Tengelmann Investments GmbH & Co. KG
Selbe AdresseWagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stephen O'Brien seit 10.4.2024 | Geschäftsführer |
Christopher Scott Walton seit 10.4.2024 | Geschäftsführer |
Mona King Yuet Chu seit 26.2.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Pure Storage UK Limited | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Pure Storage Germany GmbHMünchen (vormals: Hamburg)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.02.2023 bis zum 31.01.2024Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Pure Storage Germany GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Pure Storage Germany GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Januar 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis zum 31. Januar 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Pure Storage Germany GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis zum 31. Januar 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 22. Januar 2025 Grant
Thornton AG
Maisch, Wirtschaftsprüferin Gohlke, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Januar 2024Aktivseite
Passivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Februar 2023 bis 31. Januar 2024
Anhang zum 31. Januar 2024I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss und zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Allgemeines Der Jahresabschluss der Pure Storage Germany GmbH, München ("Gesellschaft"), Amtsgericht München HRB 282707 (bis 26. Februar 2023 Amtsgericht Hamburg HRB 126234), wurde nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) in EUR erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt worden. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB. Die Erleichterungen bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen. Die Pure Storage Germany GmbH hat mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 20. Februar 2023 ihren Sitz von Hamburg nach München verlegt; die Sitzverlegung wurde wirksam am 26. Februar 2023. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Sonderposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind, soweit dies gesetzlich nicht ausdrücklich gefordert wird, nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden beim beweglichen Anlagevermögen linear über Nutzungsdauern von 2 bis 7 Jahren vorgenommen. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Soweit die Gründe für in früheren Geschäftsjahren vorgenommene außerplanmäßige Abschreibungen nicht mehr bestehen, wird eine Wertaufholung vorgenommen, soweit es sich nicht um einen entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwert handelt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Flüssige Mittel sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten bewertet. Unter den Rechnungsabgrenzungsposten wurden Ausgaben, die Aufwendungen in Folgeperioden betreffen, zeitanteilig abgegrenzt. Das Wahlrecht zur Aktivierung latenter Steuern für die sich insgesamt ergebende Steuerentlastung wird nicht ausgeübt. In der Bilanz werden die aktiven und passiven latenten Steuern saldiert ausgewiesen. Die Berechnung der latenten Steuern erfolgt zu einem Steuersatz in Höhe von 32,9 % (i.Vj. 32,9 %). Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostenänderungen angesetzt. Bei Rückstellungen mit Restlaufzeiten von über einem Jahr erfolgt eine Abzinsung mit dem fristkongruenten von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen durchschnittlichen Marktzins. Bei Rückstellungen mit Laufzeit unter einem Jahr wird vom Wahlrecht auf Abzinsung kein Gebrauch gemacht. Die übrigen Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Nennwert bzw. Erfüllungsbetrag bewertet. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden im Rahmen der Zugangsbewertung mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls bewertet. Verluste aus Kursänderungen bis zum Abschlussstichtag werden stets, Gewinne aus Kursänderungen nur bei Restlaufzeiten von einem Jahr oder weniger berücksichtigt. II. Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen wie im Vorjahr vollständig auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen umfassen ganz überwiegend Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern (EUR 4,8 Mio. betreffend Provisionen, Urlaub, Boni, Abfindungen u.ä..), ausstehende Eingangsrechnungen (EUR 0,5 Mio.) und Jahresabschluss- und Prüfungskosten (EUR 0,1 Mio.). Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen übliche Eigentumsvorbehalte. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen wie im Vorjahr vollständig auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen TEUR 43 (i.Vj. TEUR 25) gegenüber Gesellschaftern. Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 145 (i.Vj. TEUR 93) aus Steuern. Erträge / Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Im Geschäftsjahr 2023/2024 fielen folgende Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung an: Im Personalaufwand sind mit TEUR 657 (i. Vj. TEUR 419) Restrukturierungsaufwendungen enthalten. III. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Finanzielle Verpflichtungen aus befristeten Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen bestehen, soweit diese nicht bilanziert sind, in Höhe von TEUR 2.497. Mindeststeuergesetze Die Gesellschaft erwartet zur Zeit weder aus dem deutschen noch aus ausländischen Mindeststeuergesetzen Auswirkungen. Organe der Gesellschaft Geschäftsführer Mona King Yuet Chu - Chief Accounting Officer, Pure Storage, Inc., Santa Clara, CA/USA; Stephen O'Brien - International Financial Controller, Pure Storage International Limited, Dublin, Irland (seit 2. Januar 2024); Christopher Scott Walton - Director, Corporate & Securities, Pure Storage, Inc., Santa Clara, CA/USA (seit 2. Januar 2024). Die Angabe der Gesamtbezüge unterbleibt nach § 286 Abs. 4 HGB. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2023/2024 wurden im Durchschnitt 116 Arbeitnehmer in folgenden Gruppen beschäftigt:
Ergebnisverwendung Für die Verwendung des Bilanzgewinns zum 31. Januar 2024 in Höhe von TEUR°6.648 ist der Gewinnvortrag vorgeschlagen. Konzernabschluss, Mutterunternehmen Die Pure Storage Germany GmbH, München, wird in den Konzernabschluss ihres mittelbaren Alleingesellschafters, der Pure Storage, Inc., Santa Clara, CA/USA, einbezogen (kleinster und größter Kreis von Unternehmen). Der Konzernabschluss der Pure Storage, Inc. ist an deren Sitz bzw. auf deren Homepage erhältlich. Nachtragsbericht Über Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Stichtag mit finanzieller Auswirkung, die noch nicht im Abschluss berücksichtigt sind, war nicht zu berichten.
München, 22. Januar 2025 Pure Storage Germany GmbH, München Die Geschäftsführung Mona King Yuet Chu, Geschäftsführerin Stephen O'Brien, Geschäftsführer Christopher Walton, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens
Lagebericht zum 31. Januar 2024I. Grundlagen des Unternehmens I.1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Pure Storage Germany GmbH ("Gesellschaft" oder "Unternehmen"), mit Sitz in München, Mies-van-der-Rohe-Straße 6, 80807 München, Deutschland, ist eine 100%ige Tochtergesellschafter der Pure Storage UK Limited, Staines-Upon-Thames, Surrey, Großbritannien. Das Unternehmen unterhält Niederlassungen in gemieteten Geschäftsräumen in München, Frankfurt, Stuttgart und Walldorf. Die Pure Storage Germany GmbH erbringt Dienstleistungen im Bereich Verkauf und Marketing für die verbundenen Unternehmen der Pure Storage Group ("Pure Storage" oder "Gruppe"). Hauptkunde der Gesellschaft ist die Pure Storage International Limited, Dublin, Irland. Die Abrechnung der erbrachten Dienstleistungen erfolgt im Rahmen einer Cost-Plus-Vereinbarung. Konzernobergesellschaft ist die Pure Storage, Inc., ein börsennotiertes Unternehmen mit Sitz in Santa Clara, USA. Pure Storage vertreibt Infrastrukturen für Daten- und Objektspeicherung, insbesondere Unternehmenslösungen und Flash-Speicherlaufwerke. Hauptabsatzmarkt und -kundenzielgruppe sind die öffentliche Hand sowie der Finanzdienstleistungs- und Technologiesektor. Die Modern Data Experience von Pure Storage umfasst innovative, cloud-fähige Lösungen zur optimalen Nutzung großer Datenmengen auf Basis neuester Technologien. Pure Storage bietet zudem All-Flash-Data-Speicherprodukte (AFA) und Lösungen für Rechenzentren an. Pure Storage hebt sich von Wettbewerbern insbesondere durch den Ansatz der Modern Data Experience ab, mit der es möglich ist:
Die Modern Data Experience stützt sich insbesondere auf die folgenden technologischen Eckpfeiler:
I.2. Forschung und Entwicklung Aufgrund ihrer Geschäftstätigkeit betreibt die Gesellschaft keine eigene Forschung und Entwicklung, ist jedoch von der F&E der Pure Storage Group sowie der Branchenfortentwicklung beeinflusst. II. Wirtschaftsbericht II.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft entwickelte sich im Kalenderjahr 2023 laut Internationalem Währungsfonds (IWF) mit einem Wachstum von 3,1 Prozent etwas besser als noch vor einem Jahr prognostiziert. Historisch betrachtet war das Jahr 2023 jedoch - die Rezessionsjahre ausgenommen - eines der wachstumsschwächsten der letzten drei Jahrzehnte. Nur im Jahr 2019 war der Zuwachs mit +2,8 Prozent geringer. In den USA (+2,5 Prozent) sowie in mehreren großen Schwellen- und Entwicklungsländern fiel das Bruttoinlandsprodukt 2023 höher aus als zunächst erwartet. Im Falle der USA trug die Dynamik des Konsums entscheidend dazu bei. Im Euro-Raum hingegen verhielten sich die Verbraucher angesichts hoher Inflationsraten und Energiekosten weiterhin zurückhaltend. Zudem litten der private Konsum und die Unternehmensinvestitionen unter den deutlich gestiegenen Finanzierungskosten. Das Wachstum im Euro-Raum war mit +0,5 Prozent, darunter Deutschland mit -0,3 Prozent und dem Vereinigten Königreich mit +0,5 Prozent, das schwächste unter den großen entwickelten Volkswirtschaften. Die direkten und indirekten negativen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sind in Europa nach wie vor am deutlichsten zu spüren. Während sich das Wachstumstempo in den entwickelten Volkswirtschaften - mit Ausnahme der USA - im abgelaufenen Berichtsjahr gegenüber 2022 deutlich verlangsamte, konnte die Gruppe der Schwellen- und Entwicklungsländer ihre Dynamik mit +4,1 Prozent beibehalten. Überraschend robust zeigte sich die russische Wirtschaft trotz der Sanktionen (+3 Prozent). In China belasteten der Immobiliensektor, geopolitische Verstimmungen mit den USA und der EU sowie schwache Industrieinvestitionen die konjunkturelle Erholung. Die pandemiebedingten Störungen der Wertschöpfungsketten nahmen im Verlauf des Jahres 2023 sukzessive ab. Die Nationalbanken hielten weitgehend an ihrer restriktiven Geldpolitik fest, wodurch sich die Kreditkosten in mehreren Ländern im Laufe des Berichtsjahres weiter erhöhten. Die Inflationsraten gingen im Jahresverlauf in den meisten Ländern zwar zurück, lagen aber zumeist noch deutlich über dem Zielniveau. Die globale Inflationsrate lag bei geschätzt +6,8 Prozent. Der globale Warenhandel wuchs im Gesamtjahr 2023 nur um geschätzte +0,4 Prozent. Und auch die Industrieproduktion entwickelte sich 2023 mit real +0,9 Prozent sehr schwach. In den entwickelten Volkswirtschaften ging sie um -1,2 Prozent zurück. Nur in den USA konnte ein Rückgang der Industrieproduktion vermieden werden. Die Schwellen- und Entwicklungsländer erreichten dagegen einen Zuwachs von +2,8 Prozent, wobei China (+4,4 Prozent) und die osteuropäischen Länder (+3,5 Prozent) überdurchschnittlich zulegten. (Quelle: IMF World Economic Outlook Update January 2024, cpb World Trade Monitor, Dezember 2023) Das Marktsegment "Externer OEM" (innerhalb des Marktes für Enterprise-Speichersysteme) umfasst 3 Arten von Speicher-Arrays: AFA (All Flash Array), Hybrid (Flash und HDD) und Disk (Festplattenlaufwerk). Der Wert des externen OEM-Marktes in Deutschland wurde 2023 auf 1.752 Millionen US-Dollar geschätzt. Der AFA-Markt betrug 1 Milliarde US-Dollar, der Hybrid-Markt 605 Millionen US-Dollar und der Disk-Markt 144 Millionen US-Dollar. Der deutsche externe OEM-Markt im 2. Quartal 2024 betrug 428 Millionen US-Dollar und wuchs im Jahresvergleich um 14 %. Dell und NetApp sind die Hauptanbieter auf dem deutschen externen OEM-Markt, alle anderen Anbieter haben einen Anteil von weniger als 10 %. NetApp ist ein unangefochtener Marktführer im AFA-Segment in Deutschland. Der AFA-Markt wächst, angetrieben von Kl und DC (die Modernisierung von Rechenzentren wird fortgesetzt), was den Bedarf an Hochleistungsspeicher erhöht. Der deutsche AFA-Markt im 2. Quartal 2024 betrug 262 Millionen US-Dollar und wuchs im Jahresvergleich um 23 %. Der Hybrid-Markt wächst ebenfalls, wenn auch langsamer als der AFA-Markt. Der deutsche Hybridmarkt belief sich im 2. Quartal 2024 auf 138 Millionen US-Dollar und verzeichnete ein Wachstum von 4 % im Vergleich zum Vorjahr. Der Festplattenmarkt ist rückläufig und verliert Marktanteile an AFA. Der deutsche Festplattenmarkt belief sich im 2. Quartal 2024 auf 28 Mio. USD und verzeichnete einen Rückgang von -7 % im Vergleich zum Vorjahr. II.2. Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023/2024 war nach Ansicht der Geschäftsleitung grundsätzlich positiv. So konnten die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um 17,8 % gesteigert werden. Die im Vorjahres-Lagebericht bezüglich des Umsatzes angegebene Prognose wurden damit deutlich übertroffen. Entsprechend ist der Jahresüberschuss auf Jahressicht um 18,1% angestiegen. Daher wurde die Prognose auch in Bezug auf den Jahresüberschuss deutlich übertroffen. II.3. Lage II.3.1. Ertragslage Wesentlicher finanzieller Leistungsindikator sind die Umsätze des Unternehmens. Pure Storage Germany GmbH generiert seine Umsätze ausschließlich innerhalb der Pure Storage Gruppe, im Wesentlichen mit dem irischen Konzernunternehmen. Vertragsgemäß erfolgt die Erstattung der Kosten an Pure Storage Germany durch Pure Storage International Limited, Dublin, mit einem Aufschlag von 5 %. Der Gewinn nach Steuern für das Geschäftsjahr 2023/2024 beträgt T€ 1.357 gegenüber T€ 1.150 im Geschäftsjahr 2022/2023. Dies ist auf die gestiegenen und weiterberechneten Kosten im Geschäftsjahr zurückzuführen. Zum Ende des Geschäftsjahres am 31. Januar 2024 verzeichnete das Unternehmen eine Umsatzsteigerung von 17,8 % auf 38,2 Mio. € (Vorjahr: 32,4 Mio. €). Dieser Umsatzanstieg ist in erster Linie auf höhere Weiterberechnungen in Folge höherer Lohn- und Gehaltsaufwendungen (+30,8 %) zurückzuführen; gegenläufig wirkte sich der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen aus (-13,5 %). Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen in 2023/2024 433 T€ (Vorjahr 211 T€) und betreffen in beiden Geschäftsjahren Währungskursgewinne. Diese Wechselkursschwankungen ergeben sich aus der Umrechnung von Nicht-Euro Beträgen auf Bankkonten sowie aus konzerninternen Verbindlichkeiten/Forderungen. Der Personalaufwand 2023/2024 erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 30,3 % von 22,8 Mio. € auf 29,7 Mio. €, und erhöhte sich auch im Verhältnis zu den Umsatzerlösen auf 77,9 % (Vorjahr: 70,4 %). Neben der jährlichen Gehaltserhöhung ist der Anstieg des Personalaufwands auch auf eine im Vergleich zum Vorjahr gestiegene durchschnittliche Mitarbeiterzahl von 116 (Vorjahr: 102) zurückzuführen. Ferner sind im Personalaufwand mit TEUR 657 (i. Vj. TEUR 419) Restrukturierungsaufwendungen enthalten. Die Abschreibungen spielen mit 0,5 % (Vorjahr: 1,3 %) der Umsatzerlöse weiterhin nur eine untergeordnete Rolle. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen des Geschäftsjahres 2023/2024 betrugen 6,6 Mio. € (Vorjahr 7,6 Mio. €) und damit 17,3 % (Vorjahr: 23,6 %) der Umsatzerlöse. Dieser Rückgang gegenüber dem Vorjahr um 13,5 %ist überwiegend auf die Honorare für Subunternehmer und Berater zurückzuführen, die von 2,5 Mio. € im Geschäftsjahr 2022/2023 auf 1,0 Mio. € im Geschäftsjahr 2023/2024 fielen. Aus den vorstehenden operativen Entwicklungen ergab sich für das Geschäftsjahr 2023/2024 ein Betriebsergebnis in Höhe von 2,1 Mio. € (Vorjahr: 1,8 Mio. €; +19,6 %). Nach Abzug der Ertragsteuern betrug der Jahresüberschuss 2023/2024 1,4 Mio. € (Vorjahr: 1,1 Mio. €; +18,1 %). II.3.2. Finanzlage Die Ziele des Finanzmanagements der Gesellschaft sind die nachhaltige Sicherstellung der Liquidität sowie die Bereitstellung von ausreichenden Finanzmitteln zur Erreichung der Unternehmensziele. Die liquiden Mittel betrugen zum 31. Januar 2024 0,0 € (Vorjahr: 932 T€) und damit 0,0 % der Bilanzsumme (Vorjahr: 8,9 %) aufgrund von "Cash-Pooling" im Konzern. Die flüssigen Mittel im Vorjahr betrafen ausschließlich Guthaben bei Kreditinstituten. Zum Bilanzstichtag bestehen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 12,1 Mio. € (Vorjahr: 8,6 Mio. €), welche jederzeit vom Unternehmen zur Sicherung der Liquidität eingefordert werden können. Zum 31. Januar 2024 finanziert sich die Gesellschaft im Wesentlichen aus Eigenkapital (50,4 %; Vorjahr: 50,7 %), aus sonstigen Rückstellungen (40,4 %; Vorjahr: 39,2 %) und aus Lieferantenverbindlichkeiten (3,1 %; Vorjahr: 6,7 %). Der Rückgang der liquiden Mittel im Geschäftsjahr 2023/2024 um 932 T€ (-100,0 %) resultiert aus dem Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von -885 T€ (Vorjahr: 431 T€), dem Cashflow aus der Investitionstätigkeit in Höhe von 47 T€ (Vorjahr: 43 T€). Dabei umfasst der Cashflow aus der Investitionstätigkeit 2023/2024 Investitionen in das Sachanlagevermögen (47 T€). Die Gesellschaft geht davon aus, dass sie über ausreichend liquide Mittel verfügt, um den erwarteten Liquiditätsbedarf für das Umlaufvermögen und zukünftige Investitionen zu decken. Gegebenenfalls erforderliche zusätzliche Finanzierungen werden vom Konzern und der Konzernobergesellschaft gedeckt. II.3.3. Vermögenslage Die Vermögenslage zum 31. Januar 2024 ist durch eine Erhöhung der Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahresstichtag um 26,3 % auf 13,2 Mio. € (Vorjahr: 10,5 Mio. €) gekennzeichnet. Dies ist im Wesentlichen auf einen Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um 3,5 Mio. € aufgrund höherer Forderungen gegen die Pure Storage International Limited, Irland, und die Pure Storage, Inc., USA, bei einem Rückgang der liquiden Mittel um 932 T€ zurückzuführen. Das Eigenkapital erhöhte sich im Geschäftsjahr 2023/2024 um den erzielten Jahresüberschuss in Höhe von 1.357 T€ auf 6.673 T€. Die Eigenkapitalquote zum 31. Januar 2024 beträgt 50,4 % (Vorjahr: 50,7 %); der Rückgang beruht auf der gestiegenen Bilanzsumme. Im Geschäftsjahr 2023/2024 stiegen die Steuerrückstellungen von 0,3 Mio. € zum 31. Januar 2023 auf 0,7 Mio. € zum 31. Januar 2024 an. Die Gesellschaft weist zum 31. Januar 2024 sonstige Rückstellungen in Höhe von 5,4 Mio. € aus (Vorjahr: 4,1 Mio. €), was einem Anstieg von 30,2 % entspricht. Ursachen für den Anstieg sind im Wesentlichen aufgelaufene Provisionen in Höhe von 3,1 Mio. € (Vorjahr: 2,1 Mio. €) aufgrund Zeitpunkts und Anzahl der im Geschäftsjahr getätigten Transaktionen, die Bildung einer Rückstellung für Abfindungen von 0,4 Mio. € (Vorjahr: 0,3 Mio. €) sowie die Erhöhung weiterer Personalrückstellungen von 1,3 Mio. € (Vorjahr: 1,0 Mio. €). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich zum 31. Januar 2024 auf 0,3 Mio. € (Vorjahr: 0,7 Mio. €), wohingegen die sonstigen Verbindlichkeiten mit 0,1 Mio. € auf Jahressicht kaum verändert sind. II.4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren
III. Nachtragsbericht Der Geschäftsführung sind keine speziell die Gesellschaft betreffenden Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, bekannt, die nicht bereits im Jahresabschluss berücksichtigt sind oder die sonst für die Beurteilung des den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes des Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von Bedeutung sind. IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht IV.1 Prognosebericht Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Für das Gesamtjahr 2024 prognostiziert der Internationale Währungsfonds (IWF) ein Weltwirtschaftswachstum von +3,1 Prozent. Dies entspricht dem vergleichbar schwachen Wachstum im Jahr 2023. Zwar äußerte sich der IWF zu Jahresbeginn 2024 auch für 2024 optimistischer als noch im Herbst 2023. Allerdings wird für die entwickelten Volkswirtschaften mit einem leichten Dynamikverlust von 0,1 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr gerechnet, da sowohl die US-amerikanische als auch die japanische Wirtschaft mit vermindertem Tempo wachsen dürften. Für den Euro-Raum wird ein Anstieg des BIP um 0,9 Prozent prognostiziert. Die deutsche Wirtschaft dürfte sich mit +0,5 Prozent erneut unterdurchschnittlich entwickeln. In den Schwellen- und Entwicklungsländern wird das Wachstumstempo wie in den beiden Vorjahren auf 4,1 Prozent geschätzt. China (+4,6 Prozent) und Indien (+6,5 Prozent) werden voraussichtlich etwas schwächer wachsen als im Jahr 2023. Gleiches gilt für Lateinamerika (+1,9 Prozent). Mehr Dynamik erwartet der IWF hingegen in den Regionen Mittlerer Osten/Zentralasien (+2,9 Prozent) sowie Subsahara-Afrika (+3,8 Prozent). Abwärtsrisiken für die Prognose liegen in geopolitischen Risiken, insbesondere in der Eskalation des Nahostkonflikts und dem anhaltenden Krieg in der Ukraine, sowie in witterungsbedingten Schocks, einem anhaltenden Anstieg der Kerninflation und einer Wachstumsverlangsamung in China. Auf der anderen Seite könnte es auch zu einer schnelleren wirtschaftlichen Erholung in China mit positiven grenzüberschreitenden Wachstumsimpulsen kommen. Ein stärkerer Aufschwung wäre auch zu erwarten, wenn die Inflation schneller als erwartet zurückgeht und die Zentralbanken die Zinsen rascher lockern. Nach Ansicht der Bundesregierung nimmt die Wirtschaftsleistung mit einem erwarteten Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um +0,2 Prozent im Jahr 2024 nur geringfügig zu. Geopolitische Krisen sowie geldpolitische Straffungen belasten die erwartete Erholung. Mit einer von der Bundesregierung erwarteten Inflationsrate von 2,8 Prozent für 2024 liegt das Preisniveau weiterhin über dem mittelfristigen Inflationsziel von 2 Prozent der EZB. Die verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte dürften im gleichen Zeitraum jedoch um 3,8 Prozent zulegen. In Folge geringerer Inflationsraten steigen dadurch die Reallöhne, wovon im Verein mit einer robusten Arbeitsmarktentwicklung im Jahresverlauf die Konjunktur profitieren und eine zaghafte binnenwirtschaftliche Erholung eingeleitet werden kann. Auch die Exporte dürften wieder mit 0,6 Prozent leicht zulegen. Insgesamt bleibt der Wirtschaftsstandort Deutschland aber weiter unter Druck. Dieser aktuellen Schwächephase will die Bundesregierung mit umfassenden und zielgerichteten Maßnahmen begegnen. Das Ziel ist es, den Wirtschaftsstandort zu stärken, etwa durch das Wachstumschancengesetz, das Entlastungen für die deutsche Wirtschaft in Aussicht stellt. Durch die Entlastungen soll die Investitionsdynamik verstärkt und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen verbessert werden. Um Innovationsanreize zu setzen, soll die Forschungszulage erhöht werden. Überbordende Bürokratie - beispielsweise bei der Fachkräftegewinnung aus dem Ausland - soll reduziert werden. Der US-Dollar-Kurs blieb im Jahr 2023 und 2024 bisher verhältnismäßig stabil in einem Bereich vom 0,90 bis 0,95 EUR/USD. Für 2025 wird für Deutschland lediglich eine schwache Erholung mit einem Wirtschaftswachstum in der Größenordnung von 0,4 % bis 1,1 % und einer Inflation von 2,0 - 2,1 % erwartet. Auch in der EU (+1,5 %) bzw. im Euro-Raum (+1,3 %) werden für 2025 keine wesentlichen Wachstumsimpulse prognostiziert. Für die Weltwirtschaft wird auch für das Jahr 2025 von nur verhaltenem Wachstum in Höhe von jeweils 3,2 % bzw. jeweils 2,6% ausgegangen. (Gemeinschaftsdiagnose 26.9.2024, Sachverständigenrat 13.11.2024; BMWK 9.10.2024; OECD 25.9.2024, EU-Kommission 15.11.2024). Branchenentwicklung Die Gesellschaft ist wie unter Punkt II.1 ausgeführt in einem Wachstumsmarkt tätig: für den AFA-(All Flash-Array)-Markt werden global und für Deutschland signifikante Wachstumsraten erwartet. Die Volatilität dieser Märkte sowie die kurzen Innovationszyklen erfordern permanente Aufmerksamkeit und ein Risikomanagement. Zukünftige Entwicklung der Gesellschaft Die Strategie der Gruppe ist und bleibt eine Ausweitung der internationalen Ausrichtung. Daher werden wir auch weiterhin in Marketing und Mitarbeiter investieren, um diese Wachstumsstrategie voranzutreiben. Für das Geschäftsjahr 2024/2025 erwarten wir daher für die Pure Storage Germany GmbH eine Umsatzentwicklung und einen Jahresüberschusses auf Vorjahresniveau. Die Angaben in diesem Lagebericht sind zukunftsorientiert und Informationen zu künftigen Umsätzen und Gewinnen somit lediglich Schätzungen, sodass der tatsächliche Geschäftsverlauf von den erwarteten Ergebnissen abweichen kann. IV.2 Risikobericht Zu den Risiken im allgemeinen wirtschaftlichen Umfeld wird auf vorstehenden Punkt IV.1. (Prognosebericht) verwiesen. Daneben bestehen weiterhin folgende Risiken. Die mit der unternehmerischen Tätigkeit der Pure Storage Germany GmbH verbundenen Risiken werden mit Maßnahmen des Risikomanagements gesteuert. Das Risikomanagementsystem ist integraler Bestandteil des Planungs- und Berichtssystems der Gesellschaft, das in das Risikomanagementsystem der Pure Storage Gruppe integriert ist. Das Unternehmen hat geeignete Maßnahmen ergriffen, um Risiken bezüglich Informationssicherheit zu minimieren und die Sicherheit der IT-Infrastruktur des Unternehmens zu gewährleisten. Das Unternehmen benötigt hochqualifizierte Mitarbeiter, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben und ist somit Personalrisiken insbesondere bei dem derzeitigen Fachkräftemangel ausgesetzt. Dieses Risiko versucht das Unternehmen durch verschiedene Programme, Mitarbeiter langfristig zu binden, zu minimieren. Die Pure Storage Germany GmbH generiert ihre Umsätze innerhalb der Unternehmensgruppe und ist daher darüber hinaus den klassischen Risiken wie etwa Absatz- oder Liquiditätsrisiken nicht unmittelbar, jedoch mittelbar über die Pure Storage Gruppe ausgesetzt. Die Pure Storage Gruppe ist im einzelnen folgenden Risiken ausgesetzt: Zusammenfassung der Risikofaktoren Die Gruppe und damit auch die Gesellschaft unterliegen zahlreichen Risiken und Unsicherheiten, viele davon außerhalb unserer Kontrolle. Zu den wesentlichen mit der Geschäftstätigkeit verbundenen Risiken zählen:
Die Pure Storage Germany GmbH kann auf erhebliche finanzielle Ressourcen in Form von konzerninternen Forderungen und finanzieller Unterstützung durch die Muttergesellschaft Pure Storage, Inc. zurückgreifen. Die Geschäftsführer sind somit der Ansicht, dass das Unternehmen gut aufgestellt ist, um Geschäftsrisiken erfolgreich zu bewältigen. Unter Berücksichtigung der verfügbaren Ressourcen kann somit in absehbarer Zukunft von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen werden. IV.3 Chancenbericht Nachdem die Pure Storage Germany GmbH integraler Bestandteil des Pure Storage-Konzerns ist, resultieren die Chancen (wie auch die Risiken) der deutschen Gesellschaft im Wesentlichen aus der Entwicklung der gesamten Gruppe. Die Schwerpunkte der Pure Storage für das Geschäftsjahr 2023/2024 liegt in Deutschland auf folgenden Unternehmenszielen:
Die Gruppe erweitert kontinuierlich das Produktangebot und ist auf dem besten Weg, den Marktanteil in diesen Bereich auszubauen. Für das kommende Jahr erwartet die Gruppe weiteres Wachstum, dabei sind die Produktreihen "Evergreen" und "Pure" sowie Abonnementmodellen wesentliches Unterscheidungsmerkmal bei der Expansion. Unter Berücksichtigung aller Parameter ist festzustellen, dass die Chancen die Risiken überwiegen und die Gruppe voraussichtlich auch in Zukunft erfolgreich am Markt agieren wird. Vor diesem Hintergrund ist auch für Pure Storage Germany GmbH mit einer positiven Entwicklung zu rechnen. V. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Das Risikomanagementsystem der Gesellschaft umfasst auch die Risikosteuerung in Bezug auf Finanzinstrumente. Ziel des Risikomanagements in Bezug auf Finanzinstrumente ist es, diesbezügliche Risiken, soweit wirtschaftlich sinnvoll, zu beseitigen, wobei der Geschäftsführung bewusst ist, dass bestimmte Risiken nicht oder nur mit unverhältnismäßigem Aufwand zu vermeiden sind. Dabei wird durch die fortlaufende Risikoidentifikation, -bewertung und -bewältigung insbesondere hinsichtlich der Forderungen und Verbindlichkeiten das Ziel verfolgt, Risiken bei den Finanzinstrumenten zu minimieren. Aufgrund der finanziellen Ausstattung des Unternehmens einschließlich gegebenenfalls erforderlicher zusätzlicher Finanzierungen vom Konzern und der Konzernobergesellschaft, wird das Liquiditätsrisiko als gering eingeschätzt. Das Risiko von Forderungsausfällen schätzen wir als gering ein. Zum Bilanzstichtag bestehen nahezu ausschließlich Forderungen gegen verbundene Unternehmen, welche jederzeit eingefordert werden können. Da das Unternehmen Transaktionen in Fremdwährungen (Nicht-Euro) tätigt, besteht ein unmittelbares Währungsrisiko. Da die Gesellschaft wesentlich eigenfinanziert ist und kein verzinsliches Fremdkapital vorliegt, bestehen grundsätzlich keine Zinsänderungsrisiken. Derivative Finanzinstrumente werden nur nach Einzelfallabstimmung mit dem Konzern eingesetzt. Zum 31. Januar 2024 bestanden keine derivativen Finanzinstrumente.
München, 22. Januar 2025 Pure Storage Germany GmbH, München Die Geschäftsführung Mona King Yuet Chu, Geschäftsführerin Stephen O'Brien, Geschäftsführer Christopher Walton, Geschäftsführer
Ireland, Dublin ; 22 January 2025 Pure Storage UK Limited Stephen O'Brien, Director |
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