vergleich der größeren Transaktionen über 100 Mill. Euro. Standen im Vorjahr noch über 100 solcher großvolumigen Deals in der Statistik, sind es aktuell weniger als 30. Die Prognose für das Geschäftsjahr 2023 sieht JLL nun zwischen 30 Mrd. bis 35 Mrd. Euro für den Gesamtimmobilienmarkt. Dieses Volumen könnte implizieren, dass sich der Markt in den letzten drei Monaten des Jahres belebt. Das Transaktionsvolumen läge damit auf dem Niveau der Jahre 2011/2012 und um mehr als die Hälfte unter dem zehnjährigen Schnitt. II. Geschäftsentwicklung im Einzelnen Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr um 27,0 % gestiegen. Die Umsatzerlöse zum Abschlussstichtag setzen sich wie folgt zusammen:
Die HMV betreute zum Geschäftsjahresende ca. 45.554 Wohn- und Gewerbeeinheiten, was im Vergleich zum Vorjahr einem Anstieg von rund 4.396 Einheiten entspricht. Für das Jahr 2023 war trotz einer unterstellten Steigerung der Bewirtschaftungsquote von einem weiterhin deutlich negativem Ergebnis ausgegangen worden. Obwohl die Übernahme zu bewirtschaftender Einheiten hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist und fehlende eigene Kapazitäten durch externe Dienstleister zu höheren Preisen kompensiert werden mussten, ist es gelungen, dies durch eine Anpassung der Preise sowie eine Überprüfung und bei Bedarf Überarbeitung der Vertragsinhalte auszugleichen. Dank zusätzlicher Reduzierungen auf der Sachkostenseite und höherer sonstiger betrieblicher Erträge konnte eine deutliche Verbesserung, gegenüber den geplanten Werten erzielt und das Jahr mit einem leicht positiven Ergebnis abgeschlossen werden. III. Lage der Gesellschaft 1. Gesamtaussage zu Geschäftsverlauf und wirtschaftlicher Lage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird als gut eingeschätzt. Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist im Wesentlichen von der Entwicklung der zu bewirtschaftenden Einheiten sowie der Eigenleistungsquote abhängig. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. 2. Ertragslage
Die Umsatzerlöse haben sich um T€ 3.605 auf T€ 16.953 erhöht. Dies beruht im Wesentlichen auf der Erhöhung der Hausmeisterdienstleitungen. Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 258 erhöht. Der Materialaufwand hat sich um T€ 1.797 auf T€ 11.085 erhöht. Dies wurde durch eine Steigerung der zu betreuenden Objekte von rund 4.396 Einheiten verursacht. Die Materialaufwandsquote auf Basis der Umsatzerlöse hat sich von 69,6 % auf 65,4% verringert. Der Personalaufwand ist um T€ 14 auf T€ 3.460 gesunken. Die Personalaufwandsquote auf Basis der Umsatzerlöse hat sich von 26,0% im Vorjahr auf 20,4% im Berichtsjahr verringert. Die Abschreibungen haben sich um T€ 5 auf T€ 121 vermindert Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um T€ 450 auf T€ 2.471 erhöht. Die Veränderung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist im Wesentlich in der Erhöhung der IT-Kosten sowie der Kosten für die Buchhaltung begründet. Auf Basis der Umsatzerlöse ist die Quote für die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 15,1% auf 14,6% gesunken. Der am 28.09.2020 mit der ZBI GmbH abgeschlossene Gewinnabführungsvertrag führte dazu, dass der sich im Jahr 2023 ergebende Gewinn der HMV GmbH in Höhe von T€ 121 an die ZBI GmbH abgeführt wurde. 3. Liquiditätssteuerung und Finanzlage Liquiditätssteuerung Die Steuerung basiert auf einer laufenden Überwachung und Analyse sämtlicher Finanzmittel-bestände und Zahlungsströme der Gesellschaft. Hierauf aufbauend wird im Rahmen einer regelmäßigen Liquiditätsplanung die kurz- bis mittelfristige Liquiditätssituation abgeleitet. Die geplanten Mittelzu- und -abflüsse leiten sich somit mittelbar aus den budgetierten Erträgen und Aufwendungen sowie aus absehbaren liquiditätswirksamen Veränderungen von Bilanzpositionen ab. Finanzlage Die Finanzlage ist als gut zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen. Die Eigenkapitalquote hat sich im Berichtsjahr auf 2,6% (Vorjahr 2,7%) belaufen. Verbundverbindlichkeiten sind auf 5,7% (Vorjahr 22,7%) der Bilanzsumme gesunken. Es handelt sich hierbei um kurzfristige Verbindlichkeiten mit einer Fälligkeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 3,0% (Vorjahr 12,3%) der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Im Jahr 2023 wurde ein Rahmenkreditvertrag über TEUR 2.000 mit der ZBI GmbH abgeschlossen, welcher bisher nicht in Anspruch genommen wurde. 4. Vermögenslage In der nachfolgenden Übersicht sind die Bilanzposten zum 31.12.2023 im Vergleich zum Vorjahresstichtag 31.12.2022 dargestellt.
Das Gesamtvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 118 von T€ 2.005 auf T€ 2.123 erhöht. Das Anlagevermögen hat sich nach Abschreibungen um T€ 179 auf T€ 562 erhöht. Es wurden Investitionen in Höhe von T€ 308 getätigt. Es handelt sich hierbei um Betriebs- und Geschäftsausstattung. Der Bestand der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen hat sich um T€ 124 von T€ 274 auf T€ 150 vermindert. Der Bestand der Forderungen gegen verbundene Unternehmen hat sich um T€ 632 von T€ 665 auf T€ 33 vermindert. Die flüssigen Mittel haben sich zum Bilanzstichtag um T€ 634 von T€ 626 auf T€ 1.260 erhöht. Das Eigenkapital blieb unverändert bei T€ 55. Die Rückstellungen haben sich um T€ 466 auf T€ 1.144 (Vorjahr T€ 678) erhöht. Es handelt sich im Wesentlichen um Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 258 auf TEUR 684 erhöht. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich um T€ 91 auf T€ 54 (Vorjahr T€ 145) reduziert. Die sonstigen Verbindlichkeiten setzt sich im Wesentlichen aus der Lohn- und Kirchensteuer (T€ 25) und kreditorischen Debitoren (T€ 27) zusammen. C Chancen-, Risiko- und Prognosebericht I. Chancenbericht Der Bevölkerungszuwachs in den größeren Städten wird voraussichtlich auch in Zukunft die Nachfrage nach Immobilien insb. Wohnimmobilien und somit die Nachfrage nach den Dienstleistungen der HMV GmbH begünstigen. Mit den langjährigen Kompetenzen der ZBI Gruppe im Bereich Wohnimmobilien sieht die Geschäftsleitung der HMV GmbH auch vor dem Hintergrund der Energiekrise langfristig weiterhin gute Chancen für eine positive Entwicklung. II. Risikobericht Bewährte Systeme zur Identifizierung und Steuerung von Risiken Unsere Mitarbeiter: innen sind zu einem bewussten und verantwortlichen Umgang mit Risiken und Chancen im Rahmen ihrer Kompetenzen aufgefordert. Für alle relevanten Risiken werden Verantwortlichkeiten entsprechend der Hierarchie festgelegt. Ein identifiziertes Risiko wird auf seine Eintrittswahrscheinlichkeit hin beurteilt und das potenzielle Schadensausmaß ermittelt. Im nächsten Schritt entscheiden die verantwortlichen Bereichsleiter, falls notwendig gemeinsam mit den Geschäftsführer:innen, über eine angemessene Risikosteuerung. Darüber hinaus werden bereits erfolgte bzw. mögliche Maßnahmen erarbeitet und regelmäßig überwacht; auf eventuelle Restrisiken wird hingewiesen. Nicht quantifizierbare Risiken werden anhand qualitativer Merkmale bewertet. Risiken werden nach möglichen kumulativen Effekten analysiert und anschließend aggregiert. Um über identifizierte Risiken sowie die wichtigsten Ereignisse im Marktumfeld zu informieren, ist das Risikomanagement als Bestandteil in unsere regelmäßigen Planungs-, Reporting- und Steuerungsroutinen integriert. Die Risikoidentifikation und -bewertung versetzt uns in die Lage, einerseits angemessene Maßnahmen zur Risikobewältigung einzuleiten und andererseits sich ergebende Chancen gezielt zu nutzen. Die Einzelrisiken können teilweise durch entsprechende Maßnahmen vermieden oder reduziert werden. Mögliche Gegenmaßnahmen werden regelmäßig mit den Geschäftsführer:innen diskutiert und überwacht. Die Entscheidung, ob und welche Risikosteuerungsmaßnahmen zu ergreifen sind, erfolgt dabei grundsätzlich unter Kosten-Nutzen-Gesichtspunkten und, sofern möglich, unter Berücksichtigung von Risiko-Rendite-Verhältnissen. Darstellung der wesentlichen Risiken Nach Einschätzung der Geschäftsleitung der HMV GmbH zur Gesamtrisikolage bestanden im Geschäftsjahr 2023 keine konkreten Risiken, die den Fortbestand des Unternehmend gefährden könnten. Folgende Risiken werden aufgrund ihrer Wesentlichkeit als bedeutend für die Geschäftstätigkeit und die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der HMV GmbH identifiziert: Strategische Risiken
Marktrisiken können entstehen, sofern sich die konjunkturelle Lage in Deutschland eintrübt. Resultieren diese in einer deutlichen Reduzierung der zu betreuenden Bestände, hätte dies unmittelbare Auswirkungen auf die HMV. Solche Marktentwicklungen müssen frühzeitig erkannt werden, da sich sonst schwerwiegende Risiken ergeben könnten. Diese werden als nicht wesentlich bewertet. Für die HMV werden im Zusammenhang mit einer potentiellen Pandemie Risiken hinsichtlich der Fürsorge für die Mitarbeiter:innen, des Umgangs mit Kunden:innen und Bewohner:innen, zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs sowie Finanzrisiken identifiziert. Diese werden als nicht wesentlich bewertet. Entsprechende Handlungsanweisungen werden an alle Stakeholder ausgegeben. Im Falle der betrieblichen Einschränkung werden Maßnahmen zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes getroffen. Hierzu wurden die Voraussetzungen für das "mobile Arbeiten" ausgebaut und auch genutzt. Der am 24. Februar 2022 begonnene Angriffskrieg auf die Ukraine hat maßgeblich die weltwirtschaftlichen Entwicklungen beeinträchtigt und die allgemeinen Entwicklungen negativ beeinflusst. Es bleibt zu hoffen, dass kurzfristig die kriegerischen Auseinandersetzungen beendet werden können. Die HMV sieht vor allem in einer vorsichtigen und vorausschauenden Finanzplanung und Vorhaltung ausreichender Liquidität Maßnahmen, um diesem unwägbaren Risiko, soweit wie möglich, zu begegnen. Da die HMV nahezu ausschließlich die zur ZBI gehörenden Bestände betreut, besteht ein Risiko in einer deutlich verringerten Anzahl zu bewirtschaftender Liegenschaften, sollte die Häufung der makroökonomischen Risken zu einer signifikanten Bereinigung der Portfolien führen. Zum jetzigen Zeitpunkt wird das Risiko jedoch als gering eingeschätzt, da die HMV erst rund 73% der vorhanden Wirtschaftseinheiten unter Vertrag hat und so hinreichend Möglichkeiten zur Aussteuerung gegeben sind. Die Situation auf dem Arbeitsmarkt bzw. den Beschaffungsmärkten birgt das Risiko einer über die Planungsannahmen hinausgehenden Verschlechterung der Kostensituation. Aktuell ist weiterhin ein Arbeitnehmermarkt gegeben, der insbesondere die Personalrekrutierung im Niedriglohnsektor vor besondere Herausforderungen stellt. Zwar können evtl. Engpässe durch externe Dienstleister ausgeglichen werden, bei steigenden Tarif- bzw. Mindestlöhnen, die von diesen unmittelbar weitergegeben werden, ist hier jedoch von Kostensteigerungen auszugehen. Aktuell wird das Risiko als gering bis mittel eingeschätzt. Das Organisationsrisiko beschreibt das Risiko, dass die Unternehmensorganisation, die Prozesse und das Regelwerk nicht stringent auf die Unternehmensstrategie mit ihren Zielen ausgerichtet sind bzw. fehlerhaft sind oder dass keine Verbindung von Strategie zum operativen Geschäft besteht. Um das Risiko zu minimieren, hinterfragen wir permanent aktuelle Prozesse und Entscheidungswege. Insgesamt stufen wir die Eintrittswahrscheinlichkeit des Organisationsrisikos und die finanziellen negativen Auswirkungen als gering ein. Eine negative Berichterstattung in den Medien als auch Verfahren gegen Organe oder Mitarbeiter:innen der HMV GmbH können negative Auswirkungen haben. Risiken aus Verstößen
Die HMV GmbH ist auf die Beachtung von ethischen Grundsätzen durch alle Mitarbeiter: innen und das Management angewiesen. Sollten Mitarbeiter:innen strafbare, unrechtmäßige, unethische Handlungen (einschließlich Korruption) oder Verstöße gegen den Datenschutz begehen, kann dies wesentliche nachteilige Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit, die Finanzierungsbedingungen und das Ergebnis der HMV GmbH haben. Die HMV GmbH verpflichtet alle Mitarbeiter: innen zu einem verantwortungsbewussten und rechtmäßigen Handeln. Die folgenden Sachverhalte sind zu beachten:
Die HMV GmbH ist dem rechtlichen Risiko ausgesetzt, dass Dritte im Rahmen des normalen Geschäftsbetriebs Forderungen geltend machen oder Klagen anstrengen. Wir prüfen daher alle wesentlichen Unternehmenshandlungen sorgfältig, um Konflikte zu identifizieren und zu vermeiden. Ebenfalls könnten Risiken aus der Nichteinhaltung von vertraglichen Verpflichtungen entstehen. Rechtliche Auseinandersetzungen, die ein erhebliches Risiko darstellen könnten, sind derzeit weder anhängig noch absehbar. Insgesamt schätzen wir die Eintrittswahrscheinlichkeit des rechtlichen Risikos und die finanziellen Auswirkungen als gering ein. Liquiditäts- und Finanzierungsrisiken Potenzielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, bestehen nicht. Es besteht das Risiko, dass die zum Ausgleich gegenwärtiger oder zukünftiger Zahlungsverpflichtungen erforderlichen Zahlungsmittel nicht fristgerecht zur Verfügung stehen bzw. nur zu erhöhten Kosten beschafft werden können und dadurch die Erfüllung von Zahlungsverpflichtungen beeinträchtigt wird. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird eine Liquiditätsplanung erstellt, die monatlich bzw. quartalsweise aktualisiert wird und einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Darüber hinaus wurde ein Rahmenkreditvertrag (TEUR 2.000) mit der ZBI GmbH abgeschlossen. Der Eintritt des Liquiditätsrisikos hätte leichte bis mittelschwere finanzielle Auswirkungen. Die Geschäftsleitung geht derzeit von einer geringen Eintrittswahrscheinlichkeit aus. Damit ist gewährleistet, dass die HMV GmbH ihre Zahlungsverpflichtungen stets erfüllen kann. Durch den am 28.09.2020 mit der ZBI GmbH abgeschlossenen Gewinnabführungsvertrag ist die Innenfinanzierung innerhalb der Konzerngruppe abgesichert. IT-Risiken Die IT-Risiken und Cyberrisiken für die HMV GmbH werden aktuell als nicht wesentlich eingeschätzt. Zusammenfassende Darstellung der Risikolage im Berichtszeitraum Hinsichtlich der im Risikobericht aufgeführten Einzelrisiken - unter Berücksichtigung der Eintrittswahrscheinlichkeit und des potenziellen finanziellen Ausmaßes sowie des aggregierten Gesamtrisikos - geht die Geschäftsleitung davon aus, dass diese Risiken die weitere Unternehmensentwicklung nicht gefährden. III. Prognosebericht Die Konjunkturaussichten haben sich in 2023 weiter verschlechtert. Hauptsächlich verantwortlich hierfür sind globale Krisen, hohe Zinsen, schwache Weltwirtschaft und eine unsichere Haushaltslage. Das sind nur einige Themen, die Wirtschaftsvertreter pessimistisch ins neue Jahr blicken lassen. Wie eine Umfrage des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) unter 47 deutschen Wirtschaftsverbänden ergab, erwarten nur neun von ihnen für 2024 ein höheres Produktionsniveau. Dagegen sprechen 23 Verbände von einem Produktions- oder Geschäftsrückgang im kommenden Jahr. Bereits die aktuelle Lage werde von 30 der insgesamt 47 teilnehmenden Verbände schlechter bewertet als vor einem Jahr. Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht die Zukunft der deutschen Wirtschaft im Oktober 2023 schlechter noch als aus dem Gutachten aus Juli 2023. Demnach könnte das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) in diesem Jahr um 0,5 % schrumpfen. Damit ist Deutschland der einzige Staat aus der Reihe der stärksten Volkswirtschaften der Welt, dem ein negatives Wachstum prognostiziert wird. Deutschland leide als Exportnation laut IWF stärker unter dem insgesamt schwachen Welthandel als andere Länder. Zudem habe die Industrie mit den hohen Energiepreisen zu kämpfen. Beide Faktoren sorgen dem IWF zufolge für ein Schrumpfen der Wirtschaftsleistung gegenüber dem vorangegangenen Jahr. Die Weltwirtschaft leidet trotz der leicht verbesserten Prognose insgesamt noch unter der Erhöhung der Leitzinsen der Zentralbanken zur Bekämpfung der Inflation. Die IWF-Experten erwarten, dass die weltweite Gesamtinflation von 8,7 % im Jahr 2022 auf 6,9 % im Jahr 2023 und 5,8 % im Jahr 2024 sinkt. Vor dem gleichen Hintergrund hat die EU-Kommission im November 2023 ihre Wachstumsprognose für die EU für 2024 auf 0,8% gesenkt (zuvor 1,1%). Die Inflationsrate für das Geschäftsjahr 2024 soll hier bei 3,5% in der EU liegen. Auch diese Prognose ist mit großen Unsicherheiten behaftet und die tatsächlichen Entwicklungen könnten aufgrund der bereits genannten Risikofaktoren erheblich abweichen. Allerdings gebietet die ungewöhnliche Häufung der makroökonomischen Risiken eine stetige Auseinandersetzung mit den Risikoauswirkungen. Sowohl die sich bereits vor dem Kriegsbeginn am 24. Februar 2022 abzeichnenden inflationären Tendenzen als auch die sich durch den Angriffskrieg weiter verschärfenden Risiken auf den Beschaffungsmärkten können die Kostensituation für die HMV GmbH über die Planungsannahmen hinaus verschlechtern. Die Geschäftsführung der HMV GmbH ist jedoch zuversichtlich, im Rahmen ihrer Planung die Kosten- und Umsatzrisiken ausreichend berücksichtigt zu haben und die angestrebten Ziele zu erreichen. Für das Jahr 2024 erwartet die Geschäftsleitung der HMV eine Stabilisierung des Ergebnisses. Maßgeblich hierfür sind die Übernahme der Bewirtschaftung weiterer Objekte und somit eine Erhöhung der Betreuungsquote, Preisanpassungen bei den Bewirtschaftungsverträgen sowie Effizienzsteigerungen durch verbesserte Tourenplanungen. Diese Maßnahmen wurden z.T. bereits im laufenden Jahr eingeleitet, haben aber erst in 2024 den vollen Ergebniseffekt. Für 2024 wird aufgrund der geplanten Erhöhung der Betreuungsquote sowie der Preisanpassung ein moderater Umsatzanstieg erwartet. Die potentiellen Kostenanstiege bei den Nachunternehmern werden in der Planung vollständig weitergegeben. Für das Jahr 2024 erwartet die Geschäftsleitung der HMV GmbH ein ausgeglichenes Jahresergebnis auf Vorjahresniveau. Hinzu kommen Aufwendungen für die im Januar 2024 beschlossene Durchführung von Restrukturierungsmaßnahmen, die sich zukünftig auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft auswirken werden. Es wird erwartet, dass die Aufwendungen für die Restrukturierung sich im unteren einstelligen Millionenbereich bewegen. Ihre Gesamthöhe hängt vom Erfolg der zu Beginn des Restrukturierungszeitraums eingeleiteten Maßnahmen ab und kann sich im Verlauf der Umsetzung ändern.
Erlangen, den 2. Februar 2024 HMV GmbH gez. Fabian John gez. Hector Dylla gez. Alexandra Terton BilanzAKTIVSEITE
PASSIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangHinweis Aus rechentechnischen Gründen können in Tabellen und bei Verweisen Rundungsdifferenzen zu den sich mathematisch exakt ergebenden Werten (Geldeinheiten, Prozentangaben, usw.) auftreten. Allgemeine Angaben Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt in TEUR. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen vermindert. Der aktivierte Geschäfts- oder Firmenwert wird planmäßig über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Die Bestimmung der Nutzungsdauer erfolgte über den voraussichtlichen Verbrauch des Nutzens der erworbenen Einheit. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden nach den steuerrechtlichen Regelungen abgeschrieben. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken mit dem Nennwert bewertet. Sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel wurden mit dem Nennbetrag bewertet. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das gezeichnete Kapital und die andere Gewinnrücklage wurden mit dem Nennbetrag bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden. Ein Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Die Werte der Bilanz sind nicht vollumfänglich vergleichbar, da im aktuellen Jahr eine Umgliederung von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 20 in die sonstigen Vermögensgegenstände vorgenommen wurde. Die Vorjahreswerte wurden nicht angepasst. Erläuterungen zur Bilanz Aktivseite Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben in Höhe von TEUR 150 (Vorjahr: TEUR 274) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 33 (Vorjahr: TEUR 665) haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und betreffen in voller Höhe die Gesellschafterin. Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 23 (Vorjahr: TEUR 6) haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Mitzugehörigkeit zu mehreren Posten Forderungen gegen verbundene Unternehmen stellen im laufendenden Jahr in Höhe von TEUR 33 (Vorjahr: TEUR 40) zugleich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen dar. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stellen im laufendem Jahr in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 47) zugleich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen dar. Rechnungsabgrenzungsposten Im Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite der Bilanz ist zum Bilanzstichtag ein Disagio in Höhe von TEUR 40 (Vorjahr: TEUR 20) enthalten. Die Auflösung erfolgt linear entsprechend der Laufzeit des Darlehensvertrages. Passivseite Kapital und Bilanzgewinn (§ 268 Abs. 1 Satz 2 HGB) Das Stammkapital zum 31.12.2023 beträgt TEUR 55 (Vorjahr: TEUR 55). Aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrages wird das Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von TEUR 121 an die ZBI GmbH abgeführt. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeitenspiegel
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0). Die Verbindlichkeiten enthalten in Höhe von TEUR 122 (Vorjahr: TEUR 262) Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Bei den Umsatzerlösen handelt es sich im Wesentlichen um Erlöse aus Hausmeisterdienstleistungen. Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 225). Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus den per 31.12.2023 bestehenden wesentlichen Miet- und Leasingverträgen ergeben sich die in den folgenden Jahren zu zahlenden Beträge, gemäß §285 Nr. 3 und 3a HGB, wie folgt:
In den sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 141 enthalten. Mit jährlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen in ähnlicher Höhe ist aufgrund der bestehenden Untermietverhältnisse und unter der aktuellen Annahme, dass der zugrunde gelegte Verteilungsschlüssel sich nicht wesentlich verändert, in den Folgejahren zusätzlich zu rechnen. Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Geschäftsführung
Vergütungen der Geschäftsführer Die Befreiung gemäß §286 Abs. 4 HGB wird in Anspruch genommen, daher erfolgt keine Angabe. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird gemäß §§ 290 ff. HGB in den Konzernabschluss der Union Asset Management Holding AG (Sitz: Weißfrauenstraße 7, 60311 Frankfurt am Main), die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Union Asset Management Holding AG erhältlich. Die Gesellschaft wird gemäß §§ 290 ff. HGB in den Konzernabschluss der DZ BANK AG (Sitz: Platz der Republik, 60325 Frankfurt am Main), die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss ist am Sitz der DZ BANK AG erhältlich. Angabe gemäß § 285 Nr. 30a HGB Die HMV GmbH ist Teil der DZ BANK Gruppe. In bestimmten Rechtsordnungen, in denen die DZ BANK Gruppe tätig ist, wurden Gesetze zur globalen Mindestbesteuerung (BEPS 2.0 Pillar 2) erlassen oder inhaltlich umgesetzt. In Deutschland erfolgt die Umsetzung im Rahmen des Gesetzes zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2022/2523 des Rates zur Gewährleistung einer globalen Mindestbesteuerung und weiterer Begleitmaßnahmen, das am 27.12.2023 im Bundesgesetzblatt veröffentlich wurde. Das Gesetz tritt für das am 1. Januar 2024 beginnende Geschäftsjahr des Konzerns in Kraft. Der Konzern fällt in den Geltungsbereich der erlassenen oder materiell-rechtlich umgesetzten Rechtsvorschriften und hat eine Bewertung der potenziellen Betroffenheit des Konzerns von der globalen Mindestbesteuerung vorgenommen. Die HMV GmbH ist Teil der Mindeststeuergruppe gemäß § 3 Abs. 1 MinStG mit der DZ BANK AG als oberste Muttergesellschaft und Gruppenträger. Der Gruppenträger schuldet die Mindeststeuer nach dem MinStG und hat den Mindeststeuer-Bericht sowie die entsprechende Steuererklärung im Inland abzugeben. Die DZ BANK Gruppe erwartet aus Konzernsicht ein lediglich unwesentliches Ertragsteuerrisiko aus der globalen Mindestbesteuerung. Honorar des Abschlussprüfers Die Befreiung gemäß § 288 Abs. 2 S. 2 HGB wird in Anspruch genommen, daher erfolgt keine Angabe. Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlägt die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 nach Gewinnabführungsvertrag beträgt TEUR 0. Dieser wird auf neue Rechnung vorgetragen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag Im Januar 2024 wurde die Durchführung von Restrukturierungsmaßnahmen, die sich zukünftig auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft auswirken werden, beschlossen. Es wird erwartet, dass die Aufwendungen für die Restrukturierung sich im unteren einstelligen Millionenbereich bewegen. Ihre Gesamthöhe hängt vom Erfolg der zu Beginn des Restrukturierungszeitraums eingeleiteten Maßnahmen ab und kann sich im Verlauf der Umsetzung ändern. sonstige Berichtsbestandteile Datum / Unterschriften
Erlangen, den 2. Februar 2024 HMV GmbH gez. Fabian John gez. Hector Dylla gez. Alexandra Terton Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 02.02.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die HMV GmbH, Erlangen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der HMV GmbH, Erlangen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HMV GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt - Vergleichsangaben Der Jahresabschluss und der Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und somit die Vergleichsangaben zum 31. Dezember 2022 und für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sind nicht geprüft. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 2. Februar 2024 PricewaterhouseCoopers GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gez. Fatih Agirman, Wirtschaftsprüfer gez. ppa. Joanna Spassova, Wirtschaftsprüferin |
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