ROOM N°1 GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Joachim Dr. Schneider seit 20.11.2025 | Vorstandsmitglied |
Jens Meuser seit 13.7.2016 | Vorstandsmitglied |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
vwd TransactionSolutions AGFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Anlagespiegel 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023Inhaltverzeichnis 1. Allgemeine Angaben 2. Erläuterungen und Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 3. Erläuterungen zur Bilanz I. Forderungen an Kreditinstitute II. Forderungen an Kunden III. Anlagevermögen IV. Sonstige Vermögensgegenstände V. Sonstige Verbindlichkeiten VI. Rückstellungen VII. Eigenkapital 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung I. Provisionserträge II. Sonstige betriebliche Erträge III. Personalaufwand IV. Andere Verwaltungsaufwendungen V. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5. Sonstige Angaben I. Sonstige finanzielle Verpflichtungen II. Geschäfte mit nahestehenden Personen III. Gewinnverwendungsvorschlag IV. Bezüge des Aufsichtsrats V. Nachtragsbericht VI. Arbeitnehmer und Organe a. Arbeitnehmer b. Aufsichtsrat C. Vorstand VII. Konzernverhältnis VIII. Mitteilungspflicht gemäß § 20 Abs. 1, 3 und 4 AktG IX. Honorare Wirtschaftsprüfer X. Risikobericht 1. Allgemeine Angaben Die vwd TransactionSolutions AG (künftig vwdTS oder Gesellschaft) ist ein Wertpapierinstitut gemäß § 2 Abs. 2 Nr. 3 WpIG (Anlagevermittlung). Als Wertpapierinstitut gemäß § 2 Abs. 1 WpIG ist die Gesellschaft entsprechend § 340a Abs. 1 HGB zur Aufstellung des Jahresabschlusses nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften verpflichtet. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB unter Beachtung der einschlägigen Vorschriften des AktG sowie nach der für Wertpapierinstitute geltenden Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt. Auf die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung wurden die nach § 2 Abs. 1 RechKredV für Finanzdienstleistungsinstitute vorgeschriebenen Gliederungsvorschriften angewendet. Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, die weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr einen Betrag ausweisen, wurden gemäß § 265 Abs. 8 HGB grundsätzlich nicht angegeben. Die vwd TransactionSolutions AG mit Sitz in Frankfurt am Main ist beim Amtsgericht Frankfurt am Main unter Registernummer HRB55431 im Handelsregister eingetragen. 2. Erläuterungen und Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Berichtsjahr wurden die für Wertpapierinstitute geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften angewendet. Die Barreserve wird zu Nennwerten bilanziert. Forderungen an Kreditinstitute, Forderungen an Kunden sowie sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalbeträgen und soweit erforderlich abzüglich Einzel- und/oder Pauschalwertberichtigungen angesetzt. Die selbstgeschaffenen immateriellen Anlagewerte im Zusammenhang mit selbsterstellter Software werden auf der Grundlage von Stundenaufzeichnungen aktiviert und ab Betriebsbereitschaft über die geplante, voraussichtliche Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. Durch die Aktivierung der selbstgeschaffenen immateriellen Anlagewerte fallen die steuerlichen und handelsrechtlichen Ergebnisse auseinander und somit waren passive latente Steuern mit einem Steuersatz von 31,925% zu bilden. Erworbene immaterielle Anlagewerte sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, entsprechend der in Anlehnung an die steuerlichen AfA-Tabellen ermittelten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt und werden, soweit abnutzbar, um lineare planmäßige Abschreibungen entsprechend der in Anlehnung an die steuerlichen AfA-Tabellen ermittelten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern vermindert. Selbstständig nutzbare bewegbare Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen 150 Euro und 1000 Euro werden seit 2008 jahresweise in einem Sammelposten zusammengefasst, der über fünf Jahre abgeschrieben wird. Soweit die Notwendigkeit bestand, wurden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, um die Vermögensgegenstände gemäß § 253 Abs. 2 Satz 3 HGB mit dem ihnen am Abschlussstichtag beizulegenden niedrigeren Wert anzusetzen. Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben, die Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag passiviert. Die Steuer- und andere sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken aus schwebenden Geschäften und ungewissen Verbindlichkeiten. 3. Erläuterungen zur Bilanz I. Forderungen an Kreditinstitute Die Forderungen an Kreditinstitute von € 1.286.468,82 (Vj.: € 2.788.259,49) beinhalten € 996.247,00 (Vj.: € 2.602.913,92) täglich fällige Sichteinlagen sowie € 290.221,82 andere Forderungen (Vj.: € 185.345,57). Die anderen Forderungen an Kreditinstitute haben eine Restlaufzeit oder Kündigungsfrist von:
II. Forderungen an Kunden Die Forderungen an Kunden haben eine Restlaufzeit oder Kündigungsfrist von:
Vom Gesamtbetrag entfallen € 1.956.500,00 (Vj.: € 1.963.000,00) auf Forderungen an verbundene Unternehmen. III. Anlagevermögen Die Aufgliederung des Anlagevermögens und dessen Entwicklung im Berichtsjahr ist in einer gesonderten Anlage am Ende des Anhangs dargestellt (Anlagenspiegel). IV.Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von € 199.367,78 (Vj.: € 50.614,22) enthalten Erstattungsansprüche gegenüber dem Finanzamt aus Gewerbe- und Körperschaftssteuer für das Geschäftsjahr 2023 sowie Reisekostenvorschüsse an Mitarbeiter. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind in voller Höhe vor Ablauf eines Jahres fällig. V. Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von € 128.281,65 (Vj.: € 16.011,19) enthalten € 84.746,55 (Vj.: € 12.070,42) Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind in voller Höhe vor Ablauf eines Jahres fällig. VI. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von € 634.295,00 (Vj.: € 484.518,68) beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen aus dem Personalbereich in Höhe von € 144.960,00 (Vj.: € 135.071,68) sowie Verpflichtungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von € 435.335,00 (Vj.: € 296.447,00). Die Restlaufzeiten der anderen Rückstellungen sind voraussichtlich kürzer als ein Jahr. Für das Geschäftsjahr 2023 wurden keine Steuerrückstellungen gebildet. VII. Eigenkapital Das Grundkapital der Gesellschaft ist in 100.000 vinkulierte Namensaktien in der Form von nennbetragslosen Stückaktien eingeteilt. Die Kapitalrücklage beträgt € 2.112.918,82 (Vj.: € 2.112.918,82). 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung I. Provisionserträge In den Provisionserträgen in Höhe von € 5.751.195,85 (Vj.: € 5.872.378,31) wird das vereinnahmte Entgelt aus den Transaktionsdienstleistungen ausgewiesen. II. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von € 14.335,33 (Vj.: € 31.561,59) betreffen hauptsächlich periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen von € 7.900,07 (Vj.: € 24.745,37) sowie Erlöse aus Arbeitgeberleistungen von € 6.404,96 (Vj.: € 4.552,97). III. Personalaufwand Im Personalaufwand werden sowohl Löhne und Gehälter von € 1.044.484,57 (Vj.: € 835.865,55) wie auch die Aufwendungen für soziale Abgaben und Altersvorsorge mit € 153.593,57 (Vj.: € 125.549,39) erfasst. Die Aufwendungen für Altersvorsorge beliefen sich wie im Vorjahr auf € 0,00. IV.Andere Verwaltungsaufwendungen Die anderen Verwaltungsaufwendungen in Höhe von € 1.239.496,53 (Vj.: € 1.286.070,13) enthalten hauptsächlich Aufwendungen für den Betrieb und die Wartung von IT-Infrastruktur in Höhe von € 593.577,99 (Vj.: € 500.092,47), Mietaufwendungen für Geschäftsräume sowie Hard- und Software von € 27.699,83 (Vj.: € 27.274,35), Beratungs- und Prüfungsaufwendungen von € 64.895,27 (Vj.: € 91.587,86) sowie Aufwendungen für sonstige Dienstleistungen/Fremdleistungskosten von € 300.390,55 (Vj.: € 363.629,51). V. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen im Geschäftsjahr 2023 € 45.921,01 (Vj.: € 23.437,92). 5. Sonstige Angaben I. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Bereiche Personal, Finance und Marketing sind teilweise auf die Muttergesellschaft Infront Financial Technology GmbH, die 60% der Anteile an der vwdTS hält, ausgelagert. Für diese Dienste entrichtet die Gesellschaft eine jährlich zu leistende Umlage, die im Berichtszeitraum € 114.950,00 (Vj.: € 127.458,27) betrug. Ferner ist die vwdTS aus einem Mietvertrag mit fester Laufzeit bis zum 8. Dezember 2026 mit der Infront Financial Technology GmbH in Höhe von € 1.919,19 monatlich (Gesamtmiete Netto, exklusive jährlich erfolgender Mietzinsanpassungen) verpflichtet. Mit der Tochtergesellschaft Infront Quant AG besteht ein Dienstleistungsvertrag zur Unterstützung durch die Infront Quant AG bei administrativen Tätigkeiten in den Bereichen Buchhaltung, Organisation, Personal sowie Assistenztätigkeiten. Für diese Unterstützungsleistungen entrichtet die vwdTS an die Infront Quant AG einen Pauschalbetrag von maximal € 25.000 pro Jahr. Dieser Dienstleistungsvertrag kann von beiden Parteien mit einer Kündigungsfrist von 3 Monaten zum Monatsende gekündigt werden. II. Geschäfte mit nahestehenden Personen Alle Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Personen wurden unter marktüblichen Bedingungen abgeschlossen. III. GewinnverwendungsvorschlagDer Vorstand schlägt vor, aus dem Bilanzgewinn in Höhe von € 2.822.442,79 zum 27. Juni 2024 € 0,00 an die Gesellschafter auszuschütten, € 500.000 in die Gewinnrücklage einzustellen und den verbleibenden Betrag in Höhe von € 2.322,442,79 auf neue Rechnung vorzutragen. IV. Bezüge des Aufsichtsrats Im Geschäftsjahr 2023 wurden keine Aufwandsentschädigungen des Aufsichtsrats geleistet (Vj.: € 2.250,00). V. Nachtragsbericht Nach dem Schluss des Geschäftsjahres ereigneten sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung. VI. Arbeitnehmer und Organe a. Arbeitnehmer Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer i. S. d. § 285 Nr. 7 HGB betrug im Berichtsjahr 10 Personen. b. Aufsichtsrat Vorsitzender Herr Udo Kersting, Geschäftsführer der Infront Financial Technology GmbH, Frankfurt am Main Stellvertretender Vorsitzender Herr Hendrik Janssen, Vorstand der BÖAG Börsen AG, Hamburg Herr Dr. Rolf Deml, Geschäftsführer der Börse Düsseldorf, BÖAG Börsen AG, Düsseldorf Herr Radoslav Hristov, Vorstand der Infront Quant AG, Frankfurt am Main c. Vorstand Mitglied des Vorstandes sind: Herr Jens Meuser, Diplom-Kaufmann, Runkel VII. Konzernverhältnis Die Gesellschaft ist Tochtergesellschaft der Infront Financial Technology GmbH, Frankfurt am Main. Der Konzernabschluss, der den kleinsten Konsolidierungskreis beinhaltet, wird von der Infront AS (entity/tax code 979806787), Oslo, Norwegen, aufgestellt und an der Osloer Börse und auf der Website der Gesellschaft (infrontfinance.com) veröffentlicht. Der Konzernabschluss, der den größten Konsolidierungskreis beinhaltet, wird von der Dash TopCo AS (entity/tax code 926109820), Oslo, Norwegen, aufgestellt und im Handelsregister in Norwegen (Enhetsregisteret, Teil des Brønnøysundregisteret) veröffentlicht. VIII. Mitteilungspflicht gemäß § 20 Abs. 1, 3 und 4 AktG Mit Datum vom 12.12.2021 wurde der Gesellschaft von der Infront AS mit Sitz in Olso, Norwegen, eingetragen im norwegischen Gesellschaftsregister unter Nummer 979806787, gemäß § 20 Abs. 1, Abs. 3 und Abs. 4 AktG mitgeteilt, dass ihr mittelbar mehr als der vierte Teil der Aktien sowie eine Mehrheitsbeteiligung (§16 Abs. 1 AktG) an der vwd TransactionSolutions AG gehört, da diese Beteiligung gemäß § 16 Abs. 4 AktG über die von ihr abhängige Gesellschaften, namentlich die Infront Financial Technology GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter HRB 100445, die vwd Group GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter HRB 112881 und die vwd Holding GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter HRB 114561, zuzurechnen ist. Mit Datum vom 12. Mai 2014 wurde der Gesellschaft von der Börse Düsseldorf AG, Düsseldorf, schriftlich gemäß § 20 Abs. 1 und 3 AktG mitgeteilt, dass ihr ohne Zurechnung nach § 20 Abs. 2 AktG mehr als der vierte Teil der Aktien gehört. Mit Datum vom 11. Oktober 2017 wurde der Gesellschaft von der BÖAG Börsen AG, Hamburg, schriftlich gemäß § 21 Abs. 1 AktG mitgeteilt, dass die BÖAG Börsen AG im Wege der Gesamtrechtsnachfolge Inhaberin der 40.000 Stück vinkulierten Namensaktien der Börse Düsseldorf GmbH geworden ist und nunmehr 40% der Anteile an der vwd TransactionSolutions AG hält. Die Bekanntmachungen der beiden Mitteilungen im Unternehmensregister sind erfolgt. IX. Honorare Wirtschaftsprüfer Im Geschäftsjahr 2023 wurden für Abschlussprüfungsleistungen und andere Bestätigungsleistungen € 35.916,85 gezahlt. X. Risikobericht Die Gesellschaft hat im Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 ausführlich über die aktuelle Risikolage berichtet und das Risikomanagementsystem der vwdTS beschrieben.
Frankfurt am Main, den 26. April 2024 Vorstand Bericht des Aufsichtsratesder vwd TransactionSolutions AGDer Aufsichtsrat der vwd TransactionSolutions AG erstattet gemäß § 171 Abs. 2 AktG den folgenden Bericht an die Hauptversammlung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023. Der Aufsichtsrat hat sich durch den Vorstand sowohl in den Sitzungen als auch schriftlich umfassend über die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft und wesentliche Geschäftsvorgänge unterrichten lassen. In 4 Aufsichtsratssitzungen wurden zustimmungsbedürftige Geschäfte und Grundsatzfragen der Geschäftsstrategie und der Geschäftspolitik erörtert. Seinen Berichtspflichten ist der Vorstand regelmäßig, zeitnah und umfassend nachgekommen. Es gab keinen Anlass zu Beanstandungen. Der Aufsichtsrat hat sich stets von der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung überzeugen können. Schwerpunkt der Beratungen zwischen Vorstand und Aufsichtsrat bildeten die Vertriebsaktivitäten, die Positionierung der Gesellschaft im Markt, die Verfügbarkeiten der Handelssysteme sowie regulatorische Fragestellungen, hier speziell der im Juni 2023 gestellte MTF-Antrag. Die Neuentwicklung der Limithandelsplattform "LOMX" und des Direkthandels "directX" sowie die Neuausrichtung des ausgelagerten Hostings des IT-Betriebes waren ebenfalls regelmäßig Schwerpunkt der Erörterungen. Im Zuge der turnusmäßigen Sitzungen des Aufsichtsrats erfolgten zudem umfassende und detaillierte Berichtserstattungen zur Vermögens-, Ertrags- und Liquiditätslage der Gesellschaft. Zusätzlich erfolgte die quartalsweise Risikoberichtserstattung mit Angaben zur Risikotragfähigkeit sowie zu den Adressausfall-, Liquiditäts- und operationellen Risiken und Maßnahmen zur Risikobegrenzung. Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss der vwd TransactionSolutions AG für das Geschäftsjahr 2023 ist von der Dohm Schmidt Janka Revision und Treuhand AG geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Die Unterlagen und der Bericht des Abschlussprüfers wurden allen Aufsichtsratsmitgliedern rechtzeitig vor der Sitzung des Aufsichtsrats am 27.06.2024 zur Verfügung gestellt. Der Abschlussprüfer hat an der Sitzung teilgenommen und über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtet. Dem Ergebnis der Prüfung hat der Aufsichtsrat zugestimmt. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung billigt der Aufsichtsrat den Jahresabschluss und den Lagebericht der Gesellschaft. Der Jahresabschluss ist somit gemäß § 172 AktG festgestellt. Dem Vorschlag des Vorstands für die Gewinnverwendung schließt sich der Aufsichtsrat an. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gesellschaft für die verantwortungsbewusste und erfolgreiche Arbeit im abgelaufenen Geschäftsjahr.
Frankfurt am Main, den 05. Juni 2024 Der Aufsichtsrat Udo Kersting, Vorsitzender des Aufsichtsrats JAHRESBILANZ zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom1. Januar bis 31. Dezember 2023Inhaltsverzeichnis 1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen I. Geschäftstätigkeit II. Geschäftsverlauf III. Mitarbeiter 2. Darstellung der Lage der Gesellschaft I. Vermögenslage II. Ertragslage IV. Finanzlage 3. Sonstige Angaben I. Hinweise auf Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung II. Zweigniederlassungen 4. Prognosebericht und Ausblick 5. Abhängigkeitsbericht 1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen I. Geschäftstätigkeit vwd TransactionSolutions AG mit Sitz in Frankfurt am Main (nachfolgend "vwdTS" oder "Gesellschaft") ist ein Anbieter von Transaktionslösungen für den Handel mit Wertpapieren. Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung und der Betrieb von elektronischen Handelssystemen, von elektronischen Kommunikationsplattformen sowie sonstigen transaktionsorientierten Produkten für den Handel mit Wertpapieren für in- und ausländische Marktteilnehmer. Der vwd TransactionSolutions AG wurde mit Datum vom 28.06.2016 von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) die Erlaubnis erteilt, Finanzdienstleistungen gemäß § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 1 KWG (Anlagevermittlung) zu erbringen. Der erlaubnispflichtige Geschäftsbetrieb als Anlagevermittler wurde der Form nach zum 01.09.2016 aufgenommen. Mit Bescheid vom 27.06.2018 wurde der Gesellschaft über die Anlagevermittlung hinaus die Erlaubnis nach § 32 KWG für den der Betrieb eines organisierten Handelssystems (OTF) gem. § 1 Abs. 1a Nr. 1d KWG erteilt. Aufgrund des zum 26. Juni 2021 neu in Kraft getretene Wertpapierinstitutsgesetzes und den Übergangsvorschriften für bestehende Wertpapierinstitute nach § 86 WpIG verfügt die Gesellschaft nunmehr über die Erlaubnis nach § 15 WpIG für folgende Wertpapierdienstleistungen:
Der Betrieb eines organisierten Handelssystems wurde bisher noch nicht aktiv aufgenommen. II. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2023 war trotz eines herausfordernden Marktumfeld, welches durch geopolitische Krisen, hohe Inflation und eine straffe Geldpolitik der Notenbanken geprägt war, sehr zufriedenstellend für die Gesellschaft. Im Gesamtjahr entwickelten sich die Umsätze und die Anzahl der Trades an den deutschen Börsen gegenüber dem Vorjahr insgesamt rückläufig, die Umsätze am Kassamarkt der Frankfurter Wertpapierbörsen lagen beispielsweise 20% unter dem Vorjahresniveau. Demgegenüber verzeichnete die vwdTS bei den abgewickelten Trades nur einen Rückgang von ca. 8%, zu dem unterdurchschnittlichen Rückgang hat hauptsächlich die Gewinnung von neuen Handelspartnern beigetragen. Das Provisionsergebnis ist gegenüber dem Vorjahr nur leicht um ca. 2% auf TEUR 5.751 (VJ TEUR 5.872) gesunken. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 14 (Vj. TEUR 32) beinhalten im Wesentlichen periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen über TEUR 8 (Vj. TEUR 25) und Erlöse aus Arbeitgeberleistungen über TEUR 6 (Vj. TEUR 5). Der "Personalaufwand" liegt mit TEUR 1.198 über dem des Vorjahreszeitraumes (TEUR 961). Die Erhöhung ist auf eine Neueinstellung, höhere Provisionszahlungen an Mitarbeiter sowie die Berücksichtigung von Leistungen, die die Vorjahre betreffen, zurückzuführen. Bei den "anderen Verwaltungsaufwendungen" ist in Summe ein Rückgang von TEUR 47 auf TEUR 1.239 in 2023 zu verzeichnen. Es konnten wie im Vorjahr deutlich Kosten im Bereich der Fremddienstleister eingespart werden. Das Geschäftsjahr 2023 wurde mit einem Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit i.H.v. TEUR 2.991 (Vj. TEUR 3.504) abgeschlossen. Unter Berücksichtigung der Steueraufwendungen in Höhe von TEUR 956 beträgt der Jahresüberschuss TEUR 2.035. Einstellungen in den Fonds für allgemeine Bankrisiken wurden im Geschäftsjahr 2023 keine vorgenommen. Keine anderen ungewöhnlichen Ereignisse und Entwicklungen sind im operativen Geschäft mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im abgelaufenen Geschäftsjahr zu benennen. III. Mitarbeiter Die Belegschaft bestand zum 31.12.2023 aus 9 Mitarbeitern sowie einem Vorstandsmitglied. 2. Darstellung der Lage der Gesellschaft I. Vermögenslage
1 Hierzu rechnen die Passivposten 4 (Fonds
für allgemeine Bankrisiken) und 5 (Eigenkapital)
Die Vermögenslage ist auf der Aktivseite wesentlich von den liquiden und täglich fälligen Mitteln bei Kreditinstituten sowie den Forderungen an Kunden geprägt. Die Anlagenintensität hat sich im Geschäftsjahr erhöht. Grund hierfür ist die Weiterentwicklung der Limithandelsplattformen (Projekt "LOMX"). Die Passivseite besteht im Wesentlichen aus sonstigen Verbindlichkeiten sowie Rückstellungen. Die Refinanzierung erfolgt hauptsächlich über Eigenkapital. Zum Stichtag betrug die Eigenkapitalquote 81,7 %. II. Ertragslage
Die Werte des aktuellen Jahres und des Vorjahres entsprechen der nach HGB und RechKredV veranlassten Umgliederung der GuV- und Bilanzpositionen. IV.Finanzlage
Die Finanzlage ist zum Bilanzstichtag von einer fristenkongruenten Finanzierung geprägt. Die kurzfristigen liquiden Mittel übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten deutlich. Die Eigenkapitalquote ist im Geschäftsjahr 2023 gesunken. Dies ist im Wesentlichen auf das gesunkene Ergebnis aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit durch erhöhte Kosten im Bereich Personal und Verwaltung sowie Ertragssteuervorauszahlungen an das Finanzamt zurückzuführen, welche die liquiden Mittel stark reduzierten. Die Anlagendeckung ersten Grades als Quotient aus Eigenkapital und Anlagevermögen, bestehend aus immateriellen Anlagewerten und Sachanlagen, hat sich durch die Erhöhung der Investitionen in das Anlagevermögen im Vergleich zum Vorjahr reduziert. 3. Sonstige Angaben I. Hinweise auf Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die Geschäftsleitung ist verantwortlich für die Risikosteuerung und deren Überwachung - gleichfalls obliegen ihr die Aufgaben des Geldwäschebeauftragten. Die externe Aufsicht wird durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht sichergestellt. Die Gesellschaft ist bestrebt, die Risiken, die das betriebene Geschäftsmodell mit sich bringt, in ein adäquates Verhältnis zu dem möglichen Ertragspotenzial zu setzen. Adressenausfallrisiken Unter Adressenausfallrisiken sind potenzielle Verluste oder entgangene Gewinne aufgrund des Ausfalls oder einer Bonitätsverschlechterung eines Geschäftspartners zu verstehen. Es besteht das Risiko, dass Forderungen gegenüber Kunden ausfallen. Da es sich bei den Kunden ausschließlich um überwachte Kreditinstitute und Wertpapierhandelsbanken handelt, die Rechnungsstellung auf Monatsbasis erfolgt und keine Forderungskonzentration gegenüber einem Kunden gegeben ist, ergeben sich keine wesentlichen Risiken für die Gesellschaft. Die Anlage der liquiden Mittel erfolgt jeweils zur Hälfte bei den beiden Hausbanken. Diese inländischen Institute stehen unter deutscher Bankenaufsicht und sind den gesetzlichen und freiwilligen Einlagensicherungssystemen angeschlossen. Ein Schadensfall wird nicht erwartet. Die Gesellschaft hat Darlehen im Umfang von 1.950.000,00 Euro an den Gesellschafter Infront Financial Technology GmbH vergeben. Sicherheiten hat der Gesellschafter nicht gestellt. Insgesamt wird das Kreditausfallrisiko in Form der Kreditvergabe an einen Gesellschafter hinsichtlich der Eintrittswahrscheinlichkeit als eher gering eingeschätzt. Liquiditätsrisiko Gegenwärtige oder zukünftige Zahlungsverpflichtungen können im Zeitpunkt der Fälligkeit nicht vollständig erfüllt werden (operatives Liquiditätsrisiko) bzw. bei Bedarf kann nicht ausreichend Liquidität zu den erwarteten Konditionen beschafft (strukturelles Liquiditätsrisiko) werden. Da die Gesellschaft sich fast ausschließlich über Eigenmittel finanziert, Verbindlichkeiten nur kurzfristig aus Lieferung und Leistung entstehen, ist das Liquiditätsrisiko als äußerst gering zu bewerten. Operationelle Risiken Operationelle Risiken bestehen hauptsächlich in der Stabilität und Verfügbarkeit der IT-Systeme. Für eine kontinuierliche Bereitstellung der Handelsapplikationen trifft vwdTS umfangreiche betriebssichernde Maßnahmen. Ziel ist es, dass auch beim Eintreten von Unregelmäßigkeiten, Ausfällen von Hardware und Software bis hin zum Totalausfall eines IT-Standorts der Regelbetrieb möglichst unterbrechungsfrei bzw. in kürzester Zeit wieder vollumfänglich abgebildet werden kann. Deswegen hält die Gesellschaft umfangreiche redundante Betriebskonzepte, Datensicherungskonzepte und Notfallkonzepte vor. Weitere Risiken, die über das allgemeine wirtschaftliche Risiko einer unternehmerischen Betätigung hinausgehen, sind zurzeit nicht erkennbar. Sollten die Handelsaktivitäten in 2024 maßgeblich unter dem Niveau von 2023 liegen, würde sich dies direkt nachteilig auf die Umsatz- und Ertragslage der Gesellschaft auswirken. Im Gegenzug würde sich eine Steigerung der Handelsaktivitäten in 2024 direkt positiv auf die Umsatz- und Ertragslage der Gesellschaft auswirken. Diese operationellen Wettbewerbs- und Marktrisiken sind letztlich nicht vermeidbar und werden im Rahmen der jährlichen Risikoanalyse überwacht und quartalsweise dem Aufsichtsrat vorgetragen, der in diesem Zusammenhang beratend tätig ist. Risikotragfähigkeit Das Risikotragfähigkeitskonzept der Gesellschaft stellt sicher, dass den eingegangenen Risiken jederzeit ausreichend Risikodeckungspotenzial gegenübersteht. Risikotragfähigkeit stellt dabei die Fähigkeit eines Unternehmens dar, mögliche Verluste aus identifizierten Risiken zu absorbieren, ohne dass daraus eine unmittelbare Gefahr für die Existenz des Unternehmens resultiert. Die Risikotragfähigkeit der Gesellschaft war im Berichtszeitraum jederzeit gegeben. Die wesentlichen Chancen für die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft sind unter Abschnitt 4. Prognosebericht und Ausblick erläutert. II. Zweigniederlassungen Die Gesellschaft unterhält derzeit keine Zweigniederlassungen. 4. Prognosebericht und Ausblick Folgend wird die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft beschrieben. Der Bericht basiert auf zukünftigen Erwartungen und Annahmen. Diese wiederum werden beeinflusst durch Faktoren, die meist außerhalb des Einflussbereiches der Gesellschaft liegen. Somit kann die mögliche Entwicklung im Positiven und im Negativen deutlich von der Prognose abweichen. Der Wettbewerb unter den Börsenplätzen und Handelsplattformen wird weiterhin hoch bleiben. Es kann allerdings nicht davon ausgegangen werden, dass weiterhin neue Online-Broker mit neuen Angeboten an den Start gehen, wie dies in den vergangenen Jahren geschehen ist. Vielmehr könnte es bei einem schwierigen Marktumfeld auch zu Konsolidierungen unter den Markteilnehmern kommen. Hierdurch bestünde die Gefahr, dass Handelsbeziehungen und Handelsvolumina verloren gehen. Auf der außerbörslichen TradeLink-Plattform liegt der Fokus auch zukünftig auf der Gewinnung von neuen Handelspartnern. Hier sollte es weiterhin möglich sein, neue Handelsverbindungen zu etablieren, was sich positiv bei der Entwicklung der Handelsvolumina auswirken sollte. Wie auch schon im Vorjahr, muss im Produktsegment "Betrieb von Börsenplätzen" mit dem Verlust von erheblichem Umsatzvolumen gerechnet werden, da ein Großkunde trotz erheblicher Verzögerungen ein eigenes Plattformprojekt umsetzen wird. Im Bereich Orderrouting befinden sich diverse Kundenprojekte im Planungs- oder Umsetzungsstatus, so dass hier erfreuliche Zuwachsraten möglich erscheinen. Im Geschäftsjahr 2024 ist der Abschluss der Neuentwicklung der Handelsapplikationen geplant. Mit der neuen modernen Plattformarchitektur und den flexiblen kundenorientierten Anbindungslösungen für die Handelsteilnehmer sieht sich die Gesellschaft gut aufgestellt, um von einem sich ändernden Marktumfeld und sich veränderten regulatorischen Rahmenbedingungen profitieren zu können. Bei den Planungen für 2024 wurde dabei berücksichtigt, dass durch den Verlust des Betriebs von Handelsmodulen für einen großen Kunden ein erhebliches Umsatzvolumen verloren geht, nichtsdestotrotz rechnet die Gesellschaft mit einer weiter wachsenden Kundenbasis und neuen Handelsanbindungen. Allerdings wird der Umsatz in 2024 vermutlich deutlich unter dem Vorjahr liegen, die Gesellschaft rechnet hier mit einer Umsatzspanne von TEUR 4.500 bis TEUR 5.000. Bedingt durch das hohe Eigenkapital und den verhältnismäßig hohen Liquiditätsbestand wird der Fortbestand des Unternehmens als nicht gefährdet angesehen. Vorbehalt bei Zukunftsaussagen Der Prognosebericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die die gegenwärtigen Auffassungen, Erwartungen und Annahmen der vwd TransactionSolutions AG widerspiegeln und auf Informationen basieren, die dem Unternehmen zum Zeitpunkt seiner Veröffentlichung zur Verfügung stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen bieten keine Gewähr für den tatsächlichen Eintritt zukünftiger Ergebnisse und Entwicklungen, sondern sind mit Risiken und Unsicherheiten verbunden. Die zukünftigen Ergebnisse und Entwicklungen der vwd TransactionSolutions AG können aufgrund verschiedener Faktoren wesentlich von den hier formulierten Erwartungen und Annahmen abweichen. Auswirken können sich Veränderungen der allgemeinen wirtschaftlichen Lage und der Wettbewerbssituation sowie der zyklische Charakter der Kapitalmärkte. 5. Abhängigkeitsbericht Gemäß § 312 AktG hat der Vorstand der vwd TransactionSolutions AG einen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen für das Geschäftsjahr 2023 abgegeben. Die Schlusserklärung dieses Berichts lautet: "Über die vorstehend aufgeführten Rechtsgeschäfte und Maßnahmen hinaus sind im Berichtszeitraum keine Rechtsgeschäfte vorgenommen worden und auch keine Maßnahmen bekannt, über die berichtet werden müsste. Der Vorstand der vwd TransactionSolutions AG, Frankfurt am Main, erklärt gemäß § 312 AktG, dass die Gesellschaft für jedes Rechtsgeschäft mit dem herrschenden und den mit ihm verbundenen Unternehmen eine angemessene Gegenleistung erhalten hat. Die Beurteilung erfolgte jeweils anhand der Umstände zum Zeitpunkt in dem das Rechtsgeschäft abgeschlossen wurde."
Frankfurt am Main, den 26. April 2024 Vorstand BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die vwd TransactionSolutions AG, Frankfurt am Main Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der vwd TransactionSolutions AG, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der vwd TransactionSolutions AG, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 26. April 2024 Dohm
. Schmidt . Janka
Iris Abraham, Wirtschaftsprüferin Matthias Schmidt, Wirtschaftsprüfer |
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