Good Humor GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Speiseeis
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Florian Göbels seit 14.4.2026 | Geschäftsführer |
Nadine Grünfeld seit 30.9.2025 | Geschäftsführer |
Marcus Christian Wolter seit 25.1.2019 | Geschäftsführer |
Godehard Wolpers seit 21.4.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 9.78% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Banijay Entertainment SASU | 90.22% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BRAINPOOL TV GmbHKölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011Bilanz zum 31. Dezember 2011Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2011
Lagebericht für 2011Darstellung der GeschäftstätigkeitDie BRAINPOOL TV GmbH (im Folgenden nur BRAINPOOL genannt) entwickelt, produziert und vermarktet TV-Shows und Serien in den Bereichen Comedy und Light Entertainment und ist damit einer der größten und renommiertesten TV-Produzenten in Deutschland. BRAINPOOL sucht nach jungen Comedy - Talenten, um sie dann kontinuierlich aufzubauen. Dieses Konzept wurde erfolgreich mit Künstlern wie u.a. Stefan Raab, Anke Engelke, Ilka Bessin und Elton umgesetzt. Markt und MarktumfeldDie weltweite Konjunktur 2011 prägte zu Beginn des Jahres eine starke Dynamik aus, jedoch hat sich diese anfänglich positive Tendenz infolge eines an Schwung abnehmenden Welthandels im laufenden Jahr sukzessive abgeschwächt. Zudem haben die zunehmenden Sorgen um die sich verschärfende Schuldensituation sowohl in den USA als auch in Europa das Konsumentenvertrauen belastet. Für die deutliche Abschwächung der Konjunktur in der Eurozone sind im Wesentlichen die rückläufigen Wachstumsraten in den Euro-Kernländern mit Ausnahme von Deutschland verantwortlich gewesen. Die Deutsche Wirtschaft befand sich 2011 in sehr robuster Verfassung und ist mit einem preisbereinigten Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 3,0 % gewachsen. Für 2012 prognostizieren die Wirtschaftsforschungsinstitute eine Abkühlung der Konjunktur mit einem lediglich geringen Anstieg des BIP in Deutschland zwischen 0,5 % und 1,0 %; ein großer Unsicherheitsfaktor bleibt in diesem Zusammenhang die Euro Krise verbunden mit der Schuldenkrise der europäischen Staatshaushalte. Der Werbemarkt weist eine hohe Korrelation zu den makroökonomischen Rahmenbedingungen auf, dementsprechend berichtet Nielsen Media Research ein solides Wachstum der Bruttowerbeinvestitionen für den deutschen Werbemarkt für das abgelaufene Jahr 2011. Insgesamt ist der Bruttowerbedruck in den Above-the-line-Medien in 2011 um 3,5 % auf 25,84 Milliarden Euro gewachsen. Der TV-Werbemarkt, im Jahr 2010 noch eines der Zugpferde, konnte jedoch nur noch um überschaubare 1,8 % auf 11,1 Milliarden Euro wachsen. Zu berücksichtigen ist, dass die Brutto-Zahlen nur eine begrenzte Aussagekraft besitzen, weil sie weder Rabatte noch unbezahlte Eigenanzeigen entsprechend berücksichtigen. Da die Bruttozahlen die Entwicklung nicht vollständig reflektieren, ist auf Nettobasis von einem geringeren Anstieg der Investitionen in TV-Werbung auszugehen. Die Marktforscher gewähren für den Werbemarkt 2012 in Deutschland einen ambivalenten Ausblick. Große Fernsehereignisse wie die Olympischen Sommerspiele und die Fußball-EM dürften durch die Unsicherheit bezüglich der Euro-/Schuldenkrise in ihrer Auswirkung wieder relativiert werden. BRAINPOOL ist als Content-Lieferant über die TV-Werbeerlöse der TV-Sender teilweise indirekt, über andere Verwertungswege sogar direkt abhängig von den privaten Konsumausgaben. Diese haben sich im vergangenen Jahr 2011 mit einem Zuwachs von 1,5 % so stark entwickelt wie zuletzt vor fünf Jahren und erwiesen sich als Stütze der wirtschaftlichen Entwicklung. Dazu hat vor allem die gute Lage auf dem Arbeitsmarkt beigetragen, im vergangenen Jahr ist die Zahl der Beschäftigten in Deutschland auf einen Rekordwert gestiegen. Auch für 2012 gehen die Institute hinsichtlich des privaten Verbrauchs tendenziell von einem leichten Anstieg der Konsumneigung aus. In diesem Umfeld versucht die BRAINPOOL weiterhin bestehende TV-Sendeplätze konsequent zu pflegen und den weiteren Ausbau des Formatportfolios durch neue Kunden und neue Formatentwicklungen mit neuen und bestehenden Künstlern voranzutreiben. GeschäftsmodellGrundlage des BRAINPOOL-Geschäftsmodells ist der Aufbau starker Fernsehmarken und deren konsequente Auswertung über die gesamte Wertschöpfungskette. BRAINPOOL bietet für die zur Gruppe gehörenden Künstler und TV-Produktionen alle relevanten Serviceleistungen einschließlich der Verwertung von Nebenrechten aus einer Hand an. Durch die Vergabe von ein- oder zweimaligen Ausstrahlungslizenzen an die jeweiligen Sender werden die Nebenrechte in den Bereichen Free-TV, Pay-TV, Internet, DVD, CD, Merchandising/ Licensing und Multimedia konsequent ausgewertet. Die Rechte an den produzierten Formaten verbleiben bei der BRAINPOOL TV GmbH bzw. den jeweiligen Tochter-/ Joint Venture-Gesellschaften und können über die verschiedenen Absatzwege gepflegt und ausgebaut werden und damit einen längerfristigen Erlösstrom generieren. Im Geschäftsjahr 2011 wurden u.a. für die Formate "Stromberg", "Ladykracher", "Elton vs. Simon die Show" und "Pastewka" weitere Free-TV Lizenzen an Sender verkauft. Erfolgreiche DVDs wie "Cindy aus Marzahn - Nicht jeder Prinz kommt uff'm Pferd" und "Pastewka Vol. 5." wurden veröffentlicht, die DVD "Stromberg Vol. 5" war bestverkaufter Titel der Comedy-Jahresauswertung 2011 der media control. "Schlag den Raab" - das Spiel zur Show konnte mit guten Verkaufszahlen als elektronisches wie auch als Brettspiel umgesetzt werden und geht jeweils in eine 2. Folge. Das Online-Portal myspass.de ist als legale VOD Plattform mit Schwerpunkt Comedy einzigartig im deutschsprachigen Raum, der Bereich Künstlermanagement konnte ausgebaut werden und verschiedene Live Projekte wie die Veranstaltung der ersten Deutschland Tournee von Lena wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr entwickelt und realisiert. Langfristige KünstlerbindungBRAINPOOL hat frühzeitig damit begonnen, Joint-Venture Gesellschaften mit Künstlern zu gründen, in denen die Produkte der jeweiligen Künstler generiert und auch verwertet werden. Dadurch partizipieren die Künstler unmittelbar am wirtschaftlichen Erfolg der TV-Produktionen. Umgekehrt sichert sich BRAINPOOL so eine langfristige Zusammenarbeit mit den Künstlern auf partnerschaftlicher und vertrauensvoller Basis, so dass beide Seiten profitieren. Die Gemeinschaftsunternehmen beauftragen die BRAINPOOL TV GmbH als Executive Producer mit der Durchführung der Produktionen. In 2011 existierten solche Künstlergesellschaften u.a. mit Stefan Raab, Anke Engelke und Elton. Die Nachwuchsförderung und die Suche nach neuen Talenten haben bei BRAINPOOL einen hohen Stellenwert. BRAINPOOL ist mit 80 % am "Nightwash"-Produzenten BRAINPOOL Live Entertainment GmbH, Köln, beteiligt und damit an einer bundesweit etablierten Bühne für neue Comedians im Live- und Fernsehgeschäft. Formatportfolio"TV Total" daily, Events "TV Total", produziert von der Raab TV-Produktion GmbH, Köln wird viermal wöchentlich zur late Prime-time bzw. late-night auf Pro7 ausgestrahlt. Im Jahresdurchschnitt 2011 erreichte die Show mit Stefan Raab 11,3 % der 14 bis 49-jährigen Zuschauer und lag damit leicht unter dem Senderdurchschnitt von 11,7 %. Hinzu kamen im Berichtszeitraum mit dem "TV Total Bundesvision Songcontest", der "TV Total WOK WM", der "TV Total Stock Car Crash Challenge", dem "TV Total Turmspringen", 4 Folgen "Schlag den Star", 6 Folgen der Samstagabend-Eventshow "Schlag den Raab" und 3 Folgen von "Unser Song für Deutschland" (davon 2 auf Pro7 sowie 1 in der ARD) noch 17 weitere Prime Time Sendungen, welche Marktanteile von bis zu 30,4 % bei den 14- bis 49-jährigen erreichen konnten. "Schlag den Raab" ist ein internationaler TV-Hit. Unter anderem in Großbritannien, Frankreich, Bulgarien, Serbien, Norwegen, Schweden und Dänemark wurde das Format, das im Ausland unter dem Titel "Beat your host" bzw. "Beat the Star" vermarktet wird, bereits produziert und erzielte größtenteils sehr gute Marktanteile. Stefan Raab gewann beim Deutschen Fernsehpreis den Publikumspreis in der Kategorie "Bester Entertainer". Lena's 2. Album "Good News" erreichte im Geschäftsjahr Nummer 1 der Charts und Platin-Status, ihre erste Deutschland-Tournee konnte mit Erfolg beendet werden. Die Siegerin des Eurovision Song Contests 2010 wurde mit der Goldenen Kamera von Hörzu in der Kategorie "Beste Musik National" ausgezeichnet und gewann in den Kategorien "Künstlerin national Rock/Pop" und "Erfolgreichster Newcomer des Jahres national" außerdem den ECHO sowie bei den MTV EMAs 2011 in der Kategorie "Best German Act". BRAINPOOL war Produktionspartner des Eurovision Song Contests 2011 aus der Arena Düsseldorf, den die ARD unter Federführung des NDR ausrichtete. Der Marktanteil der von Anke Engelke, Judith Rakers und Stefan Raab moderierten Show lag bei den 14- bis 49-jährigen Zuschauern bei stattlichen 59,1 %. Die Show holte zudem den Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie "Beste Unterhaltung". Fiction Produktionen Die 6. Staffel der Produktion "Ladykracher" mit Anke Engelke und die 5. Staffel der Produktion "Pastewka" konnten im abgelaufenen Geschäftsjahr 2011 für Sat1 fertig gestellt werden und der Umsatz entsprechend mit Abnahme des Senders realisiert werden. Die Quoten beider Formate konnten mit einem Durchschnitt von 11,0 % für Ladykracher und 11,1 % für Pastewka überzeugen und lagen über dem Senderschnitt von 10,6 %. Die 7. Staffel der Produktion "Ladykracher" mit Anke Engelke und die 6. Staffel der Produktion "Pastewka" konnten im abgelaufenen Geschäftsjahr 2011 an Sat.1 verkauft werden. Die Produktion der Sketch Comedy "Ladykracher" erfolgte vornehmlich in der zweiten Jahreshälfte, die Fertigstellung, Abnahme und Ausstrahlung seitens des Senders wird aber erst in 2012 erfolgen, während die Produktion der neuen Staffel von "Pastewka" vornehmlich in 2012 erfolgen wird. In der Kategorie "Beste Sketchcomedy" erhielt die Serie "Ladykracher" mit Anke Engelke den Deutschen Comedypreis. Ebenso geehrt wurde Bastian Pastewka als "Bester Schauspieler". Die Show "Fröhlicher Frühling" mit Wolfgang & Anneliese Funzfichler konnte mit einem Marktanteil von 12,4 % für Sat.1 produziert werden. Das Konzept der "Wochenshow" wurde in acht Folgen am Freitagabend auf Sat.1 mit Anchorman Ingolf Lück wiederbelebt. Die 5. Staffel der Büro-Comedy "Stromberg" mit Christoph Maria Herbst für Pro7 konnte am 8. November in der Ausstrahlung auf Pro7 starten und erzielte gute Quoten mit bis zu 16,0 % Marktanteil. Weitere Fiction Projekte befinden sich ebenso wie ein Stromberg Kinofilm in der Planungsphase. Für die Finanzierung des Stromberg Films konnten in der weltweit größten Aktion dieser Art über 3.000 Fans im Internet gefunden werden, die insgesamt 1 Million Euro gegen eine Beteiligung an den Erlösen aus der Kinoauswertung des Films bereitstellten. Weitere Formate Wie schon 2010 wurde auch 2011 der "Deutsche Comedy Preis" für RTL mit einer guten Einschaltquote von 21,8 % in der werberelevanten Zielgruppe produziert. Produktionen für RTL im Geschäftsjahr 2011 waren darüber hinaus die mit einem beachtlichen Durchschnittsmarktanteil von 24,6 % erfolgreiche sechsteilige Serie "Die Bülent Ceylan Show", welche 2012 eine Fortsetzung finden wird sowie das Format "Martin Rütter - Die große Hundeshow", welches Anfang 2012 zur Ausstrahlung kommen wird. Zwei Staffeln des Formats "Cindy aus Marzahn und die jungen Wilden", welche hervorragende Zielgruppenmarktanteile von bis zu 30,9 % erzielten, konnten ebenso in 2011 für RTL realisiert werden, eine Fortsetzung folgt in 2012. Ilka Bessin a.k.a. Cindy aus Marzahn erhielt als "Beste Komikerin" 2011 den Deutschen Comedypreis, "Bester Komiker" wurde Bülent Ceylan. Weitere Produktionen für RTL im Show und fiktionalen Bereich befinden sich in der Planungsphase. Mitarbeiter Durchschnittlich waren während des Geschäftsjahres 2011 113 (Vorjahr: 102) Mitarbeiter auf Vollzeitbasis sowie 107 (Vorjahr: 91) Teilzeitbeschäftigte sowie Aushilfen bei der Brainpool TV GmbH beschäftigt. Wirtschaftliche Entwicklung im BerichtsjahrUmsatz und Ergebnis Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde ein Umsatz in Höhe von 65,4 Mio. EUR (Vorjahr 41,6 Mio. EUR) erzielt, daneben war eine Bestandsverminderung in Höhe von 2,4 Mio. EUR (Vorjahr Bestandserhöhung von 4,2 Mio. EUR) zu verzeichnen, die auf die Umsatz- und Ergebnisrealisierung mit Abnahme und Ausstrahlung verschiedener in 2010 produzierter Formate zu Anfang des Berichtsjahres 2011 zurückzuführen ist. Die betriebliche Gesamtleistung zusammensetzend aus Umsatz und der Bestandsveränderung liegt damit mit 63,0 Mio. EUR deutlich über dem Vorjahr (45,8 Mio. EUR). Die sonstigen betrieblichen Erträge bewegen sich mit 1,9 Mio. EUR über Vorjahresniveau (1,4 Mio. EUR) und bestehen im Wesentlichen aus Erträgen aus Serviceumlagen und Vermietung in Höhe von 0,7 Mio. EUR sowie Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 0,6 Mio. EUR. Der Materialaufwand hat sich von 23,3 Mio. EUR analog zum Umsatz auf 33,9 Mio. EUR erhöht. Die Materialeinsatzquote hat sich im Vergleich zum Vorjahr durch materialintensivere Showproduktionen von 51 % auf 54 % erhöht. Die Personalaufwendungen sind von 12,7 Mio. EUR auf 14,7 Mio. EUR angestiegen. Die Personaleinsatzquote beträgt damit im Berichtsjahr lediglich 23 % (Vj. 28 %), insbesondere bedingt durch eine relativ geringere Produktionstätigkeit im personalintensiven Fictionbereich. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen liegen mit 0,2 Mio. EUR auf Vorjahresniveau. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um 12 % analog zum Anstieg der betrieblichen Gesamtleistung erhöht auf 6,2 Mio. EUR (Vorjahr: 5,6 Mio. EUR). Aus den Beteiligungen an der Ladykracher TV GmbH, Köln, der Minestrone TV GbR, Köln, der Köln Comedy Festival GmbH, Köln, der HPR Produktion GbR, Köln, der CAPE CROSS Studio- und Filmlichtgesellschaft mbH, Köln, der Brainpool Live Entertainment GmbH, Köln und der Brainpool Artist und Content Services GmbH, Köln wurden Beteiligungserträge i.H.v. gesamt 2,1 Mio. EUR erzielt. Diese haben sich im Vergleich zum Vorjahr (1,2 Mio. EUR) deutlich positiv entwickelt. Die Zinserträge haben sich durch das insgesamt etwas höhere gesamtwirtschaftliche Zinsniveau und den höheren durchschnittlichen Cashbestand im abgelaufenen Geschäftsjahr auf TEUR 73 im Vergleich zum Vorjahr mit TEUR 34 erhöht. In der Position Steuern vom Einkommen und Ertrag und sonstige Steuern spiegelt sich die Steigerung des Vorsteuerergebnisses wider, in den sonstigen Steuern sind übernommene § 50a EStG Steuern, sonstige Steuernachzahlungen für Vorjahre und Kfz-Steuern enthalten. Die Erträge aus Gewinnabführung betreffen ausschließlich die Raab TV GmbH, Köln. Das Geschäftsjahr 2011 verlief aus Sicht des erzielten operativen Ergebnisses zur Zufriedenheit der Geschäftsführung. BRAINPOOL konnte 2011 im Kerngeschäft vor Beteiligungserträgen, Gewinnabführungen sowie Steuern und Zinsen ein positives Ergebnis erwirtschaften. Dieses lag mit 9,9 Mio. EUR über dem Ergebnis des Vorjahres (5,5 Mio. EUR). Bilanz - Finanzlage und Liquidität Der Geschäftsverlauf und die getätigten Ausschüttungen hatten entsprechende Auswirkungen auf die Bilanz. Die Bilanzsumme hat sich von 18,4 Mio. EUR auf 23,1 Mio. EUR um 25 % deutlich erhöht. Die Finanzanlagen, unter denen Anteile an verbundenen Unternehmen sowie sonstige Beteiligungen bilanziert sind, haben sich kaum verändert und liegen nach wie vor bei 0,7 Mio. EUR. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit 1,1 Mio. EUR durch höhere Senderforderungen etwas über Vorjahresniveau (0,6 Mio. EUR) ebenso wie die Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit 2,8 Mio. EUR (Vorjahr: 1,9 Mio. EUR). Zurück gegangen sind die Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, von 1,6 Mio. EUR auf 1,3 Mio. EUR. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind bedingt durch höhere Umsatzsteuerforderungen von 0,9 Mio. EUR zum 31. Dezember 2010 auf 1,1 Mio. EUR per Ende 2011 angestiegen. Das Programmvermögen ist wie oben angesprochen deutlich auf 2,4 Mio. EUR zurückgegangen (Vorjahr 4,6 Mio. EUR), hier insbesondere enthalten die in Produktion befindliche neue Staffel von "Ladykracher". Die liquiden Mittel sind von 7,7 Mio. EUR auf 13,3 Mio. EUR zum Bilanzstichtag angestiegen und spiegeln damit den Geschäftsverlauf mit positivem Cash-Flow aus der operativen Tätigkeit sowie die getätigten Ausschüttungen an die Gesellschafter im Geschäftsjahr 2011 wider. Auf der Passivseite wurde gemäß der Neuregelung der Bilanzierung eigener Anteile durch das BilMoG für nach dem 31.12.2009 beginnende Geschäftsjahre das Stammkapital der Brainpool TV GmbH in Höhe von EUR 26.800 um die eigenen Anteile im Nennwert von EUR 21.000 vermindert und beträgt nach wie vor netto EUR 5.800 per 31.12.2011. In Höhe des Nennwerts der eigenen Anteile von EUR 21.000 wurde eine Rücklage gebildet, die unter den Gewinnrücklagen ausgewiesen ist. Im Geschäftsjahr 2011 wurde der Gewinnvortrag von TEUR 3.320 ausgeschüttet sowie eine Vorabausschüttung in Höhe von TEUR 3.000 an die Gesellschafterin vorgenommen. Unter Berücksichtigung des Jahresüberschusses 2011 in Höhe von TEUR 13.179 hat sich das Eigenkapital von 3,3 Mio. EUR auf 10,2 Mio. EUR erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Stichtag 44 % (Vorjahr 18 %). Die sonstigen Rückstellungen haben sich um 15 % von 6,6 Mio. EUR auf 7,6 Mio. EUR erhöht, insbesondere bedingt durch höhere Rückstellungen für Produktionskosten. Die Steuerrückstellungen haben sich von 4,8 Mio. EUR auf 2,7 Mio. EUR verringert und reflektieren damit im Geschäftsjahr 2011 erfolgte Veranlagungen und Vorauszahlungen. Die erhaltenen Anzahlungen für noch nicht fertig gestellte Produktionen haben sich von 3,0 Mio. EUR auf 1,8 Mio. EUR verringert, hierin insbesondere enthalten Anzahlungen für das Projekt "Ladykracher". Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im Rahmen der größeren Produktionstätigkeit von 0,2 Mio. EUR auf 0,6 Mio. EUR leicht angestiegen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestanden zum Bilanzstichtag unverändert zum Vorjahr nicht. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind durch geringere Umsatzsteuerverbindlichkeiten gesunken von 0,5 Mio. EUR auf 0,2 Mio. EUR per 31. Dezember 2011. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Zu den Chancen der zukünftigen wirtschaftlichen Entwicklung wurde im Wesentlichen schon im Rahmen des Formatportfolios Stellung genommen, so dass hier schwerpunktmäßig auf die Risiken eingegangen werden soll. Die strategische Weichenstellung, eigene Formate der BRAINPOOL nahezu ausschließlich im Wege der Lizenzvergabe zu vermarkten und auf Auftragsproduktionen weitestgehend zu verzichten, schließt bewusst das Risiko mit ein, bei weniger erfolgreichen Formaten geringere Erlöse durch die Vermarktung der Nebenrechte (DVDs, CDs, Pay-TV, Reruns etc.) erzielen zu können. BRAINPOOL minimiert diese Risiken durch eine Auslastung der eigenen Kapazitäten und kreativen Ressourcen. Dieses Geschäftsmodell eröffnet darüber hinaus bei erfolgreichen Formaten ein deutlich höheres Ertragspotenzial. BRAINPOOL konnte in 2011 durch Produktionen wie "Der Deutsche Comedy Preis 2011", "Cindy aus Marzahn und die jungen Wilden", "Die Bülent Ceylan Show", "Martin Rütter - Die große Hundeshow" und diversen Live-Aufzeichnungen neben den guten Geschäftsbeziehungen zu Pro7 und Sat1 auch das Geschäft mit RTL intensivieren. Mit den beiden SKL Shows "Tag des Glücks" im Mai und November 2011 konnten zudem erneut Projekte realisiert werden, deren Erstausstrahlung originär nicht im TV erfolgte. In 2011 erbrachte die Beteiligung an der Produktion des "Eurovision SongContest 2011" in Düsseldorf für den Norddeutschen Rundfunk einen vergleichsweise großen Umsatzbeitrag, BRAINPOOL ist auch 2012 wieder Produktionspartner dieses TV Großereignisses. BRAINPOOL ist der Ansicht, die Auftragslage durch exklusiven Zugriff auf erfolgreiche und etablierte Künstler, beständigen Ausbau der kreativen Ressourcen sowie qualitativ hochwertige Produktionen im Geschäftsjahr 2012 erfolgreich ausbauen und so die relative Fokussierung auf die Sender der Pro7Sat.1 Gruppe verringern zu können. Der hohe Umsatzbeitrag des täglichen Formats "TV Total" birgt das Risiko eines entsprechenden Ergebniswegfalls bei Verlust der Produktion. Der kontinuierliche Ausbau des Format- und Kundenspektrums von BRAINPOOL führte nichtsdestotrotz im Berichtsjahr 2011 dazu, die Unabhängigkeit von einzelnen Formaten, Künstlern und Kunden weiter auszubauen und das Produktionsgeschäft damit durch Portfolio Diversifikation auf eine breitere Basis zu stellen. BRAINPOOL ist innerhalb der Branche bezüglich interner Organisation und Prozessabläufen, unterstützt von einer professionellen Systemlandschaft, gut aufgestellt. Eigene und fremde Formate werden durch ein Monitoring-System überwacht, ständige Quotenanalyse und -auswertung stellen ein Frühwarnsystem dar, welches Reagieren auf verändertes Zuschauerverhalten ermöglicht. Ausblick Das TV-Lizenzgeschäft ist im Januar 2012 zufriedenstellend angelaufen. BRAINPOOL produziert ab 12. Januar mit der achtteiligen Showreihe "Unser Star für Baku" die deutschen Vorentscheidungs-Shows zum Eurovision Song Contest 2012, in denen Thomas D als Jury-Präsident in der ARD und auf Pro7 Künstler und Song für die größte Musikshow der Welt, die 2012 aus der aserbaidschanischen Hauptstadt kommt, sucht. In acht Sendungen wird damit die erfolgreiche Zusammenarbeit der vergangenen Jahre fortgesetzt. In 2012 startete das tägliche Format "TV Total" ab dem 9. Januar, sechs Folgen des Formats "Schlag den Raab" sind neben "Schlag den Star" und anderen Events für das Jahr 2012 in Planung. BRAINPOOL ist der offizielle Produktionspartner der internationalen Fernsehproduktion "Eurovision Song Contest 2012" in Baku/ Aserbaidschan in Zusammenarbeit mit dem austragenden Fernsehsender Ictimai TV. Das TV Großereignis wird Ende Mai in der aserbaidschanischen Hauptstadt mit großem technischem Aufwand produziert werden und in 2012 zu einem Investitionsvolumen in technisches TV-Equipment führen, welches mindestens auf dem Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres liegt. Die Produktion einer neuen Staffel der Prime Time Comedy Show "Die Bülent Ceylan Show" für RTL hat zwischenzeitlich ebenso wie die Produktionsvorbereitungen für eine neue Staffel des Formats "Pastewka" für Sat1 begonnen. Comedy-Formate, neue Serien sowie Light-Entertainment Shows dürften auch in 2012 bei den TV-Sendern aufgrund ihrer im Vergleich zu Spielfilmen vergleichsweise niedrigen Kostenstruktur gefragt sein. Neben dem Ausbau der Wertschöpfungskette der produzierten Formate in vertikaler (Produktion, Lizenz, DVD, CD, Merchandising, Mobile, Pay-TV) sowie horizontaler Richtung (Licht- und Gripequipment, Post-Produktion, Event-Management, Live-Geschäft) teils durch eigene Resourcen, teils durch Tochtergesellschaften plant BRAINPOOL, die bestehenden Beziehungen zu seinen Künstlern zu pflegen und neue aufzubauen und diese umfassender zu betreuen, um dadurch auch in angrenzenden Geschäftsfeldern aktiv zu werden. BRAINPOOL rechnet in 2012 in einem stabilen Wirtschafts- und Branchenumfeld mit einer guten Geschäftsentwicklung sowie für die Folgejahre aufgrund bestehender mehrjähriger vertraglicher Sendervereinbarung mit festem Abnahmevolumen mit einer weiter positiven Ertragssituation. Vorgänge von besonderer Bedeutung außer den oben genannten nach Abschluss des Geschäftsjahres und bestandsgefährdende Unternehmensrisiken sind uns bis zum heutigen Tage nicht bekannt. Sicherungsgeschäfte bestanden am Bilanzstichtag nicht. Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen bestehen nach unsere Einschätzung zum Bilanzstichtag nicht.
Köln, 31.01.2012 BRAINPOOL TV GmbH Die Geschäftsleitung gez. Jörg Grabosch gez. Ralf Günther gez. Prof. Dr. Andreas Scheuermann gez. Andreas Viek Anhang für 2011Allgemeine AngabenDer vorliegende Jahresabschluss ist gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Vorschriften des HGB (§§ 266, 275 HGB). Die Gliederung der Bilanz nach § 266 HGB wurde um den Posten Programmvermögen sowie die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung nach § 275 HGB um den Posten Erhöhung oder Verminderung des Bestands an Programmvermögen erweitert, um den Besonderheiten des Unternehmens bzw. der Branche gerecht zu werden und damit die Klarheit der Darstellung zu verbessern. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2011 waren im Wesentlichen unverändert zum Vorjahr die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear abgeschrieben. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten vermindert um nutzungsbedingte planmäßige sowie gegebenenfalls erforderliche außerplanmäßige Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode in Anlehnung an die steuerlichen Abschreibungstabellen. Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens die einen Wert von EUR 410 EUR nicht übersteigen wurden bis zum 31. Dezember 2007 und werden seit dem 1. Januar 2010 gemäß § 6 Abs. 2 EStG n.F. im Jahr des Zuganges in voller Höhe als Aufwand erfasst. Anlagegüter mit Anschaffungskosten über 150 EUR aber nicht mehr als 1.000 EUR wurden in dem Zeitraum vom 1. Januar 2008 bis zum 31. Dezember 2009 entsprechend § 6 Abs. 2a EStG a.F. in einem jährlichen Sammelposten erfasst und werden über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Das Programmvermögen umfasst unfertige Leistungen sowie geleistete Anzahlungen, die im Zusammenhang mit noch nicht fertiggestellten Auftragsproduktionen stehen. Der Ansatz erfolgt zu Anschaffungs-/ Herstellungskosten beziehungsweise niedrigeren beizulegenden Werten. Mit Ausstrahlung und Abnahme wird die entsprechende Position erfolgswirksam erfasst. Die Aufwendungen für die im Berichtszeitraum verwerteten Senderechte wurden in vollem Umfang als ergebniswirksam behandelt. TV-Shows werden im Jahr der Erstausstrahlung vollständig ergebniswirksam erfasst um den mangelnden Zweitverwertungsmöglichkeiten Rechnung zu tragen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die eigenen Anteile werden gemäß der Neuregelung durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ab dem Geschäftsjahr 2010 durch passivische Verrechnung mit den Rücklagen netto ausgewiesen. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten in angemessener Höhe. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung wurden mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls bewertet. Notwendige Abschreibungen bzw. Zuschreibungen wurden bei Kursänderungen unter Berücksichtigung des Devisenkassamittelkurses zum Abschlussstichtag vorgenommen. Verluste aus Kursänderungen bis zum Bilanzstichtag sind berücksichtigt worden. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind in dem nachstehenden Anlagespiegel dargestellt. Aufstellung des Anteilsbesitzes Der Anteilsbesitz setzt sich zum 31. Dezember 2011 wie folgt zusammen:
* vor Ergebnisabführungsvertrag
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren überwiegend aus Lieferungen und Leistungen. Eigene Anteile Die eigenen Anteile werden gemäß der Neuregelung der Bilanzierung eigener Anteile durch das BilMoG für nach dem 31.12.2009 beginnende Geschäftsjahre mit den Rücklagen passivisch verrechnet. Eigenkapital Das Stammkapital der BRAINPOOL TV GmbH beträgt unverändert EUR 26.800. Im Geschäftsjahr 2011 werden die eigenen Anteile im Nennwert von EUR 21.000 vom Stammkapital wie im Vorjahr offen ausgewiesen. Das gezeichnete Kapital der BRAINPOOL TV GmbH beträgt demnach netto EUR 5.800 per 31.12.2011. In Höhe des Nennwerts der eigenen Anteile von EUR 21.000 wurde eine Rücklage gebildet, die unter den Gewinnrücklagen ausgewiesen ist. Im Geschäftsjahr 2011 wurde der Gewinnvortrag i.H.v. TEUR 3.320 (Vj. TEUR 1.764) an die Gesellschafterin ausgeschüttet sowie eine Vorabausschüttung i.H.v. TEUR 3.000 (Vj. TEUR 7.000) an die Gesellschafterin vorgenommen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen zusammen aus Rückstellungen für Nutzungsrechte sowie Boni Zahlungen. Weitere Rückstellungen betreffen u.a. Prozessrisiken, nicht genommenen Urlaub sowie sonstige Personalkosten, noch ausstehende Eingangsrechnungen, Berufsgenossenschaftsbeiträge, Abgaben an die Künstlersozialkasse und Aufwendungen der Abschlussprüfung. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben sämtlich eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Besicherungen bestanden zum Stichtag nicht. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Die Umsatzerlöse resultieren ausschließlich aus Auftragsproduktionen für inländische Abnehmer. Periodenfremde Erträge/ Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind sonstige periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 625 (Vorjahr: TEUR 388) enthalten. Im Materialaufwand sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 249 (im Vorjahr keine wesentlichen periodenfremden Aufwendungen) enthalten. Angaben zu bestimmten anderen SachverhaltenHaftungsverhältnisse Die Gesellschaft hat sich verbürgt für TEUR 3.000 aus dem Kreditvertrag der Brainpool Beteiligungsgesellschaft mbH, Köln mit der Sparkasse Köln Bonn, Köln, zu haften. Eine Inanspruchnahme der Bürgschaft halten wir für nicht wahrscheinlich. Darüber hinaus bestanden zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2011 keine weiteren Haftungsverhältnisse. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aufgrund von Vertragsabschlüssen in der Zeit vor dem 31. Dezember 2011 ist mit sonstigen finanziellen Verpflichtungen im Sinne von § 285 Nr. 3 HGB wie folgt zu rechnen:
Durchschnittliche Arbeitnehmerzahl Durchschnittlich waren während des Geschäftsjahres 2011 113 (Vorjahr: 102) Mitarbeiter auf Vollzeitbasis sowie 107 (Vorjahr: 91) Teilzeitbeschäftigte sowie Aushilfen bei der BRAINPOOL TV GmbH beschäftigt. Angaben zur Geschäftsführung Folgende Personen waren im Berichtsjahr als Geschäftsführer der BRAINPOOL TV GmbH tätig:
Bezüge Die Bezüge der bei der BRAINPOOL TV GmbH angestellten Geschäftsführer der Gesellschaft beliefen sich im Geschäftsjahr 2011 auf TEUR 2.707 (Vorjahr TEUR 2.715). Abschlussprüferhonorar Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr zu berechnende Honorar für Abschlussprüfungsleistungen beträgt TEUR 21. Konzernverhältnisse Die Brainpool Beteiligungsgesellschaft mbH, Köln, stellt einen befreienden Konzernabschluss auf, in welchen die Gesellschaft einbezogen wird. Dieser ist im elektronischen Bundesanzeiger erhältlich.
Köln, 31.01.2012 BRAINPOOL TV GmbH gez. Jörg Grabosch gez. Ralf Günther gez. Prof. Dr. Andreas Scheuermann gez. Andreas Viek Entwicklung des Anlagevermögens 2011
HinweiseGgf. ist die Darstellung um "Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs" zu ergänzen. Summationsstriche und Summenunterstreichungen sind nach folgender Regel gesetzt: Bei Additionen (und entsprechend bei Subtraktionen) wird nur der letzte Summand unterstrichen bzw. die Summe "überstrichen" (Summationsstrich). Zwischensummen werden nicht unterstrichen, nur die Endsumme wird doppelt unterstrichen. BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der BRAINPOOL TV GmbH, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2011 bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Köln, 31. Januar 2012 Ernst
& Young GmbH
Senghaas, Wirtschaftsprüfer Dietl, Wirtschaftsprüferin |
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