virtual7 Immobilien GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jochen Rieg seit 29.6.2006 | Geschäftsführer |
Marcus Andreas Weiß seit 29.6.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Tierstein Holding GmbH i.G. | 50.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
virtual7 GmbHKarlsruheJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT 20231. Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens 1.2 Geschäftsbereiche 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen 2.2 Geschäftsverlauf und Lage 2.2.1 Ertragslage 2.2.2 Finanzlage 2.2.3 Vermögenslage 2.3 Finanzielle Leistungsindikatoren 2.4 Gesamtaussage 3. Zweigniederlassungsbericht 4. Prognosebericht 5. Chancen- und Risikenbericht 1. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS 1.1 GESCHÄFTSMODELL DES UNTERNEHMENS Die virtual7 GmbH hat ihren Geschäftszweck in der Entwicklung und Vermarktung von Leistungen im EDV- und Internetbereich sowie der Beratung ihrer Kunden auf diesen Gebieten. Dabei versteht sich die virtual7 GmbH als Spezialist für die Digitalisierung von Geschäftsprozessen der öffentlichen Verwaltung und adressiert damit Ministerien, Ämter und Einrichtungen auf Bundes-, Landes- und vereinzelt kommunaler Ebene, vornehmlich in Deutschland, darüber hinaus aber auch in Österreich und der Schweiz. 1.2 GESCHÄFTSBEREICHE Die Geschäftstätigkeit untergliedert sich in die Bereiche Dienstleistung und Lizenzverkauf. Im Geschäftsbereich Dienstleistung werden Beratungs- und Entwicklungsleistungen einerseits durch festangestellte Mitarbeiter der virtual7 GmbH sowie des Subunternehmers S.C. virtual7 Romania SRL, andererseits durch die Zusammenarbeit mit Subunternehmern und Freelancern erbracht. Der Geschäftsbereich Lizenzverkauf erzielt Umsätze durch den Ein- und Verkauf von Lizenz- und Wartungsverträgen für Software- und Cloud-Produkte, maßgeblich des Herstellers ORACLE. Die Geschäftsbereiche und Geschäftstätigkeit der virtual7 GmbH haben im abgelaufenen Geschäftsjahr keine strukturellen Veränderungen zum Vorjahr erfahren. 2. WIRTSCHAFTSBERICHT 2.1 GESAMTWIRTSCHAFTLICHE BRANCHENBEZOGENE RAHMENBEDINGUNGEN Mit 42,11 Mio. EUR Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 ist die virtual7 GmbH unverändert zum Vorjahr von mittlerer Größe im Wettbewerbsumfeld. Wie auch im Geschäftsjahr 2022 prägten im Geschäftsjahr 2023 der Ukraine-Krieg und die daraus resultierenden direkten und indirekten Folgen das politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Denken und Handeln. Insbesondere die hohe Inflation der ersten 3 Quartale stellten Bürger, Unternehmen und Politik vor Herausforderungen. Der Zielmarkt der öffentlichen Verwaltung in Deutschland zeigte sich dennoch als unverändert stabil. Bedingt durch politische Diskussionen und Verzögerungen in der Verabschiedung des Bundeshaushalts 2024 zeigten sich zum Ende des Jahres 2023 vereinzelte Unsicherheiten in Kunden und Projekten. Für das Geschäftsjahr 2023 der virtual7 GmbH blieb dies jedoch ohne Auswirkungen. Die bis dato weiterhin hohe Nachfrage an Digitalisierungsleistungen der öffentlichen Verwaltung führte zu einer sehr positiven Projekt- und gesamtwirtschaftliche Lage der virtual7 GmbH. 2.2 GESCHÄFTSVERLAUF UND LAGE Basierend auf dieser stabilen Marktsituation konnte die virtual7 GmbH auch im Geschäftsjahr 2023 ihren Wachstumskurs unverändert fortsetzen. Der Umsatz des Geschäftsbereiches Dienstleistung konnte gegenüber dem Vorjahr um 33,8 % gesteigert werden. Dieses Wachstum spiegelt maßgeblich den konsequent starken Teamaufbau wider. Gleichzeitig konnte eine konstant hohe Auslastung im Dienstleistungsbereich realisiert werden. Der Umsatz im Geschäftsbereich Lizenzverkauf ging hingegen um 29,1 % gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 zurück. Die Veränderung zum Vorjahr unterstreicht, dass der Geschäftsbereich Lizenzverkauf aufgrund weniger großvolumiger Transaktionen starken jährlichen Schwankungen unterliegt. Diesem volatilen Umsatz- und Ergebnisbeitrag folgend, ist der Geschäftsbereich Lizenzverkauf in seiner Fokussierung dem Geschäftsbereich Dienstleistung deutlich untergeordnet. Im Ergebnis konnte der Gesamtumsatz der virtual7 GmbH im Vergleich zum Vorjahr um 18,9 % auf 42,11 Mio. EUR (Vorjahr: 35,41 Mio. EUR) ausgeweitet werden. 2.2.1 Ertragslage
* rundungsbedingt können sich bei absoluten
und relativen Veränderungswerten Differenzen ergeben
Zur Steigerung des Betriebsergebnisses trägt insbesondere der erneut deutlich gesteigerte Umsatz im Geschäftsbereich Dienstleistung (+ 8,81 Mio. EUR) bei. Diesem steht - dem Teamaufbau entsprechend - ein gestiegener Personalaufwand (+ 3,29 Mio. EUR) sowie ein ebenfalls gestiegener Fremdleistungsaufwand für Subunternehmer und Freelancer (+ 4,41 Mio. EUR) gegenüber. Der Umsatz im Geschäftsbereich Lizenzverkauf ging, wie zuvor erwähnt, zurück (- 3,09 Mio. EUR), dennoch konnte auch dieser Geschäftsbereich das Betriebsergebnis des Geschäftsjahres 2023 positiv unterstützen. 2.2.2 Finanzlage Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich die Bilanzsumme um 23,5 %, die Eigenkapitalquote steigt um 3,30 %-Punkte auf 45,6 % (Vorjahr: 42,3 %). Die Forderungsquote (inklusive der sonstigen Vermögensgegenstände) ist um 10,2 %-Punkte auf 42,2 % (Vorjahr: 32,0 %) gestiegen. Die Verbindlichkeitenquote ist um 1,8 %-Punkte auf 26,8 % (Vorjahr: 28,6 %) zurückgegangen. Die liquiden Mittel in Kassenbeständen und Bankguthaben sind infolge des Jahresergebnisses um 0,15 Mio. EUR gestiegen, die Quote der liquiden Mittel hat sich um 6,9 %-Punkte auf 34,1 % (Vorjahr: 41,0 %) reduziert. 2.2.3 Vermögenslage
* rundungsbedingt können sich bei absoluten
und relativen Veränderungswerten Differenzen ergeben
Rechnungsabgrenzungsposten in Aktiva und Passiva umfassen vornehmlich die Abgrenzung geschäftsjahresübergreifender Debitorenrechnungen aus dem Geschäftsbereich Lizenzverkauf sowie die, diesen entgegenstehenden, im selben Verhältnis abgegrenzten Kreditorenrechnungen. Liquide Mittel und Eigenkapital haben sich dem guten Jahresergebniss folgend gegenüber dem Vorjahr erhöht. 2.3 FINANZIELLE LEISTUNGSINDIKATOREN In Bezug auf die finanziellen Leistungsindikatoren werden schwerpunktmäßig
Der Umsatz im Geschäftsbereich Dienstleistung konnte, wie eingangs dargestellt, im abgelaufenen Geschäftsjahr um 33,8 % gesteigert werden. Der Geschäftsbereich hat damit wiederholt die Wachstumsprognose des Vorjahres von ca. 15 % deutlich übertroffen. Der EBIT aus der gesamten Geschäftstätigkeit konnte um 0,35 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr auf 3,47 Mio. EUR und damit um 11,3 % gesteigert werden. Die EBIT-Marge erreichte einen Wert von 8,2 % (Vorjahr: 8,8 %) und lag damit unverändert im angestrebten Bereich zwischen 7,5 % und 9,5 %. 2.4 GESAMTAUSSAGE Der bereits in den Vorjahren prognostizierte und wiederholt gesellschaftlich und politisch untermauerte, gestiegene Bedarf an Digitalisierungsleistungen für die öffentliche Verwaltung ermöglichte dem Unternehmen, seine Geschäftstätigkeit weiter auszubauen, Chancen zu nutzen und über die Erwartungen hinauszuwachsen. Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als sehr gut ein. Insbesondere unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist sehr erfreulich und setzt den Wachstumskurs der vergangenen Jahre erfolgreich fort. 3. ZWEIGNIEDERLASSUNGSBERICHT Die virtual7 GmbH unterhält unverändert zum Vorjahr zwei unselbstständige Niederlassungen in München und Nürnberg. 4. PROGNOSEBERICHT Das Geschäftsjahr 2023 war, wie zu erwarten, stark durch die direkten und indirekten Auswirkungen des Ukraine-Kriegs auf Wirtschaft, Gesellschaft und Politik geprägt. In den ersten Monaten setzte sich die Inflation auf hohem Niveau fort, kehrte dann langsam aber stetig bis März 2024 auf ein Niveau, knapp über dem, von der EZB avisierten Ziel von ca. 2 %, zurück. Seither bewegt sich die Inflationsrate auf diesem Niveau. Dieser Stabilisierung Rechnung tragend, gehen Prognosen für die kommenden Quartale von einer weiteren Senkung des Leitzinses durch die EZB in mehreren Schritten aus. Beides soll perspektivisch zu einer Normalisierung der volkswirtschaftlichen Situation beitragen, auch wenn aktuell einzelne Branchen, wie zum Beispiel Automotive, massive Restrukturierungen und Stellenstreichungen ankündigen. Durch den klaren Fokus auf die öffentliche Verwaltung hat dies kurz- und mittelfristig keine Auswirkung auf die virtual7 GmbH. In seiner aktuellsten Schätzung prognostiziert der Arbeitskreis "Steuerschätzungen" für die Jahre 2024 bis 2028 weiterhin steigende Steuereinnahmen. Für das Jahr 2024 wird ein Gesamtvolumen von etwa 950 Milliarden Euro erwartet, das bis 2028 auf rund 1.110 Milliarden Euro ansteigen soll. Im Vergleich zur Schätzung vom Oktober 2023 ergeben sich jedoch in allen prognostizierten Jahren deutliche Mindereinnahmen. Dieses Schätzergebnis verdeutlicht, dass Einnahmen weiterhin konstant um ca. 3 - 5 % p. a. steigen, jedoch deutliche, neue finanzielle Spielräume absehbar nicht bestehen. Unsicherheiten im Zielmarkt ergaben sich Ende 2023 bereits durch die anhaltenden politischen Diskussionen um den Bundeshaushalt 2024 und die Uneinigkeit der Koalitionsparteien hinsichtlich der Budgetverteilung auf die einzelnen Ressorts. Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts im November 2023 bzgl. der verfassungswidrigen Übertragung von 60 Milliarden Euro aus dem Corona-Krisenfonds in den Klima- und Transformationsfonds erforderte erhebliche Anpassungen des Haushaltsentwurfs, was zu einer Verzögerung bei der Verabschiedung führte. Trotz der erforderlichen Einsparungen im Bundeshaushalt 2024 bildet weiterhin die Digitalisierung neben den Themen Klimaschutz, Energiewende und innerer und äußerer Sicherheit eines der haushaltspolitischen Fokusthemen über alle Ressorts hinweg. Bis 2030 wird in der öffentlichen Verwaltung in Deutschland eine Personallücke von über 800.000 offenen Stellen prognostiziert. Diese beruht maßgeblich auf dem allgemeinen demografischen Wandel in Deutschland (Ruhestand der Babyboomer-Generation), aber auch auf dem fortschreitenden Fachkräftemangel. Insbesondere im Bereich der IT-Fachkräfte (ca. 140.000 unbesetzte Stellen) sowie der mittleren Führungsebene (ca. 400.000 unbesetzte Stellen) wird sich diese Personallücke manifestieren. Um so mehr wird es in den kommenden Jahren darum gehen, behördliche und administrative Dienstleistungen effizient und ressourcenschonend erbringen zu können, um so die öffentliche Verwaltung in Deutschland leistungsfähig und zukunftssicher aufzustellen. Gleichzeitig gilt es auch digital-technologisch in Themenfeldern wie der Künstlichen Intelligenz nicht den Anschluss zu verlieren, um Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit als Wirtschaftsstandort zu erhalten. Dieser auch in Zukunft anhaltend hohe Bedarf an Digitalisierungsleistungen wird der virtual7 GmbH weiterhin ihren kontinuierlichen Wachstumskurs ermöglichen. Insbesondere auch, da das konsolidierte Marktvolumen auf Bundes-, Länder- und kommunaler Ebene den heutigen und für die kommenden Jahre angestrebten Dienstleistungsumsatz der virtual7 GmbH um ein 1000-faches übersteigt und somit ausreichend Raum für Wachstum bereitstellt. Wie auch im Vorjahr konnte im Geschäftsjahr 2023 das angestrebte Wachstum im Sinne der Mitarbeiteranzahl erreicht werden. Durch die Erfahrung der letzten Jahre wie auch durch die erworbenen strategischen Kompetenzen ist auch für die kommenden Jahre ein anhaltendes Wachstum des Personalstamms in einer der Kundenmarkt-Dynamik entsprechenden, gleichzeitig für die Mitarbeiterschaft, deren Stabilität und Kultur vernünftigen Größenordnung planbar. Umsatzpotenziale, welche über dieses realisierbare Wachstum mit festangestellten Mitarbeitern hinausgehen, werden auch künftig aktiv durch die Zusammenarbeit mit Subunternehmern und Freelancern erschlossen und ausgebaut. In der Gesamtschau dieser Aspekte planen wir für die Jahre 2024 bis 2026 weiterhin mit einem Umsatzwachstum des Geschäftsbereichs Dienstleistung. Aufgrund der kurzzeitigen haushaltspolitischen Unsicherheiten in einzelnen Ressorts wird für die Jahre 2024 und 2025 mit einem Wachstum von ca. 5 % - 10 % geplant, in den Folgejahren von jährlich ca. 15 %. Für den Geschäftsbereich Lizenzverkauf streben wir, auch unter Berücksichtigung der zuvor erwähnten jährlichen Schwankungen, einen Umsatz je Geschäftsjahr zwischen 2,0 Mio. EUR und 5,0 Mio. EUR an. Auf dieser Basis wird für die nächsten drei Jahre eine jährliche EBIT-Marge über alle Geschäftsbereiche hinweg zwischen 7,5 % und 9,5 % erwartet. Diese Prognose zugrunde legend erwarten wir für die kommenden Jahre eine weiterhin positive Entwicklung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage. 5. CHANCEN- UND RISIKENBERICHT Der grundsätzlich hohe Bedarf an Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung gilt mit zunehmender Zeit verstärkt. Dem entgegen stehen die aktuellen haushaltspolitischen Uneinigkeiten der Regierungskoalition, verschärft durch geringer prognostiziert ansteigende Staatseinnahmen in den kommenden Jahren. Dennoch bleibt in allen ministerialen Ressorts die Digitalisierung eines der politischen Kernthemen. Die konsolidierten Budgets aller föderalen Ebenen bieten auch in Zukunft der virtual7 GmbH einen ausreichend großen Zielmarkt, der deutliches strukturelles Wachstum ermöglicht. In diesem Markt ist die virtual7 GmbH mit ihrer Ministerien- und Themen-übergreifenden Spezialisierung auf den öffentlichen Sektor unverändert sehr gut positioniert. Gestärkt wird diese Position durch die Diversifizierung in neue Ressorts (z. B. Umwelt, Verkehr und Energie) sowie durch weitere Spezialisierung innerhalb bestehender Ressorts. Der öffentliche Sektor ist und bleibt somit ein attraktiver und zukunftssicherer Zielmarkt für das Unternehmen. Die im Geschäftsjahr 2020 erstmals überschrittene Umsatzgrenze von 20 Mio. EUR gemeinsam mit dem nachhaltig konstanten Wachstumskurs auf über 42 Mio. EUR Umsatz im Geschäftsjahr 2023 hat dem Unternehmen ein zunehmend breiteres Spektrum an Ausschreibungen der öffentlichen Hand eröffnet, auf welche die virtual7 GmbH in alleiniger, aber auch partnerschaftlicher Angebotsabgabe mit anderen Dienstleistern anbieten kann. Hier gilt die virtual7 GmbH durch ihre Unternehmensgröße wie auch ihre Spezialisierung auf Digitalisierungsprojekte der öffentlichen Verwaltung als attraktiver Partner. Durch die responsive Unternehmensorganisation und die - in den vergangenen Jahren unter Beweis gestellte - erfolgreiche und nachhaltige Stärkung der Mitarbeitergewinnung und -bindung sieht sich das Unternehmen als gut aufgestellt, um auch in den kommenden Jahren relevant zu wachsen. Dies zusammenfassend sehen wir aktuell keine Risiken, die unsere Entwicklung entlang der zuvor dargestellten Prognose beeinträchtigen werden. Bilanz zum 31.12.2023virtual7 GmbH Leistungen EDV, Internet, KarlsruheAKTIVA
PASSIVA
Handelsrecht Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023virtual7 GmbH Leistungen EDV, Internet, Karlsruhe
Handelsrecht Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind sowohl im Anhang als auch in der Bilanz aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft seit 2020 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 100,00 Euro (Vorjahr: 100,00 Euro). Die vorgenannte Forderung besteht gleichfalls gegenüber einem Geschäftsführungsorgan. Aufgrund des geringfügigen Umfangs wird von einer Verzinsung abgesehen. Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von 4.565.792,15 Euro einbezogen. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen In der Bilanz sind sonstige Rückstellungen in Höhe von Euro 1.446.557,43 ausgewiesen. Hiervon sind Personalkostenrückstellungen i.H.v. Euro 1.226.996,85 und Urlaubsrückstellungen i.H.v. Euro 182.560,58 in nicht unerheblichem Umfang. Angabe zu Restlaufzeitvermerken
Die Verbindlichkeiten des Vorjahres per 31.12.2022 mit einer Restlaufzeit kleiner 1 Jahr betrugen Euro 3.557.480,48 und gliedern sich auf in Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von Euro 3.047.258,43 und sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von Euro 510.222,05. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:
Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist augrund der wirtschaftlichen Situation und Bonität des Gläubigers nicht zu rechnen. Sonstige Angaben Angaben zur Beteiligungsverhältnissen Die virtual7 GmbH hält folgende Beteiligungsverhältnisse: 1. eine 100%ige Beteiligung an der virtual7 Schweiz GmbH mit Sitz in Pfäffikon. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 20.000 CHF. Das Ergebnis des letzten Geschäftsjahres für das ein Jahresabschluss vorliegt, beträgt 36.661,00 CHF. 2. eine 100%ige Beteiligung an der virtual7 Immobilien GmbH mit Sitz in Karlsruhe. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 25.000 EUR. Das Ergebnis des letzten Geschäftsjahres für das ein Jahresabschluss vorliegt, beträgt -109.139,23 EUR Sonstige finanzielle Verpflichtungen i.S.d. § 285 Nr. 3a HGB Hier sind die Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen zu nennen. Für unbewegliche Wirtschaftsgüter beträgt die jährliche Belastung rd. 239.711 Euro und für bewegliche Wirtschaftsgüter rd. 159.268 Euro. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung Der in der Bilanz zum 31. Dezember 2023 ausgewiesene Jahresüberschuss beläuft sich auf Euro 2.346.641,74. Unter Berücksichtigung eines verbleibenden Gewinnvortrags von Euro 4.565.792,15 ergibt sich ein Bilanzgewinn von Euro 6.912.433,89 welcher auf das neue Geschäftsjahr vorgetragen werden soll. Unterschrift der Geschäftsführung
Ort, Datum Unterschrift BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die virtual7 GmbH, Karlsruhe Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der virtual7 GmbH, Karlsruhe, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der virtual7 GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil meines Bestätigungsvermerks.
Schönefeld, den 16. September 2024 MAUREL
GmbH
Martin Josef Philippsen, Wirtschaftsprüfer Sonstiges a) Feststellungsdatum ist der 18. September 2024 b) Unterzeichner § 245 HGB
Karlsruhe, den 18. September 2024 gez. Marcus Weiss gez. Jochen Rieg, Geschäftsführer |
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