Essity Hygiene Holding GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Almuth Czajka seit 13.10.2025 | Prokura |
Ferdinand Alfred Graf von Keyserlingk seit 24.3.2025 | Prokura |
Etienne Rieger seit 15.1.2024 | Geschäftsführer |
Benjamin Golling seit 5.1.2023 | Prokura |
Carlo Russo seit 5.1.2023 | Geschäftsführer |
Thomas Englisch seit 8.5.2020 | Prokura |
Michael Bernhard seit 8.5.2019 | Prokura |
Simon Deckenbach seit 8.5.2019 | Prokura |
Klaus Kuhn seit 8.5.2019 | Prokura |
Guido H. Höller seit 25.2.2019 | Prokura |
Andrea Sabine, geb. Ihrig Adler seit 6.3.2017 | Prokura |
Yves Lagarde seit 6.3.2017 | Prokura |
Winfried Jürgen Mischke seit 27.1.2014 | Prokura |
Martin Dr. Wiens seit 1.2.2011 | Prokura |
Frank Vetter seit 28.2.2006 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Essity Group Holding B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SCA Hygiene Products GmbHMannheimJahresabschluss zum 31. Dezember 2013 und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013LageberichtIm Zuge der Anwendung der Neuregelungen des DRS 20 wurde im Geschäftsjahr die Gliederung des Lageberichtes geändert, um die Klarheit und Übersichtlichkeit zu verbessern. I. Grundlagen der Gesellschaft1. Geschäftsmodell Die SCA Hygiene Products GmbH, Mannheim, ist über die SCA GmbH, München, in den schwedischen SCA-Konzern eingebunden. Die SCA Hygiene Products GmbH, Mannheim, ist innerhalb des Konzerns weiterhin verantwortlich für Lieferungen der Consumer Goods-Produkte an in- und ausländische Konzerngesellschaften und an externe Kunden in bestimmten europäischen Ländern sowie Mutterrollenlieferungen an externe Kunden und Konzerngesellschaften. Weiterhin werden auch Zellstoff und Spezialpapiere an externe Kunden verkauft. Seit dem 1. Januar 2012 beliefert die Gesellschaft überwiegend die ausgegliederte Tochtergesellschaft SCA Hygiene Products Vertriebs GmbH, Mannheim. Die Fertigwaren werden gemäß SCA-Verrechnungspreisregelung an andere SCA-Gesellschaften mit einem Aufschlag von 10% auf die Vollkosten verkauft. Zwischen der SCA Hygiene Products Holding GmbH, Ismaning, als herrschendem Unternehmen und der Gesellschaft besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Damit besteht eine körper- und gewerbesteuerliche Organschaft zur SCA Hygiene Products Holding GmbH, die ertragsteuerlich wiederum Organgesellschaft der SCA GmbH, München, ist. Umsatzsteuerlich ist die Gesellschaft Organgesellschaft der SCA GmbH, München. Die SCA Beteiligungs AB (Aktiengesellschaft schwedischen Rechts) & Co. KG, Ismaning, ist nach dem Austritt des persönlich haftenden Gesellschafters, der Fastighets- och Bostads Aktiebolaget, Stockholm/Schweden, am 22. November 2013 erloschen. Das Vermögen der Gesellschaft ging im Wege der Gesamtrechtsnachfolge auf den einzigen verbleibenden Gesellschafter, SCA Hygiene Products Holding GmbH, Ismaning, über. Dieser Gesellschafter hält nunmehr 100% der Anteile der Gesellschaft. Infolge des Erwerbs der europäischen Tissueaktivitäten von Georgia-Pacific und der Veräußerung des Geschäftsbereichs Packaging wurde die Fokussierung des SCA-Konzerns auf Hygieneprodukte vorangetrieben. Der Anteil der Hygieneaktivitäten am Gesamtumsatz des Konzerns beträgt nun 83% (2012: 79%). Die mit dem Erwerb verbundenen Einsparungen im Tissuebereich des SCA-Konzerns beliefen sich 2013 auf ca. 55 Mio. EUR. Ab 2016 werden Kosteneinsparungen von 125 Mio. EUR pro Jahr erwartet. Aufgrund der europaweiten Aktivitäten und Vernetzungen des SCA Hygiene Products-Konzerns und den Anforderungen eines umkämpften Endverbraucher-Marktes besteht die Notwendigkeit, strategische Entscheidungen zentral zu treffen. 2. Forschung und Entwicklung, Herstellung Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten werden in der SCA-Gruppe zentral erbracht. Die Gesellschaft unterhält daher keine eigene F&E-Abteilung. Der kontinuierliche Ausbau von Produktionsanlagen ist nach wie vor bedeutend für die Erreichung der Unternehmensziele. Ein großer Teil der Investitionen mit 2,7 Mio. EUR entfiel auf das Projekt "PM2 Upgrade" zum Umbau auf eine Dorn-Ausziehvorrichtung, das die Produktionskapazität für einlagige Mutterrollen erheblich erweitert. Weitere 2,6 Mio. EUR wurden in eine neue Verarbeitungslinie für Servietten für den wachsenden "Away from Home"-Markt investiert. Außerdem wurde im letzten Quartal mit dem Bau des automatisierten Mutterrollenlagers begonnen (0,6 Mio. EUR), das mit einem fortschrittlichen Brandschutzsystem mit Sauerstoffreduzierung ausgestattet wird. Der Gas- und der Stromverbrauch konnte um 2,5% gegenüber dem Vorjahr gesenkt werden. Vor dem Hintergrund der weiter gestiegenen Produktionsmengen emittierte das Werk 222,3 tto CO 2 in 2013 und lag damit über dem Vorjahreswert (216,7 tto), konnte aber den Wert pro Tonne Fertigproduktion deutlich reduzieren. Die dem Werk für das Jahr 2013 zugeteilten CO 2-Emissionsrechte deckten den Werksverbrauch in vollem Umfang ab. Auch der voraussichtliche zukünftige Verbrauch von Emissionsrechten wird im kommenden Jahr ohne zusätzliche Zukäufe am Markt gedeckt sein. Ziel ist es, die CO 2-Emissionen bis zum Jahr 2020 um 20% zu senken, Referenzwert ist 2005. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes für Deutschland betrug 2013 0,4% und lag in Europa bei 0,2%. Die Erwartungen für 2014 betragen 1,8% (Deutschland) und 1,5% (Europa). Die Rohstoffmärkte entwickelten sich im Berichtszeitraum wie folgt: Der in US-Dollar notierte Preis für Nadelsulfatzellstoff hat sich verglichen mit dem Vorjahresende um 12% erhöht. Die durchschnittlichen Marktpreise lagen im Berichtszeitraum auf USD-Basis 5% und auf EUR-Basis 2% über dem Niveau des Vorjahres. In Europa bewegten sich die Energiekosten um 12% unterhalb des Jahresendes 2012. Die Durchschnittskosten notierten im Vorjahresvergleich um 1% niedriger. Im Bereich der Hygienepapiere gab es vor allem in den Emerging Markets ein gutes Wachstum, während in Europa ein leichtes Wachstum zu beobachten war. SCA ist mit seinen Consumer Goods-Tissueprodukten in Europa Marktführer und belegt global gesehen den zweiten Platz. 2. Geschäftsverlauf Auf das gesamte Jahr bezogen konnte die SCA-Gruppe ihren Umsatz um 4% auf 89,0 Mrd. SEK im Vergleich zum Vorjahr (85,4 Mrd. SEK) steigern. Das Betriebsergebnis stieg nach Bereinigung der Währungskurseffekte überproportional um 19%. SCA hat in den aufstrebenden Märken weiter seine Stärke ausgebaut. Im 4. Quartal wurde das Verkaufsgebot für Vinda, einen chinesischen Hygienepapierhersteller, abgeschlossen, und aktuell ist SCA mit 51,4% der Mehrheitseigentümer dieser Gesellschaft. Weitere Faktoren, die zur Steigerung von Umsatz und Gewinn im Hygienesektor beigetragen haben, sind Kosteneinsparungen, höhere Verkaufsvolumina und die Akquisition von Georgia Pacific in Europa. Im Geschäftsbereich Forest blieb der Umsatz, bei gleichzeitig größeren Gewinnen, unverändert. Der Markt für Personal Care-Produkte war, neben der hohen Nachfrage nach Inkontinenzprodukten in den aufstrebenden Märkten, ebenfalls durch ein stabiles Wachstum in Europa geprägt. Das Wachstum bei Babywindeln ist im Wesentlichen auf den osteuropäischen Markt und die Akquisition in Asien zurückzuführen. Das Gesamtergebnis für Personal Care, bereinigt um Währungskurseffekte, war um 4% höher als im Vorjahr. Insgesamt ist das Ergebnis auf höhere Verkaufsvolumina, Einsparungen und Akquisitionen zurückzuführen. Im Bereich der Tissue-Produkte sind die Umsätze um 11% gestiegen. Dies ist ebenfalls hauptsächlich auf Akquisitionen und das Wachstum in den aufstrebenden Märkten zurückzuführen, wohingegen Veräußerungen die Umsätze geringfügig senkten. Höhere Verkaufsvolumina trugen ebenfalls in geringem Maß zu der Umsatzsteigerung bei. Diese Faktoren zusammen mit Einsparungen im Zusammenhang mit der Georgia Pacific-Akquisition hatten eine positive Auswirkung auf den Gewinn. Trotz höherer Energie- und Rohstoffkosten, negativer Währungskurseffekte und Preissenkungen konnte das Ergebnis um 21% gesteigert werden. In der Gesellschaft wurde die Fertigwarenproduktion um 6,2% zum Vorjahr auf 232,5 tto gesteigert. Die positive Entwicklung beruht auf Toilettenpapier und Küchentüchern mit 8,1 tto Wachstum sowie 4,6 tto Zuwachs in dem Bereich "Away from Home". Außerdem wurde eine neue Servietten-Verarbeitungslinie im Juni 2013 planmäßig in Betrieb genommen. Die Produktionsmenge von halbfertigen Tissue-Produkten (Mutterrollen) betrug im Gesamtjahr 269,3 tto und lag 2% unter dem Vorjahr (275,5 tto). Im Unterschied zum Vorjahr werden inzwischen für "Away from Home"-Produkte Mutterrollen von SCA Kostheim verarbeitet, was eine vorübergehend geringere Auslastung der TAD-Maschine WM6 zur Folge hatte. Indessen eine um 10% gesteigerte Produktion erreichte die Maschine WM3, die vor zwei Jahren umgebaut und umfangreich modernisiert wurde. Dies begünstigte auch die Eigenzellstoffintegration, die in 2013 das Vorjahr übertraf. Die Zellstofffabrik produzierte im Gesamtjahr 213,7 tto und damit rund 1% mehr Zellstoff als im Vorjahr. Die Produktionsmenge im Bereich der Verpackungspapiere FlexPack Paper blieb mit 28,0 tto um 0,7% unter dem Vorjahreswert (28,2 tto). Die für 2013 abgegebene Ergebnisprognose wurde eingehalten. Der Operating Surplus (Ergebnis vor Abschreibungen, Wertminderungen, Finanzergebnis und Ertragsteuern) stieg um 13,3%. Grundsätzlich und zusammenfassend ist die Geschäftsführung mit der Entwicklung des Unternehmens für 2013 unter den aktuellen gesamtwirtschaftlichen Einflüssen zufrieden. 3. Lage a. Ertragslage Der Umsatz der Gesellschaft stieg um 1,4% auf 472,5 Mio. EUR. Dieser wird im Wesentlichen mit der Vertriebstochter der Gesellschaft, SCA Hygiene Products Vertriebs GmbH, Mannheim, erzielt. Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen um 12,5 Mio. EUR auf 75,8 Mio. EUR an. Ursächlich hierfür waren insbesondere Erträge aus Strom- und Gassteuerrückzahlungen. Der Materialaufwand ist vorwiegend absatzbedingt um 1,9 Mio. EUR oder 0,6% angestiegen. Insgesamt haben diese Faktoren zu einer Verbesserung des Rohergebnisses um 20,4 Mio. EUR bzw. 9,7% geführt. Die Löhne und Gehälter stiegen um 1,4% auf 91,1 Mio. EUR, während die durchschnittliche Mitarbeiterzahl gegenüber dem Vorjahr stabil blieb. Insgesamt stieg der Personalaufwand jedoch aufgrund der Aufwendungen für Altersversorgung um 13,2% auf 107,9 Mio. EUR. Die Abschreibungen stiegen aufgrund der im Vorjahr erfolgten Investitionen um 1,2 Mio. EUR oder 8,2%. Im Finanzergebnis des Geschäftsjahres sind Buchgewinne aus einer Einlage von Anteilen an den französischen und österreichischen Tochtergesellschaften gegen die Gewährung neuer Anteile an einer neu gegründeten Tochtergesellschaft enthalten. Die Buchgewinne in Höhe von 520,3 Mio. EUR resultieren aus der Differenz zwischen dem eingelegten Zeitwert und dem tatsächlichen Buchwert der Anteile. Weiterhin hat die Gesellschaft Erträge aus dem Ergebnisabführungsvertrag mit der SCA Hygiene Products Vertriebs GmbH in Höhe von 27,4 Mio. EUR (Vorjahr 17,4 Mio. EUR) erhalten. Gegenläufig wirkt das mit -5,0 Mio. EUR negative Zinsergebnis auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr (-4,8 Mio. EUR). Einem Zinsertrag von 2,5 Mio. EUR steht ein Zinsaufwand von 7,5 Mio. EUR gegenüber. Das Finanzergebnis steigt gegenüber dem Vorjahr insgesamt um 530,3 Mio. EUR auf 542,8 Mio. EUR. Die aufgezeigten Entwicklungen führten zu einem Anstieg des operativen Ergebnisses um 536,1 Mio. EUR auf 586,0 Mio. EUR. Nach Buchung des 15-tels des BilMoG-Unterschiedsbetrages aus den Pensionsrückstellungen von 0,7 Mio. EUR und der Rücklagenzuführung von 3,2 Mio. EUR beträgt die Gewinnabführung an die Muttergesellschaft SCA Hygiene Products Holding GmbH, Ismaning, 582,1 Mio. EUR. b. Vermögens- und Finanzlage Die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft ist geordnet. Die Bilanzsumme der Gesellschaft steigt auf der Aktivseite im Wesentlichen aufgrund der massiven Wertsteigerung der Finanzanlagen wegen des beschriebenen Anteilstausches um insgesamt 559,5 Mio. EUR bzw. 102% auf 1.106 Mio. EUR. Am 18. Dezember 2013 wurde von der Gesellschaft die SCA Hygiene Products Holding B.V. (Holding B.V.) mit Sitz in Amsterdam mit einem Stammkapital von 5.000 EUR gegründet. Am 19. Dezember 2013 wurden die Beteiligungen der Gesellschaft an der SCA Austria Alphabet B.V. und der SCA France Alphabet B.V. gegen Ausgabe jeweils eines neuen Anteils zum Zeitwert in die Holding B.V. eingelegt. Der Marktwert zu diesem Zeitpunkt betrug 353.564 TEUR für die SCA Austria Alphabet B.V. und 271.453 TEUR für die SCA France Alphabet B.V. Am 27. Dezember 2013 kaufte die Gesellschaft für 27.300 EUR eine Vorratsgesellschaft namens Brillant 1803. GmbH mit einem Stammkapital in Höhe von 25.000 EUR und firmierte sie gleichzeitig in SCA Hygiene GmbH um. Mit dieser Gesellschaft wurde am 30. Januar 2014 ein Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen. Diesem wurde durch die Gesellschafterversammlung am 19. März 2014 zugestimmt, und am 25. März 2014 wurde dieser in das Handelsregister eingetragen. Am 3. April 2014 wurde die SCA Hygiene GmbH in die Holding B.V. eingebracht. Im Zusammenhang mit weiteren konzerninternen Umstrukturierungen erfolgte am 4. April 2014 der Verkauf der Beteiligungen an der SCA Austria Alphabet B.V. und der SCA France Alphabet B.V. von der Holding B.V. an die SCA Group Holding B.V. Der den Buchwert der eingelegten ausländischen Beteiligungen übersteigende Betrag in Höhe von 520,3 Mio. EUR ist die Hauptursache für die Erhöhung des Anlagevermögens auf 810,2 Mio. EUR. Das Anlagevermögen hat zum Bilanzstichtag einen Anteil von 73,2% (Vorjahr 52,8%) der Bilanzsumme. Der Wert der Vorräte steigt leicht um 4,2% auf 50,0 Mio. EUR. Im Wesentlichen stehen hier höhere Bestände an Holz und Zellstoff mengen- und marktpreisbedingt gesunkenen Beständen an Emissionsberechtigungen entgegen. Die gestiegenen Forderungen innerhalb des Konzerns stehen überwiegend im Zusammenhang mit dem höheren Jahresergebnis der Tochtergesellschaft SCA Hygiene Products Vertriebs GmbH und höheren Forderungen gegen den konzerninternen Factor. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände steigen um 14,9% auf 207,2 Mio. EUR, der Anteil an der Bilanzsumme sinkt jedoch aufgrund der oben beschriebenen Änderungen in den Finanzanlagen von 33,0% auf 18,7%. Die flüssigen Mittel steigen leicht auf 14,2 Mio. EUR. Hierbei handelt es sich überwiegend um zum Jahresende eingegangene Kundenschecks, die erst im neuen Jahr auf dem Bankkonto gutgeschrieben wurden. Die positive Entwicklung im Deckungsvermögen erhöht den auf der Aktivseite ausgewiesenen "Aktiven Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung" um 8,5 Mio. EUR auf 24,5 Mio. EUR. Auf der Passivseite ist die Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin aufgrund der wesentlich gestiegenen Ergebnisabführung hauptsächlich verantwortlich für die Erhöhung der Bilanzsumme. Die Erhöhung des abführungsgesperrten Betrages erhöht die Gewinnrücklagen um 3,2 Mio. EUR und lässt das Eigenkapital um 3,8% auf 87,1 Mio. EUR steigen. Aufgrund der nicht erfolgten Zuteilung der kostenfreien Emissionsrechte entfällt der Sonderposten dafür. Die Rückstellungen bleiben nahezu unverändert bei 47,5 Mio. EUR und stehen für 4,3% der Bilanzsumme (- 4,4 Prozentpunkte). Die Verbindlichkeiten gegenüber Konzerngesellschaften sind im Wesentlichen wegen der, aufgrund des Buchgewinns aus der oben beschriebenen Einlage der Beteiligungen, deutlich höheren Ergebnisabführung um 162,7% bzw. 570,1 Mio. EUR gestiegen. Der Anteil der gesamten Verbindlichkeiten an der Bilanzsumme steigt stark an von 75,7% auf aktuell 87,8%. 4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Der Operating Surplus (Ergebnis vor Abschreibungen, Wertminderungen, Finanzergebnis und Ertragsteuern) der Gesellschaft betrug 2013 59,7 Mio. EUR (2012: 52,6 Mio. EUR). Die Marge (Operating Surplus im Verhältnis zum Umsatz) stieg auf 12,6% (2012: 11,3%). Der Operating Profit (Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern) der Gesellschaft betrug 2013 43,2 Mio. EUR (2012: 37,4 Mio. EUR). Die Marge (Operating Profit im Verhältnis zum Umsatz) stieg auf 9,1% (2012: 8,0%). In der Gesellschaft waren 2013 im Durchschnitt 1.563 Mitarbeiter ohne Auszubildende beschäftigt. Damit blieb die Beschäftigtenzahl im Vergleich zu 2012 stabil. Zum 31. Dezember 2013 gab es insgesamt 77 Auszubildende, davon 60 im gewerblichen und 17 im kaufmännischen Bereich. Umweltschutz und Arbeitssicherheit stehen stets im Fokus des Unternehmens. Besonders hervorzuheben sind hier die Anstrengungen im Bereich Arbeitssicherheit. Im Geschäftsjahr entwickelte sich der Bereich Arbeitssicherheit insgesamt positiv: Trotz eines Anstiegs von 3 auf 5 meldepflichtige Arbeitsunfälle mit Ausfallzeit (LTA) waren im Gesamtwerk und in dem Bereich Pulp/Energy/ Water/Sludge jeweils Zeiträume mit mehr als 1 Mio. Arbeitsstunden ohne Arbeitsunfall zu verzeichnen. Die Grundsätze der Nachhaltigkeit und gesellschaftlichen Verantwortung sind seit Langem Bestandteile der SCA-Kultur und spiegeln sich auch in den Produkten wider. SCA greift Umwelt- und soziale Themen aktiv auf, um langfristig Werte für Eigentümer und Gesellschaft zu schaffen. Der SCA-Verhaltenskodex Code of Conduct ist Leitfaden für das Handeln der Mitarbeiter und auch Teil des Lieferantenkodex von SCA, des Global Supplier Standard. Die Anstrengungen des SCA-Konzerns auf diesem Gebiet sind von Erfolg gekrönt. Alljährlich wird das Unternehmen mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, die nachhaltiges Wirtschaften und ethisches Handeln von Unternehmen honorieren. III. NachtragsberichtHier verweisen wir auf den Bericht unter der Vermögenslage zu den Finanzanlagen. Nach dem Bilanzstichtag sind keine weiteren Vorgänge eingetreten, die von besonderer Bedeutung sind. IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht1. Prognosebericht 2014 wird bei der Vertriebstochter SCA Hygiene Products Vertriebs GmbH, Mannheim, der Ausbau der Marktposition als führender Anbieter im Endverbrauchergeschäft für Hygienepapiere weiter forciert. Sinkende Marktpreise beim Zellstoff und höhere Holzpreise sind im Jahr 2014 zu erwarten, wodurch die Ergebnisprognose der Zellstofffabrik um 4,9 Mio. EUR unter dem Vorjahr liegt. Die internen Verkaufspreise an Konzerngesellschaften aus dem zentral-europäischen Raum werden entsprechend sinken. Die Produktion von Mutterrollen wird in 2014 voraussichtlich das Vorjahr übertreffen. Vor allem die Produktion der Maschine WM2 wird nach ihrem Umbau zu der Steigerung beitragen. Nach der Inbetriebnahme des momentan noch im Bau befindlichen Mutterrollenlagers werden sich die Lager- und Logistikkosten am Standort verringern. Der Bereich Fertigwaren Produktion für den "Away from Home"-Markt rechnet mit höherer Belegung im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt ist im Jahr 2014 voraussichtlich mit einem stabilen Absatzniveau bei Eigenprodukten zu rechnen. Weiterhin regelmäßige Promotionsaktivitäten, Größenvorteile und aktives Kostenmanagement bilden die Grundlage für die dauerhaft wachsende Nachfrage nach Mannheimer Produkten. Daher werden in 2014 zunächst 6,4 Mio. EUR von insgesamt 17,5 Mio. EUR in zwei weitere Verarbeitungslinien für Küchentücher und Toilettenpapier investiert. Alles in allem ist das Unternehmen durch die integrierte Fertigung, die vom Rohstoff Holz bis zum fertigen Hygieneprodukt sowie durch die jüngsten Investitionen für künftige Herausforderungen im europäischen Markt gut aufgestellt. Der anhaltende wirtschaftliche Aufschwung und die steigenden Beschäftigungszahlen in vielen europäischen Märkten werden bei unverändert hohem Hygienebewusstsein zu weiterem Marktwachstum führen. Dies bedeutet für die Vertriebsgesellschaft steigende bzw. stabile Umsatzerwartungen sowie für die (Produktions-)Gesellschaft eine stabile bis steigende Auslastung. Die weiterhin hohen Rohstoff- und Energiekosten gilt es im Markt durch höhere Preise zu erlösen, und im Werk sind inflationsbedingte Verteuerungen durch striktes Kostenmanagement zu kompensieren. Die Gesellschaft erwartet, im kommenden Geschäftsjahr einen Umsatz in Höhe von 460 Mio. EUR zu erwirtschaften. Der Operating Surplus wird voraussichtlich um die 55 Mio. EUR betragen. 2. Risikobericht Die Gesellschaft ist in das Risikomanagementsystem der Muttergesellschaft SCA GmbH, München, mit eingebunden. Auch 2013 stand der "Risk-Monitor" in den regelmäßigen Sitzungen des Management-Teams der Region Central auf der Tagesordnung und wurde von allen Verantwortlichen reflektiert und aktualisiert. 2014 wird eine erneute detaillierte Risikobewertung durchgeführt. Des Weiteren werden monatliche "Risiko-Begehungen" in kritischen Bereichen durchgeführt, um Risiken im Bereich der Bestände und Brandrisiken zu minimieren. Diese Begehungen werden einmal jährlich durch einen externen Versicherungsfachmann unterstützt. Im Rahmen der in den Vorjahren eingeführten MICR (Minimal Internal Control Requirements) wurden interne Kontrollroutinen identifiziert und dokumentiert. Die Wirksamkeit der Kontrollen wurde 2013 bei einer Beurteilung durch interne und externe Institutionen für alle Funktionsbereiche des "Global Business Service" positiv beurteilt. Die größten Risiken der Gesellschaft bestehen in der Preisentwicklung der Rohstoffe, insbesondere von Zellstoff, Holz und Energie, die bei der Herstellung der Fertigprodukte den wesentlichen Kostenanteil ausmachen. Aufgrund der energieintensiven Papierproduktion besteht ebenfalls ein hohes Risiko bezüglich der Preisentwicklung der Energiekosten. In diesem Zusammenhang spielt die politische Entwicklung im Bereich der Ausgestaltung der EEG-Umlage in Deutschland eine wichtige Rolle. Nachdem die EU-Kommission im Dezember 2013 wegen des Umlagesystems des Erneuerbare-Energien-Gesetzes in der Fassung von 2012 (EEG 2012) und der in §§ 40 ff. EEG enthaltenen besonderen Ausgleichsregelungen für stromintensive Unternehmen ein förmliches Beihilfeprüfverfahren gegen Deutschland eingeleitet hat, besteht ein theoretisches Rückzahlungsrisiko für bereits gewährte Teilentlastungen von der EEG-Umlage für den Zeitraum 2013 und 2014. Vor dem Hintergrund der im April 2014 veröffentlichten Beihilfeleitlinien für Energie- und Umweltbeihilfen der Europäischen Kommission (EEAG) ist dieses Risiko bezüglich der Höhe möglicher Rückzahlungen deutlich gesunken. Unter Berücksichtigung der aktuellen Diskussion und der intensiven Bemühungen der Bundesregierung, ein europarechtlich konformes EEG noch im Jahr 2014 in Kraft zu setzen, ist das Risiko einer potentiellen Rückzahlungsverpflichtung bereits erhaltener Teilentlastungen von der EEG-Umlage als gering anzusehen. Es wurde daher auf die bilanzielle Abbildung dieses Risikos verzichtet. Aufgrund des schwebenden Beihilfeprüfverfahrens kann die Höhe einer potentiellen Verpflichtung nicht beziffert werden. Es wird jedoch erwartet, dass sie deutlich unter dem Betrag der gewährten Teilentlastung 2013 liegen wird, die in Höhe des unteren einstelligen Prozentbereichs von den Umsatzerlösen gewährt wurde. Die Sicherungsgeschäfte zur Absicherung der Energiepreisschwankungen werden von zentraler Stelle innerhalb des Konzerns initiiert, zwischen den Gesellschaften koordiniert und auch überwacht und somit eine Risikostreuung konzernweit erreicht. Zur Absicherung von Schwankungen der Energiepreise schließt die Gesellschaft Termingeschäfte ab. Es handelt sich um Strom- und Gas-Terminhandelsgeschäfte. Weitere landesspezifische Steuern, Abgaben und Subventionen können die Attraktivität des Standortes Deutschland erheblich beeinflussen. Die Absicherung der Währungsrisiken erfolgt zentral und damit risikooptimiert im Konzern. Forderungsausfälle der Kunden sind, nicht zuletzt aufgrund existierender Kreditversicherungen, selten. Ergebnisabhängige Risiken werden infolge des Ergebnisabführungsvertrags ausgeglichen. Unternehmensgefährdende Risiken sind derzeit keine bekannt. 3. Chancenbericht Durch die neuerlichen Investitionen insbesondere im Bereich der Papierverarbeitung ist das Unternehmen für künftige Herausforderungen im europäischen Markt gut aufgestellt. Weitere Chancen bieten der Erwerb der europäischen Tissueaktivitäten von Georgia-Pacific durch die SCA-Gruppe und die Neuorganisation der Hygienesparte des Konzerns. Die Akquisition wird in Deutschland im Bereich der Beauty Care-Produkte zu einer Stärkung der Wettbewerbsposition führen. Für die Gesellschaft als produzierendes Unternehmen im SCA-Konzern werden aus der daraus erwarteten Verbreiterung des Marktsegments, dem Zuwachs an Know-how und den zukünftigen Synergien zusätzliche Chancen für die Entwicklung des Standortes entstehen. SCA verfolgt die Strategie, sich gegenüber dem Handel insbesondere mit dem Schwerpunkt Markengeschäft als kompetenter und verlässlicher Partner zu beweisen. Sowohl die Marken als auch das spezifische Produkt-Know-how und das Wissen um die Kundenbedürfnisse sind wesentliche Chancen für die Zukunft des Unternehmens. Im Werk wird mit leicht sinkendem Rohstoffpreisen beim Zellstoff und mit steigenden Holzpreisen und Netznutzungsgebühren für Strom gerechnet. Außerdem wird im Bereich Fertigwaren Produktion für den "Away from Home"-Markt eine konstant steigende Auslastung erwartet. Durch die integrierte Fertigung, die vom Rohstoff Holz bis zum fertigen Hygieneprodukt reicht, sowie durch aktives Kostenmanagement ist der Standort Mannheim einer der führenden Produzenten im europäischen Wettbewerb und erwartet weiterhin eine stabile Nachfrage von den Konzerngesellschaften aus dem europäischen und insbesondere dem deutschsprachigen Raum. Im Jahr 2014 wird sich das Wachstum im Absatz voraussichtlich auf gleichem Niveau fortsetzen, und diese Chancen will der Standort als zuverlässiger Produzent mit flexibler Produktvielfalt und sicheren Größenvorteilen für sich nutzen. Zusammen mit den Ergebnisabführungen der Vertriebstochter werden die Ergebnisse der nächsten beiden Jahre weiter konstant ansteigen.
Mannheim, 15. Mai 2014 der SCA Hygiene Products GmbH Die Geschäftsführung Thomas Wüst Roger Schilling BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 ist unter Beachtung der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften sowie unter Berücksichtigung des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Bilanz wird unter Berücksichtigung der Verwendung des Jahresergebnisses ausgewiesen (§ 268 Abs. 1 HGB), um die Ergebnisverwendung unter Berücksichtigung des abführungsgesperrten Betrags besser darzustellen. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB). Nach § 265 Abs. 7 Nr. 2 HGB sind einige Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen. Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden bei den einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erläutert. Die Methoden wurden mit Ausnahme des Ausweises der Erträge aus dem Deckungsvermögen stetig zum Vorjahr angewendet. Energiewirtschaftsgesetz Die Gesellschaft ist ein Energieversorgungsunternehmen im Sinne des EnWG. Sie erfüllt die Voraussetzungen einer Kundenanlage zur betrieblichen Eigenversorgung nach § 3 Nr. 24b) EnWG, weswegen sie kein vertikal integriertes Unternehmen (§ 3 Nr. 38 EnWG) ist. Die Verbundklausel nach § 3 Nr. 38 EnWG steht der Klassifizierung als Kundenanlage nicht entgegen. Die Gesellschaft muss daher den Verpflichtungen nach § 6b Abs. 3 bis 7 EnWG insbesondere der buchhalterischen Entflechtung nicht nachkommen und hat dies dementsprechend nicht vorgenommen. II. BILANZERLÄUTERUNGENDie Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sind im beigefügten Anlagespiegel dargestellt. (1) Immaterielle Vermögensgegenstände Die Anschaffungskosten der entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden linear in 3 bis 5 Jahren abgeschrieben. (2) Sachanlagen Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten - abnutzbare Gegenstände vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen - angesetzt. Eigene Herstellungskosten umfassen direkt zurechenbare Kosten und anteilige Gemeinkosten sowie den Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Fremdkapitalzinsen sind hierin nicht enthalten. Abnutzbare Anlagegüter, die bis zum Jahr 2009 angeschafft oder hergestellt wurden, werden nach Maßgabe der jeweils kürzesten steuerlich für zulässig gehaltenen Nutzungsdauer in der Regel degressiv abgeschrieben (Beibehaltung nach Artikel 67 Abs. 4 EGHGB). Der Gesamteffekt aus den steuerlich motivierten Abschreibungen im Vergleich zur Wahl einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer mit einem betriebsgewöhnlichen Nutzenverlauf ist als gering einzustufen. Die Nutzungsdauer beträgt bei Gebäuden - je nach Ausführung - 10 bis 50 Jahre, bei technischen Anlagen und Maschinen 5 bis 25 Jahre sowie bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung grundsätzlich 3 bis 10 Jahre. Außerplanmäßige Abschreibungen auf einen niedrigeren beizulegenden Wert werden vorgenommen, wenn dieser voraussichtlich von Dauer ist. (3) Finanzanlagen Anteile an verbundenen Unternehmen, Beteiligungen sowie Wertpapiere des Anlagevermögens sind mit den Anschaffungskosten, höchstens jedoch mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Die Angaben zum Anteilsbesitz gemäß § 285 Nr. 11 und 11a HGB ergeben sich wie folgt: ANTEILSBESITZ STAND 31. DEZEMBER 2013
Erläuterungen 1) Bei den Angaben handelt sich um die Werte des Jahres 2012, da zum Zeitpunkt unserer Berichtslegung die endgültigen Werte des Jahres 2013 noch nicht vorlagen. 2) Zurechnung durch die Wertung als Treuhandschaft über SCA AUSTRIA AG, Laakirchen bzw. über SCA Austria Alphabet B.V., Amsterdam (A-shares). 3) Verbundenes Unternehmen innerhalb des SCA-Konzerns . 4) Zurechnung durch die Wertung als Treuhandschaft über Investment AB Mesen, Göteborg bzw. über SCA France Alphabet B.V., Amsterdam (C-shares). 5) Der Abwasserverband wird durch Zuschüsse und Darlehen finanziert und schließt mit einem Bilanzergebnis von 0 EUR ab, da die Mitglieder des Verbandes Verluste ausgleichen bzw. Gewinne erstattet bekommen. Entwicklung des Anlagevermögens 2013
(4) Vorräte
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren sind zu fortgeschriebenen, teils zu tatsächlichen Anschaffungskosten oder - unter Beachtung des Niederstwertprinzips - zu niedrigeren Tageswerten am Abschlusstag bewertet. In die Bewertung der Erzeugnisse werden neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten sowie der Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen (§ 255 Abs. 2 Satz 2 und 3 HGB). Soweit Bestandsrisiken vorliegen, z.B. wegen geminderter Verwendbarkeit aufgrund längerer Lagerdauer, sind in Anwendung des Prinzips der verlustfreien Bewertung angemessene Abschläge vorgenommen worden. Die unentgeltlich erhaltenen Emissionsberechtigungen (EU Allowances = EUA) wurden unter dem Vorratsvermögen bilanziert. In Ausübung des Wahlrechts erfolgte die Zugangsbewertung zum Zeitwert (6,81 EUR pro Tonne/1. Januar 2013) unter Bildung eines korrespondierenden Sonderpostens bei Zuteilung. Die Zugangsbewertung für die Zuteilungsperiode 2013 erfolgte in Form einer Forderungseinstellung in Höhe der Differenz zwischen Verbrauch des Jahres 2013 abzgl. des Bestandes zum 31. Dezember 2013, da die Zuteilungshöhe für die neue Handelsperiode durch die Behörden zum Stichtag noch nicht final festgelegt und somit die Zuteilung selbst nicht erfolgt war. Die Höhe der erwarteten Zuteilung übersteigt die bilanzierte Forderung. Aus Vorsichtsgesichtspunkten wurde hier aber nur in Höhe der sich ergebenden Rückgabeverpflichtung eine Aktivierung vorgenommen. Etwaige entgeltlich erworbene EUA oder auch entgeltlich erworbene Emissionsreduktionen (Certified Emission Reductions = CER) wurden mit ihren jeweiligen Anschaffungskosten aktiviert. Zum Bilanzstichtag erfolgte die Gegenüberstellung der Zugangskurse mit den jeweiligen Marktpreisen per 31. Dezember 2013. Für die EUA ergab sich ein Marktpreis in Höhe von 4,84 EUR pro Tonne. Die Bewertung zum Bilanzstichtag erfolgte unter Einhaltung des Imparitätsprinzips. (5) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Nicht gesicherte Beträge in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind unter Beachtung des Imparitätsprinzips zu den Kursen zum Entstehungszeitpunkt oder den Devisenkassamittelkursen zum 31. Dezember 2013 in Euro umgerechnet worden. In diesem Geschäftsjahr wurden ebenso wie im Vorjahr keine Forderungen in Fremdwährungen kursgesichert. Bei Fremdwährungsbeträgen mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr wurde mit dem Devisenkassamittelkurs zum Stichtag entsprechend § 256a HGB umgerechnet. Erkennbare Ausfallrisiken bei nicht besicherten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden durch individuelle Bewertungsabschläge berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% auf die nicht kreditbesicherten Forderungen vorgenommen. Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden zu marktüblichen Konditionen verzinst. Forderungen gegen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Gesellschafter wurden unsaldiert auf der Aktiv- und Passivseite ausgewiesen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen den Liefer- und Leistungsbereich in Höhe von T€ 109.577 (Vorjahr T€ 109.779) sowie sonstige Forderungen in Höhe von T€ 80.475 (Vorjahr T€ 61.436) Die sonstigen Forderungen resultieren zum großen Teil aus Konzernweiterbelastungen, Umsatzsteuerforderungen sowie Forderungen aus der Gewinnabführung der SCA Hygiene Products Vertriebs GmbH Mannheim (T€ 27.425; Vorjahr T€ 17.360). Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen wie im Vorjahr ausschließlich Forderungen aus Liefer- und Leistungsbeziehungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Forderungen aus der Rückerstattung von Energieabgaben. (6) Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks Die Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks werden grundsätzlich zu Nominalwerten bewertet. (7) Rechnungsabgrenzungsposten Der Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet im Wesentlichen die Abgrenzungen für im Voraus geleistete Zahlungen für künftige Versicherungsbeträge. (8) Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Das Deckungsvermögen der Gesellschaft wurde mit den betreffenden Pensionsverpflichtungen gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Der die Altersversorgungsverpflichtungen übersteigende Zeitwert der als Deckungsvermögen dienenden Vermögensgegenstände wurde als gesonderter Posten aktiviert. Die Zeitwerte des Deckungsvermögens wurden anhand der am Bilanzstichtag gültigen Börsenkurse und Marktpreise der zugrunde liegenden Wertpapiere bestimmt. Gemäß § 285 Nr. 25 Halbsatz 1 HGB ergaben sich nachfolgende Wertansätze zum Bilanzstichtag: Anschaffungskosten des verrechneten Deckungsvermögens T€ 50.959 Beizulegende Zeitwerte des verrechneten Deckungsvermögens T€ 69.545 Erfüllungsbetrag der verrechneten Pensionsverpflichtungen T€ 45.083. Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung betrug zum 31. Dezember 2013 T€ 24.462 (Vorjahr T€ 15.934). Aufgrund der Verteilung des Zuführungsbetrags für Verpflichtungen entsprechend Artikel 67 Abs. 1 EGHGB bis spätestens 31. Dezember 2024 werden Verpflichtungen in Höhe von T€ 6.631 (Vorjahr T€ 7.308) nicht in der Bilanz ausgewiesen. PASSIVA (9) Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert T€ 68.514. Die Geschäftsanteile liegen zu 100% bei der SCA Hygiene Products Holding GmbH, Ismaning. Bei den Gewinnrücklagen in Höhe von T€ 18.611 handelt es sich um den abführungsgesperrten Betrag zum 31. Dezember 2013. (10) Sonderposten für unentgeltlich erworbene Emissionsberechtigungen Aufgrund der in das Jahr 2014 verschobenen und damit im Jahr 2013 nicht erfolgten Zuteilung der kostenfreien EU Allowances (EUA) für das Jahr 2013 sowie des Verbrauchs der vorhandenen Restbestände aus Vorjahren ist zum Bilanzstichtag kein Sonderposten für noch nicht verbrauchte kostenfreie Emissionszertifikate auszuweisen (Vorjahr T€ 1.596; Bruttodarstellung). (11) Rückstellungen
Rückstellungen werden gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Dem Verpflichtungswert der Pensionen, Jubiläumszahlungen und Hinterbliebenenbezüge liegt das Anwartschaftsbarwertverfahren (projected unit credit method i.S.d. IAS 19) als versicherungsmathematisches Bewertungsverfahren zugrunde. Dem Verpflichtungswert der Altersteilzeit nach HGB liegen die Regeln auf Basis der Stellungnahme des Instituts der Wirtschaftsprüfer vom 18. November 1998 (IDW RS HFA 3, FN-IDW 1998, Seite 595) zugrunde. Nach der IDW-Verlautbarung ist die Zahlungsverpflichtung unter Berücksichtigung einer Diskontierung mit einem marktüblichen Zins anzusetzen. Neben der Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck wurden zur Berechnung der Verpflichtungswerte folgende Annahmen getroffen:
Der Verpflichtungswert nach HGB der Pensionen wurde gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit dem Deckungsvermögen verrechnet. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Altersteilzeit T€ 13.584 (Vorjahr T€ 11.931), ausstehende Lieferanten-rechnungen T€ 6.372 (Vorjahr T€ 7.971), Restrukturierung T€ 2.858 (Vorjahr T€ 4.453), für drohende Verluste aus Stromabsicherungsgeschäften T€ 1.752 (Vorjahr T€ 2.699), Verpflichtungen für Abwasserabgaben T€ 3.114 (Vorjahr T€ 652), Kundenboni T€ 170 (Vorjahr T€ 60) und sonstige Personalaufwendungen T€ 18.183 (Vorjahr T€ 18.012). Weiterhin enthalten die sonstigen Rückstellungen die Verpflichtung zur Abgabe von Emissionszertifikaten in Höhe von T€ 1.076 (Vorjahr T€ 628). (12) Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Kursgesicherte Währungsverbindlichkeiten werden zum Sicherungskurs oder zum höheren Buchwert ausgewiesen. Nicht gesicherte Beträge in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind unter Beachtung des Imparitätsprinzips zu den Kursen zum Entstehungszeitpunkt oder den Devisenkassamittelkursen zum 31. Dezember 2013 in Euro umgerechnet worden. Bei Fremdwährungsbeträgen mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr wird zum Devisenkassamittelkurs am Stichtag entsprechend § 256a HGB umgerechnet. In diesem Geschäftsjahr wurden ebenso wie im Vorjahr keine Verbindlichkeiten in Fremdwährungen kursgesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Bürgschaften der Svenska Cellulosa Aktiebolaget, Stockholm/Schweden, gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Liefer- und Leistungsbeziehungen mit anderen Konzerngesellschaften in Höhe von T€ 136.040 (Vorjahr T€ 125.689) sowie sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 200.003 (Vorjahr T€ 185.697). Die sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus dem Cash-Pool (T€ 199.821, Vorjahr T€ 10.243). Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter SCA Hygiene Products Holding GmbH, Ismaning, in Höhe von T€ 582.058 (Vorjahr T€ 39.058) betreffen wie im Vorjahr die Verpflichtung aus der Ergebnisabführung. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungs-verhältnis besteht, betreffen im Vorjahr ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Steuern, Beträge kreditorischer Debitoren sowie Verbindlichkeiten gegenüber dem Pensionssicherungsverein. (13) Derivative Finanzinstrumente Zur Absicherung von Schwankungen der Energiepreise schließt die Gesellschaft Termingeschäfte ab. Es handelt sich zum einen um Strom-Terminhandelsgeschäfte mit einem Volumen von 306,9 GWh bis 31. Dezember 2015, die zum Bilanzstichtag einen Marktwert von rund 11,4 Mio. € haben. Aufgrund der höheren Kontraktwerte von 13,2 Mio. € verbleibt in Höhe des Differenzbetrages eine Rückstellung für drohende Verluste aus Strom-Terminhandelsgeschäften (1,8 Mio. €). Des Weiteren wurden Gasmengen bis Ende 2015 im Volumen von 771,8 GWh zum Wert von 20,6 Mio. € gesichert. Auch hier verbleibt aufgrund des zum Bilanzstichtag niedrigeren Marktwertes (20,4 Mio. €) bei einem Großteil der Kontrakte eine Drohverlustrückstellung in Höhe von 0,2 Mio. €. Bei Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgte die Rückstellungsbildung abgezinst. (14) Latente Steuern Der Ausweis von latenten Steuern erfolgt aufgrund der bestehenden Organschaft im Abschluss des Organträgers der SCA GmbH (vormals SCA Hygiene Products SE), München. III. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG(15) Umsatzerlöse Die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Produktgruppen und nach geographisch bestimmten Märkten ist aus der nachstehenden Tabelle ersichtlich:
(16) Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen Die Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen setzt sich wie folgt zusammen:
(17) Andere aktivierte Eigenleistungen Die anderen aktivierten Eigenleistungen betragen T€ 666 (Vorjahr T€ 280). (18) Sonstige betriebliche Erträge Als größte Einzelposten sind hierunter Erträge aus Weiterbelastungen an Konzernunternehmen (T€ 31.257, Vorjahr T€ 25.033), Erträge aus Stromverkäufen (T€ 13.525, Vorjahr T€ 13.402), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und sonstige periodenfremde Erträge (T€ 11.056, Vorjahr T€ 10.592), Erträge aus der Rückerstattung von Gassteuern T€ 5.370 (Vorjahr T€ 5.469) sowie Mieterträge T€ 2.071 (Vorjahr T€ 2.003) ausgewiesen. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind weiterhin Erträge im Zusammenhang mit Emissionsrechten in Höhe von T€ 217 (Vorjahr T€ 93), Fremdwährungsgewinne in Höhe von T€ 520 (Vorjahr T€ 481), Erträge aus dem Pensionsdeckungsvermögen in Höhe von T€ 7.552 sowie Erträge aus der Auflösung des Passivpostens in Höhe von T€ 968 (Vorjahr T€ 3.621) enthalten. Insgesamt sind Erträge in Höhe von T€ 11.124 (Vorjahr T€ 10.629) im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen, Erstattungen von Abgaben und aus Verkäufen des Anlagevermögens ausgewiesen, die anderen Geschäftsjahren zuzuordnen sind. (19) Materialaufwand Die Aufwendungen für Rohstoffe betragen T€ 166.631 (Vorjahr T€ 163.149), Packstoffe T€ 30.015 (Vorjahr T€ 27.441), Energie T€ 66.506 (Vorjahr T€ 70.645), Betriebsstoffe T€ 9.427 (Vorjahr T€ 10.133), Aufwendungen für bezogene Handelswaren T€ 39.890 (Vorjahr T€ 38.472), Reparaturmaterial T€ 6.718 (Vorjahr T€ 7.473) sowie übriger Aufwand T€ 3.396 (Vorjahr T€ 3.413). Der Aufwand für bezogene Leistungen beträgt T€ 65 (Vorjahr T€ 25). (20) Personalaufwand Im Geschäftsjahr wurden im Zusammenhang mit der Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB im Personalaufwand innerhalb des Postens "soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersvorsorge und für Unterstützung" keine Erträge verrechnet (Vorjahr T€ 12.038). Der Posten enthält unter anderem: Aufwendungen aus dem Deckungsvermögen T€ 13 Aufwendungen aus der Anpassung der Pensionsrückstellungen T€ 841. (21) Sonstige betriebliche Aufwendungen In dieser Position sind im Wesentlichen enthalten: Sonstige Personalkosten T€ 7.085 (Vorjahr T€ 5.763), Frachtkosten T€ 6.016 (Vorjahr T€ 5.322), Servicekosten des Konzerns T€ 9.914 (Vorjahr T€ 5.296), Instandhaltungsaufwand inkl. Materialkosten T€ 14.622 (Vorjahr T€ 16.030), Mieten und Pachten T€ 4.268 (Vorjahr T€ 4.008), Büro und Kommunikation T€ 3.653 (Vorjahr T€ 3.571) und Grundsteuer i.H.v. T€ 579 (Vorjahr T€ 514). Daneben sind Beträge aus der Dotierung der Rückstellung für die Abgabeverpflichtung von Emissionszertifikaten in Höhe von T€ 1.805 (Vorjahr T€ 4.056) enthalten. Für den Ausweis wurde das Wahlrecht der Bruttodarstellung gewählt. Insgesamt sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 709 (Vorjahr T€ 2.015) sowie Fremdwährungsverluste in Höhe von T€ 488 (Vorjahr T€ 563) enthalten. (22) Finanzergebnis
Die Zinsaufwendungen enthalten in Bezug auf Zinsaufwand aus der Aufzinsung von Rückstellungen ausschließlich den verpflichtungsseitigen Zinsaufwand. Effekte aus den Veränderungen des Zinssatzes werden innerhalb des operativen Ergebnisses als Zuführung zu den Verpflichtungen gezeigt. (23) Außerordentliches Ergebnis Aufgrund der Anwendung der Vorschriften des BilMoG ergaben sich im Zusammenhang mit der ratierlichen Zuführung zu den Pensionsverpflichtungen im Zuge des Übergangs außerordentliche Aufwendungen in Höhe von T€ 677 (Vorjahr T€ 677). Das außerordentliche Ergebnis hat keinen Effekt auf die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag, da die Gesellschaft als Organgesellschaft weder Steuersubjekt noch -objekt ist. IV. SONSTIGE ANGABEN1. Mitarbeiter Die nachfolgende Tabelle zeigt die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter (nach Köpfen / ohne Auszubildende).
2. Haftungsverhältnisse
Das Risiko, aus den bestehenden Haftungsverhältnissen in Anspruch genommen zu werden, halten wir für gering, da uns keine Umstände bekannt sind, die auf eine Inanspruchnahme hindeuten. 3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht unter den Haftungsverhältnissen angegeben sind, beträgt T€ 42.846 (Vorjahr T€ 47.211). Es handelt sich hierbei um Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen, insbesondere aus der Nutzung von Kraftfahrzeugen sowie Sachanlagevermögen der Betriebs- und Geschäftsausstattung (T€ 577, Vorjahr T€ 1.074). Daneben umfassen die sonstigen finanziellen Verpflichtungen das Bestellobligo aus Investitionen (T€ 7.090, Vorjahr T€ 6.272) sowie die Kontrakte aus Stromtermingeschäften (T€ 13.099, Vorjahr T€ 16.405) und Gastermingeschäften (T€ 20.607, Vorjahr T€ 23.460). 4. Gesamtbezüge Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen erhielten im Geschäftsjahr 2013 Bezüge in Höhe von T€ 231. Zum Bilanzstichtag bestehen Pensionsrückstellungen für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen in Höhe von T€ 2.210. Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten keine Bezüge. 5. Angaben zum Mutterunternehmen Die Gesellschaft ist von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss aufzustellen befreit. Sie wird in den befreienden Konzernabschluss der Svenska Cellulosa Aktiebolaget SCA, Stockholm/Schweden, einbezogen. Dieser wird entsprechend den gesetzlichen Vorschriften in deutscher Sprache übersetzt und im deutschen Bundesanzeiger veröffentlicht. Die Angaben zu dem für das Geschäftsjahr berechneten Gesamthonorar des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB erfolgen im Konzernabschluss der SCA zum 31. Dezember 2013. Es bestand im Berichtsjahr eine umsatz-, körperschaft- und gewerbesteuerliche Organschaft zur SCA GmbH, München. Mit der SCA Hygiene Products Holding GmbH, Ismaning, wurde am 27. Juli 1998 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen. Am 11. Januar 2005 wurde dieser Vertrag in geänderter Fassung ins Handelsregister eingetragen. Der Vertrag ist auf unbestimmte Zeit geschlossen und konnte erstmals zum 31. Dezember 2009 gekündigt werden. Danach ist eine Kündigung mit einer Kündigungsfrist von drei Monaten jeweils zum Ende eines Wirtschaftsjahres möglich. Die SCA Hygiene Products Holding GmbH, Ismaning, hält nach Anwachsung der SCA Beteiligungs AB & Co. KG, Ismaning, infolge des Austritts des Komplementärs nunmehr 100% der Anteile der Gesellschaft. 6. Aufsichtsrat und Geschäftsführung der SCA Hygiene Products GmbH a. Aufsichtsrat
b. Geschäftsführung
7. Jahresergebnis und abführungsgesperrter Betrag Der gemäß § 268 Abs. 8 HGB abführungsgesperrte Betrag in Höhe von T€ 18.611 (Vorjahr T€ 15.385) verbleibt in den Gewinnrücklagen. Insoweit kam es zu einer Erhöhung in den Gewinnrücklagen in Höhe von T€ 3.225 aus dem Jahresüberschuss von T€ 585.284. Der verbleibende Betrag von T€ 582.058 wurde aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages an die SCA Hygiene Products Holding GmbH, Ismaning, abgeführt. Der abführungsgesperrte Betrag resultiert ausschließlich aus der Bewertung des Deckungsvermögens zum beizulegenden Zeitwert.
Mannheim, 15. Mai 2014 Die Geschäftsführung Thomas Wüst Roger Schilling Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SCA Hygiene Products GmbH, Mannheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer, die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, den 15. Mai 2014 PricewaterhouseCoopers
Bernd Wagner, Wirtschaftsprüfer ppa. Martin Both, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 wurde am 2. Juni 2014 festgestellt. |
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