valantic Financial Services GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Schubert seit 3.11.2015 | Geschäftsführer |
Lars Uwe Bleher seit 5.12.2005 | Geschäftsführer |
Stefan Weil seit 5.12.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 24.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Atelier Markgraph GmbHEigenbeteiligung | 26.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Atelier Markgraph GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell Die Atelier Markgraph GmbH, Frankfurt am Main, (im Folgenden auch kurz "Atelier Markgraph"), hat sich insbesondere auf die Gestaltung von Messeauftritten, Inszenierungen, Ausstellungen, Museen, Showrooms und Exponatdesign spezialisiert. Hierbei werden Kommunikation und Architektur signifikant und einzigartig miteinander verbunden. Atelier Markgraph gestaltet temporäre und permanente Erlebnisse für Marken und Themen. Zum Kundenkreis zählen internationale Firmen wie auch öffentliche Auftraggeber. Seit Jahren ist die Gesellschaft in ihrem Dienstleistungsbereich führend tätig und hat eine gesicherte Marktposition durch ihre erstklassigen Kunden. Atelier Markgraph GmbH begleitet ihre Kunden dabei nicht nur auf nationalen Events, sondern unterstützt sie ebenso erfolgreich bei der Umsetzung von Konzepten für den internationalen Auftritt. Die Anforderungen der Kunden sind durch Qualität und Leistungstermintreue gekennzeichnet. Eine hervorragende Innovationsfähigkeit und Kreativität sowie die verlässliche Einhaltung von Terminen sind notwendig. Atelier Markgraph hat im Jahr 2023 folgende Auszeichnungen/Awards erhalten: Tourismus + Congress GmbH Frankfurt am Main COMMAwards Bronze 2023 in der Kategorie "Space / Public Space" für die Inszenierung "Ode an die Demokratie" Rapunzel Naturkost GmbH ADC Bronze 2023 in der Kategorie Spatial Experience > Exhibition > Exhibition for Subject > Ausstellung für die Rapunzel Welt "Rapunzel Bio Museum" ADC Silber 2023 in der Kategorie Exhibition for Brand > Museum/Pavillon für die Rapunzel Welt "Rapunzel Besucherzentrum" Vorwerk SE & Co.KG ADC Auszeichnung 2023 in der Kategorie Spatial Experience > Exhibition > Exhibition Craft > Rauminszenierung für die "Vorwerk Factory Tour" Die gewonnenen Awards unterstreichen, dass unsere Arbeit branchenweit Anerkennung findet. Wesentlicher Einflussfaktor für unser Geschäft bildet - wie bei unseren Kunden auch - die wirtschaftliche Entwicklung des Marktumfeldes. Dabei werden Einsparungspotentiale in wirtschaftlich angespannteren Zeiten regelmäßig in den bestehenden Werbeetats gesehen, so dass sich hieraus unmittelbare Rückwirkungen auf unseren Geschäftsverlauf ergeben können. Weiterhin spiegeln sich in unseren Geschäftsaktivitäten regelmäßig die branchenbedingt saisonalen Schwankungen wider. Dabei haben Messezeiten, d.h. bspw. nur turnusmäßig stattfindende Messen, aber auch unterjährige Ballungszeiträume wie Frühjahr und Herbst einen wesentlichen Einfluss auf den Geschäftsverlauf. Als langjährig am Markt bestehendes und etabliertes Unternehmen sehen wir uns jedoch in der Lage, flexibel auf die unterschiedlichen Ansprüche unserer Kunden zu reagieren und so stets den individuellen Bedürfnissen und Anforderungen gerecht zu werden. Steuerungssystem Atelier Markgraph hat angemessene Planungs- und Controllinginstrumente zur Steuerung des Unternehmens. So werden in einer Jahresplanung wichtige Unternehmensziele definiert und regelmäßig überwacht. Positive und negative Abweichungen von den tatsächlichen Gegebenheiten können so frühzeitig erkannt werden, um entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten. Bei Bedarf werden die Planungen in Abstimmung mit der Geschäftsleitung auch angepasst. Auf Projektebene werden bereits vor Auftragsannahme entsprechende Kalkulationen durchgeführt und während der gesamten Projektlaufzeit weiterverfolgt. Die Projektleiter berichten fortlaufend über den aktuellen Projektstand. Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind das Rohergebnis und der Jahresüberschuss. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft befand sich 2023 in einer volatilen Lage. Immer mehr Volkswirtschaften fanden sich in einem verlangsamten Wachstum wieder bzw. erlebten sogar eine Kontraktion des Wirtschaftswachstums. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3% niedriger als im Vorjahr. Die Gründe hierfür sind vielseitig und reichen von teuren Finanzierungskosten und außenpolitischen Spannungen. Hohe Preise auf allen Wirtschaftsstufen haben die Konjunktur gedämpft. Die Nachwirkungen der COVID Krise sind noch überall zu spüren. Einkaufspreise für freie Mitarbeiter sind exponentiell gestiegen, die immer noch hohen Kosten in den Bereichen Energieversorgung und Logistik belasten sämtliche Gewerke in der Herstellung und Montage. Der Fachkräftemangel besteht nach wie vor, dies wiederum hat zur Folge, dass Personalkosten sich nach oben entwickeln, die Recruitingkosten steigen und die Veranstaltungsbranche mehr denn je mit der Industrie um Fachkräfte ringt. Der Material- und Fachkräftemangel spielt bei den schwierigen Wirtschaftsbedingungen in vielen Sektoren weiterhin eine große Rolle. Die Inflationsrate liegt mit 5,9% etwas unter dem Vorjahr (2022: 6,9%), befindet sich jedoch weiterhin auf einem sehr hohen Niveau. 2. Geschäftsverlauf der Gesellschaft Anders als in 2022 vorhergesagt, lässt sich festhalten, dass Unternehmen, die sich eher dem Bereich Festinstallation zugewandt haben, so wie Atelier Markgraph, aktuell unter den sinkenden oder fehlenden großen Investitionen in Museen, Seminarcentren, Dauerausstellungen und -Inszenierungen leiden. Messen für die Allgemeinheit sind nach wie vor schwierig zu vermitteln. Die Fachbesucherveranstaltungen dagegen hängen unmittelbar an der Wirtschaftskraft der jeweiligen Branche. Eine Ausweitung der Budgets im Bereich der Kommunikation in firmeneigenen Showrooms oder Unternehmenszentralen ist nach wie vor vorhanden, aber zurückhaltender, als gedacht. Das Geschäftsjahr 2023 war maßgeblich von der Fertigstellung langfristiger Projekte im Bereich Festinstallationen geprägt. Neben der weiteren erfolgreichen Zusammenarbeit mit langjährigen Kunden gelang es uns nur bedingt, weitere wesentliche Projektaufträge zu generieren. Darüber hinaus hat die Jahresendrallye 2023 nicht stattgefunden, d.h. die erwarteten Umsätze und damit einhergehend das Jahresergebnis haben sich nicht in dem Maß realisieren lassen, wie geplant und üblich. In 2023 wurden größere Investitionen angestoßen bzw. abgeschlossen. So wurde Mitte des Jahres der in 2022 begonnene geplante Umbau bzw. die Umorganisation der Büroräumlichkeiten, um der seit der Pandemie vorherrschenden remote Arbeit zu entsprechen, abgeschlossen. Weiterhin wurde der Bereich Kommunikation weiter gestärkt, durch die Zusammenarbeit mit dem Verlag FRAME, der ein Buch über Markgraph herausbringen wird, welches in der für uns relevanten Zielgruppe sowohl national wie international einen großen kommunikativen und damit auch direkt wirtschaftlich relevanten Impact verspricht. Last but not least wurde eine unternehmensinterne Neustrukturierung vorgenommen, indem eine zweite Ebene als Geschäftsleitung eingeführt wurde, die sich zum einen um das operative Geschäft, zum anderen aber auch um die Zukunftsfelder Digitalisierung und New Business und Business Development kümmert. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 wurde bei einem Rohergebnis von TEUR 6.160 ein Jahresfehlbetrag von TEUR 370 erzielt. Die Ertragslage war im Vorjahr wesentlich durch die Umsetzung eines Großprojektes im Bereich "Festinstallation" sowie durch die Bearbeitung zweier Langläufer im Bereich Festinstallation gekennzeichnet. Vergleichbare Projekte konnten im Berichtsjahr nicht durchgeführt werden, so dass sowohl die Gesamtleistung (also Umsatz und Bestandsveränderung) als auch das Rohergebnis signifikant unter dem Vorjahr liegen. Mangels Durchführung größerer Projekte hat sich im Gegenzug auch der Materialaufwand halbiert. Die Jahresendrallye hat nicht im erwarteten Umfang stattgefunden. Im betrieblichen Bereich waren Kostensteigerungen im Personalbereich sowie bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen zu verzeichnen. In dieser Entwicklung hat sich auch der inflationäre Preisdruck niedergeschlagen, der insbesondere bei längerfristigen Projekten nicht sofort an die Kunden weitergegeben werden konnte. Insgesamt ergibt sich vor diesem Hintergrund im Berichtsjahr ein Jahresfehlbetrag von TEUR 370, nachdem im Vorjahr noch ein Jahresüberschuss von TEUR 379 realisiert wurde. Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft ist wesentlich durch unsere nach wie vor stabile Finanzposition geprägt. Wesentliche Finanzierungsbausteine sind Eigenmittel sowie Anzahlungen der Kunden im Zusammenhang mit Projektaufträgen. Kreditinstitute werden im Rahmen der Ausstellung von Bürgschaften für Anzahlungen, Vertragserfüllung oder Gewährleistungen in Anspruch genommen. Es besteht zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses und Lageberichts eine freie Avalkreditlinie von TEUR 568. Die Liquidität von Atelier Markgraph war im Jahr 2023 trotz der Verlustsituation jederzeit sichergestellt. Die Gesellschaft verfügt zum Bilanzstichtag über finanzielle Mittel von TEUR 2.164 (VJ TEUR 5.371). Der Cashflow setzt sich dabei zusammen aus dem operativen Cashflow in Höhe von TEUR -3.024, dem Investitionscashflow in Höhe von TEUR -154 sowie dem Finanzierungscashflow von TEUR -29. Vermögenslage Die Vermögenslage von Atelier Markgraph ist - wie für ein Unternehmen der Dienstleistungsbranche durchaus typisch - auf der Aktivseite durch das Umlaufvermögen geprägt. So bilden zum Geschäftsjahresende einerseits der Bestand an liquiden Mitteln mit rund 42 Prozent sowie andererseits der Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit rund 49 Prozent der Bilanzsumme wesentliche Positionen der Aktivseite. Bei den Vorratsbeständen werden die in Arbeit befindlichen Projekte (TEUR 337) mit den auf die Projekte entfallenden Anzahlungen (TEUR 232) saldiert, soweit hierfür bereits entsprechende Herstellungskosten angefallen sind. Wie bereits zuvor erläutert, ist der deutliche Rückgang der Vorratsbestände darauf zurückzuführen, dass im Berichtsjahr keine vergleichbaren Projekte im Bereich der Festinstallationen wie im Vorjahr durchgeführt wurden. Das Eigenkapital beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 2.814 (VJ TEUR 3.184). Die Veränderung ergibt sich aus dem Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres. Die Eigenkapitalquote hat sich bei einer deutlich niedrigeren Bilanzsumme auf rd. 54,2% (VJ 38,5%) verbessert. Bei den Verbindlichkeiten liegen die erhaltenen Anzahlungen projektbedingt deutlich unter dem Vorjahr. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen liegen stichtagsbedingt um TEUR 831 unter dem Vorjahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich gegenüber dem Vorjahr - insbesondere durch einen höheren Umsatzsteuersaldo erhöht. Insgesamt war die Geschäftsleitung mit der Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 nicht zufrieden. III. Wesentliche Chancen und Risiken sowie Prognosebericht Chancen- und Risikobericht Jegliches unternehmerisches Handeln ist mit Chancen und Risiken verbunden, die sich niemals ganz ausschließen lassen. Chancenbericht Neben der Analyse von Risiken, die das Geschäftsmodell möglicherweise beeinträchtigen, wird das Geschäftsmodell auch regelmäßig auf Chancen analysiert, die bisher noch nicht oder nur in begrenztem Umfang wahrgenommen wurden. Chancen können dabei unternehmensintern, aber auch extern im Markt vorhanden sein. Dabei werden von uns insbesondere die externen Chancen eingehend untersucht, bei denen wir unser Geschäftsmodell adäquat ausbauen oder ergänzen können. Nach wie vor ist die fortschreitende Digitalisierung in nahezu allen Bereichen des öffentlichen und wirtschaftlichen Handelns ein großer Treiber. Die Digitalisierung und die absehbar stärker werdenden Erkenntnisse zur künstlichen Intelligenz werden in für uns relevanten Zusammenhängen für neue und erweiterte Aufgabenstellungen sorgen. Zum Beispiel sind neue Formate der Kommunikation zu bedienen. Im Rahmen der Digitalisierung wird auch der Bereich der Beratungsleistung ein stärkeres Gewicht erhalten. Hier sehen wir gute Möglichkeiten, das bestehende Know-how auch für neue Branchen und Zusammenhänge einzusetzen. Weiterhin sehen wir, wie bereits an anderer Stelle erwähnt, im Bereich der Festinstallationen, also der kommunikativen Aufladung und Marken-Inszenierung im Bereich Unternehmenspräsentation am Standort, Seminarcenter, Akademien, sonstige Showrooms einen Zukunftsmarkt. Vor allem vor dem Hintergrund des sich verändernden Messegeschäftes werden diese permanenten Projekte für unser Geschäft an Bedeutung gewinnen. Der Erfolg unserer Gesellschaft hängt signifikant von der Einsatzbereitschaft, der Innovationsfähigkeit, dem Know-how und der Integrität unserer Mitarbeiter ab. Ein wichtiges Ziel ist es daher, dieses Know-how in der Gesellschaft zu halten. Aktuell sind wir an dieser Stelle gut aufgestellt, was wir als Chance ansehen. Diese Einschätzung wird unter anderem auch dadurch bestätigt, dass zahlreiche Bewerbungen gut qualifizierter Personen bei uns eingehen und wir uns als attraktiver Arbeitgeber präsentieren können. Offene Stellen können dadurch schnell besetzt werden. Risikobericht Wir sehen aktuell Risiken, die sich aus der gesamtwirtschaftlichen Situation ergeben und die wir nicht umfassend einschätzen können. Markt- und Branchenrisiken: Risiken bestehen unter anderem aufgrund einer sich nicht ausreichend erholenden Gesamtwirtschaft. Wir sehen gerade in den Zukunftsmärkten Energie, Elektromobilität und Bauwesen Stagnation bis Rückschritte. Die aktuellen Geschäftsdaten deuten eher in Richtung Rezession. Die gesamtpolitische Lage in Deutschland mit den anstehenden Neuwahlen im Februar 2025 sowie der Wahlsieg von Donald Trump in den USA erschwert darüber hinaus eine klare Sicht der Dinge. Sollten sich die deutschen Unternehmen dauerhaft mit wirtschaftlichen Belastungen konfrontiert sehen, besteht auch für die Atelier Markgraph GmbH die Gefahr erneuter Kürzungen von Etats und Budgets der Kunden. Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft ist somit unmittelbar von Markt- und Brancheneinflüssen der Kunden abhängig. Insbesondere Marketing- und Werbeetats werden stets im Zuge von Kosteneinsparungsmaßnahmen primär gekürzt, was sich unmittelbar auf die Ertragslage der Atelier Markgraph GmbH niederschlagen kann. So wurden in 2024 bereits Budgetcuts angekündigt oder durchgesetzt. Unter Berücksichtigung der derzeit bestehenden Auftragslage und den aktuell festzustellenden Phänomenen sehen wir hierin ein Risiko für die Ertragslage des Jahres 2024. Diesen potenziellen Risiken begegnen wir generell durch qualitativ hochwertige Leistungen und zielgerichtetes Eingehen auf die Wünsche und Bedürfnisse unserer Kunden unter stetiger Beobachtung der Marktentwicklungen. Unsere langjährig bestehenden Kundenbeziehungen bilden einen wesentlichen Indikator für den Erfolg unserer Unternehmensstrategie. Auch in Zukunft steht für uns die Kundenzufriedenheit im Rahmen qualitativ hochwertiger Leistungen im Vordergrund. Unter Berücksichtigung der Maßnahmen schätzt die Geschäftsführung das Markt- und Branchenrisiko als gering ein. Finanzwirtschaftliche Risiken: Ein generelles Risiko für jedes Unternehmen ergibt sich aus dem möglichen Ausfall bedeutender Forderungen. Das Ausfallrisiko bei unseren Kunden ist jedoch zu vernachlässigen, da wir über ein engmaschiges Controlling verfügen und entlang unserer Leistungen zeitnah Abschlagsrechnungen stellen. Trotz der Erweiterung unserer Geschäftstätigkeit in den letzten Jahren in Richtung Festinstallationen ist der Personalbestand gesunken. Inflation und generelle Personalknappheit (damit steigende Gehaltsvorstellungen) sorgen nach wie vor für steigende Personalkosten. Insbesondere im Personalbereich sind Umsatzausfälle nicht adäquat zu kompensieren. Ein weiteres Risiko der letzten beiden Jahre stellen die geradezu inflationären Preissteigerungen beim Bezug von Waren und Dienstleistungen dar. Diesem Risiko begegnen wir dadurch, dass wir bei der Einbindung von Dienstleistern vor unserer Auftragsannahme in der Regel verbindliche Angebote einholen, die nur in begrenztem Umfang nachverhandelt werden können. Von Vorteil ist, dass sich die Gesellschaft ohne Bankkredite überwiegend aus Eigenkapital finanziert. Daher sind insbesondere Zinsrisiken nur von untergeordneter Bedeutung und es gibt keine Beschränkungen hinsichtlich der Geschäftsstrategie. Wie bereits zuvor erläutert, bestehen darüber hinaus freie Avalkreditlinien in Höhe von TEUR 568. Die Geschäftsführung schätzt das finanzwirtschaftliche Risiko als mittel ein. Prognosebericht Die Entwicklung der Auftragslage ist ein wichtiger Indikator für die künftige Entwicklung der Gesellschaft. Risiken der künftigen Entwicklungen liegen insbesondere in unvorhersehbaren kurzfristigen Veränderungen der Marktnachfrage (Rückfall in eine Rezession). Nachdem bereits im Geschäftsjahr 2022 alle umsatzstarken Großprojekte abgeschlossen wurden und vergleichbare Projekte in 2023 und auch in 2024 nicht abgewickelt wurden, rechnet die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2024 mit einem deutlichen Rückgang der Gesamtleistung und einem überschaubaren Rückgang des Rohertrags, der unter dem Niveau des Geschäftsjahres 2021 liegen wird. Aufgrund von verändertem Auftraggeberverhalten, größeren erforderlichen Anstrengungen bei gleichbleibendem oder sinkendem Umsatz, einer mehr und mehr investitionsfeindlichen Umgebung, veränderten Projektstrukturen, einer Reorganisation im Personalbereich sowie aufgrund langfristig geplanter Investitionen erwarten wir für 2024 ein weiterhin negatives und im Vergleich zum Jahr 2023 deutlich geringeres Jahresergebnis. Sollte die erwartete Jahresendrallye nicht oder nur in einem begrenzten Umfang stattfinden oder die Akquisebemühungen nicht fruchten, steht auch ein höherer Verlust im Raum. Die genauen Zahlen sind von den noch im Jahr 2024 zu realisierenden Umsätzen abhängig. Für das Jahr 2025 erwarten wir eine deutliche Trendumkehr und ein deutlich positives Ergebnis. Dies ist vor allem auf massiv erhöhte Akquisemaßnahmen in 2024, durch die u.a. Wettbewerbe gewonnen werden konnten, zurückzuführen, die dann in 2025 Früchte tragen und sich im künftigen Ergebnis niederschlagen werden. Die Gesellschaft setzt insgesamt auf Fokussierung auf die Kernkompetenzen der Gesellschaft sowie auf die Gewinnung neuer Kunden. Die Ausweitung der Kernkompetenz "Digitale Kommunikation" und der Ausbau der Festinstallationen ist dabei ein wichtiger Faktor. Mehr als zuvor ist das Thema New Business und Business Development in den Fokus geraten und alle Anstrengungen gehen in die Richtung, den Kundenstamm zu erweitern und auch Produkte und Dienstleistungen anzubieten, die bislang nicht Teil des Angebotsspektrums von Markgraph waren. Die Geschäftsführung ist zuversichtlich, damit den Anforderungen für die weitere Zukunft gerüstet zu sein.
Frankfurt am Main, den 29. November 2024 Atelier Markgraph GmbH Lars Uwe Bleher Thomas Schubert Stefan Weil BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Gesetzliche Grundlagen Die Atelier Markgraph GmbH ("Atelier Markgraph") mit Sitz und Geschäftsadresse in der Mainzer Landstraße 193 in 60326 Frankfurt am Main ist im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter der Nummer HRB 20012 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss von Atelier Markgraph ist gemäß den §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Für Atelier Markgraph gelten im Berichtsjahr die Regelungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Größenabhängige Erleichterungen werden bei der Aufstellung des Jahresabschlusses teilweise und bei der Offenlegung vollständig in Anspruch genommen. Die Bilanz ist unter Berücksichtigung der teilweisen Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt (§ 268 Abs. 1 HGB). Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren in der Gliederung nach BilRUG aufgestellt. Die Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr beibehalten. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen und unter Beachtung der steuerlichen Vorschriften, bewertet. Die Zugänge werden unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge erfolgen ab dem Aktivierungsmonat zeitanteilig [pro rata temporis]. Die Anlagegüter werden linear mit voraussichtlichen Nutzungsdauern zwischen 1 bis 14 Jahren abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von bis zu EUR 800,00 wurden im Geschäftsjahr sofort abgeschrieben. Finanzanlagen Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Vorräte Die unter den Vorräten ausgewiesenen Projekte in Arbeit werden zu den Herstellungskosten ausgewiesen. Eine Notwendigkeit für den Ansatz niedrigerer Teilwerte ergab sich in geringem Umfang. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Bewertung der Forderungen erfolgte grundsätzlich zum Nennwert und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken. Für das allgemeine Ausfallrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Darüber hinaus werden bei Bedarf angemessene Einzelwertberichtigungen gebildet. Liquide Mittel Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bilanziert. Fremdwährungsposten werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Entsprechend den Vorschriften des § 250 Abs. 1 HGB sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Aktive latente Steuern Aktive latente Steuern ergeben sich im Zusammenhang mit mehreren Pensionszusagen, für die kongruent gedeckte Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen wurden. Wir verweisen auf die Erläuterungen zum Posten "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung". Der unternehmensspezifische Steuersatz zur Bewertung von Steuerlatenzen liegt bei rd. 32%. Entsprechend dem Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB werden aktive Steuerlatenzen nicht bilanziert. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen sind nach den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelt. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Passive Rechnungsabgrenzungsposten Entsprechend den Vorschriften des § 250 Abs. 2 HGB sind auf der Passivseite Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. III. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 1. Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt (vgl. Anlage zum Anhang). Auf die Anteile einer Beteiligungsgesellschaft, die sich aktuell in der Liquidation befindet, wurde zum 31.12.2023 eine außerplanmäßige Abschreibung gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 bzw. 6 HGB in Höhe von EUR 3.074 vorgenommen. Auf die Angaben gemäß § 285 Nr. 11 HGB wurde gemäß § 286 Abs. 3 Nr. 1 HGB verzichtet, da die Beteiligungsgesellschaft für Darstellung der Vermögens-; Finanz- und Ertragslage der Atelier Markgraph von untergeordneter Bedeutung ist. Vorräte In den Vorräten werden die noch nicht abgerechneten Projektleistungen zu Herstellungskosten ausgewiesen. Die Herstellungskosten umfassen die projektbezogenen Einzelkosten sowie angemessene Teile der Gemeinkosten. Abwertungen auf den niederen beizulegenden Wert wurden in geringem Umfang vorgenommen. Die für die Projekte erhaltenen Anzahlungen werden gemäß § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB auf Auftragsebene offen von den Vorräten abgesetzt. Die nicht verrechenbaren Anzahlungen werden unter den Verbindlichkeiten ausgewiesen. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Im Zusammenhang mit mehreren Pensionszusagen wurden Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen, die gemäß § 246 Abs. 2 HGB mit den Pensionsrückstellungen zu verrechnen sind. Die Rückdeckungsversicherungen sind verpfändet. Die Versorgungsleistungen orientieren sich an den Ansprüchen aus den Rückdeckungsversicherungen, die zum Bilanzstichtag mit TEUR 1.595 (VJ TEUR 1.657) valutieren. Nach § 253 Abs. 1 Satz 3 HGB sind die Rückstellungen hierfür zum beizulegenden Zeitwert dieser Wertpapiere anzusetzen. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert EUR 25.600,00 und ist voll einbezahlt. Im Rahmen des Erwerbs eigener Anteile wurde im Vorjahr der Nominalbetrag in Höhe von EUR 6.656,00 offen vom Gezeichneten Kapital abgesetzt. Die Differenz zwischen Kaufpreis und Nominalbetrag wurde mit dem Gewinnvortrag verrechnet. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten in der Hauptsache Tantiemen, Sonderzahlungen, Abfindungen, Ansprüche aus noch ausstehenden Urlaubstagen, Gewährleistungsverpflichtungen, Beratungskosten, Kosten im Zusammenhang mit dem Jahresabschluss und der Aufbewahrung von Unterlagen, nachlaufende Kosten sowie ausstehende Beiträge und Gebühren. Abzinsungen waren nicht erforderlich. Soweit die Rückstellungen nicht für bereits konkretisierte Verpflichtungen gebildet wurden, wurden diese auf Grund der Erfahrungswerte der Vergangenheit gebildet. Spezielle Schätzverfahren wurden nicht angewandt. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr in Höhe von EUR 614.870,97 (VJ EUR 1.584.469,65) und zwischen einem und fünf Jahre in Höhe von EUR 138.578,97 (VJ EUR 0,00). Alle übrigen Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig. 2. Gewinn- und Verlustrechnung Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Vorgaben nach BilRUG. Auf die Aufgliederung der Umsatzerlöse (§ 285 Nr. 4 HGB) haben wir gemäß § 288 Abs. 2 Satz 1 HGB verzichtet. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 6 (VJ TEUR 23), die auf die Auflösung von Rückstellungen sowie von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen entfallen. Im Vorjahresbetrag waren zusätzlich noch Schadensersatzleistungen enthalten. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind keine periodenfremden Posten angefallen. Wie bereits bei den Finanzanlagen erläutert, wurde im Berichtsjahr eine außerplanmäßige Abschreibung gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 bzw. 6 HGB in Höhe von EUR 3.074,00 auf die Anteile an einer Beteiligungsgesellschaft vorgenommen. IV. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse und sonstige finanziellen Verpflichtungen Haftungsverhältnisse i. S. v. § 251 HGB bestehen keine. Sonstige finanzielle Verpflichtungen betragen insgesamt TEUR 1.215 und ergeben sich wie folgt aus Miet- und Leasingverträgen:
Mitarbeiter Die Gesellschaft hat im Jahresdurchschnitt 82 (VJ 76) Mitarbeiter beschäftigt, davon sind 11 Mitarbeiter in der allgemeinen Verwaltung und 71 Mitarbeiter auf Projekten eingesetzt. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Auf die Angabe nach § 285 Nr. 17 HGB haben wir gemäß § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB verzichtet. Geschäftsführung Im Berichtszeitraum waren folgende Geschäftsführer bestellt: • Herr Lars Uwe Bleher, Architekt, Ausstellungsgestalter, Frankfurt am Main • Herr Thomas Schubert, Industriekaufmann und Handelsfachwirt, Herstellungsleiter, Würzburg • Herr Stefan Weil, Gestalter, Marketingkommunikation, Grafikdesign, Frankfurt am Main Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer sowie der ehemaligen Geschäftsführer wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Der Bezüge der ehemaligen Geschäftsführer sind in voller Höhe durch Zahlungen der Rückdeckungsversicherung abgedeckt. Ergebnisverwendung Über die Ergebnisverwendung entscheidet die Gesellschafterversammlung. Ein Beschlussvorschlag liegt noch nicht vor. Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Zwischen Ende des Geschäftsjahres 2023 bis zur Erstellung des Jahresabschlusses haben sich keine berichtsrelevanten Ereignisse ergeben. sonstige Berichtsbestandteile
Frankfurt am Main, den 29. November 2024 Atelier Markgraph GmbH Lars Uwe Bleher Thomas Schubert Stefan Weil Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 11.12.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Atelier Markgraph GmbH, Frankfurt am Main Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Atelier Markgraph GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Atelier Markgraph GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt, sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie, ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 29. November 2024 FINEXA GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Mühleis, Wirtschaftsprüfer Läger, Wirtschaftsprüferin" |
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