Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 117725
Eingetragen
22.5.2006
Branche
Großhandel mit elektronischen Bauteilen und TelekommunikationsgerätenGroßhandel mit Geräten der UnterhaltungselektronikHerstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.
Gegenstand
der Vertrieb von elektronischen Teilen und Zubehör jeder Art, elektronischen Systemen, Software und allen damit verbundenen Artikeln. Ausgenommen sind erlaubnispflichtige Tätigkeiten, sofern nicht eine Erlaubnis vorliegt.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Jens Schuhmann
seit 7.2.2024
Prokura
Umut Payzin
seit 8.7.2022
Prokura
Dietlind Vinson
seit 8.7.2022
Prokura
Prokura
Nadja Trogisch
seit 8.7.2022
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
RS Components GmbHEigenbeteiligung
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
RS Components GmbH
Germany
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

RS Components GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023

Grundlagen des Unternehmens

Die RS Components GmbH (RS) wurde 1991 gegründet und gehört zur RS Group plc, London / U.K.

RS ist einer der führenden europäischen Distributoren für den kleinen und mittleren Mengenbedarf in Elektronik, Elektrotechnik, Automatisierungstechnik und Instandhaltung sowie zusätzlich in anwendungsrelevanten Technologien. Die RS ist mit Produkten für Forschung & Entwicklung, Vor- und Kleinserienfertigung sowie Instandhaltung in den folgenden fünf Geschäftsfeldern vertreten:

Elektronik

Automatisierungstechnik

Messtechnik

Sicherheitslösungen

Artikel für die Instandhaltung und Wartung

RS distribuiert Qualitätsprodukte führender Hersteller, ist gemäß ISO 9001:2000, ISO 14001 sowie ISO 45001 zertifiziert, bietet eine kostenlose technische Beratung und einen Kalibrier-Service. Das funktionale und leistungsstarke Distributionszentrum in Bad Hersfeld garantiert deutschen Kunden die Lieferung innerhalb des Kernsortiments aller auf Lager verfügbaren Produkte am nächsten Werktag. Zudem werden von hier auch Bestellungen in die Benelux-Staaten, nach Osteuropa, Spanien, Portugal, Italien, der Schweiz sowie Österreich und Dänemark am nächsten Werktag ausgeliefert. RS hat eine Zweigniederlassung in der Schweiz.

Die Unternehmenssteuerung erfolgt über mehrere Leistungsindikatoren, wobei die bedeutsamsten der Umsatz und das Ergebnis vor Steuern darstellen.

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der ifo-Geschäftsklimaindex für Deutschland stieg von 90,6 Punkten im März 2022 auf 93,3 Punkte im März 2023 (indiziert auf 2015). Im gleichen Zeitraum verzeichnete der Purchasing Manager Index (PMI), einen starken Rückgang von 56,9 im März 2022 auf 44,7 im März 2023. Diese eher gegenläufige Entwicklung der beiden Indizes zeigt deutlich die aktuelle Unsicherheit am Markt. Zum einen ist die aktuelle Wirtschaftslage zum Berichtsstichtag deutlich durch die reduzierte Nachfrage am Markt geprägt, zum anderen ist die Einschätzung der Geschäftsaussichten jedoch noch verhalten zuversichtlich.

Trotz der gemischten Stimmung am Markt konnten sowohl die RS Group als auch die deutsche Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr wieder ein deutliches Wachstum erzielen, welches jedoch im Einklang mit der allgemeinen Marktentwicklung im Jahresverlauf merklich nachließ.

Geschäftsverlauf

Die Erwartungen der Geschäftsführung für das abgelaufene Geschäftsjahr konnten insgesamt deutlich übertroffen werden. Es zeigte sich jedoch eine recht unterschiedliche Umsatzentwicklung in den einzelnen Produktbereichen: Das Industriesegment verzeichnete ein Umsatzwachstum deutlich über den ursprünglichen Erwartungen. Dahingegen konnten im Elektroniksegment nur Umsätze ungefähr auf dem Vorjahresniveau erreicht werden. Hier zeigte sich das Jahr zweigeteilt mit einer deutlichen Abschwächung der Nachfrage im zweiten Halbjahr, welche auf eine weitere Normalisierung von Lieferzeiten und Produktverfügbarkeit im Halbleiterbereich zurückzuführen ist. Im Bereich Single Board Computer wurden die ursprünglichen Erwartungen deutlich unterschritten, was an der Änderung eines wichtigen Lieferanten für diesen Bereich und damit verbunden der Produktbasis liegt.

Das Wachstum ist zum einen auch weiterhin auf Nachholeffekte aus dem ersten Jahr der COVID-19-Pandemie insbesondere in der ersten Jahreshälfte zurückzuführen als auch auf Inflationseffekte und die daraus resultierenden Anpassungen der Verkaufspreise. Ein Erfolgsfaktor ist aber auch die Vielfalt des Produktangebots wie die sehr gute Produktverfügbarkeit innerhalb des Konzernverbunds. Somit war die Gesellschaft auch im letzten Geschäftsjahr zunächst weniger stark von der Verknappung bestimmter Produkte auf dem Markt betroffen.

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die RS Components GmbH erzielte im Geschäftsjahr 2022/2023 Umsatzerlöse in Höhe von EUR 475,8 Mio und verzeichnete damit eine Steigerung von 19,1 % gegenüber dem Vorjahr. Die Steigerung der Umsatzerlöse resultierte überwiegend aus Umsätzen innerhalb der Gruppe als Folge der Erweiterung des Lagers in Bad Hersfeld. Der Materialaufwand erhöhte sich um 22,4 %. Der Rohertrag (Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand) hat sich von EUR 112,6 Mio auf EUR 124,8 Mio gegenüber dem Vorjahr verbessert. Die absolute Steigerung des Rohertrags ist den gestiegenen Umsatzerlösen geschuldet. Aufgrund des zunehmenden Kostendrucks sowie nach wie vor den Auswirkungen des Brexits insbesondere bei den Frachtkosten, konnte sich die Steigerung der Umsatzerlöse jedoch prozentual nicht vollständig auf den Rohertrag durchschlagen.

Die im letzten Lagebericht prognostizierten Umsätze sowie das Ergebnis vor Steuern wurden mit einem Anstieg von 19,1% bzw. 14,2 % gegenüber dem Vorjahr deutlich übertroffen. Dies liegt insbesondere an Nachholeffekten sowie an einem starken Anstieg der konzerninternen Umsätze.

Der Bestand an Mitarbeitern (ohne Auszubildende) belief sich im Jahresdurchschnitt auf 479 (i. Vj. 438). Der Personalaufwand erhöhte sich um 13,7 % auf EUR 31,8 Mio gegenüber EUR 27,4 Mio im Vorjahr aufgrund von Zuwachs an Mitarbeitern.

Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge um TEUR 755 auf TEUR 780 resultiert insbesondere aus im Vergleich zum Vorjahr geringeren Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr von EUR 74,1 Mio auf 77,6 Mio leicht angestiegen.

Das negative Finanzergebnis beträgt TEUR 992 (i. Vj. TEUR 462).

Das Ergebnis vor Steuern beträgt TEUR 12.636 (i. Vj. TEUR 11.066). Nach Steueraufwendungen von TEUR 4.351 weist die RS Components GmbH einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 8.285 (i. Vj. TEUR 7.864) aus.

Die Eigenkapitalquote hat sich auf 12,2% per 31. März 2023 (per 31. März 2023 13,2%) vermindert. Der Bestand an Liquiden Mitteln ist zum Bilanzstichtag auf TEUR 1.202 gesunken.

Die Gesellschaft finanziert sich unverändert zum Vorjahr aus Eigenkapital sowie kurzfristigem Fremdkapital.

Die Bilanzsumme im Geschäftsjahr 2022/2023 erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 8,2 % auf TEUR 165.645.

Der Buchwert des Anlagevermögens stieg zum Bilanzstichtag um TEUR 665 auf TEUR 32.950 an. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt per 31. März 2023 19,9 % (per 31. März 2022 21,1%). Die Investitionen im Geschäftsjahr betragen TEUR 3.256 und betreffen vor allem Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Das Umlaufvermögen erhöhte sich zum Bilanzstichtag insgesamt um 9,9 % auf TEUR 132.688 insbesondere durch den Anstieg der Warenvorräte aufgrund der Erweiterung des Lagers um TEUR 13.318 auf TEUR 52.536. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen erhöhten sich per 31. März 2023 auf TEUR 45.514, vor allem aufgrund stark gestiegener konzerninterner Umsätze. Dagegen verminderten sich stichtagsbedingt die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Auf der Passivseite erhöhte sich das Eigenkapital durch den Jahresüberschuss um insgesamt TEUR 36 auf TEUR 20.271 bei einer gleichzeitigen Ausschüttung einer Dividende von TEUR 8.248.

Die Rückstellungen sind mit EUR 28,4 Mio per 31. März 2023 um TEUR 2.732 höher als im Vorjahr, was u.a. aus höheren Rückstellungen für ausstehende Rechnungen resultiert.

Die Verbindlichkeiten insgesamt erhöhten sich am Bilanzstichtag um EUR 9,8 Mio auf EUR 117,0 Mio, insbesondere aufgrund höherer Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Dieser Anstieg um 222,0 % auf EUR 41,9 Mio von EUR 13,0 Mio im Vorjahr resultiert insbesondere aus dem erhöhten direkten Einkauf bei Lieferanten anstatt über die Gruppe einzukaufen. Hingegen sind die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von EUR 91,4 Mio auf EUR 69,4 Mio gesunken, da im Geschäftsjahr weniger konzerninterne Einkäufe getätigt wurden. Darüber hinaus sind in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin aus Gewinnausschüttungen von EUR 8,2 Mio enthalten.

Es bestehen keine steuerungsrelevanten nichtfinanziellen Leistungsindikatoren, die für das Verständnis des Geschäftsverlaufs oder der Lage von Bedeutung sind.

Zusammenfassend verlief das Geschäftsjahr 2022/2023 erfolgreich für das Unternehmen. Die Umsätze konnten wieder gegenüber dem Vorjahr deutlich gesteigert werden und übertrafen damit im Rahmen der im Vorjahres-Lagebericht abgegebenen Prognose. Dadurch konnte auch das prognostizierte Ergebnis vor Steuern deutlich übertroffen werden.

Das Unternehmen verfügt über einen stabilen Auftragseingang sowie verlässliche Finanzierungsquellen. Damit besteht eine solide Basis für die weitere Entwicklung und Zukunft des Unternehmens.

Risikobericht

Die Risiken sind in ihrer Bedeutung für die Gesellschaft in absteigender Reihenfolge dargestellt.

Das aus heutiger Sicht größte Risiko stellt die derzeit unberechenbare makroökonomische Entwicklung am deutschen Markt, den europäischen Märkten und der Weltwirtschaft insgesamt dar. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass sich die Märkte momentan in einer Konsolidierungsphase befinden und die momentane Situation der Märkte somit nur vorübergehender Natur ist.

Nach wie vor ein großes Risiko stellen die weltweit bestehenden bzw. drohenden Konflikte dar, allen voran der andauernde Ukraine-Konflikt sowie eine drohende Eskalation des Konflikts um Taiwan sowie des Konflikts in Nahost. Die Gesellschaft betreibt kein Direkt-Geschäft mit Kunden in der Ukraine und Russland, allerdings gibt es Auswirkungen des Konflikts auf unsere Kunden, z.B. in den Bereichen Automotive oder Utilities. Eine Eskalation des Konflikts um Taiwan wiederum hätte massive Auswirkungen auf die Verfügbarkeit von Halbleitern und damit verbundenen Produkten. Ebenso enthalten einige Produkte, welche wir von unseren Lieferanten beziehen, Komponenten, die in Israel hergestellt werden. Diesen Risiken begegnen wir durch einen möglichst ausgewogenen Kunden-/ Branchenmix.

Wir haben darüber hinaus entsprechende Maßnahmen ergriffen, um unsere Profitabilität zu erhalten und damit die Liquidität zu schützen, indem wir versuchen die Chancen zu nutzen, die sich aus den aktuellen Herausforderungen ergeben, um neue Marktanteile zu gewinnen. So hat die RS-Gruppe erhebliche Investitionen getätigt, um sicherzustellen, dass sowohl die Einsatzbereitschaft der gesamten Prozesskette als auch die Services aus Lieferungen gesichert sind bzw. sich sogar verbessern. Unverändert zu den Vorjahren ist die Finanzierung der Gesellschaft abhängig von der Muttergesellschaft.

Weiterhin ist unklar, welche Auswirkungen der Strukturwandel in der Automobilindustrie aufgrund der zunehmenden Bedeutung der Elektromobilität, sowie die Energiewende branchenübergreifend, haben werden. Beides könnte Auswirkungen auf unsere Kundenbasis haben, die dann gegebenenfalls weniger unserer Produkte nachfragen.

Auch im Geschäftsumfeld der Distribution verschärft sich der Preiswettbewerb weiter. Dies übt entsprechenden Druck auf die Margen aus. Viele Hersteller verkaufen ihre Produkte zudem wieder vermehrt auf dem direkten Vertriebsweg und nicht mehr über Distributoren, was zu einer Verschiebung der Volumina führen kann.

Darüber hinaus zeichnen sich erhebliche Risiken aber auch Chancen durch die nach wie vor hohe Inflation und damit teils hohe Preiserhöhungen durch die Hersteller ab, welche wir soweit möglich in unseren Verkaufspreisen abbilden.

Auch bei den indirekten Kosten besteht das Risiko erheblicher Kostensteigerungen aufgrund von Inflationseffekten. Als Distributor treffen uns hier insbesondere die höheren Kosten für Transport und Verpackung, welchen wir durch eine kontinuierliche Überprüfung unserer Versandgebühren für Kunden begegnen. Auch die nach wie vor volatilen Energiekosten stellen hier ein Risiko dar, welches wir jedoch zumindest teilweise durch den Einsatz von erneuerbaren Energien abschwächen können.

Die zunehmende Präsenz von Internet-Marktplätzen sowie neuen Wettbewerber aus Fernost verschärfen den Preisdruck in unserem Geschäftsumfeld zusätzlich. Die Gesellschaft hat einen Maßnahmenplan erarbeitet, um die Margenstabilität zu sichern und die Profitabilität auch in den kommenden Geschäftsjahren weiter zu gewährleisten. Dies ist vor allem wichtig, um auch dem drohenden Preisverfall durch die zunehmende Digitalisierung entgegenzuwirken.

Auch die Nachwirkungen des Brexits sind nach wie vor spürbar, allen voran durch teils gestörte bzw. unterbrochene Lieferketten. Dies führt zu gestiegenen Lieferzeiten für Produkte, die nach wie vor in Großbritannien bevorratet werden. Diesem Risiko wirkt die Gesellschaft durch eine Ausweitung der Bevorratung von für den Markt relevanten Produkten im ausgebauten Lager in Bad Hersfeld entgegen. Wie bereits im Vorjahresbericht ausgeführt ist der abgeschlossene Ausbau unseres Distributionszentrums in Bad Hersfeld somit ein wichtiger Meilenstein, um die Gesellschaft mittelfristig unabhängiger von den Importen aus Großbritannien zu machen.

Die künftigen globalen Pandemien stellen nur noch ein marginales Risiko dar. Wir haben durch entsprechende Business Continuity Pläne sichergestellt, dass unsere Leistungen aus Lieferungen und Services auch bei einem Wiederaufflammen der Pandemie sichergestellt werden können.

Die Gesamtrisikoposition ist aufgrund der unsicheren und unvorhersehbaren geopolitischen Situation höher einzuschätzen als im Vorjahr.

Es sind jedoch auch weiterhin keine Risiken ersichtlich, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden oder die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft wesentlich beeinträchtigen könnten.

Chancenbericht

Die Chancen sind in ihrer Bedeutung für die Gesellschaft in absteigender Reihenfolge dargestellt.

Trotz der angespannten wirtschaftlichen Gesamtlage sieht die Gesellschaft Chancen, weiterhin Marktanteile zu gewinnen. RS hat im Vergleich zu anderen Marktbegleitern ein Produkt- und Serviceangebot, das sich künftig verstärkt auch an die Instandhalter richtet, die für die Wartung und Instandhaltung ihrer Produktionsmaschinen ein breites Sortiment und schnelle Verfügbarkeit benötigen.

Neben der einzigartigen Produktvielfalt liefert RS den Kunden flexible Losgrößen von Artikeln in standardisierten Verpackungen, die damit deren Bedürfnissen entsprechen. Zusätzlich bietet RS vermehrt Herstellerverpackungseinheiten an, um auch größere Bedarfe abzudecken. RS liefert aufgrund der hohen Lagerverfügbarkeit des Sortiments "just in time" und ist damit der ideale Partner, um die Lagerbestände der Kunden zu reduzieren. Gerade in Zeiten verstärkten Kostendrucks ist dies ein attraktives Angebot und führt zu einer engeren Kundenbindung.

Neben der in vielen Jahrzehnten perfektionierten Kernkompetenz "Kleine Produktmengen heute bestellt und morgen geliefert" hat sich bei RS im Zuge der Einführung der RS-Produktionsverpackungen noch eine zweite Form der Nachfrage etabliert. Unternehmen kaufen bei dem Distributor nicht nur am Anfang und am Ende des Produktlebenszyklus ein - also in der Entwicklung und Instandhaltung -, sondern auch in der Vor- und Kleinserienfertigung. Anders als in der Großindustrie handelt es sich dabei um mittlere Stückzahlen, wie sie etwa im Projektgeschäft typisch sind. Für mittlere Bestellmengen macht RS individuelle Angebote und liefert nach terminlicher Vereinbarung.

Schließlich kann RS im Gegensatz zu den Mitbewerbern auf eine Tradition mit umfangreichen und zuverlässigen Serviceangeboten (wie z. B. telefonische Bestellungen, rund um die Uhr-Bestellservice im Webshop oder die persönliche technische Beratung) zurückblicken. Trotz eines steigenden Service-Niveaus bei den Mitbewerbern am Markt wird RS ihre Position durch neue und verbesserte Ansätze weiter stärken.

Mit gezielten Marketing-Aktionen in Form von Digitalen Medien und Direktansprachen der Kunden sowie MINT Sponsoring Programmen soll die Marke "RS" mit der Eigenmarke RS PRO weiter in der breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht werden. Damit wird langfristig die Grundlage für eine weiterhin positive Umsatz- und Margenentwicklung geschaffen.

Eine weitere Chance liegt im Bereich des eCommerce. Durch kontinuierliche Weiterentwicklung der bestehenden Lösungen und der Ausbau und die Einführung von neuen Lösungen können dem Kunden neue Angebote zur Optimierung seiner eigenen Einkaufsstrukturen offeriert werden. Der digitale und mobile Trend wurde durch die Pandemie noch verstärkt und ist auch in den Lösungen des RS eCommerce Angebotes wiederzufinden.

Der abgeschlossene Ausbau des RS Distributionszentrums in Bad Hersfeld unterstützt mit erkennbar höheren Vor-Ort-Beständen und sehr guter Lieferlogistik (mit u.a. sehr späten Auftragsaufnahme-Zeiten für die Kundenbelieferung am nächsten Werktag) die Umsetzung der Vertriebsstrategien. Zudem ergeben sich durch diese Logistikkapazitäten in der Mitte Deutschlands weitere Möglichkeiten für auf die Kunden zugeschnittene Servicelösungen. Weitere Chancen für eine positive Umsatzentwicklung ergeben sich darüber hinaus aus dem Ausbau und der Etablierung von Make-to-Order-Angeboten sowie den hohen Qualitätsstandards bei z.B. zertifizierten Electro-Static-Discharge (ESD) -Abwicklungen.

Die Summe dieser Chancen führt zu der Einschätzung, dass RS sehr gut aufgestellt ist, um auch in Zukunft ein positives Wachstum in signifikantem Ausmaß zu generieren.

Prognose

Im Geschäftsjahr 2022/2023 konnte die Gesellschaft aufgrund ihrer besonderen Marktstellung und bestimmter Wettbewerbsvorteile die geplanten Umsatz- sowie Margenziele übererfüllen.

Das Geschäftsjahr 2023/2024 gestaltet sich dagegen aufgrund der instabilen Marktlage und der allgemein schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen schwieriger. Gemäß vorläufiger Zahlen liegen die Umsätze im Geschäftsjahr 2023/2024 im einstelligen Prozentbereich unter dem Vorjahr. Für das Ergebnis vor Steuern wird ein leichter Rückgang erwartet. Der Umsatz im Geschäftsjahr 2023/2024 liegt damit deutlich unter Budget, insbesondere aufgrund einer rückläufigen Nachfrage im Elektroniksegment sowie aufgrund einer gewissen Investitions- und Nachfragezurückhaltung auch im Industriesegment. Für Geschäftsjahr 2024/2025 wird von einem leichten Rückgang der Umsatzerlöse gegenüber Vorjahr sowie einem gleichbleibenden Ergebnis vor Steuern ausgegangen.

Es wird abschließend darauf hingewiesen, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können.

 

Frankfurt am Main, den 18. Juni 2024

Die Geschäftsführung

Bilanz zum 31. März 2023

Aktiva

31.03.2023
31.03.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 27.054,47 34.734,06
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 26.876.623,83 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.046.418,26 29.947.015,28
3. Anlagen im Bau und geleistete Anzahlungen 0,00 2.303.007,45
32.950.096,56 32.284.756,79
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 52.536.053,87 39.217.835,87
52.536.053,87 39.217.835,87
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 32.475.216,10 34.930.147,12
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 45.513.668,16 42.679.837,01
3. Sonstige Vermögensgegenstände 961.520,45 1.421.083,06
78.950.404,71 79.031.067,19
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.202.030,37 2.490.849,38
132.688.488,95 120.739.752,44
C. Rechnungsabgrenzungsposten 6.862,96 8.328,11
165.645.448,47 153.032.837,34

Passiva

31.03.2023
31.03.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 10.737.129,51 10.737.129,51
II. Kapitalrücklage 460.162,69 460.162,69
III. Gewinnvortrag 788.346,00 1.172.136,00
IV. Jahresüberschuss 8.284.985,32 7.864.481,91
20.270.623,52 20.233.910,11
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 10.669.964,00 10.059.672,00
2. Steuerrückstellungen 906.256,15 97.505,00
3. Sonstige Rückstellungen 16.830.377,88 15.517.785,18
28.406.598,03 25.674.962,18
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 41.853.476,17 12.998.420,33
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 69.404.213,93 91.376.179,90
3. Sonstige Verbindlichkeiten 5.710.536,82 2.749.364,82
(davon aus Steuern € 4.308.862,02; Vorjahr € 1.311.597,44,
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 23.463,09; Vorjahr € 59.706,22) 116.968.226,92 107.123.965,05
165.645.448,47 153.032.837,34

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2022 bis 31. März 2023

01.04.2022 bis 31.03.2023
01.04.2021 bis 31.03.2022
1. Umsatzerlöse 475.755.037,59 399.389.545,55
2. Sonstige betriebliche Erträge 779.883,76 1.535.257,82
(davon aus Währungsumrechnung € 463.910,26.; Vorjahr € 435.549,42)
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -339.382.377,88 -277.578.067,44
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -11.540.783,52 -350.923.161,40 -9.214.092,10 -286.792.159,54
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -25.814.062,93 -22.695.298,73
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -6.029.451,33 -4.654.839,08
(davon für Altersversorgung € 1.223.203,73) Vorjahr € 753.491,07) -31.843.514,26 -27.350.137,81
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -2.539.820,99 -1.186.820,55
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen (davon aus Währungsumrechnung € 949.663,75; Vorjahr € 253.126,89) -77.600.783,16 -74.068.097,26
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -991.504,26 -461.671,71
(davon an verbundenen Unternehmen € 803.574,14; Vorjahr € 238.102,19)
8. Ergebnis vor Steuern 12.636.137,28 11.065.916,50
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -4.322.247,64 -3.082.388,60
10. Ergebnis nach Steuern 8.313.889,64 7.983.527,90
11. Sonstige Steuern -28.904,32 -119.045,99
12. Jahresüberschuss 8.284.985,32 7.864.481,91

Anhang für das Geschäftsjahr 2022/2023

Alle Zahlenangaben in TEUR, soweit nicht anders angegeben. Durch Rundungen der ausgewiesenen Posten auf TEUR können in der Übersicht Rundungsdifferenzen entstehen.

1. Allgemeine Angaben und Rechnungslegungsgrundsätze

Die RS Components GmbH hat ihren Sitz in Frankfurt am Main und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter der Nummer HRB 117725 eingetragen.

Der Jahresabschluss der RS Components GmbH wird nach den Vorschriften des GmbHG und des HGB aufgestellt.

Es wurde nach den Vorschriften der §§ 242ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) erstellt.

Das Anlagevermögen wird mit den Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen, die der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer entsprechen, bewertet. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer für immaterielle Vermögensgegenstände beträgt zwischen drei und fünf Jahren und für Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen zwei und zehn Jahren. Die Einbauten in gemietete Räume werden über die Laufzeiten der Mietverträge abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen werden ausschließlich nach der linearen Methode pro rata temporis errechnet. Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung vorgenommen. Geringwertige Anlagegegenstände mit einem Wert bis EUR 800,00 die eigenständig nutzbar sind, werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Wiederbeschaffungskosten bzw. Verkaufspreisen angesetzt. Der Ermittlung der Anschaffungskosten liegt für alle Produktgruppen das gewichtete Durchschnittswertverfahren zugrunde. Angemessene Abschläge für Beschädigungen, Ungängigkeit und Veralterung der Produkte werden vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert abzüglich Wertberichtigungen für Ausfallrisiken bewertet.

Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einzahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das Stammkapital beträgt unverändert zum Vorjahr TEUR 10.737 (TDM 21.000) und ist zum Nennwert bilanziert. Die Einzahlung erfolgte in voller Höhe.

Die Rückstellungen werden so bemessen, dass sie sämtliche bekannten, jedoch der Höhe nach ungewissen Verbindlichkeiten und Risiken in angemessenem Umfang berücksichtigen.

Die Pensionsrückstellungen werden unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Heubeck 2018 G) nach dem versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit-Methode) ermittelt. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtungen berücksichtigt. Dabei wird derzeit von jährlichen Anpassungen von 2,8 % bei den Entgelten und von 2,2 % bei den Renten ausgegangen. In Übereinstimmung mit § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB wird eine pauschale Restlaufzeit von 15 Jahren angenommen. Der zu Grunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen beläuft sich auf 1,79 % p.a. und entspricht dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten und ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre. Der Unterschied in Höhe von EUR 523.806 zu dem Betrag, welcher sich aus der Anwendung des 7-Jahres-Durchschnittszinssatzes ergeben hätte, unterliegt einer Ausschüttungssperre.

Die Altersteilzeitrückstellungen wurden mit einer durchschnittlichen Restlaufzeit von drei Jahren, einem Rechnungszins von 0,64% p.a. sowie einer Gehaltsdynamik von 2,8 % p. a. kalkuliert. Für die Berechnung der Jubiläumsrückstellung wurde eine analoge Annahme hinsichtlich der Gehaltsdynamik getroffen und zusätzlich eine Fluktuationsrate von 0,83 % p. a. berücksichtigt. Der durchschnittliche Abzinsungssatz beträgt 1,5 % p.a. In Bezug auf die durchschnittliche Restlaufzeit der Jubiläumsrückstellung wurden pauschal 15 Jahre herangezogen (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB).

Die Verbindlichkeiten werden zu Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragssteuersatzes in Höhe von 31,16 % bzw. des Schweizer Ertragssteuersatzes von 15%. Der kombinierte Ertragssteuersatz setzt sich zusammen aus Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer. Die aktiven Steuerlatenzen resultieren im Wesentlichen aus unterschiedlichen Wertansätzen der Pensions- und andere Personalrückstellungen nach Handels- und nach Steuerrecht. In Ausübung des Wahlrechts aus § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wurde für den Überhang aktiver Steuerlatenzen keine aktive latente Steuer bilanziert.

Die auf fremde Währung lautenden Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit bis ein Jahr wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB erstellt.

2. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2022/2023 werden als Anlage zum Anhang dargestellt.

Außerplanmäßige Abschreibungen wurden im Berichtsjahr nicht vorgenommen.

Forderungen

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr Restlaufzeiten von weniger als einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit TEUR 45.514 (i. Vj. TEUR 42.680) betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit TEUR 45.514 (i. Vj. TEUR 42.680).

Eigenkapital und Angaben zum Mutterunternehmen und Konzernabschluss

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt unverändert EUR 10.737.129,51 und wird von der RS Group International Holdings Limited, London/U.K. gehalten.

Gemäß Gesellschafterbeschluss vom 6. Februar 2023 wurde eine Gewinnausschüttung an die Gesellschafterin in Höhe von EUR 8.248.271,91 beschlossen. Dies ist ein Teilbetrag des Jahresüberschusses des Geschäftsjahres 2021/2022. Der verbleibende Betrag von TEUR 384 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Die Gesellschaft wird am Stichtag in den Konzernabschluss der RS Group plc, London, Großbritannien, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss ist in London erhältlich.

Rückstellungen

Die Rückstellung für die betriebliche Altersversorgung beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 10.670 (i. Vj. TEUR 10.060).

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen personalbezogene Rückstellungen in Höhe von TEUR 5.572 (i. Vj. TEUR 5.271), Frachtkosten in Höhe von TEUR 3.040 (i. Vj. TEUR 2.780), ausstehende Gutschriften in Höhe von TEUR 980 (i. Vj. TEUR 662), Kundenskonti in Höhe von TEUR 130 (i. Vj. TEUR 150) sowie Kundenboni in Höhe von TEUR 460 (i. Vj. TEUR 370).

Verbindlichkeiten

Alle Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr Restlaufzeiten von weniger als einem Jahr.

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 5.711 (i. Vj. TEUR 2.749) enthalten Umsatzsteuerverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 4.006 (i. Vj. TEUR 992), sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit von TEUR 23 (i. Vj. TEUR 60).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 17.126 (i. Vj. TEUR 48.556), Verbindlichkeiten aus Management Fees von TEUR 6.541 (i. Vj. TEUR 12.330), gewährte Darlehen von RS Group plc von TEUR 36.586 (i. Vj. TEUR 29.724), sonstigen Dienstleistungen in Höhe von TEUR 904 (i. Vj. TEUR 766) sowie eine Dividendenverbindlichkeit gegenüber der Gesellschafterin von TEUR 8.248 (i.Vj. TEUR 0).

Sonstige, nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte

Neben den unter "Sonstige Angaben" angegebenen sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen keine weiteren außerbilanziellen Geschäfte i. S. d. § 285 Nr. 3 HGB, die für die Beurteilung der Finanzlage von wesentlicher Bedeutung sind.

3. Erläuterungen zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse wurden mit EUR 228,4 Mio (i. Vj. EUR 222,5 Mio) im Inland und mit EUR 241,1 Mio (i. Vj. EUR 172,7 Mio) im europäischen Ausland erzielt. Im Rest der Welt wurden EUR 6,2 Mio (i. Vj. EUR 4,2 Mio) der Umsatzerlöse erzielt. Der Umsatz resultiert wie im Vorjahr ausschließlich aus dem Vertrieb von Industriekomponenten. Die Umsatzerlöse mit Dritten betragen EUR 255,9 Mio (i. Vj. EUR 238,5 Mio) und mit verbundenen Unternehmen EUR 219,9 Mio (i. Vj. EUR 160,9 Mio).

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus realisierten Kursgewinnen aus Währungsumrechnung in Höhe von 464 TEUR (i. Vj. TEUR 436) sowie periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Personal- / Sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 622),

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen aus Ausbuchungen von uneinbringlichen Forderungen in Höhe von TEUR 213 (i. Vj. TEUR 129) und realisierte Kursverluste aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 950 (i. Vj. TEUR 253).

Der Aufwand aus der Abzinsung von Personalrückstellungen beträgt TEUR 187 (i. Vj. TEUR 224). Davon entfallen auf Pensionsrückstellungen TEUR 179 (i. Vj. TEUR 212), auf Altersteilzeitrückstellungen TEUR 5 (i. Vj. TEUR 8) und auf Jubiläumsrückstellungen TEUR 3 (i. Vj. TEUR 4).

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von TEUR 4.322 (i. Vj. TEUR 3.082) entfallen insbesondere auf das laufende Geschäftsjahr. Sie beinhalten des Weiteren einen periodenfremden Aufwand in Höhe von TEUR 257 (i. Vj. periodenfremder Ertrag von TEUR 383).

4. Sonstige Angaben

Das Honorar des Abschlussprüfers betrug TEUR 116 für Abschlussprüfungsleistungen des Geschäftsjahres.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen der Gesellschaft belaufen sich auf TEUR 22.721 (i. Vj. TEUR 25.741). Mit TEUR 5.127 (i. Vj. TEUR 6.114) betrifft ein wesentlicher Teil den langfristigen Mietvertrag für die Büroräume in Frankfurt am Main sowie mit TEUR 17.061 (i. Vj. TEUR 19.068) Verpflichtungen aus dem langfristigen Mietvertrag für das Lager in Bad Hersfeld, der mit einem verbundenen Unternehmen abgeschlossen wurde.

Die Fälligkeiten der Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen stellen sich wie folgt dar:

Fällig
in
TEUR
2023/2024 3.687
2024-2029 14.016
Ab 2029 5.018
Summe 22.721

In allen Fällen handelt es sich um sog. Operating-Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt.

Die RS Components GmbH hat gemeinsam mit anderen am Cash Pooling teilnehmenden Gesellschaften der RS Group plc Gruppe eine Garantie gegenüber der Bank of America, London, UK, abgegeben. Dabei garantieren die Gesellschaften einzeln und gemeinsam unwiderruflich und unbedingt für die bestehenden Cash Pool-Verbindlichkeiten als auch für zukünftige Cash Pool-Verbindlichkeiten der am Cash Pooling teilnehmenden Gesellschaften gegenüber der Bank einzustehen. Zum Bilanzstichtag besteht aufgrund der wirtschaftlichen Lage des Konzerns kein Risiko der Inanspruchnahme aus der abgegebenen Erklärung. Darüber hinaus wurde mit der RS Group plc am 27.09.2019 ein Darlehensvertrag über maximal TEUR 18.940 zum Ausbau des Distributionszentrums in Bad Hersfeld, abgeschlossen.

Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr:

David Egan, Group Finance Director, London, Großbritannien (bis 13. Juli 2023)

Andreas Mas Casellas, Sales Director Germany, Dischingen, (örtlicher Geschäftsführer) (seit 20. Juli 2022)

Ralf Hellwig, Managing Director DACH, Grasbrunn (örtlicher Geschäftsführer)

Sven Reuß, Site General Manager Bad Hersfeld, Vaihingen (örtlicher Geschäftsführer) (bis 26. Januar 2024)

Vanessa Gough, Group Financial Controller, Woking, Großbritannien (ab 13. Juli 2023)

Das Datum betrifft die Eintragung in das Handelsregister.

Die nicht ortsansässigen Geschäftsführer erhalten von der Gesellschaft keine Bezüge. Die Bezüge der Geschäftsführer beliefen sich im Geschäftsjahr 2022/2023 auf TEUR 798 (i. Vj. TEUR 1.298).

Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren durchschnittlich 479 (i. Vj. 432) Angestellte in Deutschland sowie 7 (i. Vj. 6) Angestellte in der Schweiz beschäftigt.

5. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung im Sinne des § 289 Abs. 2 Nr. 1 HGB nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

6. Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss unter Berücksichtigung ausschüttungsgesperrter Beträge auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Frankfurt am Main, den 18. Juni 2024

Ralf Hellwig

Andreas Mas Casellas

Vanessa Gough

Anlagenspiegel

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.04.2022
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
31.03.2023
Entgeltlich erworbene Software 1.240.922,29 10.844,20 0,00 0,00 1.251.766,49
0,00 0,00 0,00 27.443.306,25 27.443.306,25
38.880.005,75 3.245.193,51 58.704,17 -25.140.298,80 16.926.196,29
2.303.007,45 0,00 0,00 -2.303.007,45 0,00
42.423.935,49 3.256.037,71 58.704,17 0,00 45.621.269,03
Abschreibungen
01.04.2022
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
31.03.2023
Entgeltlich erworbene Software 1.206.188,23 18.523,79 0,00 0,00 1.224.712,02
0,00 0,00 0,00 1.701.352,08 1.701.352,08
8.932.990,47 2.521.297,20 7.827,22 -1.701.352,08 9.745.108,37
0,00 0,00 0,00 0,00
10.139.178,70 2.539.820,99 7.827,22 0,00 12.671.172,47
Restbuchwerte
31.03.2023
01.04.2022
Entgeltlich erworbene Software 27.054,47 34.734,06
25.741.954,17 0,00
7.181.087,92 29.947.015,28
0,00 2.303.007,45
32.950.096,56 32.284.756,79

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die RS Components GmbH, Frankfurt am Main

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der RS Components GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der RS Components GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 18. Juni 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Stefan Hartwig, Wirtschaftsprüfer

ppa. Christian Boesenberg, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31.3.2023 wurde am 26.6.2024 festgestellt.

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