Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 111200
Vorher
mertus 416. GmbH
Eingetragen
12.3.2018
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und SpirituosenGroßhandel mit TabakwarenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Werkzeugen
Gegenstand
Vertrieb und die Vermarktung von elektronischen Signatur-, Zahlungs- und Zusatzlösungen sowie -dienstleistungen, insbesondere der Verkauf und die Bereitstellung solcher Lösungen und Dienstleistungen, selbst oder durch Dritte, sowie etwaige Nebentätigkeiten dazu

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Docusign International (EMEA) LimitedIRL
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Docusign International (EMEA) Limited
Ireland
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

DocuSign Germany GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum 31. Januar 2024

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/24

DOCUSIGN GERMANY GMBH, FRANKFURT AM MAIN

1. Grundlagen

DocuSign Germany GmbH, Frankfurt am Main (die "Gesellschaft"), ist eine am 9. Mai 2018 in Deutschland gegründete Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit Geschäftsanschrift in der Mies-van-der-Rohe-Straße 6, 80807 München.

Die Gesellschaft arbeitet nach der "Cost plus"-Methode. Die Umsatzerlöse der Gesellschaft stammen aus konzerninternen Vereinbarungen zwischen der Gesellschaft und der Muttergesellschaft, DocuSign International (EMEA) Limited, Dublin, für die Bereitstellung von konzerninternen Vertriebs-, Marketing-, Hosting- und F&E-Dienstleistungen zur Unterstützung der DocuSign-Gruppe (die "Gruppe") in Deutschland.

Bei den finanziellen Steuerungskennzahlen liegt der Fokus auf der kontinuierlichen Überwachung und Optimierung der Kosten und des operativen Ergebnisses (EBITDA).

2. Rechtliche Konzernstruktur

Die unmittelbare Muttergesellschaft des Unternehmens ist die DocuSign International (EMEA) Limited, ein irisches Unternehmen mit eingetragenem Sitz in Unit 3100, Lake Drive, Citywest Business Campus Dublin 24, Citywest, Dublin.

Die oberste Muttergesellschaft des Unternehmens ist die DocuSign, Inc ("DocuSign"). Die DocuSign stellt einen Konzernabschluss auf und ist sowohl der kleinste als auch der größte Konsolidierungskreis, für den ein Konzernabschluss erstellt wird.

Die Einnahmen der Gesellschaft resultieren aus konzerninternen Verträgen mit Konzernunternehmen über die Erstattung von Betriebskosten.

3. Zielgruppe, Absatzmärkte und Geschäftsfelder

Der Kern eines jeden Unternehmens sind dessen Verträge. Herkömmliche Vertragsprozesse sind langsam, teuer und fehleranfällig, da sie viele manuelle Schritte, verschiedene IT-Systeme und die handschriftliche Unterzeichnung beinhalten. DocuSign verfolgt das Ziel papierbasierte Prozesse abzuschaffen und unterstützt die Automatisierung der Vertragsabläufe inklusive Anbindung an die vorhandenen Anwendungen und Systeme. Die Gesellschaft verfügt über mehr als 900 aktive Partnerintegrationen, so dass Unternehmen auf einfache Weise geschäftskritische Geschäftsprozesse in Vertragsworkflows integrieren können. Auf diese Weise können Unternehmen die Vertragsdurchlaufzeiten und -kosten reduzieren, Fehler weitgehend ausschließen und eine optimierte Nutzererfahrung bieten.

Zum 31. Januar 2024 nutzten weltweit über 1,5 Millionen Kunden und mehr als eine Milliarde Nutzer in über 180 Ländern unsere Produkte und Lösungen, um die Zustimmung von Geschäftsprozessen zu beschleunigen und zu vereinfachen.

DocuSign bietet Abonnements für ihre Software-as-a-Service (SaaS) Produkte an, welche unterschiedliche Funktionen für verschiedene Kundenbedürfnisse sowie speziell für bestimmte Regionen oder Branchen abgestimmte Lösungen beinhalten.

4. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen

4.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Das weltweite Wachstum lag 2023 bei 3,2 % (EU 0,4 %) und die globale Inflation bei 6,8 % (EU 6,0 %).

(1) IMF, World Economic Outlook, April 2024

International stellt die geopolitische Unsicherheit ein erhebliches Risiko für die Konjunktur dar. Sie liegt deutlich höher als im historischen Durchschnitt der Jahre bis 2021. Gründe hierfür sind der andauernde Krieg in der Ukraine und der Nahostkonflikt infolge des Terrorangriffs der Hamas auf Israel. Durch eine Ausweitung des Nahostkonflikts könnten insbesondere die Energiepreise erneut ansteigen.

(2) Sachverständigenrat, Frühjahrsgutachten 2024, Mai 2024

Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation (Wachstum -0,2 %) bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise. Hinzu kommt die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen.

(3) IMF, World Economic Outlook, April 2024

(4) BM für Wirtschaft und Klimaschutz, Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im Dezember 2023, Dezember 2023

4.2 Branchenspezifische Entwicklung

Die Wirtschaft ist weiterhin von Inflation, Lieferkettenschwierigkeiten, Energiekrise und fortwährenden Unsicherheiten betroffen. Eine stärkere Digitalisierung stellt in der derzeitigen Krisensituation allerdings für viele Unternehmen kein unmittelbares Instrument dar, um die Krise zu bewältigen oder um kurzfristig die negativen Auswirkungen abzufedern - wie es beispielsweise in der Corona-Pandemie der Fall war.

(5) IW, Digitalisierungsindex 2023: Digitalisierung der Wirtschaft in Deutschland, Dezember 2023

Die Digitalisierung der Wirtschaft in Deutschland stagniert im Jahr 2023 weiterhin: Der Digitalisierungsindex beträgt 108,6 Punkte im Jahr 2023 im Vergleich zu 110,5 Punkten im Jahr 2022. Nach dem starken Anstieg im Jahr 2021 kann seither eher von einer Seitwärtsbewegung der Digitalisierung gesprochen werden.

(6) IW, Kernergebnisse des Digitalisierungsindex 2023, Februar 2024

Den stärksten absoluten Zuwachs im Vergleich zum Jahr 2022 verzeichnet die unternehmensinterne Kategorie Qualifizierung. Sie bildet ab, inwieweit notwendige Digitalisierungskompetenzen in den Unternehmen vorhanden sind oder aufgebaut werden. Der Kategorienwert steigt um 9,9 Punkte auf 97,4 Punkte.

(5) IW, Digitalisierungsindex 2023: Digitalisierung der Wirtschaft in Deutschland, Dezember 2023

Den stärksten Rückgang zeigt die unternehmensexterne Kategorie Humankapital. Ihr Wert sinkt von 112,6 auf 95,7 Punkte. Ursache ist analog zum Rückgang im Vorjahr die sich vergrößernde Fachkräftelücke (offene Stellen abzüglich passend qualifizierter Arbeitsloser) in Digitalisierungsberufen.

(5) IW, Digitalisierungsindex 2023: Digitalisierung der Wirtschaft in Deutschland, Dezember 2023

5. Geschäftsverlauf und Lage

Die Gesellschaft arbeitet nach einer "Cost plus"-Methode. Der finanzielle Leistungsindikator des Unternehmens zur Messung des Wachstums ist das Umsatzwachstum basierend auf einer optimierten Kostenstruktur und der nicht-finanzielle Leistungsindikator der User-Wachstum.

5.1 Ertragslage

Die Umsatzerlöse aus der Erbringung von Dienstleistungen für die DocuSign International (EMEA) Inc., Dublin, beliefen sich für das am 31. Januar 2024 endende Geschäftsjahr auf TEUR 20.357 gegenüber TEUR 19.561 im Vorjahr. Der Anstieg der Umsatzerlöse entspricht 4,1 % gegenüber dem Vorjahr und ist auf das Wachstum der Gruppe zurückzuführen.

Die betrieblichen Aufwendungen beziehen sich hauptsächlich auf den Anstieg des Personalaufwands, der sich auf TEUR 13.181 (Vorjahr: TEUR 11.831) belief. Der Anstieg um 11,4 % im Berichtsjahr ist auf die Erhöhung der Gehälter und Provisionen als auch auf eine Erhöhung der Mitarbeiterzahlen zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken auf TEUR 4.760 (Vorjahr: TEUR 5.661). Der Rückgang von 15,9 % ist vor allem auf geringere Werbe- und Marketingaufwendungen im Berichtsjahr zurückzuführen. Das Ergebnis vor Steuern der Gesellschaft betrug TEUR 1.287 (Vorjahr: TEUR 956).

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag haben sich aufgrund des gestiegenen operativen Ergebnisses gegenüber dem Vorjahr um 38,9 % erhöht.

5.2 Finanzlage

Die Gesellschaft erwirtschaftete im Geschäftsjahr ein Ergebnis nach Steuern von TEUR 872 (Vorjahr: TEUR 657). Die flüssigen Mittel beliefen sich zum Stichtag auf TEUR 1.198 (Vorjahr: TEUR 874).

Die Finanzierungsstruktur der Gesellschaft ist durch eine solide Eigenkapitalquote geprägt. Sie belief sich zum Bilanzstichtag auf 49,6 % (Vorjahr: 48,2 %). Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr jederzeit in der Lage die fälligen Verbindlichkeiten fristgerecht zu begleichen.

Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft ist stabil. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung geht die Geschäftsführung von einer stabilen Geschäftslage aus. Gleichzeitig werden jedoch mögliche Risiken kontinuierlich beobachtet, um gegebenenfalls zeitnah darauf reagieren zu können. Die Gesellschaft geht derzeit davon aus, dass im Geschäftsjahr 2024/2025 ein positives Ergebnis erzielt werden kann.

5.3 Vermögenslage

Das Unternehmen verfügte über eine Bilanzsumme in Höhe von TEUR 5.556 (Vorjahr: TEUR 3.930). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf eine Forderung gegen ein verbundenes Unternehmen, der DocuSign Netherlands B.V., Rotterdam, für den Verkauf von Vermögenswerten zum Ende des Geschäftsjahres 2024 in Höhe von TEUR 1.511 zurückzuführen.

Das Sachanlagevermögen belief sich auf TEUR 2.526 gegenüber TEUR 2.709 im Vorjahr. Der Rückgang des Sachanlagevermögens ist im Wesentlichen auf die vorgenommene Abschreibung zurückzuführen.

Die Bankguthaben und Kassenbestände beliefen sich auf TEUR 1.198 (Vorjahr: TEUR 874).

Das Eigenkapital der Gesellschaft betrug im Berichtsjahr TEUR 2.757 (Vorjahr: TEUR 1.894).

Die Rückstellungen für Steuern und sonstige Rückstellungen betrugen TEUR 2.017 (Vorjahr: TEUR 1.678). Der Anstieg der Rückstellungen ist im Wesentlichen auf den Anstieg der Steuerrückstellungen um 93,2 % ist auf den Anstieg des Ergebnisses vor Steuern zurückzuführen.

Die am Jahresende bestehenden Verbindlichkeiten setzten sich aus Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 629 (Vorjahr: TEUR 80), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe TEUR 125 (Vorjahr: TEUR 238) und sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 28 (Vorjahr: TEUR 40) zusammen.

Der Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultiert aus Vorschüssen, die von der DocuSign International (EMEA) Limited an die DocuSign Germany GmbH, Frankfurt am Main gezahlt wurden, um den Erwerb von Sachanlagen zu finanzieren, die später im Geschäftsjahr wiederum an die DocuSign Netherlands B.V. weiterveräußert wurden.

6. Risiko- und Chancenbericht

6.1 Einschätzung der Geschäftsführung zur Gesamtrisiko- und Chancensituation

Die Einschätzung der Gesamtrisikosituation ist das Ergebnis der konsolidierten Betrachtung aller wesentlichen Risikokategorien bzw. Einzelrisiken.

Der seit Februar 2022 andauernde Krieg in der Ukraine und der Nahostkonflikt hatten keine wesentlichen direkten Auswirkungen auf das Unternehmen.

Unsere wesentlichen Herausforderungen sind insbesondere die regulatorischen Rahmenbedingungen und der Veränderungsdruck aus neuen Technologien bzw. strategischer Transformation.

Aus heutiger Sicht sieht die Geschäftsführung den Bestand der Gesellschaft nicht gefährdet. Für die Gesellschaft und die wesentlichen Beteiligungen bestehen weder zum Abschlussstichtag noch zum Zeitpunkt der Aufstellung des Abschlusses bestandsgefährdende Risiken.

6.2 Risikobericht

Das Fremdwährungsrisiko der Gesellschaft ist begrenzt. Die Gesellschaft erstellt ihren Jahresabschluss in Euro tätigt aber gelegentlich Transaktionen in Fremdwährung. Infolgedessen unterliegt die Gesellschaft aufgrund von Wechselkursschwankungen einem Wechselkursrisiko.

Das Kreditrisiko ergibt sich aus der Möglichkeit, dass Gegenparteien ihren vertraglichen Verpflichtungen gegenüber der Gesellschaft nicht nachkommen, was ebenfalls begrenzt ist, da der Großteil des Kreditrisikos der Gesellschaft bei der obersten Muttergesellschaft liegt.

Das Liquiditätsrisiko des Unternehmens wird dadurch gesteuert, dass das Unternehmen einen Bestand an liquiden Mitteln überwacht und aufrechterhält, der von der Geschäftsleitung als angemessen für die Finanzierung der Geschäftstätigkeit des Unternehmens angesehen wird. Die Art der konzerninternen Vereinbarungen mit der Muttergesellschaft mindert dieses Risiko, da die Kosten im Rahmen einer "Cost plus"-Methode weiterberechnet werden.

Das wichtigste operative Risiko für das Unternehmen ist das Risiko, dass Konkurrenten neue Technologien entwickeln, die dazu führen würden, dass die aktuelle Technologie von Docusign veraltet ist. Docusign entwickelt seine Produkte ständig weiter, um sicherzustellen, dass es wettbewerbsfähig bleibt, und beobachtet die Entwicklungen auf dem Markt regelmäßig, um dieses Risiko zu steuern.

Weitere operative Risiken:

Ein Rückgang der Akzeptanz unseres eSignature-Produkts ohne eine entsprechende Zunahme bei unseren anderen Produkten.

Risiko, keine neuen Kunden zu gewinnen und die Verkäufe an bestehende Kunden zu halten und auszubauen.

Risiko, nicht am wachsenden und hart umkämpften Markt zu bestehen.

Risiko, dass unsere Systeme und Sicherheitsmaßnahmen beeinträchtigt werden oder Gegenstand von Datenschutzverletzungen, Cyberangriffen oder anderen böswilligen Aktivitäten sind.

Jegliche tatsächliche oder vermeintliche unsachgemäße Verwendung von sensiblen Kundendaten.

Unsere Produkte und Lösungen entwickeln sich nicht entsprechend den Bedürfnissen unserer Kunden weiter oder erreichen keine Marktakzeptanz.

Risiko, unser Wachstum nicht effektiv zu steuern.

Überschätzung der Größe des von uns adressierbaren Gesamtmarktes.

Volatilität von Energiepreisen: Die Umstellung der deutschen Energieversorgung auf erneuerbare Energien kann für eine sinkende Netzstabilität und steigende Energiekosten sorgen, die Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb der Gesellschaft hätten.

IT - Risiken: Unterbrechung oder Ausfall unserer technischen Betriebsinfrastruktur, unserer Rechenzentren und der Cloud-Anbieter von Dritten.

Personalrisiken: Der Verlust von hochqualifiziertem Personal, einschließlich unseres Managementteams oder anderer wichtiger Mitarbeiter, bzw. die Fähigkeit solche Mitarbeiter zu gewinnen, zu integrieren und zu halten, die zur Unterstützung unseres Geschäfts erforderlich sind.

Risiko, keine erfolgreichen Beziehungen zu unseren strategischen Partnern aufrechtzuerhaltenoder Beziehungen zu Partnern aufzubauen und aufrechtzuerhalten, die ergänzende Technologien anbieten.

Risiko, unsere Marketing- und Vertriebskapazitäten effektiv zu entwickeln und auszubauen.

Finanzielle Risiken

Schwankungen in unseren Finanzergebnissen oder Nichterfüllung der Erwartungen von Wertpapieranalysten oder Investoren.

Unsere langen und schwer planbaren Verkaufszyklen, die oft einen erheblichen Zeit- und Kostenaufwand erfordern.

Die verzögerte Berücksichtigung von Abschwüngen oder Aufschwüngen bei Verkaufsverträgen in unseren Betriebsergebnissen aufgrund der Erfassung von Abonnementeinnahmen.

Operative Herausforderungen im Zusammenhang mit unseren derzeitigen oder zukünftigen internationalen Aktivitäten.

Rechtliche und regulatorische Risiken

Jede tatsächliche oder vermeintliche Nichteinhaltung von Gesetzen und Vorschriften, die unser Geschäft betreffen.

Gerichtsverfahren gegen uns durch Dritte wegen verschiedener Ansprüche, einschließlich laufender oder zukünftiger Gerichtsverfahren.

Jedes Versäumnis, unsere Eigentumsrechte, einschließlich der Rechte an geistigem Eigentum, angemessen zu schützen.

Die Implementierung von KI in unserem Unternehmen und die Herausforderungen bei der ordnungsgemäßen Regelung ihrer Nutzung.

Allgemeine Risiken

Ungünstige Bedingungen in unserer Branche oder der Weltwirtschaft oder Kürzungen bei den Ausgaben für Informationstechnologie.

Naturkatastrophen und vom Menschen verursachte Probleme, einschließlich der Auswirkungen des Klimawandels.

6.3 Chancenbericht

Zum 31. Januar 2024 nutzen über 1,5 Millionen Kunden und mehr als eine Milliarde Nutzer in über 180 Ländern unsere Produkte und Lösungen, um Geschäftsprozesse zu beschleunigen und zu vereinfachen.

Die Gesellschaft wird weiterhin Innovationen auf der gesamten Gruppen-Plattform durchführen, um Kunden einen neuen Mehrwert zu bieten. In einer Welt, welche einer stetigen Digitalisierung ausgesetzt ist, hilft die Gesellschaft ihren Kunden, papierloses, effizienteres und schnelleres Arbeiten umzusetzen.

Die Gesellschaft ist von der wirtschaftlichen Entwicklung des Konzerns abhängig, da es nach einem "Cost plus"-Methode arbeitet. Die Gesellschaft hat die Möglichkeit, weiteres weltweites Mitgliederwachstum zu generieren und somit die Einnahmen zu steigern.

6.4 Zusammenfassung

Die Zusammensetzung der Risiken hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich verändert. Die Chancenlage, die sich mittelfristig bietet, ist gegenüber dem Vorjahr ebenfalls nahezu unverändert.

Unter Berücksichtigung der jeweiligen Eintrittswahrscheinlichkeiten und der potenziellen finanziellen Auswirkungen der erläuterten Risiken und Chancen wird zum jetzigen Zeitpunkt keine zukünftige Entwicklung erwartet, bei der Risiken einzeln oder in Wechselwirkung mit anderen Risiken zu einer dauerhaften und bestandsgefährdenden Beeinträchtigung der Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der der Gesellschaft führen könnten.

Die Gesellschaft ist gut positioniert, um Marktchancen zu nutzen, gleichzeitig aber auch den beschriebenen Risiken ausgesetzt. Eine detaillierte und zeitnahe Berichterstattung ermöglicht es, Markt- und Geschäftsentwicklungen und -Veränderungen frühzeitig zu erkennen und darauf angemessen zu reagieren. Wir sind davon überzeugt, dass die Strategie der DocuSign-Gruppe das Unternehmen in die Lage versetzen wird, seinen Marktanteil in Zukunft weiter auszubauen.

7. Prognosebericht

7.1 Prognose Weltwirtschaft

Wirtschaftsexpertinnen und -experten aus aller Welt erwarten für 2024 ein durchschnittliches BIP-Wachstum von 2,6 %. Dies entspricht in etwa dem Wirtschaftswachstum des Vorjahres (2,7 %).

(7) ifo Institut, Economic Experts Survey (EES), 23. Januar 2024

Der andauernde Krieg in der Ukraine und der Konflikt im Nahen Osten stellen erhebliche Risikofaktoren für die Weltwirtschaft dar. Neben der Gefahr, dass die Energiepreise erneut steigen, ist die weitere geld- und fiskalpolitische Ausrichtung unsicher. Sollte sich der Rückgang der Inflation im Euro-Raum am aktuellen Rand verlangsamen, könnte dies die EZB veranlassen, die ersten Leitzinssenkungen zu verschieben. In diesem Fällen dürfte sich die wirtschaftliche Erholung erneut verzögern, nicht zuletzt, da ein weiterer Anstieg der wirtschaftlichen Unsicherheit das Investitionsklima zusätzlich belasten dürfte.

7.2 Prognose Deutschland

Der Sachverständigenrat erwartet für 2024 nur ein geringes BIP-Wachstum in Deutschland von 0,2 %. Allerdings ist davon auszugehen, dass die deutsche Wirtschaft im Jahresverlauf etwas an Fahrt gewinnt. So dürften die Inflation zurückgehen und die Nominallöhne steigen, sodass ein anhaltendes Wachstum der Realeinkommen im Verlauf des Jahres 2024 zu einer moderaten Belebung der privaten Konsumausgaben führt.

7.3 Wirtschaftliches Umfeld

Wirtschaftsexpertinnen und -experten aus aller Welt erwarten für 2024 ein durchschnittliches BIP-Wachstum von 2,6 %. Dies entspricht in etwa dem Wirtschaftswachstum des Vorjahres (2,7 %).

(8) ifo Institut, Economic Experts Survey (EES), 23. Januar 2024

Der weltweite Umsatz im Software-as-a-Service-Markt wird etwa EUR 314,40 Mrd. im Jahr 2024 betragen. Es wird erwartet, dass der Umsatz eine jährliche Wachstumsrate (CAGR 2024-2029) von 19,54 % aufweist, was zu einem prognostizierten Marktvolumen von EUR 767,30 Mrd. im Jahr 2029 führt.

(9) https://de.statista.com/outlook/tmo/public-cloud/software-as-a-service/weltweit

Der deutsche Umsatz im Software-as-a-Service-Markt wird etwa EUR 15,82 Mrd. im Jahr 2024 betragen.

Es wird erwartet, dass der Umsatz eine jährliche Wachstumsrate (CAGR 2024-2029) von 18,75 % aufweist, was zu einem prognostizierten Marktvolumen von EUR 37,35 Mrd. im Jahr 2029 führt.

(10) https://de.statista.com/outlook/tmo/public-cloud/software-as-a-service/deutschland

7.4 Prognose Gesellschaft

Die Gesellschaft plant für das laufende Geschäftsjahr einen Umsatz von TEUR 19.500 und aufgrund eines nur geringen inflationsbedingten Anstieges der Kostenstruktur eine leichte Steigerung im EBITDA.

Da es sich bei dem Geschäftsmodell der Gesellschaft um eine "Cost plus"-Methode handelt, sind keine Risiken zu erwarten, die das Unternehmen unrentabel machen würden. Die Inflationsrate zeigt im ersten Halbjahr des Jahres 2024 durchschnittlich 2,7 %, weshalb keine überdurchschnittlichen Kostensteigerungen zu erwarten sind und somit Umsatzerlöse auf Vorjahresniveau erwarten lässt.

Ebenso erwartet die Gesellschaft einen Anstieg der Liquidität 1. Grades. Dies ist auf ein gewährtes Intercompany Darlehens in Geschäftsjahr 2024/2025 in Höhe von TEUR 2.000 zurückzuführen.

Es wird auch erwartet, dass aufgrund der zunehmenden Digitalisierung in der Wirtschaft das Mitgliederwachstum auch im kommenden Jahr weiter zunehmen wird. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2024/2025 die neue Plattform "Intelligent Agreement Management" angekündigt, welche Kunden bei der Erstellung, Festschreibung und Verwaltung von Verträgen unterstützt soll.

 

Frankfurt am Main, den 11. Dezember 2024

Hugo Antonio De La Torre, Geschäftsführer

BILANZ ZUM 31. JANUAR 2024

DOCUSIGN GERMANY GMBH, FRANKFURT AM MAIN

AKTIVA

31.1.2024
EUR
31.1.2023
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 2.526.061,30 2.708.569,57
Sachanlagen 2.526.061,30 2.708.569,57
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.443.521,62 1.163.216,22
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 82.539,68 1.545.353,35
B. UMLAUFVERMÖGEN 2.988.005,36 1.168.761,83
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.790.224,72 294.779,97
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.527.807,19 69.716,90
2. Sonstige Vermögensgegenstände 262.417,53 225.063,07
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.197.780,64 873.981,86
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 42.407,50 52.783,40
5.556.474,16 3.930.114,80

PASSIVA

31.1.2024
EUR
31.1.2023
EUR
A. EIGENKAPITAL 2.757.494,62 1.894.375,35
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 325.000,00 325.000,00
III. Gewinnvortrag 1.544.375,35 914.628,75
IV. Jahresüberschuss 863.119,27 629.746,60
B. RÜCKSTELLUNGEN 2.017.158,98 1.678.197,97
C. VERBINDLICHKEITEN 781.820,56 357.541,48
- davon Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern: EUR 628.818,82 (Vorjahr: EUR 79.864,60)
5.556.474,16 3.930.114,80

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/24

2023/24
EUR
2022/23
EUR
1. Rohergebnis 20.364.779,96 19.562.526,01
2. Personalaufwand -13.181.444,40 -11.830.875,82
a) Löhne und Gehälter -12.666.615,55 -11.336.723,25
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -514.828,85 -494.152,57
- davon aus Altersversorgungsverpflichtungen:EUR -294.600,87 (Vorjahr: EUR -281.959,56)
3. Abschreibungen -1.169.408,94 -1.118.047,89
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.759.940,32 -5.661.083,19
- davon aus Währungsumrechnung: EUR -246,55 (Vorjahr: EUR -4.189,30)
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 32.522,47 3.513,16
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -414.859,13 -298.615,21
7. Ergebnis nach Steuern 871.649,64 657.417,06
8. Sonstige Steuern -8.530,37 -27.670,46
9. Jahresüberschuss 863.119,27 629.746,60

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/24

DOCUSIGN GERMANY GMBH, FRANKFURT AM MAIN

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzen den Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften sowie des GmbHG aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: DocuSign Germany GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Frankfurt am Main
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Frankfurt am Main
Register-Nr.: HRB 111200

B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgenstände linear vorgenommen. Die Nutzungsdauer beläuft sich auf drei bis fünf Jahre.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken mit dem Nennwert bewertet.

Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt.

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Steuerrückstellungen werden in Höhe der voraussichtlichen Steuerbelastung gebildet.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. In anderen Fällen werden eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt.

C. Angaben zur Bilanz

1. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

2. Angaben und Erläuterungen zu Forderungen gegen Gesellschafter

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten TEUR 1.790,2 Forderungen gegen Gesellschafter (Vorjahr: TEUR 294,8). Es handelt sich dabei um Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 1.527,8 (Vorjahr: TEUR 69,7).

3. Angabe zu Verbindlichkeiten mit Restlaufzeitvermerken

Restlaufzeiten
Art der Verbindlichkeit zum 31.1.2024 Gesamtbetrag
TEUR
Bis 1 Jahr davon 1-5 Jahre größer 5 Jahre
gegenüber Gesellschaftern 628,8 628,8 0,00 0,00
Vorjahr (79,9) (79,9) (0,00) (0,00)
Übrige Verbindlichkeiten 153,0 153,0 0,00 0,00
Vorjahr (277,6) (277,6) (0,00) (0,00)
Summe 781,8 781,8 0,00 0,00
Vorjahr (357,5) (357,5) (0,00) (0,00)

D. Sonstige Angaben

1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Angestellte 71,00
leitende Angestellte 21,00
Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 92,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter: 92,00

2. Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: De La Torre, Hugo Antonio, ausgeübter Beruf: Kaufmann

3. Konzernzugehörigkeit

Die DocuSign Germany GmbH wurde in den Konzernabschluss der DocuSign Inc., Delaware, USA, einbezogen.

Die DocuSign Inc., Delaware, USA, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und zugleich größten Konzernkreis auf.

4. Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung folgende Ergebnisverwendung vor:

Auf neue Rechnung werden EUR 863.119,27 vorgetragen.

 

Frankfurt am Main, 11. Dezember 2024

Hugo Antonio De La Torre

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Feb. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31. Jan. 2024
EUR
SACHANLAGEN
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.735.164,28 986.900,67 0,00 1.462.813,67 5.184.878,62
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.545.353,35 0,00 0,00 -1.462.813,67 82.539,68
4.280.517,63 986.900,67 0,00 0,00 5.267.418,30
4.280.517,63 986.900,67 0,00 0,00 5.267.418,30
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
1. Feb. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Jan. 2024
EUR
SACHANLAGEN
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.571.948,06 1.169.408,94 0,00 2.741.357,00
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
1.571.948,06 1.169.408,94 0,00 2.741.357,00
1.571.948,06 1.169.408,94 0,00 2.741.357,00
NETTOBUCHWERTE
31. Jan. 2024
EUR
31. Jan. 2023
EUR
SACHANLAGEN
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.443.521,62 1.163.216,22
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 82.539,68 1.545.353,35
2.526.061,30 2.708.569,57
2.526.061,30 2.708.569,57

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die DocuSign Germany GmbH, Frankfurt am Main

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der DocuSign Germany GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Januar 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis zum 31. Januar 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DocuSign Germany GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis zum 31. Januar 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Januar 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis zum 31. Januar 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, 11. Dezember 2024

DR. KLEEBERG & PARTNER GMBH
WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT
STEUERBERATUNGSGESELLSCHAFT

Spirkl, Wirtschaftsprüfer

Neu, Wirtschaftsprüfer

Feststellung Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung am 11. Dezember 2024 festgestellt.

Die am 11. Dezember 2024 beschlossene Ergebnisverwendung entspricht dem Ergebnisverwendungsvorschlag.

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