Howden
Deutschland AG (vormals: Euroassekuranz Versicherungsmakler
Aktiengesellschaft)
München
(vormals: Regensburg)
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023
Lagebericht
für das Geschäftsjahr vom 01. Oktober 2022 bis 30.
September 2023
1.
Darstellung von Geschäftsverlauf,
Geschäftsergebnis und Lage der Gesellschaft mit deren
umfassender Analyse unter Einbeziehung der bedeutsamsten
finanziellen Leistungsindikatoren ("Wirtschaftsbericht")
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen
Im ersten Halbjahr 2023 wurde das Wachstum der
Weltwirtschaft vor allem durch den robusten Arbeitsmarkt in
den USA und den Aufschwung in China nach der Aufhebung der
Pandemiebeschränkungen gestützt. Die
Volkswirtschaft der Eurozone stagnierte, aber die
Unsicherheit bezüglich der Energieversorgung ging
zurück. Niedrigere Energiepreise und Entspannung der
Engpässe in globalen Lieferketten ließen die
Inflationsraten zwar weltweit sinken, aber vor allem
höhere Preise für Dienstleistungen und Lebensmittel
sorgten für weiterhin hohe Inflation. Daher setzten
wichtige Zentralbanken ihre geldpolitische Straffung fort,
wenn auch in etwas kleineren Schritten als im vergangenen
Jahr. Die Notenbank der Vereinigten Staaten von Amerika
erhöhte ihren Leitzinskorridor im Berichtszeitraum von
3,75 % bis 4,0 % auf 5,0 % bis 5,25 %. Außerdem
reduzierte sie ihren Wertpapierbestand weiter. Die
Europäische Zentralbank (EZB) hob ihren Zinssatz
für Hauptrefinanzierungsgeschäfte im
Berichtszeitraum von 2,0 % auf 4,5 % an und begann mit der
Reduktion von Wertpapierbeständen ihres seit 2014
laufenden Programms zum Ankauf von Vermögenswerten.
Dennoch befand sich die deutsche Wirtschaft auch im dritten
Quartal 2023 in einer wirtschaftlichen Schwächephase.
Industriekonjunktur
Wie das Bundesministerium für Wirtschaft und
Klimaschutz in der Pressemitteilung vom 13.10.2023 mitteilte,
verringerte sich die Produktion im Produzierenden Gewerbe im
August gegenüber dem Vormonat um 0,2 %. Dabei
verzeichnet die Industrie einen leichten Zuwachs um 0,5 %,
während es sowohl im Baugewerbe (-2,4 %) als auch im
Bereich Energie (-6,6 %) zu spürbaren
Rückgängen gekommen ist.
Die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe
erhöhten sich im August gegenüber dem Vormonat um
3,9 %, nachdem sie im Juli auch aufgrund eines Sondereffekts
infolge von Großaufträgen eingebroch waren (-11,3
%). Die Bestellungen aus dem In- und Ausland nahmen zuletzt
annähernd gleichermaßen zu (+4,0 % bzw. +3,9%). Im
Gegensatz zu den vorherigen Monaten, in denen
Großaufträge zu erheblichen Schwankungen
geführt haben, nahmen die Bestellungen ohne
Großaufträge ebenfalls um 3,9 % zu.
Die konjunkturelle Lage in der Industrie hat sich
zuletzt etwas gefestigt. Die Industrieproduktion ist im
August wieder leicht gestiegen, im aussagekräftigeren
Zweimonatsvergleich ergab sich aber immer noch weiterhin ein
Minus von 1,7%. Die wieder anziehenden Auftragseingänge
und die Stabilisierung einzelner Stimmungsindikatoren deuten
jedoch darauf hin, dass die Industrieproduktion an der
Talsohle angekommen sein könnte und zum Jahreswechsel
wieder Fahrt aufnehmen sollte.
Die realen Umsätze im Einzelhandel ohne Kfz sind
im August gegenüber dem Vormonat um 1,2 % gefallen,
nachdem sie im Juli unverändert geblieben waren. In den
Mehrmonatsvergleichen sind die Umsätze ebenfalls
rückläufig. Im Vergleich zum Vorjahresmonat meldete
der Einzelhandel ein reales Umsatzminus von 2,3 %, vor allem
aufgrund der hohen Preissteigerungen.
Die gedämpfte Konjunktur schlägt sich in
einer schwachen Herbstbelebung am Arbeitsmarkt nieder. Die
Arbeitslosigkeit ging zwar wie im September üblich
zurück, der Rückgang fiel allerdings schwächer
aus als im Durchschnitt der letzten Jahre. Saisonbereinigt
kam es zu einem Anstieg um 10.000 Personen. Die
Erwerbstätigkeit nahm im August gegenüber dem
Vormonat um saisonbereinigt 35.000 Personen zu. Im September
2023 waren insgesamt 2,627 Mio. Personen als registrierte
Arbeitslose gemeldet. Eine Erholung am Arbeitsmarkt ist erst
mit einer wirtschaftlichen Belebung im Frühjahr zu
erwarten.
Versicherungswirtschaft
Die Versicherungswirtschaft (und damit auch die Branche
der Versicherungsmakler) steht - neben der immer noch von der
Energiekrise und der Inflation geprägten Konjunktur -
unter stetig wachsendem Druck und wird auch in Zukunft
weiterhin mit harten Einschnitten zu rechnen haben. Die
Gründe hierfür liegen im sich weiter
erhöhenden Wettbewerbsdruck, der zunehmenden
Regulatorik, der stetig steigenden Anforderung an die
Digitalisierung, der demographischen Entwicklung
(insbesondere im Bereich der Personenversicherungen) und dem
vorherrschenden Fachkräftemangel. Gepaart mit immer
anspruchsvolleren Kunden erfordern diese Umstände eine
nachhaltige Anpassung bestehender Prozesse und
Geschäftsmodelle. Die Innovationsdynamik hat sich im
vergangenen Jahr weiter beschleunigt, der Wettbewerb ist
intensiver geworden. Daraus folgt, dass das ökonomische
Umfeld der Versicherungswirtschaft zunehmend schwieriger
werden wird.
Der in der Versicherungsbranche seit Jahren
vorherrschende Trend, im Hinblick auf Kosteneinsparungen
administrative Tätigkeiten sowie Expertise für
Underwriting auf die Versicherungsmakler auszulagern, hat
auch im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022/2023 weiter
angehalten. Dieser Trend führt weiterhin zu
erhöhten Kostenbelastungen bei der Aufrichtung und
Gewährleistung eines risikogerechten
Versicherungsschutzes. Auch im Geschäftsjahr 2022/2023
haben sich die Konzentrationsbestrebungen der letzten Jahre
bei den Versicherungsmaklern fortgesetzt und deutlich
verstärkt. Darüber hinaus nimmt die
Zeichnungsbereitschaft der Industrieversicherer rapide ab,
was zu erheblichen Problemen bei der Beschaffung von
Deckungskapazitäten führt. Die Rückzeichnung,
sowohl in den Führungs- als auch in den
Beteiligungsquoten, geht einher mit massiven
Prämiensteigerungen bei gleichzeitigen
Bedingungsverschlechterungen.
Mit der Beteiligung der Howden Group Holdings-Gruppe
(mit Sitz in London/Großbritannien) an der
Euroassekuranz Versicherungsmakler Aktiengesellschaft im Jahr
2016 sowie der vollständigen Übernahme der
Aktiengesellschaft durch die Gruppe im Jahr 2020, hat sich
die Euroassekuranz Versicherungsmakler Aktiengesellschaft
für die Zukunft sowohl national als auch international
als technischer Versicherungsmakler strategisch positioniert.
Als Teil der global operierenden Howden Group Holdings-Gruppe
kann die Euroassekuranz Versicherungsmakler
Aktiengesellschaft nicht nur auf die ausgewiesene Expertise
im internationalen Versicherungsgeschäft
zurückgreifen und somit gezielt auf den global
agierenden industriellen Mittelstand zugehen, sondern erhielt
damit auch den flächendeckenden Zugang zu Lloyd's London
und zu individuellen versicherungstechnischen Produkten.
Überdies ermöglicht die Mitgliedschaft in der
Howden Group Holdings-Gruppe der Euroassekuranz
Versicherungsmakler Aktiengesellschaft zusätzliche Wege
der Personalakquise.
Die Geschäftstätigkeit der Euroassekuranz
Versicherungsmakler Aktiengesellschaft ist die eines
technischen Industrieversicherungsmaklers.
Der Verlauf des Geschäftsjahres vom 01. Oktober
2022 bis 30. September 2023 war insbesondere
gekennzeichnet durch
- einen deutlichen Anstieg des
Umsatzvolumens im Vergleich zum Vorjahresniveau, und dies
trotz der sehr intensiven Wettbewerbshärte, der die
Gesellschaft aufgrund ihres Wachstums in den letzten Jahren,
insbesondere gegenüber Großmaklern, ausgesetzt
ist,
- den Umsatzrückgang im Bereich von
Spezialversicherungsprodukten (die den Negativzins als
Voraussetzung haben), der jedoch durch Akquisitionserfolge
kompensiert werden konnte,
- die andauernde Integration der
Gesellschaft in die Howden Group Holdings-Gruppe, die damit
verbundene Vereinheitlichung der Konzern-Systemlandschaft und
die zeitintensive Vorbereitung der geplanten Verschmelzung
von Schwestergesellschaften auf die Euroassekuranz
Versicherungsmakler AG (inkl. Sitzverlegung nach
München),
- eine veränderte Arbeitskultur, die
weitere Investitionen in die Digitalisierung erforderlich
machte,
- dem vorherrschenden Fachkräftemangel,
der die stetige Suche nach qualifiziertem Personal zur
Festigung und zum Ausbau der Marktposition und Expertise als
"Technischer Versicherungsmakler" und zur operativen
Umsetzung von Zuwächsen aus Neukundenakquisen
unabdingbar macht,
- den Erwerb der 100 %-igen
Tochtergesellschaft Northern Lloyd GmbH.
Bezüglich des Geschäftsverlaufs ist zu den
einzelnen Bereichen der Euroassekuranz Versicherungsmakler
Aktiengesellschaft Folgendes anzumerken:
Beschaffungsbereich
Die Zusammenarbeit zwischen der Euroassekuranz
Versicherungsmakler Aktiengesellschaft und den großen
und international agierenden Versicherungsgesellschaften kann
weiterhin als sehr stabil bezeichnet werden. Darüber
hinaus konnten für die Gesellschaft auch im vergangenen
Geschäftsjahr essenzielle Verbesserungen bei der
Beschaffung und Aufrichtung von internationalem
Versicherungsschutz für Bestands- und Neukunden durch
die Intensivierung der Zusammenarbeit mit Unternehmen der
global operierenden Howden Group Holdings-Gruppe erzielt
werden.
Absatzbereich
Wie bereits in den Vorjahren gelang es der
Euroassekuranz Versicherungsmakler Aktiengesellschaft - trotz
der nach wie vor sehr hohen Wettbewerbshärte sowie der
weiterhin zeit- und arbeitsintensiveren Integration in die
Howden Group Holdings-Gruppe - die durch externe Effekte
eingetretenen Abgänge, vollständig durch
Neugeschäft auszugleichen und das Vorjahresniveau
merklich zu übertreffen.
Geschäftsanbahnungen
Die in den Vorjahren getätigten
Geschäftsanbahnungen haben im Geschäftsjahr
2022/2023 vermehrt zu konkreten
Geschäftsbeziehungen mit entsprechenden
Courtage-/Honorareinnahmen geführt (wodurch extern
initiierte Umsatzrückgänge kompensiert werden
konnten). Als einer der führenden
Industrieversicherungsmakler in Bayern gelang es der
Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr erneut,
aussichtsreiche Geschäftsanbahnungen zu tätigen.
Investition, Finanzierung
Investitionstechnisch war das Geschäftsjahr
2022/2023 durch beständige Investitionen in die
Digitalisierung und IT-Logistik geprägt; angesichts der
nötigen Anpassung an moderne Arbeitswelten, waren diese
Investitionen erforderlich und im Hinblick auf die
Nachhaltigkeit der Leistungserbringung zwingend geboten, um
auf Dauer gegenüber den Wettbewerbern zu bestehen und
sich von diesen zu differenzieren. Die Investitionen des
laufenden Geschäftsjahres in die immateriellen
Vermögensgegenstände sowie in das
Sachanlagevermögen sind - wie die der Vorjahre -
wiederum aus dem erwirtschafteten Cashflow bestritten worden;
Fremdmittel waren insoweit abermals nicht erforderlich. Die
Investition in das Finanzanlagevermögen wurde durch ein
Gesellschafterdarlehen der Muttergesellschaft finanziert.
Personalbereich
Die im Bereich "Human Resources" im Rahmen der
Personalentwicklung initiierte Aus- und Weiterbildung der
MitarbeiterInnen hat sich bei der Euroassekuranz
Versicherungsmakler Aktiengesellschaft zu einer festen
Einrichtung etabliert; zu erwähnen ist in diesem
Zusammenhang insbesondere der "EUROASSEKURANZ Campus". Mit
diesem Namen ist die Euroassekuranz Versicherungsmakler
Aktiengesellschaft ein im Rahmen der Initiative "gut beraten"
zertifizierter Bildungsdienstleister. Der in der
Versicherungsbranche vorherrschende und sich weiter
verstärkende Fachkräftemangel stellte für die
Euroassekuranz Versicherungsmakler Aktiengesellschaft
weiterhin - gleich den Vorjahren - eine Herausforderung dar.
Auch aufgrund der Mitgliedschaft in der Howden Group
Holdings-Gruppe gelang es der Euroassekuranz
Versicherungsmakler Aktiengesellschaft im Geschäftsjahr
2022/2023 zur Kompensation der natürlichen Fluktuation -
im Wesentlichen, allerdings nicht vollständig -
qualifiziertes Personal in nahezu allen Bereichen und
für alle Standorte zu gewinnen. Die hierfür
erforderlichen Investitionen (Personal- und
Rekrutierungskosten) sind Voraussetzung für
nachhaltiges, operatives Wachstum und tragen somit
strategischen Charakter.
Das Geschäftsergebnis (Jahresüberschuss) des
Geschäftsjahres 2022/2023 beläuft sich aufgrund des
am 07. September 2020 mit der Howden Deutschland
AG (vormals Howden Germany HoldCo GmbH) abgeschlossenen
Gewinnabführungsvertrages auf 0,00 Euro; der an das
Mutterunternehmen Howden Deutschland AG für das
abgelaufene Geschäftsjahr 2022/2023 abgeführte
Gewinn beläuft sich auf 4.772.399,91 EUR.
In Bezug auf die Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft sind unter Einbeziehung der
bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren für
das Geschäftsjahr 2022/2023 folgende Werte anzugeben:
Vermögenslage
Die Bilanzsumme des Geschäftsjahres 2022/2023
(23.742 TEUR) ist gegenüber dem Vorjahr (19.343 TEUR) um
22,7 % (4.399 TEUR) gestiegen. Der Anteil des
Anlagevermögens (12.478 TEUR) an der Bilanzsumme
beträgt 53 % (Vorjahr: 42 %), der Anteil des
Umlaufvermögens (11.186 TEUR) 47 % (Vorjahr: 57 %), der
Anteil der aktiven Rechnungsabgrenzungsposten (78 TEUR) 0,3 %
(Vorjahr: 0,9 %). Die Veränderung in der Vermögens-
und Kapitalstruktur ist im Wesentlichen auf den Anstieg der
Position "Anteile an verbundenen Unternehmen" (mit 7.970
TEUR) und der Verminderung der Position "Ausleihungen an
verbundene Unternehmen" (mit -3.035 TEUR)
zurückzuführen, außerdem auf den
Rückgang der Position "Immaterielle
Vermögensgegenstände" (mit -532 TEUR). Die
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich
506 TEUR. Im Geschäftsjahr 2022/2023 waren im
Anlagevermögen ausschließlich
planmäßige Abschreibungen zu verzeichnen; in Bezug
auf Unterschiedsbeträge zwischen Buchwerten und
Zeitwerten wird auf den Anhang verwiesen.
Finanzlage
a) Kapitalstruktur:
Die Bilanzsumme (23.742 TEUR) setzt sich zu 2 % (427
TEUR) aus Eigenkapital, zu 15 % (3.662 TEUR) aus
Rückstellungen, zu 82 % (19.578 TEUR) aus
Verbindlichkeiten und zu 0,5 % (115 TEUR) aus passiven
Rechnungsabgrenzungsposten zusammen.
Das Anlagevermögen (12.478 TEUR) ist - infolge des
ab dem Geschäftsjahr 2019/2020 abgeschlossenen
Gewinnabführungsvertrags - zu 3 % durch Kapital
(langfristiges Eigenkapital 427 TEUR; kurzfristiges
Eigenkapital 0 TEUR) gedeckt (Vorjahr: 5 %). Kurzfristig
abrufbare Ausleihungen an verbundene Unternehmen bestehen in
Höhe von 0 TEUR (Vorjahr 3.135 TEUR). Im
Anlagevermögen sind des Weiteren Ausleihungen an
Tochterunternehmen in Höhe von 700 TEUR enthalten
(Vorjahr 600 TEUR). Die Ausleihungen an verbundene
Unternehmen insgesamt belaufen sich auf 700 TEUR (Vorjahr
3.735 TEUR).
b) Liquidität/Cashflow:
Gemäß Kapitalflussrechnung beträgt der
Cashflow
| - aus der
laufenden Geschäftstätigkeit: |
6.789 TEUR |
| - aus der
Investitionstätigkeit: |
-1.085 TEUR |
| - aus der
Finanzierungstätigkeit: |
-5.715 TEUR |
| = zahlungswirksame
Veränderung |
-11 TEUR |
| + Finanzmittelfonds zu
Beginn |
GJ 3.729 TEUR |
| = Finanzmittelfonds am
Ende |
GJ 3.718
TEUR |
(Zusammensetzung: Liquide Mittel
(Bank/Kasse)
Die auf den Maklerinkassokonten erfassten Gelder der
Gesellschaft stehen nicht als operative Liquidität zur
Verfügung; die Maklerinkassokonten belaufen sich
betragsmäßig zum Bilanzstichtag auf 1.902 TEUR.
c) Liquiditätsgrade:
Die Schulden (Verbindlichkeiten und
Rückstellungen, insgesamt 23.200 TEUR) sind
überwiegend binnen eines Jahres zur Zahlung fällig
und durch liquide Mittel (3.718 TEUR) zu 16 %, unter
Berücksichtigung der binnen eines Jahres fälligen
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
(10.934 TEUR) zu 47 % gedeckt. Unter Einbeziehung des
jederzeit kurzfristig abrufbaren Darlehens der
Muttergesellschaft (8.242 TEUR) sind die Schulden zu 83 %
gedeckt. Die Gesellschaft weist in finanzieller Hinsicht
gesicherte Stabilität auf.
Ertragslage
Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres
2022/2023 (30.300 TEUR) resultieren (nahezu)
ausschließlich aus der
Versicherungsmaklertätigkeit und weisen ein Umsatzplus
von 9 % (2.470 TEUR) gegenüber dem Vorjahr auf. Im
Zusammenhang mit dem Anstieg der Umsatzerlöse haben sich
die Aufwendungen für bezogene Leistungen im
Geschäftsjahr 2022/2023 um 209 TEUR auf 4.953 TEUR
moderat erhöht; zum überwiegenden Teil handelt es
sich hierbei um Abgaben an Tochtergesellschaften,
Schwestergesellschaften und - in Folge gestiegener
Einzelabgaben - Dritte.
Das Finanzergebnis veränderte sich im
Geschäftsjahr 2022/2023 um 226 TEUR auf -740 TEUR
(Vorjahr: -514 TEUR). Das Finanzergebnis wurde im
Wesentlichen durch die Verlustübernahmen der
Tochtergesellschaften (834 TEUR) belastet.
Als Dienstleister kommt bei der Euroassekuranz
Versicherungsmakler Aktiengesellschaft den Personalkosten
eine zentrale Bedeutung zu. Im Geschäftsjahr 2022/2023
belaufen sich diese auf 12.435 TEUR, was 41 % der
Gesamtleistung (= Summe aus Umsatzerlösen und andere
aktivierte Eigenleistungen) entspricht.
Wesentliche Kenngrößen sind (absolut und in
Prozent der Umsatzerlöse):
- Jahresüberschuss (vor
Gewinnabführung): 4.772 TEUR 16 %
- Finanzergebnis: -740 TEUR
(hierin enthalten Zinserträge für
Ausleihungen an verbundene Unt. mit 187 TEUR, hierin
enthalten Aufwendungen aus Verlustübernahmen
mit 834 TEUR, hierin enthalten Zinsen und ähnliche
Aufwendungen mit 94 TEUR)
- EBIT: 5.526 TEUR 18 %
- Abschreibungen: 821 TEUR
- einmalige
Erträge/Aufwendungen: 94 TEUR
- EBITDA bereinigt: 6.441 TEUR 21
%.
Die für die Euroassekuranz Versicherungsmakler AG
bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren sind die
Umsatzerlöse und das Jahresergebnis vor
Gewinnabführung.
Entgegen der Vorjahresprognose konnten die Umsätze
trotz des schwierigen Marktumfeldes und des Wegfalls von
Spezialversicherungsprodukten, die den Negativzins als
Voraussetzung haben, um 9 % gesteigert werden. Der erwartete
Umsatzrückgang durch die Energiekrise (und deren
nachgelagerte Auswirkungen auf die Versicherungsbranche) ist
nicht in der erwarteten Höhe eingetreten und konnte
durch intensive Akquisitionen im Bestand kompensiert werden.
Aufgrund der vollzogenen Neueinstellungen und der
durchgeführten Lohnsteigerungen (bedingt durch die
vorherrschenden Inflationsraten) stiegen die Personalkosten -
wie erwartet - spürbar um 19% an. Ähnliches gilt
für die Steigerung bei den Sachmittelkosten, die zudem
durch Kostensteigerungen - infolge der Energiekrise -
beeinflusst war. Das Finanzergebnis (insbesondere die
Verlustübernahmen der Tochtergesellschaften) konnte
nicht - wie ursprünglich erwartet - verbessert werden.
Zudem verschlechterte sich das Jahresergebnis deutlich. Dies
beruht jedoch primär auf der Einführung einer
Konzernumlage (Networkfee) an die Konzernmuttergesellschaft
für die Erbringung von unternehmensübergreifenden
Gesellschafterleistungen.
2. Beurteilung und Erläuterung der
voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen
und Risiken ("Prognose-, Chancen- und Risikobericht")
Erläuterung der voraussichtlichen Entwicklung
("Prognosebericht")
Für das Geschäftsjahr vom 01. Oktober 2023
bis 30. September 2024 wird von folgenden Annahmen
ausgegangen:
Vermögenslage
Die Investitionen in die immateriellen
Vermögensgegenstände und das
Sachanlagevermögen werden, aufgrund des sich
verschärfenden Digitalisierungsdruckes und der
Fortsetzung des geplanten Wachstumskurses, im Vergleich zum
Geschäftsjahr 2022/2023 ein mindestens identisch hohes
Niveau erreichen. Die Personalkosten - bedingt durch den
vorherrschenden Fachkräftemangel, den weiter
angestrebten Auf- und Ausbau des Vertriebs sowie die
Investitionen in die Stärkung der technischen Expertise
- werden sich über dem Niveau des Geschäftsjahres
2022/2023 wiederfinden.
Die Geschäftsführung prognostiziert für
das Geschäftsjahr 2023/2024 keine signifikante
Änderung der Bilanzsumme und damit Verschiebung der
Vermögensstruktur.
Finanzlage
An der Planung des Vorjahres, die Liquiditätsgrade
so auszurichten, dass die Schulden durch liquide Mittel,
Ausleihungen sowie kurzfristig liquiditätswirksam
werdendes sonstiges Umlaufvermögen weitgehend gedeckt
sind, wird festgehalten. Aufgrund des mit der Howden
Deutschland AG abgeschlossenen Gewinnabführungsvertrages
wird es bei der Gesellschaft zu keinem Aufbau eines weiteren
Eigenkapitals mehr kommen können. An Cashflow soll das
diesjährige Niveau gehalten werden; ebenso sollen
sämtliche Investitionen weitgehend aus dem laufenden
Cashflow bestritten werden. Darüber hinaus besteht zur
Sicherstellung der kurzfristigen Liquidität eine
Kreditlinie mit dem Mutterunternehmen.
Ertragslage
Erwartet werden seitens der Geschäftsführung
- stabile Umsätze gegenüber dem
Vorjahr
- negative Umsatzeffekte aufgrund der, zwar
abgeschwächten, aber immer noch vorhandenen,
Energiekrise - und der nachgelagerten Auswirkungen auf die
Versicherungsbranche - sowie durch die gesamtwirtschaftliche
Eintrübung
- Steigerungen bei den Personalkosten
aufgrund des vorherrschenden Fachkräftemangels, der
vorliegenden Inflationsraten und der Investitionen in
Personal, welche im vergangenen Geschäftsjahr
getätigt wurden, sich jedoch erst im Folgejahr
ganzjährig entfalten.
- Steigerungen bei den Sachmittelkosten
(infolge globaler Kostensteigerungen),
- konstant hohe Digitalisierungskosten,
- unter Berücksichtigung von
Restrukturierungsmaßnahmen eine Verbesserung des
Finanzergebnisses,
- einen den vorgenannten Parametern
entsprechenden leichten Rückgang des Jahresergebnisses
(vor Gewinnabführung).
Die vorstehenden Prognosen basieren auf den Erwartungen
der Geschäftsführung, dass sich die für das
Geschäftsjahr 2023/2024 eingestellte Trübung
der (volks-)wirtschaftlichen Entwicklung weiter
bestätigt, d.h. dass sich die Auswirkungen der Polykrise
im Laufe der ersten beiden Quartale des Jahres 2024 auf ein
das (volks-)wirtschaftliche Umfeld belastendes Maß
bestätigt. Sofern dies der Fall sein sollte, wird damit
zu rechnen sein, dass sich sowohl für den Umsatz als
auch für das Jahresergebnis (vor Gewinnabführung)
belastende Effekte einstellen.
Zusätzlich basieren die vorstehenden Prognosen
darauf, dass die Versicherungsbranche weder regulierenden
noch schadensinduzierten (Stichwort: Großschäden)
Entwicklungen wesentlicher Ausprägung unterliegt. Die
skizzierte künftige Entwicklung der Euroassekuranz
Versicherungsmakler Aktiengesellschaft bedingt darüber
hinaus, dass es gelingt, die vertrieblichen Ziele
tatsächlich umzusetzen.
Chancen der künftigen Entwicklung
("Chancenbericht")
Mit der Howden Sicherheit International GmbH (HSI), der
Hendricks GmbH und der Euroassekuranz Versicherungsmakler AG
sind drei wesentliche (Retail-)Broker der Howden Group
Holdings am deutschen Versicherungsmarkt aktiv. Im
Geschäftsjahr 2023/24 bündeln HSI und
Euroassekuranz Versicherungsmakler AG ihre Kräfte, was
nachstehende - stichwortartig formulierte - chronologische
Restrukturierungen zum Gegenstand hat:
· Umfirmierung der Euroassekuranz
Versicherungsmakler AG in Howden Deutschland AG
· Howden Caninenberg GmbH - als 100%ige
Tochter der HSI - wird mit der HSI verschmolzen
· HSI wird mit der Howden Deutschland AG
verschmolzen Zudem werden im Geschäftsjahr 2023/24
nachstehende Tochtergesellschaften der aktuellen
Euroassekuranz Versicherungsmakler AG (neu Howden Deutschland
AG) mit der Muttergesellschaft verschmolzen:
· Globalis GmbH
· Euro Transaction Solutions GmbH
Die Tochtergesellschaft Euro Engineer Consulting GmbH
wird im Geschäftsjahr 2023/24 in Howden Consulting GmbH
umfirmieren.
Diese gesellschaftsrechtlichen Veränderungen sind
sichtbarer Ausdruck nachstehender Unternehmensstrategie:
· Stärkere Positionierung der
Marke "Howden" am deutschen Versicherungsmarkt
· Weiterentwicklung des Employer Brandings
entlang dieser Marke, um insbesondere auch dem
Fachkräftemangel zu begegnen (Erhöhung der
Arbeitgeberattraktivität)
· Bündelung des sog.
"Carrier-Managements" und damit Harmonisierung und stetige
Verbesserung der Vertragsbeziehungen mit den Versicherern
· Aufbau von "shared services-Abteilungen"
der ehemals separat bestehenden Gesellschaften als "interne
Dienstleister" (Skaleneffekte)
· Implementierung einer
gesamtdeutschen Plattform von Howden als Voraussetzung
für mögliche künftige Unternehmenskäufe
· Stärkere Sichtbarkeit aus
Kundenperspektive und damit Steigerung unserer
Wettbewerbsattraktivität · Entwicklung
und Umsetzung einer gesamtdeutschen Digitalisierungsstrategie
· Durch den Erwerb der Northern Lloyd GmbH
(Bremen) wurde ein Kompetenzzentrum für maritime
Versicherungslösungen geschaffen, welches sukzessive
ausgebaut werden soll.
Durch die Umsetzung dieser Maßnahmen - und
Beibehaltung der Unternehmensphilosophie der unbedingten
Kundenorientierung auf höchstem Qualitätsniveau -
sollte es der Gesellschaft auch in der Zukunft gelingen, sich
gegenüber (auf dem deutschen Markt) etablierten
international agierenden Großmaklern bei namhaften
Kunden durchzusetzen. Die Verwirklichung der vorstehend
skizzierten künftigen Entwicklung sieht die
Geschäftsführung der Gesellschaft als "realistisch"
an.
Risiken der künftigen Entwicklung
("Risikobericht")
Die Euroassekuranz Versicherungsmakler
Aktiengesellschaft sieht sich - wie nahezu jeder
Dienstleister - folgenden Risiken ausgesetzt (Angabe
gemäß Bedeutungsreihenfolge):
· Ausfall von Schlüsselpersonen;
ungeachtet, dass diese Risikoposition kaum kalkulierbar ist,
kommt ihr dennoch "extrem hohe" Bedeutung zu;
- Eine nachhaltige negative Auswirkung der
Polykrise auf die Wirtschaft. Dieses durch die
Geschäftsleitung nicht beeinflussbare Risiko wird
gegenwärtig weiterhin als "sehr hoch" eingestuft;
- Nicht-Schritt-Halten bei der Entwicklung
der Digitalisierung und IT-Logistik; die gleiche Wertigkeit
wie dem Bereich "Human Ressource" kommt aufgrund der
technischen Entwicklung der letzten Jahre dem Bereich der
Digitalisierung und IT-Logistik zu. Die zunehmende Vernetzung
des Versicherungsmaklers mit den Versicherern und den
Versicherungsnehmern sowie die Übernahme von
Auswertungen und Analysen für die Versicherer und die
Versicherungsnehmer (Lieferung entscheidungsrelevanter Daten)
wird sich künftig als
der Wettbewerbsvorteil darstellen. Indem sich die
Euroassekuranz Versicherungsmakler Aktiengesellschaft bereits
frühzeitig dieses Themenkomplexes angenommen hat, sieht
die Geschäftsführung hieraus resultierende Risiken
für die Gesellschaft als "gering" an;
- Gewinnung und Integration neuer
Mitarbeiter vor dem Hintergrund des vorherrschenden akuten
Fachkräftemangels, insbesondere für den
Vertriebsbereich; das Vorliegen dieses Risikos wird seitens
der Geschäftsführung gegenwärtig als
"hoch" eingeschätzt; dem vorherrschenden
Fachkräftemangel versucht die Gesellschaft durch
gezielte Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern zu begegnen;
- Kündigung von
Versicherungsverträgen (zum Jahresende) und
Kundenabgänge durch externe Effekte; ungeachtet des
Umstandes, dass mit wesentlichen Großkunden
längerfristige Vertragsbeziehungen eingegangen
wurden, ist dieses Risiko permanent gegeben und als "mittel"
einzustufen. Dem Risiko der Kundenabgänge durch externe
Effekte (weiterhin bei der Euroassekuranz Versicherungsmakler
Aktiengesellschaft als "nachrangig" zu qualifizieren)
begegnet die Gesellschaft mit erhöhten
Vertriebsanstrengungen zur Neukundengewinnung, wodurch
sich die Volatilität aus möglichen
(Groß-)Kundenabgängen relativiert;
- Cyber-Angriff (Lahmlegung des
Geschäftsbetriebs, Lösegeldforderung,
Reputationsverlust / Imageschaden, Kundendatendiebstahl,
etc.); diesem als "mittel" eingestuften Risiko wird mit
konsequenter und stetiger Verbesserung der technischen
Sicherheitssysteme begegnet;
- Expertise und Kundenverständnis der
MitarbeiterInnen; dieses Risiko schätzt die
Geschäftsführung bei der Gesellschaft aufgrund der
im Rahmen der Personalentwicklung initiierten permanenten
Aus- und Weiterbildung als "gering" ein;
- Zugang zu allgemeinen und speziellen
Versicherungsprodukten; dieses Risiko stuft die
Geschäftsführung spätestens seit der
Zugehörigkeit zur Howden Group Holdings-Gruppe als
"nachrangig" ein.
Daneben unterliegt die Euroassekuranz
Versicherungsmakler Aktiengesellschaft dem allgemeinen Risiko
einer negativen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung.
3. Berichterstattung über Finanzinstrumente
Bei der Euroassekuranz Versicherungsmakler
Aktiengesellschaft finden sich zum Bilanzstichtag 30.
September 2023 folgende Finanzinstrumente wieder:
· Finanzanlagen, mit
· Anteile an verbundenen Unternehmen,
· Ausleihungen an verbundene Unternehmen,
· Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
· Verbindlichkeiten.
Risikomanagementziele
Die Grundeinstellung der Geschäftsführung zum
Eingehen von Risiken (Risikoneigung) beim Einsatz von
Finanzinstrumenten lässt sich mit Risikoaversion
umschreiben. Die Risikoaversion der
Geschäftsführung beim Einsatz von
Finanzinstrumenten zeigt sich insbesondere darin, dass neben
den vorstehend genannten Finanzinstrumenten, die, mit
Ausnahme der Ausleihungen an verbundene Unternehmen,
untrennbar mit der Geschäftstätigkeit der
Euroassekuranz Versicherungsmakler Aktiengesellschaft
verbunden sind, keine weiteren Finanzinstrumente bei der
Gesellschaft Einsatz finden.
Risikomanagementmethoden
Die Euroassekuranz Versicherungsmakler
Aktiengesellschaft ist nahezu von allen Versicherern zur
Vereinnahmung der Prämienrechnungen ermächtigt
worden (sog. Maklerinkasso). Die für die Versicherer
vereinnahmten und an diese weiterzuleitenden Gelder
werden, nicht zuletzt aus Risikogesichtspunkten, auf
gesonderten "Inkassokonten" verwahrt und periodisch mit den
Versicherern abgerechnet. Eine Vermengung mit eigenen Geldern
der Gesellschaft ist somit ausgeschlossen.
Indem die Geschäftstätigkeit des
Versicherungsmaklers dadurch gekennzeichnet ist, dass im
Rahmen des Maklerinkassos Versicherungsprämien nur dann
an die Versicherer weiterzuleiten sind, wenn der
Versicherungsnehmer die Prämienrechnung an die
Euroassekuranz Versicherungsmakler Aktiengesellschaft gezahlt
hat, unterliegt die Gesellschaft grundsätzlich keinen
Ausfall- und Zahlungsstromschwankungsrisiken. Ein
Liquiditätsrisiko kann nur für eigene
Verpflichtungen bestehen, nicht indes aufgrund getrennter
Kontenführung, für die im Rahmen des Maklerinkassos
vereinnahmten Prämienrechnungen. Dem eigenen
Liquiditätsrisiko wird durch eine monatliche
Cash-Planung vollends Rechnung getragen. Das
Preisänderungsrisiko relativiert sich insoweit, weil mit
den Versicherern vielfach zeitlich unbefristete
Courtagevereinbarungen, bzw. mit den Versicherungsnehmern
Fee-Vereinbarungen bestehen. Ad-hoc Preisänderungen sind
somit ausgeschlossen.
4. Zweigniederlassungen
Die Euroassekuranz Versicherungsmakler
Aktiengesellschaft hat im Geschäftsjahr 2003 eine
Zweigniederlassung mit Sitz in München errichtet;
die Zweigniederlassung wurde am 23. Juni 2003 in das
Handelsregister des Amtsgerichts Regensburg (HR B 4358)
eingetragen.
Am 29.09.2023 wurde die Sitzverlegung von Regensburg
nach München beschlossen. Die bisherige
Zweigniederlassung München wird infolge der
Sitzverlegung zur Hauptniederlassung, die bisherige
Hauptniederlassung Regensburg wird zur Zweigniederlassung.
Die Eintragung im Handelsregister ist noch nicht erfolgt.
Die Euroassekuranz Versicherungsmakler
Aktiengesellschaft hat des Weiteren im Geschäftsjahr
2017/2018 eine Zweigniederlassung mit Sitz in Frankfurt am
Main errichtet; die Zweigniederlassung wurde am 19. April
2018 in das Handelsregister des Amtsgerichts Regensburg (HR B
4358) eingetragen.
Die Euroassekuranz Versicherungsmakler
Aktiengesellschaft hat des Weiteren im Berichtszeitraum eine
Zweigniederlassung mit Sitz in Köln errichtet; die
Zweigniederlassung wurde bisher noch nicht in das
Handelsregister des Amtsgerichts Regensburg (HR B 4358)
eingetragen.
Gegenstand der Zweigniederlassungen ist die Vermittlung
und Verwaltung von Versicherungen, die
Maklertätigkeit im Zusammenhang mit Versicherungen
sowie die Unternehmensberatung im Zusammenhang mit
Versicherungen im gesamten Bereich der Europäischen
Union.
Der
Vorstand
gez.
Karl-Heinz Holz
Bilanz
Aktiva
|
|
30.9.2023
EUR |
30.9.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
12.478.453,45 |
8.201.521,85 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
1.895.045,65 |
2.427.306,65 |
| II.
Sachanlagen |
1.078.828,00 |
1.204.605,00 |
| 1.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
1.078.828,00 |
1.204.605,00 |
| III.
Finanzanlagen |
9.504.579,80 |
4.569.610,20 |
| 1.
Anteile an verbundenen Unternehmen |
8.804.579,80 |
834.330,63 |
| 2.
Ausleihungen an verbundene Unternehmen |
700.000,00 |
3.735.279,57 |
| B.
Umlaufvermögen |
11.185.840,15 |
10.972.197,16 |
| I.
Vorräte |
1.000,00 |
1.000,00 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
7.456.668,95 |
7.233.079,45 |
| 1.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
94.455,06 |
421.350,44 |
| 2.
sonstige Vermögensgegenstände |
7.362.213,89 |
6.811.729,01 |
| III.
Wertpapiere |
9.800,04 |
8.949,79 |
| IV.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
3.718.371,16 |
3.729.167,92 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
77.579,43 |
169.644,07 |
| Aktiva |
23.741.873,03 |
19.343.363,08 |
Passiva
|
|
30.9.2023
EUR |
30.9.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
426.551,26 |
426.551,26 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
350.000,00 |
350.000,00 |
| II.
Kapitalrücklage |
7.904,32 |
7.904,32 |
| III.
Gewinnrücklagen |
66.669,00 |
66.669,00 |
| IV.
Bilanzgewinn |
1.977,94 |
1.977,94 |
| davon
Gewinnvortrag |
1.977,94 |
1.977,94 |
| B.
Rückstellungen |
3.622.467,73 |
1.192.148,00 |
| C.
Verbindlichkeiten |
19.578.006,52 |
17.599.362,40 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen |
10.003.079,58 |
7.625.696,13 |
| 2.
sonstige Verbindlichkeiten |
9.574.926,94 |
9.973.666,27 |
| D.
Rechnungsabgrenzungsposten |
114.847,52 |
125.301,42 |
| Passiva |
23.741.873,03 |
19.343.363,08 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.10.2022 - 30.9.2023
EUR |
1.10.2021 - 30.9.2022
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
25.929.939,84 |
23.672.874,40 |
| 2.
Personalaufwand |
12.435.075,98 |
10.426.209,07 |
| a)
Löhne und Gehälter |
10.631.057,89 |
8.859.628,49 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
1.804.018,09 |
1.566.580,58 |
| davon
für Altersversorgung |
120.661,91 |
131.440,47 |
| 3.
Abschreibungen |
821.225,98 |
860.228,07 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
821.225,98 |
860.228,07 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
7.147.315,23 |
5.211.595,88 |
| 5.
Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen
des Finanzanlagevermögens |
187.189,40 |
195.314,02 |
| davon
aus verbundenen Unternehmen |
187.189,40 |
195.314,02 |
| 6.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
439,15 |
141,40 |
| 7.
Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere
des Umlaufvermögens |
|
199.999,00 |
| davon
außerplanmäßige Abschreibungen auf
Finanzanlagen |
|
199.999,00 |
| 8.
Aufwendungen aus Verlustübernahmen (Mutter) |
833.778,35 |
491.003,40 |
| 9.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
94.280,94 |
19.011,75 |
| davon
an verbundene Unternehmen |
94.280,94 |
18.165,17 |
| 10.
Ergebnis nach Steuern |
4.785.891,91 |
6.660.282,65 |
| 11.
sonstige Steuern |
13.492,00 |
4.735,00 |
| 12.
aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines
Gewinnabführungs- oder
Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte
Gewinne |
4.772.399,91 |
6.655.547,65 |
| 13.
Jahresüberschuss/-fehlbetrag |
0,00 |
0,00 |
| 14.
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr |
1.977,94 |
1.977,94 |
| 15.
Bilanzgewinn |
1.977,94 |
1.977,94 |
Anhang
für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis 30.
September 2023
A. Allgemeine Angaben zu Jahresabschluss, Bilanzierungs-
und Bewertungsmethoden
Der Jahresabschluss zum 30. September 2023 wurde auf
Grundlage der gesetzlichen Vorschriften erstellt.
Die Gesellschaft ist eine mittelgroße
Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 2 HGB.
Sowohl im Rahmen der Jahresabschlusserstellung als auch
der Offenlegung wurden größenabhängige
Erleichterungen in Anspruch genommen.
Die Euroassekuranz Versicherungsmakler
Aktiengesellschaft (kurz: EUROASSEKURANZ Versicherungsmakler
AG) mit dem Sitz in Regensburg war am 30.09.2023 eingetragen
im Handelsregister des Amtsgerichts Regensburg unter HR B
4358. Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 29.09.2023 wurde
der Sitz von Regensburg nach München verlegt und die
Geschäftsanschrift in 80807 München,
Mies-van-der-Rohe-Straße 6, geändert. Am
24.10.2023 wurde die Gesellschaft im Handelsregister des
Amtsgerichts München unter HR B 288178 eingetragen.
Gliederung
Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind
nach den §§ 266 und 275 HGB gegliedert. Der
Grundsatz der formellen Stetigkeit (Darstellungsstetigkeit,
§ 265 Abs. 1 HGB) wurde für den Jahresabschluss
beachtet.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das
Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Vorjahreszahlen sind
angegeben.
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen
den handelsrechtlichen Vorschriften. Veränderungen in
den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem
Vorjahr sind nicht zu verzeichnen.
1. Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände und
Sachanlagen
Die immateriellen Vermögensgegenstände und
die Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um
planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen,
angesetzt. Die handelsrechtliche Nutzungsdauer der einzelnen
Anlagegegenstände wurde in Anlehnung an die steuerlichen
AfA-Tabellen geschätzt.
Selbständig nutzbare bewegliche
Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit
Anschaffungskosten bis EUR 250,00, wurden im Wirtschaftsjahr
der Anschaffung in voller Höhe als Aufwand erfasst.
Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR
250,00, und EUR 1.000,00 wurden im Jahr der Anschaffung
aktiviert und gleichmäßig über eine
Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben.
Finanzanlagen
Die Finanzanlagen wurden hinsichtlich der dort
ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen und
Beteiligungen mit den Anschaffungskosten und hinsichtlich der
Ausleihungen mit dem Nennbetrag angesetzt.
Außerplanmäßige Abschreibungen werden
nur bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.
2. Umlaufvermögen
Forderungen, Sonstige Vermögensgegenstände,
Flüssige Mittel
Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände
und flüssige Mittel wurden mit dem Nennbetrag angesetzt.
Sie wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren
Risiken bewertet.
Im Geschäftsjahr bestanden keine
Treuhandverhältnisse.
3. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten
Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten
ausgewiesen sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit
sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag
darstellen. Der Ausweis erfolgte mit dem Nennbetrag.
4. Eigenkapital
Das gezeichnete Kapital in Höhe von EUR 350.000,00
entspricht dem in der Satzung ausgewiesenen Wert und ist
vollständig eingezahlt.
Die anderen Gewinnrücklagen beinhalten
Gewinnrücklagen aus Rückstellungsauflösungen
nach Art. 67 Abs. 1 EGHGB aus dem Übergang zur
BilMoG-Bilanzierung.
5. Rückstellungen
Die Rückstellungen sind in Höhe des nach
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen
Erfüllungsbetrags bilanziert.
Die sonstigen Rückstellungen entfallen im
Wesentlichen auf:
- Personalaufwand (Boni, Tantiemen usw.) 629
TEUR (Vj. 486 TEUR)
- ausstehenden Urlaub 228 TEUR (Vj. 143 TEUR)
- Gleitzeit-Guthaben 50 TEUR (Vj. 55 TEUR)
- Abschluss- und Prüfungskosten 134
TEUR (Vj. 127 TEUR)
- ausstehende Rechnungen und Beiträge 98
TEUR (Vj. 146 TEUR)
- ausstehende Vermittler- und
Provisionsabrechnungen 150 TEUR (Vj. 109 TEUR)
- Aufbewahrungspflichten 79 TEUR (Vj. 79
TEUR)
- Rechtsstreitigkeiten 0 TEUR (Vj. 19 TEUR)
6. Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten wurden mit ihrem
Erfüllungsbetrag passiviert.
7. Passive Rechnungsabgrenzungsposten
Unter den passiven Rechnungsabgrenzungsposten
ausgewiesen sind Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, soweit
sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag
darstellen. Der Ausweis erfolgte mit dem Nennbetrag.
8. Erträge und Aufwendungen
Erträge und Aufwendungen wurden periodengerecht
erfasst; das Saldierungsverbot wurde beachtet.
B. Sonstige Angaben zu Bilanz- sowie Gewinn- und
Verlustposten
Haftungsverhältnisse gemäß § 251
HGB
Zum Bilanzstichtag bestanden keine vermerkpflichtigen
Haftungsverhältnisse.
Angabe der Restlaufzeiten bei Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenständen
Mit Ausnahme verschiedener, unter dem Posten "Sonstige
Vermögensgegenstände" ausgewiesener Beträge
(TEUR 241, Vorjahr: TEUR 238) weisen sämtliche
Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände
Restlaufzeiten bis zu einem Jahr auf.
Davon-Vermerke der Bilanz
- Sonstige Verbindlichkeiten,
davon aus Steuern EUR 252.652,70 (Vorjahr: EUR
220.084,14)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 29.596,40
(Vorjahr: EUR 16.893,29).
Davon-Vermerke der Gewinn- und Verlustrechnung
- Sonstige betriebliche Erträge,
davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR
10.313,80 (Vorjahr: EUR 9.095,08);
- Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und Unterstützung,
davon für Altersversorgung EUR 120.661,91
(Vorjahr: EUR 131.440,47);
- Sonstige betriebliche Aufwendungen,
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR
11.936,03 (Vorjahr: EUR 7.586,48);
- Erträge aus anderen Wertpapieren und
Ausleihungen des Finanzanlagevermögens,
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 187.189,40
(Vorjahr: EUR 195.314,02);
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen,
davon an verbundene Unternehmen EUR 94.280,94 (Vorjahr:
EUR 18.165,17).
Abschluss von Beherrschungs- und
Gewinnabführungsverträgen mit den
Tochterkapitalgesellschaften sowie Abschluss eines
Gewinnabführungsvertrags mit dem Mutterunternehmen
Die Gesellschaft hat mit den
Tochterkapitalgesellschaften
- Howden Consulting GmbH (vormals EURO
Engineer Consulting GmbH), mit dem Sitz in München, und
- EURO Transaction Solutions GmbH, mit dem
Sitz in Frankfurt am Main,
mit Wirkung ab Beginn des Geschäftsjahres
2017/2018 jeweils einen Beherrschungs- und
Gewinnabführungsvertrag geschlossen.
Die Euroassekuranz Versicherungsmakler
Aktiengesellschaft ihrerseits hat mit Wirkung ab Beginn des
Geschäftsjahres 2019/2020 mit dem Mutterunternehmen
Howden Deutschland AG (vormals Howden Germany HoldCo GmbH),
mit dem Sitz in Köln, einen Gewinnabführungsvertrag
geschlossen.
C. Anlagenspiegel zum 30. September 2023
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
01.10.2022
EUR
|
Zugänge
EUR
|
Abgänge
EUR
|
Umbuchungen
EUR
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
30.09.2023
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
1. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
5.030.725,04
|
32.857,00
|
173.228,68
|
0,00
|
4.890.353,36
|
2. geleistete Anzahlungen
|
1.237.253,65
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
1.237.253,65
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
6.267.978,69
|
32.857,00
|
173.228,68
|
0,00
|
6.127.607,01
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
andere Anlagen, Betriebs-
und Geschäftsausstattung
|
5.322.492,21
|
133.753,98
|
2.972.850,97
|
0,00
|
2.483.395,22
|
Summe Sachanlagen
|
5.322.492,21
|
133.753,98
|
2.972.850,97
|
0,00
|
2.483.395,22
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Anteile an verbundenen
Unternehmen
|
1.034.329,63
|
7.970.249,17
|
0,00
|
0,00
|
9.004.578,80
|
2. Ausleihungen an
verbundene Unternehmen
|
3.735.279,57
|
8.400.000,00
|
11.435.279,57
|
0,00
|
700.000,00
|
Summe Finanzanlagen
|
4.769.609,20
|
16.370.249,17
|
11.435.279,57
|
0,00
|
9.704.578,80
|
Summe Anlagevermögen
|
16.360.080,10
|
16.536.860,15
|
14.581.359,22
|
0,00
|
18.315.581,03
|
|
kumulierte
Abschreibung
01.10.2022
EUR
|
Abschreibung
Geschäftsjahr
EUR
|
Abgänge
EUR
|
Umbuchungen
EUR
|
kumulierte
Abschreibung
30.09.2023
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
1. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
3.840.672,04
|
563.405,00
|
171.515,68
|
0,00
|
4.232.561,36
|
2. geleistete Anzahlungen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
3.840.672,04
|
563.405,00
|
171.515,68
|
0,00
|
4.232.561,36
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
andere Anlagen, Betriebs-
und Geschäftsausstattung
|
4.117.887,21
|
257.820,98
|
2.971.140,97
|
0,00
|
1.404.567,22
|
Summe Sachanlagen
|
4.117.887,21
|
257.820,98
|
2.971.140,97
|
0,00
|
1.404.567,22
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Anteile an verbundenen
Unternehmen
|
199.999,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
199.999,00
|
2. Ausleihungen an
verbundene Unternehmen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Finanzanlagen
|
199.999,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
199.999,00
|
Summe Anlagevermögen
|
8.158.558,25
|
821.225,98
|
3.142.656,65
|
0,00
|
5.837.127,58
|
|
Zuschreibung
Geschäftsjahr
EUR
|
Buchwert
Geschäftsjahr
30.09.2023
EUR
|
Buchwert
Vorjahr
30.09.2022
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
1. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
0,00
|
657.792,00
|
1.190.053,00
|
2. geleistete Anzahlungen
|
0,00
|
1.237.253,65
|
1.237.253,65
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
0,00
|
1.895.045,65
|
2.427.306,65
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
andere Anlagen, Betriebs-
und Geschäftsausstattung
|
0,00
|
1.078.828,00
|
1.204.605,00
|
Summe Sachanlagen
|
0,00
|
1.078.828,00
|
1.204.605,00
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
1. Anteile an verbundenen
Unternehmen
|
0,00
|
8.804.579,80
|
834.330,63
|
2. Ausleihungen an
verbundene Unternehmen
|
0,00
|
700.000,00
|
3.735.279,57
|
Summe Finanzanlagen
|
0,00
|
9.504.579,80
|
4.569.610,20
|
Summe Anlagevermögen
|
0,00
|
12.478.453,45
|
8.201.521,85
|
D. Sonstige Pflichtangaben
Verbindlichkeitsspiegel
Art der Verbindlichkeit
|
Restlaufzeit
bis zu 1 Jahr
|
Restlaufzeit
1 bis 5 Jahre
|
Restlaufzeit
größer 5 Jahre
|
Gesamtbetrag
|
davon
gesichert
|
Art und Form
der Sicherheit
|
Verbindl. ggü.
Kreditinstituten
(Vorjahr) |
0,00
0,00
|
0,00
0,00
|
0,00
0,00
|
0,00
0,00
|
0,00
0,00
|
-
|
erhaltene Anzahlungen auf
Bestellungen (Vorjahr)
|
0,00
0,00
|
0,00
0,00
|
0,00
0,00
|
0,00
0,00
|
0,00
0,00
|
-
|
Verbindl. aus Lieferungen
u. Leistungen (Vorjahr)
|
8.669.709,99
8.900.103,23
|
0,00
0,00
|
0,00
0,00
|
8.669.709,99
8.900.103,23
|
0,00
0,00
|
-
|
Verbindl. ggü.
verbundenen Unternehmen (Vorjahr)
|
6.215.171,22
7.525.696,13
|
3.787.908,36
100.000,00
|
0,00
0,00
|
10.003.079,58
7.625.696,13
|
0,00
0,00
|
-
|
Verbindl. ggü.
Beteiligungs-
unternehmen (Vorjahr)
|
0,00
0,00
|
0,00
0,00
|
0,00
0,00
|
0,00
0,00
|
0,00
0,00
|
-
|
sonstige Verbindlichkeiten
(Vorjahr)
|
905.216,95
1.073.563,04
|
0,00
0,00
|
0,00
0,00
|
905.216,95
1.073.563,04
|
0,00
0,00
|
-
|
Gesamt-
summe
|
15.790.098,16
|
3.787.908,36
|
0,00
|
19.578.006,52
|
0,00
|
|
Mitzugehörigkeit zu anderen Posten (§ 265 Abs. 3
HGB)
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige
Forderungen.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen sowie sonstige Verbindlichkeiten.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Art der sonstigen
finanziellen Verpflichtungen
|
Restlaufzeit
bis zu 1 Jahr
|
Restlaufzeit
2 bis 5 Jahre
|
Restlaufzeit
größer 5 Jahre
|
Gesamtbetrag
|
Miet-, Leasing-, Wartungs-
und sonstige Verträge
|
TEUR 4.706,5
|
TEUR 4.296,2
|
TEUR 1.479,4
|
TEUR 10.482,1
|
Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer
| Jahresdurchschnitt: |
|
| Angestellte |
120 |
| davon: |
|
| Vorstände |
1 |
| Vollzeit |
89 |
| Teilzeit |
22 |
| Geringfügig
Beschäftigte bzw. Werkstudenten |
3 |
| Auszubildende |
5 |
Angabe aller Mitglieder des
Geschäftsführungsorgans sowie des Aufsichtsrats
Der Geschäftsführung (Vorstandschaft)
gehörten im Berichtsjahr an:
Herr Karl-Heinz Holz, Vorstandsvorsitzender,
zuständig für sämtliche Geschäftsbereiche
- Vorsitzender (seit 01.10.2021).
Dem Aufsichtsrat gehörten im Berichtsjahr und
gehören aktuell an:
- Herr Luigi Sturani
Vorsitzender CEO Europe der Howden Broking Limited
Mitglied des Aufsichtsrats ab 01.10.2021 gemäß
Hauptversammlungsbeschluss vom 28.09.2021, Stellvertretender
Vorsitzender ab dem 15.11.2022 gemäß
Aufsichtsratsbeschluss vom 15.11.2022, Vorsitzender ab dem
01.05.2023 gemäß Aufsichtsratsbeschluss vom
30.04.2023.
- Herr Mathias Schneider
Stellvertretender Vorsitzender CFO Northern Europe
Howden Broking Limited Mitglied des Aufsichtsrats ab
15.11.2022 gemäß Hauptversammlungsbeschluss vom
15.11.2022, Stellvertretender Vorsitzender ab dem 01.05.2023
gemäß Aufsichtsratsbeschluss vom 30.04.2023.
- Herr Clem Booth
Mitglied ehemaliges Mitglied des Vorstands der Allianz
SE Mitglied des Aufsichtsrats ab 15.11.2022 gemäß
Hauptversammlungsbeschluss vom 15.11.2022.
- Herr Helmuth Newin,
Vorsitzender des Aufsichtsrats der Euroassekuranz
Versicherungsmakler Aktiengesellschaft, Wahl zum Aufsichtsrat
am 28.09.2021 mit Wirkung zum 01.10.2021, ab 01.10.2021
Vorsitzender (mit Beschluss der Aufsichtsratssitzung vom
29.09.2021), ausgeschieden zum 30.04.2023.
- Herr Holger Schäfer,
Vorsitzender des Vorstands der Howden Deutschland AG,
Wahl zum Aufsichtsrat am 28.09.2021 mit Wirkung zum
01.10.2021, ab 01.10.2021 stellvertretender Vorsitzender (mit
Beschluss der Aufsichtsratssitzung vom 29.09.2021),
ausgeschieden zum 15.11.2022.
Angabe der Organbezüge
Die Angabe der Organbezüge für die
Vorstände ist unter Berufung auf die Schutzvorschrift
des § 286 Abs. 4 HGB unterblieben. Da lediglich ein
Aufsichtsrat eine Vergütung erhalten hat, ist unter
Bezugnahme auf die Schutzvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB
auch die Angabe der Bezüge des Aufsichtsrats
unterblieben.
Aufstellung des Anteilsbesitzes
Eine Beteiligung besteht an der Howden Consulting GmbH
(vormals EURO Engineer Consulting GmbH), 80807 München,
Mies-van-der-Rohe-Str. 6, und repräsentiert einen Anteil
von 100 % am Stammkapital dieser Gesellschaft. Das
Eigenkapital beträgt 200.000,00 Euro. Das Ergebnis des
Geschäftsjahres zum 30.09.2023 der Howden Consulting
GmbH beläuft sich nach Verlustübernahme (96.925,84
Euro) auf 0,00 Euro.
Eine weitere Beteiligung besteht an der EURO
Transaction Solutions GmbH, 60486 Frankfurt am Main,
Franklinstr. 56, und repräsentiert einen Anteil von 100
% am Stammkapital dieser Gesellschaft. Das Eigenkapital
beträgt 200.000,00 Euro. Das Ergebnis des
Geschäftsjahres zum 30.09.2023 der EURO Transaction
Solutions GmbH beläuft sich nach Verlustübernahme
736.852,51 Euro) auf 0,00 Euro.
Eine weitere Beteiligung besteht an der Globalis GmbH,
97896 Freudenberg, Hauptstraße 155, und
repräsentiert einen Anteil von 100 % am Stammkapital
dieser Gesellschaft. Das Eigenkapital beträgt 25.000,00
Euro. Das Ergebnis des Geschäftsjahres zum 30.09.2023
der Globalis GmbH beläuft sich auf 208.692,30 Euro.
Eine weitere Beteiligung besteht an der Northern Lloyd
GmbH, Martinistraße 3, 28195 Bremen, und
repräsentiert einen Anteil von 100 % am Stammkapital
dieser Gesellschaft. Das Eigenkapital zum Bilanzstichtag
31.12.2021 beträgt 1.762.020,24 Euro. Das Ergebnis des
Geschäftsjahres vom 01.01.2021 bis 31.12.2021 der
Northern Lloyd GmbH beläuft sich auf 271.661,28 Euro.
Mutterunternehmen für den größten Kreis
von Unternehmen
Das Mutterunternehmen der EUROASSEKURANZ
Versicherungsmakler AG, das den Konzernabschluss für den
größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die
Howden Group Holdings Limited (ehemals: Hyperion Insurance
Group Limited) mit dem Sitz in London; der von diesem
Mutterunternehmen aufgestellte Konzernabschluss ist
erhältlich unter Howden Group Holdings Limited, One
Creechurch Place, London/England, EC3A 5AF.
Mutterunternehmen für den kleinsten Kreis von
Unternehmen
Das Mutterunternehmen der EUROASSEKURANZ
Versicherungsmakler AG, das den Konzernabschluss für den
kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die Howden
Group Holdings Limited (ehemals: Hyperion Insurance Group
Limited) mit dem Sitz in London; der von diesem
Mutterunternehmen aufgestellte Konzernabschluss ist
erhältlich unter Howden Group Holdings Limited, One
Creechurch Place, London/England, EC3A 5AF.
Angaben zu bestimmten Finanzinstrumenten in den
Finanzanlagen
Die Beteiligung an der EURO Transaction Solutions GmbH
ist im Jahresabschluss mit dem beizulegenden Wert in
Höhe von 1,00 Euro bilanziert. Zum Bilanzstichtag
30.09.2022 wurde eine außerplanmäßige
Abschreibung in Höhe von 199.999,00 Euro vorgenommen
(§ 253 Abs. 3 Satz 5 HGB).
Angabe des Gesamthonorars des Abschlussprüfers
Unter Bezugnahme auf § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde
von der Angabe des für das Geschäftsjahr
berechneten Gesamthonorars des Abschlussprüfers
abgesehen.
Mitteilungspflichtige Beteiligungen (§ 160 Abs. 1 Nr.
8 AktG)
Die Howden Deutschland AG (vormals Howden Germany
HoldCo GmbH), Köln, hat uns am 22. September 2016
gemäß § 20 Abs. 1, 3 und 4 AktG mitgeteilt,
dass ihr mit Wirkung zum 21. September 2016 auch ohne
Hinzurechnung von Aktien gemäß § 20 Abs. 2
AktG 60 % und damit mehr als der vierte Teil der Aktien und
zugleich eine Mehrheitsbeteiligung (§ 16 Abs. 1 AktG) an
der Euroassekuranz Versicherungsmakler Aktiengesellschaft
gehört.
Die Howden Broking Group Limited und die Hyperion
Insurance Group Limited haben uns am 22. September 2016
gemäß § 20 Abs. 1, 3 AktG mitgeteilt, dass
ihnen mittelbar mit Wirkung zum 21. September 2016 mehr als
der vierte Teil der Aktien der Euroassekuranz
Versicherungsmakler Aktiengesellschaft gehören, da ihnen
die von der Howden Deutschland AG (vormals Howden Germany
HoldCo GmbH) gehaltenen Aktien gemäß § 16
Abs. 4 AktG zuzurechnen sind. Außerdem teilten sie uns
gemäß § 20 Abs. 4 AktG mit, dass ihnen aus
dem gleichen Grund mittelbar eine Mehrheitsbeteiligung an der
Euroassekuranz Versicherungsmakler Aktiengesellschaft
gehört.
Vorschlag für die Verwendung des Ergebnisses
Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn des
Geschäftsjahres i.H.v. 1.977,94 Euro wie folgt zu
verwenden:
- Einstellung in andere Gewinnrücklagen: 0,00
Euro,
- Gewinnausschüttung an den Aktionär: 0,00
Euro,
- Vortrag auf neue Rechnung: 1.977,94 Euro.
Grundkapital und Aktienbestand
Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt EUR
350.000,00 und ist eingeteilt in 350.000 Stückaktien zu
je EUR 1,00; die Aktien lauten auf den Namen der
Aktionäre.
E. Nachtragsbericht
Sonstige Vorgänge von besonderer Bedeutung, die
nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind,
und weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und
Verlustrechnung berücksichtigt wurden, liegen nicht vor.
F. Unterzeichnung des Jahresabschlusses durch die
gesetzlichen Vertreter gemäß §§ 245, 264
HG
Regensburg, den 24. Oktober
2023
gez.
Karl-Heinz Holz (Vorstandsvorsitzender)
Bericht
des Aufsichtsrats
Beschlussfassung des Aufsichtsrats
der Howden Deutschland AG
mit Sitz in München
(vormals Euroassekuranz Versicherungsmakler
Aktiengesellschaft
mit Sitz in Regensburg)
1) Teilnehmer
An der schriftlichen Beschlussfassung haben sich alle
Aufsichtsratsmitglieder beteiligt:
·
Herr Luigi Sturani, Vorsitzender
·
Herr Mathias Schneider, Stellvertretender Vorsitzender
·
Herr Clem Booth
2) Vorbemerkung / Einleitung
Gemäß Ziffer 4.3 lit. (c) der Satzung der
Howden Deutschland AG mit Sitz in München (vormals
Euroassekuranz Versicherungsmakler Aktiengesellschaft mit
Sitz in Regensburg) können Beschlussfassungen des
Aufsichtsrats auf Anordnung des Vorsitzenden schriftlich oder
per Email erfolgen, wenn kein Mitglied diesem Verfahren
widerspricht.
Dem Aufsichtsrat wurde der mit uneingeschränktem
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers versehene
Jahresabschluss der Gesellschaft zum 30.09.2023 zur
Prüfung und Billigung vorgelegt.
Ebenso wurde der Vorschlag des Vorstands über die
Verwendung des Bilanzgewinns für das Geschäftsjahr
2022/2023, der diesem Protokoll als
Anlage 1 beigefügt ist, dem Aufsichtsrat zur
Prüfung und Billigung vorgelegt.
Ebenso wurde der Entwurf des Berichts des Aufsichtsrat
an die Hauptversammlung nach § 171 Abs. 2 AktG, der
diesem Protokoll als
Anlage 2 beigefügt ist, dem Aufsichtsrat zur
Prüfung und Billigung vorgelegt.
3) Beschlussgegenstände
Die Beschlussgegenstände waren:
·
Beschlussgegenstand 1:
"Billigung des Jahresabschlusses zum 30.09.2023"
·
Beschlussgegenstand 2:
"Prüfung des Gewinnverwendungsvorschlags des
Vorstands für das Geschäftsjahr 2022/2023"
·
Beschlussgegenstand 3:
"Billigung des Entwurfs des Berichts des Aufsichtsrats
an die Hauptversammlung gemäß § 171 Abs. 2
AktG"
4) Beschlussfassung
Die Aufsichtsratsmitglieder haben einstimmig folgende
Beschlüsse gefasst:
·
Zu Beschlussgegenstand 1:
"Der Jahresabschluss für das zum 30.09.2023
abgelaufene Geschäftsjahr wird hiermit gebilligt. Damit
ist der Jahresabschluss gemäß § 172 AktG
festgestellt."
·
Zu Beschlussgegenstand 2:
"Der Aufsichtsrat schließt sich hiermit dem
Vorschlag des Vorstands über die Verwendung des
Bilanzgewinns für das Geschäftsjahr 2022/2023, der
diesem Protokoll als Anlage 1 beigefügt ist, an."
·
Zu Beschlussgegenstand 3:
"Der Entwurf des Berichts des Aufsichtsrats an die
Hauptversammlung gemäß § 171 Abs. 2 AktG, der
diesem Protokoll als Anlage 2 beigefügt ist, wird
hiermit gebilligt."
Weitere Beschlüsse wurden nicht gefasst.
München, den
05.02.2024
gez.
Luigi Sturani, Vorsitzender des Aufsichtsrats
Einladung / TO Hauptversammlung
Howden Deutschland AG
(vormals Euroassekuranz Versicherungsmakler
Aktiengesellschaft)
Mies-van-der-Rohe-Straße 6 80807 München
Niederschrift über die ordentliche
Hauptversammlung
der Howden Deutschland AG
mit Sitz in München
(vormals Euroassekuranz Versicherungsmakler
Aktiengesellschaft mit Sitz in Regensburg)
Tag: 05.02.2024
Versammlungsort: Geschäftsräume der Howden
Deutschland Holding AG (vormals Howden Deutschland AG) mit
Sitz in Köln Belfortstraße 15, 50668 Köln
Versammlungsdauer: 13.00 Uhr bis 13.30 Uhr
Teilnehmer: Herr Alexis Romanos Vorstand der Howden
Deutschland Holding AG (vormals Howden Deutschland AG) mit
Sitz in Köln Von den Mitgliedern des Aufsichtsrats
(bestehend aus Herrn Luigi Sturani, Herrn Mathias Schneider
und Herrn Clem Booth) sowie den Mitgliedern des Vorstands
(bestehend aus Herrn Karl-Heinz Holz, Herrn Kai Bockelmann,
Herrn Marcel Braun und Herrn Axel Meyer) war niemand
anwesend.
Teilnehmende Aktionäre: Howden Deutschland
Holding AG (vormals Howden Deutschland AG) mit Sitz in
Köln, alleinige Aktionärin der Howden Deutschland
AG (vormals Euroassekuranz Versicherungsmakler
Aktiengesellschaft), vertreten durch ihren
einzelvertretungsberechtigten Vorstand, Herrn
Alexis Romanos
I. Förmlichkeiten und Eröffnung der
Hauptversammlung
Der Aktionärsvertreter, Herr Alexis Romanos,
verzichtete auf die Einhaltung von sämtlichen
gesetzlichen und satzungsmäßigen Form-
und Fristvorschriften für die Einberufung und
Durchführung einer Hauptversammlung.
Herr Alexis Romanos stellte fest, dass kein Mitglied
des Aufsichtsrats erschienen ist. Auf Vorschlag von Herrn
Alexis Romanos wählte die Hauptversammlung daher
gemäß Ziffer 5.4 lit. (a) der Satzung der Howden
Deutschland AG (vormals Euroassekuranz Versicherungsmakler
Aktiengesellschaft) einstimmig ihn zum Versammlungsleiter.
Der Versammlungsleiter stellte fest, dass
gemäß dem Teilnehmerverzeichnis das gesamte
Grundkapital der Gesellschaft in Höhe von EUR 350.000,
eingeteilt in 350.000 nennbetragslose Namensaktien
(Stückaktien), erschienen bzw. vertreten ist.
Der Versammlungsleiter stellte das als
Anlage beigefügte Teilnehmerverzeichnis, das vor
der ersten Abstimmung zur Einsicht ausgelegt war, als richtig
fest und unterzeichnete es vor der Abstimmung zur
Tagesordnung. Das Teilnehmerverzeichnis lag während der
gesamten Hauptversammlung zur Einsicht aus.
Der Aktionärsvertreter verzichtete auf die
Einhaltung sämtlicher gesetzlichen und
satzungsmäßigen Form- und Fristvorschriften
für die Einberufung und Durchführung einer
Hauptversammlung. Der Versammlungsleiter stellte daraufhin
fest, dass die Voraussetzungen des § 121 Abs. 6 AktG
vorliegen und die ordentliche Hauptversammlung ohne
förmliche Einladung beschlussfähig ist.
Der Versammlungsleiter stellte ferner fest, dass alle
Mitglieder des Aufsichtsrats sowie sämtliche Mitglieder
des Vorstands über den Termin der heutigen
Hauptversammlung informiert wurden, jedoch verhindert waren
und daher erklärtermaßen nicht an der
Hauptversammlung teilnehmen konnten.
Der Versammlungsleiter bestimmte gemäß
Ziffer 5.4 lit. (b) der Satzung der Gesellschaft, dass
die Abstimmung durch Handzeichen und die Stimmauszählung
durch den Versammlungsleiter im Wege des
Additionsverfahrens erfolgt.
II. Bekanntgabe der Tagesordnung
Tagespordnungspunkt 1:
Vorlage des Jahresabschlusses und des Lageberichts
für das Geschäftsjahr 2022/2023 (01.10.2022 -
30.09.2023)
Tagesordnungspunkt 2:
Bericht des Aufsichtsrats nach § 171 AktG
Tagesordnungspunkt 3:
Verwendung des Bilanzgewinns für das
Geschäftsjahr 2022/2023
Tagesordnungspunkt 4:
Entlastung des Vorstands und des Aufsichtsrats für
das Geschäftsjahr 2022/2023 (01.10.2022 - 30.09.2023)
(1) Entlastung des Vorstands (2)Entlastung des
Aufsichtsrats
III. Erledigung der Tagesordnung
Die einzelnen Tagesordnungspunkte wurden wie folgt
abgehandelt:
Tagesordnungspunkt 1:
Vorlage des Jahresabschlusses und des Lageberichts
für das Geschäftsjahr 2022/2023 (01.10.2022 -
30.09.2023)
Hierzu gab es seitens der Teilnehmer keine Anmerkungen.
Der Versammlungsleiter wies darauf hin, dass dieser
Tagesordnungspunkt keines Hauptversammlungsbeschlusses
bedarf.
Tagesordnungspunkt 2:
Bericht des Aufsichtsrats nach § 171 AktG Der
Hauptversammlung wurde der Bericht des Aufsichtsrats
vorgelegt.
Der Versammlungsleiter wies darauf hin, dass dieser
Tagesordnungspunkt keines Hauptversammlungsbeschlusses
bedarf.
Tagesordnungspunkt 3:
Verwendung des Bilanzgewinns für das
Geschäftsjahr 2022/2023 Der Versammlungsleiter schlug
vor, entsprechend dem Vorschlag des Vorstands den im
Jahresabschluss zum 30.09.2023 ausgewiesenen Bilanzgewinn von
EUR 1.977,94 (in Worten:
eintausendneunhundertsiebenundsiebzig Euro und vierundneunzig
Cent) wie folgt zu verwenden:
a) Gewinnvortrag in Höhe von EUR 1.977,44 (in
Worten: eintausendneunhundertsiebenundsiebzig Euro und
vierundneunzig Cent).
b) Keine Einstellung in Gewinnrücklagen und keine
Entnahmen aus Gewinn- und Kapitalrücklagen.
Die Hauptversammlung beschloss daraufhin einstimmig,
ohne Gegenstimmen und Enthaltungen durch Handzeichen wie
vorgeschlagen.
Der Versammlungsleiter stellte den einstimmig gefassten
Beschluss fest und verkündete ihn.
Tagesordnungspunkt 4:
Entlastung des Vorstands und des Aufsichtsrats für
das Geschäftsjahr 2022/2023 (01.10.2022 - 30.09.2023)
(1) Entlastung des Vorstands (2) Entlastung des
Aufsichtsrats
(1)
Entlastung des Vorstands
Der Versammlungsleiter gab sodann folgenden Vorschlag
betreffend die Entlastung des Vorstands der Gesellschaft
für das Geschäftsjahr 2022/2023 bekannt:
"Den im Geschäftsjahr 2022/2023 amtierenden
Mitgliedern des Vorstands der Gesellschaft wird für das
Geschäftsjahr 2022/2023 Entlastung erteilt." Die
Hauptversammlung beschloss daraufhin unter Beachtung von
§ 136 Abs. 1 AktG einstimmig, ohne
Gegenstimmen und Enthaltungen durch Handzeichen wie
vorgeschlagen.
Der Versammlungsleiter stellte den einstimmig gefassten
Beschluss fest und verkündete ihn.
(2)
Entlastung des Aufsichtsrats
Der Versammlungsleiter gab sodann folgenden Vorschlag
betreffend die Entlastung des Aufsichtsrats der
Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2022/2023
bekannt:
"Den im Geschäftsjahr 2022/2023 amtierenden
Mitgliedern des Aufsichtsrats der Gesellschaft wird für
das Geschäftsjahr 2022/2023 Entlastung erteilt." Die
Hauptversammlung beschloss daraufhin unter Beachtung von
§ 136 Abs. 1 AktG einstimmig, ohne Gegenstimmen und
Enthaltungen durch Handzeichen wie vorgeschlagen.
Der Versammlungsleiter stellte den einstimmig gefassten
Beschluss fest und verkündete ihn.
IV. Beendigung der Hauptversammlung
Der Aktionärsvertreter erklärte den
unwiderruflichen Verzicht auf eine Klageerhebung gegen die
Wirksamkeit der vorstehenden Beschlüsse sowie auf alle
sonstigen Förmlichkeiten, auf die von Gesetzes wegen
verzichtet werden kann.
Der Versammlungsleiter stellte fest, dass kein
Widerspruch zur Niederschrift der Hauptversammlung
erklärt wurde und schloss die Versammlung um 13.30 Uhr.
Köln, den 05.02.2024
gez.Alexis
Romanos,
Vorstand der Howden Deutschland Holding AG,
Köln / Versammlungsleiter
Unterzeichnung durch den Vorsitzenden des Aufsichtsrats
gemäß Ziffer 5.4 lit. (d) der Satzung der
Gesellschaft:
Köln, den 05.02.2024 gez. Luigi Sturani
Vorsitzender des Aufsichtsrats
Anlage
TEILNEHMERVERZEICHNIS
der ordentlichen Hauptversammlung der Euroassekuranz
Versicherungsmakler Aktiengesellschaft am 26.01.2023
Aktionär
|
Aktionärsvertreter
|
Zahl der vertretenen Stückaktien
|
Howden Deutschland Holding
AG, Köln,
eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts
Köln unter HRB 107694
|
Alexis Romanos, Vorstand
der Howden Deutschland Holding AG,
c/o Howden Sicherheit International GmbH
Belfortstr. 15
50668 Köln
|
350.000
|
Gesamt
|
|
350.000
|
Köln, den 05.02.2024
gez.
Alexis Romanos,
Vorstand der Howden Deutschland Holding AG, Köln
/ Versammlungsleiter
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 05.02.2024 festgestellt.
Bestätigungsvermerk
des unabhängigen Abschlussprüfers
An die Euroassekuranz Versicherungsmakler
Aktiengesellschaft (seit dem 6. Dezember 2023 Howden
Deutschland AG)
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Euroassekuranz
Versicherungsmakler Aktiengesellschaft, Regensburg, (seit dem
6. Dezember 2023 Howden Deutschland AG, München) -
bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der
Gewinnund Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom
1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang,
einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben
wir den Lagebericht der Euroassekuranz Versicherungsmakler
Aktiengesellschaft, Regensburg, (seit dem 6. Dezember 2023
Howden Deutschland AG, München) für das
Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September
2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse · entspricht
der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen
Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften
geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt
unter Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der
Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30.
September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September
2023 und
· vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser
Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht
den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für das Prüfungsurteil
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung
nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im
Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für
die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres
Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind
von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung
mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen
Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen
Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen
Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die
von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zum Jahresabschluss zu dienen.
Sonstige Informationen
Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen
Informationen verantwortlich.
Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und
Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen
Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein
Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von
Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.
Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die
Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei
zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
· wesentliche Unstimmigkeiten zum
Jahresabschluss, Lagebericht oder unseren bei der
Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder
· anderweitig wesentlich falsch dargestellt
erscheinen.
Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten
Arbeiten den Schluss ziehen, dass eine wesentliche falsche
Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir
verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des
Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den
Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für
die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und
dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung
und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben
sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern
einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie
dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft
vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem
Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen
Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der
zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als
notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines
Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden
deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und
um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die
Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der
Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen
mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung
gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen
gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend
darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen,
der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum
Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine
wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche
Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder
Irrtümern resultieren und werden als wesentlich
angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden
könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der
Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts
getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die
Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im
Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen
Handlungen oder Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch
sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen
Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen
nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass
aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da doloseHandlungen
kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte
Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen
bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen
beinhalten können;
· gewinnen wir ein Verständnis von dem
für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten
internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des
Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um
Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen
Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel,
ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der
Gesellschaft abzugeben;
· beurteilen wir die Angemessenheit der von
den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den
gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte
und damit zusammenhängenden Angaben;
· ziehen wir Schlussfolgerungen über
die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung
der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der
erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche
Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder
Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben
unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu
modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der
Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks
erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse
oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass
die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann;
· beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den
Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses
einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss
die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und
Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft
vermittelt;
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der
Lage des Unternehmens;
· führen wir Prüfungshandlungen
zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten
zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis
ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen
wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben
von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen
Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden
Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches
unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse
wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung
Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die
Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame
Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger
Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während
unserer Prüfung feststellen.
München, 10. Januar
2024
Ernst
& Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Zeitler
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