ROOM N°1 GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
André Dr. Rasquin seit 16.12.2025 | Geschäftsführer |
Christian Alexander Mieth seit 26.3.2024 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
BV Acquisitions XIII HW Limited | 90.00% |
| 10.00% |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Craftview Group GmbH (vormals: aptus 1555. GmbH)Frankfurt am Main (vormals: Berlin)Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2022A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Konzernstruktur, Geschäftstätigkeit aptus 1555. GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main ist die Konzernmuttergesellschaft der Craftview Software Unternehmensgruppe (im Folgenden auch "Craftview"). Craftview ist eine Softwareunternehmensgruppe, das sich auf die Entwicklung von branchenspezifischer Software für die Bau- und Handwerkerbranche spezialisiert hat. Das Unternehmen wurde im Jahr 2020 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Frankfurt. Das Angebot umfasst insbesondere kaufmännische Software-Lösungen für die Automatisierung von Projektkalkulation- und Planung, Angebots- und Rechnungsstellung, Einkauf, Produktion, Dokumentation, und Service- und Instandhaltung. Als end-to-end-Anbieter für digitale Lösungen deckt unser Produktportfolio alle wesentlichen Aspekte der Wertschöpfungskette unserer Kunden ab. Craftview bietet seinen Kunden ein umfassendes Leistungsspektrum von der Entwicklung branchenspezifischer Softwarelösungen, über die Installation der Software für die Kunden und damit verbundenen Serviceleistungen, Schulungsmassnahmen zur optimalen Nutzung der Software, sowie technische Support-/Hotline-Services. Ergänzende Lösungsangebote wie das Hosting unserer Software für die Kunden runden das Angebot ab. Nach mehreren Akquisitionen in den letzten Jahren haben wir damit begonnen, Teile unserer Aufbau- und Ablauforganisation in Kernprozesse zu integrieren und Kernprozesse zu standardisieren. In 2022 hat Craftview Schlüsselpositionen im Führungsteam neu geschaffen und besetzt, um das weitere Wachstum von Craftview effektiv zu steuern. Die Organisation des Geschäfts in auf bestimmte Branchensegmente fokussierte operative Einheiten mit Verantwortung für Vertrieb und Kundenbetreuung und zentralen Servicefunktionen für Finanzen- und Controlling, M&A, Personal, Marketing und Produktentwicklung und IT hat sich als effektiv erwiesen und wird weiter ausgebaut und optimiert. Konzernstruktur Das operative Geschäft der Craftview Gruppe wird über die Craftview Software GmbH, Frankfurt am Main, als operative Holdinggesellschaft sowie weiterer Konzerngesellschaften an insgesamt sieben Standorten betrieben.
*) Beteiligungen im Ausland **) Konzernmutterunternehmen Ziele und Strategie Das übergeordnete Ziel der Gruppe ist, die Effizienz unserer Kunden - Handwerker, Baubetriebe, und Serviceunternehmen - durch die Vereinfachung der Geschäftsprozesse mittels digitaler Werkzeuge zu erhöhen. Die Strategie der Craftview Gruppe zielt auf Kundenzufriedenheit durch Branchenfokus, profitablem Wachstum und effizientem Kapitaleinsatz ab. Um dies zu erreichen, hat das Unternehmen mehrere der führenden Anbieter digitaler Lösungen für das Baugewerbe akquiriert und in der Craftview Gruppe integriert. Auf diese Weise können wir Branchen-Lösungen anbieten, die genau auf die Bedürfnisse unserer Kunden zugeschnitten sind und erleichtern dadurch die digitale Transformation einer der am wenigsten digitalisierten Branchen. Gleichzeitig ermöglicht die Bündelung von Know-how, Ressourcen und Kapital beschleunigtes profitables Wachstum sowohl organisch als auch durch weitere Zukäufe und bildet die Grundlage für den Umbau der Craftview Gruppe zu einem integrierten Software-as-a-Service Unternehmen. Der Fokus auf vertikale Marktsegmente innerhalb der Baubranche mit dem Ziel, eine dominierenden Marktposition aufzubauen erlaubt es uns, unsere Zielmärkte schneller als generische Anbieter mit horizontalem Fokus zu durchdringen. Unsere Multi-Segment Strategie macht uns resilienter im Hinblick auf Nachfrageschwankungen in einzelnen Marktsegmenten und gibt uns die Möglichkeit eines sequenziellen und damit risikoarmen Umbaus der Craftview Gruppe zu einem führenden Software-as-a-Service Unternehmen in den von uns bedienten Märkten. Wirtschaftliches Umfeld Entwicklung der Gesamtwirtschaft Gestiegene Bauzinsen, hohe Realisierungskosten und wirtschaftliche Abkühlung - die Baubranche steht vor zahlreichen Herausforderungen. Das zurückliegende Jahr 2022 hat die Bauwirtschaft aus de rjahrelangen Hochkonjunktur geholt. Die Bauindustrie spricht von einem "schwachen" Baujahr 2022 mit einem Umsatzrückgang von real 5,1 Prozent. 1) 2) 1) https://www.bauindustrie.de/zahlen-fakten/auf-den-punkt-gebracht/baukonjunkturelle-lage-krieg-in-der-ukraine-bringt-baujahr-2022-ins-minus 2) https://www.diw.de/de/diw_01.c.862934.de/publikationen/wochenberichte/2023_01_1/bauboom_geht_zu_ende_____politi-scher_strategiewechsel_erforderlich.html Auch wenn das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Geschäftsjahr um 1,9% gegenüber dem Vorjahr gewachsen ist, so war 2022 insbesondere durch deutliche Steigerungen der Energiepreise und insgesamt einer Steigerung der Inflationsrate auf 6,9% geprägt. Dieser Trend, auch beeinflusst durch Nachwirkungen der Coronakrise und des Kriegs in der Ukraine, haben den Jahresverlauf insgesamt geprägt. Einschätzung der Unternehmensleitung Die Craftview Software GmbH konnte im Jahr 2022 eine positive Gesamtleistung verbuchen und damit ihre Position im Markt weiter stärken. Das Unternehmen gewann neue Kunden und konnte auch den Absatz bei Bestandskunden steigern. Investitionen in die Weiterentwicklung der Software-Lösungen und den Kundendienst zahlten sich aus. Gleichzeitig konnte das Geschäftsmodell unserer Gruppe strategisch weiterentwickelt werden. Trotz der makroökonomischen und politischen Herausforderungen in 2022, sind die strukturellen Wachstumstreiber wie der niedrige Stand der Digitalisierung und die Forderung nach mehr Effizienz und Prozessoptimierung nach wie vor intakt. Insgesamt können wir für das Jahr 2022 feststellen, dass die Robustheit unseres Unternehmens gestiegen ist. Die Zahl der Kunden ist gewachsen und wir haben eine sehr geringe Kundenabhängigkeit sowie eine sehr niedrigen Abwanderungsrate. Alles in allem haben wir eine gute Ausgangsposition, um unser Wachstum fortzusetzen. Wir sind motiviert, zukünftige Marktchancen zu nutzen und weiter profitabel sowohl organisch als auch anorganisch zu wachsen. B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage von Craftview hat sich im Geschäftsjahr insgesamt stabilentwickelt. Dabei sind im Vergleich zum Vorjahr signifikante Erhöhungen der Jahreswerte zu verzeichnen, die auf die unterjährige Akquisition von Konzerngesellschaften im Jahr 2021 zurückzuführen sind. 1. Ertragslage Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte der Rohertrag (Konzernumsatzerlöse nebst Bestandsveränderungen abzüglich Materialaufwand) um TEUR 5.716 auf TEUR 29.452 gesteigert werden. Wesentlicher Treiber dieser Entwicklung war die erstmalig vollständige Einbeziehung der Erträge und Aufwendungen von Unternehmen, die im Verlauf des Jahres 2021 akquiriert wurden. Durch die zusätzlichen Akquisitionen im Jahr 2021 konnte Craftview seine Geschäftstätigkeit im Jahr 2022 weiter ausbauen. Der Jahresfehlbetrag im Jahr 2022 verringerte sich um TEUR 175 auf TEUR 2.940. Wesentliche Einflussfaktoren des Jahresfehlbetrages sind insbesondere Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände (TEUR 6.175), die im Zuge der Akquisitionen und entsprechender Abschreibung von Geschäfts- und Firmenwert sowie Software und des Kundenstamms im Berichtsjahr vorgenommen wurden. Im Zuge der Akquisitionen wurde das Finanzierungsvolumen über Banken in den Vorjahren ausgeweitet, was zu einem Anstieg der Zinsaufwendungen gegenüber dem Vorjahr in Höhe um TEUR 461 geführt hat. Der Personalaufwand ist im Berichtsjahr bedingt durch die Akquisitionen im Jahr 2021 um TEUR 2.325 gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind ebenfalls gestiegen, sie liegen TEUR 1.667 über dem Vorjahr. 2. Finanzlage a. Vermögens- und Finanzlage
Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Bilanzsumme um 5,4% von TEUR 70.730 auf TEUR 66.883 verringert. Die Verringerung auf der Aktivseite der Bilanz ist im Wesentlichen auf die immateriellen Vermögensgegenstände zurückzuführen (-TEUR 6.136). Dies ist hauptsächlich auf die planmäßige und lineare Abschreibung des Geschäfts- und Firmenwerts, Kundenstamms sowie der Software im Zuge des Erwerbs der Gruppengesellschaften in Vorjahren zurückzuführen. Das bilanzielle Eigenkapital wird mit TEUR -4,150 als "Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag" ausgewiesen und ist auf Effekte aus der Kapitalkonsolidierung zurückzuführen. Die Verringerung der Bilanzsumme auf der Passivseite ist hauptsächlich auf die Abnahme der Verbindlichkeiten zurückzuführen, insbesondere auf die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (-TEUR 815) sowie auf die sonstigen Verbindlichkeiten, die im Berichtsjahr um -TEUR 2.943 zurückgegangen sind. Diese Reduzierung betrifft im Wesentlichen die Auszahlung von nachgelagerten Kaufpreisbestandteilen aus Unternehmensakquisitionen. Im Geschäftsjahr 2022 wurden die immateriellen Vermögenswerte im Zuge der Abschreibung bewertet, die zu einer Verringerung der latenten Steuern um TEUR -1.057 im Vergleich zum Vorjahr führte. b. Investitionen Im Geschäftsjahr 2022 wurden Investitionen in Höhe von TEUR 198 in neue Betriebs- und Geschäftsausstattung getätigt. Es ist zu beachten, dass Craftview hauptsächlich Software, Computer, Server, Büroausstattung und Fahrzeuge zur Ausübung ihrer Geschäftstätigkeiten benötigt. Daher spielt das Anlagevermögen eine untergeordnete Rolle für die Ausübung der Geschäftstätigkeiten. c. Liquidität Die Kapitalflussrechnung gibt Auskunft darüber, wie sich die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente im Berichtsjahr entwickelt haben. Im Berichtszeitraum betrug der Cashflow aus operativer Tätigkeit TEUR 4.360 (Vorjahr: TEUR 1.249), der Cashflow aus der Investitionstätigkeit TEUR -2.313 (Vorjahr TEUR -21.507), während der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit TEUR -2.285 (Vorjahr: TEUR 18.694) betrug. Die Finanzmittelfonds am Ende der Periode haben sich somit von TEUR 4.306 im Vorjahr auf TEUR 4.068 im Berichtsjahr geringfügig verringert. Im Geschäftsjahr 2022 konnte das Unternehmen sämtliche operative Investitionen aus dem laufenden Cashflow und vorhandenen liquiden Mitteln finanzieren, wodurch stets ausreichende Liquidität zur Verfügung stand. Darüber hinaus wurden im Berichtszeitraum ausschließlich laufende Kredite bedient und es wurden keine zusätzlichen Fremdfinanzierungen in Anspruch genommen. 4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Nach Ansicht der Geschäftsführung kann die Craftview Gruppe trotz der ausgewiesenen Unterbilanz als gesunde Unternehmensgruppe mit guter Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage beurteilt werden. C. Prognosebericht Aus heutiger Sicht lassen sich die Entwicklungen mit ihren Chancen und Risiken wie folgt prognostizieren: 1. Marktentwicklung / Chancen Obwohl in den Jahren 2022 und 2023 die reale Bauleistung des Bauhauptgewerbes im Vergleich zu den anderen Bereichen leicht überdurchschnittlich schrumpfen dürfte, erwarten wir, dass die Ausschläge der realen Bauleistung im Ausbaugewerbe geringer ausfallen. Rückgänge im Neubaugeschäft dürften hier vielerorts durch Bestandsmaßnahmen substituiert werden können. Dies gilt gerade auch für unseren Zielmarkt - kleinere Betriebe des Ausbaugewerbes, bei denen Kunden häufig schon seit langem auf einen Termin für Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen warten. Trotz der Rückgänge des realen Bauvolumens dürfte die Geschäftslage bei vielen Unternehmen im Bauhaupt- und Ausbaugewerbe gut sein. Obwohl sich die Baubranche zu Beginn des Jahres 2023 insgesamt im Umbruch befindet, sind die mittel- und langfristigen und für unser Geschäftsmodell bedeutenden strukturellen Wachstumstreiber wie die Digitalisierung und die Reduktion von CO 2 -Emissionen nach wie vor voll intakt. 3) 3) https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Handwerk-wird-digitaler Für 2023 zeichnet sich gleichzeitig eine Beruhigung bei den Energie- und Rohstoffpreisen ab. Die Gewinnsituation unserer Kunden dürfte daher befriedigend bleiben. Ein weiterer, wichtiger Gradmesser für Craftview ist der Digitalisierungsgrad unseres Marktes und die davon ableitbaren zukünftigen Absatzchancen. Laut einer neuen Studie des Digitalverbands Bitkom und des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks nutzen Handwerksbetriebe verstärkt Technologien wie Cloud Computing - vor allem seit der Corona-Pandemie. Schon zwei Drittel (68 Prozent) aller Handwerksbetriebe in Deutschland nutzen digitale Technologien und Anwendungen. Vor zwei Jahren waren es mit 53 Prozent noch deutlich weniger. Bei mehr als der Hälfte der Handwerksbetriebe (56 Prozent) hat die Digitalisierung insbesondere durch die Corona-Pandemie an Bedeutung gewonnen. Und 55 Prozent der HandwerkerInnen sagen mittlerweile: Die Digitalisierung sichert die Existenz unseres Betriebes. Basierend auf dieser Einschätzung erwartet die Craftview Software GmbH auch im Jahr 2023 eine positive Geschäftsentwicklung. 2. Umsatzplanung Der Planungsprozess berücksichtigt sowohl den allgemeinen Wirtschaftstrend als auch den Trend auf den jeweiligen Branchenmärkten. Besonderes Augenmerk liegt auf der Einführung und Umsetzung einer neuen Preisstrategie. 3. Personalplanung Die Personalplanung für 2023 berücksichtigt die aktuelle gesamtwirtschaftliche Situation und ist für 2023 zunächst auf ähnlichem Niveau zum Vorjahr vorgesehen. Das vorhandene Knowhow wird kontinuierlich weiterentwickelt und durch Aus- und Fortbildung der Mitarbeiter den steigenden Kundenanforderungen entsprechend erhöht. Für die Zukunft sollen moderne Anreizsysteme für Mitarbeiter im Sinne der variablen Vergütungsstruktur implementiert werden, um langfristig Motivation und flexible Vergütungslösungen anbieten zu können. Die Fluktuation im Geschäftsjahr im Bereich des Mitarbeiterstammes lag auf niedrigem Niveau. Gleichwohl ergeben sich Probleme bei der Gewinnung von neuen Mitarbeitern, da auf dem regionalen Arbeitsmarkt immer intensiver nach geeigneten Arbeitskräften zu suchen ist. 4. Investitionsplanung Im Geschäftsjahr 2023 werden, wie in der Vergangenheit auch, die typischen Investitionen in IT-Ausstattung, Büroeinrichtung etc. erwartet. Diese werden aufgrund der Geschäftsentwicklung geplant und aus eigenen Mitteln finanziert. 5. Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Für das Geschäftsjahr 2023 erwarten wir eine Umsatzsteigerung von 10-14%. Dieser Anstieg soll insbesondere durch organisches Wachstum erreicht werden. Aufgrund dieser positiven Entwicklung wird sich dementsprechend voraussichtlich das Unternehmensergebnis gegenüber dem Vorjahresniveau verbessern. Alle in diesem Bericht enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen wurden nach bestem Wissen und Gewissen getroffen. Da sie jedoch von Faktoren abhängen, die nicht unserem Einfluss unterliegen, kann die tatsächliche Entwicklung von den Prognosen abweichen. D. Risikobericht Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. Dieses Risikomanagementsystem soll dazu beitragen, Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig aufzudecken. Risikomanagement ist ein integraler Bestandteil aller Entscheidungen und Geschäftsprozesse. Die Gewinnung von weiteren Toptalenten für Craftview steht für die weitere positive Entwicklung der Unternehmensgruppe zusammen mit weiteren strategischen Zielen an oberster Stelle. Der Arbeitsmarkt im Kernmarkt Deutschland ist insbesondere im Bereich der Softwareentwicklung stark umkämpft, Unternehmen müssen mittlerweile deutlich mehr in Bezug auf Bindung bestehender Mitarbeiter und der Neurekrutierung investieren. Craftview will mit einem breiten Benefitsprogramm sowie attraktiven Gehaltsmodellen für bestehende und neue Mitarbeiter weiterhin diesen gestiegenen Herausforderungen entgegentreten. Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Besondere Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht zu sehen. E. Forschung und Entwicklung Für Craftview-Kunden ist es entscheidend, mit unseren Lösungen auch künftig komplexe Anforderungen abbilden zu können. Gleichzeitig ist es erforderlich, technologisch leistungsfähige Lösungen einzusetzen, die auch in den Systemumgebungen der Zukunft einsetzbar sind und ihren wirtschaftlichen Nutzen damit langfristig entfalten. Aus diesem Grund werden wir auch weiterhin das hohe Engagement für die Entwicklung unserer Produkte fortführen. Ziel unserer Produktentwicklung ist es, für die immer komplexer und individueller werdenden Anforderungen unserer Kunden passende Lösungen zu bieten.
Frankfurt am Main, den 28. April 2023 gez. Klaus Enke, Geschäftsführer gez. Christian Mieth, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Kapitalflussrechnung nach DRS 21Konzern Kapitalflussrechnung
EigenkapitalspiegelKonzern Eigenkapitalveränderungsrechnung Eigenkapital des Mutterunternehmen = Konzerneigenkapital
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2022I. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss Angaben zur Identifikation der Muttergesellschaft laut Registergericht
Konzernabschluss Die aptus 1555. GmbH, als oberste Muttergesellschaft, hat zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2022 aufgrund gesetzlicher Verpflichtung einen Konzernabschluss nach den Vorschriften der §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Die Konzernbilanz ist gemäß § 298 HGB i.V.m. § 266 HGB gegliedert. Für die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 298 HGB i.V.m. § 275 Abs.2 HGB gewählt. Zur Verbesserung der Klarheit und Aussagefähigkeit werden einzelne Angaben zu Posten der Konzern-Bilanz und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung im Konzernanhang ausgewiesen. Der Konzernabschluss ist in Euro (EUR) aufgestellt. Das Geschäftsjahr der aptus 1555. GmbH und ihre rTochtergesellschaften entspricht grundsätzlich dem Kalenderjahr. Die aptus 1555. GmbH beschäftigt sich vornehmlich mit der Führung und Finanzierung ihrer direkten und indirekten Tochtergesellschaften. Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss der aptus 1555. GmbH sind alle in- und ausländischen Tochterunternehmen einbezogen, bei denen die aptus 1555. GmbH über die Möglichkeit verfügt, die Finanz- und Geschäftspolitik zu beherrschen. Erst- bzw. Endkonsolidierungen erfolgen grundsätzlich zum Zeitpunkt der Erlangung bzw. des Verlustes des beherrschenden Einflusses. Beteiligungen, auf die ein maßgeblicher Einfluss ausgeübt werden kann (assoziierte Unternehmen), werden nach der Equity-Methode gemäß § 311 HGB bilanziert, sofern vorhanden. Die Angaben entsprechend § 313 Abs. 2 HGB sind aus der folgenden Übersicht ersichtlich: Anteilsbesitz zum 31. Dezember 2022
*) mittelbare Beteiligung Die Craftview Software GmbH wurde am 5. Februar 2020 durch die aptus 1555. GmbH errichtet. Diese wird seit dem 1. Januar 2021 im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss der aptus 1555. GmbH einbezogen. Die Anteile an den Gesellschaften Winworker GmbH und Siebert Scale GmbH wurden zum 14. Februar 2020 und die Anteile der es2000 Errichter Software GmbH zum 21. Dezember 2020 von der Craftview Software GmbH erworben. Die Siebert Scale GmbH wurde zum 1. Januar 2021 auf die Winworker GmbH verschmolzen. Der Einbezug der Winwoker GmbH und der es2000 Errichter Software GmbH in den Konzernabschluss der aptus 1555. GmbH erfolgt seit dem 1. Januar 2021 im Rahmen der Vollkonsolidierung. Zum 28. Januar 2021 wurden die Geschäftsanteile der KS21 Software & Beratung GmbH durch die Craftview Software GmbH erworben. Die Einbindung der Gesellschaft in den Konzernabschluss erfolgt zum 1. Februar 2021. Ferner erwarb die Craftview Software GmbH die Anteile an der OS Datensysteme GmbH zum 26. April 2021 und der Moser GmbH & Co. KG sowie der Moser Verwaltungs- und Beteiligungs-GmbH zum 7. Mai 2021. Die Gesellschaften werden seit dem 1. Mai 2021 in den Konzernabschluss der aptus 1555. GmbH im Rahmen der Vollkonsolidierung berücksichtigt. Die Moser GmbH & Co. KG ist zum 01.01.2022 auf die Moser Verwaltungs- und Beteiligungs-GmbH angewachsen. Der Firmenname der Moser Verwaltungs- und Beteiligungs-GmbH wurde im Berichtszeitraum in Moser Software GmbH geändert. Die Craftview Benelux B.V. wurde am 25. Juni 2021 durch die Craftview Software GmbH gegründet. Ferner erwarb die Gesellschaft die Anteile der Gilde Software B.V. am 30. Juni 2021. Die Craftview Benelux B.V. und die Gilde Software B.V. werden seit dem 1. Juli 2021 im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss der aptus 1555. GmbH einbezogen. Die Erstkonsolidierung der Gilde B.V. ist zum 1. Januar 2022 aufgrund neuerer Erkenntnisse über die Höhe des Eigenkapitals der Tochtergesellschaft zum Erstkonsolidierungszeitpunkt (1. Juli 2021) gem. § 301 Abs.2 S.2 HGB angepasst worden. Dabei wurde der Geschäfts- und Firmenwert um 171 TEUR erhöht. Aus der Fortschreibung dieser Änderung auf den 31. Dezember 2021 ergab sich eine Minderung des Eigenkapitals um 143 TEUR, die gem. DRS 23.78 im Ergebnisvortrag verrechnet wurden. Infolge der teilweise unterjährigen Erstkonsolidierung o.g. Tochtergesellschaften im Geschäftsjahr 2021 ist die Konzerngewinn- und -verlustrechnung des Geschäftsjahres nur eingeschränkt mit dem Vorjahr vergleichbar Konsolidierungsgrundsätze und -methoden Der Konzernabschluss beruht auf den nach konzerneinheitlichen Ausweis-, Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellten Einzelabschlüssen der aptus 1555. GmbH und ihrer in- und ausländischen Tochterunternehmen. Die Kapitalkonsolidierung wird nach der Erwerbsmethode im Rahmen der Neubewertungsmethode durchgeführt. Dabei werden die Anschaffungskosten der erworbenen Anteile dem anteiligen, neubewerteten Eigenkapital der Tochterunternehmen zum Zeitpunkt des Erwerbs gegenübergestellt. Im Rahmen der Neubewertung der Vermögensgegenstände und Schulden der Tochterunternehmen wurden stille Reserven in den immateriellen Vermögensgegenständen Kundenstamm und Software offengelegt. Verbleibende Unterschiedsbeträge wurden als Geschäfts- und Firmenwert behandelt. Die immateriellen Vermögenswerte werden über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig nach der linearen Methode zu Lasten des Konzernergebnisses abgeschrieben. Liegen Anzeichen für eine dauernde Wertminderung vor, werden auch außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Aufwendungen und Erträge sowie Forderungen, Verbindlichkeiten, Ausleihungen und Haftungsverhältnisse zwischen den konsolidierten Unternehmen werden eliminiert. Bei konsolidierungsbedingten temporären Differenzen werden latente Steuern abgegrenzt. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden nach § 242 ff. HGB und § 264 ff. HGB durchgeführt, sowie die Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Konzernbilanz weist einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von TEUR 4.150 aus. Die Unterbilanz ist auf hohe konsolidierungsbedingte Abschreibungen zurückzuführen. Risiken, welche die Annahme der Unternehmensfortführung bei den Konzerngesellschaften beeinträchtigen, sind nicht erkennbar. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer entsprechend den steuerlichen AfA-Tabellen ermittelt. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Methode vorgenommen. Sofern notwendig werden Abschreibungen gem. §§ 253 Abs. 1, Abs. 3 S. 3 HGB vorgenommen. Die im Rahmen der Kapitalkonsolidierung entstehenden immateriellen Vermögenswerte, werden wie folgt abgeschrieben: Der immaterielle Vermögenswert "Kundenstamm" wird über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 10 Jahren planmäßig nach der linearen Methode zu Lasten des Konzernergebnisses abgeschrieben; der immaterielle Vermögenswert "Software" wird über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 6 Jahren und der Geschäfts- oder Firmenwert wird über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren nach der linearen Methode zu Lasten des Konzernergebnisses abgeschrieben. Die Abschreibungsdauer der Geschäfts- und Firmenwerte wurden unter anderem unter Berücksichtigung des langfristigen Geschäftsmodells der Konzerngesellschaften ermittelt. Geschäfts- und Firmenwerte in Höhe von 98 TEUR (Vorjahr 118 TEUR) resultieren aus den Jahresabschlüssen der Konzerngesellschaften. Die hier angesetzte Nutzungsdauer beträgt zehn Jahre. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das geringwertige Wirtschaftsgut umfasst einen Nettoeinzelwert bis 800 EUR und wird im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Hierbei richtet sich die Abschreibung nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten bewertet, sofern sie nicht wegen einer dauerhaften Minderung des beizulegenden Wertes außerplanmäßig abgeschrieben worden sind. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Prinzips der verlustfreien Bewertung angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Es werden alle erkennbaren Risiken durch individuelle Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine pauschale Wertberichtigung Rechnung getragen. Die Bewertung der Kassenbestände und der Guthaben bei Kreditinstituten erfolgt zum Nominalwert. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die Rückstellungen für Pensionen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen berechnetund mit dem ermittelten Anwartschaftsbarwert passiviert. Im laufenden Geschäftsjahr wurden für die handelsrechtliche Bewertung nach der Projected-unit-credit-method folgende Parameter zugrunde gelegt:
Als Rechnungszinsfuß wurde der von der Deutschen Bundesbank nach Maßgabe einer Rechtsverordnung ermittelte Zinssatz zugrunde gelegt, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Dabei wurde für die Berechnung der von der Deutschen Bundesbank ermittelte 10-Jahres-Durchschnittszins verwandt. Der Berechnung lagen die neuen "Richttafeln Heubeck 2018 G" zugrunde. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung tragen. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Erfüllungsbetrag angesetzt. Langfristige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit einem fristadäquaten Zinssatz, wie er von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wird, abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, die Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen. III. Erläuterung zur Konzernbilanz Darstellung und Entwicklung des Anlagvermögens Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel "Entwicklung des Konzernanlagevermögens im Geschäftsjahr 2022", nachfolgend dargestellt: Konzern Anlagenspiegel
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Aufgliederung der Forderungen nach Restlaufzeiten ergibt sich aus dem nachfolgendenForderungsspiegel:
Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 1.007 TEUR (Vorjahr 1.484 TEUR) entfallen hauptsächlich auf Steuererstattungsansprüche, Kautionen sowie geringfügige Guthaben aus der laufenden Lohn- und Gehaltsabrechnung. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beträgt 1.020 TEUR (Vorjahr 1.109 TEUR) und betrifft hauptsächlich Abgrenzungen für Lizenzzahlungen sowie Abgrenzungen für Kreditgebühren, die im Rahmen der Finanzierung anfielen. Eigenkapital Wir verweisen auf die Darstellung des Eigenkapitals im Konzern-Eigenkapitalspiegel. Aus dem Jahresabschluss des Mutterunternehmens stehen 3.083 TEUR zur Ausschüttung an die Gesellschafter zur Verfügung. Pensionsrückstellungen Die Pensionsrückstellungen betragen vor Saldierung 166 TEUR (Vorjahr 151 TEUR) und beinhalten individualvertragliche Zusagen gegenüber einzelnen Mitarbeitern. Im Geschäftsjahr 2022 wurde ein Betrag (Anschaffungskosten = beizulegender Zeitwert) über 101 TEUR als aktives Deckungsvermögen klassifiziert und mit der Pensionsrückstellung verrechnet. Bei Anwendung des in der Vergangenheit der Bewertung zugrunde gelegten 7-Jahres-Durchschnittszins hätte sich ein höherer Rückstellungswert von 177 TEUR ergeben. In Höhe eines Unterschiedsbetrages von 11 TEUR besteht eine Ausschüttungssperre. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen beinhalten die das aktuelle und vorige Geschäftsjahr betreffenden, noch nichtveranlagten, Steuern. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind überwiegend Kaufpreiseinbehalte enthalten. Ferner bestehen Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 958 TEUR (Vorjahr 635 TEUR) und im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von 22.276,28 EUR (Vorjahr 16.910,08 EUR). Im Rahmen der Bankenfinanzierung bestehen Sicherungsabtretungen in Höhe von maximal 30,2 Mio. EUR. Zur Absicherung dieser Verbindlichkeiten hat die aptus 1555. GmbH sowie weitere wesentliche Gruppengesellschaften neben der Sicherungsübereignung von immateriellen Vermögensgegenständen auch Pfandrechte für weitere Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens abgegeben. Passive latente Steuern betreffen ausschließlich Bewertungsunterschiede zwischen konzern- und steuerbilanziellen Wertansätzen im Bereich der immateriellen Vermögensgegenstände. Auf den Ansatz von aktiven latenten Steuern aus Bewertungsunterschieden zwischen handelsbilanziellen Werten (Einzelabschluss) und steuerbilanziellen Werten wurde verzichtet. IV. Erläuterungen zur Gewnn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die erzielten Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt nach Tätigkeitsbereichen bzw. geographischen Regionen auf:
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, andere sonstige betriebliche Erträge wie bspw. Sachbezüge, Versicherungsentschädigungen und Kursdifferenzen, sowie ferner Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens. Periodenfremde Erträge betreffen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 134 TEUR (Vorjahr 422 TEUR) und Buchgewinne aus Anlagenabgängen in Höhe von 10 TEUR (Vorjahr 15 TEUR). Erträge aus Währungskursdifferenzen betragen 208,68 EUR (Vorjahr 631,20 EUR). Personalaufwand Die im Personalaufwand enthaltenen Löhne und Gehälter betragen 14.925 TEUR (Vorjahr 12.997 TEUR). Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung betragen 2.956 TEUR (Vorjahr 2.558 TEUR). Davon betreffen 142.056,35 EUR (Vorjahr 151.387,08 EUR) Aufwendungen für Altersversorgung. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich im Wesentlichen aus Raumkosten, Fahrzeugkosten, Kosten der Warenabgabe, Werbe- und Reisekosten, Kosten für Reparaturen und Instandhaltung, Versicherungskosten sowie Beiträge und Abgaben zusammen. Die Periodenfremden Aufwendungen betragen 7 TEUR (Vorjahr 32 TEUR) und betreffen hauptsächlich nicht zurückgestellte Kosten für die Erstellung des Vorjahresabschlusses. Aufwendungen aus Währungskursdifferenzen betragen 1.049,46 EUR (Vorjahr 631,20 EUR). Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen werden Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen für Pensionen in Höhe von 3 TEUR (Vorjahr 24 TEUR) verrechnet mit Erträgen aus Deckungsvermögen in Höhe von 7 TEUR (Vorjahr 2 TEUR) ausgewiesen. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belaufen sich im aktuellen Geschäftsjahr auf -408 TEUR (Vorjahr -662 TEUR) und setzten sich wie folgt zusammen:
V. Sonstige Angaben Erläuterungen zur Konzern-Kapitalflussrechnung Die Konzern-Kapitalflussrechnung ist entsprechend den Regelungen des DRS 21 aufgestellt und gliedert sich nach Zahlungsströmen aus der laufenden Geschäftstätigkeit, Investitions- und Finanzierungstätigkeit. Der Finanzmittelfonds entspricht den in der Konzernbilanz ausgewiesenen liquiden Mitteln. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Folgejahren auf Grund von Miet- und Leasingverhältnissen wie folgt:
Haftungsverhältnisse Es bestehen gegenwärtig keine Haftungsverhältnisse. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Im Jahr 2022 erhielt unser Abschlussprüfer folgendes Gesamthonorar:
Anzahl der Arbeitnehmer Der Konzern beschäftigte im Jahresdurchschnitt 307 (Vorjahr 290) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Diese sind wie folgt aufgeteilt:
Sonstige Angaben Die aptus 1555. GmbH verzichtet auf die Veröffentlichung der Geschäftsführergehälter und macht hierfür von den Befreiungsvorschriften gemäß § 314 Abs. 3 S. 2 HGB i.V.m. § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch. Angaben zum Mutterunternehmen und zu geschäften mit nahestehenden Personen Zwischen den in den Konzernabschluss der aptus 1555. GmbH einbezogenen Unternehmen und nahestehenden Unternehmen und Personen bestanden im laufenden Geschäftsjahr keine wesentlichen Geschäftsvorfälle, die nicht zu marktüblichen Konditionen durchgeführt wurden. Inanspruchnahme von § 264 Abs. 3 HGB Folgende Konzerngesellschaften nehmen auf Grundlage ihres Einbezugs in diesen Konzernabschlussdie Befreiungsvorschrift des § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch:
ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung des Mutterunternehmens schlägt vor, das Jahresergebnis der aptus 1555. GmbHauf neue Rechnung vorzutragen. Geschäftsführung Herr Klaus Enke, CEO, Mülheim Herr Christian Mieth, CFO, Ober-Mörlen (ab 27. Januar 2022)
Frankfurt am Main, den 28. April 2023 gez. Klaus Enke, Geschäftsführer gez. Christian Mieth, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers An die aptus 1555. GmbH, Frankfurt Prüfungsurteil Wir haben den Konzernabschluss der aptus 1555. GmbH, Frankfurt, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der aptus 1555. GmbH, Frankfurt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, so fern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den an zuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Düsseldorf, den 28. April 2023 ADKL
AG
Klaus Verstegen, Wirtschaftsprüfer Philipp Bracht, Wirtschaftsprüfer |
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