Tengelmann Investments GmbH & Co. KG
Selbe AdresseWagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hugo Antonio De La Torre seit 8.7.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Docusign International (EMEA) Limited | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DocuSign Germany GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum 31. Januar 2024LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/24DOCUSIGN GERMANY GMBH, FRANKFURT AM MAIN1. Grundlagen DocuSign Germany GmbH, Frankfurt am Main (die "Gesellschaft"), ist eine am 9. Mai 2018 in Deutschland gegründete Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit Geschäftsanschrift in der Mies-van-der-Rohe-Straße 6, 80807 München. Die Gesellschaft arbeitet nach der "Cost plus"-Methode. Die Umsatzerlöse der Gesellschaft stammen aus konzerninternen Vereinbarungen zwischen der Gesellschaft und der Muttergesellschaft, DocuSign International (EMEA) Limited, Dublin, für die Bereitstellung von konzerninternen Vertriebs-, Marketing-, Hosting- und F&E-Dienstleistungen zur Unterstützung der DocuSign-Gruppe (die "Gruppe") in Deutschland. Bei den finanziellen Steuerungskennzahlen liegt der Fokus auf der kontinuierlichen Überwachung und Optimierung der Kosten und des operativen Ergebnisses (EBITDA). 2. Rechtliche Konzernstruktur Die unmittelbare Muttergesellschaft des Unternehmens ist die DocuSign International (EMEA) Limited, ein irisches Unternehmen mit eingetragenem Sitz in Unit 3100, Lake Drive, Citywest Business Campus Dublin 24, Citywest, Dublin. Die oberste Muttergesellschaft des Unternehmens ist die DocuSign, Inc ("DocuSign"). Die DocuSign stellt einen Konzernabschluss auf und ist sowohl der kleinste als auch der größte Konsolidierungskreis, für den ein Konzernabschluss erstellt wird. Die Einnahmen der Gesellschaft resultieren aus konzerninternen Verträgen mit Konzernunternehmen über die Erstattung von Betriebskosten. 3. Zielgruppe, Absatzmärkte und Geschäftsfelder Der Kern eines jeden Unternehmens sind dessen Verträge. Herkömmliche Vertragsprozesse sind langsam, teuer und fehleranfällig, da sie viele manuelle Schritte, verschiedene IT-Systeme und die handschriftliche Unterzeichnung beinhalten. DocuSign verfolgt das Ziel papierbasierte Prozesse abzuschaffen und unterstützt die Automatisierung der Vertragsabläufe inklusive Anbindung an die vorhandenen Anwendungen und Systeme. Die Gesellschaft verfügt über mehr als 900 aktive Partnerintegrationen, so dass Unternehmen auf einfache Weise geschäftskritische Geschäftsprozesse in Vertragsworkflows integrieren können. Auf diese Weise können Unternehmen die Vertragsdurchlaufzeiten und -kosten reduzieren, Fehler weitgehend ausschließen und eine optimierte Nutzererfahrung bieten. Zum 31. Januar 2024 nutzten weltweit über 1,5 Millionen Kunden und mehr als eine Milliarde Nutzer in über 180 Ländern unsere Produkte und Lösungen, um die Zustimmung von Geschäftsprozessen zu beschleunigen und zu vereinfachen. DocuSign bietet Abonnements für ihre Software-as-a-Service (SaaS) Produkte an, welche unterschiedliche Funktionen für verschiedene Kundenbedürfnisse sowie speziell für bestimmte Regionen oder Branchen abgestimmte Lösungen beinhalten. 4. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen 4.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Das weltweite Wachstum lag 2023 bei 3,2 % (EU 0,4 %) und die globale Inflation bei 6,8 % (EU 6,0 %). (1) IMF, World Economic Outlook, April 2024 International stellt die geopolitische Unsicherheit ein erhebliches Risiko für die Konjunktur dar. Sie liegt deutlich höher als im historischen Durchschnitt der Jahre bis 2021. Gründe hierfür sind der andauernde Krieg in der Ukraine und der Nahostkonflikt infolge des Terrorangriffs der Hamas auf Israel. Durch eine Ausweitung des Nahostkonflikts könnten insbesondere die Energiepreise erneut ansteigen. (2) Sachverständigenrat, Frühjahrsgutachten 2024, Mai 2024 Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation (Wachstum -0,2 %) bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise. Hinzu kommt die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen. (3) IMF, World Economic Outlook, April 2024 (4) BM für Wirtschaft und Klimaschutz, Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im Dezember 2023, Dezember 2023 4.2 Branchenspezifische Entwicklung Die Wirtschaft ist weiterhin von Inflation, Lieferkettenschwierigkeiten, Energiekrise und fortwährenden Unsicherheiten betroffen. Eine stärkere Digitalisierung stellt in der derzeitigen Krisensituation allerdings für viele Unternehmen kein unmittelbares Instrument dar, um die Krise zu bewältigen oder um kurzfristig die negativen Auswirkungen abzufedern - wie es beispielsweise in der Corona-Pandemie der Fall war. (5) IW, Digitalisierungsindex 2023: Digitalisierung der Wirtschaft in Deutschland, Dezember 2023 Die Digitalisierung der Wirtschaft in Deutschland stagniert im Jahr 2023 weiterhin: Der Digitalisierungsindex beträgt 108,6 Punkte im Jahr 2023 im Vergleich zu 110,5 Punkten im Jahr 2022. Nach dem starken Anstieg im Jahr 2021 kann seither eher von einer Seitwärtsbewegung der Digitalisierung gesprochen werden. (6) IW, Kernergebnisse des Digitalisierungsindex 2023, Februar 2024 Den stärksten absoluten Zuwachs im Vergleich zum Jahr 2022 verzeichnet die unternehmensinterne Kategorie Qualifizierung. Sie bildet ab, inwieweit notwendige Digitalisierungskompetenzen in den Unternehmen vorhanden sind oder aufgebaut werden. Der Kategorienwert steigt um 9,9 Punkte auf 97,4 Punkte. (5) IW, Digitalisierungsindex 2023: Digitalisierung der Wirtschaft in Deutschland, Dezember 2023 Den stärksten Rückgang zeigt die unternehmensexterne Kategorie Humankapital. Ihr Wert sinkt von 112,6 auf 95,7 Punkte. Ursache ist analog zum Rückgang im Vorjahr die sich vergrößernde Fachkräftelücke (offene Stellen abzüglich passend qualifizierter Arbeitsloser) in Digitalisierungsberufen. (5) IW, Digitalisierungsindex 2023: Digitalisierung der Wirtschaft in Deutschland, Dezember 2023 5. Geschäftsverlauf und Lage Die Gesellschaft arbeitet nach einer "Cost plus"-Methode. Der finanzielle Leistungsindikator des Unternehmens zur Messung des Wachstums ist das Umsatzwachstum basierend auf einer optimierten Kostenstruktur und der nicht-finanzielle Leistungsindikator der User-Wachstum. 5.1 Ertragslage Die Umsatzerlöse aus der Erbringung von Dienstleistungen für die DocuSign International (EMEA) Inc., Dublin, beliefen sich für das am 31. Januar 2024 endende Geschäftsjahr auf TEUR 20.357 gegenüber TEUR 19.561 im Vorjahr. Der Anstieg der Umsatzerlöse entspricht 4,1 % gegenüber dem Vorjahr und ist auf das Wachstum der Gruppe zurückzuführen. Die betrieblichen Aufwendungen beziehen sich hauptsächlich auf den Anstieg des Personalaufwands, der sich auf TEUR 13.181 (Vorjahr: TEUR 11.831) belief. Der Anstieg um 11,4 % im Berichtsjahr ist auf die Erhöhung der Gehälter und Provisionen als auch auf eine Erhöhung der Mitarbeiterzahlen zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken auf TEUR 4.760 (Vorjahr: TEUR 5.661). Der Rückgang von 15,9 % ist vor allem auf geringere Werbe- und Marketingaufwendungen im Berichtsjahr zurückzuführen. Das Ergebnis vor Steuern der Gesellschaft betrug TEUR 1.287 (Vorjahr: TEUR 956). Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag haben sich aufgrund des gestiegenen operativen Ergebnisses gegenüber dem Vorjahr um 38,9 % erhöht. 5.2 Finanzlage Die Gesellschaft erwirtschaftete im Geschäftsjahr ein Ergebnis nach Steuern von TEUR 872 (Vorjahr: TEUR 657). Die flüssigen Mittel beliefen sich zum Stichtag auf TEUR 1.198 (Vorjahr: TEUR 874). Die Finanzierungsstruktur der Gesellschaft ist durch eine solide Eigenkapitalquote geprägt. Sie belief sich zum Bilanzstichtag auf 49,6 % (Vorjahr: 48,2 %). Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr jederzeit in der Lage die fälligen Verbindlichkeiten fristgerecht zu begleichen. Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft ist stabil. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung geht die Geschäftsführung von einer stabilen Geschäftslage aus. Gleichzeitig werden jedoch mögliche Risiken kontinuierlich beobachtet, um gegebenenfalls zeitnah darauf reagieren zu können. Die Gesellschaft geht derzeit davon aus, dass im Geschäftsjahr 2024/2025 ein positives Ergebnis erzielt werden kann. 5.3 Vermögenslage Das Unternehmen verfügte über eine Bilanzsumme in Höhe von TEUR 5.556 (Vorjahr: TEUR 3.930). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf eine Forderung gegen ein verbundenes Unternehmen, der DocuSign Netherlands B.V., Rotterdam, für den Verkauf von Vermögenswerten zum Ende des Geschäftsjahres 2024 in Höhe von TEUR 1.511 zurückzuführen. Das Sachanlagevermögen belief sich auf TEUR 2.526 gegenüber TEUR 2.709 im Vorjahr. Der Rückgang des Sachanlagevermögens ist im Wesentlichen auf die vorgenommene Abschreibung zurückzuführen. Die Bankguthaben und Kassenbestände beliefen sich auf TEUR 1.198 (Vorjahr: TEUR 874). Das Eigenkapital der Gesellschaft betrug im Berichtsjahr TEUR 2.757 (Vorjahr: TEUR 1.894). Die Rückstellungen für Steuern und sonstige Rückstellungen betrugen TEUR 2.017 (Vorjahr: TEUR 1.678). Der Anstieg der Rückstellungen ist im Wesentlichen auf den Anstieg der Steuerrückstellungen um 93,2 % ist auf den Anstieg des Ergebnisses vor Steuern zurückzuführen. Die am Jahresende bestehenden Verbindlichkeiten setzten sich aus Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 629 (Vorjahr: TEUR 80), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe TEUR 125 (Vorjahr: TEUR 238) und sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 28 (Vorjahr: TEUR 40) zusammen. Der Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultiert aus Vorschüssen, die von der DocuSign International (EMEA) Limited an die DocuSign Germany GmbH, Frankfurt am Main gezahlt wurden, um den Erwerb von Sachanlagen zu finanzieren, die später im Geschäftsjahr wiederum an die DocuSign Netherlands B.V. weiterveräußert wurden. 6. Risiko- und Chancenbericht 6.1 Einschätzung der Geschäftsführung zur Gesamtrisiko- und Chancensituation Die Einschätzung der Gesamtrisikosituation ist das Ergebnis der konsolidierten Betrachtung aller wesentlichen Risikokategorien bzw. Einzelrisiken. Der seit Februar 2022 andauernde Krieg in der Ukraine und der Nahostkonflikt hatten keine wesentlichen direkten Auswirkungen auf das Unternehmen. Unsere wesentlichen Herausforderungen sind insbesondere die regulatorischen Rahmenbedingungen und der Veränderungsdruck aus neuen Technologien bzw. strategischer Transformation. Aus heutiger Sicht sieht die Geschäftsführung den Bestand der Gesellschaft nicht gefährdet. Für die Gesellschaft und die wesentlichen Beteiligungen bestehen weder zum Abschlussstichtag noch zum Zeitpunkt der Aufstellung des Abschlusses bestandsgefährdende Risiken. 6.2 Risikobericht Das Fremdwährungsrisiko der Gesellschaft ist begrenzt. Die Gesellschaft erstellt ihren Jahresabschluss in Euro tätigt aber gelegentlich Transaktionen in Fremdwährung. Infolgedessen unterliegt die Gesellschaft aufgrund von Wechselkursschwankungen einem Wechselkursrisiko. Das Kreditrisiko ergibt sich aus der Möglichkeit, dass Gegenparteien ihren vertraglichen Verpflichtungen gegenüber der Gesellschaft nicht nachkommen, was ebenfalls begrenzt ist, da der Großteil des Kreditrisikos der Gesellschaft bei der obersten Muttergesellschaft liegt. Das Liquiditätsrisiko des Unternehmens wird dadurch gesteuert, dass das Unternehmen einen Bestand an liquiden Mitteln überwacht und aufrechterhält, der von der Geschäftsleitung als angemessen für die Finanzierung der Geschäftstätigkeit des Unternehmens angesehen wird. Die Art der konzerninternen Vereinbarungen mit der Muttergesellschaft mindert dieses Risiko, da die Kosten im Rahmen einer "Cost plus"-Methode weiterberechnet werden. Das wichtigste operative Risiko für das Unternehmen ist das Risiko, dass Konkurrenten neue Technologien entwickeln, die dazu führen würden, dass die aktuelle Technologie von Docusign veraltet ist. Docusign entwickelt seine Produkte ständig weiter, um sicherzustellen, dass es wettbewerbsfähig bleibt, und beobachtet die Entwicklungen auf dem Markt regelmäßig, um dieses Risiko zu steuern. Weitere operative Risiken:
Finanzielle Risiken
Rechtliche und regulatorische Risiken
Allgemeine Risiken
6.3 Chancenbericht Zum 31. Januar 2024 nutzen über 1,5 Millionen Kunden und mehr als eine Milliarde Nutzer in über 180 Ländern unsere Produkte und Lösungen, um Geschäftsprozesse zu beschleunigen und zu vereinfachen. Die Gesellschaft wird weiterhin Innovationen auf der gesamten Gruppen-Plattform durchführen, um Kunden einen neuen Mehrwert zu bieten. In einer Welt, welche einer stetigen Digitalisierung ausgesetzt ist, hilft die Gesellschaft ihren Kunden, papierloses, effizienteres und schnelleres Arbeiten umzusetzen. Die Gesellschaft ist von der wirtschaftlichen Entwicklung des Konzerns abhängig, da es nach einem "Cost plus"-Methode arbeitet. Die Gesellschaft hat die Möglichkeit, weiteres weltweites Mitgliederwachstum zu generieren und somit die Einnahmen zu steigern. 6.4 Zusammenfassung Die Zusammensetzung der Risiken hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich verändert. Die Chancenlage, die sich mittelfristig bietet, ist gegenüber dem Vorjahr ebenfalls nahezu unverändert. Unter Berücksichtigung der jeweiligen Eintrittswahrscheinlichkeiten und der potenziellen finanziellen Auswirkungen der erläuterten Risiken und Chancen wird zum jetzigen Zeitpunkt keine zukünftige Entwicklung erwartet, bei der Risiken einzeln oder in Wechselwirkung mit anderen Risiken zu einer dauerhaften und bestandsgefährdenden Beeinträchtigung der Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der der Gesellschaft führen könnten. Die Gesellschaft ist gut positioniert, um Marktchancen zu nutzen, gleichzeitig aber auch den beschriebenen Risiken ausgesetzt. Eine detaillierte und zeitnahe Berichterstattung ermöglicht es, Markt- und Geschäftsentwicklungen und -Veränderungen frühzeitig zu erkennen und darauf angemessen zu reagieren. Wir sind davon überzeugt, dass die Strategie der DocuSign-Gruppe das Unternehmen in die Lage versetzen wird, seinen Marktanteil in Zukunft weiter auszubauen. 7. Prognosebericht 7.1 Prognose Weltwirtschaft Wirtschaftsexpertinnen und -experten aus aller Welt erwarten für 2024 ein durchschnittliches BIP-Wachstum von 2,6 %. Dies entspricht in etwa dem Wirtschaftswachstum des Vorjahres (2,7 %). (7) ifo Institut, Economic Experts Survey (EES), 23. Januar 2024 Der andauernde Krieg in der Ukraine und der Konflikt im Nahen Osten stellen erhebliche Risikofaktoren für die Weltwirtschaft dar. Neben der Gefahr, dass die Energiepreise erneut steigen, ist die weitere geld- und fiskalpolitische Ausrichtung unsicher. Sollte sich der Rückgang der Inflation im Euro-Raum am aktuellen Rand verlangsamen, könnte dies die EZB veranlassen, die ersten Leitzinssenkungen zu verschieben. In diesem Fällen dürfte sich die wirtschaftliche Erholung erneut verzögern, nicht zuletzt, da ein weiterer Anstieg der wirtschaftlichen Unsicherheit das Investitionsklima zusätzlich belasten dürfte. 7.2 Prognose Deutschland Der Sachverständigenrat erwartet für 2024 nur ein geringes BIP-Wachstum in Deutschland von 0,2 %. Allerdings ist davon auszugehen, dass die deutsche Wirtschaft im Jahresverlauf etwas an Fahrt gewinnt. So dürften die Inflation zurückgehen und die Nominallöhne steigen, sodass ein anhaltendes Wachstum der Realeinkommen im Verlauf des Jahres 2024 zu einer moderaten Belebung der privaten Konsumausgaben führt. 7.3 Wirtschaftliches Umfeld Wirtschaftsexpertinnen und -experten aus aller Welt erwarten für 2024 ein durchschnittliches BIP-Wachstum von 2,6 %. Dies entspricht in etwa dem Wirtschaftswachstum des Vorjahres (2,7 %). (8) ifo Institut, Economic Experts Survey (EES), 23. Januar 2024 Der weltweite Umsatz im Software-as-a-Service-Markt wird etwa EUR 314,40 Mrd. im Jahr 2024 betragen. Es wird erwartet, dass der Umsatz eine jährliche Wachstumsrate (CAGR 2024-2029) von 19,54 % aufweist, was zu einem prognostizierten Marktvolumen von EUR 767,30 Mrd. im Jahr 2029 führt. (9) https://de.statista.com/outlook/tmo/public-cloud/software-as-a-service/weltweit Der deutsche Umsatz im Software-as-a-Service-Markt wird etwa EUR 15,82 Mrd. im Jahr 2024 betragen. Es wird erwartet, dass der Umsatz eine jährliche Wachstumsrate (CAGR 2024-2029) von 18,75 % aufweist, was zu einem prognostizierten Marktvolumen von EUR 37,35 Mrd. im Jahr 2029 führt. (10) https://de.statista.com/outlook/tmo/public-cloud/software-as-a-service/deutschland 7.4 Prognose Gesellschaft Die Gesellschaft plant für das laufende Geschäftsjahr einen Umsatz von TEUR 19.500 und aufgrund eines nur geringen inflationsbedingten Anstieges der Kostenstruktur eine leichte Steigerung im EBITDA. Da es sich bei dem Geschäftsmodell der Gesellschaft um eine "Cost plus"-Methode handelt, sind keine Risiken zu erwarten, die das Unternehmen unrentabel machen würden. Die Inflationsrate zeigt im ersten Halbjahr des Jahres 2024 durchschnittlich 2,7 %, weshalb keine überdurchschnittlichen Kostensteigerungen zu erwarten sind und somit Umsatzerlöse auf Vorjahresniveau erwarten lässt. Ebenso erwartet die Gesellschaft einen Anstieg der Liquidität 1. Grades. Dies ist auf ein gewährtes Intercompany Darlehens in Geschäftsjahr 2024/2025 in Höhe von TEUR 2.000 zurückzuführen. Es wird auch erwartet, dass aufgrund der zunehmenden Digitalisierung in der Wirtschaft das Mitgliederwachstum auch im kommenden Jahr weiter zunehmen wird. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2024/2025 die neue Plattform "Intelligent Agreement Management" angekündigt, welche Kunden bei der Erstellung, Festschreibung und Verwaltung von Verträgen unterstützt soll.
Frankfurt am Main, den 11. Dezember 2024 Hugo Antonio De La Torre, Geschäftsführer BILANZ ZUM 31. JANUAR 2024DOCUSIGN GERMANY GMBH, FRANKFURT AM MAINAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/24
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/24DOCUSIGN GERMANY GMBH, FRANKFURT AM MAINA. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzen den Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften sowie des GmbHG aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgenstände linear vorgenommen. Die Nutzungsdauer beläuft sich auf drei bis fünf Jahre. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken mit dem Nennwert bewertet. Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Steuerrückstellungen werden in Höhe der voraussichtlichen Steuerbelastung gebildet. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. In anderen Fällen werden eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt. C. Angaben zur Bilanz 1. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. 2. Angaben und Erläuterungen zu Forderungen gegen Gesellschafter Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten TEUR 1.790,2 Forderungen gegen Gesellschafter (Vorjahr: TEUR 294,8). Es handelt sich dabei um Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 1.527,8 (Vorjahr: TEUR 69,7). 3. Angabe zu Verbindlichkeiten mit Restlaufzeitvermerken
D. Sonstige Angaben 1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
2. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Geschäftsführer: De La Torre, Hugo Antonio, ausgeübter Beruf: Kaufmann 3. Konzernzugehörigkeit Die DocuSign Germany GmbH wurde in den Konzernabschluss der DocuSign Inc., Delaware, USA, einbezogen. Die DocuSign Inc., Delaware, USA, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und zugleich größten Konzernkreis auf. 4. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung folgende Ergebnisverwendung vor: Auf neue Rechnung werden EUR 863.119,27 vorgetragen.
Frankfurt am Main, 11. Dezember 2024 Hugo Antonio De La Torre
Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die DocuSign Germany GmbH, Frankfurt am Main Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der DocuSign Germany GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Januar 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis zum 31. Januar 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DocuSign Germany GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis zum 31. Januar 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 11. Dezember 2024 DR.
KLEEBERG & PARTNER GMBH
Spirkl, Wirtschaftsprüfer Neu, Wirtschaftsprüfer Feststellung Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung am 11. Dezember 2024 festgestellt. Die am 11. Dezember 2024 beschlossene Ergebnisverwendung entspricht dem Ergebnisverwendungsvorschlag. |
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