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Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Derek Bürger seit 19.8.2024 | Prokura |
Christian Matthias Nau seit 3.7.2023 | Geschäftsführer |
Volker Kristoff Dr. Tritschler seit 27.4.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
Action Finance AGAufgelöst | 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Jochen Schweizer GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
ANHANG für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben Der vorliegende Jahresabschluss der Jochen Schweizer GmbH (JSG), München (Amtsgericht München, HRB 126748), wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft weist nach § 267 Abs. 1 HGB die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft auf. Von den größenabhängigen Erleichterungen nach § 288 Abs. 1 HGB wird Gebrauch gemacht. So wird insbesondere auf die Aufstellung eines Lageberichts verzichtet (nach § 264 Abs. 1 Satz 1 i.V.m. Satz 4 HGB). Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 i.V.m. § 276 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, werden für einzelne Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung die vorgeschriebenen "davon Angaben" in diesem Anhang gemacht. Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 in Höhe von TEUR -131.582 (Vorjahr: TEUR -124.881) bilanziell überschuldet, geht jedoch auf Basis der Planung davon aus auch weiterhin ausreichend liquide Mittel zu generieren, um ihren Zahlungsverpflichtungen auch zukünftig nachkommen zu können. Darüber hinaus verfügt die Gesellschaft zum Geschäftsjahresende über frei verfügbare liquide Mittel in Höhe von TEUR 1.001 (Vorjahr: TEUR 860) sowie Cash-Pool Forderungen gegen die ProSiebenSat.1 Media SE, Unterföhring in Höhe von TEUR 5.923 (Vorjahr: TEUR 7.385 gegen NCG-NuCom Group SE, Unterföhring). Die Gesellschaft hat die von ihr betriebenen Einzelhandelsgeschäfte zum 31.12.2023 geschlossen. Die Gutscheine werden weiterhin online und über Vertriebspartner (einschließlich dem stationären Einzelhandel) verkauft. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Entgeltliche erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Skonti bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauern betragen drei bis fünf Jahre für EDV-Software und zehn Jahre für Lizenzen. Einer erworbenen Internet-Domain mit Markencharakter wurde erstmalig eine begrenzte Nutzungsdauer zugeordnet. Der Buchwert wurde einem Werthaltigkeitstest unterzogen. Der nach einer außerplanmäßigen Abschreibung verbleiende Restbuchwert wird linear über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten bzw. mit den Herstellungskosten angesetzt und werden, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Sachanlagen werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Für abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, die einer selbstständigen Nutzung fähig sind, wird im Geschäftsjahr der Anschaffung oder Herstellung ein Sammelposten gebildet, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, EUR 250, aber nicht EUR 1.000 übersteigen. Der Sammelposten wird im Geschäftsjahr der Bildung und den folgenden vier Geschäftsjahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst. Innerhalb der Finanzanlagen werden die Anteilsrechte mit den Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert bilanziert, wenn die Wertminderung als dauerhaft angesehen wird. Ausleihungen werden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Vorräte sind unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips mit den Einkaufspreisen zuzüglich Einkaufsnebenkosten, gemindert um Boni und Rabatte bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen. Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nominalwert angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten entsprechen den anteiligen Vorleistungen. Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen in Höhe der allgemeinen Inflationsrate berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden, die den Restlaufzeiten der Rückstellung entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Darin enthaltene Erhaltene Anzahlungen resultieren aus dem Verkauf von Gutscheinen und Erlebnis-Geschenkboxen und werden mit dem vollen erhaltenen Gutscheinverkaufswert bewertet. Nach Ablauf der Gültigkeit eines noch nicht eingelösten oder verlängerten Gutscheins zum Ende eines Kalenderjahres wird das Eintreten der Verjährung der Verpflichtung aus der Erhaltenen Anzahlung festgestellt und der bilanzierte Betrag erfolgswirksam als sonstiger betrieblicher Ertrag (sog. "No-Show") im Rohergebnis erfasst. Latente Steuern werden für zeitliche, sich in der Zukunft voraussichtlich umkehrende Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Bilanzansätzen gebildet, soweit dies nach § 274 HGB zulässig ist. Gemäß dem Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 3 HGB werden die latenten Steuern saldiert ausgewiesen. Auf den Ansatz eines sich gegebenenfalls ergebenden aktiven Saldoüberhangs wird nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB verzichtet. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten aus dem laufenden Geschäftsverkehr, mit einer Laufzeit von maximal einem Jahr, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Stichtag umgerechnet. C. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Finanzanlagen beinhalten Ausleihungen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 42.300 (Vorjahr: TEUR 55.000). Die Ausleihungen betreffen zwei an die Jochen Schweizer mydays Holding GmbH ausgegebene Darlehen. Aufgrund des langfristigen Charakters beider Darlehen werden die Darlehen als Ausleihungen unter den Finanzanlagen ausgewiesen. 2. Vorräte Die Vorräte in Höhe von TEUR 617 (Vorjahr: TEUR 561) bestehen ausschließlich aus Handelswaren. Der Anstieg der Vorräte resultiert im Wesentlichen aus einem geringeren Bedarf an Wertberichtigungen auf den Bestand. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus einer Cash-Pooling-Forderung in Höhe von TEUR 5.923 (Vorjahr: TEUR 7.385). 4. Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt, wie auch im Vorjahr, TEUR 40. Die Kapitalrücklage beträgt gleichfalls unverändert zum Vorjahr TEUR 25.740. Die Gesellschaft weist einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von TEUR -131.582 (Vorjahr: TEUR -124.881) aus. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass der Fortbestand aufgrund der positiven Ertrags- und Liquiditätsprognose der Gesellschaft überwiegend wahrscheinlich ist. 5. Rückstellungen Die Rückstellungen in Höhe von TEUR 8.591 (Vorjahr: TEUR 4.399) entfallen im Wesentlichen auf ausstehende Rechnungen, Umsatzmieten, Prüfungsaufwendungen in Zusammenhang mit der Jahresabschlusserstellung, und Rückbauverpflichtungen. 6. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind nicht besichert. Erhaltene Anzahlungen sind formal sämtlich kurzfristiger Natur, da die zugrunde liegenden Gutscheine jederzeit eingelöst werden können. Aufgrund von Erfahrungswerten ist davon auszugehen, dass die erhaltenen Anzahlungen nicht in voller Höhe, insbesondere nicht innerhalb eines Jahres, zur Auszahlung kommen werden. Die erhaltenen Anzahlungen betragen TEUR 176.776 (Vorjahr: TEUR 189.211). Weiterhin bestehen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 517 (Vorjahr: TEUR 205) und betreffen den Liefer- und Leistungsverkehr. Darüber hinaus resultieren Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 2.209) aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der Jochen Schweizer mydays Holding GmbH. 7. Passive latente Steuern Auf den Ausweis passiver latenter Steuern im Anhang wird in Anlehnung von § 288 Abs. 1 i.V.m. § 285 Nummer 30 HGB verzichtet. D. Sonstige Angaben 1. Geschäftsführung Als Geschäftsführer sind bestellt: Volker Tritschler, Geschäftsführer (seit 29.03.2023) Christian Nau, Geschäftsführer (seit 01.07.2023) Christine Scheil, Geschäftsführerin (bis 21.08.2024) Eva-Maria Hildegard Wittka, Geschäftsführerin (bis 31.03.2023) Philip Rooke, Geschäftsführer (bis 31.03.2023) Die Geschäftsführer erhalten keine Bezüge von der Gesellschaft. Die Bezüge der Geschäftsführer sind über die Personalkosten in der pauschalen internen Leistungsverrechnung, welche die Gesellschaft von der Jochen Schweizer mydays Holding GmbH, München, erhält, enthalten. 2. Anzahl der Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte im Durchschnitt 41 Mitarbeiter (Vorjahr: keine). 3. Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse. 4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Infolge Schließung der betriebenen Einzelhandelsgeschäfte zum 31.12.2023 keine Miet- und Leasingverpflichtungen mehr (Vorjahr: TEUR 2.055). 5. Beziehungen zu Mutterunternehmen Der Jahresabschluss der Jochen Schweizer GmbH wird in den Konzernabschluss der ProSiebenSat.1 Media SE, Unterföhring, (HRB 219439 des Amtsgerichtes München), einbezogen. Die ProSiebenSat.1 Media SE, Unterföhring, stellt den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss der ProSiebenSat.1 Media SE wird an die das Unternehmensregister führende Stelle zur Einstellung in das Unternehmensregister übermittelt. 6. Gewinnverwendung Das Unternehmen erzielte im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 6.700.397,45 EUR. Der Jahresfehlbetrag wird auf neue Rechnung in das Geschäftsjahr 2024 vorgetragen und in den Bilanzposten Verlustvortrag eingestellt. 9. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Der fortdauernde Krieg in der Ukraine, die anhaltend hohen Energiepreise sowie die weiterhin hohe Inflation belasten weiterhin die Wirtschaftsentwicklung in Deutschland und damit das Geschäft der Gruppe. Am 28. Februar 2023 hat die ProSiebenSat1 Media SE, die (mittelbare) Muttergesellschaft der Gesellschaft, im Rahmen einer Ad-hoc-Mitteilung bekannt gegeben, dass sie aufgrund eines kurz zuvor erhaltenen Hinweises davon ausgeht, dass die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft in Teilen unter das Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz fällt. Die Gesellschaft hat daraufhin ihr Produktangebot zum 13./14. März 2023 angepasst, um die in der Ad-hoc-Mitteilung genannten aufsichtsrechtlichen Bedenken auszuräumen. In diesem Zusammenhang wurde insbesondere der Vertrieb von bestimmten Gutscheinen mit einem Wert von mehr als EUR 250 eingestellt. Am 6. April 2023 teilte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ("BaFin") der Gesellschaft mit, dass gegen das so angepasste Produktangebot keine aufsichtsrechtlichen Bedenken bestehen. Darüber hinaus stand die Gesellschaft in den Jahren 2023/2024 im Austausch mit der BaFin, um ihr angepasstes Geschäftsmodell dahingehend weiterzuentwickeln, dass es künftig mehr Flexibilität bei der Ausgabe von Gutscheinen mit einem Wert von mehr als EUR 250 erlaube. Mit Schreiben vom 30. April 2024 hat die BaFin den geplanten Änderungen zugestimmt. Die Gesellschaft hat in der Folge die Umstellung ihres Geschäftsmodells zum 29. Oktober 2024 erfolgreich abgeschlossen. Im Zusammenhang mit den in der vorgenannten Ad-hoc-Mitteilung beschriebenen Vorgängen leitete die Staatsanwaltschaft München I im Sommer 2024 ein Bußgeldverfahren gegen die Gesellschaft wegen des Verdachts des unerlaubten Betreibens des E-Geld-Geschäfts durch Ausgabe bestimmter Gutscheine vor dem 13./14. März 2023 ein. Die Gesellschaft kooperierte vollumfänglich mit der Staatsanwaltschaft. Im November 2024 verhängte das Amtsgericht München gegen die Gesellschaft eine Verbandsgeldbuße in Höhe von TEUR 2.590. Mit Zahlung des Bußgelds im Januar 2025 ist das Verfahren für die Gesellschaft abgeschlossen. Im Jahr 2024 hat es einen Wechsel in der Geschäftsführung gegeben, der oben dargestellt ist. Wir weisen an dieser Stelle explizit darauf hin, dass nach dem Bilanzstichtag vom 31.12.2023 wesentliche Ereignisse mit signifikantem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft statt-gefunden haben. Es handelte sich hierbei um Ereignisse und Erkenntnisse, welche im Wesentlichen die Verjährungsdauern in der Vergangenheit als No-Show-Ertrag erfasster Gutscheine betraf und zu den umfassenden Korrekturen der sonstigen betrieblichen Erträge zum Bilanzstichtag führte. Da der Jahresabschluss 2023 zum Zeitpunkt der Erkenntnisgewinne noch nicht abgeschlossen war, sind die Effekte noch für den Berichtszeitraum nachgetragen und verbucht worden. Weitere Ereignisse mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben nach dem Bilanzstichtag nicht stattgefunden.
München, den 07.04.2025 gez. Christian Nau gez. Dr. Volker Tritschler Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 08.04.2025 |
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