ESI Euro Sino Invest GmbH & Co. China 2 KG
Selbe AdresseWagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Bernd Konrad Dr. Ital seit 17.10.2025 | Geschäftsführer |
Gino Rammelt seit 12.2.2025 | Prokura |
Steffen Manuel Oppenheim seit 12.2.2025 | Prokura |
Michael Krzyzanek seit 22.11.2021 | Geschäftsführer |
Sarah Dral seit 14.4.2020 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Union Asset Management Holding AGEigenbeteiligung | 90.06% |
| 5.10% | |
| 4.84% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
UIW 2 GmbHErlangenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023INHALTSVERZEICHNIS I. Allgemeines II. Wirtschaftsbericht 2.1 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 2.2 Wohninvestmentmarkt Deutschland 2.3 Immobilien-Investitionsmärkte 2.4 Gesamtaussage der Geschäftsführung zum Geschäftsverlauf III. Erläuterungen zur Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage 3.1 Ertragslage 3.2 Vermögenslage 3.3 Finanzlage IV. Risiko- und Chancenbericht 4.1 Konzernverhältnisse 4.2 Risikobericht 4.3 Chancen der künftigen Entwicklung V. Prognosebericht I. AllgemeinesDie UIW 2 GmbH, Erlangen, (im Folgenden die "Gesellschaft" oder "UIW 2") ist ein Wohnungsunternehmen und erzielt ausschließlich Umsätze aus der Hausbewirtschaftung des eigenen Immobilienbestandes. Der Immobilienbestand besteht aus mehreren Objekten, die ausschließlich in der Landeshauptstadt Kiel liegen. Die Gesellschaft verwaltet unverändert zum Vorjahr am Abschlussstichtag 3.579 eigene Wohneinheiten mit einer vermietbaren Fläche von 207.785 m 2 sowie Gewerbeflächen, Garagen und Stellplätze. Seit dem 01. Januar 2020 wird die Gesellschaft im Auftrag des Unilmmo: Wohnen ZBI von der Zentral Boden Vermietung und Verwaltung GmbH (ZBVV GmbH), Erlangen, verwaltet. Zwischen den beiden Parteien besteht ein langfristiger Geschäftsbesorgungsvertrag. Der Auftragsgegenstand umfasst im Wesentlichen alle Leistungen der laufenden Hausbewirtschaftung wie z.B. die Vermietung, das technische Gebäudemanagement, das Mieten- und Forderungsmanagement, die Kundenbetreuung und andere laufende Tätigkeiten der typischen Hausbewirtschaftung. II. Wirtschaftsbericht2.1 Wirtschaftliche RahmenbedingungenZu Beginn des Jahres 2024 ist die globale Wirtschaftslage weiterhin deutlich durch die Aus- und Nachwirkungen bestehender Krisen und durch den anhaltenden russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine geprägt. Stark reduzierte Handelsbeziehungen mit Russland sowie angebotsseitige Verknappungen führen seit dem Jahr 2022 zu starken Preissteigerungen, insbesondere bei Energieprodukten und Nahrungsmitteln, die im Jahresverlauf 2023 jedoch nachließen. Entwicklungshemmend für die Wirtschaft wirken dabei insbesondere hohe Leitzinsen, Kaufkraftverluste und eine gedämpfte Nachfrage. Die herausfordernde konjunkturelle Ausgangslage drückt sich auch in der verhaltenen Entwicklung der Wirtschaftsleistung aus. Nach leichten Rückgängen im Q4 2023 konnte das Bruttoinlandsprodukt im Q1 2024 jedoch wieder leicht gesteigert werden (+ 0,2 % zum Vorquartal; preis -, saison- und kalenderbereinigt). Gemäß dem Statistischen Bundesamt ist die moderate Entwicklung auf eine verhaltene Auslandsnachfrage, anhaltende geopolitische Spannungen und hohe Energiepreise zurückzuführen, die sich in Summe in einem Rückgang der Investitionen und in Exportrückgängen niederschlagen. Positiv entwickelten sich hingegen zuletzt die privaten Konsumausgaben. Außerdem konnten die Dienstleistungsbereiche branchenübergreifend ihre Wirtschaftsleistung steigern. Gemäß dem ifo Institut für Wirtschaftsforschung e.v ist für 2024 mit einem sehr geringen Wirtschaftswachstum zu rechnen (+ 0,2 %). Für 2025 wird jedoch ein Wachstum von + 1,5 % vor allem in Folge einer Erholung der Industriekonjunktur prognostiziert. Die globalen Herausforderungen und das in der Folge erschwerte konjunkturelle Umfeld dämpfen auch die Entwicklung des prinzipiell robusten Arbeitsmarktes in Deutschland. Gegenüber des Vorjahresmonats stieg die Arbeitslosenquote im April 2024 leicht um + 0,4 Prozentpunkte auf ein Niveau von 6,0 % an (Quelle: Bundesagentur für Arbeit). Gleichzeitig konnte jedoch auch die Anzahl der Erwerbstätigen auf 45,81 Mio. Personen im März 2024 gesteigert werden, was einem Anstieg von rund 100.000 Personen gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Mit rund 701.000 bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldeten offenen Stellen befindet sich die Arbeitskräftenachfrage im April 2024 auf einem weiterhin hohen Niveau. Gegenüber dem Vorjahresmonat wurden jedoch 72.000 weniger offene Stellen erfasst. Auch die Stellenzugänge unterstreichen die erschwerte konjunkturelle Situation. Im Jahr 2023 wurden 1.633.000 neue Stellen gemeldet - 251.000 weniger als in 2022. Nach verhaltener Entwicklung im Jahr 2023 ist das ifo Geschäftsklima zuletzt drei Monate in Folge gestiegen. Im April 2024 wurde mit 89,4 Punkten der höchste Wert seit Mai 2023 erreicht. Auch die Geschäftserwartungen und die Beurteilung der Geschäftslage erzielten leichte Anstiege auf 89,9 bzw. 88,9 Punkte. Mit + 2,2 % zum Vorjahresmonat weist die Inflationsrate in Deutschland im April 2024 ein geringeres Niveau auf (Quelle: Statistisches Bundesamt). Während im Jahr 2022 und 2023 hohe Inflationsraten auf überdurchschnittlichen Preissteigerungen der Nahrungsmittel und Energieprodukte basierten, entspannte sich der Preisdruck zuletzt deutlich. Die Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich im April 2024 um 0,5 % und die Preise für Energie sanken sogar um 1,2 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Europäische Zentralbank (EZB) beendete im Jahr 2022 ihre expansive Geldpolitik temporär, um die Geldnachfrage und Preissteigerungen zu dämpfen. Den anhaltend hohen Inflationsraten wurde dabei in Form mehrerer Zinsschritte entgegengewirkt. Zuletzt wurde der Zinssatz für Hauptrefinanzierungsgeschäfte, der als wichtigster Leitzins gilt, mit Wirkung zum 20.09.2023 um 25 Basispunkte auf 4,5 % erhöht. Der EZB-Rat geht Stand März 2024 davon aus, dass unter anderem infolgedessen die Inflationsraten weiter sinken werden (2,3 % für 2024, 2,0 % für 2025 und 1,9 % für 2026), sodass das mittelfristige Inflationsziel von 2,0 % in Reichweite scheint. 2.2 Wohninvestmentmarkt DeutschlandInnerhalb der letzten Jahre erwies sich der Wohnimmobilienmarkt als krisensichere und robuste Anlageklasse. Allerdings führten die deutlichen Zinserhöhungen aufgrund hoher Inflationsraten seit dem Jahr 2022 auch auf dem Wohninvestmentmarkt zu erschwerten Finanzierungsmöglichkeiten. Hierdurch ergab sich eine Preisfindungsphase, in der es teilweise große Unterschiede zwischen den gewünschten Verkaufspreisen und der Zahlungsbereitschaft potenzieller Käufer gab. Neben der gesamtwirtschaftlichen Lage prägte die weiter anhaltende Preisfindungsphase den Transaktionsmarkt für Wohnportfolios auch im Jahr 2023. Dies spiegelte sich im geringen Investitionsvolumen für Wohnimmobilien wider. Im Jahr 2023 betrug es EUR 5,23 Mrd., lag damit um 60 % unter dem Ergebnis des Vorjahres und stellt gleichzeitig den niedrigsten Wert seit 2010 dar (Quelle: BNP). Das langjährige Mittel wurde ebenfalls deutlich um 72 % unterschritten. Das verringerte Transaktionsvolumen wird neben den gesamtwirtschaftlichen Herausforderungen auf die hohe Inflation, steigende Finanzierungskosten und hohe Baukosten zurückgeführt. Besonders auffällig war im Jahr 2023 die geringe Anzahl an Großtransaktionen. Während vor Beginn der Preisfindungsphase in der Regel größere Transaktionen ab EUR 100 Mio. den größten Anteil ausmachten, wurden im Jahr 2023 nur sieben Transaktionen in dieser Größenordnung erfasst. Ein Beispiel dafür war der Kauf von rund 1.350 Wohneinheiten von Vonovia durch CBRE Investment Management im Mai 2023 für etwa EUR 560 Mio. (Quelle: Deal Magazin). Transaktionen ab Euro 100 Mio. hatten mit 38,6 % weiterhin den größten Anteil am Investitionsvolumen, jedoch lag dieser deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt von 57 %. Insgesamt wurden ältere und moderne Bestandsobjekte mit 34,6 % bzw. 28,2 % am häufigsten erworben, während Neubauprojekte einen geringeren Anteil von 19,6 % ausmachten. Die veränderte Finanzierungssituation spiegelte sich auch in der Zusammensetzung der Käufergruppen wider. Die "Investment/Asset Manager" führten mit einem Anteil von 24,4% an den Investitionen, gefolgt von den "Family Offices" mit 19,1 % - beides Investoren mit einer hohen Eigenkapitalausstattung. Die steigende Nachfrage nach Wohnraum steht im Gegensatz zu den angebotsseitigen Entwicklungen, die keine Anzeichen für eine Entspannung auf dem Wohnungsmarkt zeigen. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der Baugenehmigungen im Vergleich zum Vorjahr um 94.100 auf 260.100 Wohnungen, wodurch der niedrigste Stand seit 2012 erreicht wurde (Quelle: Statistisches Bundesamt). Gleichzeitig reduzierte sich auch der Auftragseingang im Wohnungsbau (real) im Jahr 2023 mit minus 4,4 % deutlich. Zusätzlich zu den steigenden Baukosten werden die zunehmend erschwerten Finanzierungskonditionen als Faktoren für den Rückgang der Bauaktivitäten und der Genehmigungszahlen betrachtet. Das Neubauvolumen der kommenden Jahre wird von der ZIA und dem ifo Institut bis 2025 auf etwa 150.000 bis 200.000 Baufertigstellungen pro Jahr geschätzt - das erklärte Ziel der Bundesregierung liegt hingegen bei jährlich 400.000 neuen Wohneinheiten. Standort KielKiel ist nicht nur die bevölkerungsreichste Stadt in Schleswig-Holstein, sondern dient auch als Verwaltungszentrum des Bundeslandes, da hier die schleswig-holsteinische Landesregierung ansässig ist. Die Stärke in den Bereichen Wissenschaft und Forschung basiert auf den vier Hochschulen mit etwa 36.000 Studierenden im Wintersemester 2022/2023 sowie verschiedenen Forschungsinstituten wie dem Institut für Weltwirtschaft (IfW) und dem GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung. Eine weitere bedeutende Säule der Wirtschaft ist die traditionsreiche maritime Industrie mit dem Ostseehafen und den Werften. Insgesamt ist die Wirtschaftsstruktur sowohl im industriellen als auch im Dienstleistungssektor gut aufgestellt, und die wachsende IT-Branche und Gesundheitswirtschaft tragen ebenfalls zur zukunftsorientierten Ausrichtung Kiels bei. Zur Mitte des Jahres 2023 lebten in der Stadt etwa 248.000 Menschen, wie das Statistische Bundesamt berichtet. In den letzten Jahren hat sich die Einwohnerzahl auf einem stabilen Niveau bewegt. Die Arbeitslosenquote betrug im Durchschnitt des Jahres 2023 rund 7,6 % und wies damit eine mittelfristig positive Entwicklung auf (-0,9 Prozentpunkte seit 2020). Die starke Nachfrage nach Wohnraum zeigt sich auch in einer niedrigen Leerstandsrate von nur 1,3 % (CBRE-empirica-Leerstandsindex 2022). Für Bestandsmietwohnungen lag die mittlere Angebotsmiete im Jahr 2023 gemäß Auswertungen vom ZBI Research auf Basis der VALUE AG Marktdatenbank bei rund 9,80 Euro pro Quadratmeter und Monat, während für Neubaumietwohnungen im Mittel knapp 15,20 Euro/m 2 aufgerufen wurden. Im Bestandssegment stiegen die Angebotsmieten in den letzten Jahren konstant an (Durchschnitt pro Jahr 2018-2023: plus 4,16 %). 2.3 Immobilien-InvestitionsmärkteDie Rahmenbedingungen des Wohnimmobilienmarktes haben sich zum Jahresanfang 2024 im Vergleich zum Jahresverlauf 2023 nur wenig verändert. Zwar sind im deutschen sowie auch im europäischen Kontext sinkende Verbraucherpreise festzustellen, jedoch bilden das Finanzierungsumfeld und das Thema ESG (Environmental, Social and Corporate Governance) weiterhin die größten Herausforderungen am Wohnungsmarkt. Ergänzend haben sich auch in Hinblick auf die Regulatorik (und die hohen Baukosten) keine signifikanten Verbesserungen in Deutschland eingestellt, sodass das Geschäftsumfeld weiterhin herausfordernd ist. Nicht nur bei der Bautätigkeit, sondern auch auf den Immobilieninvestmentmärkten ist nach wie vor wenig Dynamik zu sehen. Das Zusammenkommen von Käufern und Verkäufern auf Marktpreisniveau ist weiterhin nicht abgeschlossen, sodass nur wenige (großvolumige) Transaktionen geschlossen werden. Sehr positiv wirkt sich hingegen die hohe Zuwanderung aus dem Ausland und der damit ver- bundene Zusatzbedarf an Wohnraum aus, der den schon bestehen Nachfrageüberhang (bei begrenztem Angebot und regional teils sehr niedrigen Leerständen) weiter verschärft. Insge- samt bestehen diesbezüglich im Hinblick auf die Miet- und Leerstandsentwicklungen im Be- stand und Neubau positive Perspektiven, die der allgemeinen Marktentwicklung entgegen- wirken und dem Wohnsegment Wachstumschancen verleihen können. Quellen: BNP Paribas Real Estate, Bundesagentur für Arbeit, Bundesbank, ifo Institut für Wirtschaftsforschung, Deal Magazin, Europäische Zentralbank EZB, Stadt Kiel, Statistisches Bundesamt, VALUE AG Marktdatenbank, ZBI. 2.4 Gesamtaussage der Geschäftsführung zum Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2023 ist für die Gesellschaft, trotz der Nachwirkungen aus der Corona- Pandemie, des Ukraine-Krieges und der gestiegenen Verbraucherpreise, immer noch operativ erfolgreich verlaufen. Die Umsatzerlöse aus der Hausbewirtschaftung sind mit EUR 22 Mio. leicht gestiegen. Der Anstieg resultierte u.a. aus gestiegenen Vertragsmieten. Das Ergebnis nach Steuern des Geschäftsjahres 2023 beläuft sich auf EUR 1.1 Mio. und hat sich im Vergleich zum Vorjahr, im Wesentlichen auf Grund gestiegener Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen, halbiert. III. Erläuterungen zur Vermögens -, Finanz -, und Ertragslage3.1 ErtragslageDie Ertragslage der Gesellschaft stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
Die Umsatzerlöse enthielten ausschließlich Umsatzerlöse aus der Hausbewirtschaftung, welche sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.238 erhöhten. Diese Steigerung in 2023 beruhte im Wesentlichen auf der Erhöhung der durchschnittlichen Vertragsmieten sowie der gestiegenen Erlöse aus Betriebskostenabrechnungen. Die Erhöhung der Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen um TEUR 1.830, im Vergleich zum Vorjahr, resultiert aus verschiedenen Bereichen. Die Aufwandssteigerungen betrafen jedoch insbesondere die Bereiche Heizkosten sowie Instandhaltungs- und Sanierungsaufwendungen. Der Rückgang der sonstigen betriebliche Erträge um TEUR 254, im Vergleich zum Vorjahr, beruht insbesondere auf geringeren Erstattungen für Versicherungsschäden sowie geringeren Erlösen aus der Auflösung von Rückstellungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind nur leicht um TEUR 10 angestiegen und liegen somit auf ähnlichem Niveau wie in 2022. Die Abschreibungen betrafen ausschließlich planmäßige Abschreibungen. Das Zinsergebnis ergibt sich hauptsächlich aus dem Zinsaufwand gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 4.861. 3.2 Vermögenslage
Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 634 gesunken. Dabei stehen den Investitionen in Immobilien in Höhe von TEUR 1.585 andererseits die planmäßigen Abschreibungen in Höhe von TEUR 2.183 gegenüber. Die Vorräte betrafen noch nicht abgerechnete, umlegbare Betriebskosten. Die Forderungen der Gesellschaft enthielten zum Abschlussstichtag hauptsächlich Forderungen aus der Vermietung (TEUR 918; Vorjahr: TEUR 526) sowie aus sonstigen Vermögensgegenständen (TEUR 155; Vorjahr: TEUR 298). Die Bilanzsumme der Gesellschaft hat sich von TEUR 107.355 im Vorjahr um TEUR 500 auf TEUR 107.855 erhöht. Das Eigenkapital der Gesellschaft setzte sich zum Abschlussstichtag aus dem gezeichneten Kapital (TEUR 25) und den Kapitalrücklagen (TEUR 23.275) zusammen. Es ergibt sich eine Eigenkapitalquote in Höhe von 21,6 %. Die Rückstellungen enthielten hauptsächlich Rückstellungen für Steuern (TEUR 1.012; Vorjahr: TEUR 1.615), für Bauinstandhaltung (TEUR 448; Vorjahr: TEUR 187) sowie sonstige Rückstellungen (TEUR 121; Vorjahr: TEUR 99). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen im Wesentlichen betreffen ein vom Unilmmo Wohnen ZBI (Sondervermögen) ab dem 31. Dezember 2019 zur Verfügung gestelltes Darlehen in Höhe von TEUR 62.627 und ein Darlehen der BAG Bank AG in Höhe von TEUR 3.366. Beide Darlehen werden mit 6,5 % p.a. verzinst. Gegenüber dem Unilmmo Wohnen ZBI (Sondervermögen) hat sich die Verpflichtung aus Dividendenausschüttungen zum 30.September.2023 um TEUR 1.100 auf nun TEUR 8.700 erhöht. Diese Verbindlichkeit wird ebenfalls mit 6,5 % verzinst. Außerdem besteht zum 31.Dezember.2023 noch eine Verpflichtung zur Dividendenausschüttung aus dem Geschäftsjahr 2023 gegenüber der BAG Bank AG in Höhe von TEUR 556 und gegenüber der ZBI Fondsmanagement GmbH in Höhe von TEUR 565. Für die Fälligkeitsstruktur der Verbindlichkeiten verweisen wir auf den Verbindlichkeiten- spiegel im Anhang. In den übrigen Verbindlichkeiten waren hauptsächlich Miet- und Betriebskostenvorauszahlungen der Mieter (TEUR 6.566; Vorjahr: TEUR 5.277) und ausstehende Lieferungen und Leistungen (TEUR 371; Vorjahr: TEUR 683) enthalten. Die ausgewiesenen passiven Rechnungsabgrenzungsposten weisen einen Wert in Höhe von TEUR 212 aus und beinhalten Zahlungen von Mietern, die das Folgegeschäftsjahr 2024 betreffen. 3.3 FinanzlageDer Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug im Geschäftsjahr 2023 TEUR 7.920 (Vorjahr: TEUR 8.310) und war somit positiv. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit enthielt Auszahlungen für Investitionen in Immobilien in Höhe von TEUR 1.585 (Vorjahr: TEUR 1.502). Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit besteht hauptsächlich aus gezahlten Zinsen für die Darlehen der verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 4.861 (Vorjahr: TEUR 4.678). Im Geschäftsjahr wurden zudem Gewinnabführungen des Vorjahres in Höhe von TEUR 2.197 ausgezahlt und der Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr 2023 ein weiteres Darlehen in Höhe von TEUR 1.100 gewährt. IV. Risiko- und Chancenbericht4.1 KonzernverhältnisseDie UIW 2 GmbH befindet sich zu 94,9 % im Eigentum des Sondervermögens "Unilmmo: Wohnen ZBI" und ist in das Risikomanagementsystem seitens der Kapitalverwaltungsgesellschaft ZBI Fondsmanagement GmbH eingebunden. Die ZBI Fondsmanagement GmbH hat zur Identifizierung, Beurteilung und Steuerung der Risikosituation ihrer Sondervermögen ein umfangreiches Risikomanagementsystem im Einsatz. 4.2 RisikoberichtGesamteinschätzung der Risikolage durch die Unternehmensleitung Nach unserer Einschätzung der Gesamtrisikolage bestanden im Geschäftsjahr 2023 und bestehen gegenwärtig keine konkreten Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden. Ad-hoc-Risiken gab es nicht. Nach Einschätzung der Geschäftsführung wurden die nachfolgend beschriebenen Risiken identifiziert. Allgemeine UnternehmensrisikenAllgemeine Unternehmensrisiken betreffen Risiken, die den anderen nicht unmittelbar zuzuordnen sind. Nach Einschätzung der Geschäftsführung handelt es sich um nicht wesentliche Risiken Nichterkennen von Marktentwicklungen und TrendsMarktrisiken können entstehen, wenn sich die konjunkturelle Lage in Deutschland eintrübt und dadurch die Marktmieten oder Immobilienpreise stagnieren oder zurückgehen. Weiterhin kann es in einer stagnierenden oder schrumpfenden Wirtschaft zu erhöhter Arbeitslosigkeit kommen, die die finanziellen Möglichkeiten von Mietern einschränkt. Darüber hinaus könnte auch ein Rückgang der verfügbaren Nettoeinkommen - sei es aufgrund von Arbeitslosigkeit, Abgabenerhöhungen, Steueranpassungen oder Nebenkostensteigerungen - über geringere Neuvermietungen, niedrigere Neuvermietungsmieten und steigende Leerstände den Geschäftsverlauf der Gesellschaft negativ beeinflussen. Auch ein deutlicher Anstieg des Neubauvolumens kann sich negativ auf die Preisentwicklung auswirken. Werden solche Marktentwicklungen oder Trends nicht frühzeitig antizipiert, könnten sich da- raus schwerwiegende Risiken ergeben. Um diese Risiken zu mindern, werden alle Geschäfts- bereiche regelmäßig dafür sensibilisiert, Entwicklungen in ihren Sektoren genau zu beobach- ten und Veränderungen zeitnah an das Risikomanagement weiterzugeben. Risiken aus Katastrophen, Krieg und SchadensfällenVermehrte Schadensfälle oder zum Beispiel Naturkatastrophen (unter anderem Stürme, Überschwemmungen) oder Veränderungen/Abhängigkeiten im Versicherungsmarkt könnten zu finanziellen Belastungen führen. Derzeit gibt es dafür keine Anzeichen. Aus dem seit Februar 2022 geführten Krieg von Russland gegen die Ukraine haben sich Preissteigerungen auf den Energiemärkten bemerkbar gemacht. Die Auswirkungen des Krieges haben bisher zu keinen wesentlichen negativen Effekten geführt. Rechtliche RisikenNach Einschätzung der Geschäftsführung handelt es sich um nicht wesentliche Risiken. Risiken, die potentiell zu Verlusten für das Unternehmen führen, könnten unter Umständen aus der Nichtbeachtung rechtlicher Vorschriften, der Nichtumsetzung neuer oder geänderter Gesetze, aus dem Fehlen von umfassenden Regelungen in abgeschlossenen Verträgen oder mangelnder Dokumentation entstehen. IT-RisikenNach Einschätzung der Geschäftsführung handelt es sich aktuell um nicht wesentliche Risiken. Risiken aus der Verfügbarkeit der IT-SystemeGrundsätzlich besteht das Risiko eines Totalausfalls der IT-Systeme, der zu erheblichen Störungen der Geschäftsabläufe führen könnte. Wir haben aus diesem Grund mit unserem IT-Dienstleister funktionsfähige Betriebs-, Wartungs- und Administrationsprozesse sowie wirksame Überwachungsmechanismen vertraglich vereinbart, die einem solchen Ausfall und einem gegebenenfalls damit einhergehenden Datenverlust entgegenwirken. Risiken aus Schwachstellen beziehungsweise unberechtigtem Zugriff auf die IT-SystemeGenerell besteht das nicht auszuschließende Risiko, dass Angriffe auf die IT durch Schadsoftware oder Zugriff auf Daten durch Unberechtigte erfolgen könnten. Die Sicherheitsverfahren werden regelmäßig optimiert, Sicherheitslücken werden geschlossen und Maßnahmen gegen Schadsoftware werden kontinuierlich aktualisiert. Risiken aus VermietungRisiken im Bereich der Vermietung können sich aus einer Änderung der aktuellen Mietregulierung oder aus einem Ausfall von Mietforderungen, einer mangelnden Kundenzufriedenheit sowie mietvertraglichen Risiken ergeben. Das Ausfallsrisiko von Mietforderungen ist insbesondere durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie, die erhöhte Inflationsrate und den Anstieg der Energiekosten aufgrund des Ukraine-Krieges gestiegen. Die Gesellschaft steuert diesem Risiko durch ein aktives Forderungs- und Vermietungs- management entgegen. Diese Risiken werden als moderat eingeschätzt. ObjektrisikenNach Einschätzung der Geschäftsführung handelt es sich aktuell um moderate Risiken. Objektrisiken betreffen die gesetzlichen Anforderungen an Objekte und Umweltbelange verbunden mit dem Objekt, der Struktur und Qualität von Beständen sowie im Objektumfeld. Risiken sehen wir bei Instandhaltungsversäumnissen, Bauschäden oder unzureichendem Brandschutz. Weiterhin könnten Risiken aus Altlasten einschließlich Kriegslasten, Bodenbeschaffenheit und Schadstoffen im Baumaterial sowie aus etwaigen Verstößen gegen baurechtliche Anforderungen entstehen. Finanzwirtschaftliche RisikenNach Einschätzung der Geschäftsführung handelt es sich aktuell um nicht wesentliche Risiken. LiquiditätsrisikenZu den finanzwirtschaftlichen Risiken zählt die Geschäftsführung einen verzögerten Geldfluss bei Umsatzerlösen und Darlehensvergaben sowie unvorhergesehene Ausgaben, die zu Liquiditätsengpässen führen. Die UIW 2 GmbH ist im Wesentlichen über verbundene Unternehmen finanziert. Die Gesellschafterdarlehen haben eine Laufzeit von 10 Jahren ab Auszahlung am 31. Dezember 2019. Es kann jederzeit mit einer Frist von einem Monat gekündigt werden. Eine Rückzahlung kann jedoch nur im Falle des Vorliegens von ausreichender Liquidität gefordert werden. InvestitionsrisikenFolgende Risiken dieser Risikokategorie werden als wesentlich klassifiziert: Für Dienstleistungen im Segment Bau, Handwerk und Planung ist es derzeit schwierig, Fachkräfte und Lieferanten zu finden. Infolgedessen sind Baukostensteigerungen oder Bauverzögerungen möglich, die wiederum in einer Verschlechterung der Renditeziele oder im Zurückstellen von Investitionen resultieren könnten. Daher erfolgt eine kontinuierliche Neubewertung von Investitionsentscheidungen. Gesetzgebungen sind wichtige Einflussgrößen bei Investitionen und unterliegen immer einem Änderungsrisiko. Ein Risiko wird bei Inkrafttreten von neuen Bauvorschriften oder Restriktionen gesehen; Veränderungen könnten sich negativ auf die Renditeziele auswirken. Die Umsetzung von geänderten gesetzlichen Grundlagen könnte erhöhte Aufwendungen nach sich ziehen. Risiken aus SteuerrechtDie grundlegende Veränderung steuerlicher Rahmenbedingungen kann zu Finanzrisiken führen. Die Umsetzung von geänderten gesetzlichen Grundlagen könnte erhöhte Aufwendungen nach sich ziehen. 4.3 Chancen der künftigen EntwicklungChancen aufgrund von Marktentwicklungen oder Trends Die steigende Nachfrage nach Wohnraum, insbesondere in Ballungsgebieten, bedingt durch den Zuzug sowie eine tendenzielle Reduzierung der durchschnittlichen Haushaltsgrößen, verstärkt den Trend. Der Abbau des Leerstands bietet die Chance, neben der Verbesserung der Mieteinahmen und der Liquiditätszuflüsse, auch von einer Erhöhung der Immobilien-Marktwerte zu profitieren. Chancen aus InvestitionenUm die Qualität des Bestandes weiter zu erhöhen, investieren wir in unsere Immobilien. Die Chancen liegen dabei nicht in der Erfüllung von kurzfristigen Renditeerwartungen, sondern in nachhaltiger Investition und Wertschaffung. V. Prognosebericht Wirtschaftliche RahmenbedingungenNach den ausgelaufenen Maßnahmen der Corona-Pandemie, führten die Ungewissheiten bzw. wirtschaftlichen und politischen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine zu einer Erhöhung der Material- und Energiekosten und zu einem deutlichen Anstieg der Inflationsraten. Für das Jahr 2023 ergibt sich nach Angaben des Statistischen Bundesamtes eine Inflationsrate von 5,9 %. (1) Die schwierigen Bedingungen führten zu einem Rückgang der deutschen Wirtschaftsleistung im Jahr 2023 von -0,3 %. (2) Das Risiko weiterer Auswirkungen des Krieges in der Ukraine auf die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage der UIW 2 GmbH wurde zum Zeitpunkt des Aufstellungsdatums als nicht wesentliches Risiko identifiziert, da Wohnimmobilien nicht unmittelbar betroffen sind. Nichtsdestotrotz sind die Konsequenzen der geopolitischen Krisen und der gestiegenen Energiepreise sowie der hohen Inflation auf die Finanz- und Immobilienmärkte aufgrund der aktuellen Unsicherheiten nicht vollständig abschätzbar. Voraussichtliche EntwicklungDurch die verschlechterten Finanzierungsbedingungen und den hohen Baukosten bestehen weiterhin Unsicherheiten in der Bau- und Immobilienbranche. Die hohe Inflation und der Anstieg bei den Energiepreisen kann den Spielraum für Mietsteigerungen bei den Nettokaltmieten einschränken, da die Zahlungsfähigkeit und das private Konsumverhalten der Mieter abnimmt. Die Wohnungsnachfrage, insbesondere in den Ballungsräumen, bleibt jedoch auf einem hohen Niveau. (3) Für das Gesamtjahr 2024 rechnet die Bundesregierung mit einer leichten konjunkturellen Erholung und geht von einem Wirtschaftswachstum von 0,2 % aus. Auch die Inflationsrate soll sich positiv in Richtung 2,8 % entwickeln. Trotz der widrigen Bedingungen gab es in 2023 keinen Einbruch auf dem Arbeitsmarkt und auch in der Prognose für 2024 wird von einem leichten Anstieg der Erwerbstätigen von 0,2 % ausgegangen. (4) Durch nur langsam sinkende Preise bei Baumaterialien, dem hohen Zinsniveau und der Arbeitskräfteknappheit ist der Bereich der Investitionen und der Wohnungsbau schwer kalkulierbar und eine Aussicht auf Wachstum eher gering. (5) Quellen:
(2) DESTATIS Statistisches Bundesamt:
Pressemitteilung Nr. 066 vom 23. Februar 2024;
Prognose für das Jahr 2024Unsere Prognose basiert auf der aus Planungsinstrumenten abgeleiteten Unternehmensplanung. Dabei wurden die möglichen Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung angemessen berücksichtigt. Dennoch verbleiben Risiken hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung, wie im Risiko- und Chancenbericht dargestellt. In die Planung sind zudem die Annahmen zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung sowie zur Entwicklung des Wohnungsmarktes eingeflossen. Es ist anzunehmen, dass sich die Preisentwicklungen auf den Energiemärkten weiter bemerkbar machen und auf die Nebenkosten auswirken werden. Weiterhin hohe Zinsen, Inflation und ein hohes Preisniveau bei Baustoffen werden sich zudem auf Bau- und Instandhaltungsprojekte auswirken. Auch wenn die konjunkturelle und branchenspezifische Entwicklung mit einer gewissen Unsicherheit behaftet ist, gehen wir davon aus, dass auf dem Wohnungsmarkt weiterhin ein Nachfrageüberhang bestehen wird und die Umsatzerlöse für 2024 im Vergleich zum Vorjahr insgesamt leicht steigen. Unterschrift der Geschäftsführung
Erlangen, den 16. August 2024 Diplom-Kaufmann Michael Krzyzanek
Erlangen, den 16. August 2024 Executive Master of Business Administration Kevin Schubert BilanzAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Sie ist im Handelsregister beim Amtsgericht Fürth unter der Nummer HRB 18047 eingetragen. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Die Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach den handelsrechtlichen Vorschriften sowie teilweise unter Berücksichtigung des im Rahmen der "Verordnung über Formblätter für die Gliederung des Jahresabschlusses von Wohnungsunternehmen" i.d.F. vom 14. Juni 2023 für Wohnungsunternehmen, die Aktiengesellschaften, Kommanditgesellschaften auf Aktien, Gesellschaften mit beschränkter Haftung oder eingetragene Genossenschaften sind, vorgeschriebene Formblatt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. II Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten - vermindert um planmäßige Abschreibungen - bilanziert. Bei Wohnbauten beträgt die Nutzungsdauer 50 Jahre, während die Nutzungsdauer für einen Spielplatz 15 Jahre und für die weiteren Außenanlagen 17 Jahre beträgt. Die Nutzungsdauer für die Einrichtungen für Wohnbauten beträgt 10 Jahre. Zum Bilanzstichtag erfolgt jeweils eine Bewertung der Immobilienbestände zum beizulegenden Wert, auf dessen Grundlage ein Niederstwerttest durchgeführt wird. Bei einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung erfolgt die Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Bestehen die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung nicht mehr, wird eine Wertaufholung nach § 253 Absatz 5 HGB maximal auf die fortgeführten Anschaffungs- und Herstellungskosten vorgenommen. Die Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens werden mit den Anschaffungskosten - vermindert um Abschreibungen auf den am Abschlussstichtag niedrigeren beizulegenden Wert - angesetzt. Bei den geleisteten Anzahlungen in den Vorräten wurden Wertabschläge für Leerstand und sonstige Abrechnungsrisiken vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert beziehungsweise zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Bei den Forderungen aus Vermietung wurden Wertberichtigungen vorgenommen. Die flüssigen Mittel werden mit den Nominalwerten angesetzt. Die Rückstellungen für Bauinstandhaltung und die sonstigen Rückstellungen sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Sie berücksichtigen alle erkennbaren drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften und ungewisse Verbindlichkeiten. Die sonstigen Rückstellungen haben jeweils eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, eine Abzinsung wurde daher nicht vorgenommen. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten stellen Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, welche Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag betreffen, dar. III Erläuterung zur Bilanz Anlagevermögen Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sind aus dem beigefügten Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) ersichtlich. Vorräte Unter den geleisteten Anzahlungen werden ausschließlich Ansprüche aus noch nicht abgerechneten Betriebskosten in Höhe von TEUR 6.681 (Vorjahr: TEUR 6.024) ausgewiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 1.073 (Vorjahr: TEUR 824) beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus Vermietung in Höhe von TEUR 918 (Vorjahr: TEUR 525) mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr und Forderungen aus Versicherungsschäden mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr in Höhe von TEUR 78 (Vorjahr: TEUR 298). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 121 (Vorjahr: TEUR 99) beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten in Höhe von TEUR 30 (Vorjahr: TEUR 25), Rückstellungen für Leistungen der ZBVV GmbH in Höhe von TEUR 55 (Vorjahr: TEUR 25), Rückstellungen für die Portfoliobewertung in Höhe von TEUR 13 (Vorjahr: TEUR 30) sowie Rückstellungen für Steuerberatungsleistungen von TEUR 23 (Vorjahr: TEUR 17). Ebenso bestehen Rückstellungen für Bauinstandhaltung in Höhe von TEUR 448 (Vorjahr: TEUR 187). Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind dem nachstehenden Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen:
Es bestehen zum Stichtag keine besicherten Verbindlichkeiten. Die erhaltenen Anzahlungen enthalten mit TEUR 6.566 (Vorjahr: TEUR 5.277) ausschließlich Betriebs- und Heizkostenvorauszahlungen der Mieter. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich wie im Vorjahr um Gesellschafterdarlehen und Verbindlichkeiten aus Dividendenansprüchen. Das Gesellschafterdarlehen der Unilmmo Wohnen ZBI (Sondervermögen) von TEUR 62.627 hat eine Laufzeit von zehn Jahren ab Auszahlung. Der Darlehensbetrag ist mit Ablauf der Laufzeit beziehungsweise im Falle einer Kündigung des Darlehensvertrages mit Wirksamwerden der Kündigung zur Rückzahlung fällig. Gemäß dem 3. Nachtrag zum Darlehensvertrag vom 29. Juni 2020 kann das Darlehen jederzeit von einer der Parteien mit einer Frist von einem Monat durch Erklärung in Textform in voller Höhe oder in Teilbeträgen gekündigt werden. Das Gesellschafterdarlehen der BAG Bank AG von TEUR 3.366 hat eine Laufzeit von zehn Jahren ab Auszahlung. Der Darlehensbetrag ist mit Ablauf der Laufzeit beziehungsweise im Falle einer Kündigung des Darlehensvertrages mit Wirksamwerden der Kündigung zur Rückzahlung fällig. Gemäß dem 3. Nachtrag zum Darlehensvertrag vom 29. Juni 2020 kann das Darlehen jederzeit von einer der Parteien mit einer Frist von einem Monat durch Erklärung in Textform in voller Höhe oder in Teilbeträgen gekündigt werden. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten mit TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 3) Verbindlichkeiten aus Steuern. Treuhandvermögen Nicht in der Bilanz enthaltene, treuhänderisch verwaltete Mietkautionen bestehen in Höhe von TEUR 3.431 (Vorjahr: TEUR 3.248). IV Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen Erträge aus Schadenersatzzahlungen aus Versicherungsschäden in Höhe von TEUR 492 (Vorjahr: TEUR 642) enthalten. V Sonstige Angaben Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahresdurchschnitt wie im Vorjahr keine Arbeitnehmer. Die Geschäftsführer erhielten im Geschäftsjahr von der Gesellschaft keine Bezüge. Im Geschäftsjahr wurden keine Vorschüsse, Kredite oder Bürgschaften an Mitglieder der Geschäftsführung gewährt. Es bestehen zum Abschlussstichtag keine Ansprüche aus Vorschüssen, Krediten oder Bürgschaften an Mitglieder der Geschäftsführung. Im Geschäftsjahr fanden keine Transaktionen zwischen nahestehenden Unternehmen beziehungsweise Personen und der Gesellschaft statt, die nicht zu marktüblichen Konditionen durchgeführt wurden. Geschäftsführung
Ergebnisverwendung Entsprechend der Gesellschaftervereinbarung vom 16.08.2019 wurde die Bilanz unter vollständiger Ergebnisverwendung aufgestellt. Die Ergebnisverwendung für das Geschäftsjahr 2023 setzt sich zusammen aus der Gewinnausschüttung an die ZBI in Höhe von TEUR 565 und der Gewinnausschüttung an die BAG in Höhe von TEUR 556. Nachtragsberichterstattung (§ 285 Nr. 33 HGB) Bei der Gesellschafterin, der UniImmo: Wohnen ZBI, kam es am 23. Juni 2024 zu einer Sonderbewertung nach § 251 Abs. 1 Satz 3 KAGB. Dies führte zu einem Absinken der Verkehrswerte der meisten vom Fonds direkt und indirekt gehaltenen Immobilien. Die Verkehrswerte der UIW 2 GmbH sind aktuell 3,14 % niedriger bewertet als zum 31.12.2023. Eine außerplanmäßige Abschreibung auf einen niedrigeren beizulegenden Wert ist nicht erforderlich, da die ab gewerteten Verkehrswerte bei sämtlichen Immobilien weiterhin oberhalb der Buchwerte liegen. Die Sonderbwertung der Gesellschafterin hat keinen Einfluss auf die Unternehmensfortführung. Die Unternehmensplanung zum Aufstellungsstichtag zeigt keine Überschuldung. Sämtliche Zahlungsverpflichtungen werden erfüllt. Unterschrift der Geschäftsführung
Erlangen, den 16. August 2024 Diplom-Kaufmann Michael Krzyzanek
Erlangen, den 16. August 2024 Executive Master of Business Administration Kevin Schubert Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
sonstige Berichtsbestandteile Unterschrift der Geschäftsführung:
Erlangen, den 16. August 2024 gez. Michael Krzyzanek gez. Kevin Schubert Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 29.08.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die UIW 2 GmbH, Erlangen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der UIW 2 GmbH, Erlangen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 19. August 2024 Forvis
Mazars GmbH & Co. KG
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